Erdbeerkuchen Rezept
Ein kühler Wind streift durch die offenen Fenster meiner Küche, und der Duft von frisch geschnittenen Erdbeeren liegt in der Luft. Es sind diese unerwarteten Momente, die mich jedes Mal aufs Neue daran erinnern, warum ich so sehr am Backen hänge. Es ist nicht nur die Zubereitung, es ist das Gefühl, das entsteht, wenn man etwas Köstliches erschafft, das Menschen zusammenbringt.
Der Gedanke an einen einfachen, aber perfekten Erdbeerkuchen weckt in mir die Erinnerung an die warmen Sommertage meiner Kindheit. Damals, als meine Oma mit einem Lächeln im Gesicht in der Küche stand und mit ihren geschickten Händen einen Kuchen zauberte, der wie ein kleines Kunstwerk aussah und schmeckte. Dieser Kuchen war für mich immer das Sinnbild des Sommers und der unbeschwerten Freude.
Erdbeerkuchen mit Pudding und Tortenguss
Ein einfacher und fruchtiger Erdbeerkuchen mit einem lockeren Biskuitboden, cremiger Vanillepudding-Füllung und frischen Erdbeeren, überzogen mit Tortenguss. Perfekt für jeden Anlass!
- 4 Eier, Zimmertemperatur
- 120 g Zucker
- 1 Päckchen Vanillezucker
- 1 Prise Salz
- 120 g Mehl
- 30 g Speisestärke
- 1 TL Backpulver
- 30 g Butter, geschmolzen und leicht abgekühlt
- 500 ml Milch
- 1 Päckchen Vanillepuddingpulver (zum Kochen)
- 3 EL Zucker für den Pudding
- 500 g frische Erdbeeren, geputzt und halbiert
- 1 Päckchen roter Tortenguss
- 250 ml Wasser oder roter Fruchtsaft für den Tortenguss
- etwas Puderzucker zum Bestäuben optional
- Backen
- 1Backofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen und eine Springform (26 cm) leicht fetten oder mit Backpapier auslegen.
- 2Eier, Zucker, Vanillezucker und Salz in eine Rührschüssel geben und mit dem Handmixer 6–8 Minuten schlagen, bis die Masse hell und schaumig ist.
- 3Mehl, Speisestärke und Backpulver kurz miteinander sieben, dann in zwei Portionen vorsichtig unter die Eiermasse heben, nicht rühren, sondern mit einem Spatel falten. Zum Schluss die geschmolzene Butter zügig unterheben.
- 4Teig in die vorbereitete Form füllen, glatt streichen und im vorgeheizten Ofen etwa 18–22 Minuten backen. Stäbchenprobe machen. Auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.
- 5Für den Pudding 500 ml Milch mit 3 EL Zucker aufkochen. Puddingpulver mit etwas kalter Milch glatt rühren, in die kochende Milch einrühren und kurz aufkochen lassen, bis der Pudding dick wird. Dann in eine Schüssel füllen, mit Frischhaltefolie abdecken (direkt auf der Oberfläche) und vollständig abkühlen lassen.
- 6Den abgekühlten Biskuitboden aus der Form lösen, den Pudding gleichmäßig auf dem Boden verstreichen.
- 7Erdbeeren halbieren und dekorativ auf dem Puddingboden anordnen. Tortenguss nach Packungsanweisung mit 250 ml Wasser oder Saft zubereiten und sofort gleichmäßig über die Erdbeeren gießen.
- 8Den Kuchen mindestens 1 Stunde kalt stellen, damit der Guss fest wird. Vor dem Servieren nach Wunsch mit etwas Puderzucker bestäuben.
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Warum du dieses Rezept lieben wirst
- Ein Hauch von Nostalgie: Jeder Bissen dieses Kuchens ist wie eine Zeitreise zurück in die unbeschwerten Sommertage der Kindheit, als die Welt noch einfacher schien und Erdbeeren süßer schmeckten.
- Visuelle Verführung: Die leuchtend roten Erdbeeren, eingebettet in cremigen Pudding und gekrönt von glänzendem Tortenguss, sind ein Fest für die Augen und machen Lust auf mehr.
- Überraschende Leichtigkeit: Trotz seines festlichen Aussehens ist dieser Kuchen erstaunlich einfach zuzubereiten, was ihn zum perfekten Begleiter für spontanen Besuch oder einen gemütlichen Nachmittag macht.
- Zeitlose Klassik: Manche Gerichte verlieren nie ihren Reiz. Dieser Erdbeerkuchen gehört zweifellos dazu und wird Generationen von Kuchenliebhabern begeistern.
Das brauchst du
Die Qualität der Zutaten ist bei diesem einfachen Erdbeerkuchen entscheidend. Es sind die frischen Erdbeeren, die dem Ganzen Leben einhauchen, der luftige Biskuit, der wie eine weiche Wolke auf der Zunge zergeht, und der cremige Pudding, der eine süße Umarmung bietet. Jede Komponente spielt eine wichtige Rolle für das finale Geschmackserlebnis. Ohne die besten Zutaten wäre das Ergebnis nur halb so magisch.
- Frische Erdbeeren: Das Herzstück des Kuchens. Nur vollreife, aromatische Erdbeeren entfalten ihr volles Potenzial und geben dem Kuchen seine sommerliche Frische.
- Zimmertemperatur-Eier: Entscheidend für einen luftigen Biskuit. Bei Zimmertemperatur lassen sie sich besser aufschlagen und nehmen mehr Luft auf, was die Lockerheit des Teiges garantiert.
- Gutes Mehl und Speisestärke: Die richtige Mischung sorgt für die perfekte Balance zwischen Lockerheit und Struktur des Bodens.
- Vanillepuddingpulver: Sorgt für die cremige Füllung, die die Süße der Erdbeeren wunderbar ergänzt und dem Ganzen eine samtige Textur verleiht.
- Roter Tortenguss: Nicht nur für die Optik, sondern auch, um die Erdbeeren frisch zu halten und ihnen einen glänzenden Auftritt zu verschaffen.
Alle genauen Mengenangaben findest du in der detaillierten Rezeptkarte weiter unten.
Die Geschichte hinter diesem Gericht
Der Erdbeerkuchen, wie wir ihn heute kennen, ist ein relativ junger Klassiker, der seinen Ursprung in der deutschen Backkultur hat. Früher, als Erdbeeren noch saisonale Delikatessen waren, die mit Spannung erwartet wurden, entwickelten findige Bäcker einfache Wege, diese Früchte in süße Kreationen zu verwandeln. Der Biskuitboden wurde zur idealen, neutralen Leinwand, um die natürliche Süße und Säure der roten Früchte zur Geltung zu bringen.
Im Laufe der Zeit hat sich das Rezept weiterentwickelt. Von einfachen Varianten mit nur Früchten und Zucker bis hin zu komplexeren Versionen mit verschiedenen Cremes und Böden. Die Grundidee jedoch blieb erhalten: die Harmonie von fruchtiger Süße und lockerem Gebäck. Es ist die Einfachheit, die diesen Kuchen so universell und beliebt gemacht hat. Ein Gericht, das man fast überall auf der Welt nachbacken kann, solange die Zutaten verfügbar sind.
Was diesen Kuchen zeitlos macht, ist seine Fähigkeit, eine Brücke zwischen Tradition und Moderne zu schlagen. Er erinnert uns an die Ursprünge des Backens, an die Kunst, mit einfachen Mitteln etwas Wundervolles zu schaffen. Gleichzeitig lässt er sich wunderbar an moderne Bedürfnisse anpassen, sei es durch vegane Varianten oder durch die Kombination mit neuen Geschmacksideen. Er ist ein Beweis dafür, dass wahre Klassiker niemals aus der Mode kommen.
So bereitest du Erdbeerkuchen Rezept zu
Schritt 1: Die Vorbereitung – Der Grundstein für den Erfolg
Bevor es an die eigentliche Zubereitung geht, ist eine gute Vorbereitung Gold wert. Der Backofen wird auf 180°C Ober- und Unterhitze vorgeheizt, damit er die perfekte Temperatur hat, wenn der Teig hineinkommt. Eine Springform von 26 cm Durchmesser wird sorgfältig gefettet oder mit Backpapier ausgelegt. Dies verhindert nicht nur ein Ankleben, sondern erleichtert auch das spätere Herauslösen des Kuchens ungemein.
Dieser erste Schritt mag simpel erscheinen, aber er legt den Grundstein für einen gelungenen Biskuit. Ein gut vorbereiteter Ofen sorgt für eine gleichmäßige Hitze und somit für ein optimales Backergebnis. Und eine präparierte Form garantiert, dass dein Kunstwerk unbeschädigt bleibt.
Schritt 2: Der luftige Biskuit – Eine Symphonie der Eiermasse
Nun kommen die Eier ins Spiel. Vier Stück, idealerweise auf Zimmertemperatur, werden zusammen mit Zucker, Vanillezucker und einer Prise Salz in eine Rührschüssel gegeben. Hier beginnt die Magie: Mit dem Handmixer wird diese Mischung für etwa 6 bis 8 Minuten geschlagen. Geduld ist hier gefragt, denn das Ziel ist eine helle, fast schon schaumige Masse, die an Volumen gewonnen hat und eine wunderbar fluffige Konsistenz aufweist. Diese langwierige Phase ist entscheidend für die Leichtigkeit des späteren Bodens.
Der entscheidende Moment: Je länger und gründlicher du die Eiermasse schlägst, desto mehr Luft wird eingeschlossen. Diese Luft ist es, die dem Biskuit seine charakteristische Lockerheit verleiht. Es ist wie ein kleiner, persönlicher Triumph, wenn die Masse in der Schüssel zunimmt und sich fast weiß verfärbt.
Schritt 3: Die sanfte Verbindung – Mehl und Butter vereinen sich
Jetzt wird es delikat. Mehl, Speisestärke und Backpulver werden miteinander gesiebt. Dies verhindert Klümpchen und sorgt für eine gleichmäßige Verteilung der trockenen Zutaten. Anschließend wird diese Mischung in zwei Portionen vorsichtig unter die aufgeschlagene Eiermasse gehoben. Das Wort “heben” ist hierbei wörtlich zu nehmen; es geht nicht ums Rühren, sondern um ein sanftes Unterfalten mit einem Spatel. Dies bewahrt die Luftigkeit, die wir uns zuvor mühsam erarbeitet haben.
Zum Schluss wird die geschmolzene, leicht abgekühlte Butter zügig untergehoben. Die Butter verleiht dem Biskuit nicht nur eine zarte Textur, sondern auch einen feinen Geschmack. Achte darauf, sie nicht zu heiß hinzuzufügen, sonst könnte sie die Eimasse zum Gerinnen bringen.
Schritt 4: Das goldene Meisterwerk – Backen bis zur Perfektion
Der Teig wird nun in die vorbereitete Springform gefüllt und glatt gestrichen. Er sollte gleichmäßig verteilt sein, damit der Kuchen später gerade und ansprechend aussieht. Anschließend wandert die Form in den vorgeheizten Ofen. Dort wird der Biskuit für etwa 18 bis 22 Minuten gebacken. Die Garzeit kann je nach Ofen variieren, daher ist die Stäbchenprobe unerlässlich.
Tipp: Stecke ein Holzstäbchen in die Mitte des Kuchens. Wenn es sauber herauskommt, ist der Biskuit fertig. Wenn noch feuchte Teigreste daran haften, lass ihn noch ein paar Minuten länger backen. Nach dem Backen wird der Kuchen auf einem Kuchengitter vollständig ausgekühlt. Geduld ist hierbei wichtig, denn ein warmer Biskuit lässt sich schlechter bearbeiten.
Schritt 5: Der cremige Kern – Pudding-Zauberei
Während der Biskuit abkühlt, widmen wir uns der cremigen Füllung. Für den Vanillepudding werden 500 ml Milch mit 3 Esslöffeln Zucker in einem Topf aufgekocht. In einer separaten kleinen Schüssel wird das Puddingpulver mit etwas kalter Milch glatt gerührt. Das verhindert Klümpchenbildung. Sobald die Milch kocht, wird die angerührte Puddingmasse unter ständigem Rühren hineingegeben und kurz aufgekocht, bis der Pudding dick wird.
Achtung: Sobald der Pudding die gewünschte Konsistenz erreicht hat, nimm ihn sofort vom Herd. Er wird dann in eine Schüssel gefüllt und direkt mit Frischhaltefolie abgedeckt. Die Folie muss die Oberfläche des Puddings berühren, um die Bildung einer Haut zu verhindern. Danach wird der Pudding vollständig abgekühlt.
Schritt 6: Die noble Schicht – Pudding auf Biskuit
Nun ist es an der Zeit, die einzelnen Elemente zu vereinen. Der vollständig abgekühlte Biskuitboden wird vorsichtig aus der Form gelöst. Falls du ihn auf einem Kuchengitter hast auskühlen lassen, drehe ihn nun um, sodass die glatte Unterseite nach oben zeigt. Der nun ebenfalls kalte Vanillepudding wird gleichmäßig auf dem Biskuitboden verteilt. Versuche, eine möglichst ebene Fläche zu schaffen, das erleichtert das spätere Anordnen der Erdbeeren.
Ein ehrlicher Tipp: Wenn der Pudding sich beim Abkühlen zu sehr verfestigt hat, kannst du ihn vor dem Verteilen noch einmal kurz mit einem Schneebesen auflockern. So lässt er sich leichter verteilen und wird wieder schön cremig.
Schritt 7: Das rote Juwel – Erdbeeren in Szene setzen
Nun kommen die Stars des Kuchens zum Einsatz: die frischen Erdbeeren. Sie werden halbiert und dekorativ auf der Pudding-Schicht angeordnet. Hier kannst du deiner Kreativität freien Lauf lassen: kreiere Muster, fülle die Oberfläche lückenlos oder arrangiere sie kunstvoll. Die roten Früchte bilden einen wunderschönen Kontrast zum hellen Pudding und dem goldbraunen Boden.
Visueller Genuss: Achte darauf, die Erdbeeren so anzuordnen, dass sie gut zur Geltung kommen. Dies ist der Moment, in dem dein Kuchen beginnt, seine volle Pracht zu entfalten. Eine gute Anordnung macht den Kuchen appetitlich und einladend.
Schritt 8: Der glänzende Abschluss – Tortenguss, der alles zusammenhält
Als krönender Abschluss wird der rote Tortenguss zubereitet. Nach Packungsanweisung wird er mit 250 ml Wasser oder rotem Fruchtsaft angerührt und aufgekocht. Sobald er die richtige Konsistenz erreicht hat, wird er sofort und gleichmäßig über die Erdbeeren gegossen. Dies verleiht dem Kuchen nicht nur Glanz, sondern schützt auch die Früchte und sorgt für ein saftiges Mundgefühl.
Schnelligkeit ist gefragt: Tortenguss geliert relativ schnell. Gieße ihn daher zügig und gleichmäßig über die Früchte. So vermeidest du, dass er bereits in der Schüssel zu stocken beginnt. Lass den Kuchen anschließend für mindestens 1 Stunde im Kühlschrank fest werden, bevor du ihn servierst. Vor dem Servieren kannst du ihn nach Belieben noch mit etwas Puderzucker bestäuben, das verleiht ihm eine zarte, festliche Note.
Häufige Fehler – und wie du sie vermeidest
Fehler 1: Zu langes Rühren des Mehls. Wenn du das Mehl zu stark in den Biskuitteig einarbeitest, entwickelst du Gluten, was den Boden zäh statt locker macht. Sei hier wirklich sanft und falte es nur kurz unter.
Fehler 2: Ungleichmäßiges Aufschlagen der Eier. Wenn die Eier nicht lange genug aufgeschlagen werden, fehlt dem Biskuit die nötige Luftigkeit. Die Masse muss hell und schaumig sein, bevor du die trockenen Zutaten hinzufügst.
Fehler 3: Zu heiße oder zu kalte Zutaten. Sowohl für den Biskuit als auch für den Pudding sind Zutaten auf Zimmertemperatur ideal. Zu kalte Eier lassen sich schlechter aufschlagen, zu heiße Butter kann den Teig gerinnen lassen.
Fehler 4: Zu spätes Belegen mit Erdbeeren oder zu feuchte Erdbeeren. Schneide die Erdbeeren erst kurz vor dem Belegen frisch, da sie sonst zu viel Saft abgeben. Vermeide auch tiefgekühlte Erdbeeren, da diese nach dem Auftauen wässrig sind und die Textur des Kuchens beeinträchtigen.
Variationen für jeden Geschmack
Vegane Versuchung: Ersetze die Eier für den Biskuit durch eine Mischung aus Seidentofu und etwas Backpulver oder durch einen fertigen Eiersatz. Die Milch kann durch pflanzliche Alternativen wie Hafer- oder Sojamilch ersetzt werden, und für den Pudding eignet sich ein veganes Puddingpulver. Das Ergebnis ist ein leckerer, tierfreundlicher Erdbeerkuchen.
Fruchtig-frisch mit Zitrone: Verleihe dem Pudding eine aufregende Note, indem du etwas Zitronenabrieb und einen Spritzer frischen Zitronensaft hinzufügst. Dieser Hauch von Säure passt wunderbar zu der Süße der Erdbeeren und rundet das Geschmackserlebnis ab. Auch dem Tortenguss kannst du einen Schuss Zitronensaft beimischen.
Festlicher Anlass – Schoko-Boden: Für eine luxuriösere Variante kannst du den Biskuitboden leicht abwandeln, indem du einen Teil des Mehls durch hochwertiges Kakaopulver ersetzt. Dies verleiht dem Kuchen eine dunkle, schokoladige Note, die hervorragend mit der Fruchtsüße der Erdbeeren harmoniert. Hier passt auch ein Schokoladenpudding wunderbar.
Profi-Tipps für Erdbeerkuchen Rezept
Luftigkeit durch Sieben: Siebe Mehl, Speisestärke und Backpulver immer sorgfältig. Dies aeriert die trockenen Zutaten und sorgt für einen feineren, luftigeren Biskuit, frei von unerwünschten Klümpchen.
Gleichmäßiger Biskuit durch Teigverteilung: Verteile den Teig gleichmäßig in der Form, indem du die Form leicht hin und her drehst, anstatt den Teig mit dem Spatel zu verstreichen, was die Luft herausdrücken könnte.
Die richtige Pudding-Konsistenz: Achte darauf, den Pudding nach dem Aufkochen nicht zu lange kochen zu lassen, da er sonst zu fest wird und sich schwer verteilen lässt. Kurz aufkochen genügt.
Tortenguss für Brillanz: Verwende für den Tortenguss Fruchtsaft anstelle von Wasser, um den fruchtigen Geschmack zu intensivieren. Der Glanz des Gusses ist nicht nur optisch ansprechend, sondern hält die Früchte auch saftig.
Frischegarantie durch Folie: Das Abdecken des Puddings mit Frischhaltefolie direkt auf der Oberfläche ist ein Muss, um die Bildung einer Haut zu verhindern. Diese Schicht würde den cremigen Genuss stören.
Servier-Ideen für Erdbeerkuchen Rezept
Anrichten & Dekoration
Ein perfekt dekorierter Erdbeerkuchen ist eine Augenweide. Die halbierten, leuchtend roten Erdbeeren sollten dicht aneinander gereiht sein, sodass sie eine satte, rote Fläche bilden. Der glänzende Tortenguss reflektiert das Licht und lässt die Früchte wie kleine Juwelen aussehen. Ein feiner Staub von Puderzucker, wie frisch gefallener Schnee, verleiht dem Ganzen eine edle Note. Für einen Hauch von Grün können kleine Minzblätter oder Zitronenmelisse als Akzent dienen, die nicht nur optisch, sondern auch geschmacklich für Frische sorgen.
Passende Beilagen
Dieser Erdbeerkuchen ist ein Genuss für sich, doch er lässt sich wunderbar ergänzen. Ein Klecks frisch geschlagene Sahne, ganz ohne Zucker oder nur ganz leicht gesüßt, bietet einen cremigen Kontrast zur Fruchtsüße. Auch eine Kugel Vanilleeis, das langsam schmilzt und sich mit dem Kuchen vermischt, ist eine köstliche Ergänzung. Wer es etwas leichtfüßiger mag, kann zu einem leichten Joghurt greifen, der eine angenehme Säure mitbringt. Wer mag, kann auch eine kleine Schale mit frischen, ungekochten Beeren dazu reichen, um die Aromen noch zu intensivieren.
Für Liebhaber herzhafter Aromen könnte ein leichter Kuchen mit käsigen Noten eine interessante Abwechslung sein, aber unser Erdbeerkuchen glänzt am besten in seiner süßen Gesellschaft.
Für besondere Anlässe
Dieser Erdbeerkuchen ist ein wahrer Allrounder und eignet sich perfekt für fast jeden Anlass. Seine Frische und leuchtende Farbe machen ihn zu einem idealen Begleiter für sommerliche Geburtstage oder Gartenpartys. Auch beim Nachmittagskaffee mit Freunden oder als süßer Abschluss eines Familienessens macht er eine hervorragende Figur. Für ein Picknick ist er ebenfalls bestens geeignet, da er gut gekühlt transportiert werden kann. Seine einfache Eleganz passt sogar zu etwas feierlicheren Gelegenheiten, besonders wenn er kunstvoll dekoriert wird.
Aufbewahrung & Lagerung
Reste richtig lagern
Nachdem der Genuss des frisch gebackenen Erdbeerkuchens fast vorbei ist, ist es wichtig, die Reste richtig zu lagern. Decke den Kuchen gut mit Frischhaltefolie ab oder verwende eine Kuchenhaube. Stelle ihn dann in den Kühlschrank. Durch die kühle Lagerung bleiben die Erdbeeren frisch und der Pudding wird fest, was die Haltbarkeit des Kuchens verlängert.
Einfrieren
Das Einfrieren von Erdbeerkuchen ist eher nicht zu empfehlen, da die Textur des Biskuits und des Puddings beim Auftauen leiden kann. Die Erdbeeren werden zudem wässrig. Wenn es unbedingt sein muss, friere nur den gebackenen und vollständig abgekühlten Biskuitboden ohne Belag ein. Den Kuchen mit Pudding und Früchten solltest du lieber frisch genießen.
Aufwärmen ohne Qualitätsverlust
Ein Erdbeerkuchen muss eigentlich nicht aufgewärmt werden, da er am besten gekühlt schmeckt. Falls du ihn doch etwas temperierter magst, nimm ihn etwa 20-30 Minuten vor dem Servieren aus dem Kühlschrank. Er sollte aber auf keinen Fall erwärmt werden, da dies den Pudding schmelzen und die Erdbeeren matschig machen würde. Die Frische und Kühlung sind hier der Schlüssel zum Genuss.
Häufig gestellte Fragen
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Kann ich den Kuchen ohne Tortenguss machen?
Ja, das ist absolut möglich. Wenn du keinen Tortenguss verwenden möchtest, kannst du die Erdbeeren auch einfach so auf dem Pudding anordnen. Es ist ratsam, den Kuchen dann besonders gut zu kühlen, damit der Pudding fest wird. Du kannst die Erdbeeren auch kurz vor dem Servieren frisch auflegen, um ihre natürliche Schönheit zu erhalten. Dann wirkt der Kuchen rustikaler und authentischer, verliert aber etwas von seinem Glanz und der Frische der Erdbeeren kann schneller nachlassen.
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Wie halte ich den Biskuit besonders luftig und locker?
Das Geheimnis eines wirklich luftigen Biskuits liegt im sorgfältigen Aufschlagen der Eier mit dem Zucker. Schlage die Eier so lange, bis die Masse sehr hell, schaumig und voluminös ist – das dauert gerne 6-8 Minuten. Danach ist es wichtig, die trockenen Zutaten nur kurz und sanft unterzuheben, anstatt sie kräftig zu verrühren. So bleibt die eingeschlossene Luft erhalten und der Biskuit wird wunderbar leicht und locker. Vermeide es, den Teig zu lange zu bearbeiten, sobald das Mehl hinzugefügt wurde.
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Kann ich tiefgekühlte Erdbeeren für diesen Kuchen verwenden?
Für diesen speziellen Erdbeerkuchen mit Pudding und Tortenguss sind tiefgekühlte Erdbeeren leider nicht die beste Wahl. Wenn sie auftauen, geben sie sehr viel Wasser ab, was den Kuchen wässrig machen kann und die Konsistenz des Puddings beeinträchtigt. Zudem werden die aufgetauten Früchte oft matschig und verlieren ihre schöne Form. Es ist daher deutlich empfehlenswerter, frische, saisonale Erdbeeren zu verwenden, um das beste Ergebnis zu erzielen. Nur frische Früchte können die nötige Festigkeit und den intensiven Geschmack beisteuern, den dieser Kuchen verdient.
