Das beste cremige Erdbeer-Tiramisu – lecker ohne Frisch-Ei

Der Duft von frisch aufgeschnittenen Erdbeeren, vermischt mit einem Hauch von Zitrus und der sanften Süße von Sahne – das ist für mich der Inbegriff des Sommers. Es sind diese Aromen, die mich direkt zurück in die sonnendurchfluteten Nachmittage meiner Kindheit versetzen, wo ich stundenlang im Garten meiner Großeltern nach den rotbackigsten Früchtchen suchte. Selbst heute noch, wenn ich den Geruch von reifen Erdbeeren in der Luft wahrnehme, erwacht in mir ein ganz besonderes, wohligeres Gefühl, das weit über den puren Geschmack hinausgeht.

Ich erinnere mich genau an den ersten Versuch, ein Tiramisu ohne rohe Eier zuzubereiten. Die Erwartung war groß, die Hoffnung, ein ebenso cremiges und doch sicheres Dessert zu zaubern, ebenso. Doch der erste Anlauf war eher ernüchternd; die Creme war zu flüssig, die Löffelbiskuits zerfielen zu schnell im Saft. Doch gerade diese kleinen Missgeschicke sind es, die uns lehren, besser zu werden und uns motivieren, nach perfekten Lösungen zu suchen. Und mit diesem Rezept hier, da bin ich mir sicher, haben wir sie gefunden.

Warum du dieses Rezept lieben wirst

  • Ein Hauch von Nostalgie: Stell dir vor, du beißt in eine cremige Schicht, die dich unweigerlich an sonnige Nachmittage und unbeschwerte Zeiten erinnert, als die Welt noch einfach schien.
  • Samtige Leichtigkeit: Die Textur ist ein Traum – zart schmelzend auf der Zunge, aber dennoch mit genug Struktur, um ein befriedigendes Mundgefühl zu hinterlassen, ohne zu beschweren.
  • Die Süße des Sommers, das ganze Jahr: Frische Erdbeeren sind der Star, deren süß-säuerliche Explosion mit jeder Gabel neu die Sinne belebt, und das zu jeder Jahreszeit.
  • Seelenfrieden für alle: Das Weglassen von rohem Ei gibt dir die Freiheit, dich vollständig auf den Genuss zu konzentrieren, ohne dir Gedanken machen zu müssen – perfekt für Familienfeiern oder wenn Gäste kommen.
  • Simpel, aber raffiniert: Der Trick, das Tiramisu ohne komplizierte Schritte zum Meisterwerk zu machen, liegt in der cleveren Kombination von Zutaten, die ein himmlisches Ergebnis garantiert.

Das brauchst du

Bei diesem Erdbeer-Tiramisu, das ganz ohne Ei auskommt, ist die Qualität der einzelnen Zutaten keine Nebensache, sondern das Fundament des Erfolgs. Wenn du auf frische, aromatische Erdbeeren setzt, die gerade ihre volle Reife erreicht haben, und eine Mascarpone, die cremig und nicht wässrig ist, legst du den Grundstein für ein wahres Geschmackserlebnis. Selbst die Löffelbiskuits sollten eine angenehme Konsistenz haben, die den Orangensaft gut aufnimmt, ohne direkt zu zerfallen.

  • Erdbeeren: Das Herzstück dieses Desserts. Ihre natürliche Süße und leichte Säure sind unverzichtbar und prägen den frischen Charakter.
  • Mascarpone und Magerquark: Die seidene Basis der Creme. Mascarpone sorgt für die luxuriöse Cremigkeit, während Quark eine angenehme Leichtigkeit hinzufügt und das Ganze nicht zu schwer macht.
  • Schlagsahne mit Sahnesteif: Sorgt für die luftig-leichte Textur der Creme und hält diese stabil, damit nichts wässrig wird.
  • Orangensaft: Das Aromatische, das die Löffelbiskuits durchtränkt und eine subtile Fruchtigkeit mitbringt, die wunderbar mit den Erdbeeren harmoniert.
  • Löffelbiskuits: Sie sind die Brücke zwischen den cremigen Schichten und saugen die Aromen auf, um eine harmonische Einheit zu bilden.
  • Puderzucker und Zucker: Bringen die nötige Süße, die fein abgestimmt ist, damit die Fruchtigkeit der Erdbeeren im Vordergrund bleibt.

Die genauen Mengenangaben für diese köstlichen Zutaten findest du wie immer im Rezeptteil weiter unten.

Die Geschichte hinter diesem Gericht

Tiramisu, dieses italienische Meisterwerk, hat seine Wurzeln in der Region Venetien, genauer gesagt in Treviso, wo es in den 1960er oder 70er Jahren entstanden sein soll. Der Name, der so viel wie “zieh mich hoch” oder “muntere mich auf” bedeutet, verrät bereits seine belebende Wirkung – eine Wirkung, die traditionell durch Kaffee und Eiweiß erzielt wurde.

Doch wie es bei vielen beliebten Gerichten der Fall ist, hat sich das Tiramisu über die Jahre und Grenzen hinweg entwickelt und an verschiedene Gaumen und Vorlieben angepasst. Die Version, die wir heute lieben, mit Schichten von zart getränkten Löffelbiskuits und einer samtigen Creme, ist eine moderne Interpretation eines Klassikers. Die Suche nach Alternativen, die den Genuss auch ohne rohe Eier gewährleisten, hat eine ganze Bandbreite an köstlichen Varianten hervorgebracht.

Dieses Erdbeer-Tiramisu ohne Ei ist ein Paradebeispiel dafür, wie sich Tradition und Innovation vereinen lassen. Es ehrt die Grundidee des italienischen Desserts – die Schichtung von Aromen und Texturen – und übersetzt sie in eine leichtere, fruchtigere Form, die perfekt in unsere heutige Zeit passt. Gerade die Kombination von frischen Früchten mit der cremigen Basis macht es zu einem zeitlosen Genuss, der nie aus der Mode kommt.

So bereitest du Erdbeer Tiramisu ohne Ei zu

Schritt 1: Die Erdbeeren wecken ihre Aromen

Der erste Schritt ist wie das Öffnen eines Fensters zur Sommerfrische. Wir nehmen uns 400 Gramm der schönsten Erdbeeren vor, waschen sie sorgfältig unter fließendem Wasser und entfernen behutsam die grünen Stielansätze. Anschließend wandern diese kostbaren Früchte zusammen mit 25 Gramm Zucker und 2 Esslöffeln frischem Zitronensaft in einen hohen Becher. Mit dem Stabmixer wird nun alles zu einem feinen, leuchtend roten Püree verarbeitet. Diesen ersten Schatz, den wir uns da geschaffen haben, stellen wir erstmal beiseite, damit er seine Aromen entfalten kann.

Den restlichen Erdbeeren widmen wir uns nun gesondert. Auch sie werden gründlich gewaschen und geputzt. Ein paar besonders schöne Exemplare heben wir für die finale Dekoration auf, denn sie sollen später als frische Juwelen auf unserem Tiramisu thronen. Die übrigen Erdbeeren schneiden wir nun in feine Scheiben, um sie gleichmäßig in unseren Schichten verteilen zu können und ihnen so die Möglichkeit zu geben, ihre köstliche Süße und Fruchtigkeit mit jeder Gabel freizugeben.

Schritt 2: Die Creme – ein Traum aus Zartheit und Fülle

Nun widmen wir uns dem Herzenstück unseres Desserts, der samtigen Creme. Zuerst schlagen wir 300 Gramm kalte Schlagsahne mit einem Päckchen Sahnesteif in einer Rührschüssel steif. Aber nicht zu steif, wir wollen ja, dass sie sich gut vermischen lässt! In einer separaten Schüssel warten nun 250 Gramm Mascarpone und 250 Gramm Magerquark darauf, sich zu vereinen. Dazu geben wir zusätzlich 75 Gramm Puderzucker und einen Teelöffel frisch abgeriebene Orangenschale von einer Bio-Orange, um ein wunderbares Aroma zu erzeugen. Mit dem Handrührgerät wird diese Mischung nun zu einer homogenen Masse verrührt, bis sich alle Zutaten perfekt verbunden haben.

Der entscheidende Moment: Jetzt kommt die steif geschlagene Sahne behutsam unter die Mascarpone-Quark-Mischung gehoben. Wir rühren nur so lange, bis gerade so alles vermischt ist. Zu starkes Rühren würde die Luftigkeit wieder herausnehmen und die Creme würde ihre empfindliche Konsistenz verlieren. Das Ergebnis ist eine unglaublich leichte und dennoch reichhaltige Creme, die wie ein Wolkenhimmel auf der Zunge zergeht und uns auf die weiteren Schichten vorbereitet.

Schritt 3: Die Basis – Löffelbiskuits saugen die Aromen

Nun ist es an der Zeit, die Löffelbiskuits darauf vorzubereiten, die Essenz aus Orangensaft und dem Erdbeerpüree aufzunehmen. Dafür füllen wir 250 ml aromatischen Orangensaft in eine flache Schale. Die Löffelbiskuits werden nun einzeln, aber zügig, darin eingetunkt. Nur kurz, wir wollen ja, dass sie noch eine gewisse Struktur behalten und nicht zu matschig werden! Anschließend legen wir sie dicht an dicht auf den Boden unserer Auflaufform, ganz ohne Lücken, denn das bildet die stabile Grundschicht für unser Erdbeer-Tiramisu.

Sobald der Boden aus Löffelbiskuits liegt, verteilen wir etwa die Hälfte des vorbereiteten Erdbeerpürees gleichmäßig darüber. Achte darauf, dass es überall hinkommt, damit jede Gabel später den vollen Fruchtgenuss bietet. Darauf arrangieren wir nun die geschnittenen Erdbeerscheiben, die dem Tiramisu eine weitere fruchtige Dimension verleihen. Danach kommt die erste Schicht unserer zarten Creme darauf, die wir sorgfältig verteilen, bis alles gut bedeckt ist.

Schritt 4: Die zweite Schicht – Verdoppelte Freude

Jetzt wiederholen wir den Prozess, um unserem Tiramisu die volle Pracht zu verleihen. Wir legen eine weitere Schicht unserer eingetunkten Löffelbiskuits auf die erste Cremeschicht. Das sorgt für die typische Schichtoptik und gibt dem Ganzen noch mehr Struktur. Anschließend verteilen wir das restliche, leuchtend rote Erdbeerpüree über den Biskuits. Die intensive Farbe und der frische Duft machen jetzt schon Lust auf die nächste Gabel.

Ein ehrlicher Tipp: Wenn du deiner Tiramisu-Kreation eine besonders edle Optik verleihen möchtest, kannst du die zweite Deckschicht der Creme mit einem Spritzbeutel in kleinen, ansprechenden Tupfen aufspritzen. Das sieht nicht nur professionell aus, sondern gibt auch eine schöne Textur. Zum Schluss bestreuen wir das Ganze großzügig mit gehackten Pistazien, die nicht nur einen wunderbar nussigen Kontrast bilden, sondern auch optisch einiges hermachen und dem Dessert eine besondere Note verleihen.

Schritt 5: Geduld zahlt sich aus – das Ruhenlassen

Nun kommt der wohl wichtigste, aber auch schwierigste Schritt für Ungeduldige: das Ruhenlassen. Das Erdbeer-Tiramisu benötigt Zeit, um seine vollen Aromen zu entfalten und die perfekte Konsistenz zu entwickeln. Wir decken die Form fest ab, am besten mit Frischhaltefolie, damit keine Fremdgerüche eindringen können. Dann wandert das Meisterwerk für mindestens 3 bis 4 Stunden, besser noch über Nacht, in den Kühlschrank. Nur so können sich die Löffelbiskuits optimal mit der Creme und dem Erdbeerpüree verbinden und ein harmonisches Ganzes bilden.

Das Geheimnis der Perfektion: In dieser Zeit intensivieren sich die Aromen, die verschiedenen Schichten verschmelzen miteinander und die Creme wird wunderbar fest. Das ist der Moment, in dem das Geheimnis eines wirklich guten Tiramisus liegt. Wenn die Zeit um ist und du es aus dem Kühlschrank holst, wird dich das Ergebnis begeistern. Vor dem Servieren dekorieren wir unser fertiges Tiramisu noch mit einigen der beiseitegelegten frischen Erdbeeren, die einen schönen Kontrast zur Creme bilden und einen Hauch von Frische versprühen.

Häufige Fehler – und wie du sie vermeidest

Fehler 1: Die Löffelbiskuits ertränken

Viele neigen dazu, die Löffelbiskuits zu lange im Orangensaft oder einer anderen Flüssigkeit zu tränken. Das Ergebnis ist eine matschige, zerfallende Basis, die die Struktur des Tiramisus zerstört. Denke daran: Ein kurzes, zügiges Eintauchen reicht völlig aus. Die Biskuits sollen die Flüssigkeit aufsaugen, nicht darin baden.

Fehler 2: Die Creme zu wässrig gerät

Wenn die Mascarpone-Quark-Creme zu flüssig ist, liegt das oft daran, dass die Sahne nicht richtig steif geschlagen wurde oder zu viel Flüssigkeit in der Mascarpone war. Achte darauf, dass die Sahne mit Sahnesteif wirklich gut aufgeschlagen ist und die Mascarpone eine feste Konsistenz hat. Falls deine Mascarpone sehr weich ist, lass sie kurz abtropfen.

Fehler 3: Zu wenig Kühlzeit

Der Versuchung, das Tiramisu sofort nach der Zubereitung zu servieren, zu erliegen, ist groß. Doch die fehlende Kühlzeit ist einer der häufigsten Gründe für ein enttäuschendes Ergebnis. Minimum 3-4 Stunden im Kühlschrank sind absolut notwendig, damit sich die Aromen verbinden, die Löffelbiskuits die Flüssigkeit aufnehmen und die Creme fest wird. Geduld ist hier der Schlüssel.

Fehler 4: Unreife oder wässrige Erdbeeren

Die Qualität der Erdbeeren ist entscheidend für den Geschmack deines Tiramisus. Wenn du unreife oder übermäßig wässrige Erdbeeren verwendest, wird dein Dessert nicht die gewünschte fruchtige Intensität erreichen. Wähle reife, aromatische Erdbeeren, die von Natur aus süß sind.

Variationen für jeden Geschmack

Dieses Erdbeer-Tiramisu ohne Ei ist bereits wunderbar, aber was wäre das Leben ohne ein bisschen Experimentierfreude? Du kannst es nach Belieben anpassen, um es noch persönlicher zu gestalten. Für eine vegane Variante ersetzt du Mascarpone und Quark einfach durch eine hochwertige vegane Creme auf Cashew- oder Kokosbasis und verwendest pflanzliche Schlagsahne.

Wenn du etwas Besonderes für einen festlichen Anlass suchst, könntest du einen Hauch von Erdbeerlikör oder einen Schuss Prosecco in den Orangensaft geben, um dem Ganzen eine prickelnde Note zu verleihen. Auch die Zugabe von frischer Minze in die Creme oder als Garnitur kann dem Dessert eine ganz neue, erfrischende Dimension geben.

Eine weitere köstliche Abwandlung wäre, die Löffelbiskuits durch zerkrümelte Cantuccini oder andere trockene Kekse zu ersetzen. Das verleiht dem Ganzen eine interessante knusprige Textur, die einen wunderbaren Kontrast zur weichen Creme bildet. Für Liebhaber von intensiveren Aromen könnte ein Hauch von Zitronenmelisse in der Creme für eine überraschende Frische sorgen.

Profi-Tipps für Erdbeer Tiramisu ohne Ei

  • Hochwertige Mascarpone: Achte darauf, eine Mascarpone von guter Qualität zu verwenden. Sie sollte fest und cremig sein, keine wässrige Konsistenz haben. Dies ist entscheidend für die Textur der Creme.
  • Erdbeeren richtig pürieren: Wenn du die Erdbeeren pürierst, achte darauf, dass keine größeren Stücke zurückbleiben. Eine feine Konsistenz sorgt für eine gleichmäßigere Verteilung im Tiramisu und ein angenehmeres Mundgefühl.
  • Kühlen, kühlen, kühlen: Die Mindestkühlzeit von 3-4 Stunden ist wirklich wichtig. Je länger das Tiramisu ziehen kann, desto besser verbinden sich die Aromen und desto fester wird die Creme. Über Nacht ist ideal.
  • Zitronensaft: Die kleine Menge Zitronensaft im Erdbeerpüree ist kein Zufall. Sie hebt die natürliche Süße der Erdbeeren hervor und verhindert, dass das Dessert zu eindimensional süß schmeckt.
  • Feine Puderzucker-Schicht: Bevor du die Löffelbiskuits schichtest, kannst du die unterste Schicht der Form oder die erste Schicht der Biskuits ganz leicht mit Puderzucker bestreuen. Das sorgt für eine zusätzliche dezente Süße und eine noch zartere Textur.

Servier-Ideen für Erdbeer Tiramisu ohne Ei

Anrichten & Dekoration

Die Kunst des Anrichtens liegt oft in der Einfachheit und der Betonung der natürlichen Schönheit der Zutaten. Für unser Erdbeer-Tiramisu bedeutet das: Streue ein paar mehr frische Erdbeerspalten über die finale Cremeschicht, vielleicht einige gezuckerte Minzblätter für einen Farbtupfer oder ein paar gehackte Pistazien, die einen schönen grünen Akzent setzen. Wenn du es besonders elegant magst, kannst du auch etwas Puderzucker mit einem feinen Sieb über das fertige Dessert stauben – wie frisch gefallener Schnee.

Passende Beilagen

Obwohl unser Erdbeer-Tiramisu ein eigenständiges Dessert ist, kann es wunderbar mit weiteren Köstlichkeiten kombiniert werden, um ein komplettes Dessert-Erlebnis zu schaffen. Ein leichtes Zitronensorbet bringt eine spritzige Frische, die das süße Tiramisu wunderbar ausbalanciert und für eine angenehme Erfrischung sorgt. Ebenso passt ein klassisches Vanilleeis, dessen cremige Süße die Fruchtigkeit des Tiramisus aufgreift.

Wer es etwas weniger süß mag, kann dem Ganzen mit einer leichten Himbeersauce eine beerige und säuerliche Note verleihen, die die Erdbeeren wunderbar ergänzt. Auch ein paar geröstete Mandelsplitter, leicht mit Honig beträufelt, bieten einen angenehm knackigen Kontrast zur weichen Creme und sorgen für ein interessantes Mundgefühl. Für Liebhaber des erzgebirgischen Zwiebelkuchens könnte ein Hauch von dezenter Karamellsauce das süße Erlebnis abrunden.

Für besondere Anlässe

Dieses Erdbeer-Tiramisu ist wie geschaffen für die warmen Monate, sei es als krönender Abschluss eines gemütlichen Familienessens im Garten an einem lauen Sommerabend oder als süße Komponente bei einer Gartenparty. Es passt perfekt zu Grillfesten, Geburtstagen, Muttertag und einfach jedem Anlass, bei dem man sich etwas Gutes gönnen möchte, ohne schwere Kalorienbomben zu servieren.

Gerade weil es ohne rohes Ei zubereitet wird, ist es eine sichere und beliebte Wahl für Kindergeburtstage oder wenn Gäste mit unterschiedlichen Ernährungsbedürfnissen eingeladen sind. Ein Stück dieses fruchtig-cremigen Desserts strahlt pure Lebensfreude aus und macht jeden Moment zu einem kleinen Fest.

Aufbewahrung & Lagerung

Reste richtig lagern

Sollte wider Erwarten etwas von diesem traumhaften Erdbeer-Tiramisu übrig bleiben, ist das kein Problem. Deckt die Form gut mit Frischhaltefolie ab oder füllt die Reste in einen luftdichten Behälter. Im Kühlschrank hält sich das Tiramisu so kühl und frisch und ist in der Regel gut 2 bis 3 Tage haltbar. Die Aromen können sich sogar noch weiter intensivieren, was den Genuss am nächsten Tag noch verstärkt.

Einfrieren

Ja, auch dieses Erdbeer-Tiramisu lässt sich wunderbar einfrieren, was es zu einer perfekten Option für die Vorkochung macht. Füllt die Portionen in gefriergeeignete Behälter – idealerweise einzeln, damit ihr nur die Menge auftaut, die ihr gerade benötigt. TIPP: Legt zwischen die einzelnen Schichten (falls die Portionierung es erlaubt) ein Stück Backpapier, damit die einzelnen Schichten beim Auftauen besser erhalten bleiben. So könnt ihr euch auch einige Wochen später noch über den sommerlichen Genuss freuen.

Aufwärmen ohne Qualitätsverlust

Wenn euer Tiramisu eingefroren war, lasst es am besten über Nacht im Kühlschrank langsam auftauen. So behält es seine ursprüngliche Konsistenz am besten. Soll es schneller gehen, könnt ihr es auch bei niedriger Leistung kurz in der Mikrowelle erwärmen oder ganz sanft auf der Herdplatte in einem Topf – aber Achtung: Es soll nur leicht erwärmen, nicht kochen, um die cremige Struktur nicht zu zerstören. Frisch aus dem Kühlschrank ist es meist am besten genießbar.

Häufig gestellte Fragen

  1. Wie lange kann ich das Erdbeer-Tiramisu ohne Ei aufbewahren?

    Das Tiramisu ist gekühlt gut 2 bis 3 Tage haltbar, wenn es luftdicht abgedeckt ist. Wenn du es einfrierst, kann es sich sogar bis zu 2 Monate im Gefrierschrank halten. Die beste Qualität hast du jedoch, wenn du es innerhalb der ersten 2 Tage nach der Zubereitung genießt.

  2. Kann ich die Früchte in diesem Rezept austauschen?

    Aber klar doch! Der Grundgedanke dieses Rezepts ist so flexibel, dass du es hervorragend mit anderen Früchten variieren kannst. Himbeeren, Blaubeeren, Pfirsiche oder eine bunte Mischung aus Beeren – deiner Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Achte nur darauf, dass die Früchte nicht zu wässrig sind und passe die Süße gegebenenfalls an.

  3. Warum ist mein Tiramisu zu flüssig geworden?

    Eine zu flüssige Konsistenz ist oft auf die Sahne oder die Mascarpone zurückzuführen. Stelle sicher, dass die Sahne wirklich gut steif geschlagen ist und die Mascarpone eine feste Textur hat. Auch zu langes Eintauchen der Löffelbiskuits kann die Saugfähigkeit überfordern und das Tiramisu wässrig machen. Gib dem Ganzen ausreichend Zeit zum Kühlen – das ist oft die halbe Miete!

Cremiges Erdbeer-Tiramisu ohne Frisch-Ei

Cremiges Erdbeer-Tiramisu ohne Frisch-Ei

Das beste cremige Erdbeer-Tiramisu – lecker ohne Frisch-Ei ist ein himmlisches Dessert, das nicht nur im Frühling, sondern das ganze Jahr über begeistert. Es vereint die fruchtige Frische von Erdbeeren mit der cremigen Textur von Mascarpone und Quark. Dieses Rezept ist ideal für verschiedene Anlässe, sei es ein festliches Essen oder einfach als süßer Abschluss eines gemütlichen Abends. Die Kombination aus zarter Sahne und frischen Zutaten macht dieses Tiramisu zu einem echten Highlight auf jeder Desserttabelle.

4.8 from 437 reviews
Prep Time 20 Minuten
Cook Time keine
Total Time 20 Minuten (zuzüglich Kühlzeit)
Servings 8-10 Portionen
Course:Abendessen Cuisine:Deutsch Vegetarisch Calories:245 kcal By:ELENA
Servings
  • 750 g Erdbeeren
  • 25 g Zucker
  • 2 EL Zitronensaft
  • 250 g Mascarpone
  • 250 g Magerquark
  • 300 g Schlagsahne
  • 1 Päckchen Sahnesteif
  • 75 g Puderzucker
  • 1 EL Orangenabrieb einer Bio-Orange
  • 250 ml Orangensaft
  • 250 g Löffelbiskuits
  • gehackte Pistazien zur Deko
  • Kochen
  1. 1Erdbeeren waschen, putzen und ggf. halbieren. 400 g Erdbeeren mit Zucker und Zitronensaft pürieren. Restliche Erdbeeren in Scheiben schneiden.
  2. 2Schlagsahne mit Sahnesteif steif schlagen. Mascarpone, Magerquark, Puderzucker und Orangenabrieb cremig rühren. Geschlagene Sahne unterheben.
  3. 3Löffelbiskuits kurz in Orangensaft tauchen und den Boden einer Auflaufform (ca. 20x25 cm) damit auslegen. Die Hälfte des Erdbeerpürees und die Erdbeerscheiben darauf verteilen, dann die Hälfte der Creme aufstreichen.
  4. 4Eine zweite Schicht Löffelbiskuits legen, mit dem restlichen Erdbeerpüree und der restlichen Creme bedecken. Nach Belieben mit einem Spritzbeutel verzieren.
  5. 5Mindestens 3-4 Stunden (besser über Nacht) im Kühlschrank durchziehen lassen. Vor dem Servieren mit frischen Erdbeeren und gehackten Pistazien dekorieren.
Category:Abendessen Cuisine:Deutsch Vegetarisch
Carbohydrates 21 g
Protein 4 g
Fat 17 g
Saturated Fat 10 g
Fiber 1 g
Sugar 20 g
Sodium 35 mg
Cholesterol 45 mg

Keywords: Erdbeer-Tiramisu, Dessert, Kuchen, ohne Ei, vegetarisch, süßspeise

Verwenden Sie frische Zutaten für den besten Geschmack. Kühlen Sie das Tiramisu ausreichend, damit es gut durchzieht und fest wird. Sahnesteif sorgt für eine stabile Creme.
Tried this recipe?
Let us know how it was!
🤍

Similar Posts

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *