Rhabarber Pudding Kuchen

Es war der Duft, der mich immer zuerst gefangen nahm. Nicht der süßliche Schaum des Puddings, oder die herbe, fast herbstliche Note des Rhabarbers allein, sondern die unerwartete Harmonie, die sich bildete, sobald beides auf den warmen, buttrigen Teigboden traf. Dieses Aroma schneckte sich durch Omas kleine Küche, verfing sich in den Vorhängen und lockte mich mit unwiderstehlicher Macht aus meinem Zimmer.

Es war ein Duft, derGeborgenheit versprach, ein Versprechen von süßer und doch irgendwie unbeschwerter Frische. Ein Duft, der unwiderruflich mit Kindheitstagen verbunden ist, an regenreichen Nachmittagen, an denen die Zeit stillzustehen schien.

Rhabarber Pudding Kuchen

Rhabarber Pudding Kuchen

Rhabarber Pudding Kuchen ist ein himmlischer Genuss, der die frische Säure des Rhabarbers mit einer cremigen Puddingfüllung kombiniert. Dieser saftige Kuchen eignet sich perfekt für Nachmittagskaffee, Feiern oder als festliches Dessert. Die harmonische Balance zwischen süßem Pudding und dem herben Geschmack des Rhabarbers sorgt für ein unvergessliches Geschmackserlebnis, das sowohl Groß als auch Klein begeistert.

4.8 from 543 reviews
Prep Time 30 Minuten
Cook Time 45–50 Minuten
Total Time 1 Stunde 15 Minuten
Servings 8 Portionen
Course:Dinner Cuisine:German Vegetarisch Calories:300 kcal By:ELENA
Servings
  • 125 g weiche Butter
  • 100 g Zucker
  • 2 Eier
  • 2 TL Backpulver
  • 180 g Mehl (Typ 405)
  • 1 TL Vanillepaste
  • 1 Päckchen Vanille Puddingpulver
  • 350 ml Milch
  • 25 g Zucker (für den Pudding)
  • 500600 g Rhabarber
  • 80 g Butter (für den Belag)
  • 50 g Zucker (für den Belag)
  • 110 g Mehl (für den Belag)
  • Backen
  1. 1Ofen auf 180 °C vorheizen.
  2. 2Für den Teig Butter, Zucker, Vanillepaste und Eier schaumig schlagen. Mehl mit Backpulver mischen und unterrühren.
  3. 3Rhabarber waschen, schälen und in Stücke schneiden. Mit 50 g Zucker vermengen und beiseite stellen.
  4. 4Milch erhitzen. Puddingpulver mit 25 g Zucker und etwas kalter Milch anrühren, dann in die heiße Milch einrühren und aufkochen lassen.
  5. 5Teig in eine gefettete Springform geben, Rhabarber darauf verteilen und den Pudding darüber gießen.
  6. 6Ca. 45–50 Minuten backen bis goldbraun.
Category:Dinner Cuisine:German Vegetarisch
Carbohydrates 38g
Protein 5g
Fat 14g
Saturated Fat 8g
Fiber 2g
Sugar 24g
Sodium 120mg
Cholesterol 50mg

Keywords: Rhabarber, Kuchen, Pudding, Dessert, German, Backen, Saisonal

Lassen Sie den Kuchen nach dem Backen in der Form abkühlen. Dies verhindert, dass der Boden durchweicht und hilft bei der Stabilität.
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Warum du dieses Rezept lieben wirst

  • Duft von Zuhause: Schon beim Anrühren des Teigs steigt ein süßlich-cremiges Aroma auf, das sich beim Backen mit der säuerlichen Frische des Rhabarbers zu einem unwiderstehlichen Ganzen verbindet. Es riecht nach Kindheit, nach Geborgenheit, nach einem perfekten Nachmittag.
  • Kontrast, der begeistert: Die zarte Süße des Vanillepuddings bildet einen wunderbaren Gegenpol zur natürlichen Säure des Rhabarbers. Diese Spannung auf der Zunge ist es, die diesen Kuchen so besonders und niemals langweilig macht.
  • Textur-Spiel: Stell dir vor: Ein zarter, leicht mürber Boden, darauf weicher, zerfallender Rhabarber, umhüllt von einer samtigen Pudding-Schicht. Jeder Bissen ist eine Reise durch verschiedene Empfindungen, weich, cremig und doch mit Biss.
  • Einfach, aber raffiniert: Was zunächst wie ein simpler Kuchen wirkt, entpuppt sich beim Kosten als kleine kulinarische Kunst. Die Kombination ist überraschend, aber so stimmig, dass man sich fragt, warum nicht jeder diesen Kuchen backt.
  • Saisonaler Genuss, der bleibt: Auch wenn Rhabarber seine Hochsaison hat, versprüht dieser Kuchen das Gefühl von Frühling und Sommer. Er erinnert uns daran, die saisonalen Gaben der Natur zu feiern und sie in etwas Wunderbares zu verwandeln.

Das brauchst du

Es ist die Qualität der Zutaten, die hier den Unterschied macht. Wenn du frischen Rhabarber bekommst, der noch fest und knackig ist, merkt man das in der Säure, in der Farbe. Genauso verhält es sich mit einer guten Butter oder einem echten Vanillearoma – sie sind die stillen Helden, die dem Kuchen Tiefgang verleihen.

  • Butter: Die Basis für den Mürbeteig – am besten Zimmertemperatur, damit sie sich perfekt mit dem Zucker verbinden kann und einen zarten, aber stabilen Boden bildet.
  • Rhabarber: Frische, leuchtend rote Stangen sind ein Zeichen für Süße. Seine charakteristische Säure braucht das Gegenbalancing durch Zucker und Gewürze.
  • Vanillepuddingpulver: Sorgt für die cremige Komponente, die den säuerlichen Rhabarber sanft umarmt und dem Ganzen eine unverkennbare Süße verleiht.
  • Mehl: Das Rückgrat für Boden und Streusel – für eine leichte Textur, die nicht zu schwer im Magen liegt.
  • Zucker: Nicht nur für die Süße, sondern auch, um die Säure des Rhabarbers auszugleichen und für die gewünschte Bräunung beim Backen zu sorgen.

Die genauen Mengenangaben für jedes Einzelteil, das magische Zusammenspiel von Zucker, Mehl und Butter, all das findest du wie immer in der Rezeptkarte weiter unten.

Die Geschichte hinter diesem Gericht

Der Rhabarberkuchen an sich ist im deutschsprachigen Raum, insbesondere in Deutschland und Österreich, eine lange Tradition. Seine Ursprünge lassen sich bis ins 18. Jahrhundert zurückverfolgen, als Rhabarber zunächst als Heilpflanze und erst später als Obstbestandteil entdeckt wurde. Die Vielfalt der Zubereitungen – von einfachen Blechkuchen bis hin zu kunstvollen Torten – spiegelt die kulinarische Kreativität über Generationen hinweg wider.

Was diesen Kuchen jedoch so besonders macht, ist die Kombination mit Pudding. Diese Idee ist vielleicht jünger, aber sie greift die tiefe Liebe zu und das Vertrauen in die cremige Süße des klassischen Milchreises oder Grießpudding auf. Es ist ein nostalgischer Gedanke, der süße Kindheitserinnerungen weckt und diese mit der saisonalen Frische des Frühlings verbindet.

Timelessness liegt in dieser Verbindung. Es ist die Einfachheit, die doch jedes Mal aufs Neue überrascht. Die Art, wie die Säure des Rhabarbers die Süße des Puddings bricht und umgekehrt, erzeugt ein Gleichgewicht, das man immer wieder neu erleben möchte. Es ist ein Beweis dafür, dass die besten Gerichte oft aus den einfachsten, aber perfekt aufeinander abgestimmten Komponenten entstehen.

So bereitest du Rhabarber Pudding Kuchen zu

Schritt 1: Die Basis wird gelegt – Ein Ofen erwacht

Bevor irgendetwas anderes passiert, muss der Ofen bereit sein. Stell ihn auf 180 Grad Celsius Ober- und Unterhitze ein. Das ist kein bloßer Schritt in einer Anleitung, es ist das Erwecken der kulinarischen Bühne, auf der gleich ein kleines Wunder stattfinden wird.

Warum diese Temperatur? Sie ist perfekt, um den Boden knusprig zu backen, während der Rhabarber und der Pudding sanft garen können, ohne zu verbrennen. Ein zu heißer Ofen würde den Kuchen außen zu schnell bräunen und innen noch roh lassen, was ein Dilemma wäre, das wir unbedingt vermeiden wollen.

Schritt 2: Der Teig – Ein Fundament der Butterträumerei

Hier beginnt die Magie des Bodens. Nimm die weiche Butter, stell dir vor, wie sie sich anfühlt, fast wie eine cremige Wolke. Gib sie in eine Schüssel, füge den Zucker hinzu und schlage beides so lange, bis eine helle, schaumige Masse entsteht. Das ist das Geheimnis für einen zarten Boden.

Nun kommen die Eier dazu, vielleicht erst eins, dann das andere, gut verrührt. Die Vanillepaste darf hier nicht fehlen, sie ist wie die geheime Zutat, die dem Ganzen eine feine, aromatische Tiefe verleiht, die man nicht genau benennen kann, aber sofort liebt.

Der entscheidende Moment: Das Mehl wird mit dem Backpulver vermischt – das sorgt für das wunderbare Aufgehen später. Gib diese Mischung nach und nach zur Buttermasse. Rühre nur so lange, bis alles gerade eben verbunden ist. Zu viel Rühren kann den Teig zäh machen, und das wollen wir doch nicht. Am Ende soll ein glatter, fast samtiger Teig entstehen, der noch leicht klebrig ist und verführerisch nach Butter und Vanille duftet.

Schritt 3: Rhabarber – Die säuerliche Frische, die Farbe bringt

Jetzt ist der Rhabarber dran. Wasch die Stangen gründlich. Wenn sie noch jung und zart sind, kannst du die Haut eventuell dranlassen, sonst schälst du sie dünn ab. Das macht den Kuchen nur noch feiner.

Schneide den Rhabarber in etwa fingerdicke Stücke. Manche mögen ihn kleiner, manche lieber etwas gröber. Das ist Geschmackssache. Gib die geschnittenen Stücke in eine separate Schüssel und bestreue sie mit Zucker. Ja, es scheint viel Zucker, aber denk daran, der Rhabarber ist von Natur aus sauer. Dieser Zucker hilft nicht nur, die Säure auszugleichen, sondern auch, den Rhabarber während des Backens etwas weicher zu machen und ihm Glanz zu verleihen.

Vermische alles gut und lass den Rhabarber ein wenig ziehen. Du wirst sehen, wie er langsam anfängt, seinen Saft abzugeben. Das ist ein gutes Zeichen, eine Vorbereitung auf das, was kommt.

Schritt 4: Der Pudding – Cremigkeit, die alles verbindet

Ein guter Pudding ist die Seele dieses Kuchens. Nimm die Milch und erwärme sie in einem kleinen Topf, aber lass sie nicht kochen – nur heiß, fast dampfend. In einer kleinen Tasse rührst du das Puddingpulver mit ein wenig kalter Milch an. Das verhindert Klümpchen.

Gib die angerührte Puddingmasse nun unter ständigem Rühren in die heiße Milch. Hier ist Geduld gefragt. Rühre weiter, bis der Pudding beginnt, einzudicken und eine schöne, cremige Konsistenz bekommt. Das ist der Moment, in dem du den Pudding vom Herd nimmst. Er sollte nicht zu fest sein, denn er wird im Ofen noch etwas nachgaren.

Achtung: Den heißen Pudding nicht zu lange stehen lassen, er bildet sonst eine Haut. Du kannst die Oberfläche mit Frischhaltefolie abdecken, die die Folie direkt auf der Oberfläche liegt, das verhindert die Hautbildung.

Schritt 5: Das Zusammenfügen – Ein Meisterwerk entsteht

Nimm deine gefettete Springform. Verteile den vorbereiteten Teig gleichmäßig darauf. Du kannst ihn entweder mit der Hand, leicht befeuchtet, oder mit einem Löffel glattstreichen. Achte darauf, dass keine Lücken entstehen und der Boden überall gleich dick ist.

Nun kommen die vorbehandelten Rhabarberstücke auf den Teig. Verteile sie so gut es geht, aber denk daran, dass sie beim Backen noch etwas zusammensacken. Versuche, eine relativ gleichmäßige Schicht zu schaffen, damit jeder Bissen vom Rhabarber profitiert.

Und dann kommt der flüssige Pudding. Gieße ihn langsam und vorsichtig über den Rhabarber. Versuche, ihn möglichst gleichmäßig zu verteilen. Du wirst sehen, wie er sich sanft über die roten Rhabarberstücke legt und eine cremige Decke bildet. Es ist fast, als ob er den Rhabarber in seine Arme schließt.

Schritt 6: Die Verwandlung – Ab in den Ofen

Jetzt kommt das Warten, das aufregende Warten. Stell die Springform vorsichtig in den vorgeheizten Ofen. Die Temperatur von 180 Grad Celsius wird nun ihre Arbeit tun.

Backe den Kuchen für etwa 45 bis 50 Minuten. Beobachte ihn durch die Ofentür. Du wirst sehen, wie der Rand des Bodens goldbraun wird, wie der Pudding leicht stockt und vielleicht an manchen Stellen Blasen wirft, und wie der Rhabarber unter der cremigen Schicht weich wird.

Ein ehrlicher Tipp: Wenn du bemerkst, dass der Kuchen an der Oberfläche zu schnell bräunt, kannst du ihn locker mit einem Stück Alufolie abdecken. Das schützt ihn vor dem Verbrennen.

Sobald der Kuchen goldbraun ist und in der Mitte fest aussieht, ist er fertig. Hol ihn vorsichtig aus dem Ofen. Jetzt ist Geduld angesagt. Lass den Kuchen vollständig in der Springform auskühlen. Das ist wichtig, damit er sich stabilisiert und sich beim Anschneiden nicht zerlegt.

Schritt 7: Die Krönung – Anschnitt und Genuss

Wenn der Kuchen vollständig abgekühlt ist, kannst du vorsichtig den Rand der Springform lösen. Heb ihn ab und bestaune dein Werk. Der Rhabarber Pudding Kuchen sollte nun in seiner vollen Pracht vor dir liegen, goldbraun und verlockend.

Schneide ihn in Stücke. Am besten mit einem scharfen Messer, das sauber durch den Pudding, den Rhabarber und den Boden gleitet. Du wirst sehen, wie sich die Schichten zeigen: der feste Boden, das saftige Rhabarberbett und die cremige Puddinghaube.

Was ich dabei gelernt habe: Dieses Stück Kuchen schmeckt fantastisch pur. Aber wenn du ihn nur ein klein wenig aufpeppen möchtest, dann ist ein Tupfer frisch geschlagene Sahne die Krönung. Sie bringt noch mehr Cremigkeit und eine leichte Süße, die den Rhabarber noch besser zur Geltung bringt.

Häufige Fehler – und wie du sie vermeidest

Fehler 1: Falscher Rhabarber – Wenn du zu alten oder zu dünnen Rhabarber verwendest, wird er matschig und schmeckt nicht mehr so intensiv. Greif zu den frischen, knackigen Stangen, am besten die mit einer schönen roten Färbung, sie sind oft süßer.

Fehler 2: Zu wenig oder zu viel Zucker – Rhabarber ist sauer, das stimmt. Aber der Kuchen braucht genug Zucker, um diese Säure auszubalancieren. Zu wenig Zucker macht ihn ungenießerlich, zu viel kann den feinen Geschmack des Rhabarbers überdecken. Halte dich an die Mengenangaben, sie sind das Ergebnis vieler Tests.

Fehler 3: Ungeduld beim Abkühlen – Das ist wohl der häufigste Fehler. Du holst den Kuchen warm aus der Form und wunderst dich, warum er zerfällt. Der Kuchen muss Zeit bekommen, um fest zu werden. Stell ihn wirklich komplett beiseite und hab Geduld. Es lohnt sich garantiert.

Fehler 4: Die Puddingkonsistenz – Wenn dein Pudding zu flüssig ist, wird der ganze Kuchen wässrig. Ist er zu fest, lässt er sich schwer verteilen und wird gummiartig. Achte darauf, dass du ihn gut aufkochst, bis er die richtige sämige Konsistenz hat, nicht zu fest, aber auch nicht lari-fari.

Variationen für jeden Geschmack

Die fruchtige Ergänzung: Nicht nur Rhabarber, sondern auch Erdbeeren! Füge einfach eine Handvoll frische, halbe Erdbeeren zusammen mit dem Rhabarber auf den Teig. Die Süße der Erdbeeren und die Säure des Rhabarbers harmonieren wunderbar und bringen eine frühlingshafte Leichtigkeit.

Die zarte Mandelnote: Für einen feinen Hauch von Nussigkeit streue nach dem Gießen des Puddings eine Handvoll Mandelblättchen über die Oberfläche, bevor der Kuchen in den Ofen kommt. Sie werden während des Backens leicht geröstet und geben dem Kuchen eine zusätzliche Textur und ein köstliches Aroma.

Der festliche Auftritt mit Streuseln: Statt des reinen Bodens kannst du auch einen klassischen Mürbeteigboden backen, den Rhabarber darauf verteilen, dann den Pudding und darüber herrlich knusprige Streusel aus Mehl, Butter und Zucker. Das gibt dem Ganzen noch mehr Biss und eine zusätzliche süße Ebene.

Profi-Tipps für Rhabarber Pudding Kuchen

Tipp 1: Rhabarbersorten beachten – Hellere Rhabarbersorten sind tendenziell süßer, während dunkelrote Sorten oft eine ausgeprägtere Säure haben. Wähle deine Sorte je nach Vorliebe und passe die Zuckermenge gegebenenfalls leicht an.

Tipp 2: Die Butter für den Boden richtig temperieren – Sie muss wirklich weich sein, fast streichfähig, aber nicht flüssig. Das ermöglicht eine gute Emulsion mit dem Zucker und den Eiern, was für einen zarten Teig essenziell ist.

Tipp 3: Den Pudding nicht zu lange kochen – Sobald der Pudding andickt und einmal aufgekocht wurde, ist er fertig. Überkochen kann die Konsistenz negativ beeinflussen und ihn gummig machen.

Tipp 4: Ein kleiner Schuss Zitronensaft im Rhabarber – Wenn dein Rhabarber eher mild schmeckt, kann ein kleiner Spritzer Zitronensaft die natürliche Säure hervorheben und dem Geschmack mehr Tiefe verleihen.

Tipp 5: Pudding-Haut vermeiden – Direkt nach dem Kochen die Oberfläche des Puddings mit Frischhaltefolie abdecken, sodass die Folie die Oberfläche berührt. Das verhindert die unschöne Hautbildung.

Servier-Ideen für Rhabarber Pudding Kuchen

Anrichten & Dekoration

Stell dir vor, wie die goldbraune Oberfläche des Kuchens leicht glänzt. Wenn du ihn anschneidest, enthüllt sich das sanfte Rosa des Rhabarbers, eingebettet in die cremig-gelbe Puddingfüllung. Eine einfache Puderzuckerschicht, wie frisch gefallener Schnee, verleiht dem Ganzen Eleganz.

Oder doch etwas mehr? Ein paar frische Minzblätter, leicht zerdrückt, entfalten ihr herbes Aroma und setzen einen grünen Kontrast. Vielleicht ein paar gezuckerte Blüten, wie Veilchen, die ganz zart auf der Oberfläche liegen. Das Auge isst mit, und ein schön angerichteter Kuchen ist fast schon die halbe Miete.

Passende Beilagen

Die klassische Ergänzung ist natürlich eine großzügige Portion frisch geschlagener Sahne. Sie mildert die Säure und bringt noch mehr Cremigkeit auf den Teller. Doch es gibt noch mehr Köstlichkeiten:

  • Eine Kugel Vanilleeis, die auf der warmen Kuchenschicht langsam schmilzt – eine unwiderstehliche Kombination aus warm und kalt.
  • Ein leichtes Beerenkompott aus Himbeeren oder Erdbeeren, das die Fruchtigkeit unterstreicht und zusätzliche Farbe auf den Teller bringt.
  • Ein Klecks Joghurtcreme, vielleicht mit einem Hauch Zitrone verfeinert, für eine leichtere und erfrischende Alternative zur Sahne.

Für besondere Anlässe

Dieser Kuchen ist ein Star auf jeder Kaffeetafel, sei es zum Muttertag, zum Osterbrunch oder einfach nur, um liebe Freunde zu verwöhnen. Seine fruchtige Frische macht ihn auch zu einem perfekten Dessert nach einem herzhaften Abendessen, besonders in den wärmeren Monaten. Er ist unkompliziert genug für den Alltag, aber raffiniert genug für besondere Momente.

Aufbewahrung & Lagerung

Reste richtig lagern

Wenn doch einmal etwas übrig bleibt – was bei diesem Kuchen eher selten vorkommt – ist die Lagerung entscheidend. Deck den Kuchen gut mit Frischhaltefolie ab oder bewahre ihn in einem luftdichten Behälter auf. So verhinderst du, dass er austrocknet und sein Aroma behält.

Am besten schmeckt der Kuchen, wenn er im Kühlschrank aufbewahrt wird, besonders wegen des Puddings. Dort hält er sich gut und gerne 3 bis 4 Tage frisch. Die kühle Frische macht ihn an heißen Tagen sogar noch erfrischender.

Einfrieren

Ja, Rhabarber Pudding Kuchen lässt sich auch gut einfrieren, allerdings mit einer kleinen Einschränkung: Der Boden wird eventuell nicht mehr ganz so knusprig sein wie frisch gebacken. Es ist am besten, den Kuchen vor dem Einfrieren in einzelne Portionen zu schneiden.

Wickle jede Portion sorgfältig in Frischhaltefolie und dann noch einmal in Aluminiumfolie. So schützt du ihn vor Gefrierbrand. Im Gefrierfach hält er sich so gut verpackt bis zu 3 Monate.

Aufwärmen ohne Qualitätsverlust

Am einfachsten und besten gelingt das Aufwärmen im Backofen. Heize den Ofen auf etwa 160-170 °C vor und wärme den Kuchen für 10-15 Minuten auf. So wird er wieder leicht knusprig und der Pudding wird wieder cremig. Vermeide zu hohe Temperaturen, um ein Austrocknen zu verhindern.

Eine andere Möglichkeit ist die Mikrowelle, aber hier musst du vorsichtig sein. Erwärme eine Portion auf mittlerer Stufe für etwa 30 Sekunden. Überprüfe die Temperatur und gib bei Bedarf noch ein paar Sekunden dazu. So bleibt er saftig, verliert aber an Knusprigkeit.

Häufig gestellte Fragen

  1. Wie lange dauert es genau, Rhabarber Pudding Kuchen zuzubereiten?

    Die reine Zubereitungszeit, also das Mischen der Zutaten und das Vorbereiten, liegt bei etwa 30 Minuten. Hinzu kommt die Backzeit von ca. 45-50 Minuten. Aber ganz wichtig: Der Kuchen muss vollständig auskühlen, bevor er angeschnitten werden kann, das dauert noch einmal mindestens 2-3 Stunden. Wenn du also am Nachmittag Kaffee trinken möchtest, solltest du spätestens am Vormittag damit beginnen. Das intensive Warten auf die perfekten Aromen ist Teil des Genusses.

  2. Kann ich wirklich gefrorenen Rhabarber verwenden, und was muss ich dabei beachten?

    Ja, gefrorener Rhabarber ist eine gute Alternative, besonders wenn die Saison vorbei ist. Der Schlüssel zum Erfolg ist hier das gründliche Abtropfen nach dem Auf auf Tauprocess. Lass den gefrorenen Rhabarber langsam im Sieb auftauen und drücke ihn sanft aus, um überschüssige Flüssigkeit zu entfernen. Wenn du zu viel Wasser im Kuchen hast, kann das den Boden aufweichen und den Pudding wässrig machen. Manchmal ist es ratsam, die Zuckermenge leicht zu erhöhen, da gefrorener Rhabarber oft etwas mehr Säure freisetzt, aber das hängt stark von der Sorte ab.

  3. Ist dieser Rhabarber Pudding Kuchen eigentlich glutenfrei, oder wie kann ich ihn glutenfrei machen?

    Grundlegend enthält dieses Rezept Weizenmehl, sowohl für den Boden als auch für die Streusel im Belag. Daher ist er derzeit nicht glutenfrei. Um ihn glutenfrei zu gestalten, müsstest du das Weizenmehl durch eine glutenfreie Mehlmischung ersetzen. Achte darauf, eine Mischung zu verwenden, die für Kuchen geeignet ist, da diese oft eine bessere Textur und Bindung verspricht. Manchmal muss die Flüssigkeitsmenge dann leicht angepasst werden, da glutenfreie Mehle sich anders verhalten können. Es ist immer ein guter Tipp, solche Änderungen am besten zuerst in kleinerer Menge auszuprobieren.

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