Mega fruchtiges 1 A Rhabarber-Cheesecake Dessert im Glas
Es war ein grauer Novemberabend, als der Duft von gebräunter Butter und leicht säuerlichem Rhabarber zum ersten Mal durch die Küche meiner Großmutter zog. Sie stand am Herd, ihr Gesicht von der Wärme der Gasflamme leicht gerötet, und rührte geduldig in einem Topf, aus dem ein unwiderstehliches Aroma aufstieg.
Dieser Geruch, gemischt mit dem leisen Klappern von Gläsern und dem Lachen meiner Cousins, ist für mich bis heute die reinste Definition von Geborgenheit und Vorfreude auf etwas Köstliches. Es war nicht nur ein Dessert, es war ein Gefühl, eingefangen in einem Glas.
Warum du dieses Rezept lieben wirst
- Ein Hauch von Nostalgie: Jeder Löffel weckt Erinnerungen an sorglose Tage, Großmutters Küche und die Magie einfacher Zutaten, die zu etwas Besonderem vereint werden. Es ist wie eine Reise zurück in die Zeit, als alles ein wenig langsamer und gemütlicher war.
- Die unwiderstehliche Kombination: Die cremige, fast zartschmelzende Fülle des Frischkäses trifft auf den leicht knusprigen Boden und die spritzige Rhabarber-Erdbeer-Kompottschaft. Diese Harmonie von süß, säuerlich und cremig ist schlichtweg betörend.
- Visuelle Eleganz im Glas: Dieses Dessert ist nicht nur ein Fest für den Gaumen, sondern auch für die Augen. Die geschichteten Komponenten in transparenten Gläsern machen es zu einem wahren Blickfang auf jeder Tafel, der zum Genießen einlädt.
- Die Freude am Selbermachen: Trotz seiner Raffinesse ist die Zubereitung überraschend einfach und befriedigend. Es ist ein Erfolgserlebnis, das man sofort schmecken kann und das Stolz auf das eigene Werk erfüllt.
Das brauchst du
Die Qualität der Zutaten ist bei diesem Dessert entscheidend und bringt das Beste aus jedem Element hervor. Frischer Rhabarber, leicht säuerlich und knackig, bildet das fruchtige Herzstück, während der Doppelrahmfrischkäse eine cremige Tiefe beisteuert, die man nicht mehr missen möchte. Auch die Wahl eines guten Vollkornkekses für den Boden zahlt sich aus, da er eine angenehme Textur und ein nussiges Aroma liefert, das die Süße perfekt ergänzt.
- Vollkorn-Haferkekse: Sie bilden das Fundament, einen leicht erdigen, knusprigen Kontrast zur cremigen Füllung. Den leicht nussigen Geschmack der Haferflocken unterschätzt man oft, bis er das sanfte Mundgefühl ergänzt.
- Doppelrahmfrischkäse: Sorgt für die luxuriöse, seidige Textur, das Herzstück des Cheesecakes. Seine milde Säure balanciert die Süße perfekt aus und macht das Dessert fluffig und angenehm.
- Rhabarber: Die Stars der Saison, deren säuerliche Frische das cremige Element hervorhebt und eine wunderbare Leichtigkeit verleiht. Sein leicht herber Geschmack ist das Geheimnis der perfekten Balance.
- Erdbeeren: Verleihen dem Rhabarber eine süße Begleitung und sorgen für eine leuchtende Farbe, die das Dessert optisch aufwertet. Ihr fruchtiges Aroma rundet die Beerennote ab.
- Gelatine (oder Agar-Agar): Hilft, die Frischkäsemasse zu binden und ihr die gewünschte Standfestigkeit zu geben, ohne sie zu steif zu machen. Sie ist der unsichtbare Helfer für die perfekte Konsistenz.
Die Geschichte hinter diesem Gericht
Das Dessert im Glas ist keine Erfindung der Moderne, sondern hat tiefe Wurzeln in der europäischen Kochkunst. Schon im 18. Jahrhundert wurden süße Speisen in verschiedenen Formen serviert, oft in kleinen Schalen oder Gläsern, um die einzelnen Komponenten zu präsentieren und die Wertschätzung für ihre Texturen und Aromen zu steigern. Es war eine Zeit, in der die Präsentation genauso wichtig war wie der Geschmack selbst.
Die Kombination von Käse und Früchten ist ebenfalls ein klassisches Duo, das in vielen Kulturen zu finden ist. Ob es nun die englische Käseplatte mit Früchten ist oder die italienische Tradition, süße Käsecremes mit Obst zu paaren, die Idee, diese Elemente zu vereinen, hat eine lange Geschichte. Der eigentliche “Cheesecake” in seiner heutigen Form, mit gebackenem Boden und cremiger Füllung, hat sich jedoch erst im 20. Jahrhundert wirklich etabliert und ist heute ein weltweiter Favorit.
Die Popularität von Desserts im Glas verdanken wir wahrscheinlich dem Wunsch nach Portionskontrolle, einfacher Handhabung und einer ansprechenden Präsentation, die den individuellen Genuss in den Vordergrund stellt. Diese kleinen Kunstwerke sind perfekt für Buffets, Partys oder einfach nur, um sich selbst eine besondere Freude zu machen. Die frühlingshafte Frische von Rhabarber und Erdbeeren macht diese Variante zu einem saisonalen Highlight, das man sich nicht entgehen lassen sollte.
So bereitest du Rhabarber Cheesecake Dessert im Glas zu
Schritt 1: Die knusprige Basis aus zarter Kraft
Alles beginnt mit einem soliden Fundament, das nicht nur schmeckt, sondern auch Textur verspricht. Zuerst verwandeln wir die Vollkorn-Haferkekse in feine Brösel. Ob im schnellen Mixer oder in einem robusten Gefrierbeutel mit der Hilfe einer Teigrolle – das Ziel ist eine gleichmäßige Konsistenz, die später im Glas nicht zu grob wirkt. Dieser Schritt ist entscheidend, um den gewünschten Knuspereffekt zu erzielen und eine angenehme Bruchfestigkeit zu haben, wenn man hinein löffelt.
Diese Keksbrösel sind noch roh, aber wir geben ihnen bereits ihre erste Bindung. Sie werden mit einem Teil des Doppelrahmfrischkäses zu einer geschmeidigen Masse verknetet. Das gibt dem Boden Halt und verhindert, dass er auseinanderfällt. Geduldig werden diese Brösel in die Dessertgläser gedrückt, sodass eine dünne, aber stabile Schicht am Boden entsteht. Es ist wichtig, hier etwas Druck auszuüben, damit sie sich gut verbinden und später nicht zerbröseln, wenn das Dessert genossen wird.
Damit diese Basis ihre Festigkeit entwickeln kann, gönnen wir ihr nun eine Auszeit im Kühlschrank. Abgedeckt oder mit verschlossenen Deckeln verbringen die Gläser etwa 45 Minuten im kühlen Reich. Diese Ruhephase ist essenziell, damit sich die Aromen verbinden und der Boden die nötige Konsistenz erreicht, um die nachfolgenden Schichten mühelos zu tragen und einen angenehmen Biss zu bieten.
Schritt 2: Die himmlische Creme – Leichtigkeit, die verzaubert
Während die Böden im Kühlschrank ruhen, widmen wir uns dem Herzstück des Desserts: der cremigen Frischkäsemasse. Zuerst wird die Sahne in einem hohen Rührbecher zu steifer Konsistenz geschlagen. Es ist wichtig, dass sie wirklich gut aufgeschlagen ist, denn sie wird später für die luftige Leichtigkeit der Creme sorgen. Diese geschlagene Sahne wird ebenfalls gut gekühlt, damit sie ihre Form behält und sich später leicht unter die Frischkäsemasse heben lässt, ohne sich abzusetzen.
Nun bereiten wir die Gelatine vor. Sie wird in reichlich kaltem Wasser eingeweicht, bis sie weich und biegsam ist. Dies ist ein wichtiger Schritt, um sicherzustellen, dass sie sich später klümpchenfrei auflöst und die Creme stabilisiert. Wer eine vegetarische Variante bevorzugt, kann stattdessen Agar-Agar verwenden, das diesen Schritt überflüssig macht – ein kleiner Trick für flexiblere Zubereitung.
In einer separaten Schüssel werden der restliche Doppelrahmfrischkäse, die Milch und ein Hauch von Süße – hier in Form von Honig oder Zucker – mit einem Schneebesen zu einer glatten Creme verrührt. Es ist wichtig, dass keine Klümpchen mehr zu sehen sind und die Masse homogen ist. Diese sorgfältige Mischung ist die Grundlage für die zarte Fülle, die jeden Löffel unwiderstehlich macht.
Schritt 3: Die Magie der Bindung – Eine zarte Umarmung
Nun kommt die vorbereitete Gelatine zum Einsatz. Nach dem Einweichen wird sie in einem kleinen Topf bei niedriger Hitze lauwarm aufgelöst. Die Temperatur ist hierbei entscheidend: Zu heiß und die Gelatine verliert ihre Bindekraft, zu kalt und sie geliert zu früh. Es ist ein feinfühliger Moment, der das Ergebnis maßgeblich beeinflusst.
Um einen homogenen Übergang zu gewährleisten und zu verhindern, dass die Gelatine sofort klumpt, rühren wir sie vorsichtig mit zwei Esslöffeln der bereits vorbereiteten Frischkäsecreme an. Dieser Schritt, oft als “Temperieren” bezeichnet, sorgt für eine sanfte Vereinigung der beiden Komponenten. Es ist ein kleiner technischer Kniff, der aber einen großen Unterschied in der Textur der fertigen Creme macht.
Der nun angeglichene Gelatine-Mix wird anschließend unter die restliche Frischkäsecreme gehoben. Mit einem Teigschaber rühren wir vorsichtig, bis alles gleichmäßig und ohne sichtbare Spuren der Gelatine verbunden ist. Danach, und das ist der Clou für die Leichtigkeit, unterziehen wir die Masse der geschlagenen Sahne. Wir heben sie sanft unter, um die Luftigkeit zu bewahren und eine herrlich fluffige Konsistenz zu erzielen. Das Ergebnis ist eine Creme, die wie eine Wolke auf der Zunge zergeht.
Schritt 4: Schicht für Schicht – Perfektion im Glas
Mit der fertigen Frischkäse-Sahne-Masse sind wir bereit, die Gläser zu füllen. Wir verteilen die helle, luftige Creme gleichmäßig über die vorbereiteten Keksböden in jedem Glas. Es ist ein schöner Anblick, wie die Creme die Oberfläche des Bodens bedeckt und sich sanft in die Höhe schichtet. Ein gleichmäßiges Verteilen sorgt für eine harmonische Optik und gleiche Genussmomente.
Damit diese Schicht ihre unwiderstehliche Festigkeit entwickeln kann, müssen die Gläser nun erneut eine Ruhepause einlegen. Sie wandern für weitere 45 Minuten zurück in den Kühlschrank. Diese Kaltzeit ist entscheidend, damit die Gelatine ihre Arbeit tun kann und die Creme fest wird, aber ihre zarte, cremige Konsistenz behält. Der Moment, in dem die Creme zu stocken beginnt, ist ein kleines Wunder der Molekularchemie.
Während die Creme aushärtet, widmen wir uns dem fruchtigen Finale. Der Rhabarber wird gewaschen, geputzt und in mundgerechte Stücke geschnitten. Dieses knackige Gemüse birgt ein süß-säuerliches Potenzial, das nur darauf wartet, geweckt zu werden. Auch die Erdbeeren werden vorbereitet, gewaschen, geputzt und klein gewürfelt, um ihre süße Fruchtigkeit beizusteuern und dem Ganzen Farbe zu verleihen.
Schritt 5: Das fruchtige Finale – Ein Tanz der Aromen
Nun kochen wir aus dem Rhabarber ein leicht süßliches Mus. Die vorbereiteten Rhabarberstücke werden mit einer kleinen Menge Zucker und einem Schuss Wasser in einen Topf gegeben und bei mittlerer Temperatur sanft zu einem Mus verkocht. Die Säure des Rhabarbers verwandelt sich unter der Hitze in eine angenehme Süße, die durch den Zucker hervorgehoben wird. Es entsteht eine Konsistenz, die gut auf der Creme haftet.
Sobald das Rhabarbermus eine schöne Konsistenz erreicht hat und leicht abgekühlt ist, gesellen sich die gewürfelten Erdbeeren dazu. Wir verrühren sie vorsichtig mit dem warmen Mus. Die Restwärme des Rhabarbers gibt den Erdbeeren einen sanften Kochimpuls, der ihre Aromen freisetzt, ohne sie zu matschig werden zu lassen. Der leichte Säure des Rhabarbers und die natürliche Süße der Erdbeeren ergeben hier eine perfekte Synergie, die das Dessert zu etwas ganz Besonderem macht.
Das fruchtige Highlight wird nun gleichmäßig auf die bereits fest gewordene Käsecreme in jedem Glas verteilt. Die leuchtende Farbe der Rhabarber-Erdbeer-Mischung bildet einen wunderschönen Kontrast zur hellen Creme darunter. Die Schichten sind nun vollständig und das Dessert ist bereit, bewundert und natürlich genossen zu werden. Es ist ein Anblick, der sofort Appetit macht und die Vorfreude auf den ersten Löffel steigert.
Häufige Fehler – und wie du sie vermeidest
Fehler 1: Verzicht auf das Vorkühlen des Bodens – Wenn die Keksbrösel nicht mit Frischkäse verknetet und anschließend gekühlt werden, kann der Boden im Glas zu locker sein und zerfallen, sobald man das Dessert isst. Es ist wie bei einem Haus, das ein stabiles Fundament braucht. Nehmen Sie sich die Zeit für diesen Schritt, er macht den Unterschied.
Fehler 2: Übermäßige Hitze beim Auflösen der Gelatine – Zu heißes Erhitzen zerstört die Bindefähigkeit der Gelatine. Sie wird spröde und die Creme wird nicht richtig fest. Lösen Sie sie stattdessen langsam auf niedriger Hitze auf, bis sie gerade flüssig ist. Vertrauen Sie darauf, dass die Wärme der Creme sie weiter erwärmt.
Fehler 3: Zu langes Rühren der Frischkäsemasse – Bei der Herstellung von Käsecremes neigt man dazu, zu lange zu rühren, wenn man Angst vor Klümpchen hat. Dies kann aber dazu führen, dass zu viel Luft eingearbeitet wird, was die Konsistenz weniger cremig und eher schaumig macht. Kurz und gründlich rühren ist hier die Devise.
Fehler 4: Ungleichmäßiges Verteilen der Schichten – Wenn die einzelnen Schichten nicht sorgfältig aufgetragen werden, sieht das Dessert im Glas unruhig aus und die Aromen können sich nicht optimal entfalten. Nehmen Sie sich Zeit, die Creme und das Fruchtkompott gleichmäßig zu verteilen, um eine harmonische Optik und Geschmackserfahrung zu gewährleisten.
Variationen für jeden Geschmack
Vegane Freude: Für eine rein pflanzliche Variante tausche die Gelatine gegen Agar-Agar aus und ersetze den Doppelrahmfrischkäse durch eine cremige Mischung aus eingeweichten und pürierten Cashewkernen und Kokosmilch. Für den Boden eignen sich vegane Butterkekse oder eine Nuss-Dattel-Masse.
Festlich-exklusiv: Verfeinere die Frischkäsemasse mit einem Schuss Limoncello oder ein paar Tropfen Mandelaroma. Das Rhabarberkompott kann mit einer Vanilleschote aufgekocht oder mit einem Hauch rosa Pfeffer verfeinert werden, um eine unerwartete Raffinesse zu erzielen.
Fruchtig-herb Intensität: Anstatt Erdbeeren können auch Himbeeren oder Blaubeeren unter das Rhabarberkompott gemischt werden, um spannende Fruchtkombinationen zu schaffen. Eine Prise Zitronenabrieb in der Creme hebt die Säure und Frische zusätzlich hervor.
Profi-Tipps für Rhabarber Cheesecake Dessert im Glas
- Gerösteter Keksboden: Für ein intensiveres Aroma und eine härtere Textur kannst du die Keksbrösel vor dem Mischen mit dem Frischkäse leicht im Ofen bei 150°C für etwa 5-7 Minuten anrösten, bis sie leicht duften. Abkühlen lassen nicht vergessen.
- Aromatisierte Sahne: Bevor du die Sahne steif schlägst, gib eine Prise Zimt, einen Teelöffel Zitronenschale oder einen Tropfen Vanilleextrakt hinzu. Das verleiht der Creme eine subtile, zusätzliche Geschmacksebene, die das Dessert aufwertet.
- Ingwer-Kick im Kompott: Füge dem Rhabarber beim Kochen eine winzige Menge frisch geriebenen Ingwers hinzu. Die leichte Schärfe harmoniert wunderbar mit der Säure des Rhabarbers und der Süße der Erdbeeren und bringt eine unerwartete Tiefe.
- Gekühltes Servieren für beste Textur: Serviere das Dessert, sobald sich alle Komponenten gut gekühlt und verbunden haben. Die Creme ist dann am festesten und die Aromen am besten ausbalanciert. Eine zu frühe Verkostung kann die Textur beeinträchtigen.
- Dekorative Krönung: Kleine Details machen einen großen Unterschied. Garniere die fertigen Desserts vor dem Servieren mit frisch gerösteten Mandelblättchen für zusätzlichen Crunch, einem kleinen Minzblatt für Farbe und Frische oder ein paar feinen Raspeln weißer Schokolade.
Servier-Ideen für Rhabarber Cheesecake Dessert im Glas
Anrichten & Dekoration
Ein Dessert im Glas ist bereits ein optisches Highlight für sich. Die Schichten aus dem dunklen Keksboden, der hellen, fast elfenbeinfarbenen Creme und dem leuchtend roten Fruchtkompott sind ein wahrer Genuss für das Auge. Bevor du es servierst, kannst du die Oberfläche mit ein paar frischen Erdbeerscheiben dekorieren, die leicht über den Rand des Glases ragen, oder ein kleines Basilikumblatt für eine überraschende Farbkombination drapieren. Auch ein Hauch Puderzucker, der wie feiner Neuschnee auf der roten Fruchtschicht liegt, kann Wunder wirken.
Für ein noch eleganteres Finish eignen sich geröstete Mandelblättchen, die sich wie kleine goldene Segel auf der Fruchtsauce niederlassen, oder zarte Schokostreusel – vielleicht sogar aus weißer Schokolade, die einen schönen Kontrast bildet. Ein kleiner Zweig grüner Minze über den Rand des Glases gesteckt, sorgt für einen frischen Duft und eine angenehme visuelle Auflockerung. Denke daran: Weniger ist oft mehr, um die Schönheit der einzelnen Schichten zu erhalten.
Passende Beilagen
Dieses Dessert ist ein Solo-Star, doch es gibt kleine Begleiter, die sein Aroma unterstreichen. Ein frischer, leichter Crumble aus zarten Haferflocken und Mandeln, der separat serviert wird, kann dem Ganzen zusätzliche Textur verleihen, ohne davon abzulenken. Ebenso passen gut dazu ein leicht gesüßter griechischer Joghurt oder ein Klecks frisch geschlagene, ungesüßte Sahne, falls man es etwas weniger süß mag.
Für Liebhaber von Keksfreundschaft kann eine kleine, hauchdünne Waffel, die neben das Glas gestellt wird, eine zusätzliche Freude bereiten. Auch ein leichter Fruchtsalat, der sich geschmacklich an den Hauptzutaten orientiert – vielleicht mit ein paar zusätzlichen Beeren oder einem Hauch Zitronenmelisse – kann eine erfrischende Ergänzung sein und das Geschmackserlebnis erweitern. Hier passt auch wunderbar: Cremiges Parmesan-Rindfleisch mit Rigatoni, wenn Sie ein Herzhaftes vorweg genießen möchten.
Für besondere Anlässe
Dieses Rhabarber-Cheesecake-Dessert im Glas ist ein wahrer Allrounder für jede festliche Gelegenheit. Stellen Sie es sich vor, als süßen Abschluss eines Ostermenüs, bei dem die Frühlingsfrische von Rhabarber und Erdbeeren perfekt zum Anlass passt und die Farbenfroheit des Festes unterstreicht. Es ist auch die ideale Wahl für einen Muttertagsbrunch, bei dem jede Mutter ein eigenes kleines Kunstwerk erhält.
Auf einer Gartenparty im späten Frühling oder frühen Sommer, wenn die Saison für Rhabarber und Erdbeeren in vollem Gange ist, entfaltet dieses Dessert seinen vollen Charme. Aber auch bei Geburtstagen oder einfach als besondere Aufmerksamkeit für liebe Freunde und Familie ist es perfekt geeignet. Es strahlt eine gewisse Eleganz aus, die dennoch unkompliziert und zugänglich wirkt.
Aufbewahrung & Lagerung
Reste richtig lagern
Sollte wider Erwarten etwas von diesem köstlichen Dessert übrig bleiben, ist das kein Problem. Die abgekühlten Gläser können luftdicht verschlossen im Kühlschrank aufbewahrt werden. Achten Sie darauf, dass die Deckel gut schließen, um zu verhindern, dass das Dessert fremde Gerüche annimmt oder die Oberseite austrocknet. So hält es sich für 2 bis maximal 3 Tage frisch und behält seine köstliche Konsistenz.
Es ist ratsam, die Gläser nach dem Abkühlen direkt in den Kühlschrank zu stellen, anstatt sie lange bei Raumtemperatur stehen zu lassen. Dies hilft, die Frische des Desserts zu bewahren und eventuelle Bakterienbildung zu minimieren. Das Dessert schmeckt am besten, wenn es gut durchgekühlt ist, die Aromen sich entfalten konnten und die einzelnen Schichten fest sind.
Einfrieren
Das Einfrieren dieses Rhabarber-Cheesecake-Desserts im Glas ist leider nicht die beste Option, wenn Sie die perfekte Textur bewahren möchten. Die Frischkäsemasse kann beim Auftauen eine leicht körnige oder gummiartige Konsistenz entwickeln, da sich die feinen Strukturen durch die Kälte verändern. Auch die Gelatine kann ihre Bindekraft verlieren, was zu einer wässrigen Konsistenz führen kann. Es ist besser, kleinere Portionen zuzubereiten, die auch wirklich verzehrt werden können.
Aufwärmen ohne Qualitätsverlust
Da dieses Dessert gekühlt serviert wird, ist ein Aufwärmen gar nicht nötig. Wenn Sie es jedoch aus dem Kühlschrank nehmen und es nicht ganz durchgekühlt ist, können Sie es nochmals für etwa 15-20 Minuten in den Kühlschrank stellen. Dies ist die einzige Form des “Aufwärmens”, die hier Sinn macht, um die gewünschte Serviertemperatur zu erreichen.
Häufig gestellte Fragen
- Kann ich statt Vollkorn-Haferkeksen auch andere Kekse verwenden?
Ja, Sie können auf jeden Fall andere kekse verwenden, die Ihnen schmecken. Gut eignen sich zum Beispiel Butterkekse, Löffelbiskuits (die Sie dann etwas feiner zerkleinern sollten) oder auch leichte Matcha-Kekse für eine grüne Note. Wichtig ist, dass die Brösel nicht zu grob sind und sich gut mit dem Frischkäse verbinden lassen. Experimentieren Sie ruhig ein wenig, um Ihre Lieblingsboden-Variante zu finden. - Wie lange hält sich das Dessert im Kühlschrank, wenn ich es vorbereitet habe?
Wenn das Dessert gut verschlossen im Kühlschrank aufbewahrt wird, können Sie es bedenkenlos für 2 bis maximal 3 Tage genießen. Die Frische der Zutaten und die Bindung durch die Gelatine sorgen dafür, dass es seine Konsistenz und seinen Geschmack gut behält. Es muss jedoch gut abgedeckt sein, damit es keine Gerüche annimmt oder die Oberfläche austrocknet. - Was mache ich, wenn mein Rhabarber sehr sauer ist? Muss ich dann mehr Zucker verwenden?
Das ist eine ausgezeichnete Frage, denn Rhabarber variiert stark im Säuregrad. Ja, wenn Ihr Rhabarber besonders sauer schmeckt, können Sie die Menge des Zuckers im Rhabarberkompott leicht erhöhen. Beginnen Sie mit der angegebenen Menge und probieren Sie das Kompott, bevor Sie die Erdbeeren hinzufügen. Fügen Sie dann nach Bedarf mehr Zucker hinzu, bis die Süße für Ihren Geschmack ausgewogen ist. Eine süßere Erdbeere kann hierbei auch helfen, die Säure zu mildern.
Cremige Rhabarber-Cheesecake-Cups
Diese cremigen Rhabarber-Cheesecake-Cups sind das ideale fruchtige Dessert im Glas, das durch die Kombination aus leicht säuerlichem Rhabarber und sanfter Käsekuchen-Creme bei jeder Einladung für Begeisterung sorgt. Ein wahres Gaumenfest, das Suchtgefahr birgt! Die geschmackliche Harmonie zwischen cremigem Frischkäse, süßem Knusperboden und der frühlingsfrischen Rhabarber-Erdbeer-Soße ist einfach unvergleichlich.
- 100 g Vollkorn-Haferkekse
- 225 g Doppelrahmfrischkäse
- 125 g Sahne
- 3 Blatt weiße Gelatine (oder ½ Teelöffel Agar Agar)
- 3 EL Milch
- 60 g Zucker (oder
- 2 EL Honig)
- 1 Stange Rhabarber
- 100 g Erdbeeren
- Kochen
- 1Vollkorn-Haferkekse fein zermahlen.
- 2Keksbrösel mit 50 g Doppelrahmfrischkäse glatt verkneten und als Boden in 4 Dessertgläser drücken.
- 3Gläser abgedeckt für ca. 45 Minuten in den Kühlschrank stellen.
- 4Sahne steif schlagen und ebenfalls kalt stellen.
- 5Gelatine in reichlich kaltem Wasser einweichen (Agar Agar kann direkt verwendet werden).
- 6In einer Schüssel 175 g Doppelrahmfrischkäse, Milch und 1 EL Honig (oder 40 g Zucker) glattrühren. Bei Agar Agar jetzt zugeben.
- 7Gelatine ausdrücken, lauwarm auflösen und mit 2 EL Frischkäsecreme verrühren.
- 8Den Gelatine-Mix unter die übrige Frischkäsecreme heben und die geschlagene Sahne unterziehen.
- 9Die Creme auf die Keksböden in den Gläsern verteilen und für weitere 45 Minuten kühlen.
- 10Rhabarber waschen, putzen und klein schneiden.
- 11Rhabarber mit 20 g Zucker (oder 1 EL Honig) und 2 EL Wasser bei mittlerer Temperatur zu Mus kochen.
- 12Erdbeeren waschen, putzen und würfeln.
- 13Erdbeeren zum Rhabarbermus geben und verrühren.
- 14Die Fruchtmasse auf die Käsecreme verteilen. Sofort servieren oder weiter kühlen.
Keywords: Rhabarber, Cheesecake, Dessert, Glas, Fruchtig, Vegetarisch, Saisonal, Frühling, Sommer
