Griechisches Tsatsiki – ganz einfach selbstgemacht

Der Duft von frisch geschnittenen Gurken mischt sich mit dem würzigen Aroma von Knoblauch und Dill – ein Geruch, der mich sofort zurückversetzt in endlose Sommerabende auf einer kleinen Tavernenterrasse am Mittelmeer. Der laue Wind trug leise griechische Musik heran, während der Besitzer, ein Mann mit wettergegerbtem Gesicht und einem Lächeln so warm wie die Sonne, uns seinen ganz persönlichen Tsatsiki servierte.

Es war kein gewöhnliches Tsatsiki. Es war cremig, hatte einen Hauch von Frische und eine Tiefe im Geschmack, die ich nie zuvor erlebt hatte. Dieser Moment, dieser erste Löffel in einem kleinen griechischen Dorf, hat meine Vorstellung davon, was ein Dip sein kann, für immer verändert. Seitdem suche ich nach diesem Gefühl, diesem authentischen Geschmack, den nur wenige, sorgfältig ausgewählte Zutaten hervorbringen können.

Warum du dieses Rezept lieben wirst

  • Unvergleichliche Frische: Jeder Löffel dieses selbstgemachten Tsatsikis entfaltet eine belebende Würze, die von der sommerlichen Leichtigkeit der Gurke und der prickelnden Säure des Zitronensafts lebt.
  • Authentischer Geschmack: Mit der richtigen Basis aus cremigem griechischem Joghurt und sorgfältig verarbeiteten Gurken holst du dir das echte Griechenland auf deinen Teller, wie man es nur in den besten Tavernen findet.
  • Vielseitiger Begleiter: Ob als Dip zum Grillfest, Beilage zu mediterranen Klassikern oder einfach so zum Baguette – dieses Tsatsiki verleiht jedem Gericht einen Hauch von Sonnenschein.
  • Einfache Perfektion: Trotz seines raffinierten Geschmacks ist dieses Rezept erstaunlich unkompliziert, sodass auch Kochanfänger im Handumdrehen ein Ergebnis erzielen, das nach Urlaub schmeckt.
  • Aroma der Erinnerung: Dieser Dip trägt die Essenz griechischer Gastfreundschaft und die Aromen einer vergangenen Reise in sich, die bei jedem Bissen wieder lebendig werden.

Das brauchst du

Die Magie dieses Tsatsikis liegt in der Qualität und Frische seiner wenigen, aber entscheidenden Zutaten. Es sind keine exotischen Dinge nötig, aber das Beste vom Besten ist hier die Devise, denn jede einzelne Komponente leistet einen unverzichtbaren Beitrag zum Gesamtgeschmack und zur Textur. Achte auf knackige Gurken und einen Joghurt, der seine cremige Seele beisteuert.

  • Griechischer Sahnejoghurt (10% Fett): Das Fundament für Cremigkeit und Tiefe; normale Joghurtvarianten ersetzen nicht die samtige Textur und den vollen Geschmack.
  • Schlangengurke: Ihre Frische und ihr hoher Wassergehalt sorgen für die typische Leichtigkeit, aber nur, wenn sie richtig vorbereitet wird.
  • Knoblauchzehen (frisch): Wenige, gut ausgewählte Zehen entfalten ihr Aroma dezent und würzig, ohne zu dominieren.
  • Frischer Dill: Das unverzichtbare Kraut, das dem Tsatsiki seine charakteristische, leicht pfeffrige Frische verleiht.
  • Frischer Zitronensaft: Ein Spritzer davon bringt alles zum Leuchten und unterstreicht die Aromen.
  • Olivenöl (extra vergine): Verleiht dem Dip eine seidige Note und verbindet die einzelnen Geschmäcker auf wunderbare Weise.
  • Milder weißer Balsamico oder Weißweinessig: Sorgt für die notwendige Säure, die den Joghurt belebt und die Gurke zur Geltung bringt.
  • Salz und schwarzer Pfeffer: Zum perfekten Abrunden des Geschmacks.

Die genauen Mengenangaben für all diese Köstlichkeiten findest du wie üblich in meiner Rezeptkarte am Ende des Artikels.

Die Geschichte hinter diesem Gericht

Tsatsiki (oder Tzatziki, wie es korrekterweise geschrieben wird) ist mehr als nur ein Dip; es ist ein kulinarisches Souvenir aus dem Herzen Griechenlands. Seine Wurzeln reichen tief in die mediterrane Küche zurück, wo einfache, frische Zutaten auf eine Weise kombiniert werden, die das Wesen der Region einfängt.

Ursprünglich war es wahrscheinlich eine einfache Zubereitung aus Joghurt, Gurke und Knoblauch, vielleicht als Mittel zur Konservierung im heißen Klima. Mit der Zeit entwickelten sich regionale Variationen, doch der Kern blieb stets dieselbe: die Frische der Zutaten, die durch die kühlende Wirkung des Joghurts und die würzige Note von Knoblauch und Kräutern verstärkt wird. Es ist ein Gericht, das die Lebensfreude und die Gastfreundschaft Griechenlands widerspiegelt.

Die Modernisierung brachte zwar neue Präsentationsformen, aber das authentische Tsatsiki, so wie ich es einst in einer kleinen Taverne am Meer kennenlernte, hat nichts von seiner Anziehungskraft verloren. Die dortige Besitzerin, Alexandros, erklärte mir mit stolzer Geste die Geheimnisse. Es waren die kleinen Details – das gründliche Auswringen der Gurken, die Qualität des Joghurts – die den Unterschied ausmachten und dieses Gericht zu einem zeitlosen Klassiker der mediterranen Küche machten.

So bereitest du griechisches tsatsiki zu

Schritt 1: Die entscheidende Vorbereitung der Gurke

Das Geheimnis eines perfekten Tsatsikis beginnt hier, bei der Gurke. Es geht darum, ihr unnötiges Wasser zu entziehen, denn nichts ist enttäuschender als ein wässriger Dip, der seine Cremigkeit verliert. Nimm eine große, knackige Schlangengurke, die, wie ich gelernt habe, einen höheren Wassergehalt hat und sich daher ideal eignet, wenn sie richtig behandelt wird.

Schäle die Gurke zunächst gründlich. Entferne dabei wirklich jede noch so kleine grüne Schale. Teile die Gurke dann in der Mitte und höhle sie mit einem Löffel aus. Kratze die Kerne großzügig heraus, bis nur noch das feste Fruchtfleisch übrigbleibt. Dies ist ein wichtiger Schritt, um spätere Wässrigkeit zu vermeiden.

Jetzt kommt der wichtigste Teil: Das Raspeln. Verwende die grobe Seite deiner Reibe und reibe das Gurkenfruchtfleisch direkt auf ein sauberes Geschirrtuch aus Baumwolle. Das Tuch fängt zunächst das austretende Wasser auf und erleichtert dann den entscheidenden nächsten Schritt.

Schritt 2: Die Kraft des Auswringens

Jetzt entfaltet sich die wahre Kunst der Tsatsiki-Zubereitung: das Auswringen der Gurkenraspeln. Wickle das Geschirrtuch mit den geraspelten Gurken fest zusammen. Drehe und wringe das Tuch mit aller Kraft, um so viel Flüssigkeit wie möglich herauszudrücken. Wiederhole diesen Vorgang mehrmals, bis die Gurkenraspeln sich merklich trockener anfühlen und kaum noch Wasser abgeben.

Achtung: Scheue dich nicht, hier richtig Druck auszuüben. Der griechische Tavernenbesitzer, der mir sein Geheimnis verriet, sagte immer: “Das Wasser muss raus, damit der Geschmack kommt!” Ein gut ausgewrungener Gurkenbrei bildet die perfekte, nicht wässrige Basis für dein Tsatsiki.

Dieses gründliche Auspressen ist essenziell, damit dein Tsatsiki die gewünschte cremige Konsistenz erhält und die Aromen des Joghurts und der anderen Zutaten optimal aufnehmen kann. Es ist der Unterschied zwischen einem belanglosen Dip und einem authentischen Geschmackserlebnis.

Schritt 3: Die Seele des Tsatsikis – Joghurt und Gewürze

Nun ist die Basis für den cremigen Teil unseres Tsatsikis bereit. Nimm eine Schüssel, die groß genug ist, um alle Zutaten bequem zu vermischen. Gib den griechischen Sahnejoghurt hinein. Achte darauf, dass es wirklich ein Joghurt mit 10% Fett ist; die Cremigkeit und der volle Geschmack sind unersetzlich für ein authentisches Ergebnis.

Füge nun den sorgfältig vorbereiteten, gepressten Knoblauch hinzu. Wer frischen Knoblauch nicht so intensiv mag, kann auch eine Zehe weniger verwenden oder den Knoblauch kurz in kaltem Wasser ziehen lassen, um seine Schärfe zu mildern. Gib einen großzügigen Spritzer frisch gepressten Zitronensaft dazu – seine Säure bringt eine wunderbare Frische und belebt den cremigen Joghurt.

Als Nächstes gesellt sich feinstes Olivenöl hinzu, das dem Ganzen eine seidige Textur verleiht und die Aromen verbindet. Auch ein Esslöffel milder weißer Balsamico oder alternativ Weißweinessig kommt nun in die Schüssel. Dieser Essig sorgt für die nötige säuerliche Note, die dem Tsatsiki die klassische Frische verleiht und die Aromen herrlich abrundet.

Schritt 4: Das Zusammenspiel der Aromen

Jetzt ist es an der Zeit, die vorbereiteten Gurkenraspeln und den frisch gehackten Dill zu den cremigen Joghurtzutaten zu geben. Der Dill ist das grüne Gold des Tsatsikis und sein dezentes, leicht pfeffriges Aroma ergänzt die anderen Komponenten fantastisch. Sei nicht sparsam mit ihm, aber achte darauf, dass er frisch ist.

Mische alles vorsichtig unter, bis sich die Gurken und der Dill gleichmäßig im Joghurt verteilt haben. Die Konsistenz sollte nun sämig und doch frisch sein. Achte darauf, die Gurkenraspeln nicht zu “zerdrücken”, sondern sie sanft unterzuheben, damit sie ihren leichten Biss behalten.

Tipp: Wenn du es besonders authentisch magst, verwende nur Salz und frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer zum Abschmecken. Die Qualität der Hauptzutaten sollte so gut sein, dass keine weiteren Gewürze nötig sind.

Schritt 5: Die Magie der Reife

Nachdem alle Zutaten vermischt sind, ist Geduld gefragt. Der wichtigste Schritt für ein perfekt abgerundetes Tsatsiki ist die Ruhezeit im Kühlschrank. Es ist wie bei einem guten Wein – die Aromen müssen sich erst verbinden und entfalten können. Mindestens eine Stunde sollte der Dip im Kühlschrank verbringen, besser noch länger.

Während der Kühlung ziehen die Gurkenraspeln die restliche Feuchtigkeit aus dem Joghurt und die Aromen von Knoblauch, Dill und Zitrone verbinden sich zu einem harmonischen Ganzen. Das Tsatsiki wird fester, cremiger und der Geschmack wird intensiver und runder. Ohne diese Ruhephase schmeckt der Dip oft noch etwas “gonk”, also nicht ganz ausgereift.

Was ich dabei gelernt habe: Wenn du Tsatsiki für eine Party vorbereitest, mache es am besten schon am Vortag oder einige Stunden vorher. So hat es genug Zeit, durchzuziehen und du musst dir am Tag selbst keine Gedanken mehr machen. Es ist ein Gericht, das von der Zeit profitiert.

Schritt 6: Abschmecken und Perfektionieren

Bevor das Tsatsiki serviert wird, steht der finale Schritt an: das Abschmecken. Nimm einen Löffel und verkoste deinen Dip. Ist er dir salzig genug? Braucht er vielleicht noch einen Hauch mehr Pfeffer? Oder ist dir die Säure noch nicht ganz präsent genug? Passe die Würzung nach deinem persönlichen Geschmack an.

Wenn du deine Gurken bereits sehr gut ausgewrungen hast und den Joghurt nicht zu stark bearbeitet hast, sollte die Konsistenz nun perfekt sein: cremig, aber nicht flüssig, mit kleinen, spürbaren Gurkenstückchen. Der Duft, der nun die Küche erfüllt, ist eine Mischung aus frischer Gurke, würzigem Knoblauch und dem sommerlichen Hauch von Dill und Zitrone.

Ein ehrlicher Tipp: Viele scheuen sich vor der Menge des Knoblauchs, aber im Tsatsiki verteilt sich sein Aroma und wird durch die anderen Zutaten abgemildert. Wenn du unsicher bist, beginne mit zwei Zehen und füge bei Bedarf noch eine weitere hinzu. Aber unterschätze nicht die Kraft und den Geschmack von frischem Knoblauch!

Häufige Fehler – und wie du sie vermeidest

Fehler 1: Wässrige Konsistenz durch unzureichendes Ausdrücken der Gurken. Viele greifen zu schnell zum Joghurt, nachdem sie die Gurke geraspelt haben. Das Ergebnis ist ein Tsatsiki, das wie eine dünne Soße auf dem Teller schwimmt. Das Geheimnis ist das gründliche Auswringen der Gurkenraspeln in einem Geschirrtuch, um so viel Wasser wie möglich zu entfernen, bevor sie zum Joghurt kommen.

Fehler 2: Verwendung von zu fettarmem Joghurt. Der Verzicht auf Fett ist zwar gut für die Linie, aber nicht für den Geschmack eines authentischen Tsatsikis. Griechischer Joghurt mit 10% Fett ist entscheidend für die cremige Textur und den vollen Geschmack. Herkömmlicher Joghurt mit 3,5% Fett kann diese Tiefe und Geschmeidigkeit einfach nicht bieten.

Fehler 3: Zu spätes oder zu starkes Erhitzen des Knoblauchs. Manche braten den Knoblauch kurz an, um ihn milder zu machen. Das ist bei diesem Gericht aber kontraproduktiv. Für das authentische Tsatsiki gehört Knoblauch roh hinein. Wenn du die Schärfe mildern möchtest, verwende frische Knoblauchzehen und presse sie erst kurz vor der Verwendung oder lasse sie in kaltem Wasser ziehen.

Fehler 4: Zu schnelles Servieren nach der Zubereitung. Tsatsiki schmeckt am besten, wenn es Zeit hatte, durchzuziehen. Die Aromen müssen sich verbinden. Wenn du es sofort nach der Zubereitung servierst, wirken die einzelnen Komponenten oft noch zu einzeln und nicht harmonisch. Gib ihm mindestens eine Stunde im Kühlschrank.

Variationen für jeden Geschmack

Während das klassische griechische Tsatsiki bereits ein Hochgenuss ist, gibt es unzählige Wege, diesen Dip zu variieren und an deinen persönlichen Geschmack anzupassen.

Veganes Tsatsiki: Ersetze den griechischen Joghurt durch eine pflanzliche Alternative, wie zum Beispiel einen cremigen Kokosjoghurt oder Cashew-Joghurt. Achte darauf, dass die Basis relativ geschmacksneutral ist, damit der Joghurtgeschmack nicht dominiert. Die restlichen Zutaten wie Gurke, Knoblauch, Dill und Zitrone bleiben gleich und sorgen für den typischen Tsatsiki-Kick.

Tsatsiki mit einem Hauch von Schärfe: Für Liebhaber von etwas mehr Pepp kann eine fein gehackte Chilischote oder eine Prise Chiliflocken direkt zum Joghurt gegeben werden. Beginne vorsichtig, da die Schärfe sich beim Durchziehen noch intensivieren kann. Das gibt dem Dip eine spannende, feurige Note, die besonders gut zu Gegrilltem passt.

Festliches Tsatsiki mit Kräutern anderer Art: Neben Dill können auch andere frische Kräuter verwendet werden, um dem Tsatsiki eine neue Dimension zu verleihen. Eine Mischung aus Petersilie und Minze verleiht eine kühlere Frische, während etwas Thymian oder Oregano dem Dip eine leicht herbe, mediterrane Note gibt. Experimentiere mit deiner Lieblingskräuter-Kombination.

Profi-Tipps für griechisches Tsatsiki

Ich habe im Laufe der Zeit einige Tricks gelernt, die ein gutes Tsatsiki in ein herausragendes verwandeln. Diese kleinen Details machen oft den Unterschied zwischen “lecker” und “himmlisch”.

Die Wahl der richtigen Gurke ist entscheidend. Greife zu den länglichen Schlangengurken, die oft weniger Kerne haben und eine dünnere Schale besitzen. Das erleichtert die Vorbereitung erheblich und sorgt für weniger wässrige Masse.

Gefrorener Joghurt kann helfen: Wenn du wirklich eine extrem feste Konsistenz wünschst, kannst du einen Teil des griechischen Joghurts (z.B. 100g von 500g) einfrieren, ihn dann antauen lassen und die daraus entstandene Flüssigkeit abgießen. Das Ergebnis ist ein noch cremigerer, festerer Joghurt, der die doppelte Menge Gurke aufnehmen kann, ohne wässrig zu werden.

Die richtige Menge Knoblauch ist eine Kunst. Ich empfehle, die Knoblauchzehen mit einer Prise Salz zu zerreiben, bevor sie in den Joghurt kommen. Das Salz hilft, die Zellstrukturen des Knoblauchs aufzubrechen und sein Aroma gleichmäßiger und milder zu verteilen.

Die Verwendung von frischem Zitronensaft ist ein Muss. Keine fertigen Säfte oder Zitronensäure! Der frisch gepresste Saft hat eine viel lebendigere Säure, die den Geschmack des Tsatsikis um ein Vielfaches aufwertet und ihm diese unvergleichliche Frische verleiht.

Gegrillte oder geröstete Knoblauchzehen können eine interessante, süßlichere und weniger scharfe Knoblauchnote erzeugen. Röste dafür die Knoblauchzehen mitsamt Schale im Ofen, bis sie weich sind. Dann das Fruchtfleisch ausdrücken und zum Joghurt geben. Dies verändert das Geschmacksprofil, ist aber eine köstliche Variante.

Servier-Ideen für griechisches tsatsiki

Anrichten & Dekoration

Das Auge isst mit, besonders bei einem so frischen und farbenfrohen Dip. Für das klassische Anrichten gibst du das Tsatsiki in eine schöne Schale – am besten eine handgemachte Keramikschale, die das mediterrane Flair unterstreicht. Ziehe mit einem Löffel eine leichte Mulde in die Mitte und gib dort einen kleinen Schuss hochwertiges Olivenöl hinein. Ein paar frische Dillspitzen oder ein paar feine Paprikastreifen obendrauf setzen optische Akzente und laden zum Zugreifen ein.

Passende Beilagen

Tsatsiki ist ein wahrer Allrounder am Esstisch. Es passt perfekt zu knusprigen Pita-Brot oder warmem Fladenbrot, das du einfach in den Dip tunken kannst. Ebenso hervorragend schmeckt es als Beilage zu gegrilltem Fleisch wie Souvlaki oder Bifteki, zu Fisch vom Grill oder zu Ofengemüse. Auch zu einem griechischen Salat oder zu Kartoffelgerichten wie meinen knusprigen Honig-Chili-Kartoffeln ist es eine köstliche Ergänzung.

Für besondere Anlässe

Ein selbstgemachtes Tsatsiki ist immer ein Gewinn für jede Feier. Es ist die perfekte Ergänzung für jede Grillparty im Sommer, jede Gartenfeier oder jeden griechischen Abend mit Freunden. Auf einem Buffet macht es sich ausgezeichnet neben anderen Dips und Vorspeisen und wird garantiert schnell geleert sein. Seine frische Zubereitung ist auch eine willkommene Abwechslung zu schwereren Gerichten.

Aufbewahrung & Lagerung

Reste richtig lagern

Nachdem die Gäste satt sind und das Tsatsiki verköstigt wurde, stellt sich oft die Frage nach der Aufbewahrung. Die Reste sollten sofort nach dem Servieren wieder in den Kühlschrank gestellt werden, da Joghurt und Gurke empfindlich auf längere Wärmeexposition reagieren können. Gib das Tsatsiki in einen luftdichten Behälter, um Geruchsübertragungen zu vermeiden und die Frische zu bewahren.

Einfrieren

Das Einfrieren von Tsatsiki ist generell nicht empfehlenswert. Durch den hohen Wassergehalt der Gurken und die Konsistenz des Joghurts kann es nach dem Auftauen zu einer wässrigen und flockigen Textur kommen, die nicht mehr dem Original entspricht. Es ist besser, Tsatsiki frisch zuzubereiten und im Kühlschrank aufzubewahren.

Aufwärmen ohne Qualitätsverlust

Da Tsatsiki traditionell kalt serviert wird, entfällt das Aufwärmen. Wenn du es aus dem Kühlschrank holst und es sich leicht gesetzt hat, rühre es einfach kurz durch, um die cremige Konsistenz wiederherzustellen. Gegebenenfalls fügst du noch einen kleinen Spritzer Zitrone oder ein Tröpfchen Olivenöl hinzu, um ihm wieder mehr Frische zu verleihen.

Häufig gestellte Fragen

  1. Ist es wirklich notwendig, die Gurken so gründlich auszudrücken?

    Ja, das ist absolut entscheidend für die Konsistenz des Tsatsikis. Das übermäßige Wasser in den Gurken verdünnt den Joghurt und macht den Dip wässrig und geschmacklos. Das gründliche Ausdrücken, am besten mit einem sauberen Baumwolltuch, stellt sicher, dass nur noch das fruchtige Gurkenaroma und die Textur übrigbleiben, ohne unnötige Flüssigkeit. Es ist der Schlüssel zu einem cremigen und authentischen Tsatsiki.

  2. Ich mag keinen rohen Knoblauch. Kann ich ihn anders zubereiten?

    Selbstverständlich, aber mit einer kleinen Einschränkung. Statt rohen Knoblauch zu verwenden, kannst du ihn kurz im Ofen rösten, bis er weich ist, und dann das Knoblauchpüree zum Joghurt geben. Dies mildert die Schärfe und fügt eine süßlichere Note hinzu. Allerdings ist der typische “Zing” des rohen Knoblauchs charakteristisch für ein authentisches Tsatsiki. Wenn du Knoblauchpulver verwendest, sei sehr sparsam, da es oft zu eindringlich schmeckt und die frische Note des Dips beeinträchtigen kann.

  3. Wie lange ist selbstgemachtes Tsatsiki haltbar?

    Im Kühlschrank gelagert, hält sich selbstgemachtes Tsatsiki in einem luftdichten Behälter in der Regel für 2 bis maximal 3 Tage. Allerdings ist es am allerbesten, wenn es frisch zubereitet und innerhalb der ersten 24 Stunden verzehrt wird. Mit jedem Tag verliert es leicht an Frische, da die Gurken zart werden und sich die Aromen zwar abrunden, aber auch etwas verändern können. Daher gilt: Je frischer, desto besser!

Griechisches Tsatsiki – ganz einfach selbstgemacht

Griechisches Tsatsiki – ganz einfach selbstgemacht

Mein Lieblings-Dip ist sehr erfrischend und im Handumdrehen selbst gemacht. Griechisches Tsatsiki, ganz klassisch und authentisch, ist wirklich einfach in 25 Minuten mit ganz wenigen frischen Zutaten zubereitet.

5.0 from 246 reviews
Prep Time 20 Minuten
Cook Time 5 Minuten
Total Time 25 Minuten
Servings 4 Portionen
Course:Dinner Cuisine:German Vegetarisch Calories:203 kcal By:ELENA
Servings
  • 500 g griechischer Sahnejoghurt, 10% Fett
  • 1 Schlangengurke (Salatgurke), groß
  • 2-3 Knoblauchzehen, von einer frischen Knolle
  • 1 Handvoll Dill, frisch
  • 1 Spritzer Zitronensaft, frisch
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 EL milder, weißer Balsamico (Alternativ Weißweinessig)
  • Salz und schwarzer Pfeffer, zum Abschmecken
  • Kochen
  1. 1Als erstes schälst Du die Schlangengurke, halbierst und entkernst sie und reibst sie auf der groben Seite der Reibe direkt auf ein Geschirrtuch.
  2. 2Dann nimmst Du das Geschirrtuch und wringst die Gurkenraspeln damit so fest aus wie Du kannst. Ein paar mal wiederholen.
  3. 3Jetzt verrührst Du 500 g griechischer Joghurt in einer Schüssel, gibst die 2-3 gepressten Knoblauchzehen, 1 EL Olivenöl, 1 EL weißen Balsamico / Weißweinessig und den Spritzer frischen Zitronensaft dazu und rührst alles unter.
  4. 4Danach die Gurkenraspeln und den gehackten Dill unter die Joghurtmasse rühren und mit Salz und schwarzem Pfeffer aus der Mühle abschmecken.
  5. 5Griechisches Tsatsiki am besten noch mind. 1 Stunde (oder mehr) im Kühlschrank durchziehen lassen vor dem Servieren.
Category:Dinner Cuisine:German Vegetarisch
Carbohydrates 8 g
Protein 5 g
Fat 16 g

Keywords: Tsatsiki, Griechisch, Dip, Vorspeise, Joghurt, Gurke, Knoblauch, Dill

Das Tsatsiki muss mindestens eine Stunde lang kühlen und durchziehen.
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