Grüner Spargel auf Blätterteig

Der Duft von frischem Brot und ein Hauch von Zitrusfrüchten – das weckt in mir die schönsten Erinnerungen an die Sonntage meiner Kindheit. Meine Großmutter, eine Frau mit goldenen Händen und einem Herzen voller Liebe, pflegte an solchen Tagen stets ein kleines Gericht zu zaubern, das uns alle um den Tisch versammelte, noch bevor es überhaupt auf dem Tisch stand.

Es war diese besondere Art, das Einfache so wunderbar zu machen, dass sie mich bis heute inspiriert. Und wenn dann der grüne Spargel seine Saison beginnt, spüre ich dieses vertraute Kribbeln, die Vorfreude auf etwas Besonderes, das gleichzeitig so zugänglich ist.

Warum du dieses Rezept lieben wirst

  • Unwiderstehlicher Duft: Sobald der Blätterteig im Ofen aufgeht und der Spargel zart wird, füllt sich die ganze Küche mit einem Aroma, das an frühlingshafte Tage erinnert und jedem ein Lächeln ins Gesicht zaubert.
  • Ein Fest für die Augen: Die leuchtend grüne Farbe des Spargels, umrahmt vom goldbraunen Teig und dem geschmolzenen Käse, ist ein visueller Genuss, der Appetit macht.
  • Sofortiges Erfolgserlebnis: Selbst wenn du denkst, du hast keinen grünen Daumen, dieses Rezept gelingt fast von selbst und schenkt dir ein Gefühl von Stolz, wenn die Gäste begeistert sind.
  • Vielseitigkeit zum Verlieben: Ob als elegantes Vorspeisenschnippchen, leichte Hauptspeise an einem warmen Abend oder als Highlight auf einem Brunchbuffet – dieses Gericht passt sich jeder Gelegenheit an.

Das brauchst du

Das Geheimnis dieses Gerichts liegt in der Frische der Zutaten. Wenn der Spargel knackig und voller Leben ist, wird er zum Star. Auch der Blätterteig spielt eine entscheidende Rolle; ein Guter zerfällt nicht, sondern wird herrlich luftig und knusprig im Ofen.

  • Grüner Spargel: Seine zarte, leicht herbe Note ist das Herzstück und gibt dem Gericht seinen charakteristischen Frühlingsgeschmack.
  • Blätterteig: Sorgt für die knusprige Hülle, die dem Ganzen eine herrlich leichte Textur verleiht und fast auf der Zunge zergeht.
  • Ricotta: Bringt eine cremige, sanfte Füllung, die den Spargel umhüllt und eine wunderbare Balance zur Säure der Zitrone schafft.
  • Bio-Zitrone: Ihr Saft und Abrieb verleihen der Ricotta-Mischung eine frische, spritzige Note, die den Frühling regelrecht in der Nase kitzelt.
  • Ei: Bindet die Ricotta-Creme und sorgt dafür, dass die Füllung schön auf dem Teig haftet.
  • Thymian: Sein erdig-würziger Duft harmoniert perfekt mit dem Spargel und dem Käse und gibt dem Gericht eine zusätzliche Dimension.
  • Käse: Ein guter Reibekäse schmilzt zu einer goldbraunen Kruste, die für herzhaften Genuss sorgt und das Gericht abrundet.

Die genauen Mengenangaben für die Zubereitung findest du weiter unten, im Hauptrezeptteil, der dich Schritt für Schritt anleitet.

Die Geschichte hinter diesem Gericht

Der Spargel selbst ist eine Gemüsesorte mit einer langen und faszinierenden Geschichte, die bis ins alte Ägypten und Rom zurückreicht. Ursprünglich als Heilpflanze geschätzt, fand er später seinen Weg auf die Tafeln der Reichen und Adligen, bevor er schließlich in ganz Europa Verbreitung fand. Grüner Spargel, im Gegensatz zu seinem oft weißeren Bruder, ist jünger, hat sich aber schnell durch seinen intensiveren, leicht nussigen Geschmack und seine knackige Textur durchgesetzt.

Die Kombination von Spargel mit Blätterteig ist eine kulinarische Idee, die die Einfachheit des Gemüses mit der Eleganz des Teigs verbindet. Es ist keine Erfindung einer einzelnen Person oder Region, sondern vielmehr eine natürliche Weiterentwicklung der Kochkunst. Man findet ähnliche Ideen in vielen europäischen Küchen, wo saisonales Gemüse auf traditionellen Teigen neu interpretiert wird.

Was dieses Gericht über die Jahrzehnte hinweg so zeitlos macht, ist seine Fähigkeit, die Essenz des Spargels hervorzuheben. Es ist ein Gericht, das mit wenigen, aber sorgfältig ausgewählten Zutaten auskommt und dennoch einen tiefen Eindruck hinterlässt. Es ist ein Beweis dafür, dass wahre Raffinesse in der Einfachheit liegt, ein Gedanke, der sich durch alle Epochen der Kochkunst zieht.

So bereitest du Grüner Spargel auf Blätterteig zu

Schritt 1: Die Knospen des Frühlings aufwecken

Bevor wir den Spargel auf den Teig betten, muss er erst einmal „vorgefühlt“ werden. Nimm dir jeden Stiel zur Hand und befreie das untere Drittel von seiner leicht holzigen Schale. Das ist wie das Schälen einer zarten Haut, damit nur das Beste zum Vorschein kommt. Schneide dann die harten Enden ab – sie haben ihre Zeit im Boden hinter sich und müssen nun Platz machen für das neue Leben auf dem Backblech.

Jetzt kommt der Spargel in ein sprudelndes Bad aus Salzwasser. Wir wollen ihn nur kurz verwöhnen, etwa fünf Minuten reichen, um ihn zart zu machen, aber seine Bissfestigkeit zu bewahren. Stell dir vor, er tanzt in der Hitze, nimmt die salzige Note auf und behält sein leuchtendes Grün. Nach diesem kurzen Bad schrecken wir ihn mit eiskaltem Wasser ab. Das ist der Schockmoment, der den Garprozess stoppt und die Farbe intensiviert. Lass ihn dann gut abtropfen, jedes Gramm Wasser ist eines zu viel.

Schritt 2: Das Fundament für goldenen Genuss

Unser Ofen wird nun zum warmen Herzen des Hauses und bereitet sich auf seine wichtige Aufgabe vor. Wir heizen ihn auf 200 Grad Celsius Ober- und Unterhitze vor, denn der Blätterteig braucht eine gute Wärme, um sein volles Potenzial zu entfalten. Die knusprige Hülle muss perfekt werden.

Nun breiten wir den Blätterteig aus. Wenn er aus der Packung kommt, ist er wie eine leere Leinwand, die darauf wartet, gestaltet zu werden. Rolle ihn bei Bedarf noch etwas dünner aus, bis er eine schöne, gleichmäßige Dicke hat. Dann schneiden wir ihn in grobe Quadrate, jeder von euch bekommt sein eigenes kleines Stück Glück. Diese Quadrate legen wir auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech. Das Papier ist euer kleiner Helfer, damit nichts am Blech kleben bleibt und nach dem Backen alles leicht als Ganzes vom Blech gleitet.

Tipp: Wenn du den Blätterteig ausrollst, arbeite zügig, damit er nicht warm wird und seine Fähigkeit verliert, sich im Ofen aufzublähen.

Schritt 3: Die cremige Seele des Gerichts

Jetzt widmen wir uns der Füllung, die dem Ganzen eine sanfte, cremige Tiefe verleiht. Nimm eine Schüssel und gib den Ricotta hinein. Er ist die Basis, so weich und geschmeidig, und wartet darauf, verfeinert zu werden. Gib das Ei hinzu; es wird sie binden und zu einer wunderbar homogenen Masse machen.

Der Clou kommt jetzt: Der Abrieb einer Bio-Zitrone und ihr frisch gepresster Saft. Das ist wie ein Sonnenstrahl, der die Füllung belebt und eine leichte, frische Säure ins Spiel bringt, die wunderbar mit dem Spargel harmoniert. Vergiss nicht, mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer abzuschmecken. Hier darfst du mutig sein, denn die Aromen müssen sich erst im Ofen richtig entfalten.

Achtung: Verwende nur Bio-Zitronen, wenn du die Schale abreibst, da die konventionellen Schalen oft mit Wachsen behandelt sind.

Schritt 4: Die Krönung des Geschmackserlebnisses

Nun ist es an der Zeit, die einzelnen Elemente zusammenzufügen und dem Gericht seine finale Gestalt zu geben. Verteile die Ricottamischung gleichmäßig auf den vorbereiteten Teigquadraten. Denk daran, die Ränder frei zu lassen, denn hier soll später der Teig eine gefaltete Krone bilden.

Nun belege die Ricotta-Fläche mit den vorbereiteten, blanchierten Spargelstangen. Versuche, sie harmonisch anzuordnen, vielleicht ein paar nebeneinander, die anderen leicht versetzt. Falte dann die äußeren Ränder des Teigs vorsichtig über die Spargel und die Füllung, wie eine kleine Umarmung, die alles zusammenhalten soll.

Streue nun die frischen Thymianblättchen über das Ganze. Ihr Duft wird sich beim Backen noch intensivieren und eine erdige Note hinzufügen. Zuletzt kommt der geriebene Käse. Verteile ihn großzügig und gleichmäßig über den Spargel und die Ränder. Wenn er schmilzt, bildet er diese unwiderstehliche, goldbraune Kruste, die wir alle lieben.

Nun wandert das Blech in den vorgeheizten Ofen. Für etwa 20 Minuten, bis der Blätterteig goldbraun und knusprig ist und der Käse herrlich geschmolzen und leicht gebräunt. Der Duft, der jetzt aus dem Ofen strömt, wird dir das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen – das ist der Duft von Frühlingsglück.

Tipp: Wenn du unsicher bist, ob der Teig durch ist, hebe ihn vorsichtig mit einem Pfannenwender an. Er sollte von unten ebenfalls goldbraun sein.

Schritt 5: Die Magie des Umhüllens

Nachdem der Spargel seine letzte Ruhepause auf dem Teig gefunden hat, geht es nun darum, ihm eine schützende und doch luftige Hülle zu geben. Stell dir vor, der Spargel schlummert in einem cremigen Bett aus Ricotta, und der Blätterteig ist wie eine zarte Decke, die ihn umhüllt. Aber diese Decke soll nicht einfach nur liegen, sie soll sich heben und falten, um den Schatz darunter zu bewahren.

Die Ränder des Teigs werden nun sanft über die Füllung gefaltet. Diese Bewegung ist nicht nur optisch ansprechend, sondern hat auch einen praktischen Zweck. Sie hält die Spargelstangen an Ort und Stelle und verhindert, dass die cremige Ricotta-Füllung beim Backen zu sehr ausläuft. Achte darauf, dass die Falten nicht zu eng sind; der Teig braucht Spielraum, um sich im Ofen zu entfalten und seine charakteristische Blättrigkeit zu entwickeln.

Der Trick mit dem Thymian

Nun kommt eine kleine, aber feine aromatische Note hinzu, die dem Gericht eine ganz besondere Tiefe verleiht: frische Thymianblättchen. Diese kleinen grünen Blätter sind wahre Aromenwunder. Ihr erdiger, leicht pfeffriger Geschmack ergänzt die Süße des Spargels und die Cremigkeit des Ricottas auf eine Weise, die man nicht missen möchte.

Verteile die Thymianblättchen locker über den Spargel und die Füllung. Du kannst sie entweder vor dem Käse oder danach darüber streuen – beides hat seinen Reiz. Wenn sie sich beim Backen erhitzen, entfalten sie ihr volles Aroma und verströmen einen Duft, der jedem das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt. Es ist dieser Hauch von Frische und Würze, der das Gericht von einfach gut zu unvergesslich macht.

Schritt 6: Die Vergoldung durch Hitze

Nun kommt der absolute Höhepunkt, der Moment, in dem die Magie des Backofens Wirklichkeit wird. Der Käse, der nun über dem Spargel und der Ricotta thront, ist mehr als nur ein Belag; er ist der Schlüssel zu einer unwiderstehlichen Kruste. Wähle einen Käse, der gut schmilzt und einen angenehmen Geschmack mitbringt – etwas Kräftiges darf es schon sein, aber nicht zu aufdringlich, damit der Spargel weiterhin glänzen kann.

Verteile den geriebenen Käse großzügig und gleichmäßig über die gesamte Fläche der Teigquadrate. Achte darauf, dass wirklich jeder Spargel ein kleines Käsebett unter sich hat. Beim Backen wird dieser Käse zerfließen, sich goldbraun verfärben und eine herrliche, leicht knusprige Kruste bilden, die unter dem Biss nachgibt und eine cremige Wärme freisetzt. Das ist es, was dieses Gericht so besonders macht: diese perfekte Balance aus knusprig, cremig und frisch.

Während der Ofen seine Arbeit tut, wirst du das herrliche Aroma von schmelzendem Käse und aufbackendem Blätterteig riechen. Der Spargel wird zart, aber noch bissfest, und die Zitrusnote der Ricotta-Füllung wird durch die Wärme noch intensiver. Etwa 20 Minuten sollte er im Ofen verweilen, bis er die perfekte goldbraune Farbe angenommen hat und die Ränder des Blätterteigs herrlich aufgegangen sind. Dann ist er bereit, deinen Tisch zu verzaubern.

Ein ehrlicher Tipp: Wenn du es gerne extra knusprig magst, kannst du die letzten 1-2 Minuten die Grillfunktion deines Ofens nutzen, aber sei dabei sehr wachsam, damit nichts verbrennt!

Schritt 7: Das Finale – Raus aus dem Ofen, rauf auf den Teller

Wenn der Duft dich wahnsinnig macht und die goldbraune Farbe des Blätterteigs einfach unwiderstehlich ist, ist es Zeit, das Kunstwerk aus dem Ofen zu holen. Sei vorsichtig, denn es ist heiß und du möchtest dir ja nicht die Finger verbrennen – das wäre ein denkbar schlechter Start für einen kulinarischen Genussmoment.

Lass die fertigen Spargel-Blätterteig-Päckchen kurz auf dem Backblech ruhen. Diese kurze Pause hilft dem Teig, sich zu setzen und macht ihn noch knuspriger, während die Füllung sich etwas beruhigt. Das ist der Moment, in dem sich die Aromen noch einmal verbinden und das Gericht seine volle Pracht entfaltet.

Nun kannst du sie entweder direkt vom Blech servieren, wenn es ganz rustikal zugehen soll, oder sie mit einem flachen Pfannenwender vorsichtig auf vorgewärmte Teller heben. Die Kombination aus dem duftenden Spargel, der cremigen Füllung und dem knusprigen Teig ist ein Anblick, der jeden begeistert und Appetit auf mehr macht. Es ist ein Gericht, das sagt: „Ich bin da, und ich bin köstlich!“

Häufige Fehler – und wie du sie vermeidest

Fehler 1: Der Spargel ist zu weich oder zu hart. Wenn der Spargel zu lange blanchiert wird, verliert er seine knackige Textur und wird matschig. Wenn er gar nicht blanchiert wird, ist er vielleicht roh. Das Ziel sind zarte Stangen mit noch leichtem Biss. Kurz und gut – maximal 5 Minuten blanchieren und dann sofort abschrecken, das ist der Schlüssel.

Fehler 2: Der Blätterteig wird labberig statt knusprig. Oft liegt das daran, dass der Teig zu dick ist oder zu viel Feuchtigkeit abbekommt. Rolle den Blätterteig schön dünn aus und vermeide es, die Füllung zu flüssig zu machen. Auch ein zu warmer Ofenanfang kann dazu führen, dass er nicht richtig aufgeht.

Fehler 3: Die Füllung schmeckt fad. Spargel ist von Natur aus nicht sehr salzig, und Ricotta ist eher mild. Du musst der Füllung Geschmack mitgeben! Sei nicht sparsam mit Salz, Pfeffer und vor allem mit dem Zitronenabrieb und -saft. Diese geben die Frische, die das Gericht belebt.

Fehler 4: Der Käse brennt an oder schmilzt ungleichmäßig. Das passiert, wenn der Käse zu früh oder zu heiß zugegeben wird. Streue den Käse erst in den letzten 10 Minuten der Backzeit darüber oder reduziere die Ofentemperatur leicht, wenn du merkst, dass er zu dunkel wird, bevor der Teig fertig ist. Immer ab der Mitte der Backzeit im Auge behalten.

Variationen für jeden Geschmack

Vegane Variante: Ersetze den Ricotta durch eine cremige Cashew-Creme (eingeweichte Cashews mit etwas Wasser und Zitronensaft püriert) und das Ei durch einen Esslöffel Lein- oder Chiasamen, die mit etwas Wasser zu einem Gel vermischt werden. Statt Kuhmilchkäse kannst du einen veganen Streukäse verwenden oder die Kruste ganz weglassen und stattdessen mit gerösteten Pinienkernen bestreuen.

Festlicher Anlass: Verfeinere die Ricotta-Füllung mit etwas geräuchertem Lachs, gehackten Kräutern wie Dill oder Schnittlauch und einem Schuss Weißwein. Für eine extra luxuriöse Note kannst du auch ein paar Kapern oder Pinienkerne hinzufügen. Dieses Gericht passt hervorragend als Vorspeise bei einem festlichen Abendessen.

Rustikale Variante mit Schinken: Wenn du es etwas herzhafter magst, kannst du feingewürfelten, gebratenen Speck oder Schinken unter die Ricotta-Mischung heben. Das gibt dem Gericht eine zusätzliche würzige Note und macht es zu einer sättigenderen Mahlzeit. Besonders lecker ist die Kombination mit leicht geräuchertem Bauchspeck.

Profi-Tipps für Grüner Spargel auf Blätterteig

Qualität des Spargels zählt: Achte beim Kauf auf knackige Stangen mit festen Spitzen. Dünner Spargel gart schneller und zarter, dickerer braucht eventuell eine Minute länger beim Blanchieren.

Holzige Enden wirklich entfernen: Wenn du dir unsicher bist, beuge einen Spargelstiel – er bricht dort, wo das holzige Ende beginnt. Diese Stelle dann abschneiden.

Teig bei Zimmertemperatur verarbeiten: Kalten Blätterteig richtig auszubreiten, kann mühsam sein. Lass ihn kurz bei Zimmertemperatur liegen, dann ist er geschmeidiger und lässt sich besser formen.

Schneide den Spargel passend: Schneide den blanchierten Spargel in Längen, die gut auf die Teigquadrate passen. Lange Stangen sehen toll aus, aber kürzer geschnittene lassen sich besser verteilen.

Wiggle-Test für den Teig: Bevor du den Teig in den Ofen schiebst, kannst du die Ränder leicht hochklappen, um zu sehen, ob die Füllung gut hält. Ein leichter Spritzer Olivenöl über dem Spargel vor dem Käse gibt zusätzlich eine feine Geschmacksnote.

Servier-Ideen für Grüner Spargel auf Blätterteig

Anrichten & Dekoration

Das Auge isst bekanntlich mit! Wenn die goldbraunen Päckchen frisch aus dem Ofen kommen, ist das schon ein Fest. Garniere die fertigen Portionen mit ein paar kleinen, frischen Thymianblättchen oder einem Hauch von gehackter Petersilie. Ein kleiner Klecks Crème fraîche oder ein Löffel Sauerrahm daneben kann die Cremigkeit unterstreichen und dem Gericht eine zusätzliche Dimension verleihen.

Wenn du es besonders raffiniert magst, serviere die Päckchen auf kleinen, eleganten Tellern. Achte darauf, dass die Ränder des Blätterteigs gut sichtbar sind – das ist schließlich das Zeichen für knusprigen Genuss.

Passende Beilagen

Dieses Gericht ist ein wunderbarer Auftakt zu vielen Hauptgerichten. Ein leichtes cremiges Parmesan-Rindfleisch mit Rigatoni würde zum Beispiel perfekt einen herzhafteren Gang ergänzen. Auch ein frischer, bunter Salat wie ein Knusprige Honig-Chili-Kartoffeln, der mit einem leichten Vinaigrette angemacht ist, bringt eine schöne Frische und Leichtigkeit auf den Teller.

Für ein leichtes Mittagessen oder eine Vorspeise kannst du den Spargel auf Blätterteig auch mit einer kleinen Schüssel einer frischen Tomaten-Basilikum-Suppe kombinieren oder einfach ein Stück gutes Bauernbrot mit Kräuterbutter dazu reichen. Die Einfachheit des Spargels verdient Begleiter, die ihn nicht überdecken.

Für besondere Anlässe

Wenn Ostern vor der Tür steht oder ein besonderes Familienfest ansteht, ist dieses Gericht Gold wert. Seine Eleganz gepaart mit der Einfachheit der Zubereitung macht es zum idealen Beitrag für ein Buffet. Kleine, mundgerechte Portionen im Brunch-Stil oder als Vorspeise für ein mehrgängiges Menü – es passt immer.

Auch als leichtes Abendessen an einem milden Frühlingsabend, vielleicht auf der Terrasse sitzend, ist es eine Gaumenfreude. Der leichte Charakter des Gerichts macht es zum perfekten Begleiter für hellere Weine.

Aufbewahrung & Lagerung

Reste richtig lagern

Wenn du es geschafft hast, Reste von diesem köstlichen Spargel auf Blätterteig zu haben, lagere sie am besten in einem gut verschließbaren Behälter im Kühlschrank. Achte darauf, dass der Behälter luftdicht ist, um die Knusprigkeit des Blätterteigs so gut wie möglich zu erhalten. So halten sich die Reste etwa zwei bis drei Tage frisch.

Versuche, sie nicht gestapelt aufzubewahren, um ein weiteres Zusammenkleben des Teigs zu vermeiden. Wenn möglich, lege etwas Küchenpapier zwischen die einzelnen Portionen, um überschüssige Feuchtigkeit aufzusaugen.

Einfrieren

Das Einfrieren von Blätterteiggerichten kann knifflig sein, aber es ist prinzipiell möglich. Lass die gebackenen Portionen vollständig abkühlen und verpacke sie dann einzeln oder zu kleinen Portionen in gefriergeeigneten Beuteln oder Behältern. Achte darauf, so viel Luft wie möglich herauszudrücken, um Gefrierbrand zu vermeiden.

Im Gefrierfach bleiben die Päckchen dann bis zu zwei Monate haltbar. Das macht sie zu einer praktischen Option für einen schnellen, selbstgemachten Snack, wenn sich Besuch ankündigt oder der Hunger unerwartet zuschlägt.

Aufwärmen ohne Qualitätsverlust

Um die Knusprigkeit des Blätterteigs wiederzuerlangen, ist der Backofen die beste Wahl. Heize deinen Ofen auf etwa 180 Grad Celsius vor und erwärme die Reste für ca. 10-15 Minuten. Dies verleiht dem Teig neue Knusprigkeit und wärmt die Füllung sanft auf, ohne sie zu übergaren.

Wenn es schnell gehen muss, kannst du die Mikrowelle nutzen, aber sei vorsichtig. Erwärme die Portionen in kurzen Intervallen auf mittlerer Stufe, um ein Austrocknen zu verhindern. Oft ist das Ergebnis nicht ganz so knusprig, aber für eine schnelle Erwärmung akzeptabel. Eine alternative für die Mikrowelle wäre, die Reste kurz in einer heißen Pfanne ohne Öl aufzuwärmen, um dem Teig etwas von seiner Knusprigkeit zurückzugeben.

Häufig gestellte Fragen

  1. Wie lange dauert die Zubereitung von Grüner Spargel auf Blätterteig wirklich?

    Die reine Vorbereitungszeit, also das Blanchieren des Spargels, das Mixen der Ricotta und das Vorbereiten des Teigs, dauert etwa 20 Minuten. Die Hauptarbeit ist dann das Backen, welches ungefähr 20 Minuten in Anspruch nimmt. Insgesamt bist du also mit etwa 40 Minuten beschäftigt. Das ist erstaunlich schnell für ein Gericht, das so frisch und elegant aussieht und schmeckt.

  2. Kann ich anstelle von Ricotta auch eine andere Käsesorte verwenden?

    Ja, absolut! Ricotta ist wunderbar mild und cremig, aber du bist nicht darauf beschränkt. Ein cremiger Frischkäse oder eine Mischung aus Frischkäse und etwas Schmand könnte auch funktionieren. Wenn du es etwas herzhafter magst, könntest du auch eine Mischung aus Frischkäse und etwas Ziegenfrischkäse in Erwägung ziehen. Wichtig ist, dass die Füllung nicht zu flüssig wird, also vielleicht musst du die Menge an Bindemittel (Ei) anpassen. Feta würde auch funktionieren, gibt aber einen deutlich salzigeren und kräftigeren Geschmack.

  3. Ist dieses Gericht wirklich so einfach, wie es klingt, oder gibt es versteckte Tücken?

    Es klingt so, und es ist auch wirklich einfach! Die größten „Tücken“ liegen oft darin, den Spargel nicht zu verkochen und dem Blätterteig genug Chance zu geben, aufzugehen. Wenn du dich an die Blanchierzeit hältst und den Ofen gut vorheizt, hast du die größten Hürden bereits gemeistert. Die Füllung ist ein Kinderspiel, und das Belegen sowie Falten des Teigs ist eher eine Übung in Geduld als in Schwierigkeit. Es ist ein Gericht, das dir schnell Selbstvertrauen in der Küche schenkt.

Grüner Spargel auf Blätterteig

Grüner Spargel auf Blätterteig

Dieses Rezept für grünen Spargel auf Blätterteig ist nicht nur einfach zuzubereiten, sondern überzeugt auch durch seine Frische und sein ansprechendes Aussehen. Ideal als Vorspeise, Hauptgericht oder Snack.

4.8 from 645 reviews
Prep Time 20 Minuten
Cook Time 20 Minuten
Total Time 40 Minuten
Servings 4 Portionen
Course:Abendessen Cuisine:Deutsch Vegetarisch Calories:320 kcal By:ELENA
Servings
  • 500 g Grüner Spargel
  • 300 g Blätterteig
  • 200 g Ricotta
  • 1 Ei
  • 0,5 Bio-Zitrone (Saft und Abrieb)
  • Pfeffer aus der Mühle
  • 2 EL Thymianblättchen
  • 120 g geriebener Käse
  • Salz
  • Kochen
  1. 1Den unteren Drittel des Spargels schälen und die holzigen Enden abschneiden. In Salzwasser ca. 5 Minuten blanchieren, dann abgießen und abkühlen lassen.
  2. 2Ofen auf 200°C vorheizen. Blätterteig ausrollen und in vier Quadrate schneiden. Auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen.
  3. 3Ricotta mit Ei, Zitronensaft und -abrieb vermengen, mit Salz und Pfeffer würzen.
  4. 4Ricottamischung gleichmäßig auf den Teigquadraten verteilen. Mit blanchiertem Spargel belegen, Ränder leicht überfalten.
  5. 5Thymian und geriebenen Käse darüber streuen. Ca. 20 Minuten goldbraun backen.
Category:Abendessen Cuisine:Deutsch Vegetarisch
Carbohydrates 25g
Protein 9g
Fat 20g
Saturated Fat 8g
Fiber 2g
Sugar 2g
Sodium 560mg
Cholesterol 50mg

Keywords: Spargel, Blätterteig, Ricotta, vegetarisch, Vorspeise, Hauptgericht, Brunch, Deutsch

Verwende frischen Spargel für den besten Geschmack. Achte darauf, den Blätterteig dünn auszurollen und den Käse gleichmäßig zu verteilen. Überprüfe die Backzeit.
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