Rhabarber-Cheesecake mit Streuseln – Rhabarber Käsekuchen

Der Duft von leicht säuerlichem Rhabarber, der sich mit der süßen Wärme von gebackenen Streuseln vermischt – das ist für mich fast schon die Essenz des späten Frühlings. Es ist ein Geruch, der mich sofort zurückversetzt in die Küche meiner Großmutter, wo sie, mit ihrer leicht gebückten Haltung und einem Lächeln, das die Falten um ihre Augen noch tiefer machte, am Teig rührte. Der Holztisch unter ihren Händen, leicht bestäubt mit Mehl, war damals meine Welt.

Diese Erinnerung ist so lebendig, dass ich fast die raue Textur der Backform spüren kann, wenn ich mir vorstelle, wie sie den vorbereiteten Teig hineindrückte. Es ist mehr als nur ein Kuchen; es ist ein greifbares Stück Kindheit, ein warmer Umarmung gegen die manchmal unbarmherzige Zeit.

Warum du dieses Rezept lieben wirst

  • Ein Hauch von Nostalgie: Schon beim ersten Bissen wirst du dich fühlen, als würdest du die warmen Hände deiner Großmutter spüren oder als würdest du unter ihrem Küchentisch sitzen, während sie ihr Meisterwerk vollbringt.
  • Die perfekte Balance: Die natürliche Säure des Rhabarbers tanzt gekonnt mit der cremigen Süße der Käsemasse. Es ist ein Tanz auf der Zunge, der nie langweilig wird und süchtig macht.
  • Die unwiderstehliche Textur-Sinfonie: Zuerst treffen deine Zähne auf die zarten, karamellisierten Streusel, dann auf die geschmeidige, fast schmelzende Käsemasse, bevor sie auf den leicht bissfesten, fruchtigen Rhabarber stoßen.
  • Ein Gaumenkitzler für jede Gelegenheit: Ob als leuchtender Stern am Kaffeetisch, als krönender Abschluss eines liebevollen Abendessens oder einfach als Seelentröster an einem grauen Nachmittag – dieser Kuchen weiß immer zu glänzen.
  • Ein Stück Sommer zum Greifen: Er bringt die Frische des Frühlings und die Vorfreude auf den Sommer direkt in deine Küche, mit jedem saftigen Rhabarberstück und jedem goldbraunen Streusel.

Das brauchst du

Wenn es um einen Cheesecake geht, spielt die Qualität der Zutaten eine nicht zu unterschätzende Rolle. Denk daran, dass jede Komponente ihren eigenen Charakter einbringt und zum Gesamterlebnis beiträgt. Hier ist es die Sorgfalt im Detail, die das Magische ausmacht.

  • Weizenmehl 550: Das Rückgrat für unsere Streusel und den Boden. Seine feine Konsistenz sorgt für die perfekte Krümeligkeit, die wir uns wünschen.
  • Gemahlene Mandeln: Sie verleihen dem Ganzen eine subtile Nussigkeit und eine wunderbare Textur, die weit über das hinausgeht, was einfaches Mehl allein schaffen könnte.
  • Rohrohrzucker: Sein leicht karamelliger Geschmack verfeinert die Streusel und gibt dem Kuchen eine tiefere Süße, die man schmeckt und liebt.
  • Sehr weiche Butter: Das Geheimnis für zarte Streusel und einen geschmeidigen Teig. Sie bindet alles zusammen und sorgt für die richtige Geschmeidigkeit, die auf der Zunge zergeht.
  • Frischkäse: Das Herzstück jeder Cheesecake-Kreation. Er muss vollmundig und cremig sein, um die perfekte Basis für unsere fruchtige Masse zu bilden.
  • Schmand: Er fügt eine sanfte Säure und eine zusätzliche Cremigkeit hinzu, die den Frischkäse auf ein neues Level hebt und für eine dezente Komplexität sorgt.
  • Eier und Eiweiß: Sie sind die Bindeglieder, die die Füllung zusammenhalten und ihr eine luftige Leichtigkeit verleihen, die man spüren kann.
  • Mark einer Vanilleschote oder Vanille-Extrakt: Die Seele des Kuchens. Die feinen Aromen der Vanille umspielen die anderen Geschmäcker und verleihen eine unverkennbare Wärme.
  • Abrieb einer Bio-Zitrone: Ein Hauch von Frische, der die Süße ausbalanciert und dem Kuchen eine lebendige, sonnige Note gibt, die man nirgends anders findet.
  • Rhabarber: Die Stars der Show – frisch, jung und bereit, ihre säuerliche Fröhlichkeit mit dem cremigen Kuchen zu teilen.

Die genauen Mengenangaben und die Schritt-für-Schritt-Anleitung findest du weiter unten – aber denk daran, dass die Auswahl der besten Zutaten schon die halbe Miete ist.

Die Geschichte hinter diesem Gericht

Der Rhabarber, dieser staudige Botschafter des Frühlings, hat eine lange und faszinierende Geschichte hinter sich. Ursprünglich aus den Steppen Zentralasiens stammend, war er lange Zeit mehr für seine medizinischen Eigenschaften als für kulinarische Genüsse bekannt. Erst im 18. Jahrhundert begann man in Europa, seine saftigen Stiele auch in der Küche zu schätzen, eine späte Anerkennung für ein Gemüse, das so viel mehr ist als es scheint.

In vielen Kulturen, besonders in den nordeuropäischen Ländern, hat sich der Rhabarber zu einer festen Größe im Repertoire der saisonalen Küche entwickelt. Er verkörpert die ersten warmen Tage nach einem langen Winter, den Aufbruch der Natur und die Freude an frischen Früchten – oder eben, wie hier, an fruchtigem Gemüse. Seine charakteristische Säure, die ihn so unverwechselbar macht, war eine Herausforderung und zugleich eine Inspiration für Konditoren und Bäcker, die Wege suchten, ihn in süße Kreationen zu integrieren.

Der Cheesecake ist eine weitere kulinarische Ikone mit einer Geschichte, die so weit zurückreicht, dass sie fast in den Nebel der Antike reicht. Von den alten Griechen auf ihren Speiseplan gesetzt, hat sich die Idee von einer Käsemasse, die gebacken oder gekühlt wird, über Jahrhunderte und Kontinente verbreitet. Jede Region hat ihre eigene Interpretation entwickelt, und so entstand die wunderbare Verschmelzung zweier Traditionen: die cremige Fülle des Käsekuchens und die spritzige Frische des Rhabarbers, gekrönt von knusprigen Streuseln, die dem Ganzen eine erdige, tröstliche Note verleihen.

So bereitest du Rhabarber Cheesecake mit Streuseln zu

Schritt 1: Der Ofen erwacht zum Leben

Zuerst räumen wir dem Ofen seinen wohlverdienten Platz ein. Er muss auf 190 Grad Celsius, oder 170 Grad Umluft, vorgeheizt werden. Das ist der Moment, in dem die Energie beginnt, sich aufzubauen, bereit, die Magie zu vollbringen. Denk daran, dass ein gut vorgeheizter Ofen der Schlüssel zu einem gleichmäßig gebackenen Kuchen ist. Nichts ist enttäuschender als ein Kuchen, dessen Mitte noch blass und weich ist, während die Ränder schon fast zu dunkel geworden sind.

Dieser Schritt mag banal erscheinen, aber er ist entscheidend. Er bereitet die Bühne für alles, was folgt. Es ist wie das langsame Anstimmen eines Orchesters, bevor die eigentliche Symphonie beginnt.

Schritt 2: Die Basis, die alles zusammenhält

Nun widmen wir uns dem Fundament unseres Kuchens – dem Boden und den Streuseln. In einer geräumigen Schüssel versammeln sich das Weizenmehl, die gemahlenen Mandeln, der Rohrohrzucker, eine Prise Salz und das Backpulver. Dann kommt das Eigelb hinzu, das wie ein zarter Kuss die trockenen Zutaten verbindet. Zuletzt fügen wir die sehr weiche Butter hinzu, die nun anfängt, sich mit den anderen Zutaten zu einem krümeligen Teig zu vereinen. Massiere alles gut mit deinen Händen oder verwende geschickt die Knethaken deiner Küchenmaschine, bis sich ein leicht streuseliger Teig bildet. Er soll nicht glatt und homogen sein, sondern eine Textur haben, die an Sand erinnert.

Es ist wichtig, jetzt nicht zu lange zu kneten. Wir wollen Stücke, keine glatte Masse, damit die Streusel später ihre charakteristische Knusprigkeit entwickeln können. Ein zu starkes Kneten würde das Gluten im Mehl aktivieren und den Teig zäh machen. Wir suchen das Gegenteil.

Eine Springform mit einem Durchmesser von 24 bis 26 cm wird nun sorgfältig ausgefettet. Nimm dann etwa zwei Drittel dieses krümeligen Teigs und drücke ihn fest auf den Boden der Form. Ziehe ihn auch ein kleines Stück den Rand hoch, um eine Art Schale zu formen, die die Füllung später umschließen wird. Das geht am besten mit der Rückseite eines Löffels oder den Fingern. Dieser Boden wird nun für 20 Minuten vorgebacken. Dieser Schritt sorgt dafür, dass der Boden später nicht matschig wird und gibt ihm eine wunderbare Stabilität.

Tipp: Wenn du den Teig für die Streusel etwas fester haben möchtest, kannst du ihn vor dem Formen für etwa 15 Minuten in den Kühlschrank legen. Das macht ihn leichter zu handhaben und sorgt für noch knusprigere Ergebnisse.

Schritt 3: Der feurige Auftritt des Rhabarbers

Während der Boden im Ofen seine erste Verwandlung durchläuft, ist es Zeit, sich dem Hlavdarsteller dieser fruchtigen Geschichte zu widmen: dem Rhabarber. Putze die Stiele gründlich und schneide sie in etwa 1 Zentimeter dicke Stücke. Du solltest die sämige Konsistenz des Rhabarbers spüren, wenn du ihn berührst. Er ist noch fest, aber voller Saft, der nur darauf wartet, seine intensive Säure freizugeben.

Die Vorbereitung des Rhabarbers ist unkompliziert, aber essenziell. Wir wollen keine langen, faserigen Stücke, sondern mundgerechte Stücke, die sich gut in die Käsemasse einbetten lassen. Wenn du sehr dicken Rhabarber verwendest, kannst du ihn auch leicht schälen, um die äußeren Fasern zu entfernen, das ist aber meist nicht nötig.

Schritt 4: Das Herzstück − die cremige Füllung

Nun ist die Zeit gekommen, das cremige Herzstück unseres Kuchens zu kreieren. Nimm die Vanilleschote, schneide sie längs auf und kratze das aromatische Mark heraus. Gib dieses Mark zusammen mit dem Frischkäse, dem Schmand, dem Zucker, den beiden Eiern (das eine ganze Ei und das Eiweiß aus dem)$- und dem feinen Abrieb einer Bio-Zitrone in eine Schüssel. Verwende nun deine Küchenmaschine oder ein Handrührgerät, um alle Zutaten zu einer glatten, geschmeidigen Masse zu verrühren. Du solltest eine Konsistenz erreichen, die an samtigen Pudding erinnert. Achte darauf, dass keine Klümpchen vom Frischkäse mehr vorhanden sind.

Die Mischung sollte nicht zu lange geschlagen werden, sobald alles verbunden ist, ist es genug. Übermäßiges Schlagen kann zu viel Luft in die Masse einbringen, was später zu Rissen im Kuchen führen kann. Wir streben eine seidige Glätte an, keine schaumige Leichtigkeit.

Sobald der vorgebackene Boden aus dem Ofen kommt und sich etwas abgekühlt hat, bestreichst du ihn vorsichtig mit dieser cremigen Füllung. Verteile sie gleichmäßig bis zum Rand, sodass eine ebene Fläche entsteht. Nun kommt der vorbereitete Rhabarber auf die Käsemasse. Verteile die Rhabarberstücke locker darüber und drücke sie leicht hinein, sodass sie ein wenig in die Creme einsinken. Sie sollten nicht komplett untertauchen, denn wir wollen ihre Textur und ihren leuchtenden Farbton sehen.

Zum Schluss kommt der restliche Teig zum Einsatz. Zerbrösel ihn mit den Fingern und streue ihn gleichmäßig über den Rhabarber. Diese Streusel werden beim Backen goldbraun und knusprig und bilden die perfekte Krönung für unseren Cheesecake.

Achtung: Wenn du den Zitronenabrieb verwendest, achte darauf, nur die gelbe Schale abzureiben und nicht das weiße, Bittere darunter. Das würde den Geschmack negativ beeinflussen.

Schritt 5: Die Vollendung im Ofen

Der Kuchen ist nun bereit für seine finale Reifung. Schiebe ihn zurück in den Ofen, der nun auf 170 Grad Celsius (150 Grad Umluft) heruntergestellt wurde. Lass ihn für weitere 40 bis 45 Minuten backen. Während dieser Zeit wird die Füllung fest und die Streusel nehmen eine herrliche goldbraune Farbe an. Achte darauf, dass die Oberfläche nicht zu dunkel wird. Sollte sie zu schnell bräunen, kannst du den Kuchen locker mit Alufolie abdecken.

Wenn die Backzeit vorbei ist, hat der Kuchen eine wunderbare Konsistenz erreicht. Er sollte in der Mitte noch leicht wackelig sein, denn er wird beim Abkühlen noch fester. Nimm ihn aus dem Ofen und lass ihn vollständig in seiner Form abkühlen. Dieses langsame Abkühlen ist entscheidend, um Risse in der Oberfläche zu vermeiden und der Füllung die Chance zu geben, sich zu setzen. Sobald er Zimmertemperatur erreicht hat, stelle ihn für mindestens 2 Stunden, besser noch über Nacht, in den Kühlschrank. Das ist die Zeit, in der er seine wahre Cremigkeit entwickelt.

Vor dem Servieren kannst du ihn noch leicht mit Puderzucker bestäuben. Das ist wie das Bekränzen einer Königin – ein letzter Hauch von Eleganz, der das Gesamtbild abrundet.

Häufige Fehler – und wie du sie vermeidest

Fehler 1: Die Füllung wird klumpig oder riecht nach Ei. Das passiert oft, wenn die Zutaten nicht Zimmertemperatur haben. Frischkäse und Schmand sollten weich sein, damit sie sich leicht und gleichmäßig vermischen lassen. Ein zu schnelles oder zu starkes Schlagen mit dem Mixer kann ebenfalls zu viel Luft einbringen, die beim Backen aufsteigt und Risse verursacht. Nimm dir Zeit und arbeite sanft.

Fehler 2: Der Kuchen fällt in der Mitte zusammen oder bekommt Risse. Das ist meist auf eine falsche Backtemperatur oder das zu frühe Öffnen der Ofentür zurückzuführen. Ein zu heißer Ofen lässt den Kuchen zu schnell aufgehen, was ihn dann beim Abkühlen einstürzen lässt. Risse entstehen oft, wenn der Kuchen zu abrupt abkühlt oder wenn zu viel Luft in die Masse geschlagen wurde. Geduld beim Abkühlen ist hier der Schlüssel; lass den Kuchen erst langsam in der Form abkühlen.

Fehler 3: Der Boden ist matschig oder bricht auseinander. Das liegt oft am direkten Befüllen der Form mit dem Teig, ohne ihn vorzubacken. Das Vorkochen des Bodens über 20 Minuten gibt ihm die notwendige Stabilität und verhindert, dass er sich mit der feuchten Füllung vollsaugt. Achte auch darauf, den Boden nicht zu dünn zu machen, er muss Festigkeit haben.

Fehler 4: Die Streusel sind zu hart oder zu weich. Die Konsistenz der Butter ist hier entscheidend. Wenn die Butter zu kalt ist, werden die Streusel hart und grob. Ist sie zu flüssig, werden sie eher zu einem Teig. Die idealen Streusel sollten krümelig sein, aber dennoch leicht aneinanderhaften, wenn du sie zwischen den Fingern zerreibst. Auch die Backzeit spielt eine Rolle, zu kurze Zeit bedeutet weiche Streusel, zu lange Zeit macht sie hart und verbrannt.

Variationen für jeden Geschmack

Für alle, die es vegan mögen, lässt sich dieser Cheesecake mit einer Füllung aus Cashewkernen und Kokosmilch nach der Einweichmethode zubereiten. Die Streusel können mit pflanzlicher Margarine und einem veganen Mehlbindemittel (wie Apfelmus) kreiert werden, um sicherzustellen, dass sie ihre knusprige Struktur behalten. Der Rhabarber bleibt hier das fruchtige Herzstück.

Wer gerne experimentiert, kann die Füllung mit einem Schuss Amaretto verfeinern oder einen Hauch von Ingwer hinzufügen, der die säuerliche Note des Rhabarbers wunderbar ergänzt. Auch eine Schicht weißer Schokolade, die unter die Frischkäsemasse gerührt wird, verleiht dem Kuchen eine luxuriöse Dimension.

Eine festliche Variante könnte durch Zugabe von Beeren wie Himbeeren oder Erdbeeren zum Rhabarber entstehen. Diese geben nicht nur eine zusätzliche Fruchtsüße, sondern auch wunderschöne Farbkontraste. Als Krönung könnte man die Streusel mit gehackten Pistazien oder Mandeln verfeinern und mit etwas Zitronen- oder Orangenblütenwasser aromatisieren.

Profi-Tipps für Rhabarber Cheesecake mit Streuseln

Die Fülle des Rhabarbers: Kaufe deinen Rhabarber möglichst jung und frisch. Ältere Stangen können faserig und zu sauer sein. Du kannst ihn auch leicht schälen, wenn die Haut sehr zäh wirkt, aber meist ist das nicht nötig. Wenn du ihn ein paar Stunden vor der Zubereitung vorbereitest, gib eine Prise Zucker hinzu, um ihm etwas von seiner Säure zu entziehen. Das hilft, dass er beim Backen nicht zu viel Wasser abgibt.

Die Kunst der Streusel: Für extra knusprige Streusel kannst du zusätzlich zu den Mandeln eine kleine Menge Haferflocken zum Teig geben. Diese saugen sich beim Backen weniger stark mit Fett auf und sorgen für mehr Biss. Außerdem ist es wichtig, die Butter nicht zu stark einzuarbeiten, sondern die Masse eher zu reiben, bis sie streuselartig wird. So entstehen die kleinen, perfekten Krümel.

Das C-Wort: Geduld. Ja, ich weiß, es ist schwer. Aber der Cheesecake braucht Zeit, um seine volle Cremigkeit zu entfalten. Lass ihn nach dem Backen erst vollständig in der Form abkühlen, bevor er in den Kühlschrank kommt. Mindestens 2 Stunden sind ein Minimum, besser ist es über Nacht. Erst gekühlt entwickelt die Frischkäsemasse ihre perfekte Konsistenz, die auf der Zunge zergeht.

Die Temperatur-Balance: Beim Backen ist die kontrollierte Hitze entscheidend. Beginne mit einer höheren Temperatur für den Boden, um ihn knusprig zu machen, und reduziere sie dann für die Füllung, damit sie sanft gart. Das verhindert Risse und sorgt für eine gleichmäßige Farbe. Wenn dir die Streusel zu schnell braun werden, kannst du den Kuchen locker mit Alufolie abdecken, bis er durchgebacken ist.

Die Säure-Note: Der Rhabarber bringt eine wunderbare Säure mit, aber wenn du ihn etwas milder magst oder die Süße hervorheben möchtest, kannst du den Rhabarber vor dem Verteilen auf dem Kuchen kurz in etwas Zucker und vielleicht einer Prise Zimt schwenken. Aber Vorsicht: Nicht zu viel Zucker, sonst wird er zu weich und wässrig.

Servier-Ideen für Rhabarber Cheesecake mit Streuseln

Anrichten & Dekoration

Stell dir vor: Ein Stück dieses Kuchens, auf einem pastellfarbenen Teller. Die goldbraunen Streusel bilden einen rustikalen Kontrast zur leuchtend roten oder rosa Rhabarber-Schicht, die leicht in der cremigen Masse versinkt. Ein feiner Nebel aus Puderzucker, wie frisch gefallener Schnee, bedeckt sanft die Oberfläche und lässt die Aromen noch intensiver erscheinen. Kleine, frische Minzblätter, leuchtend grün, bilden einen frischen Farbakzent und versprechen eine harmonische Erfrischung zum süß-säuerlichen Genuss.

Passende Beilagen

Was passt besser zu einem sommerlichen Kuchen als frische Beeren? Eine Handvoll saftiger Himbeeren oder Erdbeeren, frisch vom Markt, bringen zusätzliche Frische und einen Hauch von Säure, der den Cheesecake wunderbar ergänzt. Eine Kugel seidiges vanilleeis ist ein Klassiker, der die cremige Textur aufgreift und für ein luxuriöses Mundgefühl sorgt. Wenn du es etwas leichter magst, probiere es mit einem Klecks leichter Schlagsahne, die nur ganz leicht gesüßt ist.

Für besondere Anlässe

Dieser Rhabarber Cheesecake mit Streuseln ist ein echter Hingucker auf jeder Tafel. Er ist perfekt für den Muttertag, wenn die ersten Rhabarberstangen Saison haben und man seiner Mutter eine süße Freude machen möchte. Aber auch bei Geburtstagsfeiern oder als Dessert nach einem gemeinsamen Abendessen mit Freunden macht er eine großartige Figur. Er ist festlich genug, um zu beeindrucken, aber gleichzeitig so bodenständig und heimelig, dass er jeden Geschmack trifft.

Aufbewahrung & Lagerung

Reste richtig lagern

Wenn du das Glück hast, noch Reste von diesem köstlichen Rhabarber Cheesecake zu haben, bewahre sie gut auf. Wickle das angeschnittene Stück am besten gut in Frischhaltefolie ein, um auszutrocknen zu verhindern. Ein luftdichter Behälter ist ideal, um die Aromen zu bewahren und den Kuchen vor Fremdgerüchen im Kühlschrank zu schützen. Dort hält er sich gute 3 bis 4 Tage frisch und behält seine wunderbare Konsistenz.

Einfrieren

Ja, auch einfrieren ist eine Option! Allerdings sollte man bedenken, dass die Textur dabei leicht verändert werden kann. Am besten frierst du den schon gut gekühlten und fest gewordenen Kuchen komplett ein. Wickle ihn dazu zuerst sorgfältig in mehrere Schichten Frischhaltefolie und dann in Alufolie, um Gefrierbrand zu vermeiden. So kannst du ihn bis zu 3 Monate im Gefrierschrank lagern.

Aufwärmen ohne Qualitätsverlust

Das Auftauen ist am besten über Nacht im Kühlschrank. So kann sich der Kuchen langsam wieder erholen und die Textur wird möglichst gut erhalten. Wenn es schneller gehen muss, kannst du den aufgetauten Kuchen für etwa 10-15 Minuten bei niedriger Temperatur (ca. 160°C) im Ofen erwärmen, bis er wieder leicht temperiert ist. Alternativ kannst du auch einzelne Stücke kurz in der Mikrowelle bei niedriger Leistung erwärmen, aber hierbei besteht die Gefahr, dass die Füllung zu weich wird. Vorsicht ist geboten!

Häufig gestellte Fragen

  1. Wie lange sollte ich den Rhabarber-Cheesecake nach dem Backen ruhen lassen, damit er perfekt wird?

    Das ist eine der wichtigsten Fragen für jeden, der einen perfekten Cheesecake will! Nach dem Backen ist Geduld gefragt. Der Kuchen muss in der Form vollständig abkühlen, was gut und gerne 2-3 Stunden dauern kann. Erst danach kommt er für mindestens weitere 2 Stunden, besser über Nacht, in den Kühlschrank. Diese Ruhezeit ist entscheidend, damit die Frischkäsemasse feste wird und die Aromen sich entwickeln können. Wer ungeduldig ist und den Kuchen zu früh anschneidet, riskiert eine matschige oder rissige Oberfläche.

  2. Kann ich anstelle von Rhabarber auch andere Früchte für diesen Cheesecake verwenden? Wenn ja, welche sind am besten geeignet?

    Absolut! Dieser Cheesecake ist ein echtes Chamäleon der Fruchtwelt. Abgesehen vom Rhabarber harmonieren besonders gut Beeren wie Erdbeeren oder Himbeeren. Man kann sie entweder pur verwenden oder mit dem Rhabarber mischen. Auch Kirschen oder leicht säuerliche Äpfel sind eine gute Wahl. Wichtig ist, dass die Früchte nicht zu wässrig sind und eine angenehme Säure mitbringen, die die Süße der Käsmasse ausgleicht. Achte darauf, übermäßig saftige Früchte eventuell kurz abtropfen zu lassen.

  3. Ist es möglich, diesen Rhabarber-Cheesecake glutenfrei zuzubereiten, und gibt es dafür spezielle Tipps?

    Ja, das ist definitiv machbar! Für eine glutenfreie Variante ersetzt du das Weizenmehl einfach durch eine gute glutenfreie Mehlmischung. Achte darauf, dass die Mischung für Kuchen und Gebäck geeignet ist. Bei den gemahlenen Mandeln passiert glutenfrei technisch nichts. Die Streusel und der Boden werden dadurch vielleicht eine etwas andere Konsistenz haben, aber das Ergebnis bleibt dennoch köstlich. Eventuell musst du die Menge an Flüssigkeit oder Fett leicht anpassen, probiere dich hier am besten langsam heran und teste die Konsistenz des Teigs.

Rhabarber-Cheesecake mit Streuseln

Rhabarber-Cheesecake mit Streuseln

Dieser Rhabarber-Cheesecake mit Streuseln ist ein himmlisches Dessert, das durch seine fruchtige Frische und die knusprigen Streusel besticht. Perfekt für jede Gelegenheit, sei es ein festliches Essen oder ein gemütlicher Kaffeeklatsch, wird dieser Käsekuchen Ihre Gäste begeistern. Der leicht säuerliche Rhabarber harmoniert wunderbar mit der cremigen Füllung und sorgt für einen unvergesslichen Geschmack. Dieses einfache Rezept ist ideal für Backanfänger und lässt sich schnell umsetzen. Lassen Sie sich von diesem köstlichen Kuchen verwöhnen!

4.8 from 785 reviews
Prep Time 30 Minuten
Cook Time 60 Minuten
Total Time 1 Stunde 30 Minuten
Servings ca. 12 Portionen
Course:Abendessen Cuisine:Deutsch Vegetarisch Calories:290 kcal By:ELENA
Servings
  • 225 g Weizenmehl 550
  • 50 g gemahlene Mandeln
  • 1/2 Teelöffel Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 1 Eigelb
  • 100 g Rohrohrzucker
  • 150 g sehr weiche Butter
  • 400 g Frischkäse
  • 200 g Schmand
  • 1 Ei und
  • 1 Eiweiß
  • Mark einer Vanilleschote oder ein EL Vanille-Extrakt
  • Abrieb einer Bio-Zitrone
  • 80 g Zucker
  • 350 g Rhabarber
  • Kochen
  1. 1Ofen auf 190 °C (170 °C Umluft) vorheizen.
  2. 2Für den Teig Mehl, Mandeln, Zucker, Salz, Backpulver, Ei und Butter in einer Schüssel verkneten. Zwei Drittel des Teigs in eine gefettete Springform drücken und 20 Minuten vorbacken.
  3. 3Rhabarber putzen und in ca. 1 cm große Stücke schneiden.
  4. 4Für die Füllung Frischkäse, Schmand, Zucker, Eier und Vanille gut verrühren.
  5. 5Die Creme auf dem vorgebackenen Boden verteilen, Rhabarber darauflegen und mit den restlichen Streuseln gleichmäßig bestreuen.
  6. 6Ca. 40-45 Minuten backen, bis der Kuchen goldbraun ist.
  7. 7In der Form abkühlen lassen, dann in den Kühlschrank stellen. Vor dem Servieren mit etwas Puderzucker bestäuben.
Category:Abendessen Cuisine:Deutsch Vegetarisch
Carbohydrates 30g
Protein 5g
Fat 16g
Saturated Fat 9g
Fiber 1g
Sugar 18g
Sodium 150mg
Cholesterol 60mg

Keywords: Rhabarber, Cheesecake, Streusel, Kuchen, Dessert, Backen, Deutsch

Wählen Sie frischen Rhabarber. Lassen Sie den Teig vor dem Backen im Kühlschrank ruhen. Bringen Sie Frischkäse auf Zimmertemperatur. Backzeit anpassen. Lassen Sie den Kuchen nach dem Backen mindestens 2 Stunden abkühlen.
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