Rhabarber-Cheesecake mit Streuseln – Rhabarber Käsekuchen

Der Duft von frisch gebackenem Kuchen. Es ist kein einfacher Geruch, sondern eine Landschaft aus Erinnerungen, ein warmer Mantel an einem kühlen Herbstabend. Es sind die Stunden, in denen man mit nassen Haaren von draußen hereinkam, die Finger bereits taub, und der Geruch von etwas Süßem und Herzem einen empfing. Genau dieser Duft steigt jetzt wieder in mir auf, wie ein Echo längst vergangener Sonntage, wenn der Rhabarber im Garten die ersten saftigen Stangen hervorgebracht hat.

Ich sehe Omas Hände, leicht mit Mehl bestäubt, wie sie den Teig kneten. Es war nie nur Backen, es war ein Ritual, ein Ausdruck von Liebe, der sich in Kuchenform manifestierte. Und heute, Jahre später, erfüllt dieser unwiderstehliche Duft wieder meine Küche und weckt in mir die Sehnsucht nach genau diesem besonderen Geschmackserlebnis.

Warum du dieses Rezept lieben wirst

  • Ein Fest für die Sinne: Stell dir vor, wie die süß-säuerliche Note des Rhabarbers durch die cremige Fülle tanzt, gekrönt von einer handvoll knuspriger Streusel, die beim ersten Biss eine zarte Symphonie im Mund erzeugen.
  • Kindheitserinnerungen auf einem Teller: Dieser Kuchen ist wie eine Zeittür zurück in die unbeschwerten Tage, als Omas Küche der gemütlichste Ort der Welt war und jeder Bissen pure Geborgenheit bedeutete.
  • Die Magie der Einfachheit: Trotz seines beeindruckenden Geschmacks und Aussehens ist dieses Rezept erstaunlich unkompliziert. Du wirst feststellen, dass selbst mit wenig Backerfahrung ein Meisterwerk gelingt, das alle begeistern wird.
  • Ein Hauch von Sonnenschein: Obwohl Rhabarber oft mit Frühling und Sommer assoziiert wird, hat er eine belebende Frische, die diesen Kuchen zu jeder Jahreszeit zu einer willkommenen Abwechslung macht und einen Hauch von Leichtigkeit versprüht.
  • Perfekte Balance: Die Kunst liegt in der Harmonie zwischen dem leicht herben Rhabarber und der süßen, zarten Käsekuchencreme, ein Duo, das sich gegenseitig perfekt ergänzt und für ein unvergleichliches Geschmackserlebnis sorgt.

Das brauchst du

Die Qualität der Zutaten ist hier der Schlüssel zum Glück. Wenn du deinem Rhabarber mit Respekt begegnest und ihm gute Partner zur Seite stellst, belohnt er dich mit einem unvergleichlichen Geschmack. Wir verwenden frischen Rhabarber für die beste Konsistenz und den intensivsten Geschmack, der den Unterschied ausmacht, wenn er sich mit der cremigen Frischkäsemasse vereint.

  • Weizenmehl 550: Als Basis für die stabilen, knusprigen Streusel sorgt es für die perfekte Textur, die sich vom weichen Kuchen abhebt – ein Muss für jeden gelungenen Streuselkuchen.
  • Gemahlene Mandeln: Sie verleihen dem Teig und den Streuseln eine feine, nussige Tiefe und unterstreichen die erdigen Aromen des Rhabarbers.
  • Frischkäse & Schmand: Diese Duo bildet das Herzstück der Füllung – cremig, leicht säuerlich und doch wunderbar mild, sie umhüllt den Rhabarber wie eine samtige Wolke.
  • Frischer Rhabarber: Das Starprodukt! Seine charakteristische Säure schneidet durch die Süße und gibt dem Kuchen seine unverwechselbare, erfrischende Note.
  • Eier & Eiweiß: Sie binden die Füllung und geben ihr die seidige Glätte, die den Rhabarber Cheesecake so unwiderstehlich macht – achte auf frische, kleine Eier für die perfekte Konsistenz.

Die genauen Mengen findest du, wie üblich, im Rezept weiter unten.

Die Geschichte hinter diesem Gericht

Der Rhabarber-Cheesecake, wie wir ihn heute kennen, ist eine relativ junge Kreation, die jedoch ihre Wurzeln tief in der Tradition von Obstkuchen und deutschen Käsekuchen hat. Schon seit Jahrhunderten wird Rhabarber in Europa angebaut, und seine ledigliche Verwendung als Obst war lange Zeit unüblich, da er eher sauer schmeckt und als Gemüse galt. Erst mit der Zuckerrevolution und dem wachsenden Bedarf an Süßspeisen fand er seinen Weg in Torten und Kuchen.

Die Kombination aus cremiger Käsemasse und fruchtiger Säure ist typisch für viele regionale Käsekuchenvarianten, die oft mit Quark oder Frischkäse zubereitet werden. Was diesen Rhabarber-Cheesecake so besonders macht, ist die perfekte Symbiose zwischen der säuerlichen Frucht und der süßen, fast schon luxuriösen Frischkäsecreme, akzentuiert durch die knusprigen Streusel, die einen herrlichen Kontrast zur geschmeidigen Füllung bilden.

Diese Variante interpretiert die klassische deutsche Backkunst neu, indem sie die Frische des Rhabarbers mit der Cremigkeit eines Käsekuchens vereint, der durch die Zugabe von Schmand noch sämiger wird. Die Streusel, ein fester Bestandteil vieler deutscher Kuchenklassiker, runden das Ganze ab und sorgen für die nötige Textur und einen Hauch von Nostalgie, der uns immer wieder zu diesem Kuchen greifen lässt.

So bereitest du Rhabarber Cheesecake mit Streuseln zu

Schritt 1: Die Grundlage für den Genuss – Der Ofen erwacht zum Leben

Bevor wir überhaupt die ersten Zutaten verrühren, muss unser Backofen wissen, was ihn erwartet. Wir heizen ihn auf 190 °C Ober-/Unterhitze vor, oder 170 °C im Umluftmodus. Stell dir vor, wie die Hitze im Inneren langsam zunimmt, die Metallplatten sich aufheizen und bereit sind, das Herzstück unseres Kuchens zu formen.

Dieser Schritt ist entscheidend, denn ein gut vorgeheizter Ofen sorgt dafür, dass der Kuchen sofort zu backen beginnt und nicht erst langsam auf Temperatur kommt. Das Ergebnis ist eine bessere Struktur und eine gleichmäßigere Bräunung von Anfang an, was besonders für den Boden und die Streusel von Bedeutung ist.

Schritt 2: Eine Prise Magie für die Streusel und den Boden

Jetzt ist es Zeit, die Komponenten für unsere knusprigen Freunde und die Basis des Kuchens zusammenzubringen. In einer großen Schüssel vermengen wir Mehl, gemahlene Mandeln, Backpulver und eine Prise Salz. Das sind die trockenen Bausteine, die wir mit der weichen Butter und dem Eigelb verbinden werden.

Das Wichtigste hierbei ist die richtige Konsistenz. Wir kneten die Mischung mit den Knethaken unseres Mixers oder – noch besser, weil es ein Gespür für die Masse gibt – mit unseren Händen, bis sie streuselartig wird. Es soll kein glatter Teig entstehen, sondern eine Krümelmasse, die sich leicht formen lässt. Der Rohrohrzucker gibt dabei nicht nur Süße, sondern auch eine leicht karamellige Note durch seine Struktur.

Schritt 3: Das Fundament legen – Die Form vorbereiten

Nachdem du die Springform gut eingefettet hast, nimmst du etwa zwei Drittel des vorbereiteten Streuselteigs. Diesen drückst du nun fest auf den Boden und etwas den Rand der Springform. Der Trick hierbei ist, nicht zu zaghaft zu sein; feste aufdrücken und gleichmäßig verteilen, damit später nichts durchbricht.

Das funktioniert am besten mit der Rückseite eines Löffels oder mit den Fingern. Achte darauf, dass der Boden stabil ist, denn er muss später das Gewicht der cremigen Füllung und des Rhabarbers tragen können, ohne matschig zu werden – eine solide Basis ist alles.

Schritt 4: Der erste Schliff – Der Boden nimmt Form an

Jetzt kommt der vorgebackene Boden für etwa 20 Minuten in den heißen Ofen. So wird er bereits leicht angebraten und erhält eine erste Stabilität. Stell dir vor, wie er dort liegt, langsam Farbe annimmt und seine Struktur festigt.

Dieses Vorbacken ist ein entscheidender Schritt, um später einen durchgebackenen, nicht mehr rohen Boden zu haben, der sich gegen die feuchte Füllung behauptet. Es verhindert, dass der Kuchen am Ende zu weich oder gar durchweicht ist. Es ist die Ruhephase, bevor die eigentliche Party beginnt.

Schritt 5: Die Stars des Moments – Rhabarber wird vorbereitet

Während der Boden seine erste Backzeit genießt, widmen wir uns dem Star des Kuchens: dem Rhabarber. Er muss geputzt und in etwa 1 cm große Stücke geschnitten werden. Das sanfte Waschen und Schneiden ist ein Akt der Wertschätzung für diese wunderbare Frucht.

Achte darauf, nur die Stiele zu verwenden und die Blätter zu entfernen, da diese giftig sind. Die Stücke sollten nicht zu klein geschnitten werden, damit sie beim Backen nicht zu Mush werden, aber auch nicht zu groß, um später gut verteilt werden zu können. Ihre leicht säuerliche Frische ist es, die diesen Kuchen so besonders macht.

Schritt 6: Die Seele des Kuchens – Die Füllung entsteht

Nun widmen wir uns der cremigen Seele unseres Kuchens. Wir schlitzen die Vanilleschote auf, kratzen das kostbare Mark heraus und geben es zusammen mit Frischkäse, Schmand, den beiden Eiern (ja, das Eigelb vom Streuselteig kommt hier rein!) und dem Abrieb einer Bio-Zitrone in eine Schüssel. Das Zitronenaroma ist wie ein kleiner Lichtstrahl, der die Aromen hervorhebt.

Mit einem Schneebesen oder Mixer werden alle Zutaten zu einer glatten, geschmeidigen Creme verrührt. Es ist wichtig, dass keine Klümpchen zurückbleiben. Das Ergebnis soll eine samtige Masse sein, die sich wunderbar auf dem vorgebackenen Boden verteilen lässt und die Rhabarberstücke liebevoll umhüllt. Die Süße und die Vanille sind hierbei die sanften Gegenspieler zur Rhabarbersäure.

Schritt 7: Die Symphonie der Aromen – Der Kuchen wird zusammengesetzt

Sobald der Kuchensockel aus dem Ofen kommt und etwas abgekühlt ist, verteilen wir die cremige Füllung gleichmäßig darauf. Stell dir vor, wie die glatte Masse den Boden bedeckt und eine perfekte Leinwand für die nächste Schicht bildet. Darauf verteilen wir nun großzügig die vorbereiteten Rhabarberstücke und drücken sie leicht in die Creme hinein.

Zum Schluss streuen wir die restlichen Streusel über den Rhabarber und die Füllung. Hier ist wichtig, dass die Streusel gleichmäßig verteilt werden, um eine schöne, knusprige Decke zu bilden, die den Kuchen beim Backen schützt und ihm das gewisse Etwas verleiht. Jedes Detail zählt für das finale Geschmackserlebnis.

Schritt 8: Die Vollendung – Der Kuchen im Ofen

Nun wandert unser fast fertiger Kuchen für weitere 40 bis 45 Minuten zurück in den vorgeheizten Ofen, bis er goldbraun und die Füllung fest, aber noch leicht wackelig ist. Dies ist der Moment, in dem sich alle Aromen verbinden und die Magie des Backens entfaltet.

Wenn der Kuchen fertig ist, ist Geduld gefragt. Lass ihn unbedingt in der Form abkühlen, bevor er eine Nacht im Kühlschrank verbringt. Dieses langsame Abkühlen sorgt dafür, dass die Füllung ihre perfekte Konsistenz entwickelt und der Kuchen beim Anschneiden nicht zerfällt. Vor dem Servieren wird er dann mit einer leichten Puderzuckerschicht veredelt, die ihm seinen letzten Schliff gibt.

Tipp: Achte darauf, dass der Rhabarber nicht zu sauer ist. Wenn du unsicher bist, kannst du ihn kurz vor dem Einkneten mit ein wenig Zucker bestreuen und ziehen lassen.

Häufige Fehler – und wie du sie vermeidest

Fehler 1: Der matschige Boden.

Viele lassen den Boden des Cheesecakes einfach roh auf die Füllung kommen. Vertrau mir, das wird matschig. Das schnelle Vorbacken für 20 Minuten ist das Geheimnis, um dem Boden die nötige Festigkeit zu geben, bevor die Feuchtigkeit der Füllung ihn weich machen kann.

Fehler 2: Unfreiwillige Rhabarbersauce.

Wenn die Rhabarberstücke zu klein geschnitten oder die Backzeit zu kurz ist, kann es passieren, dass sie beim Backen zerfallen und eine wässrige Masse bilden. Schneide die Stücke eher großzügig und achte auf die angegebene Backzeit, um die Integrität der Frucht zu bewahren.

Fehler 3: Die Klumpen-Falle.

Unzureichendes Vermischen der Frischkäsefüllung führt oft zu einer ungleichmäßigen Textur. Nimm dir die Zeit, Frischkäse, Schmand und Eier gründlich zu verrühren, bis eine wirklich glatte, homogene Masse entsteht. Das macht den Unterschied zwischen einem guten und einem außergewöhnlichen Cheesecake.

Fehler 4: Ungeduld beim Abkühlen.

Der Versuch, den warmen Kuchen sofort anzuschneiden, endet meist in einer enttäuschten Optik. Ein Cheesecake braucht Zeit zum Setzen. Lass ihn vollständig in der Form abkühlen und dann noch einige Stunden im Kühlschrank ruhen. Erst dann entfaltet er seine volle cremig-feste Pracht.

Variationen für jeden Geschmack

Dieser Rhabarber-Cheesecake ist bereits ein Traum, aber die Welt der Aromen ist groß. Für eine vegane Variante könntest du pflanzliche Frischkäsealternativen und einen veganen Joghurt für die Füllung verwenden und für die Streusel Margarine statt Butter nutzen. Das Ergebnis ist überraschend nah am Original und genauso köstlich.

Eine festliche Variante entsteht, wenn du einen Schuss Amaretto zur Füllung gibst oder die Streusel mit gehackten Pistazien verfeinerst. Das verleiht dem Kuchen eine elegante, leicht nussige Note, die ihn zu einem besonderen Highlight macht.

Für ein intensiveres Aromaspiel kannst du einen Teil des Rhabarbers durch Erdbeeren oder Himbeeren ersetzen. Die Kombination aus der Säure des Rhabarbers und der Süße der Beeren ist ein Klassiker, der immer funktioniert und visuell beeindruckend ist, besonders wenn die roten Früchte durchscheinen.

Profi-Tipps für Rhabarber Cheesecake mit Streuseln

Wenn du dem Kuchen einen zusätzlichen Kick geben möchtest, probiere dieses kleine Geheimnis: Röste die gemahlenen Mandeln für die Streusel kurz in einer trockenen Pfanne an. Das intensiviert ihr Aroma und verleiht den Streuseln eine zusätzliche Nussigkeit, die du lieben wirst.

Beim Rhabarber selbst kannst du experimentieren. Ein Hauch von Zimt oder ein kleiner Schuss Ingwersaft, der unter den Rhabarber gemischt wird, bevor er auf die Füllung kommt, kann eine unerwartete, wunderbare Komplexität hinzufügen, die an orientalische Gewürze erinnert.

Die Oberfläche des Kuchens ist deine Leinwand. Anstatt nur Puderzucker zu verwenden, kannst du Blüten von Lavendel leicht mit dem Puderzucker vermischen und darüber sieben. Das gibt einen subtilen Blütenduft und eine ungewöhnliche, aber delikate Aromenkomponente.

Und ein letzter Tipp für die Streusel: Füge neben den Nüssen auch ein paar Haferflocken oder Sonnenblumenkerne hinzu. Das sorgt für noch mehr Biss und eine rustikalere Textur, die hervorragend zum fruchtigen Rhabarber passt.

Servier-Ideen für Rhabarber Cheesecake mit Streuseln

Anrichten & Dekoration

Stell dir vor: Ein Stück des Kuchens steht auf einem schlichten, weißen Teller. Die goldbraunen Streusel glänzen leicht, und die leicht rosafarbenen Rhabarberstücke blitzen hindurch. Mit einem kleinen Hauch von Puderzucker bestäubt, der wie Neuschnee aussieht, wirkt er fast wie ein Kunstwerk.

Du kannst ihn noch mit ein paar frischen Minzblättern oder essbaren Blüten verzieren. Für einen dramatischen Effekt kannst du einen kleinen Klecks leicht gesüßten oder ungesüßten Schlagrahm daneben setzen, der sich wie eine Wolke über den intensiven Farben des Kuchens abhebt.

Passende Beilagen

Eine Kugel cremiges Vanilleeis ist ein wahrer Klassiker, zu dem fast jeder Cheesecake passt. Die Kälte des Eises und die Wärme des Kuchens sind eine unwiderstehliche Kombination. Eine leichte Sauce aus frischen Beeren, wie Himbeeren oder Erdbeeren, kann die Fruchtigkeit des Rhabarbers aufgreifen und ihm eine zusätzliche Dimension verleihen.

Auch ein Klecks griechischer Joghurt, leicht gesüßt, kann eine erfrischende Ergänzung sein, die die säuerliche Komponente des Kuchens unterstreicht. Für Liebhaber von Schokolade bietet sich ein feiner Schokoladenspiegel an, der einen spannenden Kontrast zur fruchtigen Süße des Rhabarbers bildet. Wer es rustikaler mag, kann dazu einfache, knusprige Kekse oder Biscotti servieren.

Für besondere Anlässe

Dieser Rhabarber-Cheesecake mit Streuseln ist weit mehr als nur ein Nachmittagskaffee-Kuchen. Er eignet sich perfekt als Abschluss eines festlichen Abendessens. Seine elegante Optik und sein raffiniertes Geschmacksprofil machen ihn zur idealen Wahl für Geburtstage, Ostern oder Muttertag.

Wenn du Gäste erwartest, die Wert auf hausgemachte Leckereien legen, wird dieser Kuchen garantiert für Begeisterung sorgen. Er strahlt eine wunderbare Wärme und Gemütlichkeit aus und verbreitet beim Servieren sofort gute Laune.

Aufbewahrung & Lagerung

Reste richtig lagern

Wenn doch einmal ein Stück Rhabarber-Cheesecake übrig bleibt – was selten vorkommt –, ist die richtige Lagerung entscheidend für den Erhalt der Frische. Wickle die Reste fest in Frischhaltefolie oder gib sie in einen luftdichten Behälter. So verhinderst du, dass der Kuchen austrocknet oder unerwünschte Gerüche aus dem Kühlschrank annimmt.

In dieser Form hält sich der Kuchen im Kühlschrank über mehrere Tage, meist 3 bis 4, und behält dabei seine angenehme Textur. Achtung: Der Rhabarber kann mit der Zeit weicher werden, was dem Geschmack aber keinen Abbruch tut.

Einfrieren

Ja, auch Rhabarber-Cheesecake lässt sich wunderbar einfrieren, aber nur, wenn er vollständig ausgekühlt ist! Wickle ihn dafür sorgfältig in mehreren Lagen Frischhaltefolie ein, um ihn vor Gefrierbrand zu schützen, und lagere ihn dann in einem geeigneten Gefrierbehälter oder einer Gefrierbeutel. So kann er bedenkenlos bis zu 3 Monate im Gefrierschrank überdauern.

Beim Einfrieren ist es ratsam, den Kuchen in einzelne Stücke zu schneiden, bevor du ihn verpackst. So kannst du bei Bedarf nur einzelne Portionen auftauen, ohne den gesamten Kuchen aus dem Gefrierschrank nehmen zu müssen. Das schont die Qualität und vermeidet unnötiges Verschwenden.

Aufwärmen ohne Qualitätsverlust

Das Auftauen eines eingefrorenen Rhabarber-Cheesecakes sollte idealerweise im Kühlschrank geschehen. Nimm das gefrorene Stück aus der Folie und lass es langsam bei Raumtemperatur oder am Vortag im Kühlschrank auftauen. So vermeidest du, dass die Feuchtigkeit zu schnell entweicht und der Kuchen trocken wird.

Wenn du den Kuchen wieder leicht erwärmen möchtest – zum Beispiel, um ihn wie frisch gebacken zu genießen –, kannst du das im Ofen bei niedriger Temperatur (ca. 160 °C) für etwa 15-20 Minuten tun. Er wird dann wieder wunderbar weich und die Streusel knusprig, als wäre er gerade erst aus dem Ofen gekommen.

Häufig gestellte Fragen

  1. Wie lange muss der Rhabarber-Cheesecake im Kühlschrank ruhen, damit er die perfekte Konsistenz bekommt?

    Das ist eine der wichtigsten Fragen, denn die Geduld wird hier reich belohnt! Der Kuchen sollte nach dem vollständigen Abkühlen mindestens 4 Stunden, besser aber über Nacht, im Kühlschrank ruhen. Während dieser Zeit festigt sich die Frischkäsemasse, die Aromen verbinden sich optimal miteinander, und die Textur wird angenehm cremig, aber dennoch stabil. Ein zu frühes Anschneiden kann dazu führen, dass der Kuchen auseinanderfällt oder flüssig wirkt, was aber kein Fehler im Geschmack, sondern lediglich in der Konsistenz ist.

  2. Kann ich den Rhabarberkuchen auch mit gefrorenem Rhabarber zubereiten, und wenn ja, gibt es etwas zu beachten?

    Ja, die Zubereitung mit gefrorenem Rhabarber ist durchaus möglich, besonders außerhalb der Rhabarbersaison. Der einzige Unterschied und damit ein wichtiger Punkt, den du beachten musst, ist die höhere Flüssigkeit des gefrorenen Rhabarbers. Lass den gefrorenen Rhabarber vor der Verwendung vollständig auftauen und drücke ihn dann gut aus, um überschüssige Flüssigkeit zu entfernen. Andernfalls könnte die Füllung zu wässrig werden und die Backzeit verlängern sich unnötig, was die Gefahr eines matschigen Bodens erhöht.

  3. Mein Rhabarber ist sehr sauer. Wie kann ich die Säure des Kuchens ausgleichen, ohne ihn zu süß zu machen?

    Das ist eine exzellente Frage, denn die Balance zwischen Süße und Säure ist entscheidend für einen Rhabarber-Cheesecake. Wenn dein Rhabarber besonders sauer ist, kannst du die Menge des Zuckers in der Füllung leicht erhöhen, aber sei vorsichtig, um ihn nicht zu übermäßig süß zu machen. Eine weitere Methode ist, dem Rhabarber beim Vorbereiten eine kleine Menge Zucker hinzuzufügen, ihn kurz ziehen zu lassen und dann die überschüssige Flüssigkeit abzuschütten.

    Zusätzlich kann das Einrühren einer Prise Zimt oder einer Vanilleschote – nicht nur das Mark – in die Füllung helfen, die Wahrnehmung der Säure zu mildern und eine angenehme Wärme hinzuzufügen.

Rhabarber-Cheesecake mit Streuseln

Rhabarber-Cheesecake mit Streuseln

Ein köstlicher und erfrischender Dessert-Option, der perfekt für verschiedene Anlässe geeignet ist. Ob bei einem Familienfest, einem Geburtstagskaffee oder einfach als süße Belohnung nach einem langen Tag – dieser Kuchen überzeugt durch seine cremige Füllung und die knackigen Streusel. Der leicht säuerliche Rhabarber harmoniert wunderbar mit dem süßen Käsekuchen und sorgt für ein geschmackliches Highlight.

4.8 from 567 reviews
Prep Time 30 Minuten
Cook Time 60 Minuten
Total Time 1 Stunde 30 Minuten
Servings 12 Portionen
Course:Abendessen Cuisine:Deutsch Vegetarisch Calories:290 kcal By:ELENA
Servings
  • 225 g Weizenmehl 550
  • 50 g gemahlene Mandeln
  • 1/2 Teelöffel Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 1 Eigelb
  • 100 g Rohrohrzucker
  • 150 g sehr weiche Butter
  • 400 g Frischkäse
  • 200 g Schmand
  • 1 Ei und
  • 1 Eiweiß
  • Mark einer Vanilleschote oder ein EL Vanille-Extrakt
  • Abrieb einer Bio-Zitrone
  • 80 g Zucker
  • 350 g Rhabarber (fertig geputzt und gewogen)
  • Kochen
  1. 1Den Backofen auf 190 °C (170 °C Umluft) vorheizen.
  2. 2Alle Zutaten für den Teig in eine Schüssel geben und mit den Knethaken zu einem streuseligen Teig verkneten. Alternativ geht das auch prima mit den Händen.
  3. 3Die Backform gut ausfetten. Ungefähr zwei Drittel des Teiges auf dem Boden und etwas am Rand der Form festdrücken. Dies gelingt besonders gut mit der Rückseite eines Löffels.
  4. 4Den Boden dann für 20 Minuten vorbacken.
  5. 5Inzwischen den Rhabarber putzen und in ca. 1 cm große Stücke schneiden.
  6. 6Für die Füllung die Vanilleschote aufschlitzen und das Mark herauskratzen. Zusammen mit den restlichen Zutaten in einer Schüssel zu einer geschmeidigen Creme rühren.
  7. 7Den etwas abgekühlten Boden mit der Creme bestreichen, danach den Rhabarber darauf verteilen und ein wenig hineindrücken. Zuletzt das Ganze mit den verbliebenen Streuseln gleichmäßig bestreuen.
  8. 8Den Kuchen für nochmals 40 – 45 Minuten goldbraun backen. In der Form abkühlen lassen, dann in den Kühlschrank stellen. Vor dem Servieren mit etwas Puderzucker bestäuben.
Category:Abendessen Cuisine:Deutsch Vegetarisch
Carbohydrates 30g
Protein 5g
Fat 18g
Saturated Fat 10g
Fiber 1g
Sugar 22g
Sodium 150mg
Cholesterol 50mg

Keywords: Rhabarber, Cheesecake, Streusel, Kuchen, Dessert, Deutsch, Vegetarisch

Ein paar einfache Tipps helfen Ihnen, diesen köstlichen Rhabarber-Cheesecake noch besser zu machen. Achten Sie darauf, die richtigen Schritte zu befolgen! Verwenden Sie frischen Rhabarber: Dieser hat einen intensiveren Geschmack als gefrorener und trägt zur perfekten Konsistenz bei. Lassen Sie den Kuchen abkühlen: Ein vollständiges Abkühlen im Kühlschrank verbessert die Textur und den Geschmack des Cheesecakes. Experimentieren Sie mit Aromen: Fügen Sie etwas Zimt oder Muskatnuss hinzu, um dem Teig eine besondere Note zu verleihen. Achten Sie auf die Backzeit: Überprüfen Sie regelmäßig den Kuchen, damit er nicht zu trocken wird.
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