Schokokuss-Dessert im Glas mit Himbeeren: Schnelles 15-Minuten-Rezept (2024)

Es war einer dieser unerwarteten Sommertage. Die Luft hing schwer und süßlich in der Luft, ein Versprechen von lauen Abenden und dem Duft von reifen Früchten. Genau an so einem Nachmittag stand ich in Omas kleiner, sonnendurchfluteter Küche, und mein erster Blick fiel auf die leeren, funkelnden Dessertgläser auf der Anrichte. Ein Lächeln huschte über ihr Gesicht, als sie die Frage in meinen Augen sah.

Sie nahm eine Packung dieser wunderbaren Schokoküsse zur Hand, deren Namen sich je nach Region änderten, aber deren magische Anziehungskraft immer dieselbe war. Ein Hauch von Nostalgie begann sich auszubreiten, als sie mir erzählte, wie sie dieses Dessert schon als junge Frau liebevoll abwandelte, inspiriert von den kleinen süßen Köstlichkeiten, die man auf dem Rummel oder bei besonderen Anlässen fand.

Warum du dieses Rezept lieben wirst

  • Himmelsgleiche Leichtigkeit: Die Füllung zergeht förmlich auf der Zunge, ein unwiderstehlicher Tanz zwischen cremiger Süße und sanfter Fruchtigkeit, der dich sofort in den siebten Himmel entführt.
  • Blitzschneller Genuss: Keine stundenlange Vorbereitung, kein kompliziertes Handwerk – in der Zeit, in der du dir überlegst, was du essen sollst, steht dieses Kunstwerk schon auf dem Tisch und verführt deine Sinne.
  • Ein visuelles Fest: Die satten Farben der Himbeeren im Kontrast zur zarten Creme sind nicht nur ein Genuss für den Gaumen, sondern auch für die Augen – ein Hingucker auf jeder Tafel.
  • Erinnerungen auf Löffeln: Es ist mehr als nur ein Dessert; es ist eine Reise in die Kindheit, ein Gefühl von Geborgenheit und unbeschwerter Freude, das mit jedem Löffel neu erweckt wird.
  • Vielfalt im Glas: Ob sommertrag oder winterabend, mit frischen oder gefrorenen Früchten – diese Basis lässt sich so wunderbar variieren, dass sie sich jeder Stimmung und jedem Anlass anpasst.

Das brauchst du

Gute Zutaten sind wie die Grundtöne eines Liedes – sie bestimmen die gesamte Melodie. Gerade bei einem so dezenten Dessert wie diesem, wo die feinen Aromen miteinander tanzen, lohnt es sich, auf Qualität zu achten. Die Schokoküsse sollten frisch sein, die Sahne gut gekühlt und die Himbeeren von einer intensiven Farbe und Süße.

  • Schokoküsse (Super Dickmann’s oder ähnliche): Das Herzstück, das mit seiner luftig-schokoladigen Masse eine unvergleichliche Textur und den typischen Geschmack liefert.
  • Quark (20% Fett): Eine wichtige Basis für die Creme, die für die nötige Cremigkeit und eine leichte Herbe sorgt, um die Süße auszubalancieren.
  • Sahne (kalt): Unverzichtbar, um der Masse ihre zarte, fast schwebende Konsistenz zu verleihen und sie wunderbar luftig zu machen.
  • Sahnesteif: Der stille Helfer, der dafür sorgt, dass die herrlich leichte Creme ihre Form behält und nicht zusammenfällt.
  • Zucker: Nur eine kleine Menge, um die natürliche Süße der Schokoküsse zu unterstützen und die Fruchtsäure der Himbeeren auszugleichen.
  • Frische Himbeeren: Sie bringen die leuchtende Farbe und die erfrischende, leicht säuerliche Note, die dieses Dessert zu einem perfekten Gegenpol zur süßen Creme macht.
  • Zitronensaft: Ein kleiner Spritzer, der die Himbeeraromen intensiviert und der Sauce eine wunderbare Frische verleiht, die durch die ganze Komposition zieht.
  • Minzblätter und zusätzliche Himbeeren: Für das Auge und die geschmackliche Abrundung – ein Hauch von Frische und Farbe.

Die detaillierten Mengenangaben findest du in der Rezeptkarte weiter unten, um dir das Einkaufen und Vorbereiten zu erleichtern.

Die Geschichte hinter diesem Gericht

Der “Schokokuss”, wie wir ihn heute kennen, hat eine faszinierende Reise hinter sich. Ursprünglich waren diese süßen Leckereien oft auf Jahrmärkten und Volksfesten zu finden, wo sie als einfache, aber beliebte Süßigkeit verkauft wurden. Der Name “Mohrenkopf” war lange Zeit verbreitet, doch aufgrund seiner rassistischen Konnotationen hat sich der Begriff “Schokokuss” oder “Schaumkuss” glücklicherweise durchgesetzt.

Omas Rezept ist ein Beispiel dafür, wie Klassiker immer wieder neu interpretiert werden. Sie nahm die beliebten Schokoküsse – damals noch eine seltene und besondere Leckerei – und verwandelte sie in ein elegantes Dessert, das man auch zu Hause genießen konnte. Die Idee, sie mit fruchtigen Elementen und einer cremigen Basis zu kombinieren, war revolutionär für ihre Zeit.

Was dieses Gericht zeitlos macht, ist die perfekte Balance aus süß und fruchtig, cremig und luftig. Es ist eine Erinnerung an einfache Freuden, an Momente des Teilens und Genießens, die auch in unserer hektischen Welt nichts von ihrer Anziehungskraft verloren haben. Es ist die Art von Dessert, die ein Lächeln ins Gesicht zaubert, egal wer es isst.

So bereitest du Schokokuss Dessert im Glas zu

Schritt 1: Die süße Seele vorbereiten

Bevor wir die cremige Masse zaubern, müssen wir uns um die Schokoküsse kümmern. Nimm dir die neun großen Exemplare zur Hand und löse vorsichtig die Waffelböden ab. Diese kleinen, knusprigen Scheiben werden wir später als Dekoration verwenden. Konzentriere dich auf die fluffige, weiße Schaummasse – das ist das wahre Herzstück des Desserts.

Der entscheidende Moment: Sei hierbei sanft. Wenn du zu ungestüm vorgehst, kann die zarte Masse zerfallen oder klebrig werden. Ein leichtes Hin- und Herdrehen der Waffel sollte ausreichen, um sie zu trennen.

Diese vorsichtige Handhabung sorgt dafür, dass die Schokoküsse ihre luftige Konsistenz bis zum Schluss behalten und sich später wunderbar mit der Quarkcreme verbinden werden, ohne zu zerfallen. 

Schritt 2: Die Basis der Cremigkeit

Nun geht es an die Creme. Wenn du einen Thermomix hast, setze den Rühraufsatz ein. Gib die kalte Sahne, das Sahnesteif und den Zucker in den Mixtopf. Schlage die Mischung auf Stufe 3,5, bis sie steif ist. Das dauert in der Regel nur etwa zwei Minuten, also halte deine Augen offen.

Wenn du keinen Thermomix besitzt, ist ein Handmixer dein bester Freund. Stelle sicher, dass deine Sahne richtig kalt ist, sonst wird sie nicht steif. Das Sahnesteif sorgt dafür, dass die steif geschlagene Sahne auch wirklich standfest bleibt und ihre formidable Konsistenz behält.

Ein ehrlicher Tipp: Das Wichtigste hierbei ist die Temperatur der Sahne. Je kälter, desto schneller und fester wird sie schlagen. Das ist kein Geheimnis, sondern reine Physik der Fettmoleküle!

Schritt 3: Die cremige Liaison

Nachdem die Sahne ihre steife Pracht entwickelt hat, kommt der Quark hinzu. Gib den 500 Gramm schweren Quark direkt in den Mixtopf zur geschlagenen Sahne. Zusätzlich fügst du nun die vorbereitete Schaummasse der Schokoküsse hinzu. Nimm deinen Spatel, um alles sanft unterzurühren.

Das Ziel ist es, eine homogene, luftige Masse zu erhalten, bei der keine Quarkklümpchen mehr sichtbar sind, aber die Luftigkeit der Sahne erhalten bleibt. Hier ist Geduld gefragt, um nicht alles zu “überrühren”.

Achtung: Nicht zu lange rühren! Sobald die Zutaten sich verbunden haben und eine cremige Masse entstanden ist, stoppst du die Küchenmaschine. Zu langes Mixen kann die Creme wässrig machen, was wir unbedingt vermeiden wollen, um die gewünschte Textur zu erzielen.

Schritt 4: Die rote Welle ergießt sich

Jetzt ist die Himbeersauce an der Reihe, die dem ganzen Dessert die fruchtige, leicht säuerliche Note verleiht. Spüle den Mixtopf gründlich aus, nachdem du die Creme entnommen hast. Gib die 200 Gramm frischen Himbeeren hinein und füge den Esslöffel Zitronensaft hinzu. Lasse das Ganze nun für etwa 20 Sekunden auf Stufe 6 pürieren.

Der Zitronensaft ist entscheidend, um das Aroma der Himbeeren hervorzuheben und ihnen einen kleinen Kick zu geben. Das sorgt für eine lebendige Frische, die den süßen Komponenten die Waage hält und das Dessert leicht und spannend macht.

Was ich dabei gelernt habe: Bei frischen Himbeeren ist die Säure oft schon perfekt ausbalanciert. Falls du gefrorene verwendest und sie doch etwas fad schmecken, scheue dich nicht, noch einen Hauch mehr Zitrone oder eine Prise Zucker hinzuzufügen. Aber sei vorsichtig, wir wollen ja kein Marmeladen-Dessert!

Schritt 5: Die Schichten des Genusses

Nun kommen wir zum kreativen Teil: dem Schichten der einzelnen Komponenten in deine vier Dessertgläser. Beginne damit, etwa zwei Drittel der pürierten Himbeersauce auf den Boden jedes Glases zu geben. Verteile die rote, süße Flüssigkeit gleichmäßig, damit jede Löffelspitze etwas davon abbekommt.

Als Nächstes kommt die luftig-cremige Schokokuss-Quark-Masse zum Einsatz. Du kannst sie entweder vorsichtig mit einem Löffel hineingleiten lassen oder, noch schöner und einfacher, einen Spritzbeutel verwenden, um gleichmäßige Kleckse oder Tupfen zu setzen. Das sieht nicht nur professionell aus, sondern hilft auch, die Masse perfekt zu portionieren.

Der Augenblick der Vollendung: Gib anschließend die restliche Himbeersauce über die Creme. Achte darauf, dass du sie nicht zu tief eindrücken lässt, sondern sie wie einen schützenden Überzug darüber verteilst. So entsteht das typische Schicht-Muster, das dieses Dessert so ansprechend macht.

Die Idee hinter dem Schichten ist nicht nur ästhetisch, sondern auch geschmacklich: So wird bei jedem Bissen die cremige Süsse der Schokokuss-Masse mit der herben, fruchtigen Säure der Himbeeren perfekt kombiniert. Es ist ein harmonisches Zusammenspiel, das deine Geschmacksknospen begeistern wird.

Schritt 6: Die Krönung – Dekoration und Kühlung

Fast geschafft! Jetzt geht es darum, dem Dessert den letzten Schliff zu geben. Hier kommen die vorher beiseite gelegten Waffelböden der Schokoküsse zum Einsatz. Stecke je einen Waffelboden dezent in die Creme, als wäre er eine kleine Fahne. Achte darauf, dass er gut steht und dem Dessert etwas Höhe verleiht.

Garniere jedes Glas zusätzlich mit ein paar frischen Himbeeren, die das Rot der Sauce aufgreifen und dem Ganzen eine lebendige Frische verleihen. Ein paar kleine, frische Minzblätter runden das Bild ab und bringen eine subtile, kühlende Note ins Spiel. Sie sind wie kleine grüne Juwelen auf der roten und weißen Pracht.

Der finale Touch: Stelle die fertigen Desserts nun für mindestens 30 Minuten – besser noch ein paar Stunden oder über Nacht – in den Kühlschrank. Das gibt den Aromen Zeit, sich zu entfalten und die Creme die perfekte, kühle Konsistenz zu erreichen.

Tipp: Wenn du das Dessert nicht sofort servieren möchtest, lagere es im Kühlschrank. Aber warte mit dem Aufsetzen der Waffelböden bis kurz vor dem Servieren. Sonst saugen sie sich mit der Feuchtigkeit der Creme und der Sauce auf und werden matschig, was sie ihres knusprigen Reizes berauben würde. Wer mag, kann die Zuckermenge in der Sauce oder Creme noch anpassen, um das perfekte Süß-Sauer-Verhältnis für den eigenen Gaumen zu finden.

Häufige Fehler – und wie du sie vermeidest

Fehler 1: Die richtige Konsistenz der Creme

Manche Leute rühren die Sahne und den Quark zu lange, bis die Masse flüssig wird. Das passiert, wenn man die Zutaten übermixte, die Sahne nicht kalt genug war oder die Komponenten nicht richtig aufeinander abgestimmt sind. Die Creme gehört luftig. Sobald sich alles gut verbunden hat, hör auf zu rühren.

Fehler 2: Matschige Waffeln

Ein Klassiker ist, die Waffelböden zu früh auf die Desserts zu legen. Sie saugen sich unaufhaltsam mit Flüssigkeit voll und verlieren ihre Knusprigkeit. Die Waffeln sind ein Element, das für den letzten Biss sorgt – und das nur, wenn sie knusprig sind. Also: Geduld bis kurz vor dem Servieren!

Fehler 3: Überzuckerung

Obwohl Schokoküsse süß sind, verleitet die Zubereitung dazu, noch mehr Zucker hinzuzufügen. Besonders wenn man gefrorene Himbeeren verwendet, die manchmal nicht so süß sind. Aber vorsichtig: Zu viel Zucker überdeckt die feinen Aromen und macht das Dessert klebrig statt erfrischend. Weniger ist oft mehr, um die Balance zu wahren.

Fehler 4: Unzureichende Kühlzeit

Das Dessert muss kalt werden, das ist kein Geheimnis. Aber manche denken, 15 Minuten reichen. Das Dessert mag dann vielleicht kühl sein, aber die Aromen haben keine Zeit, richtig zu verschmelzen. Eine längere Kühlzeit, idealerweise über Nacht, macht einen riesigen Unterschied für das finale Geschmackserlebnis.

Variationen für jeden Geschmack

Dieser Schokokuss-Traum lässt sich wunderbar an deinen persönlichen Geschmack anpassen. Statt der Himbeeren kannst du auch eine fruchtige Sauce aus frischen Erdbeeren zubereiten. Denk an einen Hauch Balsamico, um das Aromenspiel zu intensivieren, oder füge frische Basilikumblätter hinzu – eine überraschende, aber köstliche Kombination.

Für eine leichtere Variante kannst du einen Teil des Quarks durch griechischen Joghurt ersetzen. Das verleiht der Creme eine angenehme Säure und eine etwas festere Konsistenz. Oder wie wäre es mit einer Espresso-Note in der Schokokuss-Masse? Ein Löffel starker Espresso vor dem Unterrühren sorgt für eine raffiniert erwachsene Nuance.

Wenn du es besonders festlich magst, kannst du zwischen die Schichten zerbröselte Löffelbiskuits oder gehackte Nüsse mischen. Eine Prise Zimt in der Quarkcreme oder eine Spur Vanilleextrakt machen das Dessert noch aromatischer. Und für die Ultimativen: Ein kleiner Schuss Rum oder Amaretto in der Himbeersauce rundet das Ganze perfekt ab.

Profi-Tipps für Schokokuss Dessert im Glas

Das Geheimnis perfekt gekühlter Zutaten: Für die Creme ist es unerlässlich, dass sowohl die Sahne als auch die Schüssel und die Rührstäbe deiner Küchenmaschine eiskalt sind. Dies beschleunigt und festigt das Schlagen der Sahne erheblich und garantiert eine luftige Konsistenz, die nicht zusammenfällt.

Der Spritzbeutel als Meisterwerkzeug: Wenn du Wert auf eine makellose Präsentation legst, ist ein Spritzbeutel mit einer einfachen Sterntülle Gold wert. Damit lassen sich gleichmäßige, hübsche Tupfen setzen, die das Dessert professionell aussehen lassen, ohne dass du ein erfahrener Konditor sein musst.

Fruchtige Säure nutzen: Scheue dich nicht, mit der Säure der Früchte zu experimentieren. Ein Hauch Zitrone oder Limette in der Himbeersauce, oder sogar ein kleiner Schuss milden Balsamicoessigs kann die Fruchtaromen wunderbar intensivieren und einen spannenden Kontrast zur süßen Creme bilden, was dem Dessert Tiefe verleiht.

Kombination der Texturen: Um dem Dessert eine zusätzliche Dimension zu verleihen, kannst du knusprige Elemente einbauen. Zerbrösle gehackte Mandeln, Pistazien oder sogar zerkrümelte Haferkekse und streue sie zwischen die Schichten oder als Topping. Das sorgt für einen angenehmen Biss und ein komplexeres Mundgefühl.

Vorbereitung mit Voraussicht: Dieses Dessert ist ideal zur Vorbereitung. Du kannst die einzelnen Komponenten (Creme und Sauce) separat gut gekühlt aufbewahren und erst kurz vor dem Servieren schichten. So bist du flexibel und hast immer ein schnelles, elegantes Dessert parat, wenn unerwartete Gäste kommen.

Servier-Ideen für Schokokuss Dessert im Glas

Anrichten & Dekoration

Die Schönheit dieses Desserts liegt in seiner Schichtung. Beginne mit einer großzügigen Menge der leuchtend roten Himbeersauce auf dem Boden des Glases, die wie ein Fundament wirkt. Darauf folgt die luftig-weiße Schokokuss-Creme, die du mit einem Spritzbeutel spiralförmig auftragen kannst, um einen schönen optischen Effekt zu erzielen. Kröne das Ganze mit der restlichen Himbeersauce, die sich wie ein weicher Schleier über die Creme legt.

Die Dekoration ist die Kirsche auf dem Sahnehäubchen. Stecke vorsichtig einen der knusprigen Waffelböden in die Creme. Das verleiht dem Dessert Höhe und einen Hauch von Nostalgie. Setze noch ein paar frische Himbeeren dazu – ihre intensive Farbe bildet einen strahlenden Kontrast. Ein oder zwei frische Minzblätter, die du leicht andrückst, um ihr Aroma freizusetzen, sind der perfekte grüne Akzent.

Passende Beilagen

Dieses Dessert steht für sich allein, aber wenn du es festlicher gestalten möchtest, denke an leichte, fruchtige Ergänzungen. Ein einfacher grüner Salat mit einem Hauch Zitronendressing kann nach den süßen Aromen für Erfrischung sorgen. Auch ein paar karamellisierte Mandeln oder ein Hauch von Cantuccini passen, um die Süße mit einer nussigen Note zu ergänzen. Wer auf Nummer sicher gehen will und etwas Klassisches sucht, findet in einem einfachen, gut gekühlten Espresso den idealen Abschluss.

Für besondere Anlässe

Das Schokokuss-Dessert im Glas ist ein wahrer Alleskönner. Aufgrund seiner unkomplizierten Zubereitung und der Möglichkeit, es gut vorzubereiten, eignet es sich hervorragend für Geburtstagsfeiern, Grillpartys oder als süßer Abschluss eines romantischen Abendessens zu zweit. Die ansprechende Präsentation in Gläsern macht es zudem ideal für Buffets.

Aufbewahrung & Lagerung

Reste richtig lagern

Sollten wider Erwarten Reste übrig bleiben, bewahre sie gut abgedeckt im Kühlschrank auf. Die Gläser schützen die einzelnen Schichten vor Austrocknung und geben den Aromen die Möglichkeit, sich weiter zu entwickeln, was das Geschmackserlebnis am nächsten Tag oft noch intensiviert. Achte darauf, dass die Deckel oder die Frischhaltefolie gut anliegen, damit keine Fremdgerüche einziehen können.

Einfrieren

Für dieses spezifische Dessert ist das Einfrieren nicht ideal. Die cremige Konsistenz der Quark-Sahne-Masse und die Zartheit der Schokokuss-Füllung würden beim Auftauen leiden und eher wässrig oder käsig werden. Auch die Textur der Himbeeren wird durch das Einfrieren stark beeinträchtigt. Es ist am besten, das Dessert frisch zuzubereiten und Reste im Kühlschrank zu lagern.

Aufwärmen ohne Qualitätsverlust

Dieses Dessert wird kalt serviert und muss daher nicht aufgewärmt werden. Wenn du jedoch das Gefühl hast, dass es im Kühlschrank zu kalt geworden ist, kannst du es etwa 15-20 Minuten vor dem Servieren herausnehmen, damit es Raumtemperatur annimmt. Dies ist keine Erwärmung im eigentlichen Sinne, sondern lediglich ein Anpassen der Temperatur, um die Aromen besser zur Geltung zu bringen.

Häufig gestellte Fragen

  1. Kann ich dieses Rezept auch ohne Thermomix zubereiten?

    Absolut ja! Die Zubereitung ist genauso einfach ohne Thermomix. Verwende einfach einen Handmixer, um die Sahne steif zu schlagen und den Quark, die Schokokuss-Masse und den Zucker zu einer cremigen Masse zu verrühren. Die Himbeersauce kannst du problemlos in einem Mixer, mit einem Pürierstab oder sogar von Hand mit einer Gabel zerdrücken und pürieren, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Das Ergebnis wird genauso köstlich sein, auch wenn der Prozess vielleicht ein paar Minuten länger dauert.

  2. Was tun, wenn ich keine frischen Himbeeren zur Hand habe?

    Kein Problem! Gefrorene Himbeeren sind eine ausgezeichnete Alternative. Lasse sie einfach vollständig auftauen, bevor du sie pürierst. Bedenke jedoch, dass gefrorene Früchte manchmal etwas mehr Wasser abgeben, was die Sauce etwas flüssiger macht. Das ist aber kein Beinbruch, denn das Dessert wird trotzdem wunderbar schmecken. Du kannst auch andere Früchte verwenden, wie zum Beispiel Erdbeeren, Blaubeeren oder sogar Kirschen, um dem Dessert eine andere fruchtige Note zu verleihen.

  3. Wie kann ich das Dessert für eine größere Gruppe vorbereiten?

    Dieses Rezept eignet sich hervorragend zur Vorbereitung für große Runden. Du kannst die Schokokuss-Creme und die Himbeersauce bereits am Vortag zubereiten und getrennt voneinander gut abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren. Die einzelnen Dessertgläser kannst du dann am Tag der Feier schichten. Die Waffelböden und die Dekoration fügst du am besten erst kurz vor dem Servieren hinzu, damit alles frisch und knusprig bleibt. So hast du wenig Stress und kannst dich voll und ganz deinen Gästen widmen.

Schokokuss-Dessert im Glas mit Himbeeren

Schokokuss-Dessert im Glas mit Himbeeren

Ein cremig-fruchtiges Dessert, das in nur 15 Minuten fertig ist. Die Kombination aus luftiger Schokokuss-Creme, cremigem Quark und fruchtigen Himbeeren ist unwiderstehlich und ein Highlight auf jeder Party.

4.8 from 673 reviews
Prep Time 5 Minuten
Cook Time 10 Minuten
Total Time 15 Minuten
Servings 4 Portionen
Course:Abendessen Cuisine:Deutsch Vegetarisch Calories:544 kcal/Portion By:ELENA
Servings
  • 200 ml Sahne
  • 1 Päckchen Sahnesteif
  • 40 g Zucker
  • 500 g Quark (20%)
  • 9 Super Dickmann's (große Schokoladenschaumküsse)
  • 200 g Himbeeren (frisch)
  • 1 EL Zitronensaft
  • 12 frische Himbeeren zur Deko
  • frische Minzblätter zur Deko
  • 4 aus den Schokoküssen gelöste Waffelböden
  • Kochen
  1. 1Für die Creme: Kalte Sahne, Sahnesteif und Zucker in den Mixtopf geben und auf Stufe 3,5 unter Sicht steif schlagen (ca. 2 Minuten).
  2. 2Rühraufsatz entfernen. Die Waffeln von den Schokoküssen lösen. Die Schaumfüllung der Schokoküsse und den Quark zur geschlagenen Sahne geben und mit dem Spatel für 20 Sekunden auf Stufe 4 unterrühren.
  3. 3Den Mixtopf ausspülen. Die frischen Himbeeren verlesen und mit dem Zitronensaft auf Stufe 6 für 20 Sekunden pürieren.
  4. 4Das Dessert in 4 Dessertgläser schichten: Zuerst 2/3 der Himbeersoße auf den Boden geben, dann die Creme darauf verteilen (mit einem Löffel oder Spritzbeutel) und mit der restlichen Himbeersoße bedecken.
  5. 5Mit den Waffelblättchen, frischen Himbeeren und Minzblättchen garnieren.
  6. 6Tipp: Wenn das Dessert nicht sofort serviert wird, im Kühlschrank aufbewahren. Die Waffeln erst kurz vor dem Servieren dazugeben, damit sie nicht durchweichen.
Category:Abendessen Cuisine:Deutsch Vegetarisch
Carbohydrates ca. 50g
Protein ca. 15g
Fat ca. 30g
Saturated Fat ca. 20g
Fiber ca. 5g
Sugar ca. 35g
Sodium ca. 150mg
Cholesterol ca. 90mg

Keywords: Dessert, Himbeeren, Nachtisch, Quark, Schokoküsse, Schnelles Dessert, Einfaches Dessert, Glasdessert

Statt frischer Himbeeren können auch gefrorene Himbeeren verwendet werden. Das Dessert kann auch ohne Thermomix® zubereitet werden, indem die Sahne und Quarkmischung mit einem Handmixer geschlagen und die Himbeersoße mit einem Mixer oder Pürierstab zubereitet wird. Das Dessert sollte vor dem Servieren mindestens 30 Minuten im Kühlschrank kühlgestellt werden.
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