Panzanella Winter Italian Salad Recipe: Authentic Italian Flavors

Der Duft von gebräunter Butter und frischen Kräutern – kaum etwas trifft mich so direkt ins Herz wie dieser Geruch. Er ist untrennbar mit meiner Kindheit verbunden, mit den Nachmittagen, an denen meine Großmutter in ihrer kleinen Küche stand und aus scheinbar nichts ein Festmahl zauberte. Es war immer derselbe Duft, der durch das Haus zog, ein Versprechen von Wärme und Geborgenheit, ein Hauch von Sommer, selbst wenn draußen der winterliche Wind heulte.

Sie sprach nie von Rezepten im eigentlichen Sinne. Bei ihr war es vielmehr eine Intuition, ein Gefühl für die richtige Zutat im richtigen Moment. Und dieses Gericht hier, diese winterliche Variante eines italienischen Brotsalats, ist ihr Erbe. Es ist mehr als nur eine Mahlzeit; es ist eine Symphonie aus Texturen und Aromen, die auf eine fast magische Weise entstehen.

Warum du dieses Rezept lieben wirst

  • Unerwartete Tiefe: Anstatt auf sommerliche Tomaten zu setzen, tauchen wir in die erdige Süße von geröstetem Wurzelgemüse ein, was diesem traditionellen Gericht eine ganz neue Dimension verleiht.
  • Textur-Meisterwerk: Die knusprigen Brotwürfel, die sich perfekt mit dem zarten Gemüse und der knackigen Fenchel kombinieren, sind ein Fest für die Sinne und lassen keine Langeweile aufkommen.
  • Aromatischer Tanz: Die Kombination aus bitterem Radicchio, süßlichen Orangen und einem Hauch von Ingwer in der Vinaigrette ist eine überraschende Melange, die den Gaumen begeistert.
  • Kulinarische Nachhaltigkeit: Dieses Gericht ist eine Hommage an die italienische Küche, die nichts verschwendet und aus einfachen, oft altbackenen Zutaten wahre Wunder schafft.

Das brauchst du

Die Qualität der einzelnen Komponenten ist bei diesem Gericht entscheidend. Warum? Weil jede Zutat ihre eigene Stimme hat und im Zusammenspiel zu einem harmonischen Ganzen verschmelzen soll. Statt auf eine lange Liste exotischer Dinge zu setzen, konzentrieren wir uns auf wenige, aber hochwertige Zutaten, die ihre volle Kraft entfalten können. Wenn du deinem Brot, deinem Gemüse und deinem Olivenöl die nötige Aufmerksamkeit schenkst, wird das Ergebnis dich umhauen.

  • Altbackenes Brot: Das Herzstück dieses Salats. Nur Brot, das schon ein oder zwei Tage alt ist, kann die köstliche Vinaigrette aufnehmen, ohne matschig zu werden. Ein Ciabatta oder ein rustikales Sauerteigbrot sind hier ideal.
  • Wurzelgemüse: Hier wählen wir z. B. Rote Bete und Fenchel, die dem Gericht eine süße, erdige Tiefe und eine frische Knackigkeit verleihen, die perfekt zur kühlen Jahreszeit passt.
  • Radicchio: Seine leicht bittere Note ist der perfekte Gegenpol zur Süße des Gemüses und der Vinaigrette, und die schönen roten Blattadern machen ihn auch optisch zum Star.
  • Hochwertiges Olivenöl: Dieses flüssige Gold bildet die Basis für unsere Vinaigrette und tränkt die Brotwürfel. Wähle ein mildes, fruchtiges Öl, das den Geschmack nicht überdeckt, sondern unterstreicht.
  • Frische Zitrusfrüchte: Orangen für ihre Süße und das feine Aroma, Zitrone oder Limette für die nötige Säure – sie bringen Helligkeit und Frische in den herzhaften Salat.

Die genauen Mengenangaben findest du weiter unten in der Rezeptkarte in diesem Artikel.

Die Geschichte hinter diesem Gericht

Die Wurzeln dieses Gerichts reichen tief in die ländliche Tradition Italiens. In den Zeiten, in denen jede Speise ein kostbares Gut war, wurde hart daran gearbeitet, nichts zu verschwenden. Das altbackene Brot, das sonst vielleicht in den Müll gewandert wäre, fand hier ein neues Leben, aufgeweicht in den säuerlich-frischen Säften von Tomaten und Zwiebeln.

Dieser einfache Brotsalat, bekannt als Panzanella, war ursprünglich ein Sommergericht. Seine Erfindung ist tief in der saisonalen Küche verwurzelt, wo die Fülle reifer Tomaten und frischer Kräuter die Hauptrolle spielte. Die Tomatensäfte bildeten die Grundlage, die das Brot aufnahm und es in eine weichere, aber dennoch strukturierte Komponente verwandelte.

Doch die italienische Kochkunst ist flexibel und passt sich den Jahreszeiten an, wie ein geschickter Tänzer, der seine Schritte dem Rhythmus der Natur anpasst. So entstand diese wunderbare Wintervariante. Anstelle der sonnengereiften Tomaten treten nun die tiefgründigen Aromen von Röstgemüse und die leichte Bitterkeit von Radicchio. Dies ist keine bloße Abwandlung, sondern eine liebevolle Weiterentwicklung, die den Geist der Ursprünge ehrt: Einfachheit, Nachhaltigkeit und die Kunst, aus dem zu schöpfen, was die Natur gerade schenkt. Es ist ein Gericht, das wie die Jahreszeiten selbst, seine eigene, einzigartige Schönheit und Tiefe besitzt, eine Erinnerung daran, dass auch in der Kälte Fülle und Geschmack zu finden sind.

So bereitest du Winter Panzanella italienischer Brotsalat zu

Schritt 1: Das Fundament – Brot für die Ewigkeit

Alles beginnt mit dem Brot. Stell dir vor, du hast jeden Tag frisches Brot. Das wäre für dieses Gericht fast schon ein Fehler. Wir brauchen Brot, das schon ein paar Tage alt ist, ein bisschen ausgetrocknet, aber nicht hart wie Stein. Ein Ciabatta oder ein rustikales Sauerteigbrot sind die perfekten Kandidaten. Zerschneide es in mundgerechte Würfel, etwa Daumengroß. Das ist wichtig, damit sie später gut in der Hand liegen und sich angenehm im Mund anfühlen.

Nun kommt der erste Zauber: Diese Brotwürfel werden mit gutem Olivenöl übergossen, großzügig mit geriebenem Parmesan bestreut und mit frischen Kräutern – etwas Rosmarin, vielleicht ein Hauch Thymian – vermischt. Stell dir vor, wie diese Aromen bereits beginnen, sich zu verbinden. Ein wenig Salz und frisch gemahlener Pfeffer sorgen für die Grundwürze, die später durch das Dressing noch verstärkt wird. Das Ganze wird auf einem Backblech verteilt, so dass die Würfel genügend Platz haben, um von allen Seiten knusprig zu werden.

Ab in den Ofen bei 175 Grad Celsius. Für etwa 15 Minuten werden sie goldbraun und herrlich knusprig gebacken. Diese Röstaromen sind unverzichtbar. Sie sind die Basis für die komplexe Geschmackswelt, die wir erschaffen wollen. Wenn du sie aus dem Ofen holst, riecht es, als ob ein italienischer Bäcker gerade seine besten Kreationen präsentiert.

Achtung: Achte darauf, dass die Brotwürfel nicht zu dunkel werden, sonst schmecken sie bitter. Ein schönes goldenes Braun ist das Ziel.

Schritt 2: Die Seele des Salats – Ein Dressing, das verbindet

Während die Brotwürfel im Ofen brutzeln, widmen wir uns der Seele des Gerichts: der Vinaigrette. Hier geht es darum, Säure, Süße und eine angenehme Schärfe in perfetta Harmonie zu vereinen. Nimm eine Schüssel und gib weißen Balsamico-Essig hinein – seine milde Säure ist ideal. Dazu kommt frisch gepresster Orangensaft, der eine wunderbare Fruchtigkeit und Süße mitbringt. Ein Löffel Honig rundet das Ganze ab und sorgt für eine samtige Textur. Die Orangenschale, fein abgerieben, entfaltet ihr ätherisches Öl und ein kleiner Hauch frisch geriebener Ingwer gibt einen überraschenden Kick, der wunderbar belebend wirkt.

Nun kommt der Moment, in dem das gute Olivenöl langsam, unter ständigem Schlagen mit dem Schneebesen, eingearbeitet wird. Stell dir vor, wie sich die einzelnen Elemente zu einer cremigen Emulsion verbinden, die alle Aromen umschließt und trägt. Das Öl ist hier nicht nur Träger, sondern intensiviert den Geschmack und gibt dem Dressing seinen reichen Charakter. Ein wenig Salz und Pfeffer – vorsichtig dosieren, wir wollen die anderen Aromen nicht übertönen – und fertig ist die köstliche Flüssigkeit, die unseren Brotsalat zum Leben erweckt.

Tipp: Wenn du die Vinaigrette schon etwas früher vorbereitest, können sich die Aromen noch besser verbinden. Das ist ein Geheimnis, das den Unterschied ausmacht.

Schritt 3: Das Zusammenspiel der Aromen – Gemüse vorbereiten

Nun sind die Stars der Winterküche an der Reihe. Der Radicchio wird in mundgerechte Streifen gezupft. Seine leuchtend roten Blattadern sind ein visueller Genuss und sein leicht herber Geschmack ist eine willkommene Abwechslung. Dann kommt der Fenchel. Halbieren, das harte äußere Blatt entfernen und dann hauchdünn hobeln. Stell dir dieses zarte Aroma vor, das leicht an Anis erinnert und eine wunderbare Frische mitbringt. Wenn du den Fenchel roh verwendest, bringt er eine köstliche Knackigkeit mit, die einen tollen Kontrast zum Brot bildet.

Und dann die Rote Bete. Du hast zwei Möglichkeiten: Du kannst sie roh in feinsten Scheiben schneiden, was eine wunderbare, erdige Süße und eine tolle Textur ergibt. Oder du entscheidest dich für die geröstete Variante. Dazu die Rote Bete in Alufolie wickeln und für etwa 45 Minuten bis eine Stunde bei moderater Hitze (circa 150 °C) im Ofen garen, bis sie weich ist. Das Rösten intensiviert ihre natürliche Süße und macht sie noch zarter. Beide Varianten haben ihren Reiz und geben dem Gericht eine herbstlich-winterliche Tiefe, die an die ersten kalten Tage erinnert.

Schritt 4: Die Vereinigung – Alles kommt zusammen

Jetzt ist es soweit, die einzelnen Komponenten finden zueinander. Nimm eine große Schüssel, die genug Platz für alles bietet. Gib deine warmen, knusprigen Brotwürfel hinein. Es ist wichtig, dass sie noch etwas Wärme haben, so können sie die Vinaigrette besser aufnehmen. Füge nun den zerkleinerten Radicchio und den hauchdünn geschnittenen Fenchel hinzu. Wenn du die geröstete Rote Bete verwendest, gib sie jetzt ebenfalls dazu. Wenn du rohe Rote Bete benutzt, achte darauf, sie wirklich sehr dünn zu hobeln.

Nun die vorbereitete Vinaigrette über alles träufeln. Und hier kommt ein entscheidender Schritt: Alles vorsichtig vermengen. Stell dir vor, wie die leicht warme Vinaigrette die Texturen umhüllt und die Aromen zu tanzen beginnen. Gib dem Ganzen nun etwa zehn Minuten Zeit zu ruhen. Diese kurze Wartezeit erlaubt dem Brot, die köstliche Flüssigkeit aufzusaugen, ohne matschig zu werden. Es entwickelt eine wunderbare, leicht weiche Konsistenz, die ideal ist, um die Aromen zu halten und zu transportieren.

Achtung: Nicht zu lange ziehen lassen, sonst wird das Brot zu weich. Zehn Minuten sind perfekt, um die Balance zu finden.

Schritt 5: Der letzte Schliff – Frische und Brillanz

Jetzt kommt der Moment, der dem Gericht seine Frische und Leichtigkeit verleiht. Schäle die Orange und löse die einzelnen Segmente heraus. Achte darauf, die weiße Haut zu entfernen, damit keine unerwünschte Bitterkeit entsteht. Diese saftigen Fruchtstücke bringen eine wunderbare Süße und eine herrlich erfrischende Note, die einen perfekten Kontrast zum erdigen Gemüse und den herzhaften Brotwürfeln bildet. Vielleicht ein paar zarte junge Blätter Salat, wie Rucola oder Spinat, vorsichtig unterheben. Das sorgt für zusätzliche Frische und eine leichte, angenehme Textur, die das Gericht abrundet.

Nun vorsichtig alles noch einmal vermengen. Es geht darum, dass die Orange und der Salat nur leicht mit der Vinaigrette bedacht werden. Wir wollen ihre Eigennatur bewahren. Wenn du den Salat so anrichtest, riecht und schmeckt man die Sonne Italiens, auch wenn die Zutaten aus der kühlen Jahreszeit stammen. Jeder Bissen ist eine kleine Entdeckungsreise, ein Spiel zwischen herzhaft und frisch, zwischen knusprig und zart. Dieses Gericht hat eine unglaubliche Tiefe und Leichtigkeit zugleich, eine Komplexität, die aus Einfachheit entsteht.

Tipp: Füge die zarten Salatblätter und Orangensegmente erst ganz zum Schluss hinzu, kurz bevor du den Salat servierst. So bleiben sie schön knackig und frisch.

Häufige Fehler – und wie du sie vermeidest

Fehler 1: Zu frisches Brot verwenden. Wenn dein Brot noch warm und weich ist, saugt es die Vinaigrette wie ein Schwamm auf und wird schnell zu einer pampigen Masse. Die Konsistenz ist hier alles. Deshalb: Nur Brot vom Vortag oder noch besser, vom Tag davor, verwenden. Oder die Brotwürfel im Ofen aufbacken, bis sie wirklich knusprig sind.

Fehler 2: Die Vinaigrette zu früh hinzufügen und zu lange ziehen lassen. Wenn der Salat zu lange steht, wird das Brot matschig und die Gemüsesorten verlieren ihre knackige Frische. Zehn Minuten Ruhezeit sind ideal, um die Aromen sich verbinden zu lassen, ohne die Texturen zu kompromittieren. Stell dir vor, du servierst den Salat frisch zubereitet, wenn alle Komponenten noch ihre Eigenständigkeit bewahrt haben.

Fehler 3: Zu wenig Säure oder Süße in der Vinaigrette. Die Balance ist hier entscheidend. Wenn die Vinaigrette zu sauer ist, überdeckt sie alle anderen Aromen. Ist sie zu süß, fehlt die Frische. Genauso bei der Bitterkeit des Radicchio – sie muss durch Süße und Säure ausgeglichen werden. Probier die Vinaigrette immer, bevor du sie über den Salat gibst, und passe sie nach deinem Geschmack an.

Fehler 4: Zu stückige Gemüsesorten verwenden. Wenn das Gemüse zu grob geschnitten ist, passt es geschmacklich und textuell nicht so gut zu den kleinen Brotwürfeln und der feinen Vinaigrette. Hauchdünn geschnittenes Gemüse – ob Fenchel, Rote Bete oder Radicchio – verschmilzt harmonisch mit den anderen Zutaten und sorgt für eine angenehme Mundgefühl.

Variationen für jeden Geschmack

Veganer Genuss: Alles bleibt gleich, nur der Parmesan wird weggelassen. Stattdessen kannst du eine Handvoll geröstete Nüsse, wie Pinienkerne oder Walnüsse, hinzufügen, um eine angenehme Knusprigkeit und Tiefe zu erhalten. Oder streue ein paar Hefeflocken für einen käsigen Unterton über den Salat, bevor du ihn servierst.

Festliche Variante: Für besondere Anlässe kannst du dem Salat noch ein paar getrocknete Cranberries für eine süße Säure und eine Handvoll gerösteter({}) Pistazien für eine edle Textur hinzufügen. Auch ein paar Granatapfelkerne machen sich hervorragend und sorgen für eine festliche Optik. Statt weißem Balsamico kannst du auch einen hervorragenden Sherryessig verwenden.

Herzhaft-sättigend: Wenn du aus dem Salat eine vollwertige Mahlzeit machen möchtest, gib einfach eine Dose gut abgespülte weiße Bohnen oder Kichererbsen hinzu. Sie verleihen dem Gericht zusätzliche Proteine und machen es noch sättigender, ohne den Geschmack zu dominieren.

Profi-Tipps für Winter Panzanella italienischer Brotsalat

Brottextur ist König: Experimentiere mit verschiedenen Brotsorten. Ein Roggenbrot kann eine wunderbar erdige Note hinzufügen, während ein Dinkelbrot eine etwas feinere Textur bietet. Der Schlüssel ist immer ein gewisses Maß an Robustheit.

Das Geheimnis des „Ruhens“: Gib dem Salat nach dem Vermischen mit der Vinaigrette wirklich die empfohlenen 10 Minuten Zeit. Diese kurze Pause ist entscheidend dafür, dass das Brot die Aromen aufnimmt und zu einem integralen Bestandteil des Salats wird, anstatt nur darauf zu liegen.

Die richtige Säure macht den Unterschied: Sei nicht schüchtern mit dem Essig in der Vinaigrette, aber verwende einen guten. Ein milder Weißweinessig oder ein Apfelessig sind hervorragende Optionen. Du kannst auch einen Teil des Essigs durch Zitronensaft ersetzen, um eine andere Art von Frische zu erzielen.

Gemüse nach Saison und Gefühl: Sei mutig und tausche das Gemüse aus! Statt Rote Bete kannst du auch geröstete Karotten oder Kürbis verwenden. Ein paar grüne Bohnen, blanchiert, geben zusätzlich Biss. Passe das Gericht an deine persönlichen Vorlieben und das an, was dein Markt gerade hergibt.

Die Farbe der Freude: Integriere farblich ansprechende Elemente. Neben dem Rot des Radicchio kannst du zum Beispiel ein paar gelbe oder orangefarbene Paprika hauchdünn schneiden, das bringt zusätzlich Farbe und Süße in den Salat. Auch ein paar frische Kräuter wie Petersilie oder Schnittlauch als Garnitur sind essenziell.

Servier-Ideen für Winter Panzanella italienischer Brotsalat

Anrichten & Dekoration

Serviere den Salat am besten auf einer breiten, flachen Schale. Das erlaubt es den einzelnen Komponenten, sich schön zu präsentieren. Streue noch ein paar frische Kräuter, wie gehackte Petersilie, darüber. Eine Prise frisch gemahlener, schwarzer Pfeffer und ein paar zusätzliche Tropfen bestes Olivenöl kurz vor dem Servieren runden das Bild ab. Wenn du Orangensegmente verwendest, platziere sie kunstvoll auf der Oberfläche für einen farblichen Akzent. Kleine, abgezupfte Radicchioblätter kannst du ebenfalls als Dekoration nutzen.

Passende Beilagen

Dieser Salat ist so gut, dass er fast alleine stehen könnte, aber er harmoniert wunderbar mit gegrilltem Hähnchen oder marinierten Lammkoteletts. Auch eine einfache Beilage von knusprigen Honig-Chili-Kartoffeln würde gut dazu passen. Für eine leichtere Variante empfiehlt sich eine Kombination mit gegrilltem Fisch.

Für besondere Anlässe

Dieser Winter Panzanella ist mehr als nur ein Salat; er ist eine kulinarische Erfahrung. Er passt perfekt auf jede festliche Tafel während der Herbst- und Wintermonate. Egal ob als Vorspeise für ein Mehr-Gänge-Menü oder als eine von mehreren Hauptspeisen bei einem Buffet, er wird garantiert für Gesprächsstoff sorgen und deine Gäste begeistern. Besonders als Teil eines gehobenen Abendessens ist er eine exzellente Wahl.

Aufbewahrung & Lagerung

Reste richtig lagern

Am besten schmeckt dieser Salat frisch zubereitet. Wenn doch etwas übrig bleibt, bewahre die Reste unbedingt getrennt voneinander auf. Gib die Brotwürfel, das Gemüse und die Vinaigrette in separate, luftdichte Behälter. So stellst du sicher, dass das Brot nicht weiter aufweicht und das Gemüse seine Frische behält.

Einfrieren

Das Einfrieren dieses Salates ist nicht empfehlenswert. Die Textur des Brotes und des Gemüses leidet stark unter dem Gefrierprozess. Es wäre schade um die mühevolle Zubereitung und die frischen Aromen.

Aufwärmen ohne Qualitätsverlust

Wenn du Reste hast, vermenge sie erst kurz vor dem Servieren wieder miteinander. Füge eventuell noch etwas frisches Dressing oder einen Spritzer Zitronensaft hinzu, um die Aromen wieder aufzufrischen. Wenn das Brot zu weich geworden ist, kannst du es vorsichtig noch einmal für ein paar Minuten im Ofen antoasten. Achte darauf, dass die Kräuter und Orangensegmente nur kurz mit erwärmt werden oder erst ganz zum Schluss hinzugefügt werden.

Häufig gestellte Fragen

  1. Kann ich das Brot im Voraus zubereiten?

    Ja, absolut! Die Brotwürfel kannst du problemlos ein bis zwei Tage im Voraus rösten. Lass sie nach dem Backen vollständig auskühlen und bewahre sie dann in einem luftdichten Behälter bei Raumtemperatur auf. So hast du sie perfekt vorbereitet, wenn du den Salat spontan zubereiten möchtest. Das spart Zeit und Stress, wenn es darum geht, ein schnelles Mittagessen oder eine Beilage auf den Tisch zu zaubern.

  2. Welches Gemüse eignet sich am besten für die Winterzeit, wenn ich mal keine Rote Bete oder Fenchel finde?

    Du hast viele Möglichkeiten! Geröstete Karotten bringen ebenfalls eine tolle Süße mit. Auch Kürbis, wie Hokkaido oder Butternut, passt hervorragend, wenn er einmal geröstet wurde. Chicorée kann eine gute Alternative zu Radicchio sein, wenn du es etwas milder magst. Selbst Kohlrabi, roh in feinen Streifen gehobelt, bringt eine interessante Textur und einen frischen Geschmack. Wichtig ist, dass das Gemüse nicht zu wässrig ist und sich gut rösten oder roh verarbeiten lässt. Experimentiere und lass dich von der saisonalen Vielfalt inspirieren. Eine tolle Rezeptalternative, die oft mit ähnlichen Produkten spielt, sind z.B. cremige parmesan Rindsgerichte, wenn du mal etwas anderes suchst, aber die Gemüsesorten dieser Jahreszeit verarbeiten möchtest.

  3. Wie kann ich sicherstellen, dass die Vinaigrette den Salat nicht zu ölig macht?

    Das Verhältnis von Essig zu Öl ist entscheidend. Ein gutes Verhältnis ist oft 1 Teil Essig zu 2 oder 3 Teilen Öl. Wenn du die Vinaigrette als Emulsion herstellst, indem du das Öl langsam einrieseln lässt, verbindet es sich besser mit dem Essig und die Gefahr, dass der Salat “fettig” wird, sinkt. Außerdem ist die Qualität des Olivenöls wichtig – ein gutes, nicht zu starkes Olivenöl trägt den Geschmack, ohne zu dominieren. Wenn du unsicher bist, fang mit weniger Öl an und füge bei Bedarf mehr hinzu, nachdem du den Salat probiert hast. Ein Spritzer Zitronensaft am Ende kann auch helfen, die Aromen auszubalancieren und eine zu schwere Note zu vermeiden.

Winter Panzanella (Italienischer Brotsalat mit geröstetem Gemüse)

Winter Panzanella (Italienischer Brotsalat mit geröstetem Gemüse)

Diese Winterversion des klassischen italienischen Brotsalats ersetzt Sommerzutaten durch herzhaftes, kaltes Wintergemüse wie geröstete Rote Bete, Radicchio und Fenchel. Geröstete Brotwürfel saugen ein würziges Dressing auf und ergeben eine schmackhafte und sättigende Mahlzeit für die kälteren Monate.

4.8 from 567 reviews
Prep Time 30 Minuten
Cook Time 15 Minuten (plus 45 Minuten für geröstete Rote Bete)
Total Time 1 Stunde 30 Minuten
Servings 4 Portionen
Course:Abendessen Cuisine:Deutsch Vegetarisch Calories:350 kcal By:ELENA
Servings
  • 4 Tassen alte Brotwürfel (Sauerteig oder Ciabatta)
  • 3 EL extra natives Olivenöl (für Croutons)
  • 1/4 Tasse geriebener Parmesan Käse
  • 2 EL frische Kräuter (wie Petersilie, Thymian oder Rosmarin)
  • Salz und Pfeffer (nach Geschmack)
  • 3 EL Weißweinessig
  • 2 EL Orangensaft
  • 1 EL Honig
  • Abrieb von 1 Orange
  • 1 TL geriebener frischer Ingwer
  • 1/4 Tasse extra natives Olivenöl (für Dressing)
  • 2 Tassen Radicchio (in Stücke gerissen)
  • 2 mittelgroße Fenchelknollen (dünn geschnitten)
  • 2 mittelgroße goldene Rote Bete (geröstet oder roh)
  • 1 Orange (geschält und in Segmente geteilt)
  • Zarte Grüns (z.B. Rucola oder Spinat)
  • Kochen
  1. 1Croutons vorbereiten: Den Ofen auf 175°C vorheizen. Die alten Brotwürfel mit 3 EL Olivenöl, geriebenem Parmesan, frischen Kräutern, Salz und Pfeffer vermischen. Die Brotwürfel auf ein Backblech verteilen und 15 Minuten oder bis sie knusprig und goldbraun sind, backen.
  2. 2Dressing zubereiten: In einer Schüssel Weißweinessig, Orangensaft, Honig, Orangenabrieb, geriebenen Ingwer, Salz und Pfeffer verquirlen. Langsam das 1/4 Tasse Olivenöl unter ständigem Rühren einfließen lassen, um eine Emulsion zu erzeugen.
  3. 3Gemüse vorbereiten: Radicchio in mundgerechte Stücke reißen. Fenchel und goldene Rote Bete (wenn rohe Rote Bete verwendet wird, dünn für Knusprigkeit schneiden) dünn schneiden. Die Rote Bete (falls gewünscht) bei 150°C für 45 Minuten bis 1 Stunde in Folie eingewickelt rösten.
  4. 4Zutaten kombinieren: In einer großen Schüssel die warmen Croutons, Radicchio, Fenchel und Rote Bete vermischen. Das Dressing über den Salat träufeln und vermengen. Den Salat 10 Minuten ruhen lassen, damit das Brot das Dressing aufsaugen kann.
  5. 5Salat fertigstellen: Die zarten Grüns und Zitrussegmente kurz vor dem Servieren vorsichtig unterheben.
Category:Abendessen Cuisine:Deutsch Vegetarisch
Carbohydrates 35g
Protein 8g
Fat 20g
Saturated Fat 4g
Fiber 5g
Sugar 15g
Sodium 400mg
Cholesterol 10mg

Keywords: Panzanella, Brotsalat, Italienisch, Wintergemüse, Rote Bete, Fenchel, Radicchio, Rezept

Für eine schnellere Zubereitung rohe goldene Rote Bete anstelle von gerösteter verwenden. Radicchio kann durch robusten Grünkohl oder andere bittere Grüns ersetzt werden. Dieser Salat kann als leichte Hauptspeise oder als Beilage zu gegrilltem Fleisch serviert werden.
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