Rezept: Rhabarberkuchen mit Streuseln






Omas Rhabarberkuchen mit zarten Streuseln – Meine süße Erinnerung an den Frühling

Es ist diese eine Duftwolke, die mich jedes Jahr aufs Neue in meine Kindheit zurückversetzt. Wenn der erste Rhabarber sprießt und die Küchen meiner Nachbarschaft den süß-säuerlichen Geruch von frisch gebackenem Kuchen verströmen, weiß ich: Der Frühling ist endlich da. Es war an einem solchen Nachmittag, der noch kühl und doch voller Versprechen war, als meine Großmutter zum allerersten Mal diesen Rhabarberkuchen mit den wunderbar buttrigen Streuseln für mich zauberte.

Die Erinnerung ist so lebendig, als wäre es gestern gewesen. Der leichte Widerstand des Teigs unter meinen Händen, die säuerlichen Streifen des Rhabarbers, die sich gegen die süßen Krümel behaupteten, und vor allem das Lächeln meiner Oma, wenn sie sah, wie ich jeden einzelnen Bissen genoss. Dieser Kuchen ist mehr als nur ein Dessert; er ist ein Stückchen Geborgenheit, eingefangen auf einem Backblech.

Warum du dieses Rezept lieben wirst

  • Ein Hauch von Nostalgie: Dieser Kuchen weckt die schönsten Kindheitserinnerungen und bringt ein warmes Gefühl der Vertrautheit in deine Küche. Er schmeckt nach Zuhause, nach unbeschwerten Nachmittagen und der liebevollen Sorgfalt einer Großmutter.
  • Das perfekte Zusammenspiel der Aromen: Die unvergleichliche Kombination aus der rassigen Säure des Rhabarbers und der süßen, buttrigen Fülle der knusprigen Streusel ist schlichtweg unwiderstehlich. Jeder Bissen ist ein kleines Geschmackserlebnis.
  • Eine Belohnung für die Sinne: Der Anblick des goldbraunen Kuchens, der Duft, der sich beim Backen ausbreitet, und das Gefühl der zarten Streusel, die auf der Zunge zergehen – dieser Kuchen ist ein Fest für alle Sinne. Er macht jeden gewöhnlichen Tag zu etwas Besonderem.
  • Die Kunst der einfachen Zutaten: Mit wenigen gut ausgewählten Zutaten zauberst du ein Meisterwerk, das nicht nur fantastisch schmeckt, sondern auch zeigt, wie aus simplen Dingen etwas Außergewöhnliches entstehen kann. Er ist zugänglich und doch raffiniert.
  • Ein Stück Frühling auf deinem Teller: Wenn die Tage länger werden und die Natur erwacht, ist dieser Kuchen die perfekte kulinarische Begleitung. Er fängt die Frische und Lebendigkeit der Saison ein.

Das brauchst du

Die Magie dieses Kuchens liegt in seiner Einfachheit, doch gerade deshalb ist es wichtig, dass deine Zutaten von guter Qualität sind. Wähle einen Rhabarber, der noch straff und knackig ist, und Butter, die einen reichen, vollmundigen Geschmack mitbringt – das macht den Unterschied zwischen einem guten und einem himmlischen Kuchen. Nur so können Aromen sich voll entfalten und dir ein echtes Geschmackserlebnis bescheren.

  • Frische Hefe: Sie ist das Herzstück des Teiges und sorgt für eine wunderbare Leichtigkeit und ein feines Aroma, das man bei Trockenhefe vermisst.
  • Rhabarber: Die charakteristische Säure macht den Kuchen spannend und erfrischend. Achte auf knackige, junge Stangen, die noch nicht zu holzig sind.
  • Butter: Nicht nur für die Streusel, auch im Teig ist sie unerlässlich für eine zarte Textur und einen buttrigen Geschmack, der den Rhabarber perfekt ergänzt.
  • Mehl: Das Fundament für Teig und Streusel, das für die richtige Bindung und Konsistenz sorgt.
  • Zucker und Vanillezucker: Sie bringen die nötige Süße und runden die Aromen ab, um die Säure des Rhabarbers auszubarieren.

Die genauen Mengenangaben für alle benötigten Zutaten findest du in der detaillierten Zubereitungsanleitung weiter unten.

Die Geschichte hinter diesem Gericht

Rhabarber, dieses vielseitige Gemüse, das sich wie Obst verhält, hat eine lange und faszinierende Geschichte. Ursprünglich aus Asien stammend, reiste er über Handelsrouten nach Europa und wurde zunächst als Heilmittel geschätzt. Erst im 18. Jahrhundert begann man ihn vermehrt in der Küche zu verwenden, besonders in England und Frankreich, wo seine säuerliche Note Einzug in süße Speisen fand.

Mein Rhabarberkuchen, so wie ihn meine Oma kannte, ist ein Echo dieser Entwicklung. Er verbindet die traditionelle europäische Backkunst mit dem heimischen Produkt der Saison. Ein Blechkuchen war damals eine praktische und beliebte Wahl für die Familie, zugänglich und doch immer ein besonderer Genuss.

Auch heute noch begeistert seine Einfachheit und doch Komplexität. Er ist ein Beweis dafür, dass zeitlose Rezepte nie aus der Mode kommen. Die klare, erfrischende Säure des Rhabarbers, gekonnt ausbalanciert durch süße Komponenten, macht ihn zu einem Klassiker, der sich über Generationen hinweg bewährt hat.

So bereitest du Rhabarberkuchen mit Streuseln zu

Schritt 1: Der magische Vorteig – Das Fundament für Leichtigkeit

Alles beginnt mit einer kleinen Portion Zauberei: der Vorteig. Nimm dir einen Würfel frischer Hefe und bröckle sie liebevoll in eine Schüssel. Gib 100 Milliliter lauwarme Milch hinzu, gerade so warm, dass sie die Hefe wachküss. Ein Löffel Zucker darf nicht fehlen, denn er ist Nahrung für die kleinen Helferlein.

Vermische alles sanft und lass es für etwa 15 Minuten an einem warmen Ort ruhen. Du wirst beobachten, wie die Mischung Blasen wirft und lebendig wird – das ist die Hefe, die ihre Arbeit aufnimmt und die Grundlage für einen herrlich luftigen Teig legt. Dieses langsame Erwachen ist der erste Schritt zu einem perfekten Kuchen.

Schritt 2: Den Teig zum Leben erwecken – Kneten mit Herz

Nun ist es an der Zeit, das Mehl in eine Schüssel zu sieben. Dieser Schritt sorgt für eine feinere Textur im fertigen Teig, ähnlich wie ein sanfter Wind, der über ein Feld streicht. Gib den aufgegangenen Vorteig zu dem Mehl. Füge den restlichen Zucker, einen Hauch Vanillezucker für die süße Nuance, die weiche Butter und die restliche lauwarme Milch hinzu.

Hier kommt deine Hände ins Spiel: Knete die Zutaten für mindestens fünf Minuten. Spüre, wie sich ein homogener, geschmeidiger Teig formt. Er sollte sich elastisch von den Fingern lösen. Dieses Kneten aktiviert das Gluten im Mehl und verleiht dem Kuchen später die nötige Struktur, damit er nicht zerfällt, sondern eine wunderbare Konsistenz erhält.

Schritt 3: Die Ruhephase – Geduld zahlt sich aus

Nach dem intensiven Kneten braucht der Teig eine Auszeit. Decke die Schüssel mit einem sauberen Küchentuch ab. Suche ihm einen warmen, zugfreien Ort. Dort darf er nun eine halbe Stunde lang ruhen und aufblühen. In dieser Zeit dehnt sich der Teig aus, wird voluminöser und entwickelt sein feines Aroma.

Tipp: Wenn es in deiner Küche etwas kühler ist, kannst du den Backofen kurz auf 50 Grad vorheizen und ihn dann ausschalten. Stelle die abgedeckte Schüssel dort hinein; die sanfte Wärme beschleunigt das Aufgehen. Beobachte, wie der Teig sichtbar wächst – das ist ein Zeichen dafür, dass die Hefe aktiv ist und ihre Arbeit tut.

Schritt 4: Vorbereitung des Blechs – Das glatte Fundament

Nach der Ruhepause knetest du den Teig noch einmal kurz mit den Händen durch. Das hilft, die Luftblasen im Teig zu verteilen und eine gleichmäßige Struktur zu erzielen. Nimm eine bemehlte Arbeitsfläche und rolle den Teig darauf aus. Die Dicke sollte etwa fingerdick sein, nicht zu dünn, aber auch nicht zu dick, damit er beim Backen schön aufgeht.

Lege den ausgerollten Teig nun vorsichtig auf ein gut gefettetes Backblech. Achte darauf, dass er das gesamte Blech bedeckt und gleichmäßig verteilt ist. Eine glatte, ebene Oberfläche ist die ideale Basis für die folgenden Schichten.

Schritt 5: Die Rhabarber-Vorbereitung – Säure mit Genuss

Jetzt ist der Star des Kuchens an der Reihe: der Rhabarber. Wasche die Stangen gründlich und schäle sie. Das Schälen ist wichtig, um holzige Fasern zu entfernen und eine zarte Textur zu gewährleisten. Schneide den vorbereiteten Rhabarber in etwa 2 Zentimeter große Stücke. Dies sorgt dafür, dass die Stücke beim Backen nicht zu weich werden, sondern noch Biss behalten.

Verteile die Rhabarberstücke nun gleichmäßig auf dem Teig auf dem Backblech. Bestreue die Rhabarberstücke mit 3 Esslöffeln Zucker. Das hilft nicht nur, die Säure leicht abzumildern, sondern auch eine leichte Karamellisierung beim Backen zu unterstützen. Achte darauf, dass die Rhabarberschicht nicht zu dick ist, sonst wird der Kuchen matschig.

Schritt 6: Die Streusel-Explosion – Knuspernde Glückseligkeit

Kommen wir zum i-Tüpfelchen: den Streuseln! In einer separaten Schüssel gibst du 250 Gramm Weizenmehl, 175 Gramm Zucker und den Päckchen Bourbon-Vanillezucker. Füge nun 175 Gramm weiche Butter hinzu. Die Butter sollte Zimmertemperatur haben, damit sie sich gut mit den anderen Zutaten verbindet.

Vermische nun alles mit den Händen. Arbeite flott, aber sanft, bis sich kleine, krümelige Streusel bilden. Du kannst sie entweder mit den Fingerspitzen zerreiben oder die Masse zwischen den Handflächen verreiben. Ziel ist eine schöne Mischung aus feinen Krümeln und gröberen Stücken, die beim Backen herrlich knusprig werden. Verteile diese Streuselmasse großzügig und gleichmäßig über die Rhabarberschicht auf dem Blech.

Schritt 7: Der Ofen-Zauber – Aus Backen wird Genuss

Heize deinen Backofen auf 200 Grad Celsius Ober-/Unterhitze vor. Ein gut vorgeheizter Ofen ist entscheidend für ein gleichmäßiges Backergebnis. Schiebe das Blech mit dem Rhabarberkuchen auf die mittlere Schiene des Ofens.

Lass den Kuchen nun für etwa 30 Minuten backen. Beobachte ihn durch die Ofentür: Die Streusel sollten goldbraun und knusprig sein, der Teig durchgebacken und der Rhabarber weich, aber nicht zerfallen. Das Backen erzeugt den unwiderstehlichen Duft, der sich in deinem Zuhause ausbreiten wird, und macht aus den Einzelteilen ein harmonisches Ganzes.

Schritt 8: Die Abkühlung – Vorfreude ist die schönste Freude

Nachdem der Kuchen aus dem Ofen kommt, ist die Verführung des sofortigen Anschneidens groß. Doch Geduld ist hier der Schlüssel zu einem perfekten Ergebnis. Lass den Kuchen auf dem Backblech langsam auf Zimmertemperatur abkühlen. Dies hilft, dass sich die Aromen setzen und der Kuchen seine Struktur behält.

Achtung: Wenn du den Kuchen zu früh anschneidest, kann er leichter zerbrechen und die Feuchtigkeit des Rhabarbers austreten. Ein vollständig abgekühlter Kuchen lässt sich sauberer schneiden und die Streusel bleiben knusprig.

Häufige Fehler – und wie du sie vermeidest

Fehler 1: Der Rhabarber ist zu sauer oder zu wässrig. Das passiert oft, wenn man zu reifen oder zu nassen Rhabarber verwendet. Wähle junge, knackige Stangen und schäle sie gründlich. Das zusätzliche Zuckern vor dem Verteilen hilft, die Säure etwas zu mildern und dem Rhabarber Feuchtigkeit zu entziehen.

Fehler 2: Die Streusel sind nicht knusprig. Dies liegt meist an zu wenig Butter oder zu starkem Kneten. Achte darauf, dass die Butter weich, aber nicht geschmolzen ist und die Zutaten für die Streusel nur locker vermischt werden, bis sich Krümel bilden, ohne einen festen Teig zu formen. Der Teig sollte krümelig und nicht glatt sein. Ein zu langes Kneten macht die Streusel hart.

Fehler 3: Der Boden ist matschig. Das passiert, wenn der Teig zu feucht ist oder der Rhabarber zu viel Saft abgibt. Stelle sicher, dass dein Teig gut durchgeknetet und nicht zu nass ist. Wenn der Rhabarber sehr saftig erscheint, kannst du Ihn nach dem Zucchern kurz abtropfen lassen, bevor du ihn auf dem Teig verteilst. Auch eine gut vorgeheizte Ofentemperatur hilft, den Boden von unten her knusprig zu backen.

Fehler 4: Ungleichmäßiges Backen. Wenn dein Ofen ungleichmäßig heizt, kann es passieren, dass Teile des Kuchens zu dunkel und andere noch blass sind. Drehe das Backblech während des Backens einmal um 180 Grad. Das sorgt für eine gleichmäßigere Bräunung und eine bessere Krustenbildung auf dem gesamte Kuchen.

Variationen für jeden Geschmack

Möchtest du deinem Rhabarberkuchen eine besondere Note verleihen? Probiere doch mal eine vegane Variante: Ersetze Butter durch hochwertige Margarine oder Kokosöl und verwende pflanzliche Milch für den Teig und Vorteig. Das Ergebnis ist eine laktosefreie Köstlichkeit, die kaum von der klassischen Version zu unterscheiden ist.

Für eine sommerlichere Variante kannst du dem Rhabarber etwas Finesse verleihen, indem du eine Handvoll frischer Erdbeeren unter die Rhabarberstücke mischst. Die Süße und das Aroma der Erdbeeren ergänzen die Säure des Rhabarbers wunderbar und sorgen für eine frische Note. Du kannst auch etwas Zitronenabrieb zur Rhabarberfüllung geben, um die Frische zu intensivieren.

Eine etwas festere, nussige Komponente kannst du durch Zugabe von gemahlenen Mandeln oder Haselnüssen zu den Streuseln erzielen. Das gibt dem Kuchen eine zusätzliche Textur und ein tieferes Aroma. Achte darauf, die Mehlmenge in den Streuseln gegebenenfalls leicht zu erhöhen, damit die Konsistenz stimmt. Diese Variation passt besonders gut zu einem Kaffee oder einem Glas Wein am Abend.

Profi-Tipps für Rhabarberkuchen mit Streuseln

Die Butter für die Streusel sollte nicht zu kalt sein. Weiche Butter lässt sich besser verarbeiten und verhindert, dass die Streusel zu hart werden. Wenn du mit den Fingern arbeitest, erwärmt sich die Butter schnell genug, aber vermeide es, die Zutaten in der Küchenmaschine zu lange zu mixen, da es sonst zu einer Paste statt zu Streuseln wird.

Experimentiere mit dem Zucker im Rhabarber. Je nach Säure des Rhabarbers kannst du die Zuckermenge anpassen. Manche mögen es lieber richtig sauer, andere süßer. Füge eventuell eine Prise Zimt zum Rhabarber hinzu, das harmoniert wunderbar mit der Säure und gibt eine warme Note. Für ein intensiveres Aroma kannst du auch ein paar frische Minzblätter feinhoig hacken und unter den Rhabarber mischen.

Der Hefeteig mag es warm. Achte darauf, dass deine Milch für den Vorteig wirklich nur lauwarm ist, nicht heiß, sonst tötest du die Hefe. Und der geheime Ort für das Aufgehen des Teigs kann durchaus eine leicht angewärmte, aber ausgeschaltete Backofen-Umgebung sein.

Vorkühlen der Streuselmasse. Wenn du mal mehr Zeit hast, kannst du die fertige Streuselmasse für 15-20 Minuten in den Kühlschrank stellen. Das macht sie fester und die Streusel werden beim Backen noch knuspriger. So hast du mehr Kontrolle über die Textur.

Servier-Ideen für Rhabarberkuchen mit Streuseln

Anrichten & Dekoration

Ein frisch gebackener Rhabarberkuchen mit Streuseln sieht bereits für sich genommen umwerfend aus. Die goldbraunen Streusel und die appetitlichen Rhabarberstücke sind eine natürliche Dekoration. Wenn du möchtest, kannst du deinen Kuchen vor dem Servieren noch leicht mit Puderzucker bestäuben – wie frisch gefallener Schnee. Eine kleine Prise Vanillezucker über die Streusel gestreut, kurz bevor sie in den Ofen wandern, verstärkt das Aroma und sorgt für eine schöne Optik.

Passende Beilagen

Dieser Kuchen ist ein Traum pur, aber er lässt sich noch verfeinern. Klassisch und unverzichtbar ist ein Klecks frisch geschlagene Sahne, die die leichte Säure des Rhabarbers wunderbar abfängt. Eine Kugel Vanilleeis schmilzt langsam auf dem warmen Kuchen und sorgt für einen köstlichen Kontrast. Für Liebhaber von cremigen Texturen passt auch eine leichte Vanillesauce oder ein Klecks Vanillepudding hervorragend.

Für besondere Anlässe

Dieser Rhabarberkuchen ist weit mehr als nur ein einfacher Hefekuchen. Sein liebevoller Charakter und die harmonische Verbindung von Säure und Süße machen ihn zu einem idealen Begleiter für gemütliche Kaffeerunden mit Freunden oder der Familie. Er eignet sich perfekt als süßer Abschluss eines Frühlings- oder Sommeressens, besonders wenn er noch lauwarm serviert wird. Auch zu Ostern, wo Rhabarber oft Saison hat, ist er eine beliebte Wahl.

Aufbewahrung & Lagerung

Reste richtig lagern

Wenn vom köstlichen Rhabarberkuchen etwas übrig bleibt und er vollständig abgekühlt ist, lagere ihn am besten in einem luftdichten Behälter. Du kannst den Kuchen auch mit Frischhaltefolie abdecken. Bewahre ihn bei Zimmertemperatur auf, wenn du ihn innerhalb von 1-2 Tagen verzehren möchtest. Dadurch bleiben die Streusel am knusprigsten.

Einfrieren

Ja, Rhabarberkuchen lässt sich hervorragend einfrieren! Schneide den Kuchen am besten in einzelne Stücke. Verhindere, dass die Streusel zu weich werden, indem du die einzelnen Kuchenstücke zuerst wie gewohnt abkühlen lässt und dann gut in Frischhaltefolie und anschließend in einem Gefrierbeutel oder einer luftdichten Dose verpackst. So hält er sich für etwa 2-3 Monate im Gefrierschrank.

Aufwärmen ohne Qualitätsverlust

Um eingefrorene Kuchenstücke aufzutauen, nimm sie am besten einige Stunden vor dem Servieren aus dem Gefrierfach und lass sie bei Zimmertemperatur auftauen. Wenn du den Kuchen wieder leicht erwärmen möchtest, um das Gefühl des frisch Gebackenen zu simulieren, stelle die aufgetauten Stücke für wenige Minuten in einen auf 150 Grad vorgeheizten Backofen. Das gibt den Streuseln ihre Knusprigkeit zurück und erwärmt den Kuchen sanft.

Häufig gestellte Fragen

  1. Ist Rhabarber wirklich ein Gemüse? Man isst ihn doch wie Obst!
    Ja, das stimmt. Botanisch gesehen zählt Rhabarber tatsächlich zur Familie der Knöterichgewächse und ist somit ein Gemüse. Sein Geschmack ist aufgrund der enthaltenen Säuren sehr herb, weshalb er in der Küche fast ausschließlich für süße Speisen verwendet wird, was ihm umgangssprachlich die „Obstrolle“ sichert. In vielen Rezepten, auch in diesem, wird er wie Obst behandelt, was seiner kulinarischen Einordnung entspricht. Man schneidet ihn, man kocht ihn süß – das Lebensmittelrecht in vielen Ländern erlaubt sogar die Kennzeichnung „Obst“ für Rhabarber, um die Verwendung im Handel zu erleichtern.
  2. Mein Rhabarber ist sehr faserig. Muss ich ihn immer schälen?
    Das Schälen des Rhabarbers ist vor allem bei älteren oder besonders dicken Stangen empfehlenswert, um eine angenehme Textur zu erzielen. Junge, zarte Rhabarberstangen haben oft nur sehr dünne Haut, die man bedenkenlos mitessen kann. Wenn du unsicher bist, probiere einfach ein kleines Stück von der Haut. Ist sie zäh und holzig, solltest du sie entfernen. Der Vorgang ist mit einem Sparschäler oder Messer denkbar einfach und lohnt sich, um fleischige Fasern zu vermeiden, die den Genuss trüben könnten.
  3. Kann ich für den Hefeteig auch Trockenhefe verwenden? Und wie?
    Selbstverständlich kannst du auch Trockenhefe verwenden, das ist sogar oft einfacher und schneller. Für die im Rezept angegebene Menge frischer Hefe (40 g) benötigst du etwa zwei Päckchen Trockenhefe (à 7 g). Du kannst die Trockenhefe direkt mit dem Mehl vermischen, ohne sie vorher auflösen zu müssen. Achte darauf, dass die Milch, die du dann zu den anderen Zutaten gibst, ebenfalls lauwarm ist. Die Gehzeit des Teiges bleibt dabei ähnlich, eventuell sogar etwas kürzer.



Fruchtiger Rhabarberkuchen mit knusprigen Butterstreuseln

Fruchtiger Rhabarberkuchen mit knusprigen Butterstreuseln

Ein leckerer Blechkuchen mit Rhabarber und knusprigen Butterstreuseln auf lockerem Hefeteig. Perfekt für Obstliebhaber und als süße Leckerei zum Kaffee.

4.8 from 745 reviews
Prep Time 30 Minuten
Cook Time 30 Minuten
Total Time 60 Minuten
Servings 12 Portionen
Course:Abendessen Cuisine:Deutsch Vegetarisch Calories:350 kcal By:ELENA
Servings
  • 1 Würfel frische Hefe (ca. 40 g)
  • 50 g Zucker
  • 250 ml lauwarme Milch
  • 480 g Weizenmehl
  • 1 Päckchen Bourbon-Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 50 g weiche Butter
  • 1,5 kg Rhabarber
  • 3 EL Zucker
  • 250 g Weizenmehl
  • 175 g Zucker
  • 1 Päckchen Bourbon-Vanillezucker
  • 175 g weiche Butter
  • Kochen
  1. 1Hefe zerbröckeln und mit 100 ml lauwarmer Milch und einem Esslöffel Zucker in einer Schüssel zu einem Vorteig verrühren. Diesen bei Zimmertemperatur etwa 15 Minuten gehen lassen.
  2. 2Anschließend Mehl in eine Schüssel sieben. Den Vorteig mit dem restlichen Zucker, Vanillezucker, Butter und der Milch dazugeben.
  3. 3Alles mit den Händen etwa fünf Minuten zu einer glatten Masse verkneten. Den Teig zugedeckt an einem warmen Ort eine halbe Stunde gehen lassen.
  4. 4Danach nochmals mit den Händen durchkneten. Anschließend den Kuchenteig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und auf ein gefettetes Backblech legen.
  5. 5Rhabarber waschen, schälen und in etwa 2 cm große Stücke schneiden. Rhabarberstücke zuckern und gleichmäßig auf dem Blech verteilen.
  6. 6Für die Streusel Mehl, Zucker, Vanillezucker und weiche Butter in eine Schüssel geben und die Zutaten mit den Händen durchkneten bis sich Streusel bilden.
  7. 7Anschließend die Streusel gleichmäßig über dem Kuchenbelag verteilen.
  8. 8Den Kuchen im vorgeheizten Backofen auf mittlerer Schiene 30 Minuten bei etwa 200 Grad Celsius backen.
  9. 9Vor dem Verzehr auskühlen lassen.
Category:Abendessen Cuisine:Deutsch Vegetarisch
Carbohydrates 45g
Protein 5g
Fat 18g
Saturated Fat 11g
Fiber 3g
Sugar 40g
Sodium 100mg
Cholesterol 50mg

Keywords: Rhabarberkuchen, Blechkuchen, Streuselkuchen, Hefeteig, Obstkuchen, Deutsch

Botanisch gesehen, gehört Rhabarber eigentlich zu den Gemüsesorten. In den meisten Rezepten wird er dennoch wie Obst zubereitet.
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