Gurkensalat mit Joghurt-Dressing
Der Duft von frisch geschnittenen Gurken, gemischt mit der cremigen Säure von Joghurt und einem Hauch von Dill – das ist für mich mehr als nur ein Salat. Es ist ein Echo meiner Kindheit, sonnige Nachmittage im Garten meiner Großmutter, wo sie diesen einfachen, aber genialen Salat immer als Erfrischung SERVierte. Dieses Aroma, das sanft in der lauen Sommerluft lag, ist bis heute in meiner Nase.
Es ist die Art von Gericht, die sofort ein Gefühl von Geborgenheit und unbeschwerter Freude auslöst, eine kulinarische Umarmung, die mich immer wieder an jene unbeschwerten Zeiten erinnert, als der größte Luxus ein frisch gepflückter Apfel vom Baum und ein Schüsselchen von Omas Salat war.
Warum du dieses Rezept lieben wirst
- Einfachheit, die bezaubert: Hier wird nichts Kompliziertes erfunden. Es sind wenige, aber dafür perfekt abgestimmte Zutaten, die gemeinsam einen Geschmack erschaffen, der so rein und ehrlich ist, dass er dich sofort begeistern wird.
- Sommerliche Leichtigkeit, das ganze Jahr: Auch wenn die Gurkensaison im Sommer ihren Höhepunkt hat, ist dieser Salat eine wunderbare Erfrischung, die zu jeder Jahreszeit passt und jedem Gericht eine spritzige Note verleiht.
- Die Kunst der Balance: Das Dressing ist nicht einfach nur ein Beigeschmack, es ist der Partner der Gurke. Cremigkeit trifft auf Säure, Kräuter auf die leichte Schärfe von Knoblauch – eine Symphonie, die deinen Gaumen verwöhnt.
- Ein Hauch von Nostalgie: Dieser Salat ist mehr als nur Essen; er ist eine Zeitreise. Er weckt Erinnerungen an unbeschwerte Tage und das Gefühl von Heimat, das nur ein wirklich gutes, hausgemachtes Gericht vermitteln kann.
- Vielseitigkeit zum Genießen: Ob als Beilage zum Grillen, als Begleiter zu deftigen Fleischgerichten oder einfach nur so – dieser Gurkensalat passt zu fast allem und erfreut sich stets großer Beliebtheit.
Das brauchst du
Die Auswahl der richtigen Zutaten ist bei diesem scheinbar einfachen Gericht entscheidend. Eine knackige, frische Gurke ist das Herzstück und bestimmt maßgeblich die Qualität des Endprodukts. Darum greife ich am liebsten zu saisonalen oder Bio-Gurken, bei denen man die Frische förmlich spürt, wenn man sie in die Hand nimmt. Die Qualität der Basis macht den Unterschied, ob aus einem guten Salat ein herausragender wird.
- Salatgurken: Diese bilden die bodenständige, erfrischende Grundlage. Wähle knackige Exemplare, die sich fest anfühlen und eine satte, grüne Farbe haben.
- Salz: Ein einfacher Geschmacksverstärker, der den Gurken hilft, ihr überschüssiges Wasser abzugeben und ihre Textur perfektioniert.
- Kräuter-Crème-fraîche: Sie bringt eine sanfte, cremige Säure und Tiefe in das Dressing, ohne zu dominieren. Ihre feine Textur umhüllt die Gurkenscheiben wunderbar.
- Joghurt (ab 3,5 % Fett): Ergänzt die Crème-fraîche mit einer leichten, spritzigen Frische und sorgt für die perfekte cremige Konsistenz des Dressings.
- Weißer Balsamico-Essig (Balsamico bianco): Bringt eine subtile Süße und eine mildere Säure als sein dunkles Pendant, was dem Salat eine elegante, feine Note verleiht.
- Olivenöl (extra vergine): Ein guter Schuss Olivenöl verbindet die Aromen und verleiht dem Dressing eine samtige Textur und einen Hauch mediterraner Wärme.
- Knoblauchzehe (wahlweise): Ein kleiner, aber feiner Aromengeber, der dem Dressing eine angenehme Würze und Tiefe verleiht, ohne zu aufdringlich zu sein.
- Frischer Dill: Seine charakteristische, leicht anisartige Frische ist der traditionelle Partner des Gurkensalats und verleiht ihm sein unverwechselbares Aroma.
- Zucker: Eine winzige Prise, um die Säure auszubalancieren und die natürlichen Aromen hervorzuheben, ohne den Salat süßlich werden zu lassen.
- Schwarzer Pfeffer aus der Mühle: Sorgt für eine dezente Schärfe und rundet das Geschmacksbild ab, indem er die anderen Aromen belebt.
Die genauen Mengenangaben findest du im Detail in der Rezeptkarte weiter unten, aber die Qualität dieser wenigen Komponenten ist das, worauf es wirklich ankommt.
Die Geschichte hinter diesem Gericht
Dieser einfache Gurkensalat mit Joghurt-Dressing mag auf den ersten Blick wie ein Allerweltsgericht erscheinen. Doch seine Wurzeln reichen tief in die traditionelle Landhausküche zurück, eine Zeit, in der man mit wenigen, dafür aber umso sorgfältiger ausgewählten Zutaten Großes schaffen konnte. Er ist ein bodenständiger Klassiker, der über Generationen hinweg weitergegeben wurde, weil er so wunderbar unkompliziert und doch geschmacklich überzeugend ist.
Woher genau dieser Stil des Salats stammt, ist schwer zu sagen. Oftmals sind solche simplen Rezepte ein Produkt der Notwendigkeit und des Einfallsreichtums vergangener Zeiten, als es darum ging, die Ernte des Sommers zu konservieren oder aufzulockern. Ähnliche Rezepte finden sich in vielen osteuropäischen und nordischen Küchen, wo Joghurt und Dill seit jeher wichtige Bestandteile der kulinarischen Identität sind. Die Kölner Küche hierzulande hat diese Einfachheit und Frische aber auch ins Herz geschlossen.
Was diesen Salat über die Jahre so zeitlos gemacht hat, ist seine unglaubliche Anpassungsfähigkeit und sein erfrischender Charakter. Er ist niemals aufdringlich, sondern steht jeder Mahlzeit gut zu Gesicht und unterstreicht die Hauptkomponenten, anstatt sie zu übertönen. Seine Einfachheit ist seine größte Stärke, die ihn zu einem echten Dauerbrenner auf jedem Tisch macht, sei es im Sommer auf der Grillparty oder im Winter als willkommene Erfrischung zu einer deftigen Mahlzeit.
So bereitest du Gurkensalat mit Joghurt Dressing zu
Schritt 1: Die Gurken vorbereiten – Der erste Akt der Frische
Alles beginnt mit der Gurke, diesem grünen Wunder der Natur, das Wasser und Frische atmet. Du nimmst zwei schöne, knackige Salatgurken – gerne aus biologischem Anbau, da sie oft aromatischer sind und keine bitteren Kerne haben. Sie werden unter fließendem Wasser gründlich gewaschen, damit alle Spuren ihre Reise vom Feld bis zu dir hinterlassen haben. Die Enden schneidest du einfach ab; sie gehören nicht in den Salat. Dann kommt die Klinge ins Spiel.
Mit einer scharfen Küchenreibe bearbeitest du die Gurken. Du streichst sie über die Längsseite, um schöne, gleichmäßige Scheiben zu erhalten. Etwa 2 Millimeter dick sind ideal – zu dünn und sie zerfallen, zu dick und sie sind zu dominant. Wenn du keine Reibe zur Hand hast, kannst du sie natürlich auch vorsichtig mit einem guten Messer in hauchdünne Scheiben schneiden. Das erfordert etwas Übung, aber das Ergebnis ist es wert.
Die geschnittenen oder gehobelten Gurkenscheiben werden nun in ein großes Sieb gegeben, das du über eine Schüssel stellst. Das ist wichtig, denn Gurken bestehen zu über 95 Prozent aus Wasser, und dieses wollen wir sanft entziehen, damit unser Salat später nicht in einer eigenen Flüssigkeitsflut ertrinkt. Jetzt kommt der erste, entscheidende Schritt zur perfekten Konsistenz: das Salz.
Schritt 2: Das Salz-Ritual – Wasser marsch!
Du nimmst etwa einen Teelöffel Salz und verteilst ihn gleichmäßig über den Gurkenscheiben im Sieb. Das Salz entzieht den Gurken osmotisch das Wasser. Es ist faszinierend zu beobachten, wie sich mit der Zeit kleine Tröpfchen an der Oberfläche der Gurken bilden und dann langsam nach unten tropfen. Das Salz zieht nicht nur Flüssigkeit, sondern macht die Gurken auch bissfester und konzentriert ihren Geschmack.
Lasse die Gurken nun mindestens 25 Minuten lang ruhen. Diese Wartezeit ist entscheidend. Währenddessen kannst du andere Vorbereitungen treffen, aber gönne den Gurken diese Zeit. Das Sieb in der Schüssel sorgt dafür, dass das abströmende Wasser aufgefangen wird und die Gurken nicht darin liegen. Je nach Sorte und Dicke der Scheiben können hier gut und gerne 250 Milliliter oder sogar mehr Flüssigkeit zusammenkommen, die den Biss und Geschmack des Salats beeinträchtigen würde.
Manche schwören darauf, nach dem Salzbad die Gurkenscheiben zusätzlich mit den Händen auszudrücken. Das ist eine gute Idee, um noch mehr Wasser herauszubekommen, und du kannst es auch tun, wenn du einen besonders festen Salat bevorzugst. Aber selbst wenn du diesen Schritt überspringst, hat das Salzbad Wunder gewirkt. Die Gurken sind nun bereit, das Dressing aufzunehmen, ohne es sofort zu verwässern.
Schritt 3: Das Dressing anrühren – Cremige Harmonie
Während die Gurken ihr Wasserbad absolvieren, widmen wir uns dem Dressing. In einer kleineren Schüssel, oder direkt in der Servierschüssel, sobald die Gurken fertig sind, schaffen wir nun die cremige Basis für unseren Salat. Dies ist der Moment, in dem die Aromen zusammenkommen, um die Gurken auf eine neue Ebene zu heben.
Du nimmst rund 20 Gramm frischen Dill. Er sollte so frisch wie möglich sein. Wasche ihn kurz unter kaltem Wasser ab und schüttle ihn gut trocken. Dann hackst du ihn fein – ob mit oder ohne Stiele, das ist dir überlassen, ich mag die zarten Stiele gerne mit dabei. Gib den gehackten Dill in die Schüssel. Sein charakteristischer Duft, diese leicht herbe, frische Note, ist unverzichtbar für diesen Salat.
Nun folgen die cremigen Komponenten: 100 Gramm Kräuter-Crème-fraîche, die eine wunderbar sämige Textur und einen Hauch von Säure mitbringt. Dazu gesellen sich 100 Gramm Joghurt, idealerweise mit mindestens 3,5 Prozent Fett, das gibt dem Dressing mehr Körper und macht es besonders cremig. Ein Esslöffel weißer Balsamico-Essig steuert eine milde, fruchtige Säure bei, während ein Esslöffel gutes Olivenöl die Aromen verbindet und eine seidige Konsistenz verleiht.
Ein kleiner, aber feiner Akzent ist die Knoblauchzehe. Eine kleine Zehe wird geschält und entweder sehr fein gehackt oder durch eine Presse gedrückt und ebenfalls ins Dressing gegeben. Wenn du es ganz mild magst, kannst du den Knoblauch auch weglassen, aber ich finde, er gibt dem Ganzen eine köstliche Tiefe. Ein winziger Hauch von Zucker rundet die Säure ab, und eine Messerspitze frisch gemahlener schwarzer Pfeffer sorgt für die nötige Würze.
Schritt 4: Alles wird eins – Die Magie des Vermischens
Nun ist es an der Zeit, die vorbereiteten Gurkenscheiben und das frisch angerührte Dressing zusammenzubringen. Wenn die Gurken ihr Salz-Mineral-Bad hinter sich haben, drückst du sie, falls noch nicht geschehen, sanft mit sauberen Händen aus, um überschüssiges Wasser zu entfernen. Dies ist ein wichtiger Schritt, um die perfekte Konsistenz des Salats zu gewährleisten.
Die leicht entwässerten Gurkenscheiben werden nun vorsichtig in die Schüssel gegeben, in der das Dressing wartet. Nun kommt der Moment der Vereinigung. Du kannst die Gurken mit dem Dressing entweder direkt in der Servierschüssel vermengen, oder du gibst sie in eine größere Schüssel, falls du das Dressing separat aufbewahren möchtest. Letzteres ist ratsam, wenn der Salat nicht sofort serviert wird, denn so bleibt das Dressing am frischesten.
Vermenge alles sanft. Du willst die Gurkenscheiben nicht zerdrücken, sondern sie nur liebevoll mit dem cremigen, duftenden Dressing überziehen. Jede einzelne Scheibe soll von dieser köstlichen Mischung umhüllt sein. Der Salat bekommt so eine wunderbar cremige Textur, die sich auf der Zunge anfühlt wie Seide.
Schritt 5: Ziehen lassen und genießen – Die Krönung des Geschmacks
Der Gurkensalat ist nun fast fertig, aber Geduld ist hier eine Tugend, die sich auszahlt. Auch wenn man ihn sofort servieren könnte, empfehle ich dir ausdrücklich, ihn noch etwas ruhen zu lassen. Eine halbe Stunde im Kühlschrank reicht oft schon aus, damit sich die Aromen voll entfalten und das Dressing in die Gurken einziehen kann. Die Gurken nehmen die Würze des Dressings auf, wodurch der Geschmack noch intensiver und harmonischer wird.
Dieser Schritt macht den Unterschied zwischen einem guten und einem herausragenden Gurkensalat. Wenn du den Salat am Vortag zubereitest, wird er am nächsten Tag sogar noch besser schmecken. Der Geschmack wird tiefer, die Textur wird noch sämiger. Nur darauf achten, ob er nicht doch noch zu viel Flüssigkeit abgibt – wenn ja, kannst du das überschüssige Wasser vorsichtig abgießen, bevor du ihn servierst.
Und dann ist es soweit. Du holst den perfekt durchgezogenen Gurkensalat aus dem Kühlschrank. Seine kühle Frische ist nun ideal, um sie auf deiner Zunge zu spüren. Nimm eine Gabel und tauche sie in diesen Schatz der Einfachheit. Der erste Bissen wird dich belohnen – die knackige Gurke, ummantelt von cremigem, würzigem Dressing, mit der leichten Süße und der dezenten Säure. Es ist ein Moment purer Genussfreude, der deine Sinne belebt und dich nach mehr verlangen lässt.
Häufige Fehler – und wie du sie vermeidest
Fehler 1: Das Wasser nicht entziehen. Viele überspringen den Schritt des Salzens und Siebens, weil es Zeit kostet. Das Ergebnis ist dann ein wässriger Salat, bei dem das Dressing nur noch wie eine dünne Suppe wirkt. Das Wasser verdünnt den Geschmack und zerstört die cremige Konsistenz, die wir so lieben.
Fehler 2: Zu grob geschnittene Gurken. Wenn die Gurkenscheiben zu dick sind, lassen sie sich nicht gut mit dem Dressing vermengen und die Konsistenz leidet. Sie können auch zu dominant wirken. Dünne Scheiben hingegen saugen das Dressing besser auf und integrieren sich harmonisch.
Fehler 3: Das Dressing zu früh unterheben. Wenn die Gurken noch nass sind und das Dressing sofort untergemischt wird, verwässert es sofort. Serviere das Dressing nach Möglichkeit separat oder richte es erst kurz vor dem Servieren unter, es sei denn, du hast die Gurken gut entwässert und der Salat soll gut durchgezogen sein.
Fehler 4: Billige Zutaten verwenden. Bei so wenigen Hauptzutaten ist die Qualität entscheidend. Minderwertiges Joghurt oder ein geschmackloses Öl können den feinen Geschmack des Salats schnell verderben. Investiere lieber in gute, frische Zutaten.
Variationen für jeden Geschmack
Dieser Gurkensalat ist eine wunderbare Leinwand für deine Kreativität. Eine meiner Lieblingsvarianten ist die vegane Variante. Anstelle von Crème-fraîche und Joghurt verwende ich hier eine gute Sojajoghurt-Alternative und eine vegane Crème-fraîche. Oft gebe ich noch etwas Tahini hinzu, um eine zusätzliche Cremigkeit und eine leicht nussige Note zu erzielen. Auch ein Schuss Limettensaft anstelle des Balsamicos kann hier eine schöne, exotische Wendung geben.
Für einen Low-Carb-Ansatz bleibt das Grundrezept fast unverändert, da Gurken und Joghurt von Natur aus kohlenhydratarm sind. Hier könnte man höchstens darauf achten, den Zucker komplett wegzulassen oder ihn durch ein kalorienfreies Süßungsmittel zu ersetzen. Ein paar geröstete Kerne, wie Sonnenblumen- oder Kürbiskerne, schaffen zusätzlichen Crunch und gute Fette, ohne die Kohlenhydratbilanz zu sprengen.
Wenn es etwas Festliches sein darf, dann peppe den Salat mit weiteren Kräutern auf. Feingehackter Schnittlauch, Petersilie oder sogar etwas Kerbel passen wunderbar. Auch ein Hauch von geräuchertem Paprikapulver im Dressing kann eine überraschende Tiefe verleihen. Eine andere tolle Idee ist es, ein paar gewürfelte Radieschen oder feingehackte Frühlingszwiebeln unterzumischen, um zusätzliche Aromen und Texturen zu schaffen.
Profi-Tipps für Gurkensalat mit Joghurt Dressing
Tipp 1: Die Gurkenschale mitverwenden. Wenn du Bio-Gurken oder ungespritzte Ware verwendest, kannst du die Schale dranlassen. Sie gibt nicht nur Farbe, sondern enthält auch wichtige Nährstoffe und trägt zur Knackigkeit bei. Einfach gründlich waschen.
Tipp 2: Experimentiere mit dem Essig. Neben weißem Balsamico kannst du auch Apfelessig oder sogar einen milden Reisessig verwenden. Jede Sorte bringt eine etwas andere Säurenote mit, die den Charakter des Salats verändert.
Tipp 3: Knoblauch lieber frisch reiben. Statt gepressten Knoblauch zu verwenden, kannst du ihn auch ganz fein reiben oder sogar die Knoblauchzehe halbieren und damit die Servierschüssel ausreiben, bevor du das Dressing hineingibst. So erhältst du eine subtilere Knoblauchnote.
Tipp 4: Das Dressing nicht zu stark würzen. Der Star ist die Gurke. Das Dressing sollte sie ergänzen, nicht überdecken. Beginne mit wenig Salz und Pfeffer und schmecke am Ende ab. Lieber nachwürzen als nachträglich korrigieren.
Tipp 5: Dressing mit einer Prise Senf verfeinern. Ein kleiner Teelöffel Dijon-Senf kann dem Joghurt-Dressing eine angenehme Schärfe und zusätzliche Komplexität verleihen. Dies ist besonders gut, wenn der Salat als Beilage zu herzhaften Fleischgerichten serviert wird.
Servier-Ideen für Gurkensalat mit Joghurt Dressing
Anrichten & Dekoration
Präsentiere den Gurkensalat in einer schönen Keramikschüssel oder einer gläsernen Servierschale, damit seine frische grüne Farbe zur Geltung kommt. Garniere ihn kurz vor dem Servieren mit ein paar zusätzlichen Dillspitzen. Ein paar dünne Scheiben von roten Zwiebeln oder Radieschen können für zusätzliche visuelle Akzente sorgen. Auch ein paar geröstete Sesamsamen oder Kürbiskerne machen optisch und geschmacklich viel her.
Passende Beilagen
Dieser erfrischende Salat ist der perfekte Partner für fast alles, was vom Grill kommt – egal ob saftige Steaks, krosse Würstchen oder gegrillte Fischfilets. Er passt aber auch hervorragend zu klassischen Gerichten wie Schnitzel oder Frikadellen. Versuche ihn einmal zu meinen [cremiges Parmesan-Rindfleisch mit Rigatoni](https://pdavip.com/cremiges-parmesan-rindfleisch-mit-rigatoni/) für einen frischen Kontrast, oder zu den [knusprigen Honig-Chili-Kartoffeln](https://pdavip.com/knusprige-honig-chili-kartoffeln/) für herzhafte Beilagen. Auch zu einer deftigen Brotzeit macht er eine hervorragende Figur.
Für besondere Anlässe
Ein Gurkensalat mit Joghurt-Dressing ist zwar ein Gericht der einfachen Küche, aber gerade deshalb eignet er sich perfekt für Buffets und gesellige Runden. Seine unkomplizierte Frische kommt bei jedem gut an und er bringt eine willkommene Leichtigkeit in ein Menü. Ob an einem lauen Sommerabend mit Freunden, bei Geburtstagsfeiern oder als Teil eines BBQ-Buffets – dieser Salat erfrischt und belebt den Gaumen.
Aufbewahrung & Lagerung
Reste richtig lagern
Wenn nach dem Festmahl noch etwas von diesem köstlichen Gurkensalat übrig ist, ist das kein Problem. Bewahre ihn in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank auf. Am besten eignet sich Glas, da es keine Fremdgerüche annimmt. Dort hält er sich in der Regel 2-3 Tage, je nachdem, wie frisch die Gurken waren und wie lange er schon angemacht ist.
Einfrieren
Gurkensalat ist zum Einfrieren leider nicht ideal. Durch den hohen Wassergehalt der Gurken verändert sich die Textur nach dem Auftauen stark. Die Gurken werden matschig und verlieren ihre knackige Bissfestigkeit. Es ist besser, den Salat frisch zuzubereiten, wenn du ihn genießen möchtest.
Aufwärmen ohne Qualitätsverlust
Ein Gurkensalat wird traditionell kühl serviert, ein Aufwärmen ist daher nicht notwendig und auch nicht ratsam. Wenn er im Kühlschrank gelagert wurde, ist er beim Servieren bereits essfertig. Solltest du merken, dass er etwas zu flüssig geworden ist oder die Gurken nicht mehr ganz so knackig sind wie gewünscht, kannst du versuchen, die überschüssige Flüssigkeit vorsichtig abzugießen und den Salat mit ein paar frischen Dillspitzen zu garnieren. Manchmal reicht es schon, ihn für eine Weile aus dem Kühlschrank zu nehmen, damit er die Raumtemperatur annimmt.
Häufig gestellte Fragen
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Kann ich den Gurkensalat auch ohne Knoblauch zubereiten?
Aber sicher! Wenn du keinen Knoblauch magst oder ihn gerade nicht zur Hand hast, kannst du ihn getrost weglassen. Der Salat schmeckt auch ohne wunderbar frisch und leicht. Wenn du möchtest, kannst du stattdessen eine Prise geriebene Muskatnuss oder ein Hauch von weißem Pfeffer hinzufügen, um eine subtile Tiefe zu erzielen.
-
Wie lange ist der Gurkensalat haltbar?
Wenn du die Gurken gut entwässert hast und das Dressing separat lagerst, hält sich der Salat im Kühlschrank gut und gerne 2-3 Tage. Ideal ist es, das Dressing und die Gurken getrennt aufzubewahren und sie erst kurz vor dem Servieren zu vermengen. So bleibt die Knackigkeit am längsten erhalten. Wenn du den Salat komplett schon am Vortag zubereitest, sollte er trotzdem noch gut schmecken, da die Aromen dann schön durchziehen konnten.
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Ist dieser Salat auch für eine vegane Ernährung geeignet?
Ja, mit kleinen Anpassungen! Für eine vegane Variante ersetzt du die Kräuter-Crème-fraîche und den Joghurt einfach durch pflanzliche Alternativen. Es gibt mittlerweile hervorragende Sojajoghurt- oder Kokosjoghurt-Produkte, die eine tolle Cremigkeit bieten. Achte darauf, dass sie ungesüßt sind, um den Geschmack des Salats nicht zu verändern. Manchmal kann auch ein Schuss Tahini dem Dressing eine zusätzliche, interessante Note und Textur verleihen.
Gurkensalat mit Joghurt-Dressing
Mein Gurkensalat mit Joghurt-Dressing ist leicht und erfrischend – perfekt für warme Sommertage. Er schmeckt das ganze Jahr über herrlich leicht und lecker. Besonders im Sommer, wenn die Gurke Saison hat, serviere ich den Salat gerne als erfrischende Beilage zu herzhaften Gerichten. Für gemütliche Grillabende eignet sich mein Gurkensalat-Rezept prima als Beilage zu Fisch und Fleisch. Auch zu vegetarischen Speisen mit Kartoffeln passt der milde Gurkensalat hervorragend und erfreut sich stets großer Beliebtheit bei Groß und Klein.
- 2 Salatgurken - gerne bio
- 1 TL Salz
- 100 g Kräuter-Crème-fraîche
- 100 g Joghurt - ab 3,5 % Fett
- 1 EL weißer Balsamessig - Balsamico bianco
- 1 EL Olivenöl - extra vergine
- 1 kleine Knoblauchzehe - wahlweise
- 20 g frischer Dill - ungeputzt
- 1 Prise Zucker
- 1 Msp. schwarzer Pfeffer aus der Mühle
- Kochen
- 1Als Erstes wäschst du die 2 Salatgurken unter fließendem Wasser ab, schneidest die Enden ab und hobelst die Gurken auf einer Küchenreibe in ca. 2 mm dicke Scheiben, dünner empfehle ich dir nicht. Oder du schneidest sie mit einem Messer.
- 2Anschließend in ein Sieb geben.
- 3Jetzt vermengst du die Gurkenscheiben mit 1 TL Salz, lässt sie mindestens 25 Minuten Wasser ziehen und legst das Sieb in eine Schüssel, um die nicht benötigte Flüssigkeit abtropfen zu lassen.
- 4In der Zwischenzeit kannst du das Dressing in einer kleinen Schüssel zubereiten: Dafü̈r wäschst du 20 g Dill, schüttelst ihn trocken, hackst ihn nach Belieben mit oder ohne Stiele fein und gibst ihn in die Schüssel.
- 5Dazu kommen 100 g Kräuter-Crème-fraîche, 100 g Joghurt, 1 EL weißer Balsamico-Essig, 1 EL Olivenöl, 1 geschälte und gepresste Knoblauchzehe, 1 Msp. schwarzer Pfeffer aus der Mühle und 1 Prise Zucker.
- 6Alles miteinander verrühren und abschmecken.
- 7Wenn die Gurkenscheiben gewässert haben, drückst du sie noch etwas mit sauberen Händen aus, damit sie noch etwas mehr Flüssigkeit verlieren.
- 8Dann gibst du die Gurkenscheiben in eine Schüssel und vermengst sie mit dem Joghurt-Dressing.
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