Spargelsalat mit Garnelen – schnell & lecker | Die besten Rezepte mit Gelinggarantie!
Der Duft von frisch gebrühtem Kaffee hing noch in der späten Nachmittagsluft, als ich im Garten meiner Großmutter stand. Draußen blühten die ersten jungen Spargelstangen, noch zart und frisch, ein Versprechen auf den nahenden Sommer. Mein Herz machte einen kleinen Sprung, denn ich wusste, was dieser saisonale Gruß bedeutete: Es war wieder Zeit für ihren legendären Spargelsalat mit Garnelen, ein Gericht, das mehr war als nur Essen – es war Gefühl, es war Nostalgie, es war ein Stück Kindheit, das warm auf der Zunge zerging. Dieses Gericht ist das kulinarische Äquivalent einer Umarmung, die nach Sonne und Erinnerungen schmeckt.
Ich erinnere mich noch genau, wie sie den Spargel liebevoll vorbereitete, die Schale des weißen Spargels vorsichtig abhob, während der grüne Spargel nur ein kurzes, sanftes Abstreifen benötigte. Jeder Schnitt war bedacht, jede Bewegung ein Zeugnis jahrelanger Erfahrung und purer Hingabe an die Zubereitung dieses Frühlingsgenusses. Die Farben – das zarte Grün und das cremige Weiß des Spargels, das leuchtende Rot und Gelb der Kirschtomaten, das frische Grün des Basilikums – bildeten auf dem Teller ein wahres Kunstwerk, dem kaum jemand widerstehen konnte.
Warum du dieses Rezept lieben wirst
- Ein Hauch von Frühling in jeder Gabel: Sobald der Biss des knackigen Spargels auf die leicht säuerliche Note des Dressings trifft, erwacht jeder Gaumen zu einem neuen Frühlingsgefühl.
- Einfachheit, die begeistert: Dieses Gericht beweist, dass wahre kulinarische Magie oft in wenigen, perfekt aufeinander abgestimmten Schritten liegt, die auch Kochanfänger meistern.
- Ein Fest für die Sinne: Der zarte Duft von gebratenen Garnelen, vermischt mit frischem Basilikum und dem Aroma von Balsamico, ist ein Fest für die Nase, noch bevor der erste Bissen genommen wird.
- Vielseitigkeit für jeden Anlass: Ob als leichte Mahlzeit an einem warmen Abend oder als elegante Vorspeise für Gäste – dieser Spargelsalat passt sich mühelos an.
- Gesund snacken mit Genuss: Reich an Vitaminen und Nährstoffen, liefert dieser Salat Energie und Vitalität, ohne Kompromisse beim Geschmack einzugehen.
Das brauchst du
Die Qualität der Zutaten ist bei diesem Gericht der entscheidende Faktor für ein unvergleichliches Geschmackserlebnis. Frische, saisonale Produkte bringen das Aroma des Frühlings auf deinen Teller und machen den Unterschied zwischen gut und unvergesslich. Achte besonders auf knackigen Spargel mit straffen Köpfen und saftige, sonnengereifte Tomaten, die Süße und Säure perfekt vereinen.
- Weißer & Grüner Spargel: Die Königspaare des Frühlings, die für ihre frische, leicht nussige und zarte Süße bekannt sind und eine wunderbare Textur bieten.
- Kirschtomaten (Gelb & Rot): Klein, aber oho! Sie bringen eine fruchtige, süß-säuerliche Note und Farbe ins Spiel, die den Spargel perfekt ergänzt.
- Romanasalat: Seine knackigen Blätter sorgen für Biss und Frische, ein leichter Kontrast zur Saftigkeit der Tomaten und des Spargels.
- Frischer Basilikum: Das grüne Gold des Sommers! Sein intensives, leicht pfeffriges Aroma verleiht dem Salat eine unwiderstehliche mediterrane Note.
- Saftige Garnelen: Kleine Meeresbewohner, die durch kurzes Anbraten ihre Süße entfalten und dem Gericht eine edle Proteinkomponente hinzufügen.
- Weißer Balsamicoessig: Sanfter als sein dunkler Bruder, bringt er eine feine Säure, ohne die Farben zu trüben und harmoniert wunderbar mit Honig und Senf.
- Dijonsenf: Nicht zu scharf, aber mit einer angenehmen Würze, um das Dressing zu binden und ihm Tiefe zu verleihen.
- Walnussöl: Verleiht dem Dressing eine nussige Tiefe und eine leicht herbe Note, die fantastisch zu Spargel passt.
- Vollkornbrot: Als herzhafte Basis oder knusprige Beilage – es rundet das Gericht ab und fügt eine angenehme Textur hinzu.
Die genauen Mengenangaben für die Zubereitung findest du in der detaillierten Schritt-für-Schritt-Anleitung weiter unten.
Die Geschichte hinter diesem Gericht
Spargel ist ein kulinarisches Symbol des Frühlings, dessen Geschichte weit zurückreicht. Schon die alten Römer schätzten das weiße Gold, das sie als Delikatesse und sogar als Heilmittel betrachteten. Damals war Spargel ein Luxusgut, das nur den Wohlhabenden vorbehalten war, und seine Zubereitung war oft aufwändig. Über die Jahrhunderte hat sich Spargel jedoch von königlichen Tafeln hin zu vielen Haushalten auf der ganzen Welt verbreitet.
Die Kombination mit Garnelen ist eine relativ moderne Entwicklung, die die mediterrane Leichtigkeit und die nordischen Traditionen vereint. Während früher Spargel oft mit deftigen Saucen und Fleisch serviert wurde, hat die leichtere Zubereitung mit Fisch oder Meeresfrüchten in den letzten Jahrzehnten an Beliebtheit gewonnen. Sie betont die feinen Aromen des Gemüses und schafft ein Gericht, das sowohl erfrischend als auch sättigend ist.
Was dieses Gericht zeitlos macht, ist seine Fähigkeit, Frische, Eleganz und Einfachheit zu vereinen. Es ist ein Klassiker, der sich immer wieder neu erfinden lässt, aber im Kern seine Wurzeln nicht vergisst. Wenn du heute einen Bissen dieses Salats nimmst, kannst du nahezu die Jahrhunderte alte Tradition des Spargelgenusses spüren, kombiniert mit der Leichtigkeit eines modernen Gaumenschmauses.
So bereitest du Spargelsalat mit Garnelen zu
Schritt 1: Das Fundament des Frühlings – Der Spargel wird vorbereitet
Der erste Schritt ist das Herzstück unseres Salats: der Spargel. Nimm dir Zeit, beide Sorten sorgfältig zu waschen. Bei dem weißen Spargel geht es darum, die holzigen Schalen zu entfernen, bis du auf das zarte Innere triffst. Schneide dann die holzigen Enden ab und teile die Stangen schräg in mundgerechte Stücke. Beim grünen Spargel reicht es meist, das untere Drittel zu schälen, bevor du ihn ebenfalls schräg zerkleinerst.
Nun kommt der Spargel in kochendes Wasser mit einer Prise Zucker und Salz. Warum Zucker? Er hilft, die natürliche Süße des Spargels hervorzuheben und ihn zart zu halten. Wir wollen ihn bissfest, nicht matschig, also sind etwa 8 Minuten Kochzeit ideal – probiere zwischendurch. Das schnelle Abschrecken unter kaltem Wasser stoppt den Garprozess sofort und bewahrt die leuchtende Farbe und die knackige Textur.
Ein ehrlicher Tipp: Wenn du unsicher bist, wie lange dein Spargel braucht, nimm ein Stück heraus und probiere es. Jeder Spargel ist anders!
Schritt 2: Knackige Frische – Salat und Tomaten für Farbe und Biss
Während der Spargel abkühlt, widmen wir uns dem Gemüse, das für die Frische und Farbe sorgt. Der Romanasalat wird gründlich gereinigt und seine Blätter in breite Streifen geschnitten. Das sorgt für eine angenehme Textur im Mund, die nicht untergeht. Die Kirschtomaten, ob gelb oder rot, werden gewaschen und halbiert – so können sie ihr volles Aroma entfalten und die Soße besser aufnehmen.
Diese Komponenten bilden nun die Basis für unseren bunten Salat. Sie sind der erste Eindruck, der den Gaumen auf das Kommende vorbereitet. Die kühle Frische des Salats und die süßliche Explosion der Tomaten sind schon jetzt ein Genuss für sich.
Schritt 3: Das grüne Gold – Basilikum als aromatischer Akzent
Kein mediterran inspirierter Salat wäre vollständig ohne das betörende Aroma von Basilikum. Spüle die Zweige ab, trockne sie sorgfältig und lege einige Blätter für die spätere Dekoration beiseite. Die restlichen Blätter werden jetzt fein gehackt. Dieses feine Hacken setzt die ätherischen Öle frei und verteilt den intensiven Duft und Geschmack gleichmäßig im Gericht.
Der Basilikum wird später im Dressing seine volle Kraft entfalten und dem gesamten Gericht eine unverkennbare Frische verleihen. Sein würzig-frischer Duft ist ein Vorgeschmack auf die Aromen, die uns erwarten.
FOOD FACT
Basilikum hat nicht nur einen wunderbaren Geschmack, sondern auch positive gesundheitliche Eigenschaften. Seine ätherischen Öle wie Linalool und Eugenol sind für das intensive Aroma verantwortlich und besitzen entzündungshemmende sowie antibakterielle Wirkungen. Wissenschaftler vermuten, dass die enthaltenen Flavonoide und Polyphenole unsere Körperzellen vor schädlichen freien Radikalen schützen können.
Schritt 4: Das Geheimnis des Geschmacks – Das Dressing entsteht
Jetzt kommt das Herzstück, das alles zusammenführt: das Dressing. Nimm eine kleine Schüssel und verquirle darin den weißen Balsamicoessig mit dem Honig und dem Dijonsenf. Der Honig gleicht die Säure des Essigs aus und gibt eine angenehme Süße, während der Senf für eine leichte Schärfe und Bindung sorgt. Jetzt schlag die drei Esslöffel Walnussöl langsam ein, bis sich eine feine Emulsion bildet.
Würze das Dressing kräftig mit Pfeffer und schmecke es mit einer kleinen Prise Salz ab. Zuletzt rührst du den gehackten Basilikum unter. Dieses Dressing ist nicht nur eine Begleitung, sondern ein wesentlicher Bestandteil des Geschmacks – leicht, nuanciert und voller Aroma. Es ist die Flüssigkeit des Frühlings, die jeden Bissen veredelt.
Was ich dabei gelernt habe: Wenn du das Öl langsam unter die Essig-Senf-Mischung schlägst, verbindet es sich besser und das Dressing wird cremiger.
Schritt 5: Die Fusion der Aromen – Alles kommt zusammen
Nun ist der Moment gekommen, die vorbereiteten Zutaten zu vereinen. Gib den gut abgetropften Spargel, die Salatstreifen und die halbierten Kirschtomaten in eine große Schüssel. Gieße das vorbereitete Basilikum-Dressing darüber. Nimm dann zwei schöne Salatbesteck oder deine sauberen Hände, um alles behutsam zu vermengen.
Es geht darum, dass jede einzelne Komponente vom Dressing umhüllt wird, ohne dabei zerdrückt zu werden. Lass den Salat kurz ruhen, damit sich die Aromen verbinden können. Dieses Ziehen lassen ist entscheidend, damit sich die leichte Säure des Essigs mit der Süße von Spargel und Tomaten verbindet.
Achtung: Übermixen vermeiden! Wir wollen, dass der Spargel knackig bleibt und die Tomaten nicht zerfallen.
Schritt 6: Die Meeresbrise – Garnelen zum Anbeißen
Parallel zum Salat bereiten wir die Garnelen vor, die dem Gericht eine wunderbare Süße und Tiefgang verleihen. Spüle die Garnelen ab und tupfe sie mit einem sauberen Küchentuch gründlich trocken. Das ist wichtig, damit sie beim Braten schön anrösten und nicht kochen. Den Knoblauch schälst du und schneidest ihn in feine Scheiben.
Erhitze einen Esslöffel Olivenöl in einer beschichteten Pfanne bei mittlerer bis hoher Hitze. Gib die Garnelen hinein und brate sie von beiden Seiten jeweils etwa 1–2 Minuten an, bis sie eine schöne rosa Farbe annehmen. Füge dann die Knoblauchscheiben hinzu und röste sie kurz mit. Würze die Garnelen mit schwarzem Pfeffer und einer kleinen Prise Salz.
Der entscheidende Moment: Brate die Garnelen nicht zu lange, sonst werden sie zäh und verlieren ihre zarte Textur. Der Knoblauch darf nur leicht Farbe annehmen, damit er nicht bitter wird.
Schritt 7: Das Finale – Anrichten und Genießen
Jetzt kommt der Moment, auf den wir gewartet haben: das Anrichten. Nimm eine Servierplatte oder eine schöne Schale. Gib den vermischten Spargelsalat darauf und verteile die gebratenen Garnelen kunstvoll darauf. Mit den beiseitegelegten Basilikumblätchen garnierst du das Ganze final. Das Auge isst schließlich mit, und die frischen grünen Akzente machen das Gericht optisch unwiderstehlich.
Dazu reichen wir vier Scheiben Vollkornbrot, das du nach Belieben leicht anrösten kannst. Dieses Brot dient nicht nur als Beilage, sondern auch als hervorragender Partner, um die letzten köstlichen Tropfen des Dressings aufzunehmen. Es ist das perfekte Zusammenspiel von Frische, Aroma und Sättigung.
Ein Foodie-Tipp: Wenn du es etwas edler magst, kannst du die Garnelen auch nur kurz in etwas Butter und Knoblauch schwenken, das verleiht ihnen eine wunderbare Sämigkeit.
Häufige Fehler – und wie du sie vermeidest
Fehler 1: Überkochter Spargel
Das passiert vielen: Man vergisst den Spargel auf dem Herd oder rechnet die Garzeit falsch. Das Ergebnis ist matschiger, geschmackloser Spargel, der die zarte Textur des Salats ruiniert. Halte die Garzeit im Auge und probiere lieber einmal zwischendurch.
Fehler 2: Zu reifiger oder welker Salat
Ein Salat, der schon ein paar Tage im Kühlschrank liegt und schlapp herunterhängt, kann einem frischen Salat nicht das bieten, was er braucht: Knackigkeit. Wähle darum immer frisches, knackiges Grün, das deinem Gericht die nötige Lebendigkeit und Bissfestigkeit verleiht.
Fehler 3: Unterwürzte oder überbratenen Garnelen
Gerade bei Garnelen ist Zurückhaltung geboten. Zu lange gebraten schmecken sie gummiartig und zäh. Zu wenig gewürzt sind sie fade und passen nicht zum restlichen Gericht. Achte auf die kurze Garzeit und würze sie erst am Ende, um das beste Aroma zu erzielen.
Fehler 4: Ein zu aggressives Dressing
Wenn dein Dressing zu sauer, zu salzig oder zu ölig ist, überdeckt es die feinen Aromen des Spargels und der Garnelen. Beginne lieber mit etwas weniger Würze und schmecke lieber nochmal ab, bevor du zu viel hinzufügst.
Variationen für jeden Geschmack
Vegetarische Variante:
Wenn du auf Garnelen verzichten möchtest, sind gebratene Halloumi-Scheiben oder knusprig geröstete Edamame eine köstliche Alternative. Beide bringen eine interessante Textur und eine angenehme Würze, die gut zum Spargel passt. Für eine vegane Version kannst du Seidentofu kurz anbraten oder einfach mehr Kirschtomaten und vielleicht etwas Avocado unterheben.
Low-Carb-Variante:
Lasse das Vollkornbrot einfach weg! Oder ersetze es durch einige geröstete Pinienkerne oder ein paar Scheiben Avocado. Die Hauptzutaten selbst sind ohnehin schon sehr gut für eine kohlenhydratarme Ernährung geeignet und liefern dennoch voller Geschmack.
Festliche Variante:
Für einen besonderen Anlass könntest du die Garnelen durch leichte Jakobsmuscheln ersetzen, die nur kurz angebraten werden. Oder füge dem Dressing einen Hauch von Zitronenschalenabrieb hinzu, um ihm eine extra Frische zu verleihen. Auch ein paar Blüten von Kapuzinerkresse oder ein Spritzer guter Olivenölsorte machen optisch und geschmacklich etwas her.
Profi-Tipps für Spargelsalat mit Garnelen
Die Spargelwahl: Achte auf Spargel, der nicht zu dick und nicht zu dünn ist. Mitteldicke Stangen haben das beste Verhältnis von zartem Kern und knackiger Textur. Dicke Stangen brauchen länger zum Garen und können innen mehlig werden, dünne Stangen verkochen schnell.
Die richtige Temperatur beim Anbraten der Garnelen: Die Pfanne sollte richtig heiß sein, bevor die Garnelen hineinkommen. Nur so erhalten sie eine schöne Kruste und garen schnell durch, ohne dass das Innere ausgetrocknet wird. Geduld beim Vorheizen zahlt sich hier aus.
Das Dressing vorbereiten: Mache das Dressing ruhig schon 15-30 Minuten vor dem Servieren. So können sich die Aromen besser verbinden und das Dressing wird harmonischer. Du kannst es auch schon am Vortag zubereiten und im Kühlschrank aufbewahren.
Die Garnelen-Entdarmung: Wenn du frische Garnelen verwendest, schau genau hin. Oft kannst du mit einem kleinen Schnitt entlang des Rückens die dunkle Darmvene entfernen. Das verbessert nicht nur die Optik, sondern auch den Geschmack, da diese Vene manchmal leicht bitter schmecken kann.
Probier auch unsere anderen Abendessen-Rezepte aus!
Servier-Ideen für Spargelsalat mit Garnelen
Anrichten & Dekoration
Für ein besonders ansprechendes Erscheinungsbild, verteile den Salat zuerst locker auf einer großen, flachen Servierplatte. Lege dann die gebratenen Garnelen kreisförmig oder spiralförmig darauf. Die kleinen, rosa-weißen Garnelen bilden einen schönen Kontrast zum grünen Salat und den bunten Tomaten. Mit einigen frischen Basilikumblättern oder essbaren Blüten wie Kornblumen oder Kapuzinerkresseköpfen kannst du zusätzlich Farbakzente setzen. Ein feiner Faden gutes Olivenöl, über das Ganze geträufelt, rundet das Bild ab und verleiht der Oberfläche einen dezenten Glanz.
Passende Beilagen
Dieses Gericht ist für sich schon eine vollwertige Mahlzeit, aber einige Beilagen können es noch abrunden. Frisch geröstetes knuspriges Vollkornbrot oder Ciabatta sind ideal, um das köstliche Dressing aufzufangen. Ein leichter griechischer Joghurt-Dip mit Kräutern passt ebenfalls gut dazu, falls du eine cremigere Komponente wünschst. Für mehr Kohlenhydrate kannst du, falls gewünscht, eine kleine Portion Quinoa oder Couscous dazu reichen.
Für besondere Anlässe
Dieser Spargelsalat mit Garnelen eignet sich hervorragend als Vorspeise bei einem festlichen Menü im Frühling oder Frühsommer. Er ist leicht genug, um den Gaumen nicht zu überladen, aber dennoch elegant und geschmackvoll genug, um Eindruck zu schinden. Auch als leichtes Mittagessen für ein Picknick im Grünen oder als Ergänzung zu einem Grillabend macht er eine tolle Figur. Wenn du ihn als Hauptspeise servierst, denke daran, eine etwas größere Portion Garnelen und Brot einzukalkulieren.
Aufbewahrung & Lagerung
Reste richtig lagern
Sollten Reste deines Spargelsalats mit Garnelen übrig bleiben, bewahre diese am besten in einem gut verschließbaren Behälter im Kühlschrank auf. Es ist ratsam, Salat und Garnelen getrennt voneinander zu lagern, falls du sie nicht schon vor dem Mischen aufgegessen hast. So bleiben die Garnelen knackig und der Salat frisch.
Einfrieren
Leider ist dieses Gericht nicht gut zum Einfrieren geeignet. Der Spargel verliert durch das Auftauen seine knackige Konsistenz und wird matschig. Auch die Garnelen verändern ihre Textur stark, wenn sie eingefroren und wieder aufgetaut werden. Am besten vermeidest du es, diesen Salat auf Vorrat einzufrieren und genießt ihn frisch zubereitet.
Aufwärmen ohne Qualitätsverlust
Da dieser Salat am besten kalt schmeckt, ist Aufwärmen kein Thema. Sollten aber doch Reste im Kühlschrank sein, hol sie rechtzeitig heraus, damit sie Raumtemperatur annehmen können. Dann kannst du die Garnelen eventuell noch einmal ganz kurz in einer heißen Pfanne anrösten, um ihnen etwas von ihrer ursprünglichen Textur zurückzugeben. Das Dressing sollte gut untergemischt werden, kurz bevor du den Salat servierst.
Häufig gestellte Fragen
-
Kann ich den Spargel auch roh verwenden?
Theoretisch ja, besonders dünne, junge Spargelstangen können roh gegessen werden. Sie entwickeln dann eine ganz andere Art von Biss und eine frische, fast scharfe Note. Allerdings verliert der Spargel so an Süße, und die Textur ist deutlich anders. Gekochter und dann gut abgekühlter Spargel ist für dieses Gericht die klassische und geschmacklich ausgewogenere Variante. Wenn du experimentieren möchtest, probiere es mit sehr dünn gehobelten weißen Spargelspitzen – sie können roh eine interessante Ergänzung sein.
-
Welche Art von Garnelen eignet sich am besten? Was, wenn ich keine frischen bekomme?
Frische Garnelen sind natürlich immer die beste Wahl, wenn du die Möglichkeit hast. Achte auf eine gute Qualität und frischen Geruch. Wenn frische Garnelen nicht verfügbar sind, sind tiefgekühlte, bereits geschälte und entdarmte Garnelen eine gute Alternative. Lasse sie vollständig im Kühlschrank auftauen und tupfe sie dann genauso gründlich trocken wie frische Garnelen, bevor du sie anbrätst. Vermeide Garnelen, die stark nach Ammoniak riechen, das ist ein Zeichen, dass sie nicht mehr frisch sind.
-
Ist die Kombination aus Basilikum und Walnussöl typisch, oder ist das eine persönliche Note?
Die Kombination aus Basilikum und Walnussöl ist eine sehr beliebte und harmonische Paarung, besonders in der mediterranen und neuzeitlichen italienischen Küche. Basilikum bringt seine frische, leicht pfeffrige und süße Note ein, während Walnussöl eine erdige, nussige Tiefe hinzufügt, die eine wunderbare Ergänzung zum leichten Aroma des Spargels und der Garnelen darstellt. Sie ergänzen sich perfekt, ohne sich gegenseitig zu überdecken und verleihen dem Dressing eine besondere Komplexität und Raffinesse. Es ist eine bewährte Mischung, die du in vielen hochwertigen Rezepten finden wirst.
Spargelsalat mit Garnelen
Schnell und lecker ist unser köstlicher Spargelsalat mit Garnelen. Weißer und grüner Spargel werden mit Tomaten und Romanasalat kombiniert und mit einem aromatischen Dressing aus Basilikum, Senf und Honig angemacht. Fertig ist der Spargel-Garnelen-Salat!
- 500 g weißer Spargel
- 500 g grüner Spargel
- 1 Prise Zucker
- Salz
- 1 kleiner Kopf heller Romanasalat
- 300 g gelbe und rote Kirschtomaten
- 4 - 5 Zweig frischer Basilikum
- Für das Dressing: 4 EL weißer Balsamicoessig, 2 TL Honig, 2 TL Dijonsenf, 3 EL Walnussöl, Pfeffer, Salz
- Außerdem: 300 g Garnelen, 2 Knoblauchzehen, 1 EL Olivenöl zum Anbraten, schwarzer Pfeffer, Salz, 4 Scheibe Vollkornbrote
- Kochen
- 1Beide Spargelsorten waschen. Den weißen Spargel schälen, holzige Enden abschneiden. Spargel schräg in ca. 4 cm lange Stücke schneiden. Beim grünen Spargel das untere Drittel schälen, Spargelenden abschneiden, ebenfalls schräg in 3 cm lange Stücke schneiden. Spargel mit einer Prise Zucker in leicht gesalzenem Wasser ca. 8 Minuten bissfest garen.
- 2Romanasalat putzen, waschen, Blätter in breite Streifen schneiden. Kirschtomaten waschen, halbieren.
- 3Basilikum abbrausen, trockenschütteln. Ein paar Blättchen als Dekoration beiseitelegen, übrige Basilikumblättchen fein hacken. Spargelstangen auf ein Sieb abgießen, mit kaltem Wasser abschrecken.
- 4Für das Dressing: Essig mit Honig und Senf verrühren. Walnussöl unterschlagen. Mit Pfeffer und ein wenig Salz würzen, den gehackten Basilikum unter das Dressing rühren.
- 5Spargel, Romanasalat und Kirschtomaten mit dem Dressing gut vermischen. Auf eine Servierplatte oder einen schönen Teller geben, etwas durchziehen lassen.
- 6In der Zwischenzeit die Garnelen abbrausen, mit einem Küchenpapier trocken tupfen. Knoblauchzehen abziehen, in Scheiben schneiden. 1 EL Olivenöl in einer beschichteten Pfanne erhitzen. Garnelen darin von beiden Seiten je 1–2 Minuten anbraten, Knoblauchscheiben zufügen und kurz unter Rühren mitrösten. Alles mit Pfeffer und einer kleinen Prise Salz würzen.
- 7Die heißen Garnelen auf dem Salat anrichten, mit den restlichen Basilikumblättchen garnieren. Vollkornbrot nach Belieben rösten und dazu reichen.
Keywords: Spargel, Garnelen, Salat, Frühling, leicht, gesund, schnell
