Erdbeer-Spargel-Salat mit Feta und Pinienkernen
Es war einer dieser späten Frühlingsnachmittage, an denen die Sonne trotz der noch kühlen Brise eine wohlige Wärme verhieß und die Welt um uns herum in den zartesten Grüntönen erblühte. Genau an solchen Tagen überkam mich stets eine tiefe Sehnsucht nach Leichtigkeit und Frische, etwas, das die Essenz dieser erwachenden Natur einfing.
Es ist der Moment, wenn der Duft von frisch gemähtem Gras in der Luft liegt und die ersten reifen Erdbeeren wie juwelenleuchtende Farbtupfer in den Beeten strahlen. Dann weiß ich: Es ist Spargelzeit – und damit Zeit für ein Gericht, das süße Erinnerungen weckt und doch so unendlich modern ist.
Warum du dieses Rezept lieben wirst
- Ein Fest für die Sinne: Die leuchtend rote Farbe der Erdbeeren bildet einen unwiderstehlichen Kontrast zum frischen Grün des Spargels und dem cremigen Weiß des Fetas, ein visuelles Spektakel, das den Appetit anregt.
- Symphonie der Aromen: Die süße Fruchtigkeit der Erdbeeren trifft auf die erdige, leicht herbe Note des grünen Spargels und die pfeffrige Schärfe des Rucolas, ergänzt durch die salzige Würze des Fetas – ein Spiel, das auf der Zunge tanzt.
- Blitzschnelle Eleganz: Innerhalb kürzester Zeit entsteht ein Gericht, das auf jeder Tafel eine gute Figur macht, ob als leichtes Mittagessen an einem sonnigen Tag oder als raffinierte Vorspeise, die Blicke auf sich zieht.
- Ein Hauch von Sommer: Jede Gabel ist wie ein kleiner Urlaub, eine Erinnerung an sonnige Tage und unbeschwerte Momente, eingefangen in den frischen Aromen dieses Salats.
- Überraschend sättigend: Trotz seiner Leichtigkeit bietet dieser Salat durch die Kombination von Spargel, Feta und Pinienkernen eine befriedigende Textur und Sättigung, ohne zu beschweren.
Das brauchst du
Die Wahl der richtigen Zutaten ist bei diesem Gericht nicht nur eine Option, sondern das Herzstück des Erfolgs; es sind die kleinen Unterschiede, die aus einer guten Idee ein unvergessliches Erlebnis machen. Qualität zählt hier, denn die frischen, oft unverarbeiteten Komponenten entfalten nur dann ihr volles Potenzial. Achte besonders auf knackigen, saftigen grünen Spargel und süße, reife Erdbeeren.
- Grüner Spargel: Seine leichte Herbe und knackige Textur bildet das stabile Fundament, das perfekt mit der Süße der Erdbeeren harmoniert, ohne unterzugehen.
- Erdbeeren: Sie bringen die sonnige Süße und eine wunderbare Saftigkeit, die das Gericht erfrischt und ihm eine unwiderstehliche Leichtigkeit verleiht.
- Rucola: Mit seiner charakteristischen, leicht pfeffrigen Note sorgt er für eine angenehme Würze und eine spannende Gegenspielerin zur Süße, die den Gaumen belebt.
- Feta: Seine salzige, cremige Textur und sein herzhaftes Aroma runden den Salat ab und binden alle Aromen zu einem harmonischen Ganzen zusammen.
- Pinienkerne: Sie steuern eine zarte Nussigkeit und ein angenehmes Knacken bei, das dem Gericht eine zusätzliche Dimension und einen Hauch von Luxus verleiht.
- Weißer Balsamicoessig & Orangensaft: Die Basis des Dressings, die eine feine Säure mit einer subtilen Süße und Frische vereint, um die Aromen der anderen Zutaten zu unterstreichen.
Die genauen Mengenangaben für das vollständige Rezept findest du weiter unten, wo wir uns dann der Zubereitung widmen.
Die Geschichte hinter diesem Gericht
Dieser Salat ist mehr als nur eine Ansammlung von Zutaten; er ist ein Echo ferner Länder und doch tief in unserer heimischen Frühlingsküche verwurzelt. Seine Inspiration schöpft er aus der mediterranen Lebensart, wo frische Produkte mit wenigen, aber ausgewählten Gewürzen zu wahren Gaumenfreuden werden.
Die Kombination von Spargel und Früchten mag für manche überraschend klingen, doch schon seit jeher experimentierten Köche und Hausfrauen mit unerwarteten Paarungen, um Gerichten eine neue Tiefe zu verleihen. Das Mittelmeer, das für seine gesunden und geschmacksintensiven Zutaten bekannt ist, hat uns auf diesen Weg der kulinarischen Entdeckungen geführt.
Es ist die Einfachheit, die diese Gerichte so zeitlos macht. Wenige, aber perfekte Zutaten, die sich gegenseitig ergänzen, anstatt sich zu überlagern. Ein Gericht, das in seiner Klarheit und Frische besticht und uns an die Schönheit der Natur erinnert.
Die Spargelsaison ist im deutschsprachigen Raum ein echtes Ereignis, vergleichbar mit dem Beginn der Karpfensaison im Herbst oder der ersten Kirschen im Sommer. Er wird oft als “königliches Gemüse” bezeichnet, was seine lange Tradition und Beliebtheit unterstreicht. Dieser besondere Spargel ist ein grüner Spargel, dessen Anbauursprünge bis ins alte Ägypten zurückreichen sollen, wo er als Delikatesse geschätzt wurde. Später fand er seinen Weg nach Rom und verbreitete sich von dort aus in ganz Europa.
Die Erdbeere hingegen, obwohl oft als typisch deutsche Frucht wahrgenommen, hat eine faszinierende Geschichte. Botanisch gesehen ist sie eigentlich keine Beere, sondern eine Sammelnussfrucht, wie sie heute unter dem Namen Erdbeere weltweit bekannt ist. Die moderne Gartenerdbeere, wie wir sie kennen, entstand tatsächlich erst im 18. Jahrhundert in Frankreich durch Kreuzungen verschiedener Wildarten, was sie zu einer vergleichsweise jungen Frucht macht.
Die Kombination beider Zutaten, ergänzt durch herzhaften Feta und knackige Pinienkerne, spiegelt eine moderne Interpretation klassischer Aromen wider. Sie verbindet die Bodenständigkeit des heimischen Spargels mit der exotischen Süße der Erdbeere und der mediterranen Würze des Fetas, was diesen Salat zu einem perfekten Beispiel für saisonale und doch grenzüberschreitende Küche macht.
So bereitest du Erdbeer Spargel Salat zu
Schritt 1: Der sanfte Beginn – Spargel vorbereiten
Es ist wie bei einem guten Konzert: Alles beginnt mit der richtigen Ouvertüre. Der Spargel, unser Star des Abends, braucht eine behutsame Vorbereitung. Zuerst wird er unter fließendem, kühlem Wasser gewaschen, um jeden Hauch von Erde abzuspülen, der sich vielleicht zwischen seinen Stangen versteckt hat.
Dann kommt der Moment der Wahrheit für die holzigen Enden. Mit einem scharfen Messer schneidest du sie ab, bis du das zarte, fleischige Innere erreichst. Wenn du einen Blick auf die Spargelschale wirfst, wirst du feststellen, dass das untere Drittel oft etwas ledriger ist. Ein Sparschäler hilft hier Wunder, um diese äußere Schicht sanft zu entfernen und nur das zarte Innere freizulegen.
Nun der Schnitt: Den Spargel längs halbieren und weiter in mundgerechte Stücke schneiden. Diese kleinen Kunstwerke kommen nun in sprudelnd kochendes, bereits gesalzenes Wasser. Hier brauchen sie nur ein kurzes, leidenschaftliches Bad von etwa fünf Minuten. Nicht zu lang, denn wir wollen, dass er seine knackige Frische behält, gerade genug, um weich, aber nicht matschig zu werden.
Direkt nach diesem heißen Bad brauchen die Spargelstücke eine kalte Dusche. Das stoppt den Garprozess sofort und bewahrt ihre leuchtend grüne Farbe. Abtropfen lassen und beiseitestellen – sie sind bereit für den großen Auftritt.
Tipp: Verwende immer frisches Salz im Kochwasser. Es ist nicht nur Geschmackssache, sondern hilft auch, die Farbe des Spargels während des Kochens zu intensivieren.
Schritt 2: Die duftende Basis – Rösten und Schneiden
Während der Spargel seine Abkühlung genießt, widmen wir uns den Aromen, die dem Salat Tiefe verleihen. Nimm eine kleine Pfanne zur Hand – keine Angst vor Fett, hier braucht es keine Öle, nur die reine Kraft der Hitze.
Gib die Pinienkerne in die trockene Pfanne und röste sie bei mittlerer Hitze. Du wirst bald bemerken, wie sie langsam ihre Farbe ändern, von blassem Beige zu einem warmen Goldbraun. Der Duft, der dabei aufsteigt, ist einfach unwiderstehlich – nussig, leicht süßlich, ein Versprechen für den Gaumen.
Sobald sie diese schöne Farbe erreicht haben und du den aufsteigenden Duft wahrst, nimm sie sofort aus der Pfanne. Auf einem Teller ausgebreitet, kühlen sie schnell ab und behalten ihre wunderbare Knusprigkeit. Verbrenne sie nicht – ein leichter Toast genügt!
Nun ist die Bühne frei für die Frühlingszwiebeln. Putze sie sorgfältig und wasche sie gründlich. Schneide sie dann in feine Ringe. Jeder Ring wird später eine kleine Geschmacksexplosion bringen, eine frische, leicht scharfe Note, die perfekt mit den anderen Zutaten harmoniert.
Als Nächstes ist das grüne Kraut an der Reihe: das Basilikum. Wasche die Blätter vorsichtig und schüttle sie trocken, damit ihnen nichts passiert. Suche die schönsten Blätter aus und lege sie beiseite – sie sind für die finale Garnitur bestimmt. Den Rest des Basilikums schneidest du in feine Streifen, sogenannte Chiffonade. Dies setzt die ätherischen Öle frei und verteilt das Aroma gleichmäßig im Salat.
Und der Rucola? Er bekommt seinen eigenen Moment. Wasche auch ihn und schüttle ihn trocken. Für diesen Salat lassen wir den Rucola ganz. Er bildet später das aromatische Bett, auf dem die anderen Zutaten ruhen und dem Gericht seine charakteristische, leicht bittere Note geben.
Achtung: Pinienkerne verbrennen sehr schnell. Bleibe dabei und rühre sie stetig um. Nimm sie lieber etwas früher als zu spät aus der Pfanne.
Schritt 3: Das magische Dressing – Süße und Säure vereint
Ein Salat lebt von seinem Dressing, und dieses hier ist ein kleiner Zaubertrank der Aromen. Es ist die Balance zwischen Süße und Säure, die es so besonders macht und die Aromen aller anderen Zutaten zum Strahlen bringt.
Nun zu den Stars des Dressings: Die Erdbeeren. Putze sie sorgfältig von ihren grünen Blättchen und wasche sie nur kurz ab, um ihre Form zu bewahren. Schneide sie dann in mundgerechte Stücke. Wir wollen hier keine Sauce, sondern kleine, saftige Fruchtstücke, die sich im Salat verteilen.
In einer kleinen Schüssel beginnt nun das Vermählen der flüssigen Zutaten. Gib den weißen Balsamessig hinzu, seine delikate Säure ist die perfekte Basis. Dazu folgt der süße und fruchtige Orangensaft, der dem Ganzen eine helle, frische Note verleiht.
Jetzt kommt die leichte Süße ins Spiel. Ein Teelöffel flüssiger Honig sorgt für eine sanfte Abrundung, ohne aufdringlich zu werden. Und dann der Senf – nicht zu viel, nur ein Teelöffel Dijon-Senf bringt eine dezente, würzige Schärfe, die dem Dressing Charakter verleiht und ihm hilft, sich besser mit den anderen Zutaten zu verbinden.
Würze die Basis mit einer Prise Salz und frisch gemahlenem Pfeffer. Nun greife zu einem kleinen Schneebesen und verquirle alles gründlich. Hier ist Geduld gefragt, um eine schöne Emulsion zu erzeugen.
Zum Schluss gib das Olivenöl hinzu. Verwende ein gutes extra natives Olivenöl, es bringt eine fruchtige Note und rundet das Dressing perfekt ab. Schlage es langsam unter die Essig-Orangen-Mischung, bis sich beides gut verbunden hat. Das Ergebnis ist ein leuchtend orangenes, glänzendes Dressing, das Lust auf mehr macht.
Tipp: Wenn du es etwas süßer magst, kannst du einen Hauch mehr Honig hinzufügen. Oder für eine schärfere Note einen kleinen Spritzer mehr Senf.
Schritt 4: Die finale Komposition – Alles vereint
Jetzt ist der Moment gekommen, an dem alle Protagonisten auf der Bühne zusammenfinden, um ihr Meisterwerk zu vollenden. Nimm die vorbereiteten Spargelstücke und gib sie in eine große Schüssel. Die gerösteten Pinienkerne, die du zuvor beiseitegelegt hast, gesellen sich nun ebenfalls dazu.
Streue die geschnittenen Frühlingszwiebeln über den Spargel und die Pinienkerne. Gib die Basilikumstreifen hinzu, deren würziger Duft sich sofort mit den anderen Aromen vermischt. Und dann die süßen, roten Erdbeerstücke – sie bringen die Farbe und die fruchtige Leichtigkeit, die diesen Salat so besonders macht.
Nun bröckele den Feta darüber. Achte darauf, dass er nicht zu fein zerfällt, wir wollen noch kleine, cremige Stücke finden, die sich auf der Zunge zergehen. Verteile ihn gleichmäßig über die Mischung.
Nimm das vorbereitete Dressing und gib es großzügig über alle Zutaten in der Schüssel. Nun heißt es: Sanft vermischen! Verwende am besten zwei Löffel oder deine sauberen Hände, um alle Komponenten vorsichtig zu heben und zu wenden. Wir wollen, dass jedes Stück Spargel, jede Erdbeere und jeder Fetakrümel vom Dressing umhüllt wird, ohne dass die zarten Erdbeeren dabei zerdrückt werden.
Schmecke den Salat final mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer ab. Sei hier nicht zu sparsam, die Aromen müssen sich noch richtig entfalten können. Wenn du denkst, es passt, probiere kurz ein kleines Stück. Das ist dein Moment der Vorentscheidung, ob noch etwas fehlt.
Zum Anrichten breite den frischen Rucola auf den Serviertellern oder in einer großen Schüssel aus. Darauf verteilst du nun vorsichtig die gemischten Spargel-Erdbeer-Erdbeeren, sodass sie auf dem grünen Bett wunderschön zur Geltung kommen. Zum Schluss garniere alles mit den beiseitegelegten Basilikumblättern. Ihre jugendliche Frische bringt den finalen Akzent auf dieses kulinarische Kunstwerk.
Der entscheidende Moment: Versuche, alle Zutaten nicht nur zu vermischen, sondern sie sanft unterzuheben, um die zarten Erdbeeren und den Feta nicht zu zerquetschen.
Häufige Fehler – und wie du sie vermeidest
Fehler 1: Übertriebenes Kochen des Spargels. Viele denken, Spargel muss weich wie Butter sein. Das stimmt nicht, gerade der grüne Spargel lebt von seiner knackigen Textur. Überkochter Spargel verliert seine Farbe, seinen Biss und ein Teil seiner Vitamine. Achte darauf, ihn nur wenige Minuten in kochendem Wasser zu garen und sofort abzuschrecken.
Fehler 2: Ein geschmacksneutrales Dressing. Das Dressing ist die Seele des Salats. Wenn es nur aus Öl und Essig besteht, wirkt der ganze Salat flach. Scheue dich nicht, mit Säure und Süße zu spielen, wie hier mit Balsamico, Orangensaft und Honig. Auch ein guter Dijonsenf ist ein Muss für die Tiefe.
Fehler 3: Die Erdbeeren zerdrücken. Erdbeeren sind zart und zerfallen leicht. Wenn du sie zu früh oder zu grob beimischen, wird dein Salat eher zu einer Erdbeer-Matsch-Mischung. Gib sie erst zum Schluss wirklich vorsichtig hinzu.
Fehler 4: Zu wenig Würze. Selbst die besten Zutaten brauchen eine gute Würzung. Salz und Pfeffer sind hier deine besten Freunde. Sie intensivieren die natürlichen Aromen von Spargel und Erdbeeren und geben dem Feta erst die richtige Bühne. Sei mutig und schmecke lieber kurz vor dem Servieren ab.
Variationen für jeden Geschmack
Für die Veganen unter uns: Ersetze den Feta durch eine vegane Feta-Alternative oder eine cremige Avocado. Füge für zusätzliche Proteinpower ein paar geröstete Kichererbsen hinzu, die für einen herzhaften Crunch sorgen. Das Dressing bleibt gleich, eventuell den Honig durch Ahornsirup ersetzen.
Die Sommerliche Leichtigkeit: Füge dem Salat eine Handvoll frischer Minze hinzu. Ihre kühle Frische harmoniert wunderbar mit den Erdbeeren und gibt dem Ganzen eine zusätzliche Dimension von Sommerfrische. Auch ein paar gehobelte Zucchini-Streifen können für extra Biss und Leichtigkeit sorgen.
Für den festlichen Anlass: Statt Feta kannst du einen milden Ziegenkäse verwenden, der eine cremige Textur und eine subtile säuerliche Note mitbringt. Statt Pinienkernen eignen sich auch geröstete Mandelsplitter hervorragend. Ein paar essbare Blüten wie Kornblumen oder Kapuzinerkresse sehen zudem umwerfend aus und verleihen dem Gericht eine elegante Note.
Profi-Tipps für Erdbeer Spargel Salat
Spargel “al dente” ist das Geheimnis: Grüner Spargel muss wirklich knackig bleiben. Er gart schneller als weißer Spargel und verzeiht weniger. Ein kurzes Blanchieren und sofortiges Abschrecken sind entscheidend.
Rösten statt Kochen: Wenn du experimentierfreudig bist, kannst du den grünen Spargel auch im Ofen rösten, anstatt ihn zu blanchieren. Mit etwas Olivenöl, Salz und Pfeffer bei 200 Grad Celsius für etwa 10-12 Minuten – das gibt ihm ein intensiveres Aroma.
Das Dressing zieht durch: Bereite das Dressing ruhig 15-20 Minuten, bevor du den Salat anrichtest, zu. Gib ihm Zeit, dass sich die Aromen von Senf, Essig und Honig verbinden können. Das Ergebnis ist ein runderes, harmonischeres Geschmackserlebnis.
Die Wahl der Erdbeeren macht’s: Greife zu kleinen, aromatischen Erdbeeren, idealerweise freilandoberster Sorten. Sie sind oft süßer und intensiver im Geschmack als die großen, wässrigen Exemplare.
Frische Kräuter sind Gold wert: Abgesehen von Basilikum und Rucola, könntest du im Sommer auch einen Hauch Dill oder Kerbel hinzufügen. Diese Kräuter bringen eine zusätzliche Ebene von Frische und Komplexität in den Salat.
Servier-Ideen für Erdbeer Spargel Salat
Anrichten & Dekoration
Der Erdbeer-Spargel-Salat ist ein visuelles Meisterwerk für sich, doch mit ein paar Handgriffen wird er zum wahren Hingucker. Beginne mit dem Rucola-Bett, das eine schöne grüne Basis bildet. Verteile dann die Spargel- und Erdbeerstücke darauf, lass sie ein wenig durcheinanderwirbeln, sodass die Farben gut zur Geltung kommen. Der zerbröckelte Feta wird nun darüber gestreut, und die gerösteten Pinienkerne sorgen für einen appetitlichen Glanz und Knusprigkeit. Die kleinen, grünen Basilikumblätter, die du am Anfang beiseitegelegt hast, werden nun wie Juwelen auf dem Salat drapiert.
Passende Beilagen
Dieser Salat ist ein wunderbares leichtes Hauptgericht, besonders an warmen Tagen. Er passt aber auch hervorragend als erfrischende Beilage zu gegrilltem Hähnchen oder Fisch, wie z. B. einem saftigen gegrillten Lachs. Auch zu Pasta-Gerichten, die nicht zu schwer sind, harmoniert er gut, da er eine fruchtige Frische mitbringt. Für ein veganes Menü kann er als Beilage zu gebratenem Tofu oder einem Quinoa-Salat gereicht werden.
Für besondere Anlässe
Dieser Erdbeer-Spargel-Salat ist geradezu prädestiniert für festliche Anlässe, die den Frühling zelebrieren. Ob als Teil eines Osterbrunches, als Auftakt für eine sommerliche Gartenparty oder als Begleitung zu einem romantischen Abendessen – seine Eleganz und Frische machen ihn zu einer sicheren Wahl. Er ist auch perfekt, wenn du Gäste hast und etwas Besonderes, aber dennoch Einfaches servieren möchtest, das alle begeistert.
Aufbewahrung & Lagerung
Reste richtig lagern
Wenn etwas vom köstlichen Erdbeer-Spargel-Salat übrig bleibt, ist das kein Problem. Bewahre die Reste in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank auf. Am besten ist es, wenn du den Salat erst kurz vor dem Servieren vorsichtig vermischst, um zu verhindern, dass die Erdbeeren zu weich werden oder der Rucola zusammenfällt. Der Salat hält sich so gut für 1-2 Tage.
Einfrieren
Das Einfrieren dieses Salats ist leider keine gute Idee. Die frischen Erdbeeren und der knackige Spargel würden beim Auftauen ihre Textur verlieren und matschig werden, was den Genuss stark beeinträchtigen würde. Es ist am besten, den Salat frisch zuzubereiten.
Aufwärmen ohne Qualitätsverlust
Da dieser Salat kalt serviert wird und keine warme Komponente hat, entfällt das Aufwärmen. Solltest du aber doch Komponenten separat gelagert haben und sie leicht erwärmen wollen, wie z. B. angebratenen Spargel, dann tue dies behutsam bei niedriger Temperatur. Die Erdbeeren und das Dressing sollten jedoch immer kalt bleiben, um die Frische zu bewahren. Am besten ist es, den Salat bei Raumtemperatur genießen zu können, nachdem er kurz aus dem Kühlschrank genommen wurde.
Häufig gestellte Fragen
- Kann ich statt grünem Spargel auch weißen Spargel verwenden?
Ja, das ist prinzipiell möglich. Bedenke aber, dass weißer Spargel eine andere Textur und einen milderen Geschmack hat als grüner Spargel. Du müsstest ihn außerdem schälen und eventuell etwas länger garen, um die gewünschte Konsistenz zu erreichen. Der grüne Spargel bringt mit seiner leichten Herbe einen schärferen Kontrast zu den süßen Erdbeeren, was für viele das Besondere an diesem Salat ausmacht. Wenn du weißen Spargel verwendest, nimm eventuell etwas mehr Rucola oder aggiungi qualche fragola in più per mantenere l’equilibrio.
- Welche Art von Feta ist am besten geeignet?
Für diesen Salat eignet sich am besten ein guter Kuhmilch-Feta aus Griechenland. Achte auf einen Feta, der in Salzlake eingelegt ist, denn dieser hat meist eine cremigere Konsistenz und weniger bröselige Textur als manche Block-Fetas, die eher trocken sind. Die leicht salzige und würzige Note des Fetas ist entscheidend, um die Süße der Erdbeeren und die Frische des Spargels auszubalancieren. Wenn du einen sehr salzempfindlichen Gaumen hast, kannst du auch zu einer Feta-Alternative mit reduziertem Salzgehalt greifen, aber sei dir bewusst, dass dies den Geschmack leicht beeinflusst.
- Lässt sich das Dressing auch gut vorbereiten und aufbewahren?
Ja, das Dressing lässt sich problemlos gut vorbereiten. Du kannst es in einem verschlossenen Glas oder Behälter im Kühlschrank lagern und es hält sich dort problemlos für 2-3 Tage. Vor der Verwendung solltest du es allerdings noch einmal gut durchschütteln oder aufschlagen, da sich die einzelnen Komponenten mit der Zeit trennen können. Wenn du das Dressing vorbereitest, kannst du es auch schon leicht mit Salz und Pfeffer abschmecken, aber idealerweise probierst du den fertigen Salat noch einmal und passt die Würzung dann an, da die anderen Zutaten ja auch noch Geschmack mitbringen.
Erdbeer-Spargel-Salat mit Feta und Pinienkernen
Ein rot-weiß-grüner Salat mit Erdbeeren, Spargel und Feta – eine köstliche Kombination mit einem Vitamin-Kick. Dieser Salat ist nicht nur optisch ansprechend, sondern auch voller gesunder Nährstoffe. Er eignet sich hervorragend als leichtes Mittagessen oder als Beilage zu gegrilltem Fleisch oder Fisch.
- 1 kg grüner Spargel
- Salz
- 40 g Pinienkerne (2 gehäufter EL)
- 4 Frühlingszwiebeln
- 10 g Basilikum (0.5 Bund)
- 80 g Rucola (1 Bund)
- 500 g Erdbeeren
- 3 EL weißer Balsamessig
- 3 EL Orangensaft
- 1 TL flüssiger Honig
- 1 TL Dijonsenf
- Pfeffer
- 2 EL Olivenöl
- 150 g Feta (9 % Fett)
- Kochen
- 1Spargel waschen, holzige Enden abschneiden, das untere Drittel der Stangen schälen. Spargel längs halbieren, in Stücke schneiden und in kochendem Salzwasser etwa 5 Minuten garen. Dann kalt abschrecken und abtropfen lassen.
- 2Inzwischen Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett bei mittlerer Hitze anrösten. Frühlingszwiebeln putzen, waschen und in Ringe schneiden. Basilikum und Rucola waschen, trocken schütteln. Basilikumblätter abzupfen, einige zum Garnieren beiseitelegen, den Rest in Streifen schneiden. Rucola ganz lassen.
- 3Erdbeeren putzen, waschen und in Stücke schneiden. Essig mit Orangensaft, Honig, Senf, Salz, Pfeffer und Öl zu einem Dressing verquirlen.
- 4Spargel, Pinienkerne, Frühlingszwiebeln, Basilikumstreifen und Erdbeeren zugeben, Feta dazubröckeln und alles mischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit Rucola und Basilikumblättern anrichten.
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