Spargel-Auflauf mit gekochtem Schinken und Bechamel

Der Duft von frisch geerntetem Spargel, zart und doch mit einer erdigen Tiefe, steigt mir in die Nase, sobald die Saison beginnt. Es ist kein Geruch, der sich aufdrängt, sondern einer, der sanft ins Gedächtnis flüstert, von Erinnerungen an sonnige Nachmittage in Großmutters Garten, wo das Schälmesser leise über die glatten Stangen glitt. Diese Magie, diese fast greifbare Frische, ist es, die mich jedes Jahr aufs Neue verzaubert und mich dazu bringt, nach Rezepten zu suchen, die ihr wahres Wesen ehren.

Doch manchmal, in den kühleren Monaten, sehne ich mich nach einer wärmenden Umarmung, nach einem Gericht, das nicht nur den Magen, sondern auch die Seele streichelt. Es ist dieser Wunsch, der mich dazu brachte, einen Klassiker neu zu interpretieren und ihm ein winterliches Gewand zu geben: einen Spargel Auflauf, der die Wärme des Holzofens in sich trägt und die Erinnerung an sonnige Tage lebendig hält.

Warum du dieses Rezept lieben wirst

  • Trost für kalte Tage: Wenn draußen der Wind pfeift und die Welt grau in grau erscheint, schenkt dieser Auflauf eine wohlige Wärme, die sich von innen ausbreitet. Er ist wie eine weiche Decke aus cremiger Sauce und zartem Spargel.
  • Überraschend leicht und dennoch sättigend: Obwohl er reich an Geschmack und Textur ist, verzichtet dieses Rezept auf schwere Sättigungsbeilagen und setzt stattdessen auf die pure Köstlichkeit des Spargels, eingebettet in eine leichte, aber cremige Bechamel.
  • Nostalgie trifft auf Moderne: Er weckt Erinnerungen an Omas Küche, an einfache, ehrliche Gerichte, interpretiert sie aber mit einer Finesse, die auch anspruchsvolle Gaumen begeistert. Ein Gericht, das Brücken baut zwischen Generationen.
  • Die Einfachheit des Genusses: Manchmal sind es gerade die unkomplizierten Dinge im Leben, die das größte Glück bringen. Dieses Rezept ist ein Beweis dafür, dass man mit wenigen, aber ausgewählten Zutaten ein kulinarisches Meisterwerk schaffen kann.
  • Ein Fest für die Sinne: Vom ersten sanften Biss des Chicorées bis zum würzigen Röst-Aroma des Käses – jeder Löffel ist eine Symphonie für Gaumen und Nase.

Das brauchst du

Bei einem Gericht wie diesem, das von der Qualität seiner Hauptzutaten lebt, kommt es auf die Sorgfalt bei der Auswahl an. Der Spargel muss frisch sein, mit geschlossenen Köpfen und einer glatten, straffen Oberfläche, die von seiner Frische zeugt. Der Kochschinken sollte nicht wässrig sein, sondern eine angenehme Würze mitbringen, die im Zusammenspiel mit dem Spargel eine harmonische Melodie bildet.

  • Weißer Spargel: Seine milde Süße und feine Textur bildet die perfekte Basis. Achte auf Stangen von gleicher Dicke, damit sie gleichmäßig garen.
  • Kochschinken: Bringt eine leicht salzige Nuance und eine zarte Textur, die dem Auflauf Tiefe verleiht. Wähle eine Sorte, die nicht zu trocken ist.
  • Sahne: Sorgt für die samtige Cremigkeit der Bechamel und bindet die Aromen zu einem harmonischen Ganzen. Vollfettstufe ist hier die richtige Wahl für maximalen Genuss.
  • Butter: Gibt der Bechamel eine feine, nussige Note und sorgt für eine seidige Konsistenz.
  • Guarkernmehl: Unser Geheimnis für eine stärke- und mehlfreie, cremige Bindung, die auch für kohlenhydratbewusste Ernährung bestens geeignet ist. Vertraue mir, es ist ein kleines Wunder in der Küche.
  • Geriebener Käse: Ein guter, schmelzender Käse wie Gruyère oder ein würziger Bergkäse krönt den Auflauf mit einer unwiderstehlichen Kruste und einer tiefen Aroma-Dimension.
  • Salz und Muskatnuss: Die klassischen Begleiter, die die Aromen des Spargels und der Bechamel subtil hervorheben und ihnen den letzten Schliff geben.

Die genauen Mengenangaben findest du in der beigefügten Rezeptkarte, die dich Schritt für Schritt durch die Zubereitung führt.

Die Geschichte hinter diesem Gericht

Der Spargel selbst ist ein Solist, ein König unter den Gemüsen, dessen kurze Saison eine fast feierliche Erwartung mit sich bringt. Seine Ursprünge reichen weit zurück; man findet ihn in Darstellungen antiker Kulturen, und schon die alten Römer schätzten seine feine Art. Doch es ist seine Reise durch die Jahrhunderte, die ihn so besonders macht, von den königlichen Tafeln des Mittelalters bis hin zu den einfachen Bauernstuben, wo er sich zu einem allseits beliebten Spargel Auflauf wandelte.

Die Idee, ihn in einem Auflauf zu verarbeiten, entstand wahrscheinlich aus dem Wunsch, seine zarte Delikatesse mit etwas Sättigendem zu kombinieren. Früher war dies oft mit Kartoffeln und einer einfachen Mehlschwitze verbunden – ein bodenständiges Gericht, das über Generationen hinweg an Familienspeiseplänen festhielt. Doch die kulinarische Welt dreht sich weiter, und so entstand diese modernere Lesart, die die Kohlenhydrate reduziert und den Fokus voll und ganz auf die Aromen von Spargel und einer reichhaltigen Bechamel legt.

Was dieses Gericht so zeitlos macht, ist seine Fähigkeit, sich anzupassen. Es ist ein Spiegelbild unserer modernen Ernährungsgewohnheiten, eine Hommage an die Tradition, aber mit einem Blick in die Zukunft. Ob als leichte Mahlzeit an einem warmen Frühlingstag oder als Seelenwärmer in der kühleren Jahreszeit, sein Charme bleibt ungebrochen. Es ist die perfekte Verkörperung von Komfort und Raffinesse.

So bereitest du Spargel Auflauf Rezept zu

Schritt 1: Die Vorbereitung des Spargels – Der sanfte Anfang

Alles beginnt mit der Sorgfalt bei der Spargelbehandlung. Er ist kein Gemüse, das man grob behandelt; er verlangt Respekt. Nimm ein scharfes Messer und schäle den weißen Spargel vom Kopf abwärts bis zum Ende des holzigen Strunks. Achte darauf, nicht zu viel vom Fruchtfleisch abzunehmen, denn genau dort steckt die Süße und das Aroma. Den holzigen Strunk selbst schneidest du am besten komplett ab; er wird nicht mehr gebraucht und würde nur die Textur beeinträchtigen.

Anschließend kommt der Spargel in den Dampfgarer oder in ein Wasserbad mit einem Dampfeinsatz. Hier geht es darum, ihn schonend zu garen, damit er seine feine Farbe und seine knackige Konsistenz behält. Wir wollen keinen matschigen Spargel, sondern Stangen, die beim Biss leicht nachgeben, aber noch einen Hauch von Festigkeit aufweisen. Das dauert in der Regel nur etwa 8-12 Minuten, je nach Dicke der Stangen. Kontrolliere ihn zwischendurch, denn hier ist Präzision gefragt.

Schritt 2: Die Spargel-Schinken-Umwicklung – Die erste Verbindung

Jetzt kommt der Moment, in dem zwei Welten aufeinandertreffen: der zarte Spargel und der herzhafte Kochschinken. Nimm einige der gegarten Spargelstangen – je nach Appetit und Größe der Scheiben drei bis fünf Stück – und lege sie wie ein kleines Bündel zusammen. Nimm dann eine Scheibe Kochschinken und wickle sie fest um dieses Spargelbündel. Drehe und drehe, bis die Scheibe den Spargel vollständig umschließt und ein kleines Päckchen bildet.

Es ist wie ein kleiner Liebkosung, die den Spargel vor der Hitze des Ofens schützt und ihm gleichzeitig eine würzige Komponente verleiht. Wiederhole diesen Vorgang, bis du alle Spargelstangen in Schinken gehüllt hast. Achte darauf, dass der Schinken gut anliegt und keine Lücken entstehen, durch die die Sauce später zu stark austreten könnte. Diese Pakete sind das Herzstück unseres Auflaufs und bilden die Grundlage für das spätere Zusammenspiel der Aromen.

Tipp: Wenn du geräucherten Schinken bevorzugst, bringst du eine kräftigere, rauchige Note in den Auflauf. Sei hier etwas vorsichtiger mit zusätzlichem Salz, da der Schinken bereits salzig ist.

Schritt 3: Das Anordnen in der Form – Die Bühne für den Geschmack

Wähle eine passende Auflaufform. Sie sollte groß genug sein, um die Spargel-Schinken-Päckchen nebeneinander aufzunehmen, aber nicht so riesig, dass die Bechamel darunter verschwindet. Ordne die kleinen Päckchen nun dicht nebeneinander in der Form an. Es ist fast wie ein kleines Kunstwerk, das du hier schaffst. Achte darauf, dass sie nicht zu übereinander liegen, damit die Bechamel überall gut hinkommt und der Käse eine gleichmäßige Kruste bildet.

Diese Anordnung ist entscheidend, denn sie sorgt dafür, dass später beim Servieren jeder eine schöne Portion des Spargels mit Schinken bekommt und sich die Aromen gut vermischen können. Die Form wird nun zur Bühne für die kulinarische Darbietung, die wir gleich kreieren werden. Sie warten nun geduldig auf den nächsten Schritt, der ihnen Tiefe und Cremigkeit verleiht.

Schritt 4: Die Bechamel – Das cremige Fundament

Dies ist der Moment, in dem wir die Magie der Bindung ohne Mehl oder Stärke vollbringen. Nimm einen kleinen Topf und gib die Sahne, das Wasser und die Butter hinein. Erhitze die Mischung langsam unter ständigem Rühren, bis die Butter geschmolzen ist und alles anfängt zu köcheln. Es sollte eine sanfte Wärme sein, die die Zutaten miteinander verbindet, ohne sie zu überhitzen.

Nun kommt das Guarkernmehl ins Spiel. Gib es langsam und unter kräftigem Rühren hinzu. Du wirst schnell merken, wie die Flüssigkeit zu einer samtigen, cremigen Sauce eindickt. Dieses Pulver ist ein wahrer Held für eine kohlenhydratarme Küche; es bindet wunderbar und hinterlässt keinen unangenehmen Geschmack. Achte darauf, dass keine Klümpchen entstehen; rühre konsequent weiter, bis eine glatte und homogene Konsistenz erreicht ist.

Achtung: Guarkernmehl bindet sehr schnell. Gib es lieber nach und nach hinzu, falls du unsicher bist. Lieber etwas mehr rühren als zu viel Pulver auf einmal. Der Erfolg liegt in der Geduld und dem gleichmäßigen Rühren.

Schritt 5: Das Abschmecken – Die Würze des Lebens

Eine einfache Bechamel ist gut, aber eine perfekt abgeschmeckte Bechamel ist ein Gedicht. Nimm die gekochte Sauce vom Herd und beginne mit dem Abschmecken. Füge eine Prise Salz hinzu – sei vorsichtig, da der Kochschinken bereits salzig ist. Dann kommt eine gute Prise frisch geriebene Muskatnuss. Dieses Gewürz ist der stille Garant für eine authentische Bechamelsoße und harmonisiert perfekt mit dem Spargel.

Schmecke die Sauce immer wieder ab, bis du das Gefühl hast, dass sie perfekt ausbalanciert ist. Sie sollte nicht nur cremig, sondern auch geschmacklich rund sein. Denk daran, dass sich die Aromen beim Backen noch weiter entwickeln werden. Diese kleine Mühe des Abschmeckens macht den Unterschied zwischen einer guten und einer herausragenden Bechamel aus. Es ist die Seele des Auflaufs, die hier Form annimmt.

Ein ehrlicher Tipp: Wenn du die Möglichkeit hast, verwende frisch geriebene Muskatnuss. Der Unterschied zu vorgemahlenem Pulver ist immens und haucht der Sauce Leben ein.

Schritt 6: Das Vollenden des Auflaufs – Bräunen und Backen

Nun ist es Zeit, die Spargel-Schinken-Pakete mit der vorbereiteten Bechamel zu bedecken. Gieße die cremige Sauce gleichmäßig über die Päckchen in der Auflaufform. Achte darauf, dass jede Lücke gefüllt wird und die Saucenschicht nicht zu dünn ist, aber auch nicht überquillt. Die Sauce soll die Spargelstangen sanft umschließen und sie während des Backens zart halten.

Zum Schluss streust du den geriebenen Käse großzügig darüber. Wähle einen Käse, der gut schmilzt und eine schöne Kruste bildet. Gruyère, Emmentaler oder ein würziger Bergkäse sind hierfür bestens geeignet. Schiebe die Auflaufform dann in den vorgeheizten Backofen bei 180 Grad Celsius mit Ober-/Unterhitze oder 160 Grad Umluft. Backe den Auflauf für etwa 25 bis 30 Minuten, oder bis der Käse goldbraun und knusprig ist und die Sauce Blasen wirft.

Das Ergebnis ist ein herrlich duftender Auflauf, bei dem der Käse goldbraun zerläuft und eine unwiderstehliche Kruste bildet. Das Aroma, das aus dem Ofen strömt, wird deine Sinne verzaubern. Es ist dieser Moment, kurz bevor du ihn servierst, der reinste Vorfreude.

Schritt 7: Servieren – Der Höhepunkt des Genusses

Sobald der Spargel Auflauf die perfekte goldbraune Farbe angenommen hat und die köstlichste Duftwolke den Raum erfüllt, ist es Zeit, ihn aus dem Ofen zu nehmen. Lasse ihn für ein paar Minuten ruhen, damit sich die Aromen setzen können und die Sauce nicht zu flüssig wird. Dieses kleine Innehalten ist wichtig, damit sich das Geschmackserlebnis voll entfalten kann.

Nun kannst du den Spargel Auflauf direkt aus der Form servieren. Mit einem Löffel und einer Gabel nimmst du vorsichtig Portionen heraus, achte darauf, dass jede Portion ein schönes Stück Spargel in seinem Schinkenmantel hat, umgeben von der cremigen Bechamel und der knusprigen Käseschicht. Es ist ein Bild des puren Genusses, das Appetit macht und die Sinne belebt.

Der entscheidende Moment: Serviere den Auflauf heiß direkt aus dem Ofen. Das Zusammenspiel von warmer, cremiger Sauce, zartem Spargel, herzhaftem Schinken und knusprigem Käse ist hierbei das A und O. Wenn der Käse noch leicht zieht, ist der Höhepunkt erreicht.

Häufige Fehler – und wie du sie vermeidest

Fehler 1: Übergarer Spargel. Wenn der Spargel zu lange gart, wird er matschig und verliert seine feine Textur und seinen frischen Geschmack. Achte genau auf die Garzeit und nimm den Spargel lieber etwas zu früh als zu spät aus dem Wasser. Er gart in der Form noch nach.

Fehler 2: Eine zu wässrige Bechamel. Das kann passieren, wenn man zu wenig Guarkernmehl verwendet oder es nicht richtig einrührt. Sei großzügig, aber achte auf eine langsame Zugabe und kräftiges Rühren, damit sich keine Klümpchen bilden. Die richtige Konsistenz ist entscheidend für die Cremigkeit.

Fehler 3: Ungewürzter Auflauf. Sowohl der Spargel als auch die Bechamel brauchen eine gute Grundwürze. Unterschätze nicht die Kraft von Salz und frisch geriebener Muskatnuss. Wenn du hier sparst, wird das Endergebnisflach schmecken. Experimentiere auch mit einer Prise Pfeffer.

Variationen für jeden Geschmack

Vegane Variante: Ersetze den Kochschinken durch Räuchertofu oder gebratene Pilzscheiben. Für die Bechamel verwende eine pflanzliche Sahnealternative, z.B. auf Soja- oder Haferbasis, und statt Butter eine gute pflanzliche Margarine. Der Käse kann durch veganen Reibekäse ersetzt werden, der gut schmilzt.

Exklusive Variante für besondere Anlässe: Verwende statt Kochschinken feine Prosciutto-Scheiben. Füge der Bechamel eine Prise Zitronenschale hinzu, um eine frische Note zu erzielen. Anstelle des Standardkäses kannst du auch Gorgonzola-Stückchen unterheben oder eine Mischung aus Parmesan und Pecorino verwenden für ein intensiveres Aroma.

Grüne Spargel-Variante: Grüner Spargel muss nicht zwingend geschält werden. Er ist schneller gar und hat einen etwas kräftigeren, grüneren Geschmack. Bei dieser Variante kannst du die Schinkenwickel weglassen und den Spargel direkt in die Form legen und mit der Bechamel bedecken. Das spart Zeit und verändert das Geschmacksprofil ganz leicht.

Profi-Tipps für Spargel Auflauf Rezept

  • Der Spargel muss Biss haben: Er soll gar sein, aber nicht zerfallen. Ein leichter Biss ist entscheidend für das Mundgefühl. Kurzes Garen im Dampf ist hier der Schlüssel.
  • Die Qualität des Schinkens macht den Unterschied: Ein guter, aromatischer Kochschinken integriert sich nahtlos und bereichert das Gericht. Vermeide zu dünne oder wässrige Scheiben.
  • Käse mit Bedacht wählen: Ein mittelalter Bergkäse oder ein würziger Gruyère bieten ein besseres Aroma als ein einfacher Gouda. Eine Mischung aus verschiedenen Käsesorten kann auch Spannung erzeugen.
  • Vor dem Servieren ruhen lassen: Auch wenn es schwerfällt – gib dem Auflauf 5-10 Minuten Ruhezeit nach dem Backen. Die Aromen verbinden sich besser, und die Sauce wird nicht zu flüssig.
  • Kräuter als Frischekick: Frisch gehackte Petersilie oder Schnittlauch über den fertigen Auflauf gestreut, verleihen eine wunderbare Frische und Farbe.

Servier-Ideen für Spargel Auflauf Rezept

Anrichten & Dekoration

Der Spargel Auflauf ist bereits ein Fest auf dem Teller, sobald er aus der Auflaufform genommen wird. Die goldbraune Käsekruste glänzt und die cremige Bechamel zeichnet sich ab. Wenn du möchtest, kannst du ihn auf vorgewärmten Tellern anrichten und mit ein paar frischen Kräutern wie Petersilie, Schnittlauch oder Dill bestreuen. Eine dünne Scheibe Zitrone am Tellerrand kann zudem für eine optische Auflockerung sorgen und die Frische betonen.

Passende Beilagen

Dieser Auflauf ist an sich schon sehr vollwertig. Als klassische Beilage passt ein einfacher grüner Salat mit einem leichten Vinaigrette-Dressing hervorragend. Wer es etwas herzhafter mag, kann dazu noch cremige Parmesan-Rigatoni reichen, wobei hier die Intensität des Beilagenrezepts angepasst werden sollte, um dem Auflauf die Hauptrolle zu lassen. Auch knusprige Honig-Chili-Kartoffeln können eine interessante, leicht süßliche Komponente hinzufügen.

Für besondere Anlässe

Dieser Spargel Auflauf eignet sich wunderbar als festliches Abendessen, besonders während der Spargelsaison. Er ist elegant genug für Gäste, aber dennoch unkompliziert in der Zubereitung, sodass du Zeit für deine Liebsten hast. Die mediterrane Note durch den herzhaften Schinken und die cremige Bechamel machen ihn auch zu einem idealen Gericht für ein Osterfest oder ein frühlingshaftes Familienessen.

Aufbewahrung & Lagerung

Reste richtig lagern

Sollten wider Erwarten Reste dieses köstlichen Auflaufs übrigbleiben, kannst du sie problemlos im Kühlschrank aufbewahren. Lasse den Auflauf vollständig abkühlen, bevor du ihn in einen luftdichten Behälter füllst. So verhinderst du, dass sich Kondenswasser bildet und die Qualität beeinträchtigt wird. Im Kühlschrank hält er sich so gut für 2-3 Tage.

Einfrieren

Das Einfrieren dieses Spargel Auflaufs ist ebenfalls möglich. Auch hier gilt: Vollständig abkühlen lassen. Fülle den Auflauf portionsweise in gefriergeeignete Behälter oder wickle ihn fest in Frischhaltefolie und dann in Aluminiumfolie. So verpackt, kann er für etwa 1-2 Monate im Gefrierschrank gelagert werden, ohne an Geschmack zu verlieren.

Aufwärmen ohne Qualitätsverlust

Zum Aufwärmen gibt es mehrere Möglichkeiten. Am besten im Backofen bei etwa 160 Grad Celsius, bis er wieder vollständig durcherhitzt ist. Dies erhält die knusprige Käseschicht am besten. Alternativ kannst du den Auflauf auch in der Mikrowelle erwärmen, achte aber darauf, die Leistung nicht zu hoch einzustellen, um ein Austrocknen zu vermeiden. Wenn du den Auflauf direkt aus dem Gefrierschrank erwärmst, lass ihn erst langsam im Kühlschrank auftauen, bevor du ihn im Ofen erhitzt.

Häufig gestellte Fragen

  1. Kann ich auch grünen Spargel verwenden?

    Ja, das ist absolut möglich und sogar eine tolle Alternative! Grüner Spargel hat einen etwas kräftigeren, grüneren Geschmack und erfordert meist keine aufwendige Schälung. Die Garzeit ist oft kürzer als bei weißem Spargel. Du kannst den grünen Spargel einfach wie beschrieben vorbereiten, ihn die ersten paar Minuten länger garen lassen oder die Garzeit insgesamt etwas reduzieren. Die Idee, ihn in Kochschinken zu wickeln, funktioniert genauso gut oder du lässt den Schinken weg und legst den grünen Spargel direkt in die Form und übergießt ihn mit der Bechamel. Das Ergebnis ist dann ein noch leichteres Gericht, das den reinen Spargelgeschmack noch besser zur Geltung bringt.

  2. Ich finde keinen Spargel mehr. Was kann ich stattdessen verwenden?

    Keine Sorge, wenn die Spargelsaison vorbei ist, gibt es wunderbare Alternativen, die ähnliche Texturen und Aromen bieten können. Petersilienwurzeln sind eine ausgezeichnete Wahl; sie sind erdiger im Geschmack und werden beim Garen schön weich. Auch Knollensellerie ist eine tolle Option, besonders wenn du eine leicht süßliche Note magst. Beide Gemüsesorten nehmen die Bechamelsoße gut auf und ergeben einen köstlichen Auflauf. Du kannst sie ähnlich wie den Spargel vorbereiten – schälen und in mundgerechte Stücke schneiden, dann kurz vorgaren oder direkt in die Form geben und mit der Sauce überbacken. Experimentiere ruhig ein wenig!

  3. Kann ich das Guarkernmehl ersetzen?

    Absolut! Wenn du gerade kein Guarkernmehl zur Hand hast, gibt es gute Alternativen. Johannisbrotkernmehl ist ein weiteres beliebtes Verdickungsmittel in der kohlenhydratarmen Küche und funktioniert ähnlich gut. Zitrusfasern sind eine weitere Option, die für eine gute Bindung sorgt und gleichzeitig Ballaststoffe liefert. Inzwischen bevorzuge ich persönlich sogar Konjakmehl. Es ist sehr neutral im Geschmack, bindet fantastisch und lässt sich gut handhaben. Du findest es oft in gut sortierten Bioläden oder online, beispielsweise auf Shileo.de. Welches Verdickungsmittel du auch wählst, achte darauf, es langsam und unter ständigem Rühren einzurühren, um Klümpchenbildung zu vermeiden.

Low Carb Spargel-Auflauf mit Kochschinken

Low Carb Spargel-Auflauf mit Kochschinken

Endlich Spargelzeit! Mit meinem ersten Spargel dieses Jahr habe ich einen leckeren Spargel-Auflauf mit Kochschinken gezaubert. Das Rezept einfach zu kochen und lässt sich auch super mit schon vorbereitetem Spargel umsetzen. Mit der Bechamelsoße und dem geriebenem Käse, ist es für mich ein echtes Seelenfutter.

4.9 from 263 reviews
Prep Time 20 Minuten
Cook Time 30 Minuten
Total Time 50 Minuten
Servings 4 Portionen
Course:Abendessen Cuisine:Deutsch Vegetarisch Calories:550 kcal By:ELENA
Servings
  • 1 kg Spargel, weiß
  • 200 g Sahne
  • 200 ml Wasser
  • 25 g Butter
  • 1 TL Guarkernmehl
  • 200 g Kochschinken, Scheiben
  • 50 g Käse, gerieben
  • Salz
  • Muskatnuss
  • Kochen
  1. 1Den Spargel schälen und den Strunk entfernen. Anschließend im Dampfgarer oder mit einem Dampfeinsatz garen.
  2. 2Mehrere Spargelstangen nehmen und in eine Scheibe Kochschinken wickeln.
  3. 3Das mit dem ganzen Spargel wiederholen und die Päckchen in eine Auflaufform legen.
  4. 4Nun die Sahne, das Wasser und die Butter in einen Topf geben und unter rühren aufkochen.
  5. 5Das Guarkernmehl einrühren und die Bechamelsoße damit eindicken.
  6. 6Dann mit Salz und Muskatnuss abschmecken.
  7. 7Die Spargelpäckchen mit der Soße übergießen und mit dem Käse bestreuen.
  8. 8Den Spargel-Auflauf in den Backofen geben und bei 180° Umluft etwa 30 Minuten backen.
  9. 9Wenn der Käse schön braun ist, direkt servieren.
Category:Abendessen Cuisine:Deutsch Vegetarisch
Carbohydrates 12g
Protein 25g
Fat 45g
Saturated Fat 28g
Fiber 4g
Sugar 8g
Sodium 750mg
Cholesterol 150mg

Keywords: Spargel, Auflauf, Kochschinken, Low Carb, Keto, Glutenfrei, Zuckerfrei, Deutsch

Wer möchte kann statt gekochtem Schinken auch geräucherten Schinken verwenden. Statt weißem Spargel könnt ihr übrigens auch grünen Spargel verwenden. Den müsst ihr nicht komplett schälen und er ist schneller durch. Sollte die Spargelzeit vorbei sein, könnt ihr übrigens auch anderes Gemüse wie Petersilienwurzeln und Knollensellerie verwenden. Statt dem Guarkernmehl könnt ihr übrigens auch Johannisbrotkernmehl oder Zitrusfasern verwenden. Beides ist für die Bechamelsoße kein Problem. Mittlerweile würde ich das Rezept sogar mit Konjakmehl kochen.
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