Paprikasauce ungarischer Art nach Original-Rezept

Der Duft von gebräunter Butter und frischen Kräutern – kaum etwas vermag die Lebensgeister so schnell zu wecken wie ein Hauch von Intensität in der Küche. Es ist dieser Moment, wenn die ersten Aromen in die Nase steigen und eine wohlige Wärme sich im Raum ausbreitet, selbst wenn draußen bitterkalte Winde wehen mögen.

Genau so ein Gefühl, eine tiefe Nostalgie gepaart mit der Vorfreude auf etwas Herzhaftes, steigt in mir auf, wenn ich an die Paprikasauce ungarischer Art denke. Sie ist mehr als nur eine Beilage; sie ist ein Versprechen von Geschmack, eine Erinnerung an gemeinsame Mahlzeiten und an die Kunst, einfache Zutaten in etwas Besonderes zu verwandeln.

Warum du dieses Rezept lieben wirst

  • Aromatischer Tiefgang: Bevor du überhaupt eine Gabel deiner Kreation in den Mund steckst, verzaubert dich ein komplexes Zusammenspiel von süßer Paprika, leicht säuerlichen Gurken und einer subtilen Schärfe, das die Nase kitzelt und den Appetit weckt.
  • Kinderleichte Raffinesse: Dieses Gericht beweist, dass wahre Gaumenfreuden nicht kompliziert sein müssen. Mit wenigen Handgriffen entsteht eine Sauce, die selbst anspruchsvollste Esser beeindruckt und dir das Gefühl gibt, ein wahrer Meisterkoch zu sein.
  • Unverwechselbare Textur: Es ist nicht nur der Geschmack, sondern auch die Konsistenz – sämig, leicht stückig und doch wunderbar harmonisch. Jeder Löffel erzählt eine eigene kleine Geschichte von der sorgfältigen Zubereitung.
  • Vielseitiges Multitalent: Ob zum klassischen Schnitzel, einem saftigen Steak oder als verlockende Ergänzung für Grillgut – diese Paprikasauce kleidet jedes Gericht in ein neues, köstliches Gewand und offenbart dabei stets ihre eigene, wunderbare Persönlichkeit.

Das brauchst du

Die Magie dieser Sauce liegt in der Frische und Qualität der wenigen, aber essenziellen Zutaten. Wenn du bei den Paprikasorten ein wenig experimentierst – vielleicht eine sonnengereifte rote gemischt mit einer goldgelben –, belohnt dich die Sauce mit einer tieferen Farbe und einem nuancierteren Geschmack. Selbst die Gewürzgurken spielen eine Hauptrolle, also greife zu denen, die dir besonders gut schmecken.

  • Frische Paprika: Das Herzstück, das seine Süße und sein charakteristisches Aroma an die gesamte Sauce abgibt. Verschiedene Farben bringen eine visuelle und geschmackliche Vielfalt.
  • Rote Zwiebeln: Sie bilden die aromtische Basis und bringen eine leichte Süße mit, die sich beim Anbraten wunderbar entfaltet und dem Gericht Tiefe verleiht.
  • Gewürzgurken: Sie steuern die unverzichtbare süß-säuerliche Note bei, die der Paprikasauce ihren typischen, belebenden Charakter verleiht und für eine angenehme Frische sorgt.
  • Tomatenmark: Intensiviert den fruchtigen Geschmack der Tomaten und verleiht der Sauce eine tiefere, konzentriertere Tomatennote sowie eine schöne Farbe.
  • Chiliflocken: Sorgt für das wohlverdiente, kleine Feuer, das die Sinne belebt und den Geschmack der anderen Zutaten hervorhebt, ohne zu dominieren.
  • Zucker: Balanciert die Säure aus den Tomaten und Gurken perfekt aus und rundet das Geschmacksprofil ab, sodass eine harmonische Süße entsteht.
  • Weißweinessig: Verleiht der Sauce eine elegante, spritzige Säure, die für eine erfrischende Leichtigkeit sorgt und die Aromen hervorhebt.
  • Gehackte Tomaten: Bilden die flüssige Basis und bringen die fruchtige Süße und leichte Säure der Tomaten in die Sauce ein.
  • Gurkenwasser: Ein kleiner, aber feiner Trick, der den charakteristischen Geschmack der Gewürzgurken aufnimmt und der Sauce eine zusätzliche, unverkennbare Nuance verleiht.
  • Olivenöl: Ideal zum sanften Anschwitzen der aromatischen Basis und zum Entwickeln tieferer Geschmacksnuancen, ohne zu aufdringlich zu sein.
  • Stärke: Dient dazu, die Sauce auf die perfekte, sämige Konsistenz zu bringen, damit sie wunderbar an Fleisch oder Beilagen haftet.
  • Salz & Pfeffer: Die unerlässlichen Geschmacksverstärker, die die einzelnen Aromen zusammenführen und die Sauce abrunden.

Mengenangaben für die einzelnen Komponenten findest du im detaillierten Rezept weiter unten.

Die Geschichte hinter diesem Gericht

Die Paprikasauce ungarischer Art, einst auch als “Zigeunersauce” bekannt, hat ihre Wurzeln tief in der reichen kulinarischen Tradition Osteuropas. Sie ist ein Spiegelbild der Geschichte und der kulturellen Verschmelzungen, die diese Region geprägt haben, ein Gericht, das auf Märkten, in Gasthäusern und auf Familientafeln gleichermaßen zu Hause ist.

Ihre Entstehung ist eng mit der Nutzung von saisonalem Gemüse und der Kunst verbunden, Reste sinnvoll zu verwerten – ein Prinzip, das in vielen traditionellen Küchen zu finden ist. Die Kombination aus süßer Paprika und den charakteristischen Gewürzgurken erzählt von Sonnentagen und dem Drang, den Geschmack des Sommers für kältere Zeiten haltbar zu machen und zu verfeinern.

Über die Jahre hat sich die Sauce stetig weiterentwickelt, Mal puristischer, Mal mit zusätzlichen Aromen versehen. Sie hat sich von einer oft einfachen Beilage zu einem raffinierten Element auf dem Teller gewandelt, das selbst einfache Gerichte in kulinarische Erlebnisse verwandelt. Ihr wahrer Zauber liegt in ihrer Anpassungsfähigkeit und der Fähigkeit, eine ganz eigene Identität zu bewahren, die von Generation zu Generation weitergegeben wird.

So bereitest du paprikasauce ungarischer art zu

Schritt 1: Die Vorbereitung – Der erste Schnitt in die Frische

Alles beginnt mit der sorgfältigen Vorbereitung. Das Waschen der Paprika ist nur der erste Akt, gefolgt vom präzisen Entfernen des Kerngehäuses. Ähnlich wie bei der Zubereitung von Cremigem Parmesan-Rindfleisch mit Rigatoni, wo die Feinheit der Zutaten zählt, ist hier der Schnitt entscheidend.

Die roten Zwiebeln müssen ihre Schale ablegen, um ihre süße Verheißung preiszugeben. Und die Gewürzgurken, diese kleinen Säurebomben, werden abgetropft, um ihr volles Potenzial zu entfesseln. Alle diese vorbereiteten Köstlichkeiten werden dann zu feinen Streifen verarbeitet – nicht zu dünn, nicht zu dick, gerade richtig, um ihre Textur im Kochprozess nicht zu verlieren.

Der Gedanke dahinter: Ein sauberer Schnitt sorgt nicht nur für eine ansprechende Optik, sondern ermöglicht auch ein gleichmäßiges Garen, sodass alle Aromen harmonisch miteinander verschmelzen können, ohne dass ein Bestandteil überkocht oder zu kurz kommt.

Was ich dabei gelernt habe: Manchmal sind es nur Millimeter, die den Unterschied machen. Eine gleichmäßige Schnittgröße sorgt dafür, dass die Zwiebeln und Gurken die Hitze gleichmäßig aufnehmen und ihre Textur behalten, was für das Mundgefühl der Sauce entscheidend ist.

Schritt 2: Das sanfte Anschwitzen – Die Aromen erwecken

Nun kommt die Pfanne ins Spiel. Etwas hochwertiges Olivenöl wird erhitzt – nicht zu heiß, denn wir wollen die Zutaten ja nicht verbrennen, sondern sanft umschmeicheln. In diese warme Ölpracht gleiten nun die vorbereiteten Paprikastreifen und die roten Zwiebeln sowie die Gewürzgurken.

Hier heißt es Geduld haben und Rühren. Dieses langsame Anschwitzen ist kein bloßes Erhitzen; es ist ein Prozess, bei dem die natürlichen Zucker in den Zwiebeln und Paprika beginnen, sich zu karamellisieren. Das entwickelt ein tiefes, süßliches Aroma, das als Fundament für die gesamte Sauce dient.

Der Gedanke dahinter: Das langsame Anschwitzen intensiviert die natürlichen Aromen der Gemüse und gibt ihnen eine süßliche Tiefe, die später durch die Säure und die Würze perfekt ausbalanciert wird. Es ist die Seele der Sauce, die hier langsam zum Leben erweckt wird.

Tipp: Achte darauf, dass die Hitze moderat bleibt. Wenn das Gemüse zu schnell bräunt, läuft man Gefahr, dass es bitter wird, anstatt seine süßen Nuancen zu entfalten.

Schritt 3: Intensive Würze – Die Bühne bereitet sich vor

Wenn das Gemüse sich leicht weich und aromatisch anfühlt, ist es Zeit für die kleinen Kraftpakete. Das Tomatenmark wird hinzugefügt, und hier wird es spannend. Für einen kurzen Moment wird das Tomatenmark mit angeschwitzt, um sein tiefes, umami-reiches Aroma voll zu entfalten.

Danach folgen die Chiliflocken, die den ersten Hauch von Schärfe einbringen, und eine Prise Zucker, die wie ein eleganter Dirigent die süßen und salzigen Noten harmonisiert. Dieses kurze Mit-Anschwitzten der Gewürze ist entscheidend, denn es löst ihre Aromen und macht sie für die Sauce verfügbar.

Der Gedanke dahinter: Das Anrösten des Tomatenmarks intensiviert seinen Geschmack und macht ihn weniger säuerlich. Die Chiliflocken entfalten ihre Wärme am besten, wenn sie kurz in Fett mitgeröstet werden, und der Zucker bildet eine Brücke zwischen den verschiedenen Aromen.

Achtung: Seien Sie vorsichtig mit den Chiliflocken. Es ist besser, etwas zurückhaltend zu beginnen und am Ende nachzuschärfen, als eine Sauce zu erhalten, die zu feurig ist. Jeder Gaumen ist anders empfindlich.

Schritt 4: Die aromatische Ablösung – Fließende Harmonie

Nun wird es flüssig und aufregend. Mit einem Schuss Weißweinessig wird die Pfanne abgelöscht. Dieses Zischen ist mehr als nur ein Geräusch; es ist der Moment, in dem der Essig mit den bereits angeschwitzten Aromen reagiert und eine prächtige Duftwolke freisetzt. Der Essig bringt eine spritzige Säure, die die Schwere des Anbratens durchbricht und die Sauce belebt.

Direkt im Anschluss folgen die gehackten Tomaten aus der Dose. Sie bringen nicht nur Flüssigkeit und Fruchtigkeit, sondern auch eine natürliche Süße und eine wundervolle Farbe, die die Basis für die finale Paprikasauce ungarischer Art bildet. Um die komplette Bandbreite der Aromen zu nutzen, wird nun das Gurkenwasser eingerührt.

Der Gedanke dahinter: Der Essig dient dazu, die angebratenen Röststoffe vom Boden der Pfanne zu lösen und gleichzeitig eine angenehme Säure hinzuzufügen. Die gehackten Tomaten bilden die Hauptflüssigkeit und tragen maßgeblich zur Konsistenz und zum Geschmack bei, während das Gurkenwasser eine subtile, aber wichtige Würze hinzufügt.

Ein ehrlicher Tipp: Wenn du frische Tomaten verwendest, solltest du diese vorher häuten und entkernen. Dosentomaten sind für dieses Rezept oft einfacher zu handhaben und liefern eine konsistentere Qualität.

Schritt 5: Das Verdichten – Geduld zahlt sich aus

Jetzt ist es an der Zeit, die Sauce auf die perfekte Konsistenz zu bringen. Mit dem hinzugefügten Gurkenwasser bildet sich eine wunderbare Basis. Um der Sauce ihre charakteristische Sämigkeit zu verleihen und sicherzustellen, dass sie an Fleisch oder Beilagen haftet, wird sie nun mit etwas in kaltem Wasser angerührter Stärke abgebunden.

Das Ganze wird nun auf mittlerer Stufe für etwa 15 Minuten sanft köcheln gelassen. Dieser Kochvorgang ist entscheidend, denn er ermöglicht es den Aromen, sich vollends zu entfalten und miteinander zu verbinden. Die Sämigkeit entwickelt sich dabei ganz von selbst.

Der Gedanke dahinter: Das langsame Köcheln erlaubt es den einzelnen Zutaten, ihre Aromen zu vereinen und abzurunden. Die Stärke bindet die Flüssigkeit zu einer wunderbar cremigen Sauce, die jede Mahlzeit aufwertet.

Profi-Hinweis: Wenn du die Sauce tiefer und intensiver magst, kannst du sie auch etwas länger einköcheln lassen, bevor du sie abbindest. Das konzentriert die Aromen noch stärker.

Schritt 6: Der letzte Schliff – Perfektion auf dem Teller

Nach den 15 Minuten des sanften Köchelns ist es endlich soweit: der Moment der Wahrheit. Die Paprikasauce ungarischer Art hat nun ihre gewünschte Konsistenz erreicht und die Aromen sind zu einem harmonischen Ganzen verschmolzen.

Jetzt kommt der entscheidende Schritt, der über das bloße Gelingen hinausgeht: das Abschmecken. Eine Prise Salz, die die Aromen hervorhebt und ihnen Brillanz verleiht, und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer, der für eine subtile Würze sorgt, sind nun gefragt. Gehe dabei behutsam vor, denn oft sind es gerade die kleinen Anpassungen, die den größten Unterschied machen.

Der Gedanke dahinter: Salz und Pfeffer sind die finalen Akzente, die dafür sorgen, dass die gesamte Geschmackskomposition ausgewogen und rund wirkt. Sie heben die Süße, die Säure und die leichte Schärfe hervor und runden das Geschmackserlebnis ab.

Fazit dieses Schritts: Wenn du diese Sauce servierst, wirst du den Stolz spüren, etwas Selbstgemachtes geschaffen zu haben, das nicht nur gut aussieht, sondern auch die Herzen und Gaumen deiner Gäste im Sturm erobert.

Häufige Fehler – und wie du sie vermeidest

Fehler 1: Zu aggressives Anbraten der Zwiebeln. Wenn die Zwiebeln zu heiß und zu schnell angebraten werden, können sie bitter werden. Das zerstört die zarte Süße, die sie eigentlich in die Sauce bringen sollen, und hinterlässt einen unangenehmen Nachgeschmack, der sich durch die gesamte Kreation zieht. Geduld ist hier wirklich entscheidend.

Fehler 2: Zu viel Tomatenmark auf einmal und zu heiß. Das Tomatenmark mitzubraten ist wichtig, aber es sollte nicht verbrennen. Wenn es zu heiß wird oder zu lange gebraten wird, kann es einen bitteren, verbrannten Geschmack entwickeln. Lieber kurz und bei moderater Hitze mitrösten, bis es duftet.

Fehler 3: Die Schärfe nicht richtig dosieren. Chiliflocken sind trügerisch. Manchmal braucht es nur eine kleine Menge, um eine angenehme Wärme zu erzeugen, und schnell ist die Sauce zu scharf. Es ist immer ratsam, mit weniger zu beginnen und bei Bedarf nachzulegende. Besser nachwürzen als retten.

Fehler 4: Zu grobe oder zu feine Paprikastücke. Wenn die Paprikastücke zu groß geschnitten sind, werden sie im Kochprozess nicht richtig weich und bleiben zu bissfest. Sind sie hingegen zu fein, zerfallen sie fast vollständig und es entsteht keine schöne Textur mehr. Die goldene Mitte ist hier der Schlüssel zum Erfolg.

Variationen für jeden Geschmack

Die vegane Verwandlung: Um diese Paprikasauce komplett vegan zu gestalten, achte darauf, beim Anbraten ausschließlich Pflanzenöl zu verwenden. Anstelle von Tomatenmark, das oft tierische Zusätze enthalten kann (prüfe die Zutatenliste), kannst du auch eine konzentrierte Tomatenpaste nehmen. Das Ergebnis ist eine Sauce, die auch ohne tierische Produkte an Intensität und Geschmack nichts einbüßt.

Die leichte Variante mit Apfelessig: Wenn du den Weißweinessig durch einen milderen Apfelessig ersetzt, erhält die Sauce eine sanftere Säure. Das ist besonders dann angenehm, wenn du die Sauce zu leichten Fischgerichten oder Geflügel servieren möchtest. Die Grundaromen bleiben erhalten, nur die Säurenote wird etwas abgemildert.

Der festliche Auftritt mit geräucherter Paprika: Für einen besonderen Anlass kannst du einen Teelöffel geräuchertes Paprikapulver hinzufügen. Dieses gibt der Sauce eine tiefere, rauchige Note, die sie ungemein raffiniert macht. Kombiniere es vielleicht mit einem Hauch von edelsüßem Paprikapulver für eine komplexere Geschmacksebene.

Profi-Tipps für paprikasauce ungarischer art

Die Süße der Paprika nutzen. Wähle reife, süße Paprikas. Je süßer die Paprika, desto weniger Zucker benötigst du und desto intensiver wird der Paprikageschmack. Sonnengereifte Exemplare sind ein echter Gewinn.

Das Geheimnis des Gurkenwassers. Viele werfen es weg, doch das Gurkenwasser ist ein unterschätzter Geschmacksgeber. Seine leichte Säure und die typischen Aromen verleihen der Sauce eine zusätzliche Dimension, die sie von anderen Paprikasaucen unterscheidet.

Langsam köcheln lassen. Gib der Sauce Zeit, sich zu entwickeln. Das langsame Köcheln auf niedriger Stufe ist entscheidend, damit sich die Aromen verbinden und die Sauce die richtige sämige Konsistenz erreicht, ohne anzubrennen.

Die Bedeutung der Säure. Scheue dich nicht vor dem Essig und den Gewürzgurken. Ihre Säure ist unerlässlich, um die Süße der Paprika und die Intensität des Tomatenmarks auszubalancieren und der Sauce ihren typischen, erfrischenden Biss zu geben.

Qualität bei den Tomaten. Ob gehackte oder passierte Tomaten – die Qualität zählt. Gute Dosentomaten sind nicht wässrig und haben einen intensiven, fruchtigen Geschmack, der die Basis der Sauce bildet.

Servier-Ideen für paprikasauce ungarischer art

Anrichten & Dekoration

Stelle dir vor, wie die sämige, tiefrote Paprikasauce ungarischer Art sich glänzend über ein goldbraunes Schnitzel legt. Ein paar frische Petersilienblättchen oder ein Tupfer saure Sahne als Kontrast – schon wird aus einem einfachen Gericht ein Festessen für die Augen. Die leuchtenden Farben animieren und versprechen puren Genuss.

Passende Beilagen

Diese Paprikasauce ist der perfekte Begleiter für eine Vielzahl von Gerichten. Sie passt hervorragend zu klassischem Wiener Schnitzel, aber auch zu deftigen Honig-Chili-Kartoffeln oder einem saftigen Steak. Auch zu Bratkartoffeln oder als Dip für gegrilltes Gemüse entfaltet sie ihr volles Potenzial. Wenn du nach etwas Herzhaftem suchst, ist ein Abendessen mit dieser Sauce eine sichere Wahl.

Für besondere Anlässe

Denke an einen geselligen Grillabend mit Freunden, bei dem selbstgemachte Burger mit dieser Sauce ein unerwartetes Highlight sind. Oder wie wäre es mit einem traditionellen Sonntagsessen, bei dem das Schnitzel Budapest-Art mit einer großzügigen Portion dieser würzigen Sauce glänzt? Sie passt auch hervorragend zu Wildgerichten, wo ihre intensive Würze eine wunderbare Ergänzung darstellt und tiefe Geschmacksschichten freilegt.

Aufbewahrung & Lagerung

Reste richtig lagern

Wenn du Glück hast und Reste dieser köstlichen Paprikasauce übrigbleiben, ist die Lagerung denkbar einfach. Lasse die Sauce vollständig abkühlen und fülle sie dann in einen luftdichten Behälter. Im Kühlschrank hält sie sich so problemlos für gut 3-4 Tage, ohne an Geschmack einzubüßen.

Einfrieren

Diese Sauce eignet sich auch hervorragend zum Einfrieren, was eine großartige Möglichkeit ist, immer eine Portion griffbereit zu haben. Fülle die abgekühlte Sauce in geeignete Gefrierdosen oder -beutel. Achte darauf, sie gut zu verschließen, um Gefrierbrand zu vermeiden. Im Gefrierschrank kann sie mehrere Monate lagern.

Aufwärmen ohne Qualitätsverlust

Um die aufgetaute oder gekühlte Sauce wieder aufzuwärmen, gibt es mehrere Möglichkeiten. Du kannst sie sanft in einem Topf bei niedriger Hitze erwärmen, bis sie durchgehend heiß ist. Alternativ kannst du sie auch in der Mikrowelle aufwärmen, achte aber auch hier auf gleichmäßige Erwärmung. Ein kleiner Schuss Wasser oder Brühe kann helfen, die Konsistenz nach dem Aufwärmen zu perfektionieren, falls sie zu dick geworden ist.

Häufig gestellte Fragen

  1. Ist diese Paprikasauce wirklich authentisch ungarisch?

    Die Art und Weise, wie wir diese Paprikasauce zubereiten, lehnt sich eng an traditionelle Rezepte an, die in der ungarischen Küche und auch in angrenzenden Regionen sehr beliebt sind. Die Kombination aus Paprika, Zwiebeln, Gewürzgurken und einer leichten Schärfe ist charakteristisch. Während es in jeder Familie leicht abgewandelte Varianten gibt, basiert dieses Rezept auf den Kernkomponenten, die gemeinhin als „ungarisch“ oder „balkanisch“ gelten und für ihren kräftigen, aber ausgewogenen Geschmack bekannt sind. Der Begriff „Zigeunersauce“, der früher oft verwendet wurde, wird heute aus Respekt nicht mehr primär eingesetzt, aber das Gericht selbst hat diese geschmackliche Tiefe.

  2. Kann ich die Sauce auch ohne die Stärke abbinden?

    Ja, das ist durchaus möglich, besonders wenn du möchtest, dass die Sauce etwas flüssiger bleibt. Wenn du das Gemüse und die Tomaten lange genug einköcheln lässt, reduziert sich die Flüssigkeit von selbst, und die Sauce wird von Natur aus dickflüssiger. Das erfordert dann aber mehr Geduld und ständiges Rühren, um ein Anbrennen zu verhindern. Die Stärke ist also eher eine kleine „Abkürzung“ für eine gleichmäßig sämige Konsistenz, aber kein absolutes Muss für den Geschmack.

  3. Was macht diese Sauce so besonders im Vergleich zu gekauften Varianten?

    Der entscheidende Unterschied liegt in der Frische und der Möglichkeit, die Aromen individuell anzupassen. Gekaufte Saucen enthalten oft Konservierungsstoffe oder Geschmacksverstärker, um ihre Haltbarkeit zu verlängern und einen einheitlichen Geschmack zu gewährleisten. Selbstgemachte Paprikasauce ungarischer Art hingegen lebt von der Intensität der frischen Zutaten und der Wärme, die beim Kochen entsteht. Du hast die volle Kontrolle über die Schärfe und die Balance der süßen und sauren Noten. Das Ergebnis ist eine Sauce mit einem lebendigeren, authentischeren Geschmack, der einfach nicht zu toppen ist.

Paprikasauce ungarischer Art

Paprikasauce ungarischer Art

Eine feurige Paprikasauce ungarischer Art, früher auch " Zigeunersauce / Zigeunersoße" genannt, wertet jedes Schnitzel oder Steak ordentlich auf und verleiht ihm die richtige Schärfe. Dafür musst du übrigens nicht zur Flasche im Supermarkt greifen, denn eine leckere Paprikasoße ungarischer Art kannst du auch ganz leicht selber kochen.

4.8 from 422 reviews
Prep Time 15 Min
Cook Time 25 Min
Total Time 40 Min
Servings 4 Portionen
Course:Dinner Cuisine:German Vegan Calories:55 kcal By:ELENA
Servings
  • 1 Paprika
  • 1 Paprika
  • 150 g rote Zwiebel
  • 80 g Gewürzgurken
  • 2 EL Tomatenmark
  • ¼ TL Chiliflocken
  • 1 EL Zucker
  • 1 ½ EL Weißweinessig
  • 400 g gehackte Tomaten
  • 2 EL Gurkenwasser
  • Olivenöl zum Braten
  • Stärke zum Binden
  • Salz & Pfeffer
  • Kochen
  1. 1Zunächst die Paprika waschen und das Kerngehäuse entfernen. Zwiebeln schälen und die Gewürzgurken abtropfen lassen. Anschließend alles in dünne Streifen schneiden.
  2. 2Danach Öl in einer Pfanne erhitzen und das Gemüse darin anschwitzen.
  3. 3Dann Tomatenmark, Chiliflocken und Zucker dazugeben und mit anschwitzen. Hinweis: Vorsichtig mit den Chiliflocken. Schmecke die Soße am Ende lieber erstmal ab und würze dann gegebenenfalls noch einmal nach.
  4. 4Alles mit Weißweinessig ablöschen und die gehackten Tomaten aus der Dose dazugeben.
  5. 5Gurkenwasser unterrühren und die Paprikasauce ungarischer Art mit in kaltem Wasser gelöster Stärke abbinden. Das Ganze für ca. 15 Minuten bei mittler Stufe köcheln lassen.
  6. 6Zum Schluss mit Salz und Pfeffer abschmecken und fertig.
Category:Dinner Cuisine:German Vegan
Carbohydrates 10 g
Protein 2 g
Fat 0 g

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Da wir diese Paprikasoße weder einkochen noch anderweitig konservieren, ist sie frisch nur wenige Tage im Kühlschrank haltbar. Möchtest du dir allerdings einen Paprikasauce-Vorrat anlegen, dann empfehlen wir dir, die Soße sofort nach dem Zubereiten noch heiß in abgekochte Einmachgläser abzufüllen und luftdicht zu verschließen. Wichtig ist dabei wirklich, die Einmachgläser richtig zu sterilisieren, damit Keime keine Chance haben.
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