Erdbeer-Rhabarber-Kuchen mit Pudding – einfach & lecker | Die besten Backrezepte mit Gelinggarantie
Es gibt Gerüche, die tiefer gehen als nur die Nase – sie graben sich direkt ins Herz. Für mich ist es der Duft von frisch gebackenem Kuchen, der sich an einem trägen Sonntagnachmittag langsam im Haus ausbreitet, gemischt mit dem süß-säuerlichen Versprechen von Sommerfrüchten.
An solche Nachmittage denke ich, wenn die ersten Erdbeeren die Saftigkeit des Rhabarbers küssen und die Luft nach Süße und leicht herbem Glück duftet. Es ist ein Duft, der Erinnerungen weckt, an Kindertage, an Omas Backstube, und der ein Gefühl von Geborgenheit und purer Freude hervorruft.
Warum du dieses Rezept lieben wirst
- Der Duft des Frühlings: Schon beim Öffnen des Backofens entströmt ein Aroma von warmem Teig, cremiger Vanille und dem unverwechselbaren Duett aus Erdbeere und Rhabarber, das die ganze Familie magisch an den Küchentisch zieht.
- Ein Spiel der Texturen: Stell dir einen zarten, leicht mürben Boden vor, der sich unter einer samtigen Puddingcreme verbirgt, gekrönt von saftigen Fruchtstücken, die bei jedem Bissen eine kleine Explosion der Frische auslösen.
- Die perfekte Balance: Die natürliche Süße der Erdbeeren umarmt die herbe Frische des Rhabarbers, während der cremige Vanillepudding und der zarte Teig eine harmonische Symphonie für den Gaumen bilden.
- Einfachheit mit WOW-Effekt: Trotz seines beeindruckenden Aromas und seiner visuellen Anziehungskraft ist dieses Backwerk erstaunlich unkompliziert, perfekt für alle, die den Genuss lieben, aber keine Stunden in der Küche verbringen möchten.
- Ein Lächeln zum Teilen: Dieses Gericht ist mehr als nur ein Kuchen; es ist ein Ausdruck von Liebe und Gastfreundschaft, der die Gesichter aller zum Leuchten bringt und für unvergessliche Momente sorgt.
Das brauchst du
Bei diesem Kuchen ist die Qualität der Zutaten entscheidend für das finale Geschmackserlebnis. Gerade bei Früchten wie Erdbeeren und Rhabarber lohnt es sich, auf saisonale Produkte zurückzugreifen, denn sie bringen den intensivsten Geschmack und die optimale Konsistenz mit sich, die dein Kuchen verdient.
- Milch und Vanillepudding: Die Grundlage für die unwiderstehlich cremige Schicht, die den Kuchen zusammenhält und ihm seine sanfte Süße verleiht. Achte auf ein gutes Puddingpulver, das beim Erhitzen wunderbar dick wird.
- Zucker und Vanillinzucker: Süße ist hier das Stichwort, aber sie soll nicht überdecken. Eine feine Balance zwischen der Fruchtsäure und der Süße des Zuckers ist das Geheimnis.
- Schmand: Verleiht dem Pudding eine wunderbare leichte Säure und eine noch cremigere Konsistenz, die den süßen Früchten eine herrliche Note gibt.
- Erdbeeren und Rhabarber: Das Herzstück. Je frischer und aromatischer, desto besser. Sie bringen die notwendige Fruchtigkeit und eine leichte, belebende Säure mit, die den Kuchen ausbalanciert.
- Mehl, Backpulver und Salz: Die bodenständigen Helden, die für die Struktur des Teigs sorgen. Kein Glamour, aber absolut essenziell für einen gelungenen Kuchenboden.
- Weiche Butter und Eier: Verbinden die trockenen Zutaten zu einem geschmeidigen Teig und sorgen für einen zarten, feuchten Biss.
- Joghurt: Macht den Teig extra saftig und leicht, eine kleine, aber feine Ergänzung, die den Unterschied ausmacht.
Mengenangaben für alle Zutaten findest du detailliert in der Rezeptkarte weiter unten, falls du sie dir direkt ausdrucken möchtest.
Die Geschichte hinter diesem Gericht
Die Kombination aus Steinobst, Beeren und Rhabarber hat eine lange Tradition, oft verbunden mit der Erntezeit und der Notwendigkeit, diese Gaben der Natur haltbar zu machen oder in köstlichen Gerichten zu verarbeiten. Besonders in Mitteleuropa, wo der Rhabarber im Frühling und Frühsommer üppig gedeiht, hat er sich zu einem Star in der Kuchenküche entwickelt.
Ursprünglich waren solche Kuchen oft eher rustikal, mit einfachen Teigen und den Früchten, die gerade verfügbar waren. Die Idee, eine cremige Schicht zwischen Teig und Frucht zu legen, hat sich im Laufe der Zeit als Geniestreich erwiesen. Sie sorgt für eine unglaubliche Saftigkeit und ein harmonisches Zusammenspiel der Aromen, das über die Jahre immer weiter verfeinert wurde.
Was diesen Kuchen zeitlos macht, ist seine Fähigkeit, die Essenz der Jahreszeit einzufangen. Der saftige Rhabarber, noch leicht säuerlich und frisch, trifft auf die süße Reife der Erdbeeren. Dieser Kontrast, gekrönt von der milden Süße des Vanillepuddings, ist ein Klassiker, der uns immer wieder aufs Neue begeistert. Er erinnert uns an die einfachen Freuden des Lebens und die Kunst, mit dem, was die Natur uns schenkt, etwas Wunderbares zu schaffen. Über die kulinarische Bedeutung von Rhabarber kann man sich auf Wikipedia noch weiter informieren.
So bereitest du Erdbeer Rhabarber Kuchen Pudding zu
Schritt 1: Die seidige Basis des Puddings schaffen
Beginne mit der Erschaffung der cremigen Seele deines Kuchens. Nimm 750 ml Milch und gib sie in einen ausreichend großen Topf. Die restliche Milch benötigst du später nicht mehr, sie dient nur dazu, das Puddingpulver perfekt anzurühren.
In einer kleinen Schüssel verrührst du nun 2 Päckchen Vanillepuddingpulver mit etwa 100 g Zucker. Das ist wichtig: erst mit einer kleinen Menge Milch glatt rühren, bis keine Klümpchen mehr zu sehen sind. So verhinderst du, dass sich Klümpchen im fertigen Pudding bilden.
Die angerührte Puddingmasse gibst du dann unter ständigem Rühren zur heißen Milch in den Topf. Lass das Ganze aufkochen und mindestens eine Minute lang köcheln, damit es schön sämig wird. Gieße den heißen Pudding in eine Schüssel, decke ihn direkt mit Frischhaltefolie ab, sodass die Folie die Oberfläche berührt. Das verhindert die Bildung einer Haut. Lass ihn nun etwas abkühlen.
Während der Pudding leicht abkühlt, widmen wir uns den Früchten. Wasche die 300 g Erdbeeren sorgfältig, entferne die grünen Blättchen und schneide sie in mundgerechte Würfel. Derweil widmen wir uns dem Rhabarber: Wasche ihn, entferne die äußeren, faserigen Blätter und schäle ihn gegebenenfalls. Schneide ihn dann in etwa 2 cm lange Stücke. Wenn du sehr dicke Stangen hast, kannst du diese der Länge nach halbieren, damit sie gleichmäßiger garen. Mische nun die geschnittenen Erdbeeren und Rhabarberstücke in einer Schüssel. Das Fruchtduett ist bereit für seinen großen Auftritt.
Tipp: Wenn dein Rhabarber sehr sauer ist, kannst du ihn vor dem Mischen mit den Erdbeeren schon leicht mit einem Esslöffel Zucker bestreuen und kurz ziehen lassen. Dieser kleine Schritt kann die Süße des Kuchens perfekt ausbalancieren.
Schritt 2: Den Grundstein für den Genuss legen
Jetzt ist der Teig an der Reihe, der das Fundament für all die Herrlichkeiten bildet, die darauf kommen. Nimm ein gut dimensioniertes Backblech, am besten eines mit den Maßen 38 x 45 cm. Fette es sorgfältig mit etwas Butter ein und lege es anschließend mit Backpapier aus. Das verhindert nicht nur ein Ankleben, sondern sorgt auch für ein müheloses Herauslösen des Kuchens.
Heize deinen Backofen auf 180 Grad Celsius Ober-/Unterhitze vor. Wenn du einen Umluftofen hast, stelle ihn auf 160 Grad Celsius ein. Das richtige Timing und die Temperatur sind hier entscheidend für die Textur des Teiges.
In einer großen Schüssel vermischst du nun 250 g Mehl mit 3 Teelöffeln Backpulver, 200 g Zucker, einer Prise Salz und einem Päckchen Vanillinzucker. Das sind die trockenen Helden, die für die Struktur sorgen. Gib dann 150 g weiche Butter, 150 g Joghurt und 3 Eier hinzu.
Schlage alles für etwa 2 Minuten zu einem glatten Teig. Der Teig sollte cremig und gut vermischt sein. Verstreiche diesen Teig dann gleichmäßig auf dem vorbereiteten Backblech. Achte darauf, dass keine Lücken entstehen und der Belag später gut haften kann. Die gleichmäßige Dicke ist wichtig für ein gleichmäßiges Backergebnis.
Tipp: Die weiche Butter ist hier wichtig. Wenn deine Butter zu hart ist, wird der Teig klumpig. Lass sie einfach bei Raumtemperatur weich werden, bevor du anfängst.
Schritt 3: Die samtige Decke für die Früchte
Nun kommt der Moment, in dem die cremige Komponente noch verfeinert wird. Nimm den leicht abgekühlten Vanillepudding aus der Schüssel. Wichtig ist, dass er noch warm ist, aber nicht mehr heiß. Das macht ihn geschmeidiger und leichter zu verarbeiten.
Gib nun 200 g Schmand zu dem warmen Pudding. Der Schmand verleiht dem Pudding ein wunderbaresRAH, eine leichte, angenehme Säure, die perfekt mit der Süße der Früchte harmoniert und die Cremigkeit verstärkt. Verrühre beides vorsichtig miteinander, bis eine homogene, samtige Masse entsteht.
Verteile diese wunderbare Pudding-Schmand-Mischung nun vorsichtig und gleichmäßig auf dem Teig auf dem Backblech. Streiche sie sanft mit einem Löffel oder einer Palette glatt. Achte darauf, dass sie bis zu den Rändern reicht, damit jede Portion Kuchen diese cremige Glückseligkeit bekommt.
Jetzt ist es Zeit für die Krönung: Verteile die vorbereiteten Erdbeer- und Rhabarberstücke gleichmäßig auf der Puddingmasse. Streue sie einfach darauf, sie sinken beim Backen leicht ein und geben ihren fruchtigen Geschmack ab. Das Farbspiel ist schon jetzt eine Augenweide!
Schiebe das Blech in den unteren Einschub deines vorgeheizten Backofens. Backe den Kuchen für etwa 40 bis 45 Minuten. Beobachte ihn währenddessen: Die Oberfläche sollte goldbraun werden und die Früchte weich und leicht karamellisiert aussehen. Die Puddingmasse wird gestockt und cremig sein.
Nach dem Backen nimmst du den Kuchen aus dem Ofen und lässt ihn vollständig auf dem Blech auskühlen. Das ist wichtig, damit sich die Aromen setzen und der Kuchen seine Struktur behält. Ein warmer Kuchen lässt sich schwerer schneiden.
Schritt 4: Das Geheimnis des perfekten Abkühlens
Geduld ist hier das oberste Gebot, doch sie wird reichlich belohnt. Wenn der Kuchen aus dem Ofen kommt, duftet er verführerisch und sieht unwiderstehlich aus. Doch er braucht Zeit, um sich zu festigen und seinen vollen Geschmack zu entfalten. Lass ihn daher unbedingt auf dem Backblech vollständig abkühlen.
Während des Abkühlens zieht sich die Puddingmasse weiter zusammen und nimmt die Aromen der Früchte auf. Der Teigboden wird am Rand leicht knusprig, während er in der Mitte noch saftig bleibt. Das ist die Magie des langsamen Abkühlens.
Falls du es gar nicht erwarten kannst, greife zum Messer und schneide ein kleines Stück. Doch sei gewarnt: Der wahre Genuss entfaltet sich erst, wenn der Kuchen lauwarm oder ganz abgekühlt ist. Die einzelnen Komponenten haben dann Zeit, sich geschmacklich zu vereinen.
Dieser Kuchen ist, wie viele seiner Art, am nächsten Tag oft sogar noch besser. Die Aromen haben Zeit, sich tiefer zu vermischen, und die Textur wird noch harmonischer. Eine perfekte Vorbereitung für einen Kaffeeklatsch oder das Sonntagsfrühstück.
Mein Tipp: Du kannst den Kuchen bereits am Vortag backen. Er hält sich gut verpackt bei Raumtemperatur oder im Kühlschrank. Am nächsten Tag schmeckt er, leicht erwärmt oder pur genossen, immer noch wunderbar saftig und frisch. Frisch aufgeschlagene Schlagsahne passt übrigens immer perfekt dazu!
Schritt 5: Die Vollendung – Anrichten und Genießen
Der Kuchen ist nun bereit, seine volle Pracht zu entfalten. Nachdem er vollständig ausgekühlt ist – und das ist wirklich wichtig, damit er sich schön schneiden lässt – löse ihn vorsichtig aus der Form. Bewundere die goldbraune Oberfläche und die leuchtenden Früchte, die wie Juwelen in der cremigen Masse eingebettet sind.
Schneide den Kuchen in rechteckige Stücke. Die Größe entscheidest du selbst, je nachdem, ob du kleine oder größere Portionen bevorzugst. Die saftige Konsistenz des Teigs und die cremige Füllung machen ihn auch in größeren Stücken gut handelbar.
Serviere den Kuchen, wie er ist, und genieße die Kombination aus süß-säuerlichen Früchten, cremiger Füllung und zartem Boden. Das ist purer, unkomplizierter Genuss. Die Farben und Aromen sprechen für sich und machen diesen Kuchen zu einem echten Hingucker.
Wenn du deinen Gästen etwas Besonderes bieten möchtest, serviere den Kuchen mit einem zusätzlichen Klecks geschlagener Sahne. Die leichte Luftigkeit der Sahne ergänzt die Cremigkeit des Puddings perfekt und sorgt für ein noch luxuriöseres Mundgefühl.
Für eine noch festlichere Note kannst du den Kuchen vor dem Servieren mit etwas Puderzucker bestäuben oder mit ein paar frischen Minzblättern garnieren. Das Auge isst schließlich mit, und diese kleinen Details machen den Unterschied, wenn du ein besonderes Dessert präsentieren möchtest.
Häufige Fehler – und wie du sie vermeidest
Zu feuchter Teig: Manche Hobbybäcker sind zu vorsichtig beim Mischen des Teigs und haben Angst, ihn zu lange zu rühren. Wenn du die Zutaten nur kurz vermischst, bis sie gerade eben verbunden sind, wird der Teig zu mächtig und feucht. Ein kurzes, aber gründliches Rühren sorgt für die richtige Konsistenz, die nicht zu trocken, aber auch nicht klebrig sein sollte.
Falsche Reihenfolge beim Pudding: Der Tipp, das Puddingpulver mit etwas Milch glatt zu rühren, bevor es in die heiße Milch kommt, ist Gold wert. Wenn du das Pulver direkt in die heiße, kochende Flüssigkeit gibst, bilden sich unansehnliche Klümpchen, die den Pudding ungenießbar machen. Nimm dir die Zeit für diesen kleinen Schritt, es lohnt sich.
Zu frühes Anschneiden: Das ist wohl der häufigste „Fehler“ aus Ungeduld. Ein warmer Kuchen lässt sich kaum sauber schneiden. Die Puddingmasse ist noch zu weich und läuft heraus. Gib dem Kuchen genügend Zeit zum Abkühlen, erst dann entfaltet er seine typische, schnittfesteKonsistenz und alle Aromen sind perfekt verbunden.
Übergare des Kuchens: Wenn der Kuchen zu lange im Ofen bleibt, kann die Puddingmasse am Rand trocken und fest werden oder sogar leicht verbrennen. Richte dich nach der angegebenen Backzeit und behalte den Kuchen im Auge. Ein kleiner Test mit einem Holzstäbchen – wenn kein flüssiger Teig, aber auch keine komplett trockene Masse herauskommt, ist er perfekt.
Variationen für jeden Geschmack
Für die Veganen Genießer: Ersetze die Milch durch eine pflanzliche Alternative wie Hafer- oder Sojadrink. Die Butter im Teig weicht einer pflanzlichen Margarine oder Kokosöl. Anstelle von Eiern kann ein Ei-Ersatz aus dem Reformhaus oder eine Banane für Bindung und Saftigkeit sorgen. Der Schmand wird durch eine vegane Quarkalternative oder eine Mischung aus veganem Joghurt und etwas Stärke ersetzt.
Die “Zuckerfrei” Variante: Für eine bewusstere Ernährung kann der Zucker durch zuckerfreie Alternativen wie Erythrit oder Xylit ersetzt werden. Achte dabei auf die Umrechnungsfaktoren, da diese Süßstoffe oft eine andere Süßkraft haben. Auch die Früchte selbst bringen natürliche Süße mit, was den Bedarf an zusätzlichem Süßungsmittel reduziert.
Die Festliche Variante mit Pfiff: Verleihe dem Kuchen einen Hauch von Luxus, indem du dem Pudding eine Prise echter Vanille oder etwas geriebene Zitronenschale hinzufügst. Für einen besonders edlen Touch können die Früchte vor dem Backen mit einem Schuss Orangenlikör oder Himbeergeist mariniert werden. Auf dem fertigen Kuchen sehen Mandelsplitter oder ein knuspriges Streusel-Topping fantastisch aus.
Profi-Tipps für Erdbeer Rhabarber Kuchen Pudding
Die richtige Fruchtkombination: Während Erdbeer und Rhabarber ein klassisches Duo sind, experimentiere ruhig mit anderen Früchten. Himbeeren, Blaubeeren, Kirschen oder sogar Apfelstücke können spannende neue Geschmacksprofile ergeben. Achte nur auf die Säure und den Wassergehalt, um die Balance des Kuchens nicht zu stören.
Die Textur des Bodens: Wenn du einen etwas festeren, knusprigeren Boden bevorzugst, kannst du einen Teil des Mehls durch gemahlene Mandeln oder Haferflocken ersetzen. Das verleiht dem Teig nicht nur eine angenehme Textur, sondern auch ein nussiges Aroma, das hervorragend zu den Früchten passt.
Das Geheimnis der Puddingcreme: Für eine extra seidige Konsistenz kannst du nach dem Kochen des Puddings einen Löffel hochwertiges Öl, wie zum Beispiel ein neutrales Rapsöl, unterrühren. Das sorgt für eine glattere Oberfläche und verhindert, dass der Pudding beim Abkühlen zu fest wird.
Aromen aktivieren: Um die Fruchtaromen noch intensiver hervorzuheben, kannst du die Erdbeeren und den Rhabarber vor dem Verteilen auf dem Blech kurz mit etwas Zitronensaft und einem Hauch von Zimt bestreuen. Das aktiviert die Fruchtsäuren und Gewürze und sorgt für ein komplexeres Geschmackserlebnis.
Die perfekte Portionsgröße: Schneide den Kuchen erst an, wenn er vollständig abgekühlt ist. Verwende ein scharfes Messer, das du idealerweise kurz in heißes Wasser hältst und abtrocknest. So gleitet es sauber durch die Creme und die Früchte, ohne sie zu zerquetschen, und du erhältst makellose Stücke.
Servier-Ideen für Erdbeer Rhabarber Kuchen Pudding
Anrichten & Dekoration
Wenn der Kuchen komplett ausgekühlt ist, kannst du ihn noch verfeinern. Ein leichtes Bestäuben mit Puderzucker lässt ihn wie mit Raureif überzogen wirken. Frische Minzblättchen oder ein paar essbare Blüten verleihen ihm eine elegante Note und einen frischen Kontrast.
Für einen zusätzlichen Wow-Effekt kannst du auch ein paar frische Erdbeerscheiben oder kleine Rhabarberstücke oberflächlich auf der Puddingcreme arrangieren, bevor der Kuchen komplett fest wird. Das betont die Frische der Zutaten und macht den Kuchen noch einladender.
Eine kleine Kugel Vanilleeis, die auf dem noch leicht warmen Kuchenstück schmilzt, ist ein unwiderstehliches Topping, das die Cremigkeit der Puddingfüllung aufgreift und für ein interaktives Geschmackserlebnis sorgt.
Passende Beilagen
Ein Klecks frisch geschlagene Sahne ist der Klassiker, der nie enttäuscht. Sie bildet eine leichte, luftige Ergänzung zur sämigen Puddingfüllung und rundet den Geschmack ab.
Ein leicht gesüßtes Joghurt-Dressing, vielleicht mit einem Hauch Vanille oder Zitrone, kann eine frischere Alternative zur Sahne sein und passt gut zum fruchtigen Charakter des Kuchens. Diese Option ist auch für dich eine gute Wahl, wenn du auf den süßen Genuss nicht ganz verzichten möchtest, aber eine leichtere Variante suchst.
Eine kleine Portion frischer Früchte, wie ein paar zusätzliche Erdbeeren oder Heidelbeeren, kann als Garnitur dienen und den fruchtigen Eindruck des Kuchens unterstreichen.
Für besondere Anlässe
Dieser Erdbeer-Rhabarber-Kuchen ist ein perfekter Begleiter für ein Frühlings- oder Sommer-Picknick. Seine saftige Konsistenz macht ihn transportfreundlich und er erfrischt auf der grünen Wiese.
Er eignet sich wunderbar als Dessert für ein Familienfest oder eine Gartenparty, bei der sowohl Kinder als auch Erwachsene seine unkomplizierte Frische und den vertrauten Geschmack lieben werden.
Auch als süßer Abschluss nach einem leichten Abendessen, vielleicht nach einem gefüllten Paprika oder einem Linseneintopf aus der Kategorie Abendessen, passt dieser Kuchen hervorragend. Seine leichte Säure macht ihn nicht zu schwer und rundet das Mahl perfekt ab.
Aufbewahrung & Lagerung
Reste richtig lagern
Wenn nach dem Genuss noch ein Stück übrig geblieben ist, lagere es am besten gut abgedeckt im Kühlschrank. Eine Frischhaltefolie, die die Schnittfläche bedeckt, hilft, ein Austrocknen zu verhindern. So bleibt der Kuchen für ca. 2-3 Tage frisch und saftig.
Einfrieren
Das Einfrieren ist für diesen Kuchen nur bedingt empfehlenswert, da die Puddingmasse nach dem Auftauen leicht wässrig werden kann und die Früchte ihre Textur verändern. Wenn es aber sein muss, schneide den Kuchen in einzelne Portionen und wickle diese luftdicht in Gefrierbeutel oder Frischhaltefolie ein.
Aufwärmen ohne Qualitätsverlust
Wenn du den Kuchen aus dem Kühlschrank nimmst, lass ihn am besten kurz bei Raumtemperatur akklimatisieren, bevor du ihn genießt. Ein leichtes Erwärmen im Backofen bei niedriger Temperatur (ca. 100°C) für wenige Minuten kann die Aromen wieder etwas beleben, besonders wenn du ihn mit einem Klecks Sahne servieren möchtest. Aber Vorsicht: Nicht zu stark erwärmen, sonst wird die Puddingmasse flüssig.
Häufig gestellte Fragen
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Kann ich den Rhabarber auch roh auf den Kuchen geben?
Ja, absolut! Wenn du den Rhabarber wie beschrieben schneidest und mit den Erdbeeren mischst, kannst du ihn direkt so auf die Puddingmasse geben. Beim Backen wird er weich und gibt seinen köstlichen Geschmack ab. Das spart dir einen Schritt und das Ergebnis ist genauso gut. Achte nur darauf, dass die Rhabarberstücke nicht zu dick sind, damit sie durchgaren können.
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Mein Pudding wird nicht fest genug, was mache ich falsch?
Die häufigste Ursache dafür ist, dass das Puddingpulver nicht lange genug gekocht wurde oder die Menge an Flüssigkeit zu hoch war. Stelle sicher, dass die Puddingmasse nach dem Zusammengeben mit der Milch wirklich mindestens 1 Minute sprudelnd kocht und so angedickt wird. Manchmal hilft es auch, die Menge des Puddingpulvers leicht zu erhöhen (z.B. ein halbes Päckchen mehr), besonders wenn man pflanzliche Milch verwendet, die manchmal weniger bindet.
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Der Boden meines Kuchens ist mehlig und trocken. Wie kann das passieren?
Ein trockener und mehhliger Boden kann mehrere Ursachen haben. Entweder wurde der Teig zu lange oder mit zu wenig Flüssigkeit/Fett verrührt, was ihn zäh macht. Oder – eine sehr häufige Ursache – der Kuchen wurde zu lange im Ofen gebacken. Achte darauf, dass die angegebene Backzeit eingehalten wird und beobachte den Kuchen gegen Ende der Backzeit. Wenn die Ränder beginnen, braun zu werden und die Oberfläche fest aussieht, ist er wahrscheinlich fertig. Lieber etwas zu kurz als zu lang backen, der Pudding sorgt für Feuchtigkeit.
Erdbeer-Rhabarber-Kuchen mit Pudding
Ein saftiger Erdbeer-Rhabarber-Kuchen mit einer cremigen Pudding-Schicht, der kinderleicht nachzubacken ist und wunderbar fruchtig schmeckt.
- Für den Belag:
- 750 ml Milch
- 2 Pck. Vanillepuddingpulver
- 100 g Zucker
- 200 g Schmand
- 300 g Erdbeeren
- 1 kg Rhabarber
- Für den Teig:
- 250 g Mehl
- 3 TL Backpulver
- 200 g Zucker
- 1 Prise Salz
- 1 Pck. Vanillinzucker
- 150 g weiche Butter
- 150 g Joghurt
- 3 Eier
- etwas Butter für die Form
- Kochen
- 1Für den Belag: Milch in einem Topf erhitzen. Puddingpulver mit Zucker vermischen und mit 6-7 EL der Milch glatt rühren. Die restliche Milch zum Kochen bringen. Unter Rühren das angerührte Puddingpulver einrühren und mindestens 1 Minute köcheln lassen. In eine Schüssel füllen, mit Folie bedecken und etwas abkühlen lassen. In der Zwischenzeit die Erdbeeren waschen, putzen und würfeln. Den Rhabarber waschen, schälen und in ca. 2 cm lange Stücke schneiden. Rhabarber und Erdbeeren mischen. Bei dicken Rhabarberstangen eventuell der Länge nach halbieren.
- 2Für den Teig: Ein Backblech (ca. 38 x 45 cm) mit Butter einfetten und mit Backpapier belegen. Den Backofen auf 180 Grad (Umluft: 160 Grad) vorheizen. Mehl mit den trockenen Zutaten (Backpulver, Zucker, Salz, Vanillinzucker) in einer Schüssel verrühren. Butter, Joghurt und Eier zugeben und alles für 2 Minuten zu einem glatten Teig rühren. Den Teig auf das vorbereitete Blech geben und gleichmäßig verstreichen.
- 3Den Schmand unter den noch warmen Pudding rühren. Die Masse vorsichtig auf dem Teig verstreichen. Die Fruchtmischung auf der Puddingmasse verteilen und für ca. 40-45 Minuten im unteren Einschub des vorgeheizten Ofens backen. Kuchen auskühlen lassen.
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