Clafoutis Rhubarbe

Der Duft von frisch gebackenem Kuchen, irgendwie zitrusartig und doch warm, zog mir fast die Schuhe aus. Es war einer jener späten Frühlingsnachmittage, an denen die Sonne noch zaghaft durch die Wolken brach und die Luft nach feuchter Erde und ersten Blüten roch. In Mutters Küche herrschte ein geschäftiges, aber beruhigendes Treiben, und ich, damals vielleicht zehn Jahre alt, stand am Küchentisch und beobachtete fasziniert, wie sie die leuchtend rosa Stauden vorbereitete.

Diese Momente sind es, die sich in meinem kulinarischen Gedächtnis festgesetzt haben – die Aromen, die Farben, das Gefühl von Geborgenheit. Klare, saftige Noten mischten sich mit einer süßen, cremigen Harmonie, und die leichte Säure der Rhubarb schien alles perfekt abzurunden. Es war kein süßes Vergnügen im konventionellen Sinne, sondern eine überraschende Kombination, die vom ersten Bissen an begeisterte.

Warum du dieses Rezept lieben wirst

  • Ein Hauch von Frühling im Gaumen: Stell dir vor, die ersten warmen Strahlen der Sonne auf deiner Haut, eingefangen in einem zarten Gebäck. Die säuerliche Frische der Rhabarber tanzt mit einer süßen, cremigen Basis und erweckt deine Geschmacksknospen zu neuem Leben. Es ist ein Geschmackserlebnis wie ein Spaziergang durch einen blühenden Garten nach einem Frühlingsregen.
  • Seelentröster für graue Tage: Auch wenn die Schärfe der Rhubarber ein Frühlingsgefühl weckt, birgt dieses Dessert eine unglaubliche Wärme und Gemütlichkeit. Wenn es noch leicht warm aus dem Ofen kommt, verspricht es eine Umarmung, die jeden Kummer vertreibt. Es ist wie eine weiche Decke an einem kühleren Abend, die dich mit ihrem süßen Aroma umhüllt.
  • Überraschend leicht und doch sättigend: Trotz seiner cremigen Textur und des reichen Geschmacks hinterlässt dieser Clafoutis kein schweres Gefühl. Die Rhubarber machen ihn erfrischend, und die leichte, lockere Teigbasis sorgt dafür, dass du dich zufriedengestellt fühlst, ohne dich überfüllt zu fühlen. Ein perfekter Abschluss für jedes Mahl, der Lust auf mehr macht.
  • Einfachheit, die verzaubert: Dieses Gericht ist ein Beweis dafür, dass wahre Gaumenfreuden oft aus den einfachsten Zutaten und Handgriffen entstehen. Es fordert deine Kochkünste nicht heraus, sondern lädt dich ein, dich auf den Prozess zu konzentrieren und dich vom Ergebnis verwöhnen zu lassen. Kein Stress, nur purer Genuss, der sich in deinem Zuhause verbreitet.

Das brauchst du

Die Qualität der Zutaten spielt bei diesem unkomplizierten Dessert eine entscheidende Rolle, denn sie sind die Stars der Show. Frische, reife Rhabarber mit leuchtend roten Stielen sind das A und O für die richtige Balance zwischen Säure und Süße. Ein guter, duftender Vanilleextrakt macht den Unterschied, und die Wahl von Vollmilch und Sahne mit einem Fettgehalt von 30% sorgt für die gewünschte cremige Textur, die das Herzstück eines jeden guten Clafoutis bildet.

  • Rhabarber: Wenngleich die Farbe nicht alles ist, so sind doch die feinen, eher roten Stiele oft ein Zeichen für weniger Ballaststoffe und eine angenehmere Süße. Wenn du dickere oder grünlichere Stiele erwischst, keine Sorge, ein schnelles Schälen kann Wunder wirken.
  • Butter und Zucker (für die Rhubarber): Das kurze Anschwitzen der Rhabarberstücke in dieser Kombination ist kein überflüssiger Schritt. Es mildert die allergröbste Säure und beginnt, die Frucht zart zu machen, ohne sie zu kochen. Dieses Detail verändert die Textur und den Geschmack der Rhabarber im fertigen Gebäck maßgeblich.
  • Zucker Cassonade: Hier spielt er seine Stärken aus, indem er nicht nur Süße, sondern auch eine subtile karamellige Note in den Teig bringt. Das verleiht dem Clafoutis eine zusätzliche Tiefe, die mit einfachem Haushaltszucker schwerer zu erreichen ist.
  • Vanilleextrakt und Zimt: Die klassische Partnerschaft, die hier besonders gut zur Geltung kommt. Vanille umschmeichelt die säuerlichen Noten der Rhabarber, während eine Prise Zimt eine warme, würzige Tiefe hinzufügt, die wunderbar mit der säuerlichen Frucht harmoniert.
  • Vollmilch und Sahne (30% Fett): Dies sind die Garanten für eine unwiderstehlich cremige Textur, die sich wie Samt auf der Zunge anfühlt. Verwende keine fettreduzierten Varianten, wenn du diesen luxuriösen Schmelz erzielen möchtest. Mengenangaben finden sich in der detaillierten Rezeptbeschreibung.

Die Geschichte hinter diesem Gericht

Der Clafoutis, jener rustikale Kuchen aus der französischen Region Limousin, hat seine Wurzeln fest in einer bäuerlichen Tradition verankert. Ursprünglich wurde er mit ganzen Kirschen zubereitet, deren Kerne unangetastet blieben, was dem fertigen Gebäck eine subtile Mandelnote verlieh – ein geschickter Trick, um den Geschmack zu intensivieren, ohne zusätzliche Zutaten zu verwenden.

Die Kunst des Clafoutis liegt in seiner Einfachheit. Es ist ein Gericht, das aus der Not geboren wurde und das Beste aus dem machte, was der Garten gerade hergab. Mit der Zeit haben sich die regionalen Variationen entwickelt, und so fand auch die Rhabarber ihren Weg in diese köstliche Teigbasis. Die säuerliche Frucht, die im Frühling und Frühsommer Saison hat, bildet einen wunderbaren Kontrast zur süßen, cremigen Konsistenz des Kuchens.

Diese Anpassungsfähigkeit ist es, die den Clafoutis bis heute so beliebt macht. Er ist nicht nur ein Symbol für die französische Landhausküche, sondern auch ein Canvas für saisonale Früchte. Ob Kirschen, Aprikosen oder eben die spritzige Rhabarber, jeder Einsatz bringt ein neues Geschmackserlebnis mit sich, das dennoch die ursprüngliche Seele des Gerichts bewahrt. Es ist ein zeitloses Dessert, das Generationen von Familien zusammenbringt.

So bereitest du Clafoutis Rhubarbe zu

Schritt 1: Flucht aus der Kälte – Vorbereitung der Zutaten

Bevor wir uns dem eigentlichen Geschehen widmen, ist es wichtig, dass alle Zutaten auf die richtige Temperatur gebracht werden. Stelle sicher, dass deine Eier und die Milch Raumtemperatur haben. Das hilft dabei, eine glatte, homogene Teigmasse zu erhalten, ohne dass der Teig später beim Mischen gerinnt. Eine solche Sorgfalt zahlt sich in der Textur aus.

Rühre parallel dazu bereits den Ofen auf 200 Grad Celsius Ober-/Unterhitze vor. Nimm dir eine stabile Form vor, idealerweise aus Keramik oder Glas, denn diese hält die Hitze gleichmäßig und sorgt für eine schöne Bräunung. Fette sie großzügig mit Butter ein, damit nichts am Boden haften bleibt und die Kruste schön golden wird.

Schritt 2: Die Säure zähmen – Die Rhubarb-Vorbereitung

Bevor die Rhabarber den großen Auftritt haben, müssen sie erst einmal sanft vorbereitet werden. Wasche die Stiele gründlich ab und schneide sie in hübsche, ca. 2 cm große Stücke. Je nach Dicke und den Fasern deiner Rhabarber kannst du zusätzlich die äußere Haut leicht abziehen. Das ist besonders bei dickeren Stielen empfehlenswert, um eine angenehmere Konsistenz zu erzielen.

Nun kommt der erste Kniff: Gib etwas Butter und eine kleine Menge des Zuckers (ca. 50g) in eine Pfanne. Erhitze das Ganze bei mittlerer Hitze, bis die Butter geschmolzen ist und der Zucker sich auflöst. Gib dann die Rhabarberstücke hinzu und lasse sie nur wenige Minuten sanft anschwitzen. Sie sollen weich werden, aber noch Biss behalten und ihren zarten, leicht säuerlichen Saft abgeben, aber nicht zerfallen.

Tipp: Während die Rhabarber leicht anschwitzen, kannst du schon einmal den restlichen Teig vorbereiten. Das spart Zeit und hält den Rhythmus in der Küche aufrecht. Diese kleinen Vorbereitungsschritte sind der Schlüssel zu einem entspannten Kocherlebnis.

Schritt 3: Die cremige Basis entsteht – Das Herzstück des Clafoutis

Nun widmen wir uns der eigentlichen Teigmasse, die den Clafoutis so unwiderstehlich macht. Nimm eine Schüssel und schlage darin die 3 großen Eier auf. Gib den Zucker Cassonade hinzu und beginne mit einem Schneebesen oder dem Handmixer kräftig zu schlagen, bis eine helle, leicht schaumige Masse entsteht. Der Zucker sollte sich dabei weitgehend aufgelöst haben.

Anschließend füge den natürlichen Vanilleextrakt und eine Prise Zimt hinzu. Diese Aromen sind essenziell und ergänzen die Rhabarber perfekt. Kurz unterrühren, bis alles gut vermischt ist. Das Ziel ist eine harmonische Duftwolke, die bereits jetzt die Vorfreude auf den fertigen Kuchen steigert.

Achtung: Achte darauf, dass die Eier wirklich Raumtemperatur haben. Kalte Eier können dazu führen, dass die Masse leichter gerinnt und sich nicht so gut verbinden lässt. Dieses Detail ist entscheidend für die spätere, seidige Textur.

Schritt 4: Die Magie der Vollendung – Mehl, Milch und Sahne vereint

Jetzt wird es richtig interessant. Nimm eine separate Schüssel und siebe das Mehl, Salz und die Prise Zimt hinein. Das Sieben ist wichtig, um Klümpchen zu vermeiden und dem Teig eine leichte Konsistenz zu verleihen. Gib die Mehlmischung nun nach und nach zu der Ei-Zucker-Masse. Rühre dabei immer wieder kräftig, damit sich keine Klümpchen bilden.

Sobald das Mehl eingearbeitet ist, beginne langsam die Milch und die flüssige Sahne hinzuzufügen. Auch hier ist das schrittweise Vorgehen wichtig. Rühre kontinuierlich, bis eine glatte, flüssige Masse entsteht. Sie sollte in ihrer Konsistenz einer klassischen Crêpes-Teigmasse ähneln – nicht zu dick, aber auch nicht wässrig. Diese Balance ist entscheidend für den zarten Rand und das cremige Zentrum des Clafoutis.

Ein ehrlicher Tipp: Wenn du dir bei der Konsistenz unsicher bist, probiere einen kleinen Löffel der Masse. Sie sollte leicht vom Löffel fließen, aber eine gewisse Körperhaftigkeit haben. Dies ist der Punkt, an dem du die Textur deines perfekten Clafoutis steuerst.

Schritt 5: Die Zusammenführung – Rhabarber trifft auf Teig

Nun ist es an der Zeit, alle Komponenten zusammenzubringen und in die vorbereitete Form zu füllen. Gieße die vorbereitete Teigmasse in die gut gebutterte Keramik- oder Glasform. Verteile sie gleichmäßig, sodass der Boden bedeckt ist.

Jetzt kommen die leicht angeschwitzen Rhabarberstücke ins Spiel. Verteile sie gleichmäßig über dem Teig. Sie werden während des Backens leicht absinken und sich schön in der oberen Schicht des Clafoutis verteilen. Achte darauf, dass sie nicht zu dicht beieinander liegen, damit sich die Hitze gut verteilen kann.

Der entscheidende Moment: Schiebe die Form vorsichtig in den vorgeheizten Ofen. Die Backzeit beträgt etwa 35 bis 40 Minuten. Die genaue Dauer hängt von deinem Ofen ab. Du erkennst, dass der Clafoutis fertig ist, wenn die Ränder goldbraun und knusprig sind und die Mitte leicht wackelt, wenn du die Form sanft bewegst. Ein Zahnstocher-Test sollte nur noch feuchte Krümel, aber keinen flüssigen Teig mehr zeigen.

Schritt 6: Die vollkommene Ruhe – Abkühlen und Geniessen

Sobald der Clafoutis goldbraun und perfekt gebacken ist, nimm ihn vorsichtig aus dem Ofen. Lasse ihn zunächst für etwa 10-15 Minuten in der Form ruhen. Diese Phase ist entscheidend, damit sich die Aromen setzen und die Textur stabilisiert. Ein zu frühes Anschneiden kann dazu führen, dass der Kuchen auseinanderfällt.

Du kannst den Clafoutis sowohl warm als auch kalt genießen. Wenn du ihn warm servierst, ist er besonders cremig und sinnlich. Kalt entdeckt man die Frische der Rhabarber stärker, und die Textur wird etwas fester. Ein optionales Bestäuben mit Puderzucker kurz vor dem Servieren rundet das visuelle Erscheinungsbild ab und erinnert an eine zarte Schneedecke.

Häufige Fehler – und wie du sie vermeidest

Fehler 1: Zu viel Flüssigkeit im Teig.
Manchmal passiert es, dass der Teig zu dünn wird, was dazu führt, dass die Rhabarber komplett auf den Boden sinken. Das liegt oft daran, dass die Milch oder die Sahne nicht richtig abgemessen sind, oder aber es wurde zu viel von beidem verwendet. Die Konsistenz sollte wirklich wie bei einem dünnen Crêpe-Teig sein, nicht wässrig.

Fehler 2: Rhabarber roh verarbeiten.
Die Rhabarberstücke einfach so, wie sie sind, in den Teig zu werfen, ist ein häufiger Fehler. Sie bleiben dann zu sauer und behalten eine zu feste Konsistenz. Das kurze Anschwitzen in Butter und Zucker ist unerlässlich, um die Säure zu mildern und die Frucht zarter zu machen.

Fehler 3: Das Ankleben am Boden.
Ein zu dünn gebuttertes oder gar nicht gebuttertes Backform ist die Ursache für frustrierendes Kleben. Investiere hier etwas mehr Zeit und Fett – die Form muss großzügig mit Butter eingestrichen werden, damit sich der fertige Clafoutis später leicht lösen lässt und die Ränder schön knusprig werden.

Fehler 4: Überbacken oder Unterbacken.
Ein zu lange gebackener Clafoutis wird trocken und gummiartig. Ein zu kurz gebackener bleibt in der Mitte flüssig und instabil. Halte dich an die angegebene Backzeit und visuelle Anhaltspunkte: goldbraune Ränder und eine leicht wackelnde Mitte sind die perfekten Indikatoren.

Variationen für jeden Geschmack

Veganer Genuss: Für eine rein pflanzliche Variante kannst du die Eier durch eine Mischung aus Leinsamen-Ei (1 EL Leinsamen mit 3 EL Wasser, quellen lassen) ersetzen und die Milch sowie die Sahne durch eine pflanzliche Alternative wie Hafer-, Soja- oder Mandelmilch und eine pflanzliche Kochcreme ersetzen. Der Geschmack wird leicht variieren, aber die cremige Konsistenz bleibt erhalten.

Mit einem Hauch von Mandeln: Gib eine Handvoll gehackter Mandeln oder blanchierte Mandelblättchen zum Teig hinzu, bevor du die Rhabarber darauf verteilst. Dies verleiht dem Clafoutis eine zusätzliche, leicht nussige Textur und einen delikaten Geschmack, der wunderbar mit der Rhabarber harmoniert.

Feierliche Note mit Zitrus: Füge der Teigmasse die Abrieb einer halben Bio-Zitrone hinzu. Die Zitrusnote wird die Säure der Rhabarber aufgreifen und dem Clafoutis eine erfrischende, leichtere Dimension verleihen, die ihn perfekt für festliche Anlässe macht.

Profi-Tipps für Clafoutis Rhubarbe

Verwende immer die feinsten Rhabarberstiele, die du finden kannst. Sie sind weniger faserig und haben eine angenehmere Säure.

Das kurze Anschwitzen der Rhabarber in Butter und Zucker ist kein optionaler Schritt, sondern essenziell für die Textur und den Geschmack im fertigen Gebäck.

Wenn du möchtest, kannst du die Rhabarberstücke vor dem Backen noch ganz leicht mit etwas Speisestärke bestäuben. Das hilft, wenn sie besonders saftig sind, die Flüssigkeit etwas zu binden.

Lass den Clafoutis nach dem Backen unbedingt ruhen. Diese Zeit ist entscheidend, damit er sich setzen kann und eine perfekte Konsistenz bekommt.

Ein Schuss Rum oder ein Esslöffel Kirschwasser in der Teigmasse harmoniert wunderbar mit der Rhabarber und verleiht dem Dessert eine zusätzliche Tiefe.

Servier-Ideen für Clafoutis Rhubarbe

Anrichten & Dekoration

Ein frisch gebackener Clafoutis muss nicht viel Aufwand bei der Dekoration erfahren. Ein leichtes Bestäuben mit Puderzucker, der sich wie ein zarter Schnee auf den goldbraunen Rändern und der süßen Frucht niederlässt, reicht oft schon aus. Wenn du möchtest, kannst du noch ein paar frische Minzblätter als Farbtupfer danebenlegen, um die Frische der Rhubarber zu unterstreichen.

Passende Beilagen

Die Wärme und Cremigkeit des Clafoutis harmoniert hervorragend mit einer Kugel Vanilleeis oder einer leichten Schlagsahne. Für einen etwas anderen Kick kannst du auch eine frisch zubereitete Erdbeersauce dazu reichen. Letztere bringt nicht nur eine zusätzliche Fruchtsüße, sondern auch eine schöne rote Farbe auf den Teller, die einen tollen Kontrast bildet.

Für besondere Anlässe

Dieser Clafoutis ist ein idealer Gast auf jeder Frühlings- oder Sommer-Tafel. Er eignet sich perfekt als Dessert nach einem ausgiebigen Abendessen mit Freunden oder Familie. Auch für ein Brunch-Buffet ist er eine wunderbare Ergänzung, da er sich gut vorbereiten lässt und sowohl warm als auch kalt schmeckt. Seine fruchtige Frische und leichte Süße machen ihn zu einem universellen Begleiter für festliche Anlässe.

Aufbewahrung & Lagerung

Reste richtig lagern

Wenn du das Glück hast, dass Reste deines Clafoutis Rhubarbe übrig bleiben, bewahre sie gut abgedeckt in Frischhaltefolie oder einem luftdichten Behälter auf. Idealerweise werden sie im Kühlschrank gelagert, um ihre Frische zu bewahren und eine mögliche Bakterienbildung zu verhindern.

Einfrieren

Clafoutis lässt sich gut einfrieren, sowohl als Ganzes als auch in einzelnen Portionen. Wickle ihn gut in Frischhaltefolie ein und lagere ihn dann in einem gefriergeeigneten Behälter. So hält er sich problemlos für mehrere Wochen. Achte darauf, dass die Rhabarberstückchen nicht zu matschig werden.

Aufwärmen ohne Qualitätsverlust

Zum Aufwärmen die gefrorenen oder gekühlten Reste am besten langsam im Ofen bei niedriger Temperatur (ca. 150°C) erwärmen, bis er durchgewärmt ist. Alternativ kann man ihn auch vorsichtig in der Mikrowelle erwärmen, auch hier am besten in kurzen Intervallen, um ein Austrocknen zu vermeiden. Der leicht warme Zustand bringt die cremige Textur wieder optimal zur Geltung.

Häufig gestellte Fragen

  1. Ich habe keine besonders feinen Rhabarberstiele bekommen. Kann ich trotzdem einen guten Clafoutis machen?

    Keine Sorge, das ist kein Beinbruch! Wenn deine Rhabarberstiele eher dick und vielleicht etwas faseriger sind, kannst du sie ganz einfach schälen, bevor du sie in Stücke schneidest. Entweder mit einem Sparschäler oder indem du die harte äußere Haut mit einem Messer abziehst. Das macht sie weicher und bekömmlicher. Das Anschwitzen in Butter und Zucker hilft zusätzlich, letzte Widerstände zu brechen und die Säure zu mildern. Vertrau darauf: Mit diesen kleinen Anpassungen wird dein Clafoutis trotzdem ein Genuss!

  2. Mein Clafoutis ist nach dem Backen in der Mitte sehr flüssig. Habe ich etwas falsch gemacht?

    Das ist ein klassisches Anzeichen dafür, dass der Kuchen noch nicht ganz durchgebacken war oder die Teigmasse eventuell einen Tick zu flüssig war. Aber keine Panik, oft hilft es, den Clafoutis einfach noch ein paar Minuten länger im Ofen zu lassen. Achte auf die Ränder, sie sollten schön goldbraun sein, und die Mitte sollte beim leichten Wackeln der Form nur noch minimal nachgeben, sie sollte nicht mehr stark schwingen. Wenn du unsicher bist, kannst du einen Zahnstocher in die Mitte stecken: Wenn nur noch wenige feuchte Krümel daran haften und kein flüssiger Teig, ist er perfekt. Manchmal hilft auch eine etwas geringere Menge an Milch oder Sahne im Teig, falls du im Verdacht hast, ihn zu flüssig zubereitet zu haben.

  3. Kann ich statt Rhabarber auch andere Früchte für dieses Rezept verwenden?

    Absolut! Die Clafoutis-Basis ist ein wunderbares Vehikel für fast jede Art von fruchtiger Sünde. Kirschen, besonders die dunklen Süßkirschen, sind der Klassiker und geben dem Clafoutis eine tiefere, fast schon weinige Note. Aber auch Aprikosen, Pfirsiche, Pflaumen, Beeren wie Himbeeren oder Blaubeeren, oder sogar Äpfel und Birnen in kleinen Würfeln funktionieren hervorragend. Bei sehr saftigen Früchten wie Beeren kann es ratsam sein, sie ebenfalls kurz anzuschwitzen oder leicht mit etwas Speisestärke zu bestäuben, um zu viel Flüssigkeit zu vermeiden. Experimentiere ruhig und finde deine Lieblingskombination!

Clafoutis Rhubarbe

Clafoutis Rhubarbe

Un clafoutis acidulé et léger au bon goût de rhubarbe ! Très facile à faire, avec des ingrédients simples...

4.8 from 572 reviews
Prep Time 20 minutes
Cook Time 40 minutes
Total Time 1 heure
Servings 6 Portionen
Course:Abendessen Cuisine:Deutsch Vegetarisch By:ELENA
Servings
  • 370 g rhubarbe (de préférence des tiges fines)
  • 50 g sucre en poudre
  • 30 g beurre doux
  • 3 gros oeufs (à température ambiante)
  • 120 g sucre cassonade
  • 1 cs extrait naturel de vanille
  • 70 g farine (T45)
  • Pincée de sel
  • Pincée de cannelle
  • 190 g lait entier (à température ambiante)
  • 190 g crème liquide entière 30%mg
  • Kochen
  1. 1Préchauffer le four à 200° chaleur traditionnelle. Beurrer généreusement un moule en céramique ou verre.
  2. 2Laver les tiges de rhubarbe et les couper en biais en morceaux de 2 cm environ.
  3. 3Dans une poêle à feu moyen, faire fondre le beurre et ajouter le sucre en poudre. Déposer les morceaux de rhubarbe et chauffer pendant quelques minutes en remuant : les morceaux de rhubarbe doivent s'attendrir et relâcher un peu de jus. Débarrasser dans un récipient, et mettre de côté pour la suite.
  4. 4Dans un large récipient, fouetter les oeufs et le sucre cassonade. Ajouter la vanille puis mélanger.
  5. 5Tamiser la farine avec le sel et la cannelle puis l'ajouter à la pâte en plusieurs fois, en fouettant pour ne pas avoir de grumeaux.
  6. 6Incorporer enfin la crème liquide et le lait en plusieurs fois pour obtenir une pâte lisse et liquide comme une pâte à crêpes.
  7. 7Verser cette pâte dans le moule. Ajouter les morceaux de rhubarbe.
  8. 8Enfourner 35 minutes environ. Les côtés du clafoutis doivent être bien dorés. Le centre doit légèrement rebondir au doigt quand on le touche.
  9. 9Le clafoutis se déguste tiède ou froid. Vous pouvez saupoudrer d'un peu de sucre glace avant de servir (optionnel).
Ce clafoutis rhubarbe se conserve à température ambiante si dégusté le jour-même, sinon il faut le placer au réfrigérateur, où il se garde environ 2 jours.
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