Omas Spargelsuppe aus Schalen – Kochen aus Liebe

Der Duft von frisch geschältem Spargel, der sich langsam in der Küche ausbreitet, ist für mich ein untrügliches Zeichen: Der Frühling ist da. Doch es ist nicht nur der spargelige Geruch, der mich jedes Jahr aufs Neue begeistert, sondern ein ganz bestimmtes Gefühl, das damit verbunden ist. Es ist die Erinnerung an Omas Küche, an ihren pragmatischen Umgang mit Lebensmitteln und an die Magie, die sie aus scheinbar einfachen Dingen zaubern konnte.

Dieses Gericht ist mehr als nur eine Suppe; es ist ein Stück gelebte Nachhaltigkeit und ein Zeugnis einer Kochkunst, die Wertschätzung für jedes einzelne Lebensmittel zelebriert. Es ist ein kulinarischer Schatz, der uns daran erinnert, wie viel Potenzial selbst in den Teilen steckt, die wir sonst achtlos wegwerfen würden.

Warum du dieses Rezept lieben wirst

  • Ein Echo der Vergangenheit: Diese Suppe ist wie eine warme Umarmung deiner Kindheit, eine direkte Verbindung zur bodenständigen und liebevollen Küche von Oma, die weiß, wie man aus wenig viel zaubert.
  • Intensiver Spargelgenuss: Du erlebst das pure, konzentrierte Aroma von Spargel, das durch das Auskochen der Schalen und Enden entsteht und jede Löffelspitze mit Frühlingsgeschmack erfüllt.
  • Nachhaltigkeit, die schmeckt: Dieses Rezept beweist eindrucksvoll, dass Luxus nicht teuer sein muss und dass das Wegwerfen von Lebensmitteln eine Sünde ist, wenn man stattdessen solch eine Delikatesse kreieren kann.
  • Pure Cremigkeit: Eine samtige Textur, die auf der Zunge zergeht, verwandelt eine einfache Suppe in ein kleines Festessen, das den Gaumen verwöhnt und glücklich macht.
  • Schnell zur Spargelfreude: In erstaunlich kurzer Zeit holst du dir den Geschmack des Frühlings auf den Tisch, perfekt für Tage, an denen die Lust auf Spargel größer ist als die Zeit zum Kochen.

Das brauchst du

Bei diesem Gericht liegt die wahre Magie in der Qualität dessen, was wir gemeinhin als „Abfall“ betrachten. Die Schalen und Enden des Spargels sind voller Aroma und Nährstoffe, die nur darauf warten, von uns freigesetzt zu werden. Achte darauf, dass der Spargel, aus dem du die Schalen gewinnst, frisch ist – je frischer, desto intensiver wird der Sud und damit deine Suppe.

  • Frische Spargelschalen und -enden: Das goldene Herz deiner Suppe, voller konzentriertem Spargelaroma, das sonst im Müll landet.
  • Gutes Wasser: Die Grundlage für deinen Sud, das die Aromen der Spargelschalen aufnimmt und bewahrt.
  • Butter und Mehl: Die Basis für eine klassische, helle Mehlschwitze, die deiner Suppe ihre herrliche Cremigkeit und Bindung verleiht, ohne den Spargelgeschmack zu überlagern.
  • Sahne: Verleiht der Suppe eine luxuriöse Fülle und eine seidige Textur, die zum Genießen einlädt.
  • Zitrone oder Weißwein: Ein Spritzer Säure bringt die Aromen zum Leuchten und verleiht der Suppe eine wunderbare Frische.
  • Gewürze (Salz, Muskat, Zucker): Verfeinern und runden den Geschmack ab, wobei eine Prise Zucker den Spargelgeschmack subtil hervorhebt.
  • Frischer Schnittlauch: Das grüne Finish, das nicht nur Farbe, sondern auch eine leichte, frühlingshafte Würze beisteuert.

Die Geschichte hinter diesem Gericht

In meiner Kindheit war Spargel ein Festessen, aber keine exzessive Verschwendung. Meine Oma, eine Frau, die mit wenigen Mitteln Großes vollbringen konnte, sah in den Schalen und den holzigen Enden des Spargels keine Abfälle, sondern wertvolle Zutaten. Sie lehrte mich, dass wahre Kochkunst darin liegt, das Beste aus allem zu machen, was die Natur uns schenkt.

Dieses Ritual des Spargelschälens erlebte ich oft am Wochenende, wenn der Tisch voller war und das Lachen lauter. Während meine Eltern die zarten Stangen für den Hauptgang vorbereiteten, verwandelte Oma die beiseitegelegten Schalen in einen duftenden Sud. Dieser Sud war die Seele ihrer Spargelcremesuppe, ein Versprechen auf kommenden Genuss, noch bevor die Hauptspeise serviert wurde.

Heute, wo das Bewusstsein für [Nachhaltigkeit](https://pdavip.com/category/Abendessen/) und lokale Produkte wächst, gewinnt dieses einfache Gericht eine neue Bedeutung. Es ist nicht nur eine geschmackliche Reise in die Vergangenheit, sondern auch ein Statement für eine Küche, die achtsam und respektvoll mit Ressourcen umgeht. Die Idee, dass aus vermeintlichem Müll ein solch aromatisches und cremiges Meisterwerk entstehen kann, ist eine Lektion, die ich gern weitergebe.

So bereitest du Omas Spargelsuppe aus Schalen zu

Schritt 1: Der Schatz der Schalen – Aroma extrahieren

Bevor wir überhaupt an das Kochen denken, widmen wir uns dem wahren Schatz dieses Gerichts: den Spargelschalen. Waschen ist hier das A und O; man weiß nie, was sich noch im Erdreich versteckt hat. Die Schalen, ebenso wie die holzigen Enden, kommen in einen Topf. Hier bitte nicht geizen, denn je mehr Schalen, desto intensiver der Sud, der die Basis für unsere cremige Köstlichkeit bilden wird. Gib reichlich Wasser hinzu, eine gute Prise Salz und eine winzige Prise Zucker, um den feinen Spargelgeschmack zu intensivieren und ihm auf die Sprünge zu helfen.

Nun heißt es Geduld haben. Der Sud darf sanft vor sich hin köcheln, nicht sprudelnd und wild kochen, sondern eher wie ein leises Murmeln, das die Aromen langsam und behutsam aus den Schalen löst. Um die 25 bis 30 Minuten sind dafür ideal. Stell dir vor, wie sich das zarte Aroma des Spargels in der aufsteigenden Dampfwolke entfaltet – das ist die Magie, die wir einfangen wollen.

Schritt 2: Den Sud klären – Reinheit für den Geschmack

Nachdem die Schalen ihre aromatische Kraft preisgegeben haben, ist es Zeit, sie von ihrem Elixier zu trennen. Ein feines Sieb ist hier dein bester Freund. Gieße den Sud vorsichtig ab und achte darauf, die Schalen gut auszudrücken. Das ist wichtig, denn in jeder einzelnen Schale steckt noch kostbares Aroma, das wir nicht verschenken wollen. Stell den Sud beiseite, am besten in einem Gefäß, in dem du die Menge gut ablesen kannst – etwa 1200 ml benötigen wir nach dem Kochen.

Wenn du zusätzlich Spargelbruch dafür verwendest, kannst du diesen nun, nachdem die Schalen abgekocht sind, klein schneiden und in diesem aromatischen Spargelsud für etwa 20 Minuten gar ziehen lassen. Dieser Bruch wird später als feine Einlage dienen und den Geschmack noch weiter bereichern. Wenn der Spargel weich ist, gieße auch ihn wieder durch ein Sieb ab, fange aber den Sud auf, der nun noch intensiver nach Spargel schmeckt.

Schritt 3: Die cremige Basis – Die Mehlschwitze

Jetzt kommt ein klassischer Schritt, der für die seidige Textur unserer Suppe verantwortlich ist: die helle Mehlschwitze. In einem sauberen Topf zerlässt du die Butter bei mittlerer Hitze. Gib das Mehl hinzu und rühre es sofort mit einem Holzlöffel oder Schneebesen ein, bis eine gleichmäßige, helle Masse entsteht. Wichtig ist hier, dass das Mehl nicht braun wird – wir wollen eine helle Schwitze, um den feinen Spargelgeschmack nicht zu verfälschen.

Diese helle Masse bildet die Grundlage für die Bindung. Stelle dir vor, wie die Butter das Mehl sanft ummantelt. Das ist der Beginn der Magie, die deine Suppe unvergleichlich cremig machen wird. Achte darauf, dass keine trockenen Mehlinseln mehr zu sehen sind, nur eine homogene Masse, die leicht duftet – ein Versprechen für die spätere Konsistenz. Diese helle Masse ist bereit, die Aromen des Spargels aufzunehmen.

Schritt 4: Die Verschmelzung – Von Sud zu Suppe

Hast du die helle Mehlschwitze vorbereitet, ist es Zeit, sie mit dem kostbaren Spargelsud zu verräuben. Gib den heißen Sud nach und nach zur Mehlschwitze und rühre dabei ununterbrochen mit dem Schneebesen. Das ist entscheidend, damit sich keine Klümpchen bilden und eine wunderbar glatte Bindung entsteht. Geduld und stetiges Rühren sind hier der Schlüssel zum Erfolg.

Stell dir vor, wie sich die glatte Masse mit dem aromatischen Sud verbindet und langsam zu einer cremigen Suppe wird. Wenn du den Spargelbruch mitgekocht hast, gib diesen nun ebenfalls zur Suppe. Alles soll nun sanft weiterköcheln, damit sich die Aromen vollends entfalten und die Suppe die gewünschte Konsistenz erhält. Das ist der Moment, in dem sich die Zutaten harmonisch vereinen.

Schritt 5: Verfeinerung und Geschmack – Das letzte i-Tüpfelchen

Die Suppe hat nun ihre sämige Konsistenz erreicht und duftet herrlich nach Spargel. Nun geht es ans Abschmecken, das die Aromen zum Leuchten bringt. Gib einen guten Schuss Sahne hinzu, die der Suppe eine luxuriöse Fülle und Eleganz verleiht. Kurz aufkochen lassen, nicht zu lange, damit die Sahne ihre Cremigkeit behält.

Nun kommt die Zitrone oder der Weißwein ins Spiel. Ein Spritzer Zitronensaft sorgt für eine frische, leichte Note, die hervorragend zum Spargel passt. Wenn du es etwas eleganter magst, kannst du auch einen Schuss trockenen Weißwein verwenden, der eine subtile Säure und Raffinesse mitbringt. Mit Salz, einer guten Prise frisch geriebener Muskatnuss und eventuell noch einer kleinen Prise Zucker wird nun abgeschmeckt. Probier dich hier langsam heran, bis der Geschmack perfekt ausbalanciert ist.

Schritt 6: Das Finale – Grüne Frische und Präsentation

Die Suppe ist nun fast fertig. Wenn du magst, kannst du sie vor dem Servieren noch einmal durch ein feines Sieb passieren, um eine absolut samtige Konsistenz zu erhalten. Füge dann den frisch geschnittenen Schnittlauch hinzu. Seine frische, leicht pfeffrige Note ist der perfekte Kontrast zur cremigen Süße der Spargelsuppe und sie bringt zudem wunderschöne grüne Tupfer ins Spiel.

Gieße die heiße, cremige Suppe in vorgewärmte Teller oder kleine Schälchen. Serviere sie sofort, solange sie ihren vollen Duft entfaltet. Ein Hauch von Schnittlauch auf der Oberfläche und eventuell ein paar zarte Spargelspitzen als Garnitur machen optisch noch etwas her. So wird aus vermeintlichen Resten ein echtes Frühlingshighlight auf deinem Tisch.

Häufige Fehler – und wie du sie vermeidest

Fehler 1: Zu wenig Aroma im Sud

Manche Leute sind zu sparsam mit den Spargelschalen oder kochen sie nicht lange genug. Das Ergebnis ist dann eine Suppe, die zwar cremig ist, aber den charakteristischen Spargelgeschmack vermissen lässt. Sei hier mutig: Je mehr frische Schalen und je länger die Kochzeit bei niedriger Temperatur, desto intensiver wird dein Sud, und desto besser die Suppe.

Fehler 2: Klumpige Suppe

Eine klumpige Suppe ist selten ein Genuss. Das passiert meist, wenn man die kalte Mehlschwitze nicht richtig mit dem heißen Sud aufgießt oder zu wenig rührt. Achte darauf, den Sud immer nach und nach einzurühren und dabei kräftig mit dem Schneebesen zu arbeiten, bis eine homogene Masse entsteht. Auch das leichte Anschwitzen des Mehls ist wichtig, damit es sich gut mit der Flüssigkeit verbindet.

Fehler 3: Zu viel oder zu wenig Säure

Spargel ist ein feines Gemüse, das von einer leichten Säure profitiert, um seinen Geschmack zu unterstreichen. Zu viel davon macht die Suppe sauer, zu wenig lässt sie flach schmecken. Beginne mit einem kleinen Spritzer Zitrone oder einem kleinen Schuss Weißwein und probiere dich vorsichtig heran. Oft ist weniger mehr, um die natürliche Süße des Spargels hervorzuheben, anstatt sie zu überdecken.

Fehler 4: Die Sahne gerinnt

Wenn die Suppe bereits sehr heiß ist, kann die Sahne beim Einrühren gerinnen. Um das zu verhindern, kannst du die Sahne separat erwärmen oder die Suppe vor dem Hinzufügen der Sahne etwas abkühlen lassen. Oder noch besser: Gib die Sahne erst ganz zum Schluss dazu und erwärme die Suppe nur noch sanft, bis sie heiß ist, anstatt sie sprudelnd kochen zu lassen.

Variationen für jeden Geschmack

Die vegane Variante: Ersetze die Butter durch pflanzliche Margarine oder ein gutes Pflanzenöl und verwende statt Sahne eine reichhaltige Kokosmilch oder Hafercreme. Die Basis bleibt der intensive Spargelsud, und die Säure kann weiterhin durch Zitrone oder einen trockenen Weißwein eingebracht werden.

Mit einem Kick: Für Liebhaber von Schärfe kannst du eine fein gehackte Chilischote oder eine Prise Chiliflocken zur Mehlschwitze geben. Das gibt der klassischen Spargelsuppe eine interessante, leicht feurige Note, die wunderbar mit der Cremigkeit harmoniert.

Festlicher Glanz: Verleihe deiner Suppe einen Hauch von Luxus, indem du sie mit einem Löffel Crème fraîche oder einem Klecks aufgeschlagene Sahne servierst. Eine Garnitur aus gerösteten Pinienkernen oder ein paar Tropfen Trüffelöl beim Anrichten machen aus Omas traditionellem Gericht ein wahrhaft festliches Menü.

Profi-Tipps für Omas Spargelsuppe aus Schalen

Verwende nur frische Schalen: Je frischer der Spargel, den du schälst, desto aromatischer sein Sud. Altes, welkes Spargelmaterial gibt weniger Geschmack ab.

Einfrieren der Schalen: Wenn du gerade nicht kochst, aber viel Spargel schälst, friere die Schalen portionsweise ein. So hast du immer eine gute Menge für einen intensiven Sud zur Hand.

Sud durch ein Mulltuch: Für eine extraklare und pure Brühe schimpfe den Sud durch ein feines Läufern Mulltuch. Das entfernt auch feinste Schwebeteilchen und sorgt für ein noch samtigeres Ergebnis.

Geduld beim Abschmecken: Nimm dir Zeit, die Suppe mit Salz, Muskat und Zitrone oder Wein abzuschmecken. Oft ist es erst die letzte kleine Anpassung, die den Unterschied zwischen gut und herausragend macht.

Bruchspargel als Einlage: Wenn Spargelbruch verfügbar ist, verwende ihn nicht nur für den Sud, sondern auch als feine Einlage. Die zarten Spitzen und Stückchen sehen nicht nur gut aus, sondern geben der Suppe auch mehr Substanz.

Servier-Ideen für Omas Spargelsuppe aus Schalen

Anrichten & Dekoration

Gieße die heiße, cremige Suppe in vorgewärmte Teller oder elegante Suppenschalen. Ein feiner Kreuz aus Schnittlauch-Halmen über der Mitte oder ein Klecks frisch geschlagene Sahne verleiht der Suppe optischen Charme. Zarte Spargelspitzen, kurz in Salzwasser blanchiert und darauf arrangiert, machen die Präsentation perfekt.

Wenn du es etwas rustikaler magst, garniere mit einigen gerösteten Brot-Croutons, die eine leichte Knusprigkeit hinzufügen. Auch ein paar frische Kräuter wie Petersilie oder Kerbel können eine schöne Ergänzung sein und das frühlingshafte Aroma unterstreichen.

Passende Beilagen

Eine Scheibe frisch gebackenes Baguette oder leicht geröstetes Toastbrot passt hervorragend, um jeden Tropfen der köstlichen Suppe aufzufangen. Wer es herzhafter mag, für den sind kleine, knusprig gebratene Brotwürfel oder ein Stück deftiges Bauernbrot eine großartige Wahl.

Für ein vollständigeres Menü kannst du zur Suppe auch kleine Spargel-Quiches oder ein leichtes Spargel-Risotto als weitere Komponente anbieten. Für die Karnivoren unter uns ist geräucherter Schinken, vielleicht ein luftgetrockneter Bauchspeck, eine exzellente Ergänzung, die herzhafte Tiefe verleiht.

Für besondere Anlässe

Omas Spargelsuppe aus Schalen ist perfekt als delikate Vorspeise für ein Osterbrunch-Menü. Sie ist leicht genug, um den Appetit anzuregen, aber dennoch geschmacksintensiv genug, um als edler Auftakt zu dienen. An einem eleganten Abendessen mit Freunden bringt sie die Frische und Leichtigkeit des Frühlings auf den Tisch.

Auch ein romantisches Abendessen zu zweit profitiert von der subtilen Eleganz dieser Suppe. Sie signalisiert Sorgfalt und Wertschätzung, ohne zu schwer zu sein. Ihre zeitlose Einfachheit macht sie zu einer sicheren Wahl, die jeden begeistert, der feine Aromen zu schätzen weiß.

Aufbewahrung & Lagerung

Reste richtig lagern

Die Reste deiner köstlichen Spargelsuppe kannst du problemlos im Kühlschrank aufbewahren. Gib die abgekühlte Suppe in einen luftdichten Behälter und lagere sie dort für maximal zwei bis drei Tage. Achte darauf, dass der Behälter gut verschlossen ist, damit die Suppe keine Fremdgerüche annimmt.

Wenn du die Suppe erneut erwärmen möchtest, nimm dir Zeit dafür. Erwärme sie langsam und bei moderater Hitze. Ein zu starkes Erhitzen kann die Konsistenz beeinträchtigen, daher ist Geduld hier angebracht, um die Cremigkeit zu bewahren.

Einfrieren

Diese Suppe lässt sich grundsätzlich auch gut einfrieren, mit einer kleinen Einschränkung: Für die beste Konsistenz nach dem Auftauen ist es ratsam, die Sahne erst nach dem Erwärmen wieder hinzuzufügen. So verhinderst du, dass die Sahne beim Gefrier- und Auftauprozess gerinnt und die Suppe wässrig wird.

Fülle die gut abgekühlte Suppe ohne Sahne in geeignete gefriergeeignete Behälter oder Beutel. Beschrifte sie deutlich mit dem Inhalt und dem Einfrierdatum. So bist du immer bestens vorbereitet, wenn die Lust auf eine schnelle, aromatische Spargelsuppe aufkommt.

Aufwärmen ohne Qualitätsverlust

Beim Aufwärmen der gefrorenen oder gekühlten Suppe ist es entscheidend, sanft vorzugehen. Gib die Suppe in einen Topf und erwärme sie bei niedriger bis mittlerer Hitze. Rühre zwischendurch immer wieder um, damit sie gleichmäßig heiß wird. Vermeide starkes Kochen.

Wenn du die Suppe eingefroren hattest, gib nun die separat erwärmte Sahne hinzu und rühre sie sorgfältig ein, bis alles gut verbunden ist. Ein kleiner Spritzer frischer Zitronensaft kann helfen, die Aromen wieder zu intensivieren, falls sie beim Aufwärmen etwas nachgelassen haben.

Häufig gestellte Fragen

  1. Kann man Spargelschalen wirklich essen?

    Man isst die Spargelschalen nicht direkt, aber sie sind die Grundlage für den aromakulinarischen Schatz dieses Gerichts. Wenn du die frischen Spargelschalen und die holzigen Enden für etwa 25 bis 30 Minuten in Wasser sanft auskochst, gibst du ihr komplettes Aroma an den Sud ab. Dieser Spargelsud ist nicht nur voller Geschmack, sondern auch eine hervorragende Basis für eine cremige und tiefgründige Spargelcremesuppe, die wie jene von Oma schmeckt.

  2. Wie bereite ich die beste Spargelsuppe aus Bruchspargel zu?

    Spargelbruch ist eine fantastische und oft günstigere Alternative, um deine Suppe mit noch mehr Spargelgeschmack anzureichern. Du kannst den Bruchspargel zusammen mit den Schalen kochen, um den Sud zu aromatisieren, oder, was ich oft bevorzuge, die gereinigten Bruchspargelstücke nach dem Abgießen des Suds für etwa 20 Minuten darin gar ziehen zu lassen. Die zarteren Spargelstücke, besonders die Spitzen, machen sich wunderbar als dekorative und geschmackvolle Einlage in der fertigen Suppe. Achte darauf, dass er nur gar, aber nicht verkocht ist, damit er Biss behält.

  3. Was ist der Geheimtipp für eine besonders samtige Konsistenz?

    Das Geheimnis einer wirklich samtigen und cremigen Spargelsuppe liegt in der klassischen Mehlschwitze, die du am besten hell hältst. Wichtig ist hierbei, dass du das Mehl nicht bräunen lässt, damit es den Spargelgeschmack nicht beeinträchtigt. Sobald die helle Mehlschwitze mit dem heißen Spargelsud unter ständigem Rühren abgelöscht wird, werden Klümpchen vermieden und eine seidige Bindung erzielt. Für das ultimativ Glatte kannst du die gesamte Suppe am Ende noch durch ein feines Sieb oder ein Passiertuch passieren, bevor du die Sahne und die Gewürze hinzufügst.

Omas Spargelsuppe aus Schalen

Omas Spargelsuppe aus Schalen

Dieses leckere und cremige Spargelsuppe Rezept aus Schalen ist ein echter Küchenklassiker, wie ihn schon unsere Omas gekocht haben – nachhaltig, preiswert und voller Geschmack. Anstelle von teurem Stangenspargel verwendest du hier ganz unkompliziert Spargelschalen und Spargelbruch – oft deutlich günstiger, aber mindestens genauso aromatisch!

4.8 from 781 reviews
Prep Time 15 Minuten
Cook Time 40 Minuten
Total Time 55 Minuten
Servings 6 Portionen
Course:Abendessen Cuisine:Deutsch Vegetarisch Calories:227 kcal By:ELENA
Servings
  • 1 kg Spargel (Spargelbruch)
  • 1200 ml Spargelsud
  • 200 ml Sahne
  • 70 ml Weißwein abschmecken)
  • 50 g Butter
  • 4 EL Mehl
  • 1 TL Salz (für das Spargelkochwasser)
  • 1 gute Prise Muskat (frisch gerieben)
  • 1 Prise Zucker (für das Spargelkochwasser)
  • Salz (nach Geschmack)
  • 3-4 EL Schnittlauch
  • Schinken (Deko wer mag)
  • Kochen
  1. 1Alle Zutaten bereitstellen, die halbe Zitrone auspressen, den Spargel gründlich mit lauwarmem Wasser waschen und mit dem Sparschäler den Spargel schälen. Das trockene und holzige Ende der Spargelstange abschneiden.
  2. 2Die Spargelschalen mit ca. 1 Liter Wasser zum Kochen bringen und gut 25–30 Minuten kochen, etwas Zucker und Salz dazugeben. Die Schalen in ein Sieb geben und über einem Topf das Spargelwasser ausdrücken.
  3. 3Die klein geschnitten Bruch Spargelstücke nun ca. 20 Minuten im Spargelsud kochen. Nochmal alles durch ein Sieb gießen und den Sud nun in einen Messbecher füllen.
  4. 4Für die Zubereitung der Mehlschwitze die Butter im Topf schmelzen und das Mehl zufügen und alles gut rühren, bis sich auf dem Topfboden eine weiße Schicht bildet.
  5. 5Nun mit dem Spargelsud auffüllen und alles mit dem Schneebesen durchrühren, damit sich keine Klümpchen bilden. Den Bruchspargel und die Sahne dazugeben und kurz aufkochen. Zitronensaft oder etwas Weißwein dazugeben und mit Muskat, und Salz abschmecken.
Category:Abendessen Cuisine:Deutsch Vegetarisch
Carbohydrates 8g
Protein 4g
Fat 19g
Saturated Fat 12g
Fiber 3g
Sugar 3g
Sodium 149mg
Cholesterol 63mg

Keywords: Spargelsuppe aus Schalen

Spargelschalen immer gründlich waschen, da sie oft sandig sind. Eine Prise Zucker im Sud hebt den Spargelgeschmack. Mehlschwitze nicht bräunen, sie soll hell bleiben. Suppe nur sanft köcheln, nicht sprudelnd kochen. Mit Spargelbruch wird die Suppe besonders preisgünstig.
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