Kartoffelsalat mit Brühe – Omas Klassiker
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Es war ein grauer Novemberabend, als es nach gebräunter Butter und einem Hauch von frischer Petersilie duftete. Meine Oma stand am Herd, die Falten auf ihren Händen erzählten Geschichten von unzähligen Mahlzeiten, die sie liebevoll zubereitet hatte. In diesem Moment, inmitten des warmen Lichts der Küchenlampe, erwartete ich etwas Besonderes, ein Gericht, das Trost und Geborgenheit versprach, etwas, das weit über bloße Nahrung hinausging.
Dieser Kartoffelsalat mit Brühe, Omas unvergleichlicher Klassiker, war nie nur eine Beilage. Er war ein Versprechen, ein Stück Heimat auf dem Teller, das jedes Familienessen mit einem besonderen Glanz überzog. Seine Zubereitung war für sie ein Ritual, das sie geduldig und mit einer unendlichen Liebe vollzog.
Warum du dieses Rezept lieben wirst
- Seelenwärmende Erinnerung: Dieser Salat ist mehr als nur Kartoffeln und Dressing; er ist ein direkter Draht in die Vergangenheit, ein Duft, der dich augenblicklich an Omas Küchentisch versetzt, an Momente unbeschwerten Glücks und tiefer Verbundenheit.
- Leichtigkeit, die beflügelt: Wo andere Kartoffelsalate mit schwerer Mayonnaise glänzen, setzt dieser auf eine Brühenbasis, die so frisch und lebendig ist, dass sie fast schon Leichtigkeit versprüht und sich perfekt in jedes Menü einfügt, ohne zu beschweren.
- Die Kunst des einfachen Geschmacks: Mit einer Handvoll gut ausgewählter Zutaten zeigt dieser Salat, wie Raffinesse in der Simplizität liegt. Jeder Bissen ist ein Zeugnis dafür, dass wahre Gaumenfreuden oft aus den wenigsten, aber dafür besten Komponenten entstehen.
- Vielseitigkeit, die begeistert: Ob als Begleitung zu einem herzhaften Braten, zu gegrilltem Fisch oder als Star eines sommerlichen Buffets – dieser Kartoffelsalat passt sich jeder Gelegenheit an und verzaubert mit seiner unkomplizierten Art jedes Gericht.
- Die „schlotzige“ Perfektion: Die süddeutsche Bezeichnung „schlotzig“ beschreibt es treffend: Eine sämige, aber dennoch leichte Konsistenz, die im Mund zergeht und einen Geschmack hinterlässt, der noch lange nachklingt und Lust auf mehr macht.
Das brauchst du
Die Magie dieses Kartoffelsalats liegt in der sorgsamen Auswahl und der Ehrlichkeit der Zutaten. Es sind nicht viele, aber jede einzelne spielt eine entscheidende Rolle für das Endergebnis, das diese unverwechselbare, leichte und doch herzhafte Note erhält, die wir so lieben.
- Kartoffeln: Festkochende oder vorwiegend festkochende Kandidaten sind hier das A und O. Sie behalten ihre Form, zerfallen nicht und nehmen das Dressing auf, ohne matschig zu werden – die Grundlage für jeden perfekten Kartoffelsalat.
- Fleischbrühe: Sie ist das Herzstück des Dressings und verleiht dem Salat seine tiefe, herzhafte Note, die ihn von vielen anderen Varianten unterscheidet und für das typisch „schlotzige“ Mundgefühl sorgt.
- Zwiebeln: Fein gewürfelt und angedünstet, bringen sie eine milde Schärfe und eine wohlige Würze mit, die das Bouquet des Salats wunderbar abrundet und ihm Charakter verleiht.
- Neutrales Pflanzenöl: Hier zählt die dezente Unterstützung. Rapsöl oder Sonnenblumenöl geben dem Dressing Geschmeidigkeit, ohne sich geschmacklich in den Vordergrund zu drängen und die filigrane Harmonie zu stören.
- Weißweinessig: Die Säure sorgt für Frische und setzt einen angenehmen Kontrapunkt zur Süße der Kartoffeln und der Würze der Zwiebeln, balanciert das Dressing perfekt aus.
- Mittelscharfer Senf: Ein Hauch hintergründige Schärfe und leichte Würzigkeit, die dem Dressing zusätzliche Tiefe verleiht und die Aromen geschickt miteinander verknüpft.
- Muskat, Salz, Pfeffer und Zucker: Diese klassischen Gewürze sind die stillen Helden, die nach und nach die einzelnen Aromen hervorheben und dem Gericht eine vollendete geschmackliche Nuance verleihen.
- Frische Petersilie: Nicht nur ein optischer Höhepunkt mit ihrem leuchtenden Grün, sondern auch ein aromatisches Finish, das mit seiner frischen, leicht herben Note den Geschmack abrundet und ein Gefühl von Leichtigkeit vermittelt.
Die genauen Mengenangaben für diese kostbaren Komponenten findest du selbstverständlich in meiner detaillierten Rezeptkarte weiter unten.
Die Geschichte hinter diesem Gericht
Dieser Kartoffelsalat mit Brühe ist tief in der süddeutschen Küchentradition verwurzelt, wo man Wert auf bodenständige Zutaten und ehrliche Zubereitung legt. Er unterscheidet sich von seinen norddeutschen Verwandten, die oft von Mayonnaise dominiert werden, und präsentiert stattdessen eine leichtere, brühenbasierte Variante, die im Schwäbischen „schlotzig“ genannt wird.
Die Zeit hat diesem Klassiker nicht geschadet, sondern ihn eher verfeinert, indem man lernte, die Sämigkeit der Brühe perfekt auszubalancieren und die Kartoffeln so zu garen, dass sie ihre Form behalten und dennoch das Dressing aufnehmen. Es ist ein Gericht, das sich über Generationen hinweg bewährt hat und dessen Charme nach wie vor ungebrochen ist.
Was diesen Kartoffelsalat so zeitlos macht, ist seine Fähigkeit, sich anzupassen. Er ist die perfekte Ergänzung zu fast jedem herzhaften Gericht und passt mühelos auf jedes Grillfest oder Buffet. Seine Einfachheit ist seine Stärke, seine Aromen sind klassisch und doch immer wieder aufregend.
Dieser Kartoffelsalat repräsentiert die Essenz dessen, was gutes Essen ausmacht: Einfache Zutaten, die mit Liebe und Sorgfalt behandelt werden, um ein Ergebnis zu erzielen, das pure Freude bereitet. Es ist ein kulinarisches Erbe, das lebendig gehalten wird und uns immer wieder daran erinnert, wo wir herkommen.
So bereitest du Kartoffelsalat mit Brühe zu
Schritt 1: Die Grundlage für Perfektion – Kartoffeln kochen
Alles beginnt mit den richtigen Kartoffeln. Wähle festkochende oder vorwiegend festkochende Sorten, denn sie sind es, die dem Salat seine Struktur geben und verhindern, dass er zu einer undefinierbaren Masse zerfällt. Wasche sie gründlich, aber lass die Schale ruhig dran – sie schützt die wertvollen Inhaltsstoffe und gibt beim Kochen eine zusätzliche Aromaebene ab.
Gib die gewaschenen Knollen in einen Topf, bedecke sie großzügig mit kaltem Wasser und bring alles zum Kochen. Ein guter Schuss Salz im Kochwasser ist wichtig, um den Kartoffeln von innen heraus Geschmack zu verleihen. Lass sie dann bei mittlerer Hitze und mit geschlossenem Deckel sanft garen, etwa 30 bis 35 Minuten, je nach Größe.
Achtung: Greife nicht zur falschen Kartoffelsorte! Mehligkochende Kartoffeln sind für Püree und Klöße wunderbar, aber für diesen Salat sind sie der Garant für eine unschöne Konsistenz. Die feine Gradwanderung zwischen gar und zu weich ist hier der Schlüssel zum Erfolg.
Schritt 2: Das Aroma entwickeln – Zwiebeln dünsten und Dressing vorbereiten
Während die Kartoffeln auf ihrem Weg zur Vollendung sind, widmen wir uns der Seele des Dressings: den Zwiebeln. Schneide sie fein und gib sie in einen Topf, zusammen mit einem Esslöffel deines neutralen Pflanzenöls. Lass sie bei sanfter Hitze schön glasig dünsten – nicht bräunen, sondern nur weich und verführerisch duftend werden lassen.
Jetzt kommt die Brühe ins Spiel. Gieße die 100 ml Fleisch- oder Gemüsebrühe zu den gedünsteten Zwiebeln und erwärme das Ganze kurz. Nimm den Topf dann vom Herd, denn die folgenden Zutaten sollen nur leicht erwärmt werden, damit sich ihre Aromen entfalten können. Füge den Weißweinessig, einen Esslöffel Öl, den mittelscharfen Senf und eine Prise Salz, Pfeffer, Zucker und geriebene Muskatnuss hinzu.
Tipp: Das schnelle Erhitzen der Brühe mit den anderen Zutaten erlaubt es den Aromen, sich sofort zu verbinden und zu intensivieren. Es ist ein kleiner Trick, der dem Dressing im Handumdrehen eine tiefere Geschmacksdimension verleiht, die man sofort spürt.
Schritt 3: Die Kartoffeln vorbereiten – Pellen und Schneiden
Sobald die Kartoffeln gar sind, gieße das Wasser ab und lass sie kurz ausdampfen. Ein paar Minuten reichen, damit sie sich gut anfassen lassen, aber noch schön warm sind. Dies ist der ideale Moment, um die knackige Schale zu entfernen. Wenn du eine gute Küchenreibe oder ein scharfes Messer hast, kannst du die Kartoffeln direkt in die Servierschüssel hobeln oder schneiden.
Schneide die Kartoffeln in gleichmäßige, etwa 2 mm dicke Scheiben. Manche mögen sie etwas dicker, andere hauchdünn – das ist reine Geschmackssache. Das Wichtige ist, dass sie nicht zerquetscht werden, sondern noch erkennbare Stücke bilden, die das Dressing wunderbar aufnehmen können.
Achtung: Wenn die Kartoffeln zu heiß sind, zerfallen sie beim Schneiden. Wenn sie zu kalt sind, nehmen sie das warme Dressing nicht mehr so gut auf. Finde hier den perfekten Mittelweg, bei dem deine Finger nicht verbrennen, aber die Kartoffeln noch angenehm warm sind.
Schritt 4: Das große Finale – Vermengen und Ziehenlassen
Jetzt kommt der Moment, auf den wir gewartet haben: Das warme Dressing wird über die vorbereiteten Kartoffelscheiben in der Servierschüssel gegossen. Nimm dir Zeit und vermenge alles vorsichtig, damit jede einzelne Kartoffelscheibe von der würzigen Flüssigkeit umhüllt wird. Achte darauf, die Kartoffeln nicht zu zerdrücken, sondern sie liebevoll zu ummanteln, damit sie das Aroma in sich aufnehmen können.
Dieser Schritt ist entscheidend: Lass den Salat nun mindestens 30 Minuten ziehen. Klingt lang? Ist es aber nicht. In dieser Zeit verbinden sich die Aromen wunderbar, die Kartoffeln saugen die Brühe auf und entwickeln ihre typische „schlotzige“ Konsistenz. Immer mal wieder vorsichtig umrühren hilft dabei, dass sich alles gleichmäßig verteilt.
Der entscheidende Moment: Während des Ziehens entwickelt der Salat seine volle Pracht. Die Aromen verschmelzen zu einem harmonischen Ganzen und die Textur wird perfekt. Gib dem Ganzen diese Ruhe, es lohnt sich!
Schritt 5: Das letzte Schliff – Abschmecken und Garnieren
Nachdem der Kartoffelsalat seine wohlverdiente Ruhepause hatte, ist es Zeit für den letzten Schliff. Schmecke ihn noch einmal ab. Braucht er vielleicht noch eine Prise Salz, einen Hauch Pfeffer oder sogar noch einen kleinen Schuss Essig für mehr Frische? Hier entscheidest du. Oftmals reicht auch das leichte Nachwürzen, um das Geschmackserlebnis zu perfektionieren.
Zum Schluss rührst du noch einmal zwei Esslöffel neutrales Pflanzenöl unter. Dies gibt dem Salat zusätzliche Geschmeidigkeit und sorgt dafür, dass die Aromen noch besser zur Geltung kommen. Garniere den fertigen Kartoffelsalat nun großzügig mit frisch gehackter Petersilie. Ihr leuchtendes Grün und ihr frischer Duft sind der perfekte Abschluss.
Tipp: Warte mit dem Einrühren des zusätzlichen Öls und der Petersilie, bis der Salat fast servierfertig ist. So bleibt die Petersilie schön frisch und knackig und das Öl sorgt für einen perfekten Glanz, kurz bevor der Salat auf den Tisch kommt.
Häufige Fehler – und wie du sie vermeidest
Fehler 1: Die falsche Kartoffelsorte
Das ist wahrscheinlich der häufigste Stolperstein. Wenn du mehligkochende Kartoffeln verwendest, endet dein Kartoffelsalat schnell in einer undefinierbaren, matschigen Masse. Das ist schade, denn mit festkochenden oder vorwiegend festkochenden Sorten erreichst du die gewünschte Struktur und „Schlotzigkeit“ viel besser.
Fehler 2: Das Dressing ist zu heiß oder zu kalt
Die Kartoffeln sollten noch warm sein, wenn das warme Dressing darüber gegossen wird. Nur so können sie die Aromen richtig aufnehmen und die gewünschte sämige Konsistenz entwickeln. Wenn beides komplett kalt ist, bleibt der Salat eher trocken und die Aromen verbinden sich nicht optimal.
Fehler 3: Zu wenig Ziehzeit
Manche sind ungeduldig und wollen den Salat sofort servieren, sobald alles vermischt ist. Aber gerade die Ruhezeit ist es, die diesen Kartoffelsalat so besonders macht. Gib ihm mindestens 30 Minuten, gerne auch länger, dann entfalten sich die Aromen erst richtig und die Konsistenz wird perfekt.
Fehler 4: Zu viele oder zu wenige Gewürze
Ein Kartoffelsalat mit Brühe lebt von der feinen Balance der Aromen. Ein Zuviel an Essig oder Senf kann die Kartoffeln überdecken, zu wenig davon lässt den Salat fad schmecken. Halte dich an die Grundrezeptur und schmecke dann vorsichtig ab – so findest du die perfekte Harmonie.
Variationen für jeden Geschmack
Dieser klassische Kartoffelsalat ist eine fantastische Basis, die sich wunderbar abwandeln lässt. Er ist nicht an strenge Regeln gebunden, sondern lädt dazu ein, kreativ zu werden und ihn an persönliche Vorlieben anzupassen.
Vegane Verführung: Ersetze die Fleischbrühe einfach durch eine kräftige Gemüsebrühe. Statt des neutralen Pflanzenöls kannst du auch ein feines Rapsöl mit einem Hauch von Kürbiskernöl kombinieren, um eine nussige Note hinzuzufügen. Frische Kräuter wie Schnittlauch oder Kerbel runden die vegane Variante perfekt ab.
Festlicher Glanz: Für besondere Anlässe kannst du den Salat aufwerten, indem du ein paar gut gewürfelte kleine Speckwürfel, die du kross anbrätst, unterhebst. Auch ein paar fein gehackte Gewürzgurken oder Kapern bringen eine zusätzliche Geschmacksebene und eine angenehme Säure mit ein, die den Gesamtgeschmack bereichern.
Mediterrane Note: Für eine mediterran inspirierte Variante ersetze einen Teil der Brühe durch ein wenig Gemüsefond und gib einen Löffel Pesto Genovese hinzu. Ein paar sonnengetrocknete Tomaten, fein gewürfelt, und ein Spritzer Zitronensaft können den Salat in eine völlig neue Geschmacksrichtung lenken und ihm eine sommerliche Leichtigkeit verleihen.
Profi-Tipps für Kartoffelsalat mit Brühe
Wärme ist dein Freund: Die Kartoffeln sollten noch warm sein, wenn sie mit dem Dressing vermischt werden. Nur so saugen sie die Würze optimal auf und entwickeln die charakteristische „schlotzige“ Konsistenz. Das ist der Schlüssel zu einem wirklich authentischen Ergebnis.
Die richtige Scheibendicke: Die Dicke der Kartoffelscheiben beeinflusst die Aufnahme des Dressings. Zu dicke Scheiben brauchen länger zum Durchziehen, zu dünne können zu weich werden. Experimentiere mit deinen Lieblingsdicken, aber 2-3 Millimeter sind meist ein guter Richtwert.
Gutes Öl macht den Unterschied: Verwende ein hochwertiges, neutrales Pflanzenöl. Ein mildes Rapsöl oder Sonnenblumenöl neutralisiert sich geschmacklich, sodass die anderen Aromen im Vordergrund stehen können. Kein Olivenöl, das schmeckt zu dominant!
Senf als Aromen-Booster: Ein guter mittelscharfer Senf ist hier mehr als nur eine Zutat. Er ist ein Bindeglied, das die verschiedenen Aromen von Brühe, Essig und Zwiebeln harmonisch zusammenführt und dem Dressing eine angenehme Tiefe verleiht.
Die Macht des Ziehens: Gib dem Kartoffelsalat Zeit. Mindestens 30 Minuten, besser länger, lässt er die Aromen eindringen und die typische sämige Textur entwickeln. Das ist kein Warten, das ist kulinarische Entfaltung.
Servier-Ideen für Kartoffelsalat mit Brühe
Anrichten & Dekoration
Für ein ansprechendes Anrichten ist die Frische der Kräuter das A und O. Streue die frisch gehackte Petersilie erst kurz vor dem Servieren über den Salat. Ihr leuchtendes Grün bildet einen attraktiven Kontrast zu den gelblichen Kartoffelscheiben und ihr Duft sorgt für den ersten olfaktorischen Genuss. Eine kleine Prise frisch gemahlener schwarzer Pfeffer kann ebenfalls für eine optische Aufwertung sorgen.
Sie können den Salat auch in einer schönen glasschüssel servieren, damit die Schichten und die sämige Konsistenz sichtbar sind. Wenn Sie möchten, können Sie auch feine Ringe von roten Zwiebeln oder einen zusätzlichen Klecks Senf zur Dekoration verwenden, um den visuellen Reiz zu erhöhen.
Passende Beilagen
Dieser Kartoffelsalat ist ein wahrer Allrounder und passt hervorragend zu einer Vielzahl von Gerichten, besonders gut kommen herzhafte Speisen zur Geltung. Er harmoniert wunderbar mit klassischen Wiener Würstchen oder mit selbstgemachten Frikadellen. Auch zu gebratenem oder gebackenem Fisch wie einer Forelle aus dem Ofen ist er eine köstliche Ergänzung.
Für ein festliches Essen ist er die ideale Beilage zu gebratenem Schnitzel oder einem saftigen Hackbraten. Er ist auch eine großartige Ergänzung zu jedem Abendessen – sei es ein einfaches Familienessen oder ein aufwendigeres Menü. Er bildet eine frische und würzige Komponente zu vielen herzhaften Gerichten.
Für besondere Anlässe
Dieser Kartoffelsalat ist ein echter Star auf jeder Gartenparty oder jedem Grillfest. Seine leichte Konsistenz macht ihn perfekt für warmes Wetter, und er hält sich auch gut im Freien, solange er vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt ist. Er bereichert zudem jedes Buffet, sei es an Ostern, Weihnachten oder bei Geburtstagen.
Denken Sie daran, dass die Einfachheit seines Wohlgeschmacks ihn zu einem Favoriten macht, der bei Jung und Alt gleichermaßen beliebt ist. Er ist ein Gericht, das Erinnerungen weckt und die Menschen zusammenbringt, perfekt für all die guten und besonderen Momente im Leben.
Aufbewahrung & Lagerung
Reste richtig lagern
Wenn etwas von diesem köstlichen Kartoffelsalat übrig bleibt, lagern Sie ihn am besten in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank. Vermeiden Sie, dass Luft in den Behälter gelangt, um die Frische zu bewahren und eine Austrocknung zu verhindern. Er hält sich so problemlos 2-3 Tage, wobei der Geschmack oft noch intensiver wird, da sich die Aromen weiter verbinden.
Stellen Sie sicher, dass der Behälter sauber ist und gut verschlossen werden kann. Bevor Sie die Reste wieder servieren, nehmen Sie sie am besten etwa 15-20 Minuten vorher aus dem Kühlschrank, damit sie wieder ihre angenehme „schlotzige“ Konsistenz entfalten können.
Einfrieren
Das Einfrieren von Kartoffelsalat mit Brühe ist grundsätzlich möglich, jedoch nicht unbedingt empfehlenswert, wenn Ihnen die ursprüngliche Textur am wichtigsten ist. Beim Einfrieren und Auftauen können die Kartoffeln etwas wässriger werden oder ihre Struktur leicht verändern. Wenn Sie es dennoch versuchen möchten, verwenden Sie einen gut verschließbaren Behälter und packen Sie ihn eventuell zusätzlich in Gefrierbeutel ein.
Ich selbst friere ihn eher nicht ein, da die frische Zubereitung mit dem warmen Dressing und den frischen Kartoffelscheiben einfach am besten schmeckt. Aber wenn es gar nicht anders geht, ist es eine Alternative, um Lebensmittelverschwendung zu vermeiden.
Aufwärmen ohne Qualitätsverlust
Wenn Sie Ihren Kartoffelsalat wieder erwärmen möchten, ist Vorsicht geboten, um die empfindliche Textur nicht zu zerstören. Die beste Methode ist, ihn langsam im Kühlschrank aufzutauen und dann bei Raumtemperatur servieren, um die Kartoffeln nicht zu überhitzen.
Wenn Sie ihn dennoch leicht erwärmen möchten, dann nur sehr schonend in der Mikrowelle bei geringer Leistung oder in einer Pfanne mit sehr wenig Wärme. Ein kurzes Erwärmen im Topf mit etwas zusätzlichem Brühe oder Öl kann helfen, die sämige Konsistenz wiederherzustellen, aber überheizen Sie ihn auf keinen Fall, sonst wird er matschig.
Häufig gestellte Fragen
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Welche Kartoffelsorte ist wirklich am besten für diesen Kartoffelsalat?
Die goldene Regel für diesen Kartoffelsalat lautet: Festkochend oder vorwiegend festkochend. Diese Sorten haben einen geringeren Stärkeanteil und behalten beim Kochen ihre Form und Festigkeit. Das ist essenziell, damit die Kartoffelscheiben schön bleiben und das Dressing gut aufnehmen können, ohne zu zerfallen oder eine teigige Konsistenz zu bilden. Mehligkochende Kartoffeln sind für Püree oder Klöße ideal, aber für einen Salat, der Struktur behalten soll, sind sie ungeeignet. Probieren Sie es aus, der Unterschied ist spürbar!
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Kann ich anstelle von Fleischbrühe auch Gemüsebrühe verwenden, und schmeckt das dann genauso gut?
Ja, absolut! Das ist eine hervorragende Alternative, besonders wenn Sie eine vegetarische oder vegane Variante zubereiten möchten. Die Gemüsebrühe verleiht dem Salat eine weniger intensive, aber dennoch köstliche Würze. Wichtig ist, dass Sie eine gute, geschmacksintensive Gemüsebrühe verwenden, sei es aus guter Qualität von Brühwürfeln oder eine selbstgemachte Variante. Die Brühe ist die Basis für das „schlotzige“ Gefühl, und auch mit Gemüsebrühe lässt sich diese wunderbar erreichen. Sie werden feststellen, dass der Salat dadurch eine eigene, feine Note erhält.
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Wie lange hält sich der Kartoffelsalat mindestens im Kühlschrank, und wie kann ich ihn am besten wieder frisch machen?
Sehr gut gelagert, hält sich der Kartoffelsalat nach diesem Rezept für etwa 2 bis 3 Tage im Kühlschrank. Die Aromen verbinden sich über Nacht sogar noch intensiver, was viele mögen. Um ihn wieder frisch zu machen, holen Sie ihn am besten etwa 20-30 Minuten vor dem Servieren aus dem Kühlschrank, damit er Raumtemperatur annehmen kann. Manche schwören darauf, ihm einen kleinen Schuss neutrales Öl oder eine winzige Menge zusätzlicher Brühe unterzurühren, um die Sämigkeit wiederherzustellen. Ganz frisch schmeckt er aber oft schon nach dem Auftauen am besten.
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Kartoffelsalat mit Brühe – Omas Klassiker
Der Kartoffelsalat ist ein süddeutscher Klassiker ganz ohne Mayonnaise. Mit seinem leichten Dressing ist er ein Beilagen-Hit zu Fleisch- und Fischgerichten.
- 500 g Kartoffeln - festkochend oder vorwiegend festkochend
- 100 ml Fleischbrühe, alternativ Gemüsebrühe - Brühwürfel oder selbstgemacht
- 2 Zwiebeln - mittelgroß (können auch rote Zwiebeln sein)
- 4 EL neutrales Pflanzenöl, Menge geteilt - z. B. Rapsöl oder Sonnenblumenöl
- 2 EL Weißweinessig - alternativ weißer Balsamico
- 1 EL Senf - mittelscharf
- 1 Msp. Muskat - gerieben
- 1 Prise Salz
- 1 Prise Pfeffer
- 1 Prise Zucker
- 1 EL Petersilie, kraus oder glatt - frisch gehackt zum Servieren
- Kochen
- 1500 g Kartoffeln mit Schale gut waschen, in einen Topf geben und mit kaltem Wasser bedecken. Dann zum Kochen bringen, etwas salzen und bei mittlerer Hitze mit Deckel garen. Je nach Größe dauert das ungefähr 30 bis 35 Minuten.
- 2In der Zwischenzeit die Zwiebeln fein würfeln und in einem Topf mit 1 EL Pflanzenöl (Rapsöl oder Sonnenblumenöl) glasig dünsten.
- 3Die 100 ml Fleischbrühe (alternativ Gemüsebrühe) zu den Zwiebeln in den Topf gießen und erhitzen. Vom Herd nehmen und mit 2 EL Weißweinessig, 1 EL Öl, 1 EL Senf, 1 Prise Salz, 1 Prise Pfeffer, 1 Prise Zucker und 1 Messerspitze geriebener Muskat abschmecken und nach Belieben nachwürzen.
- 4Die Kartoffeln abgießen, kurz ausdampfen bzw. abkühlen lassen. Jetzt pellst du die Kartoffeln und schneidest sie mit einem scharfen Messer in etwa 2 mm dicke und gleichmäßige Scheiben direkt in die (Servier-)Schüssel hinein. Manche lieben die Scheiben lieber etwas dünner, manche etwas kräftiger.
- 5Im Anschluss die Kartoffelscheiben mit dem warmen Dressing übergießen und alles miteinander vermengen. Den Salat idealerweise 30 Minuten ziehen lassen und dabei immer wieder vermengen.
- 6Zum Schluss den Kartoffelsalat noch einmal mit Salz und Pfeffer abschmecken sowie 2 EL Pflanzenöl untermischen. Mit Petersilie garnieren und dann servieren.
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