Reispfanne mit Pilzen und grünem Spargel – Einfach & lecker – Nici’s Kochblog
Der Duft von frisch gebratenem Reis, der sich mit dem erdigen Aroma von Champions vermischt, steigt mir in die Nase. Es ist kein Zufall, dass diese Reispfanne mit Pilzen und grünem Spargel für mich mehr ist als nur ein Gericht – es ist ein Versprechen von Gemütlichkeit an einem ungemütlichen Tag. Die leuchtend grüne Farbe des Spargels, die sich unter den Pilzen verbirgt, erzählt von den ersten warmen Sonnenstrahlen des Frühlings, die endlich die Winterkälte vertreiben.
Dieses Gericht ruft Bilder von ungezwungenen Abendessen mit Freunden hervor, wo das Lachen die Küche erfüllt und die Zeit stillzustehen scheint. Jeder Löffel ist eine kleine Reise – mal erdig und herb, mal frisch und leicht süßlich. Es ist die Art von Essen, die man tief einatmet, bevor man den ersten Bissen genießt und spürt, wie die Wärme sich im ganzen Körper ausbreitet.
Warum du dieses Rezept lieben wirst
- Ein Hauch von Frühling: Sobald der grüne Spargel ins Spiel kommt, erwacht das Gericht zum Leben. Seine frische, leicht knackige Textur durchbricht die herzhafte Tiefe der Pilze und bringt eine unerwartete Leichtigkeit, die an die ersten warmen Tage erinnert.
- Die Magie der Röstaromen: Wenn Reis und Pilze in der Pfanne sanft karamellisieren, entfaltet sich ein Aroma, das geradezu unwiderstehlich ist. Diese erdigen, nussigen Noten sind das pulsierende Herz dieser Reispfanne und lassen dich die Aromen förmlich schmecken, bevor du überhaupt den Löffel angehoben hast.
- Simpel, aber raffiniert: Auf den ersten Blick scheint es ein einfaches Gericht zu sein, doch die geschickte Kombination der Zutaten und die Art der Zubereitung verleihen ihm eine unerwartete Tiefe. Es ist die Art von Gericht, die beeindruckt, ohne dass man stundenlang am Herd stehen muss.
- Perfekte Balance: Von der leicht körnigen Struktur des Reises über die zarten Pilze bis hin zum bissfesten Spargel – jede Komponente harmoniert perfekt mit der anderen. Es ist ein harmonisches Zusammenspiel der Texturen, das jede Gabel zu einem kleinen Erlebnis macht.
Das brauchst du
Die Qualität der Zutaten ist hier keine Nebensache, sondern der Schlüssel zu einer Reispfanne, die wirklich begeistert. Frischer, knackiger grüner Spargel muss her, keine blasse Kopie aus der Konserve. Und statt beliebiger Pilze lohnen sich gute Champignons, die mit ihrem erdigen Aroma die Bühne bereiten.
- Reis: Am besten Langkornreis, der seine charakteristische lockere und körnige Konsistenz behält. Er nimmt die Aromen wunderbar auf, ohne zu matschig zu werden.
- Grüner Spargel: Frische, knackige Stangen sind entscheidend. Sie liefern nicht nur eine leuchtende Farbe, sondern auch den charakteristischen, leicht herben Frühlingsgeschmack.
- Champignons: Gute, feste Champignons sind ein Muss. Sie geben dem Gericht seine erdige Tiefe und einen herzhaften Biss, der mit dem Reis wunderbar harmoniert.
- Zwiebel: Eine mittelgroße Zwiebel bildet die aromatische Basis, das Fondament, auf dem die anderen Aromen aufbauen. Sie sorgt für Süße und Tiefe.
- Knoblauch: Zwei Zehen frischer Knoblauch sind genug, um dem Gericht eine würzige, aber nicht aufdringliche Note zu verleihen. Er verfeinert die Aromen von Pilzen und Reis.
- Pflanzenöl oder Olivenöl: Zum sanften Anbraten der Aromaten und zum Bräunen der Pilze. Gutes Öl kann den Unterschied im Röstaroma ausmachen.
- Gemüsebrühe: Ein kleiner Schuss davon bindet alles zusammen und sorgt für die nötige Saftigkeit, ohne das Gericht zu überladen.
- Salz & Pfeffer: Die Salz- und Pfeffermühle sind deine Werkzeuge, um die Aromen der einzelnen Zutaten hervorzuheben und perfekt abzurunden.
- Frische Petersilie: Ein Bund frischer Petersilie, fein gehackt, ist das i-Tüpfelchen. Sie bringt eine letzte Prise Frische und Farbe, die das Gericht zum Leuchten bringt.
Die genauen Mengenangaben findest du wie immer in der separaten Rezeptkarte weiter unten.
Die Geschichte hinter diesem Gericht
Diese Reispfanne hat ihre Wurzeln in der einfachen, bodenständigen Küche, die auf der maximalen Entfaltung der Aromen saisonaler Zutaten beruht. Sie ist ein Kind der Notwendigkeit und des Einfallsreichtums, geboren aus dem Wunsch, mit wenigen, aber guten Zutaten etwas Erfüllendes zu zaubern.
Ursprünglich entwickelte sich diese Art von Gericht in Regionen, in denen Reis ein Grundnahrungsmittel war und lokale Pilze und saisonales Gemüse wie Spargel reichlich verfügbar waren. Es war ein Gericht, das sich leicht variieren ließ, je nachdem, was der Garten oder der Markt gerade hergab. Die Kunst lag darin, diese einfachen Komponenten zu einer harmonischen Einheit zu verschmelzen.
Im Laufe der Zeit hat sich die Reispfanne weiterentwickelt, ist über regionale Grenzen hinausgewachsen und hat weltweite Anerkennung gefunden. Moderne Interpretationen bereichern sie mit exotischen Gewürzen oder anderen Gemüsesorten, doch ihr Kern bleibt derselbe: die ehrliche Kombination von Getreide, Pilzen und Gemüse. Sie ist ein Beweis dafür, wie zeitlos ein gut gemachtes, einfaches Rezept sein kann. Die einfache Technik des leichten Anbratens, die an das sogenannte Sautieren erinnert, ist hier entscheidend für die Aromenbildung.
So bereitest du Reispfanne mit Pilzen und grünem Spargel zu
Schritt 1: Die Basis – Der Reis als Leinwand
Alles beginnt mit dem Reis, der als sanfte, leicht körnige Leinwand für die Aromen dient. Ich koche meinen Reis immer in leicht gesalzenem Wasser, das gibt ihm schon eine Grundwürze, die man später nicht mehr nachträglich einarbeiten kann. Wichtig ist, den Reis nach Packungsanweisung zu garen, bis er genau richtig ist – locker, aber nicht zu weich. Jeder Reiskorn soll seinen Charakter behalten, wie kleine Perlen aufgereiht.
Während der Reis vor sich hin köchelt, nutze ich die Zeit optimal aus. Denn die Magie dieser Reispfanne entfaltet sich, wenn alle Komponenten bereit sind, sich in der Pfanne zu vereinen. Diese Vorbereitung ist der Schlüssel, um aus einer einfachen Mahlzeit etwas Besonderes zu machen.
Tipp: Wenn du mal wenig Zeit hast, kannst du den Reis auch schon am Vortag kochen. Gut abgekühlt lässt er sich am nächsten Tag sogar noch besser in der Pfanne anrösten, was dem Gericht eine zusätzliche nussige Tiefe verleiht.
Schritt 2: Frischekick – Der Spargel wird vorbereitet
Nun widmen wir uns dem grünen Spargel, diesem strahlenden Boten des Frühlings. Er wird gründlich gewaschen, und die holzigen Enden, die oft unangenehm faserig sind, schneide ich großzügig ab. Dann kommt der Spargel in mundgerechte Stücke, etwa drei bis vier Zentimeter lang. So verteilt er sich gleichmäßig und behält beim Garen seine angenehme Bissfestigkeit.
Mir ist wichtig, dass der Spargel nicht verkocht. Er soll seine leuchtend grüne Farbe behalten und nach dem Garen noch einen leichten Crunch haben. Das ist der Frischekick, der dieses Gericht so besonders macht und ihm eine ganz eigene Leichtigkeit verleiht. Dieses Gefühl von Frische, das sich mit den erdigen Noten mischt, ist, was mich immer wieder begeistert.
Schritt 3: Erdige Tiefe – Die Pilze entfalten ihr Aroma
Die Pilze sind das Herzstück der herzhaften Komponente. Ich säubere sie vorsichtig mit einem Pinsel oder einem feuchten Tuch – bloß nicht abwaschen, sonst saugen sie sich voll Wasser und das Röstaroma bleibt aus. Dann schneide ich sie in gleichmäßige Scheiben, damit sie auf einmal in der Pfanne Platz finden und schön bräunen.
Pilze müssen richtig angebraten werden, um ihr volles Potenzial zu entfalten. Das bedeutet: heiße Pfanne, nicht zu viele Pilze auf einmal, und kaum rühren in den ersten Minuten. So entsteht die leichte Bräunung, die für das typische, intensive Pilzaroma sorgt. Es ist dieser Prozess, der die Reispfanne von gut zu exzellent macht.
Schritt 4: Aromatische Basis – Zwiebel und Knoblauch
Nun kommen die unauffälligen Helden, die Zwiebel und der Knoblauch. Sie werden fein gehackt, so fein, dass sie sich später fast mit dem Reis verbinden und ihre Aromen sanft abgeben. Die Zwiebel wird als Erstes in die Pfanne gegeben, wo sie in etwas heißem Öl langsam glasig und weich gebraten wird. Das bildet eine süßliche, aromatische Grundlage für alles, was folgt.
Erst ganz zum Schluss füge ich den gehackten Knoblauch hinzu, nur für eine Minute, bis er duftet. Zu lange und zu heiß gebraten, wird Knoblauch schnell bitter. Dieses kurze Mitbraten reicht aber völlig aus, um sein kräftiges Aroma freizusetzen und es mit der Süße der Zwiebel zu vereinen. So entsteht der erste würzige Duftschleier.
Schritt 5: Das Zusammenspiel beginnt – Anbraten und Kombinieren
Die heiße Pfanne ist bereit für die Pilze. Ich gebe sie hinein und brate sie unter gelegentlichem Rühren an, bis sie ihre Flüssigkeit abgegeben haben und beginnen, Farbe anzunehmen. Geduld zahlt sich hier aus, denn die leichte Röstung bringt ihre erdigen Aromen wunderbar zur Geltung.
Sobald die Pilze gut angebraten sind, kommt der vorbereitete grüne Spargel dazu. Dieser wird nur kurz mitgebraten, gerade so lange, bis er seine leuchtend grüne Farbe zeigt und noch Biss hat. Er soll nicht verkocht werden, sondern seine frische Knackigkeit behalten. Dieses Spiel zwischen dem herzhaften Pilzaroma und der frischen Spargelnote ist es, was dieses Gericht so aufregend macht.
Schritt 6: Alles kommt zusammen – Die Reispfanne formt sich
Nun hole ich den bereits gekochten Reis aus dem Topf und gebe ihn zu den Pilzen und dem Spargel in die Pfanne. Hier ist es wichtig, alles gut zu vermengen, damit sich die Aromen verteilen. Ich schaufle und wende die Zutaten sanft, bis der Reis sich mit den anderen Komponenten vermischt hat und alle ihre Wärme teilen.
Ein kleiner Schuss Gemüsebrühe rundet das Ganze ab. Sie hilft, die Aromen zu verbinden und sorgt dafür, dass die Reispfanne schön saftig wird, ohne matschig zu sein. Ich lasse alles noch ein paar Minuten sanft köcheln, damit sich alle Aromen ineinanderfügen und die Reispfanne ihre perfekte Konsistenz erreicht.
Achtung: Nicht zu viel Gemüsebrühe auf einmal hinzufügen. Lieber schrittweise, bis die gewünschte Sämigkeit erreicht ist.
Schritt 7: Der letzte Schliff – Abschmecken und Servieren
Jetzt ist der Moment der Wahrheit: das Abschmecken. Mit Salz und frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer würze ich die Reispfanne, bis jedes Aroma perfekt hervorgehoben ist. Ich probiere immer wieder, bis es stimmt. Manchmal genügt ein Hauch mehr Salz, um die Süße der Zwiebeln hervorzuheben, oder ein kräftigerer Pfeffer, um die erdigen Pilzaromen zu unterstreichen.
Zum Schluss streue ich noch reichlich frische Petersilie darüber. Das ist nicht nur für die Optik, sondern bringt eine letzte, leuchtende Frische. Dieser grüne Farbtupfer und der duftende Petersilien-Kick machen die Reispfanne komplett. Sofort serviert, ist sie ein Genuss.
Häufige Fehler – und wie du sie vermeidest
Fehler 1: Pilze wässrig anbraten – Das passiert, wenn die Pfanne nicht heiß genug ist oder zu viele Pilze auf einmal hineingeworfen werden. Sie ersticken förmlich und dünsten vor sich hin, statt zu bräunen und Röstaromen zu entwickeln. Mein Tipp: Pilze einzeln in einer heißen Pfanne kurz anbraten für das beste Aroma.
Fehler 2: Spargel verkochen – Grüner Spargel ist empfindlich. Wenn er zu lange in der Pfanne liegt, verliert er seine knackige Textur und wird matschig. Er sollte erst gegen Ende des Kochvorgangs dazugegeben werden und nur wenige Minuten mitgaren, bis er gerade eben gar ist.
Fehler 3: Zu wenig Würze oder falsches Timing – Manchmal wird die Reispfanne einfach vergessen abzuschmecken, oder es wird zu früh gewürzt. Salz und Pfeffer bringen die Aromen zum Vorschein. Ich salze gerne den Reis während des Kochens und schmecke die fertige Pfanne dann noch einmal sorgfältig ab, damit alles auf den Punkt ist.
Fehler 4: Der Reis wird zu nass – Wenn zu viel Wasser verwendet wird oder der Reis nicht richtig abtropft, kann die Reispfanne schnell zu einer matschigen Angelegenheit werden. Auch hier hilft es, mit weniger Flüssigkeit zu starten und bei Bedarf nachzugießen. Der Reis sollte stets locker bleiben.
Variationen für jeden Geschmack
Wer es vegan mag, kann dieses Rezept bedenkenlos genießen. Die Basis aus Reis, Pilzen und Spargel, zubereitet mit Pflanzenöl und Gemüsebrühe, ist von Natur aus rein pflanzlich. Für eine extra Portion Cremigkeit kann ein Löffel veganer Frischkäse oder etwas Kokosmilch gegen Ende der Zubereitung untergerührt werden.
Für eine kohlenhydratreduzierte Variante bietet sich Blumenkohlreis als Ersatz für herkömmlichen Reis an. Dieser wird ähnlich zubereitet, ist aber deutlich leichter und eiweißreicher. Er verändert die Textur der Reispfanne, behält aber die wunderbare Kombination von Pilzen und Spargel.
Wenn es etwas festlicher sein soll, würze die Reispfanne doch einmal mit einem Hauch Trüffelöl oder füge geröstete Pinienkerne als knuspriges Topping hinzu. Eine Prise geriebene Zitronenschale überstreut kurz vor dem Servieren sorgt zudem für eine überraschende Eleganz und hebt die Frische des Spargels hervor.
Profi-Tipps für Reispfanne mit Pilzen und grünem Spargel
Um wirklich das Beste aus den Pilzen herauszuholen, ist es ratsam, sie in einer sehr heißen Pfanne mit wenig Öl kurz und kräftig anzubraten. Das Geheimnis liegt im schnellen Braten, der die Pilze bräunt und ihnen ihr volles, erdiges Aroma verleiht, ohne sie matschig werden zu lassen.
Der grüne Spargel sollte wirklich erst zum Schluss hinzugefügt werden, damit er seine frische Farbe und seine knackige Textur behält. Wenn du ihn zu früh zugibst, wird er weich und verliert seinen Reiz. Ein kurzes Mitbraten genügt oft schon.
Ein kleiner Spritzer Zitronensaft oder etwas frisch abgeriebene Zitronenschale kurz vor dem Servieren kann Wunder wirken. Es bringt eine unerwartete Frische, die perfekt zur leichten Süße des Spargels und zum erdigen Aroma der Pilze passt und das Gericht aufhellt.
Um die Reispfanne noch vollmundiger zu machen, kannst du einen Teil des Reises vor dem Vermengen kurz in der Pfanne anrösten, bis er leicht goldbraun ist. Das verleiht dem Gericht eine feine nussige Note, die ganz subtil im Hintergrund mitschwingt.
Vergiss nicht die Kraft der frischen Kräuter. Neben Petersilie harmonieren auch Schnittlauch, Dill oder sogar ein Hauch Kerbel hervorragend mit dieser Reispfanne und verleihen ihr ihre ganz persönliche Note. Füge sie immer erst ganz am Schluss hinzu, damit ihre Aromen erhalten bleiben.
Servier-Ideen für Reispfanne mit Pilzen und grünem Spargel
Anrichten & Dekoration
Stelle dir vor, wie die Reispfanne auf einem schlichten, dunklen Teller angerichtet ist. Der locker verteilte Reis, gesprenkelt mit den gebräunten Pilzstücken und den leuchtenden grünen Spargelspitzen. Frische Petersilie wirbelt wie ein grüner Vorhang darüber, und vielleicht noch ein kleiner Klecks von einem cremigen Dip daneben – das sieht nicht nur einladend aus, es weckt auch den Appetit.
Ein paar geröstete Pinienkerne oder Mandelsplitter, über die Reispfanne gestreut, sorgen für einen zusätzlichen optischen Reiz und eine angenehme Knusprigkeit. Jede Gabel wird so zu einem kleinen Entdeckerabenteuer aus verschiedenen Texturen und Farben.
Passende Beilagen
Diese Reispfanne mit Pilzen und grünem Spargel ist ein wunderbares Hauptgericht für sich, doch sie kann auch als raffinierte Beilage glänzen. Besonders gut passt sie zu einem leichten, gebratenen Fisch wie Lachs oder Kabeljau, dessen dezenter Geschmack nicht von der Reispfanne überlagert wird. Auch zu Hähnchenbrust, gegrillt oder in Scheiben geschnitten, bildet sie eine harmonische Ergänzung.
Für die fleischlosen Tage könnte eine cremige Parmesan-Risotto-Variante, die leicht süßlich ist, einen spannenden Kontrast bieten. Oder serviere sie als leichte Alternative zu deftigeren Gerichten, um einen frischen Akzent zu setzen. Sie passt auch hervorragend zu unseren knusprigen Honig-Chili-Kartoffeln, um eine herzhaft-süße Kombination zu schaffen.
Für besondere Anlässe
Obwohl es ein unkompliziertes Gericht ist, hat diese Reispfanne das Potenzial, auch bei besonderen Anlässen zu glänzen. Stelle es dir als Teil eines gehobenen vegetarischen Menüs vor, vielleicht umgeben von einer Aromenpalette, die die Frühlingsboten feiert. Kleine Portionen, elegant angerichtet, können als köstliche Vorspeise serviert werden.
Für einen Osterbrunch oder ein frühlingshaftes Familienessen ist sie eine leichte und dennoch sättigende Option. Sie ist nicht zu schwer und passt perfekt zu den frischen Aromen, die oft mit dieser Jahreszeit verbunden sind. Mit ein paar zusätzlichen Gourmet-Elementen, wie Trüffelöl oder gerösteten Nüssen, wird sie im Handumdrehen festlich.
Aufbewahrung & Lagerung
Reste richtig lagern
Sollten doch einmal Reste übrigbleiben – was bei diesem Geschmack eher selten vorkommt – ist das kein Problem. Lass die Reispfanne vollständig abkühlen. Bewahre sie dann in einem gut verschließbaren Behälter im Kühlschrank auf. So bleibt sie bis zu zwei bis drei Tage frisch und ihr Aroma erhalten.
Der Vorteil der Reispfanne ist, dass sie am nächsten Tag oft noch besser schmeckt, da die Aromen über Nacht noch besser durchgezogen sind. Achte darauf, dass der Behälter wirklich dicht schließt, um Aromaverlust und Aufnehmen von Fremdgerüchen zu vermeiden. Die kalte Reispfanne ist übrigens auch eine tolle Option für ein schnelles Mittagessen am nächsten Tag.
Einfrieren
Generell ist das Einfrieren von Reisgerichten eine etwas heikle Angelegenheit, da Reis nach dem Auftauen und Aufwärmen seine Textur verändern kann. Bei dieser Reispfanne mit Pilzen und grünem Spargel würde ich vom Einfrieren eher abraten, da sowohl der Reis als auch der Spargel leiden könnten. Die Konsistenz könnte leiden und die Frische verloren gehen.
Wenn es sich aber nicht vermeiden lässt, kühle die Reispfanne vollständig ab, portioniere sie und friere sie in luftdichten Behältern oder Gefrierbeuteln ein. Versuche, so viel Luft wie möglich herauszudrücken. Taut sie auf, erwarte aber keine perfekte Konsistenz wie frisch gekocht. Für eine optimale Aufbewahrung ist das Kühlen die bessere Wahl.
Aufwärmen ohne Qualitätsverlust
Um die Reispfanne wieder aufzuwärmen, empfehle ich die Pfannenmethode. Gib die Reste in eine beschichtete Pfanne und erwärme sie bei moderater Hitze. Gib einen kleinen Schuss Wasser oder Gemüsebrühe hinzu – das hilft, die Reispfanne wieder schön saftig zu machen und verhindert ein Austrocknen. Rühre dabei gelegentlich um.
Auch in der Mikrowelle lässt sich die Reispfanne erwärmen. Achte darauf, die Portion nicht zu groß zu wählen und sie zwischendurch umzurühren. Auch hier kann ein Löffel Wasser oder Brühe vorher Wunder wirken, um die frühere Sämigkeit wiederherzustellen. Die Aufwärmtemperatur sollte heiß genug sein, um jegliche Bakterien abzutöten.
Häufig gestellte Fragen
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Kann man die Reispfanne mit Pilzen und grünem Spargel komplett vorbereiten und erst später aufwärmen?
Ja, das ist absolut möglich und sogar sehr empfehlenswert, wenn du wenig Zeit hast. Die Reispfanne lässt sich gut einige Stunden im Voraus zubereiten und im Kühlschrank aufbewahren. Vor dem Servieren erwärmst du sie einfach in einer Pfanne oder Mikrowelle. Füge einen kleinen Schuss Gemüsebrühe hinzu, um sicherzustellen, dass sie wieder schön saftig wird. Achte darauf, sie gründlich durchzuerwärmen, um die beste Qualität zu gewährleisten.
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Welche Reissorte eignet sich am besten für eine Reispfanne, damit sie locker und nicht matschig wird?
Für eine lockere Reispfanne ist Langkornreis eine ausgezeichnete Wahl, da seine Körner nach dem Kochen getrennt bleiben und er nicht so leicht matschig wird. Basmatireis oder Jasminreis sind ebenfalls gute Optionen, da sie ein feines Aroma mitbringen, das gut zu den anderen Zutaten passt. Auch Vollkornreis kann verwendet werden, er bringt mehr Ballaststoffe und eine leicht nussige Note mit, benötigt aber eventuell etwas mehr Flüssigkeit und Kochzeit.
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Kann ich statt Champignons auch andere Pilzsorten für die Reispfanne verwenden?
Absolut! Die Reispfanne lässt sich wunderbar mit einer Vielzahl von Pilzen variieren. Kräuterseitlinge beispielsweise bringen eine feste Textur und einen leicht würzigen Geschmack mit, der gut zu Spargel passt. Auch braune Champignons oder eine Mischung aus verschiedenen Waldpilzen (sofern verfügbar und gut gereinigt) verleihen dem Gericht eine noch tiefere und komplexere Geschmacksnote. Wichtig ist, dass die Pilze gut angebraten werden, egal welche Sorte du wählst.
Reispfanne mit Pilzen und grünem Spargel
Eine leichte und aromatische Reispfanne, die perfekt für jede Jahreszeit ist. Die Kombination aus lockerem Reis, herzhaften Pilzen und frischem grünen Spargel sorgt für eine ausgewogene Mahlzeit mit viel Geschmack und angenehmer Textur. Ideal für ein schnelles Mittag- oder Abendessen.
- 250 g Langkornreis
- 300 g grüner Spargel
- 250 g Champignons
- 1 mittelgroße Zwiebel
- 2 Knoblauchzehen
- 2 EL Olivenöl oder Pflanzenöl
- 100 ml Gemüsebrühe
- Salz nach Geschmack
- Schwarzer Pfeffer nach Geschmack
- 2 EL frische Petersilie, gehackt
- Optional: etwas Zitronensaft oder Zitronenschale
- Kochen
- 1Den Reis nach Packungsanweisung in leicht gesalzenem Wasser kochen, bis er gar und locker ist. Anschließend abgießen und kurz beiseitestellen.
- 2Den grünen Spargel waschen, die holzigen Enden entfernen und die Stangen in etwa 3–4 cm lange Stücke schneiden.
- 3Die Champignons vorsichtig säubern und in Scheiben schneiden.
- 4Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken.
- 5In einer großen Pfanne das Öl erhitzen und die Zwiebeln bei mittlerer Hitze glasig anbraten.
- 6Den Knoblauch hinzufügen und kurz mitbraten, bis er sein Aroma entfaltet.
- 7Die Pilze in die Pfanne geben und mehrere Minuten anbraten, bis sie leicht gebräunt sind und Röstaromen entwickeln.
- 8Nun den geschnittenen grünen Spargel hinzufügen und einige Minuten mitbraten, bis er bissfest ist.
- 9Den gekochten Reis in die Pfanne geben und alles gut vermengen.
- 10Gemüsebrühe hinzufügen und das Gericht einige Minuten schwenken, damit sich die Aromen verbinden.
- 11Mit Salz und Pfeffer abschmecken und kurz weiter erhitzen.
- 12Zum Schluss mit frischer Petersilie bestreuen und sofort servieren.
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