Spargel Cordon Bleu
Der Geruch von frisch geschnittenem Gras und die ersten warmen Sonnenstrahlen des Frühlings – das sind für mich die Omen, dass die Spargelsaison endlich beginnt. Es ist nicht nur ein Gemüse, es ist ein Versprechen auf leichte, aber geschmacksintensive Tage, eine kulinarische Brücke zwischen dem erdigen Winter und dem fruchtigen Sommer.
Und dann gibt es da noch diese eine Kreation, die für mich den Spargel neu erfunden hat: das Spargel Cordon Bleu. Es ist nicht nur ein Gericht, es ist eine Erinnerung an einen warmen maitag vor vielen Jahren, als meine beste Freundin, eine geborene Italienerin mit einer Leidenschaft für die deutsche Küche, mir dieses Wunderwerk zum ersten Mal servierte. Die Überraschung war riesig, der Geschmack unvergesslich.
Warum du dieses Rezept lieben wirst
- Überraschende Textur: Stell dir vor, wie der zarte, bissfeste Spargel sich mit der cremigen Schmelze des Käses verbindet, während eine hauchdünne, knusprige Kruste außen für den perfekten Biss sorgt.
- Herzhaftes Umarmung: Jede Rolle ist wie eine kleine, liebevolle Umarmung aus herzhaftem Kochschinken, der den Spargel umschließt und ihm eine tiefe, umami-reiche Dimension verleiht.
- Schneller Genuss: Nur wenige Handgriffe trennen dich von diesem kulinarischen Highlight; es ist das perfekte Gericht, wenn die Zeit knapp ist, du aber dennoch beeindrucken möchtest.
- Visuelle Verlockung: Die goldbraune Panade, die leicht aufbricht und den Blick auf das Innere freigibt, ist ein Fest für die Augen und weckt die Vorfreude auf den ersten Bissen.
- Geschmacksexplosion: Die Kombination aus der leichten Süße des Spargels, dem würzigen Käse und dem salzigen Schinken ist einfach eine Sinfonie auf der Zunge.
Das brauchst du
Die Wahl der Zutaten ist hier das A und O für ein perfektes Ergebnis. Wenige, aber dafür herausragende Komponenten machen den Unterschied zwischen einem guten und einem unvergesslichen Spargel Cordon Bleu. Achte darauf, dass der Spargel frisch und knackig ist – am besten direkt vom Bauern deines Vertrauens.
- Weißer oder Grüner Spargel: Beides funktioniert wunderbar, je nach Vorliebe. Der weiße Spargel ist zarter und milder, der grüne intensiver und leicht nussig im Geschmack.
- Kochschinken: Wähle dünne Scheiben von guter Qualität, die sich gut rollen lassen und dem Gericht eine herzhafte Tiefe verleihen.
- Gouda: Ein gut schmelzender Käse ist hier entscheidend. Gouda ist die klassische Wahl für seine milde Würze und cremigkeit, aber auch Emmentaler oder eine gute Scheibe Jura machen sich gut.
- Eier: Dienen als Bindeglied für die Panade und sorgen dafür, dass alles schön zusammenhält und goldbraun wird.
- Mehl und Paniermehl: Für die perfekte knusprige Hülle. Panko-Paniermehl sorgt für eine besonders leichte und knusprige Textur, die kaum mit traditionellen Bröseln zu vergleichen ist.
- Butterschmalz: Gibt dem Braten die richtige goldbraune Farbe und einen unvergleichlichen Geschmack, der dem Gericht Tiefe verleiht.
Die genauen Mengenangaben findest du weiter unten in der Rezeptübersicht.
Die Geschichte hinter diesem Gericht
Das Cordon Bleu, ein Klassiker der Schweizer Küche, verdankt seinen Namen der blau-weißen Borte, die bei Auszeichnungen in der französischen Armee verliehen wurde. Ursprünglich waren damit meist Kalbsschnitzel gemeint, gefüllt mit Käse und Schinken.
Doch wie so oft in der kulinarischen Welt, machen gute Ideen die Runde und finden ihren Weg in neue Gewänder. Die Idee, diesen herzhaften Füllungsansatz mit dem zarten, saisonalen Spargel zu kombinieren, ist eine eher moderne, aber geniale Weiterentwicklung, die perfekt in die Frühlingsküche passt.
Ich stelle mir vor, wie findige Köche vor ein paar Jahrzehnten, vielleicht auf der Suche nach einer kreativen Art, den Spargel zu servieren, mit dieser Idee spielten. Ein Gericht, das die Eleganz des Spargels mit der deftigen Gemütlichkeit eines Cordon Bleus vereint, ist zeitlos und doch innovativ.
Der wahre Zauber liegt darin, wie diese scheinbar einfachen Zutaten – Spargel, Schinken, Käse – durch die passende Zubereitung zu etwas ganz Besonderem werden. Es ist ein Spiel der Kontraste: die Frische des Gemüses gegen die Würze des Fleisches und des Käses, die Zartheit des Spargels gegen die Knusprigkeit der Panade – eine Harmonie, die auf jedem Teller überzeugt.
So bereitest du Spargel Cordon Bleu zu
Schritt 1: Die sanfte Vorbereitung des Spargels – Der Grundstein für Zartheit
Das Herzstück dieses Gerichts ist der Spargel, und seine richtige Vorbereitung ist der erste Schritt in Richtung Perfektion. Wenn du mit rohem grünen Spargel arbeitest, genügt es oft, die holzigen Enden mit einem Messer abzuschneiden – dort, wo der Spargel leicht zu knicken beginnt. Das ist praktisch, denn so muss er nicht extra gekocht werden und bewahrt seine knackige Frische, die später in der Pfanne perfekt zur Geltung kommt.
Bei weißem Spargel greife ich persönlich gerne zu den Gläsern oder dem gefrorenen Spargel, den ich am Vortag blanchiere. Das macht die Zubereitung an sich unkomplizierter, besonders wenn es schnell gehen muss. Du kannst ihn aber auch frisch kaufen und vorab für etwa 3-5 Minuten in leicht gesalzenem Wasser kochen, bis er gar, aber noch bissfest ist. Wichtig ist, dass der Spargel nach dem Garen gut abtropft und trocken getupft wird, damit die Panade später gut haftet und sich keine unschönen Wasserflecken bilden.
Ein ehrlicher Gedanke: Das Kochen des Spargels im Voraus mag auf den ersten Blick nach zusätzlichem Aufwand klingen, aber es nimmt dir den Druck, alles gleichzeitig perfekt garen zu müssen. Ein leicht vorgekochter Spargel erlaubt dir, dich auf das Einrollen und Panieren zu konzentrieren, während der Bratvorgang dann nur noch das Aufwärmen und Veredeln des Ganzen übernimmt.
Schritt 2: Die Umarmung – Spargel, Schinken und Käse vereint
Jetzt kommt der Moment, in dem sich die einzelnen Komponenten zu einer harmonischen Einheit formen. Nimm deine vorbereiteten Spargelstangen – idealerweise zwei pro Person, je nach Dicke – und platziere sie nebeneinander auf einer sauberen Arbeitsfläche. Jetzt kommt die erste Schicht der Magie: eine Scheibe Kochschinken wird sorgfältig darum gewickelt, so dass sie die Spargelstangen umschließt.
Darauf folgt die zweite Schicht des Glücks: eine Scheibe Gouda wird über den Schinken gelegt. Je nach Größe der Spargelstangen und des Schinkens kannst du hier etwas experimentieren, damit der Käse gut hält und später schön zu schmelzen beginnt, ohne sofort herauszulaufen. Die Kunst ist, alles straff, aber nicht zu fest zu rollen, damit der Schinken den Spargel gut bedeckt.
Das Geheimnis der Stabilität: Damit dieses kleine Päckchen auch während des Bratens seine Form behält und der Käse nicht ungehindert herausfließt, kommt ein kleines, aber entscheidendes Werkzeug ins Spiel: ein Zahnstocher. Stecke ihn vorsichtig durch die aufgerollte Schinken-Spargel-Käse-Schicht, um alles sicher zu fixieren. Das verhindert, dass sich die Rollen öffnen und die Panade nicht gleichmäßig haften kann.
Schritt 3: Die Panierstraße – Die Grundlage für die Knusprigkeit
Nun bereiten wir die Bühne für die goldbraune Hülle, die Spargel Cordon Bleu zu einem unverkennbaren Gericht macht. Das ist im Grunde genommen eine klassische Panierstraße, die du in drei Schritten aufbaust. Nimm drei flache Teller oder tiefe Schalen, die groß genug für deine Spargelröllchen sind.
In den ersten Teller gibst du das Mehl. Ich würze es gerne bereits hier mit einer Prise Salz und Pfeffer, das gibt der Hülle schon einen ersten Geschmacksimpuls. In die zweite Schale schlägst du die Eier auf und verquirlst sie mit einer Gabel zu einer glatten Masse. Achte darauf, dass keine trockenen Stellen mehr zu sehen sind – das Ei muss den Spargel gleichmäßig ummanteln können.
Den dritten Teller füllst du mit deinem Paniermehl. Hier schwöre ich auf Panko. Diese japanischen Paniermehlflöckchen sind gröber und lockerer als herkömmliche Semmelbrösel, was zu einer deutlich knusprigeren und luftigeren Kruste führt. Wenn du Panko nicht findest, tun es auch feine Semmelbrösel, aber sei dir bewusst, dass die Textur etwas anders sein wird. Stelle diese drei Teller in der Reihenfolge bereit, in der du die Spargelröllchen durchlaufen lassen wirst.
Schritt 4: Das Bad der Veredelung – Von zart zu knusprig.
Das ist der Moment, in dem aus einfachen Zutaten ein kulinarisches Kunstwerk wird. Nimm nun eine deiner vorbereiteten Spargelröllchen, die du mit dem Zahnstocher fixiert hast. Beginne, indem du sie gründlich im Mehl wendest. Stelle sicher, dass jede Seite des Schinkens und des Spargels leicht mit Mehl bedeckt ist – das ist die Haftgrundlage für das Ei.
Schüttel überschüssiges Mehl leicht ab und tauche dann die gerollte Spargelstange behutsam in die verquirlten Eier. Drehe und wende sie, bis sie vollständig damit überzogen ist. Überschüssiges Ei lass kurz abtropfen, bevor du zum nächsten Schritt übergehst.
Nun kommt der wichtigste Schritt für die Knusprigkeit: Das Rollen im Paniermehl. Drücke das Paniermehl mit den Fingern sanft an die feuchte Oberfläche des Eies. Wiederhole diesen Vorgang, bis jede Rolle gleichmäßig und dick mit Paniermehl bedeckt ist. Auf diese Weise baust du Schicht für Schicht eine Hülle auf, die später beim Braten herrlich knusprig wird und den Käse im Inneren hält.
Ein kleiner Tipp vom Profi: Wenn du es besonders eilig hast oder die Panade besonders gut halten soll, kannst du die Paniermehlbestäubung wiederholen. Also: erst in Mehl, dann in Ei, dann in Paniermehl, dann nochmal kurz ins Ei und wieder ins Paniermehl. Das Ergebnis ist eine extra dicke, superstabile und unglaublich knusprige Kruste.
Schritt 5: Das goldene Finish – Braten für Perfektion
Jetzt geht es ans Eingemachte – das Braten, das dem Spargel Cordon Bleu seine charakteristische goldbraune Farbe und die unvergleichliche Knusprigkeit verleiht. Nimm eine ausreichend große Pfanne, idealerweise eine rechteckige, so dass die Spargelröllchen nebeneinander Platz finden, ohne sich zu sehr zu überlappen. Erhitze das Butterschmalz bei mittlerer Hitze. Achte darauf, dass das Fett heiß ist, aber nicht raucht – wir wollen, dass die Panade goldbraun wird, nicht verbrennt.
Gib die panierten Spargelröllchen vorsichtig in das heiße Butterschmalz. Versuche, sie so zu positionieren, dass sie möglichst wenig Kontakt zueinander haben. Jetzt kommt die goldene Regel, die viele Rezepte übersehen: Geduld ist gefragt. Lass die Röllchen in Ruhe braten, bis sie sich leicht vom Pfannenboden lösen lassen. Das dauert etwa 3-4 Minuten pro Seite, bis sie eine schöne goldbraune Farbe angenommen haben.
Der entscheidende Moment: Versuche, jede Rolle nur einmal zu wenden. Zu häufiges Wenden kann dazu führen, dass die Panade bricht und der Käse herausläuft. Eine einmalige Wende sorgt für eine gleichmäßige Bräunung und behält die gewünschte Form bei. Wenn alle Seiten goldbraun und knusprig sind, nimm die Röllchen mit einer Schaumkelle aus der Pfanne und lass sie kurz auf Küchenpapier abtropfen, um überschüssiges Fett zu entfernen. Jetzt sind sie bereit, genossen zu werden!
Schritt 6: Der letzte Schliff – Anrichten und Genießen
Das Spargel Cordon Bleu ist fertig, die Küche duftet nach köstlicher gebräunter Butter und dem herzhaften Aroma von Schinken und Käse. Jetzt kommt der Moment, der das Erlebnis abrundet: das Anrichten. Auf einem warmen Teller kommt die goldbraune Rolle am besten zur Geltung. Optional kannst du sie mit einem kleinen Klecks Sauce Hollandaise bedecken, die perfekt mit dem Spargel harmoniert, oder sie einfach pur servieren, um die Knusprigkeit und den vollen Geschmack zu genießen.
Der optische Reiz ist hier nicht zu unterschätzen. Ein paar frische Kräuter, wie Petersilie oder Schnittlauch, als Garnitur verleihen dem Gericht Frische und Farbe. Die leichte Wärme, die von der Pfanne ausgeht und sich im Raum verteilt, ist ein Zeichen von Gastfreundschaft und Liebe zum Kochen.
Ein kleiner Gedanke zur Freude: Das Wichtigste ist, dass du dieses Gericht mit Freude zubereitest und genießt. Ob du es nun als feierliches Abendessen für dich allein zelebrierst oder es mit deinen Liebsten teilst, das Lächeln auf den Gesichtern deiner Gäste (oder dein eigenes Lächeln) ist die schönste Belohnung für deine Küchenkünste.
Häufige Fehler – und wie du sie vermeidest
Fehler 1: Der Spargel ist zu zäh oder zu weich. Manche Leute greifen zu dickem Spargel und kochen ihn nur kurz, in der Hoffnung, er würde beim Braten durchgaren. Oder sie verkochen ihn im Voraus. Das Ergebnis ist either ein holziger Biss oder eine matschige Masse. Achte darauf, dass der Spargel wirklich bissfest bleibt, ob roh oder vorgekocht. Beim rohen grünen Spargel schneide die holzigen Enden großzügig weg. Bei weißem Spargel, koche ihn nur wenige Minuten.
Fehler 2: Die Panade hält nicht. Das passiert, wenn der Spargel nach dem Kochen oder Waschen zu nass ist. Das Mehl und das Ei können nicht richtig haften. Tupfe den Spargel nach dem Kochen oder dem Entfernen der holzigen Enden wirklich gut trocken, bevor du mit dem Einwickeln und Panieren beginnst. Ein feuchter Spargel ist der natürliche Feind einer guten Panade.
Fehler 3: Der Käse läuft heraus. Das ist enttäuschend, aber oft vermeidbar. Wenn du den Schinken und den Käse zu locker aufwickelst, hat der Käse beim Schmelzen zu viel Spielraum. Rolle den Schinken fest um den Spargel, und platziere die Käsescheibe so, dass sie von beiden Seiten leicht vom Schinken umschlossen wird. Der Zahnstocher ist hier dein bester Freund, um alles zusammenzuhalten.
Fehler 4: Die Panade verbrennt, der Käse ist noch kalt. Das liegt meist an zu hoher Hitze beim Braten. Das Butterschmalz sollte heiß sein, aber nicht in einen Flammenzauber ausarten. Mittlere Hitze ist hier das Stichwort, damit die Kruste langsam goldbraun wird und der Käse im Inneren genügend Zeit hat, schön cremig zu schmelzen. Gib dem Ganzen Zeit.
Variationen für jeden Geschmack
Die vegetarische Verführung: Für eine fleischlose Variante ersetze den Kochschinken ganz einfach durch eine dünne Scheibe gegrillter Zucchini oder Aubergine. Bestreiche sie vorher leicht mit etwas Pesto für zusätzlichen Geschmack. Die Kombination mit dem Spargel und dem geschmolzenen Käse ist ebenso köstlich und eine wunderbare Option für alle, die auf Fleisch verzichten.
Die feurige Variante: Wenn du es gerne etwas schärfer magst, kannst du eine dünne Scheibe scharfe Chorizo anstelle des Kochschinkens verwenden. Die würzigen, leicht rauchigen Aromen der Chorizo harmonieren auf überraschende Weise mit dem milden Spargel und dem Schmelzkäse und verleihen dem Gericht eine aufregende Note.
Festlich und mit Raffinesse: Für einen Hauch von Luxus kannst du den Gouda durch eine Scheibe würzigen Bergkäse oder sogar durch etwas getrüffeltes Frischkäse ersetzen. Statt Kochschinken könnte auch dünn geschnittener Serrano-Schinken eine edlere Note verleihen. Diese Variationen machen das Spargel Cordon Bleu zu einem echten Highlight für besondere Anlässe.
Profi-Tipps für Spargel Cordon Bleu
Die Macht des Butterschmalzes: Auch wenn es erstmal mehr Arbeit bedeutet, das Butterschmalz selbst zu klären oder zu kaufen, lohnt sich der Aufwand. Es hält höheren Temperaturen stand als normales Öl und verleiht der Panade eine unvergleichliche goldbraune Farbe und einen leicht nussigen Geschmack, der perfekt zum Spargel passt.
Nicht überladen: Widerstehe der Versuchung, zu viele Spargelstangen oder zu viel Käse in eine Rolle zu packen. Das macht das Aufwickeln schwieriger und erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass beim Braten etwas herausläuft. Weniger ist oft mehr, um die Balance der Texturen zu wahren.
Käse-Experimente: Sei mutig bei der Käsewahl! Neben Gouda eignen sich auch würziger Emmentaler, ein cremiger Mozzarella (der zwar etwas flüssiger wird, aber sehr lecker ist) oder sogar ein Hauch von Blauschimmelkäse für die Abenteuerlustigen. Jeder Käse bringt eine neue Nuance ins Spiel.
Die ideale Begleitung für knusprige Bissen: Wenn du die panierten Röllchen etwas vorbereiten möchtest, kannst du das tun und sie dann kurz vor dem Braten aus dem Kühlschrank nehmen. Aber Vorsicht: Zu lange Vorbereitung kann dazu führen, dass die Panade feucht wird. Ideal ist es, sie kurz vor dem Servieren frisch zu braten, damit die Knusprigkeit am höchsten ist.
Den Spargel wirklich im Griff haben: Wenn du weißen Spargel verwendest, der noch roh ist, blanchiere ihn erst, lass ihn komplett abkühlen und tupfe ihn dann gründlich ab. Zu warmer, feuchter Spargel ist der Feind einer guten Panade. Auch das Entfernen der holzigen Enden bei grünem Spargel will sorgfältig gemacht sein, damit nicht zu viel vom Stangengemüse verloren geht.
Servier-Ideen für Spargel Cordon Bleu
Anrichten & Dekoration
Stell dir vor, wie die goldbraune, knusprige Spargel Cordon Bleu-Rolle auf einem schlichten, weißen Teller liegt. Die leichte Bräunung an einigen Stellen verrät die Hitze, die sie gerade durchlaufen hat. Ein paar frische grüne Kräuter, wie gehackte Petersilie oder feine Schnittlauchringe, darüber gestreut, bringen Farbe und Frische auf das Bild. Wenn du dich für eine Sauce entscheidest, serviere sie entweder daneben in einem kleinen Töpfchen oder gib einen leichten Klecks, der sanft die Kruste bedeckt und die Vorfreude weckt.
Passende Beilagen
Dieses Gericht schreit förmlich nach klassischen Begleitern, die seine herzhaften Aromen ergänzen, ohne zu dominieren. Eine cremige Sauce Hollandaise ist der absolute Klassiker und passt wie die Faust aufs Auge. Aber auch eine leichte Zitronen-Vinaigrette für einen frischen Salat ist eine hervorragende Wahl. Kartoffeln gehen immer: ob als zarte Petersilienkartoffeln, als cremiges Kartoffelpüree oder als knusprige Rosmarinkartoffeln, sie sind eine solide Grundlage.
Für besondere Anlässe
Das Spargel Cordon Bleu ist weit mehr als nur ein schnelles Mittagessen; es ist ein Gericht, das Eleganz ausstrahlt. Es eignet sich wunderbar für ein frühlingshaftes Osterbrunch-Menü, als Teil eines romantischen Abendessens zu zweit oder als Überraschung für Gäste, die du kulinarisch verwöhnen möchtest. Ein festliches Ambiente mit Kerzenlicht und gutem Wein macht dieses Gericht perfekt für jeden besonderen Anlass und hebt es von der alltäglichen Küche ab.
Aufbewahrung & Lagerung
Reste richtig lagern
Sollte wider Erwarten doch etwas vom köstlichen Spargel Cordon Bleu übrig bleiben, ist dies kein Grund zur Sorge. Bewahre die Reste in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank auf. Achte darauf, dass die Röllchen vollständig abgekühlt sind, bevor du sie verstaust, damit sich kein Kondenswasser bildet. So bleiben sie für etwa 2-3 Tage frisch und genießbar.
Einfrieren
Wenn du Spargel Cordon Bleu auf Vorrat zubereiten möchtest, kannst du die panierten, aber noch nicht gebratenen Röllchen problemlos einfrieren. Wickle sie einzeln gut in Frischhaltefolie und gib sie dann in einen Gefrierbeutel oder eine gefrierfeste Dose. So sind sie bis zu 2 Monate haltbar. Bereits gebratenes Cordon Bleu lässt sich ebenfalls einfrieren, die Panade wird aber nach dem Aufwärmen tendenziell weniger knusprig sein.
Aufwärmen ohne Qualitätsverlust
Um die besten Ergebnisse beim Aufwärmen zu erzielen, vermeide die Mikrowelle, wenn es um Knusprigkeit geht. Der Ofen ist dein bester Freund: Heize ihn auf etwa 180°C Ober-/Unterhitze vor und backe die Röllchen für ca. 10-15 Minuten, bis sie durchgewärmt und die Panade wieder leicht knusprig ist. Eine noch bessere Methode, wenn du es auf die Schnelle brauchst, ist das kurze erneute Anbraten in der Pfanne mit etwas Butterschmalz bei mittlerer Hitze. So erhältst du den Großteil der ursprünglichen Knusprigkeit zurück.
Häufig gestellte Fragen
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Wie kann ich die Zubereitung des Spargel Cordon Bleu vereinfachen, wenn ich wenig Zeit habe?
Gerade wenn die Zeit drängt, ist die Vorkochung des Spargels eine enorme Hilfe. Blanchiere den weißen Spargel schon am Vortag oder verwende grünen Spargel, bei dem du nur die holzigen Enden entfernst – er ist oft schnell gar. Auch das Aufschlagen der Eier und das Vorbereiten des Paniermehls kann man schon erledigen, bevor die Spargelröllchen überhaupt gerollt werden. Die Panierstraße selbst ist ein Schritt, der sich gut vorbereiten lässt, sodass du am Ende nur noch die gerollten Röllchen durchziehen und braten musst.
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Ich mag keinen Gouda. Welche anderen Käsesorten passen gut zu Spargel Cordon Bleu?
Da gibt es wunderbare Alternativen! Ein gut schmelzender Emmentaler verleiht eine kräftigere, nussigere Note. Für Liebhaber von herzhaften Aromen ist ein junger Gruyère eine ausgezeichnete Wahl. Du könntest sogar mit einer Mischung aus Käsesorten experimentieren, zum Beispiel Gouda kombiniert mit einem Hauch von würzigem Bergkäse. Wichtig ist, dass der Käse gut schmilzt, aber nicht zu wässrig wird. Auch ein milderer, gut schmelzender Cheddar kann funktionieren.
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Kann ich Spargel Cordon Bleu komplett im Voraus zubereiten, also auch braten und dann zu einem späteren Zeitpunkt wieder aufwärmen?
Ja, das ist möglich, aber mit Abstrichen bei der Knusprigkeit. Du kannst die panierten Röllchen braten, abkühlen lassen und im Kühlschrank aufbewahren. Für das beste Ergebnis wärme sie dann im Ofen bei etwa 180°C für 10-15 Minuten auf, um die Knusprigkeit so gut wie möglich wiederherzustellen. Direktes Anbraten nach dem Panieren ist jedoch immer die optimale Methode für das ultimative Geschmackserlebnis und die perfekte Textur.
Spargel Cordon Bleu
Spargel Cordon Bleu ist eine kreative und köstliche Variante des klassischen Gerichts. Diese harmonische Kombination aus zartem Spargel, schmelzendem Gouda und herzhaftem Kochschinken sorgt für ein wahres Geschmackserlebnis. Die knusprige Panade macht das Gericht zum perfekten Highlight für festliche Anlässe oder als schnelles Mittagessen. Egal ob Sie mit Freunden feiern oder einfach nur den Alltag verschönern möchten, Spargel Cordon Bleu begeistert jeden Gaumen. Serviert mit einer cremigen Sauce Hollandaise oder einem frischen Salat, wird dieses Rezept zum neuen Lieblingsgericht in Ihrer Küche.
- 12 Stangen Spargel (gekocht oder roh)
- 6 Scheiben Kochschinken
- 6 Scheiben Gouda
- 2 Eier
- 3 EL Mehl
- 100 g Paniermehl (Panko oder Semmelbrösel)
- 2 EL Butterschmalz
- Salz
- Pfeffer
- Frittieren
- 1Den Spargel vorbereiten: Bei rohem Spargel die holzigen Enden entfernen.
- 2Den Spargel trocken tupfen und mit Kochschinken und Gouda einrollen. Mit einem Zahnstocher fixieren.
- 3Mehl, verquirlte Eier und Paniermehl in drei separate Teller geben.
- 4Die Rollen zuerst in Mehl, dann in Ei und zuletzt im Paniermehl wälzen.
- 5In einer heißen Pfanne das Butterschmalz erhitzen und die Rollen goldbraun braten, dabei nur einmal wenden.
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