Leichtes Rhabarbertiramisu

Es war ein grauer Nebeltag im April, die Luft noch frisch und ein Hauch von letztem Winter in der Nase. Genau an solchen Tagen erwache ich meist mit dem Drang, etwas Leuchtendes, Frisches auf den Teller zu zaubern. Ein Hauch von Sonne, ein Gefühl von Aufbruch – und da war er wieder, dieser Gedanke an Rhabarber, der süß-saure Botschafter des Frühlings.

Der Geruch von geschmolzener Butter und frisch gebrühtem Kaffee am Morgen mag manch einen an den Start bringen, doch für mich ist es das Aroma von leicht angeschmortem Rhabarber, das meine Sinne aufweckt und mich in eine kulinarische Reise entführt. Es ist mehr als nur ein Dessert; es ist ein Gefühl der Vorfreude, eine süße Erinnerung, die sich in jedem Bissen entfaltet.

Warum du dieses Rezept lieben wirst

  • Erfrischende Säure trifft auf sanfte Süße: Dieser Tanz zwischen dem pfeffrigen Rhabarber und der zarten Vanille-Quark-Creme ist wie ein Frühlingswind, der über deine Geschmacksknospen fegt und dabei niemals zu aufdringlich wird.
  • Ein Hauch von Leichtigkeit: Statt der schweren Sünden traditioneller Desserts schwebt dieses Tiramisu fast über die Zunge. Jeder Löffel hinterlässt ein Gefühl von Zufriedenheit, ohne die Schwere, die man sonst kennt.
  • Selbstgemacht mit Liebe: Die Löffelbiskuits sind keine schnöde gekaufte Ware. Sie sind das Herzstück, selbst gebacken, mit einer Textur, die sich perfekt mit der cremigen Füllung verbindet und dem Ganzen eine persönliche Note verleiht.
  • Der Frühling auf dem Löffel: Kaum ein Dessert schreit so laut „Frühling“ wie dieses. Die leuchtende Farbe des Rhabarbers und sein unvergleichlicher Geschmack machen es zum perfekten Botschafter der Jahreszeit.
  • Ein Kunstwerk in Gläsern: Die Schichten sehen nicht nur umwerfend aus, wenn sie ins Glas geschichtet werden, sie erzählen auch eine kleine Geschichte von Texturen und Aromen, die sich im Kühlschrank harmonisch vereinen.

Das brauchst du

Bei diesem leichten Rhabarbertiramisu ist die Qualität der Zutaten entscheidend für das Endergebnis. Ein frischer Rhabarber vom Markt bringt die unverkennbare Säure, die das Rückgrat dieses Desserts bildet. Und die Wahl des Quarks bestimmt die Cremigkeit und Leichtigkeit der Füllung – Magerquark ist hier dein bester Freund für ein unbeschwertes Genusserlebnis.

  • Rhabarber: So frisch wie möglich, denn seine Säure ist der Star der Show und verleiht dem Dessert seinen charakteristischen Kick.
  • Ahornsirup: Eine süße, aber dennoch leichte Alternative zu Zucker, die dem Rhabarber eine wundervolle Nuance verleiht.
  • Gemahlener Ingwer: Ein kleiner Teelöffel davon im Rhabarber zaubert eine subtile Wärme und eine überraschende Tiefe, die man nicht erwartet.
  • Zitronenschale: Die feinen Ester der Schale umarmen den Rhabarber und heben seine fruchtigen Aromen auf ein neues Level.
  • Eier: Frische Eier sind das Fundament für luftige Löffelbiskuits, die eine zarte Textur mitbringen.
  • Kokosblütenzucker: Hier sorgt er für eine sanfte Süße und eine leicht karamellige Note in den Löffelbiskuits.
  • Gemahlene Haferflocken: Sie verleihen den Löffelbiskuits eine leichte Nussigkeit und eine angenehme Struktur, die sich toll mit der Creme verbindet.
  • Magerquark: Die Basis für unsere leichte Creme, die für Cremigkeit sorgt, ohne zu beschweren.
  • Joghurt: Fügt eine zusätzliche Dimension der Cremigkeit hinzu und balanciert die Säure des Quarks perfekt aus.
  • Limoncello: Ein kleiner Schluck italienischer Lebensfreude, der der Quarkcreme eine unwiderstehliche, zitronige Frische verleiht.
  • Honig: Hier dient er als natürliche Süße, die wunderbar mit dem Limoncello harmoniert.
  • Sahne (fettreduziert): Etwas geschlagene Sahne gibt der Quarkcreme die nötige Leichtigkeit und Flauschigkeit.
  • Vanilleschote: Das Aroma einer echten Vanilleschote veredelt die Creme und umhüllt sie mit einer aromatischen Wärme.

Die genauen Mengenangaben für diese wundervollen Zutaten findest du im Hauptteil der Zubereitung.

Die Geschichte hinter diesem Gericht

Rhabarber, diese oft unterschätzte Pflanze, hat eine lange Geschichte auf dem europäischen Kontinent. Ursprünglich aus Zentralasien stammend, wurde er im Mittelalter nach Europa gebracht und zunächst eher als Heilpflanze denn als kulinarische Zutat geschätzt. Seine kräftige Säure war gewöhnungsbedürftig und erforderte viel Zucker, um ihn genießbar zu machen.

Im Laufe der Jahrhunderte hat sich Rhabarber von einer Heilpflanze zu einem beliebten Obstmahl entwickelt, das besonders im Frühling und Frühsommer Hochsaison hat. Die Art, wie wir ihn heute zubereiten, hat sich stark verändert. Wo früher oft nur ein stark gesüßter Brei entstand, schaffen wir heute raffinierte Desserts, die seine natürliche Säure zelebrieren und mit anderen Aromen kontrastieren. Der Begriff Rhabarber selbst ist ein faszinierendes Beispiel für sprachliche Entwicklung und kulturellen Austausch.

Was Rhabarber zeitlos macht, ist seine Fähigkeit, Frische und Würze zu vereinen. Er erinnert uns daran, dass die Natur ihre eigenen Zyklen hat und wir uns auf diese saisonalen Höhepunkte freuen können. Die Idee, seine Säure in einem cremigen, fast schon dekadenten Dessert wie Tiramisu zu nutzen, ist ein relativ junger, aber genialer Einfall, der die klassische italienische Süßspeise in ein leichteres, frühlingshaftes Gewand kleidet.

So bereitest du Leichtes Rhabarbertiramisu zu

Schritt 1: Der Rhabarber – Die Säure erwacht

Das Herzstück unseres Frühlingsdesserts ist natürlich der Rhabarber. Wenn du ihn zum ersten Mal verarbeitest, werde nicht nervös wegen seiner doch recht kräftigen Säure. Diese ist es, die diesem Tiramisu seinen Charakter verleiht und es so wunderbar leicht macht. Nimm dir Zeit, den Rhabarber zu putzen, die holzigen Enden abzuschneiden und ihn dann in etwa drei Zentimeter lange Stücke zu schneiden. Denk daran, dass er beim Backen noch weicher wird. Du möchtest keine zähen Fasern im fertigen Dessert haben.

Gib die Rhabarberstücke nun in eine Auflaufform, die du für den Ofen nutzen kannst. Nun kommt der Ahornsirup ins Spiel. Er ist nicht nur für die Süße zuständig, sondern auch dafür, die Säure des Rhabarbers sanft zu umspielen und ihm eine leichte Karamellnote zu verleihen. Streue den gemahlenen Ingwer darüber – sei hier nicht zu sparsam, aber auch nicht übertrieben. Er gibt eine warme, würzige Note, die fantastisch mit der Säure harmoniert. Und wie ein kleiner Zauberstab wirkt die Zitronenschale: reibe sie ab und gib sie zu den Rhabarberstücken. Der Duft allein verspricht schon frühlingshafte Leichtigkeit.

Jetzt wandert die Form in den vorgeheizten Ofen bei 180 Grad Ober- und Unterhitze. Gib ihm etwa 30 Minuten Zeit, bis der Rhabarber ganz weich ist und zu zerfallen beginnt. Diese Zeit im Ofen intensiviert seinen Geschmack und macht ihn samtig. Nimm die Form heraus und lass den Rhabarber komplett auskühlen. Das ist wichtig, damit er die anderen Komponenten nicht zu sehr erwärmt und die Textur des Tiramisus bewahrt bleibt.

Tipp: Wenn dein Rhabarber besonders sauer ist, scheue dich nicht, einen Esslöffel mehr Ahornsirup hinzuzufügen. Ein wenig Süße darf er schon abbekommen.

Schritt 2: Die Löffelbiskuits – Das Fundament der Süße

Für das perfekte Tiramisu brauchen wir Löffelbiskuits, die nicht nur süß, sondern auch wunderbar fluffig und leicht sind. Diese selbstgemachten zuckerärmeren Varianten mit Haferflocken sind nicht nur eine gesündere Alternative, sondern bringen auch eine leicht nussige Note mit, die sich fantastisch mit dem Rhabarber ergänzt. Dreh die Ofentemperatur nun auf 200 Grad hoch, denn für die Biskuits brauchen wir etwas mehr Hitze.

Das Geheimnis der Luftigkeit liegt im Trennen der Eier. Nimm die drei Eier und trenne sorgfältig das Eiweiß vom Eigelb. In einer sauberen, fettfreien Schüssel schlägst du das Eiweiß mit einer Prise Salz steif. Wirklich steif, bis sich feste Spitzen bilden, die beim Umdrehen der Schüssel halten. In einer separaten Schüssel schlägst du das Eigelb mit dem Kokosblütenzucker dick und cremig auf. Die Masse sollte sich hellgelb und voluminös anfühlen. Das ist der Moment, wo die Süße beginnt ihre Magie zu entfalten.

Nun ist Geduld gefragt: Hebe das steif geschlagene Eiweiß vorsichtig unter die Eigelbmasse. Verwende einen Teigschaber und mache langsame, überlappende Bewegungen, um die Luftigkeit zu bewahren. Zuletzt kommen die gemahlenen Haferflocken dazu. Auch sie werden nur kurz untergehoben, bis sie gerade so eingearbeitet sind. Du willst keine zähe Masse, sondern einen luftigen Teig.

Bereite ein Backblech mit Backpapier vor. Nimm einen Löffel und forme aus dem Teig circa acht Zentimeter lange und drei Zentimeter breite Streifen, wie kleine Finger. Lass genügend Abstand, sie werden noch etwas aufgehen. Backe sie im vorgeheizten Ofen für etwa zehn bis zwölf Minuten, bis sie goldgelb sind. Lass sie danach vollständig auskühlen, bevor du sie zum Schichten verwenden kannst.

Achtung: Achte darauf, dass du die Haferflocken wirklich nur kurz unterhebst. Zu viel Rühren und sie werden die Luftigkeit deiner Biskuits stehlen.

Schritt 3: Die Quarkcreme – Sanfte Umarmung der Aromen

Jetzt kommt die leichte und cremige Füllung, die das Herzstück unseres Tiramisus bildet und die Säure des Rhabarbers so wunderbar ausbalanciert. In einer Schüssel gibst du den Magerquark. Er ist die Basis für unsere unbeschwerte Creme. Füge den Joghurt hinzu, der für eine zusätzliche feine Säure und Cremigkeit sorgt. Der Limoncello ist hier nicht nur ein aromatischer Kick, sondern repräsentiert auch ein Stück italienischer Lebensfreude, das sich perfekt in dieses frühlingshafte Dessert einfügt. Gib auch den Honig hinzu, der die Süße sanft abrundet und eine natürliche Fülle verleiht.

Vermenge diese Zutaten mit einem Löffel oder einem Schneebesen, bis eine glatte, cremige Masse entsteht. Es sollte keine Klümpchen geben, sondern eine homogene Basis. Kratze das Mark aus der frischen Vanilleschote. Dieses feine, aromatische Pulver ist ein wahrer Genuss und verleiht der Creme eine unvergleichliche Tiefe und Süße, die weit über den Geschmack von Vanilleextrakt hinausgeht. Rühre es kurz unter die Quarkmasse.

In einer separaten Schüssel schlägst du nun die fettreduzierte Sahne steif. Auch hier gilt: Nicht zu lange schlagen, sonst wird sie Butter. Du möchtest eine luftige und stabile Masse. Sobald die Sahne steif ist, hebst du sie vorsichtig und in mehreren Etappen unter die Quarkmasse. Diesen Vorgang nennt man „unterheben“, dabei versuchst du, so viel Luft wie möglich in der Masse zu behalten. Das Ergebnis ist eine federleichte, luftige Creme, die wie eine sanfte Wolke auf der Zunge zergeht.

Tipp: Wenn du keine Vanilleschote zur Hand hast, kannst du auch hochwertigen Vanilleextrakt verwenden. Aber die echte Schote ist unersetzlich für dieses Aroma.

Schritt 4: Das Schichten – Die Kunst der Harmonie

Jetzt ist es Zeit, alle Komponenten zusammenzubringen und unser leichtes Rhabarbertiramisu in seiner vollen Pracht entstehen zu lassen. Nimm dir vier schöne Gläser oder kleine Schalen. Die Transparenz der Gläser ist ideal, um die schönen Schichten unseres Desserts zur Geltung zu bringen.

Verteile zuerst etwa zwei Esslöffel der cremigen Quarkmasse auf dem Boden jedes Glases. Diese erste Schicht bildet eine weiche Basis für die kommenden Aromen. Nun gibst du den abgekühlten, bereits gebackenen Rhabarber darauf. Versuche, eine Schicht von etwa zwei Zentimetern Höhe zu bilden. Das gibt jedem Löffel eine gute Portion fruchtige Saftigkeit. Darauf verteilst du dann einige der selbstgemachten, leicht zerbröselten Löffelbiskuits. Sie saugen die Feuchtigkeit auf und verbinden die Schichten.

Nun folgt eine weitere Schicht der luftigen Quarkcreme, die die Löffelbiskuits abdeckt. Streiche sie sanft glatt. Zum krönenden Abschluss gibst du noch ein wenig des köstlichen Rhabarbers obendrauf. Wer möchte, kann noch ein paar gehackte Pistazien darüber streuen. Ihre grüne Farbe und ihre leicht herbe Note passen wunderbar zum fruchtigen Rhabarber und geben dem Dessert einen optischen und geschmacklichen Kontrast.

Wichtig: Die Löffelbiskuits saugen schnell Flüssigkeit auf. Wenn du das Tiramisu zu lange vor dem Servieren schichtest, können sie zu weich werden. Besser ist es, es kurz vor dem Kühlen fertigzustellen.

Stelle die Gläser nun für mindestens 15 Stunden, besser aber bis zum Servieren, in den Kühlschrank. Diese Ruhezeit ist entscheidend, damit sich die Aromen verbinden können und die Löffelbiskuits die nötige Feuchtigkeit aufnehmen, um die perfekte Konsistenz zu erreichen.

Häufige Fehler – und wie du sie vermeidest

Fehler 1: Zu wässriger Rhabarber. Manche greifen zu überreifem Rhabarber, der viel Fruchtsaft enthält. Dadurch wird das ganze Dessert wässrig und die Löffelbiskuits weichen zu schnell durch. Kaufe lieber festen, knackigen Rhabarber und lass ihn, falls nötig, nach dem Backen kurz abtropfen, bevor du ihn für die Schichten verwendest.

Fehler 2: Die Quarkcreme ist nicht luftig genug. Das passiert, wenn man die geschlagene Sahne nicht vorsichtig genug unterhebt. Sei behutsam, benutze einen Spachtel und arbeite in mehreren Schritten. Denk daran, dass du die Luftigkeit bewahren willst, die du mühsam in die Sahne hineingeschlagen hast.

Fehler 3: Zu langes Kühlen vor dem Servieren. Wenn das Tiramisu zu lange gestanden hat – länger als etwa 15 Stunden –, können die Löffelbiskuits die Flüssigkeit so stark aufnehmen, dass das Dessert matschig wird und die feinen Schichten verschwimmen. Plane das Schichten am besten nur ein paar Stunden vor dem Servieren.

Fehler 4: Der Rhabarbergeschmack ist zu mild. Das kann passieren, wenn man beim Backen des Rhabarbers mit Ahornsirup und Gewürzen spart. Sei mutig! Der Rhabarber soll seine Säure entfalten und im Kontrast zur süßen Creme stehen. Scheue dich nicht, vor dem Schichten eine kleine Kostprobe zu nehmen und eventuell noch einen Hauch mehr Würze oder Süße hinzuzufügen.

Variationen für jeden Geschmack

Wer eine vegane Variante möchte, kann auf eine Basis aus Seidentofu und Kokoscreme zurückgreifen. Den Rhabarber dann wie gewohnt mit Ahornsirup und Gewürzen zubereiten. Die Löffelbiskuits lassen sich durch vegane Kekse oder eingeweichte Biskuitböden ersetzen, die aus pflanzlichen Zutaten hergestellt wurden.

Für eine extra-festliche Note kann man der Quarkcreme noch einen Schuss Prosecco oder Erdbeerlimes beimengen. Statt Pistazien eignen sich hier auch gehackte weiße Schokolade oder kandierte Rosenblätter als Garnitur, um das Dessert noch edler zu gestalten. Mit ein paar frischen Beeren wird es noch fruchtiger.

Auch die Kernzutaten lassen sich variieren: Statt Rhabarber könnte man im Sommer Erdbeeren oder Himbeeren verwenden, die dann mit einem Hauch Zitronensaft oder Balsamico abgerundet werden. Die Löffelbiskuits könnten sogar mit etwas Matcha-Pulver eingefärbt werden für einen visuellen Hingucker und eine leichte erdige Note.

Profi-Tipps für Leichtes Rhabarbertiramisu

Ein echter Geheimtipp: Bevor du den Rhabarber in den Ofen gibst, kannst du ein paar Scheiben dünne Ingwerwurzel mitbacken. Sie verströmen ein intensiveres Aroma, das sich dann im fertigen Dessert überraschend gut bemerkbar macht.

Wenn du die Löffelbiskuits formst, kannst du statt eines Löffels auch einen Spritzbeutel mit großer Lochtülle verwenden. Das sorgt für gleichmäßigere Streifen und eine etwas feinere Textur.

Für die Quarkcreme ist es ratsam, den Magerquark vorher gut abtropfen zu lassen, wenn er sehr flüssig ist. Das verhindert, dass das Tiramisu am Ende zu wässrig wird, und sorgt für eine stabilere Creme.

Beim Schichten kann man die Löffelbiskuits, bevor man sie ins Glas gibt, kurz in eine sehr schwache Mischung aus etwas Limoncello und Wasser tunken. Nur ganz kurz, damit sie nicht zu matschig werden, aber doch eine zusätzliche Geschmacksnote aufnehmen.

Um dem Ganzen einen überraschenden Touch zu verleihen, könntest du in die Quarkcreme noch einen Esslöffel geriebene Mandeln oder Kokosraspeln einarbeiten. Das gibt der Creme mehr Struktur und eine feine Nussigkeit, die wunderbar zum Rhabarber passt.

Servier-Ideen für Leichtes Rhabarbertiramisu

Anrichten & Dekoration

Die Präsentation in Gläsern ist ein Klassiker, der immer gut ankommt. Stelle sicher, dass die Schichten klar erkennbar sind. Eine Garnitur aus frischen Minzblättern oder einigen essbaren Blüten verleiht dem Gericht Frische und Farbe. Wer mag, kann noch einen einzelnen, kandierten Rhabarberstreifen vorsichtig auf die oberste Schicht setzen – ein echter Hingucker.

Passende Beilagen

Dieses leichte Rhabarbertiramisu steht meist für sich, aber eine Kugel cremiges Vanilleeis, das langsam schmilzt und sich mit der fruchtigen Creme vermischt, ist eine herrliche Ergänzung. Auch eine leichte, ungesüßte Schlagsahne als Klecks obendrauf kann die Cremigkeit noch unterstreichen, ohne zu beschweren. Für zusätzlichen Crunch könnten ein paar knusprige Honig-Chili-Kartoffeln eine unerwartete, aber spannend Balance schaffen.

Für besondere Anlässe

Dieses Dessert eignet sich perfekt für Ostern, Geburtstage im Frühling oder ein leichtes Sommermenü. Es ist nicht zu schwer und hinterlässt nach einem ausgiebigen Essen ein Gefühl von Leichtigkeit. Auch zu einem Kaffeeklatsch, bei dem man etwas Besonderes bieten möchte, ist es eine wunderbare Wahl, da es sich gut vorbereiten lässt.

Aufbewahrung & Lagerung

Reste richtig lagern

Um die Frische des leichten Rhabarbertiramisus zu bewahren, solltest du es in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank aufbewahren. So verhinderst du, dass es unerwünschte Gerüche aus dem Kühlschrank annimmt und die Oberfläche nicht austrocknet. Am besten schmeckt es noch am ersten oder zweiten Tag.

Einfrieren

Das Einfrieren von Tiramisu, besonders mit einer Quarkbasis, ist nicht ideal. Die cremige Textur kann durch den Gefrier- und Tauprozess beeinträchtigt werden und wird oft wässrig oder grieselig. Es ist besser, den Rhabarber separat einzufrieren und das Tiramisu frisch zuzubereiten, wenn du Lust darauf hast.

Aufwärmen ohne Qualitätsverlust

Dieses Tiramisu ist dafür gedacht, kalt genossen zu werden. Es ist nicht zum Erwärmen gedacht. Jeglicher Versuch, es im Ofen, in der Mikrowelle oder auf dem Herd zu erwärmen, würde die feine Konsistenz zerstören und es matschig machen. Genieße es frisch aus dem Kühlschrank, so wie es sein soll.

Häufig gestellte Fragen

  1. Wie lange ist Leichtes Rhabarbertiramisu haltbar?

    Das leichte Rhabarbertiramisu ist im Kühlschrank, gut abgedeckt in einem luftdichten Behälter, für etwa 1 bis 2 Tage haltbar. Länger sollte es jedoch nicht gelagert werden, da die Löffelbiskuits zu weich werden und die frischen Aromen nachlassen könnten. Am besten schmeckt es am Tag der Zubereitung oder am darauf folgenden Tag.

  2. Kann ich Löffelbiskuits selber machen?

    Ja, unbedingt! Die selbstgemachten Löffelbiskuits sind ein wichtiger Bestandteil dieses Rezepts und verleihen dem leichten Rhabarbertiramisu eine besondere Note, die gekaufte Biskuits oft nicht erreichen. Unser Rezept verwendet Haferflocken für eine leichte Nussigkeit und nutzt weniger Zucker. Dies sorgt für eine perfekte Balance und eine wunderbare Textur, die sich ideal mit der Cremigkeit des Desserts verbindet. Du wirst den Unterschied schmecken!

  3. Ist Leichtes Rhabarbertiramisu vegan?

    Dieses spezielle Rezept enthält Eier und Milchprodukte wie Magerquark und Sahne, ist also nicht vegan. Eine vegane Variante zu kreieren ist jedoch durchaus möglich. Du würdest pflanzliche Alternativen für die Eier und Milchprodukte verwenden, wie zum Beispiel Soja- oder Kokosjoghurt anstelle von Quark und geschlagene Kokoscreme anstelle von Sahne. Auch für die Löffelbiskuits müssten vegane Zutaten wie pflanzliche Milch und ein Bindemittel genutzt werden.

Leichtes Rhabarbertiramisu

Leichtes Rhabarbertiramisu

Leichtes Rhabarbertiramisu ist das perfekte frühlingshafte Dessert, das mit seinem erfrischenden Rhabarbergeschmack und der fluffigen Vanille-Quark-Creme begeistert. Dieses Rezept ist nicht nur köstlich, sondern auch eine gesündere Variante des klassischen Tiramisu. Die Kombination aus selbstgemachten Löffelbiskuits und fruchtigem Rhabarber macht es zu einem Highlight auf jeder Kaffeetafel oder bei festlichen Anlässen. Mit einfachen Zutaten und wenigen Schritten zaubern Sie im Handumdrehen ein leichtes Dessert, das sowohl kalorienbewusste Genießer als auch Liebhaber süßer Speisen anspricht. Perfekt für einen gemütlichen Abend mit Freunden oder ein festliches Buffet – dieses Tiramisu wird garantiert zum Star Ihres Menüs.

4.8 from 675 reviews
Prep Time 30 Minuten
Cook Time 30 Minuten
Total Time 3 Stunden
Servings 4 Portionen
Course:Abendessen Cuisine:Deutsch Vegetarisch Calories:185 kcal By:ELENA
Servings
  • 600 g Rhabarber
  • 2 EL Ahornsirup
  • 1 Prise gemahlener Ingwer
  • 1 Stück Zitronenschale
  • 3 Eier
  • 2 EL Kokosblütenzucker
  • 70 g gemahlene Haferflocken
  • 1 Prise Salz
  • 380 g Magerquark
  • 200 g Joghurt
  • 2 EL Limoncello
  • 2 EL Honig
  • 125 g Sahne (fettreduziert)
  • 1 Vanilleschote
  • Gehackte Pistazien zur Deko
  • Kochen
  1. 1Den Ofen auf 180 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Den Rhabarber putzen und in ca. 3 cm lange Stücke schneiden. Mit dem Ahornsirup, dem gemahlenen Ingwer und der Zitronenschale in einer Auflaufform vermengen. Im vorgeheizten Ofen ca. 30 Minuten backen bis der Rhabarber ganz weich ist. Herausnehmen und komplett auskühlen lassen.
  2. 2Den Ofen auf 200 Grad hoch drehen. Die Eier trennen. Das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen. Das Eigelb mit dem Kokosblütenzucker dick cremig aufschlagen. Das Eiweiß unterheben. Zum Schluss die gemahlenen Haferflocken portionsweise dazugegeben und locker unterheben. Einen Esslöffel Teig auf einem mit Backpapier belegtem Backblech zu einem ca. 8 cm langen und 3 cm breiten Streifen streichen. Mit dem restlichen Teig ebenso verfahren. Die Löffelbiskuits im vorgeheizten Ofen ca. 10 – 12 Minuten backen bis sie goldgelb sind. Herausnehmen und auskühlen lassen.
  3. 3Den Magerquark mit dem Limoncello, dem Honig und dem Joghurt cremig rühren. Das Mark der Vanilleschote auskratzen und unterrühren. Die Sahne steif schlagen und unter die Quarkmasse heben.
  4. 4Nun etwa 2 EL Quarkmasse auf vier Gläser aufteilen. Den abgekühlten Rhabarber ca. 2 cm hoch darauf schichten und darauf ein paar zerbröselte Löffelbiskuits geben. Nochmals mit einer Schicht Quark abschließen, etwas Rhabarber obenauf geben und das Tiramisu mit gehackten Pistazien bestreuen. Bis zum Servieren im Kühlschrank aufbewahren, aber besser nicht länger als 15 Stunden, da es sonst zu sehr durchweicht. Das leichte Rhabarbertiramisu ist nun bereit zum Genießen!
Category:Abendessen Cuisine:Deutsch Vegetarisch
Carbohydrates 30g
Protein 7g
Fat 5g
Saturated Fat 2g
Fiber 2g
Sugar 15g
Sodium 40mg
Cholesterol 40mg

Keywords: Rhabarber, Tiramisu, Dessert, Frühlingsdessert, leicht, vegetarisch, Quark, Löffelbiskuits

Bis zum Servieren im Kühlschrank aufbewahren, aber besser nicht länger als 15 Stunden, da es sonst zu sehr durchweicht.
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