Erdbeer-Tiramisu

Der Duft von reifen Erdbeeren, der sich schwer und süß in die spätsommerliche Luft legt, war für mich schon immer die Quintessenz von unbeschwerten Tagen. Es sind diese Momente, in denen die Sonne noch warm auf der Haut liegt, aber die Tage kürzer werden, die ein ganz besonderes Gefühl von Nostalgie wecken.

Meine erste Begegnung mit einem solchen Dessert war nicht am heimischen Herd, sondern auf einem staubigen Markt in der Toskana, unter alten Bäumen, deren Äste von reifen Früchten gebogen waren. Der Anblick des perfekten Erdbeer-Tiramisu, strahlend rot und cremig, hat sich tief in mein Gedächtnis gebrannt.

Warum du dieses Rezept lieben wirst

  • Die Kunst der Einfachheit: Dieses Dessert verzichtet auf den Ofen und trotzdem entsteht ein Meisterwerk, das zeigt, dass wahre Magie oft im Nicht-Gebackenen liegt.
  • Ein Fest für die Sinne: Die intensive Süße der Erdbeeren, gepaart mit der sanften Cremigkeit, malt ein unvergleichliches Geschmackserlebnis, das auf der Zunge zergeht.
  • Sommer in einer Form: Jede Gabel ist eine kleine Auszeit, ein Moment, der die Helligkeit und Lebensfreude des Sommers in dein Zuhause bringt.
  • Ein Bild auf dem Teller: Die leuchtend roten Erdbeeren über einer zarten Creme sind nicht nur ein Gaumenschmaus, sondern auch ein Augenschmaus, der jede Tafel bereichert.
  • Anpassungsfähig wie das Leben: Ob du nur wenige oder viele Gäste hast, dieses Rezept lässt sich leicht skalieren und passt sich mühelos jeder Gelegenheit an.

Das brauchst du

Manchmal sind es die besten Dinge, die aus den einfachsten Zutaten entstehen. Bei diesem Erdbeer-Tiramisu ist die Qualität der verwendeten Früchte und der Milchprodukte der Schlüssel zu einer unvergleichlichen Geschmackstiefe. Es geht nicht nur darum, ein Dessert zu kreieren, sondern ein Erlebnis. Wenn du erst einmal den Unterschied zwischen wässrigen Himbeeren und sonnenverwöhnten Erdbeeren schmeckst, wirst du verstehen, warum hier jede Komponente zählt.

  • Savoiardi-Biskuits: Sie bilden das zarte Rückgrat des Tiramisu, saugen die Aromen auf, ohne zu matschig zu werden, und verleihen dem Ganzen eine leichte Textur.
  • Frische Erdbeeren: Sie sind die unangefochtenen Stars. Ihre Süße und leichte Säure tanzen am Gaumen und sorgen für diese unvergleichliche Sommernote.
  • Mascarpone: Dieses italienische Frischkäse-Wunder ist das Geheimnis hinter der seidigen, luxuriösen Cremigkeit, die jede Schicht verbindet und veredelt.
  • Frischkäse: Er verleiht der Mascarpone-Creme eine zusätzliche Stabilität und eine subtile, erfrischende Nuance, die das Ganze perfekt abrundet.
  • Zucker: Nicht nur zur Süße, sondern auch um die natürlichen Aromen der Erdbeeren zu heben und die Cremigkeit zu unterstützen.
  • Zitronensaft: Ein Spritzer davon ist wie ein unerwarteter Sonnenstrahl, der die Süße der Erdbeeren hervorhebt und eine wunderbare Frische verleiht.

Die genauen Mengenangaben findest du wie immer in der detaillierten Rezeptkarte am Ende, aber achte darauf, wirklich die besten Zutaten zu wählen, die du finden kannst.

Die Geschichte hinter diesem Gericht

Tiramisu, dieser zeitlose italienische Klassiker, hat eine Wandlung durchgemacht, die so faszinierend ist wie seine Aromen. Ursprünglich in den bescheidenen Küchen Norditaliens entstanden, war es ein Mittel, um altbackene Kekse und übrig gebliebene Eier zu verarbeiten. Man sagt, es habe dunkle Wurzeln, als stärkendes “Muntermacher”-Dessert für müde Arbeiterinnen in Bordellen, daher auch der Name, der wörtlich “zieh mich hoch” bedeutet.

Doch wie eine geschickte Künstlerin, die mit neuen Farben experimentiert, haben Köche und Enthusiasten weltweit diese Grundidee aufgegriffen und verfeinert. Die Variante mit frischen Früchten, insbesondere den leuchtenden Erdbeeren, ist eine modernere Interpretation, die die Schwere des Originals abstreift und seiner Eleganz eine fruchtige Leichtigkeit verleiht.

Was dieses Gericht so zeitlos macht, ist seine Fähigkeit, sich anzupassen. Es ist ein kulinarisches Chamäleon, das sich an Saison und Stimmung anpasst, aber immer das Herzstück bewahrt: die harmonische Verschmelzung von Texturen und Aromen. Es ist ein Dessert, das Geschichten erzählt – von der Toskana bis zu deinem Esstisch.

So bereitest du Erdbeer-Tiramisu zu

Schritt 1: Die Essenz des Sommers einfangen

Dies ist der Moment, in dem die Hauptdarstellerinnen ihren großen Auftritt haben: die Erdbeeren. Du beginnst damit, sie sorgfältig zu waschen, denn nur makellose Früchte verdienen es, im Mittelpunkt zu stehen. Nimm dir Zeit, ihre Schönheit zu bewundern, bevor du sie in kleine, mundgerechte Stücke schneidest. Diese kleinen roten Juwelen werden die Seele deines Tiramisu bilden.

Jetzt kommt der Zauber. Gib diese Erdbeerstücke in eine Schüssel, geselle ihnen eine gute Prise Zucker hinzu – genug, um ihre Süße zu betonen, aber nicht so viel, dass sie alles überdeckt. Der Clou ist ein frisch gepresster Saft einer Zitrone. Dieses kleine bisschen Säure ist wie ein Weckruf für die Erdbeeren, sprüht ihnen Leben ein und hebt ihre natürliche Fruchtigkeit auf ein neues Level.

Lass diese Mischung nun für etwa zehn Minuten ruhen. Während dieser Zeit beginnt die Magie: Die Erdbeeren geben ihren Saft ab, vermischen sich mit dem Zucker und der Zitrone zu einer leicht sirupartigen, unglaublich aromatischen Flüssigkeit. Dieser Sud wird später die Biskuits durchtränken und ihnen ihren unverwechselbaren Geschmack verleihen. Ein kleiner Vorgeschmack auf das, was noch kommt.

Schritt 2: Die Krönung der Cremigkeit

Nun widmen wir uns dem cremigen Herzen dieses Desserts. Nimm eine großzügige Rührschüssel zur Hand und gib Mascarpone und Frischkäse hinein. Achte darauf, dass beide Zutaten Zimmertemperatur haben – das ist entscheidend für eine glatte, klumpenfreie Masse. Wenn sie zu kalt sind, wird deine Creme zickig.

Schnapp dir deinen Handmixer und lass ihn seine Arbeit tun. Du willst eine Konsistenz, die so seidig ist wie ein warmer Sommerabend. Beginne langsam, bis beide Käsesorten sich verbunden haben, und erhöhe dann die Geschwindigkeit, bis eine federleichte, fast souffléartige Masse entsteht. Es ist ein bisschen wie das Erwecken von Wolken.

Nun ist es Zeit, die Süße und Würze hinzuzufügen. Streue einen Becher Zucker, das Erdbeerpuddingpulver und einen Teelöffel Vanilleextrakt dazu. Schlag alles erneut gut durch, bis sich die Aromen vollstens entfaltet haben. Der Duft allein ist hier schon fast unwiderstehlich, eine Mischung aus süßer Vanille und dem Versprechen von Fruchtnote.

Das Finale dieser Phase ist das unterheben der steif geschlagenen Sahne. Sei hierbei sanft, fast zärtlich. Du möchtest die Luftigkeit bewahren, die du gerade mühsam erarbeitet hast. Mit einem Spatel hebst du die Sahne unter die Käsemasse, bis sie gerade so eben verbunden ist. Das Ergebnis ist eine unwiderstehliche, luftige Creme, die bereit ist, die Biskuits zu umschmeicheln.

Tipp: Wenn du unsicher bist, ob deine Mascarpone und dein Frischkäse die richtige Konsistenz haben, teste sie kurz mit dem Finger. Sie sollten sich weich und geschmeidig anfühlen, nicht hart und klumpig.

Schritt 3: Das Fundament legen – Die Biskuitschicht

Jetzt kommt der Moment, in dem die einzelnen Elemente beginnen, zu einer Einheit zu verschmelzen. Nimm die Savoiardi-Biskuits, diese zarten, zuckerüberzogenen Fingerlinge, und tauche sie kurz in die vorbereitete Erdbeermischung. Es ist ein schnelles Bad, kein ausgiebiges Schwimmen. Du willst, dass sie die herrlichen Säfte aufsaugen, aber nicht so lange darin verweilen, dass sie zerfallen.

Lege diese kurz eingetauchten Biskuits dicht nebeneinander in deine Auflaufform. Sie bilden das feste, aber dennoch zarte Fundament für die folgenden Schichten. Stell dir vor, du legst die ersten Steine für ein süßes kleines Bauwerk. Achte darauf, dass keine Lücken entstehen, damit die Creme später perfekt Halt findet.

Sobald die erste Biskuitschicht liegt, verteile eine großzügige Schicht deiner himmlischen Erdbeer-Mascarpone-Creme darüber. Sei nicht sparsam! Diese Creme ist es, die den Biskuits ihre Feuchtigkeit verleiht und für die unvergleichliche Sämigkeit sorgt. Verteile sie gleichmäßig bis zu den Rändern der Form, sodass jede Ecke abgedeckt ist.

Schritt 4: Das süße Labyrinth formen

Wir wiederholen nun die Schritte, um die verschiedenen Ebenen dieses königlichen Desserts zu errichten. Nimm wieder deine Savoiardi-Biskuits, tauche sie kurz in die köstliche Erdbeersoße und lege eine weitere Schicht in deine Form, diesmal auf die bereits vorhandene Cremeschicht.

Darüber verteilt sich dann wieder eine Schicht der luxuriösen Creme. Du baust dein Erdbeer-Tiramisu Schicht für Schicht auf, wie ein Maler, der sein Bild verfeinert. Jede Ebene fügt dem Ganzen Tiefe, Textur und Geschmack hinzu. Es ist ein Prozess, der Geduld und Liebe zum Detail erfordert, aber das Ergebnis ist es mehr als wert.

Fahre fort, bis du entweder alle Biskuits oder die gesamte Creme aufgebraucht hast. Die letzte Schicht, die dein Kunstwerk krönt, sollte immer die cremige Masse sein. Sie bildet eine glatte, makellose Oberfläche, die wie eine Leinwand für die bevorstehende Dekoration dient und die oberen Biskuits vor dem Austrocknen schützt.

Achtung: Übertreibe es nicht mit dem Eintauchen der Biskuits. Wenn sie zu nass sind, verlieren sie ihre Struktur und dein Tiramisu wird leicht matschig. Ein kurzes „Bad” reicht vollkommen aus.

Schritt 5: Die Ruhe vor dem Genuss – Kühlung und Präsentation

Nun beginnt der wichtigste Teil der Geduldsprobe: das Kühlen. Stelle deine sorgfältig geschichtete Kreation für mindestens vier Stunden, besser noch über Nacht, in den Kühlschrank. Diese Ruhezeit ist entscheidend, damit sich alle Aromen vollends entfalten und die zarten Biskuits die umliegende Creme aufnehmen können. Die Konsistenz wird fester, die Geschmäcker verbinden sich zu einer harmonischen Symphonie.

Wenn die Wartezeit endlich um ist und dein Erdbeer-Tiramisu perfekt durchgekühlt ist, kommt der schönste Moment: das Servieren. Bevor du es in seine Bestandteile zerlegst, widme dich der Dekoration. Nimm frische, wunderschöne Erdbeeren, schneide sie in dünne Scheiben und arrangiere sie kunstvoll auf der glatten Cremeschicht. Nutze ihre natürliche Farbe und Form, um ein einladendes Muster zu kreieren.

Sieh dich dein Werk an. Es ist mehr als nur ein Dessert; es ist ein Stück Sommer, ein Ausdruck von Leidenschaft und ein Versprechen süßer Momente. Dann ist es endlich soweit: Nimm eine Gabel, tauche sie tief ein und genieße diese himmlische Kreation. Jeder Löffel wird dich mit seiner Cremigkeit und der spritzigen Erdbeernote begeistern.

Häufige Fehler – und wie du sie vermeidest

Fehler 1: Ungeduld beim Kühlen

Viele von uns können es kaum erwarten, dieses köstliche Dessert zu genießen, aber das ist die häufigste Falle. Wenn das Tiramisu nicht lange genug kühlt, behält es nicht die gewünschte feste Konsistenz. Die Biskuits sind noch zu trocken und die Creme zu weich. Gib ihm die Zeit, die es braucht – es ist eine Investition in puren Genuss.

Fehler 2: Die Savoiardi ertränken

Das schnelle Eintauchen ist der Schlüssel. Wenn die Biskuits zu lange in der Erdbeermischung liegen, saugen sie sich zu sehr voll und zerfallen. Sie sollten die Flüssigkeit aufnehmen, aber ihre Struktur behalten. Kurz rein, schnell raus – das ist das Motto.

Fehler 3: Harte Mascarpone verwenden

Mascarpone, die direkt aus dem Kühlschrank kommt, lässt sich nur schwer glatt rühren und kann zu Klumpen in deiner Creme führen. Lass die Mascarpone und den Frischkäse immer auf Zimmertemperatur erwärmen, bevor du sie verarbeitest. Nur so erreichst du die samtige Textur, die ein Tiramisu auszeichnet.

Fehler 4: Die falschen Erdbeeren wählen

Nicht jede Erdbeere ist gleich. Überreife Früchte werden matschig und zu wässrig, während unreife Früchte oft sauer und geschmacklos sind. Suche nach festen, leuchtend roten Erdbeeren, die intensiv duften – sie sind die perfekten Begleiter für dein Tiramisu.

Variationen für jeden Geschmack

Für die Puristen unter euch ist das klassische Erdbeer-Tiramisu unschlagbar. Aber manchmal möchte man doch dem Ganzen eine kleine persönliche Wendung geben. Wenn du Lust auf etwas Neues hast, probiere doch mal diese Ideen aus.

Die Vegane Sommerbrise: Ersetze Mascarpone und Frischkäse durch eine Mischung aus eingeweichter Cashew-Creme und Kokosjoghurt, und verwende pflanzliche Milch für die Sahne. Die Savoiardi lassen sich durch vegane Löffelbiskuits oder sogar getränkte Biskuitböden ersetzen. Das Ergebnis ist ein leichter, tierfreundlicher Genuss, der niemanden vermissen lässt.

Für die Naschkatzen unter uns: Füge eine Schicht weiße Schokoladenmousse zwischen die Erdbeer- und Creme-Schichten ein. Die Süße der Schokolade harmoniert wunderbar mit der Säure der Erdbeeren und der Cremigkeit des Tiramisu. Ein wahrer Genuss für besondere Anlässe.

Die Beerige Komposition: Mische zu den Erdbeeren auch Himbeeren oder eine Handvoll Blaubeeren. Die unterschiedlichen Säuren und Aromen der Beeren schaffen eine noch komplexere Geschmackstiefe. Achte darauf, dass die Mischung nicht zu flüssig wird.

Profi-Tipps für Erdbeer-Tiramisu

Um dein Erdbeer-Tiramisu auf das nächste Level zu heben, hier ein paar kleine Tricks aus der Küche, die den Unterschied machen.

  • Hochwertige Löffelbiskuits: Nicht alle Löffelbiskuits sind gleich. Achte auf solche, die nicht zu trocken sind, sondern eine gewisse Porosität aufweisen, die Flüssigkeit gut aufnimmt, aber nicht sofort zerfällt.
  • Zitronenabrieb in der Creme: Füge der Creme nicht nur den Saft, sondern auch etwas geriebene Zitronenschale hinzu. Das intensiviert das Zitrusaroma und gibt der Creme eine zusätzliche Frische. Achte darauf, nur die gelbe Schale zu verwenden und das Weiße wegzulassen, das bitter ist.
  • Die Erdbeersoße als Basis für die Creme: Wenn du besonders intensiven Erdbeergeschmack möchtest, reduziere einen Teil der Erdbeermischung leicht ein, bevor du sie zu den Biskuits gibst. Ein Teil davon kann dann auch vorsichtig unter die Creme gehoben werden.
  • Ein Hauch von Likör: Für die Erwachsenen: Ein kleiner Schuss Amaretto oder Erdbeerlikör, der mit den Biskuits getränkt wird, verleiht dem Tiramisu eine zusätzliche Dimension und eine wärmere Note.
  • Vorkühlen der Form: Wenn du die Auflaufform kurz vor dem Befüllen ins Gefrierfach stellst, hilfst du dem Tiramisu, schneller fest zu werden und verhindert, dass die Butter in der Creme zu schmilzt beginnt.

Servier-Ideen für Erdbeer-Tiramisu

Anrichten & Dekoration

Die Präsentation ist alles, und bei diesem Dessert kannst du deiner Kreativität freien Lauf lassen. Beginne mit der Krönung: Frische Erdbeerscheiben, die wie kleine Fächer auf der Oberfläche ausgebreitet sind, sind ein Klassiker, der immer gut ankommt. Ein paar zarte Minzblätter, frisch vom Strauch gepflückt, setzen einen wunderbaren grünen Akzent und duften verführerisch.
Wenn du das Tiramisu in einzelnen Gläsern servierst, kannst du die Schichten noch deutlicher hervorheben. Stelle dir vor: ein Glas, in dem sich die roten Erdbeerspuren mit der cremigen weißen Masse und den leicht angefeuchteten Biskuits abwechseln – ein kleiner optischer Genuss vor dem ersten Löffel.

Passende Beilagen

Obwohl Erdbeer-Tiramisu ein eigenständiger Star ist, kann es von einigen Begleitern noch weiter aufgewertet werden. Eine leichte, luftige Schlagsahne, die neben dem Tiramisu auf dem Teller platziert wird, bietet einen willkommenen Kontrast zur sämigen Süße, ohne es zu überladen. Wenn du nach etwas Erfrischendem suchst, ist ein kleines Schälchen Erdbeer-Rhabarber-Kompott eine wundervolle Ergänzung, das die fruchtige Komponente unterstreicht.

Für diejenigen, die eine knackige Textur lieben, sind geröstete Mandelsplitter oder eine handvoll frischer Pistazien eine ausgezeichnete Wahl. Sie fügen eine angenehme Nussigkeit hinzu, die die Süße perfekt ausbalanciert. Auch ein kleines Krokant aus geröstetem Mürbeteig kann dem Dessert eine unerwartete, buttrige Note verleihen.

Für besondere Anlässe

Jedes Mal, wenn das Wetter die Sonne durch die Wolken blitzen lässt und die Natur in voller Blüte steht, ist dies das perfekte Dessert. Es ist ideal für Gartenpartys, wo es sich kühl und erfrischend von den salzigen Speisen abhebt. Auch für Geburtstage oder Jubiläen ist es eine elegante Wahl, die zeigt, dass man sich Mühe gegeben hat. Denk an einen lauen Sommerabend, denitaciónsklassiker, der immer wieder aufs Neue zum Leben erweckt wird.

Aufbewahrung & Lagerung

Reste richtig lagern

Sollte doch einmal etwas von diesem himmlischen Dessert übrig bleiben (was selten vorkommt!), ist die richtige Lagerung entscheidend, um die Frische zu bewahren. Bewahre das Erdbeer-Tiramisu in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank auf. Dies verhindert, dass es unerwünschte Gerüche aus dem Kühlschrank annimmt und schützt es vor Austrocknung.

Mit diesem Vorgehen kannst du dich noch bis zu drei Tage an den Resten erfreuen. Die Aromen setzen sich in dieser Zeit oft noch feiner ab, und so kann es sein, dass es am zweiten Tag sogar noch besser schmeckt. Denke daran, die Oberseite bei Bedarf mit Frischhaltefolie abzudecken, besonders wenn du den Behälter nicht komplett füllen konntest.

Einfrieren

Erdbeer-Tiramisu lässt sich erstaunlich gut einfrieren, was es zu einer idealen Option für die Vorbereitung im Voraus macht. Verteile es am besten in portionsgerechten Behältern oder schneide es vor dem Einfrieren in Stücke und wickle jedes Stück gut in Frischhaltefolie und dann in Alufolie. So schützt du es optimal vor Gefrierbrand und Aromaverlust.

Im Gefrierschrank kann es bis zu zwei Monate lagern. Ideal, wenn du spontan Gäste bekommst oder einfach eine süße Reserve haben möchtest. Achte darauf, eine klare Kennzeichnung mit Datum anzubringen, damit du immer weißt, wie lange es schon eingefroren ist.

Aufwärmen ohne Qualitätsverlust

Generell wird Tiramisu kalt serviert. Sollte es dir jedoch passiert sein, dass es zu lange im Kühlschrank stand oder du es doch erwärmt servieren möchtest, ist äußerste Vorsicht geboten. Erwärme es nur sehr sanft und kurz, um die cremige Textur nicht zu zerstören.

Eine Methode ist der Backofen bei sehr niedriger Temperatur (etwa 120-130°C) für wenige Minuten. Alternativ kannst du es portionsweise in der Mikrowelle auf niedriger Stufe erwärmen, aber beobachte es genau und stoppe das Erwärmen, sobald es lauwarm ist. Auch eine Pfanne auf niedrigster Stufe mit Deckel kann funktionieren, aber das Risiko des Anbrennens ist hier höher.

Häufig gestellte Fragen

  1. Wie lange ist Erdbeer-Tiramisu haltbar und wie lagere ich es am besten?

    Gut abgedeckt im Kühlschrank hält sich das Erdbeer-Tiramisu in der Regel bis zu 3 Tage. Achte darauf, dass es luftdicht verpackt ist, um ein Austrocknen der Oberfläche oder die Aufnahme von Gerüchen zu vermeiden. Wenn du es länger aufbewahren möchtest, ist das Einfrieren eine gute Option. Es kann dort bis zu 2 Monate gelagert werden.

  2. Kann ich gefrorenes Erdbeer-Tiramisu wieder auftauen und welche Methode ist die beste?

    Ja, gefrorenes Erdbeer-Tiramisu lässt sich hervorragend auftauen. Die beste Methode ist, es über Nacht langsam im Kühlschrank auftauen zu lassen. Dies erhält die Textur am besten. Wenn es schnell gehen muss, kannst du es auch vorsichtig bei Zimmertemperatur auftauen lassen, aber behalte es im Auge, damit die Creme nicht zu weich wird. Vermeide eine zu schnelle Erwärmung in der Mikrowelle, da dies die Konsistenz negativ beeinflussen kann.

  3. Was kann ich anstelle von Mascarpone verwenden, wenn ich keine finde oder eine leichtere Variante möchte?

    Eine gute Alternative zu Mascarpone ist eine Mischung aus Ricotta und griechischem Joghurt im Verhältnis 2:1, oder eine Mischung aus Quark und steif geschlagener Sahne. Für eine kalorienärmere Variante kannst du auch Seidentofu, gut abgetropft und püriert, mit einem Spritzer Zitronensaft und etwas Süßungsmittel verwenden. Bedenke, dass sich dadurch die Textur und der Geschmack leicht verändern können.

  4. Ist Erdbeer-Tiramisu glutenfrei oder gibt es Möglichkeiten, es glutenfrei zuzubereiten?

    Das klassische Erdbeer-Tiramisu ist nicht glutenfrei, da es Löffelbiskuits enthält, die aus Weizenmehl hergestellt werden. Du kannst es jedoch leicht glutenfrei gestalten, indem du speziell dafür entwickelte glutenfreie Löffelbiskuits verwendest. Achte beim Kauf darauf, dass diese als glutenfrei zertifiziert sind. Alle anderen Zutaten in diesem Rezept sind von Natur aus glutenfrei.

  5. Wie kann ich das Rezept variieren, wenn ich keine Erdbeeren zur Hand habe oder einfach etwas Neues ausprobieren möchte?

    Das Grundrezept für Tiramisu ist sehr flexibel. Anstelle von Erdbeeren kannst du problemlos andere Früchte verwenden. Sommerliche Beeren wie Himbeeren oder Blaubeeren passen hervorragend. Auch Pfirsiche oder Aprikosen, leicht gedünstet und abgekühlt, sind eine köstliche Alternative. Für eine festlichere Variante könntest du auch eine Schicht Karamell oder eine dünne Lage Espresso-getränkte Schoko-Böden einfügen.

Erdbeer-Tiramisu

Erdbeer-Tiramisu

Ein himmlisches, cremiges Dessert mit frischen Erdbeeren und zarten Löffelbiskuits, perfekt für den Sommer.

4.8 from 542 reviews
Prep Time 30 Minuten
Cook Time keine
Total Time 30 Minuten + Kühlzeit
Servings 8 Portionen
Course:Abendessen Cuisine:Deutsch Vegetarisch Calories:300 kcal By:ELENA
Servings
  • 28 Savoiardi-Biskuits
  • 3 Tassen frische Erdbeeren (ca. 450g)
  • 100g Zucker
  • Saft von 1 Zitrone
  • 450g Mascarpone (Raumtemperatur)
  • 115g Frischkäse (Raumtemperatur)
  • 230g Schlagsahne
  • 100g Erdbeerpuddingpulver
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • Kein Backen
  1. 1Erdbeeren waschen, 2 Tassen klein schneiden und mit Zucker und Zitronensaft vermengen. Ca. 10 Minuten ziehen lassen.
  2. 2In einer Rührschüssel Mascarpone und Frischkäse glatt rühren. Zucker, Puddingpulver und Vanilleextrakt hinzufügen und gut vermengen. Schlagsahne unterheben.
  3. 3Savoiardi kurz in die Erdbeermischung tauchen und in eine Auflaufform schichten. Mit einer Schicht Creme bedecken.
  4. 4Vorgang wiederholen bis alle Zutaten aufgebraucht sind; die letzte Schicht sollte Creme sein.
  5. 5Mindestens 4 Stunden kühlen und vor dem Servieren mit geschnittenen Erdbeeren garnieren.
Category:Abendessen Cuisine:Deutsch Vegetarisch
Carbohydrates 30g
Protein 5g
Fat 18g
Saturated Fat 10g
Fiber 1g
Sugar 25g
Sodium 80mg
Cholesterol 45mg

Keywords: Erdbeer-Tiramisu, Dessert, Sommer, fruchtig, cremig, einfach

Tipp: Verwenden Sie frische, reife Erdbeeren für den besten Geschmack. Achten Sie darauf, den Mascarpone gut mit der Frischkäse-Creme zu vermengen, um eine cremige Textur zu erhalten.
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