Rhabarber-Muffins mit Vanillepudding – das saftigste Rezept | Die besten Backrezepte mit Gelinggarantie






Rhabarber Muffins mit Vanillepudding – Ein Hauch von Sommerglück

Der Duft von frisch gebackenem Kuchen ist für mich mehr als nur ein Geruch; es ist eine Zeitmaschine. Ein einfacher, warmer Hauch kann mich zurückversetzen in die sonnendurchfluteten Nachmittage meiner Kindheit, wo die Hände meiner Oma in Mehl und Zucker tanzten und ich als kleines Kind staunend daneben saß. Es ist das Aroma von Rhabarber, das mich besonders magisch berührt, eine säuerliche Süße, die den Übergang vom Winter zum Frühling ankündigt.

Diese besonderen Muffins, gefüllt mit der cremigen Süße von Vanillepudding und der zarten Säure des Rhabarbers, sind für mich die Verkörperung dieser Erinnerungen. Sie sind kein schnelles Dessert für zwischendurch, sondern eine Einladung, innezuhalten und einen Moment des reinen Glücks zu genießen. Die kleine Säure des Rhabarbers, die auf der Zunge tanzt, und die zarte, fast schmelzende Textur des Vanillepuddings – das ist pure Seelenkost.

Warum du dieses Rezept lieben wirst

  • Unwiderstehlicher Duft: Sobald die Ofentür sich öffnet, strömt ein süßlich-säuerlicher Duft durch die Wohnung, der selbst die hartnäckigsten Stubenhocker aus ihren Zimmern lockt und Appetit auf mehr macht.
  • Saftigkeit, die begeistert: Das Geheimnis liegt im Vanillepuddingpulver und dem Schmand, die den Teig unglaublich feucht und zart halten, sodass jeder Biss zu einem kleinen Genuss wird und nicht trocken ist.
  • Die perfekte Balance: Die säuerliche Frische des Rhabarbers spielt gekonnt mit der süßen Sanftheit des Vanillepuddings und des Teigs, was zu einem harmonischen Geschmackserlebnis führt, das man so schnell nicht vergisst.
  • Visuelles Highlight: Die leuchtenden roten Rhabarberstücke, die aus dem goldbraunen Teig hervorlugen, sind nicht nur lecker, sondern auch ein optischer Genuss, der Lust auf den ersten Bissen macht.

Das brauchst du

Bei Kuchen wie diesen, wo die einzelnen Aromen so fein abgestimmt sein müssen, zählt jede Zutat. Die Qualität der Butter, die Frische der Eier – all das zahlt sich am Ende auf dem Teller aus. Wenn du die Möglichkeit hast, nimm eine gute, echte Butter und frische Eier vom Bauernhof, das macht wirklich einen Unterschied im Endergebnis.

  • Rhabarber: Er ist der Star der Saison, dessen säuerliche Note diesen Muffins die besondere Frische gibt – achte auf knackige, nicht zu faserige Stangen.
  • Vanillepuddingpulver: Sorgt nicht nur für das unwiderstehliche Aroma, sondern bindet den Teig und macht ihn wunderbar feucht und saftig.
  • Schmand: Bringt eine angenehme Cremigkeit und eine subtile Säure in den Teig, die perfekt mit dem Rhabarber harmoniert und für extra Saftigkeit sorgt.
  • Butter: Die Basis für den zarten Teig; sie sollte sanft geschmolzen sein, damit sie sich gut mit den anderen Zutaten verbindet.
  • Eier: Sie sind das Bindeglied und geben dem Teig seine Struktur; das Aufschlagen mit Zucker sorgt für eine luftige Grundlage.

Die genauen Mengen findest du weiter unten im Rezept – für das perfekte Ergebnis. Aber denk daran, dass die liebevolle Zubereitung mindestens genauso wichtig ist wie die Zutatenliste selbst.

Die Geschichte hinter diesem Gericht

Rhabarber, diese oft unterschätzte Pflanze, hat eine faszinierende Geschichte. Ursprünglich aus den kälteren Regionen Asiens stammend, wurde er erst im 16. Jahrhundert nach Europa gebracht und fand zunächst als Heilpflanze und dann langsam seinen Weg in die Küche. Seine dominante säuerliche Note war in Zeiten, als Zucker noch ein Luxusgut war, besonders willkommen.

Die Idee, Rhabarber in süße Gebäcke wie Muffins zu integrieren, ist eine relativ moderne Entwicklung, die zeigt, wie traditionelle Zutaten immer wieder neu interpretiert werden. Früher eher in Kuchen oder Kompott verarbeitet, beweist der Rhabarber heute seine Vielseitigkeit und wird mit Vorliebe auch in kleinen, feinen Backwerken eingesetzt.

Was diese Kombination so zeitlos macht, ist die perfekte Symbiose zweier Elemente: die natürliche Säure des Rhabarbers, die immer ein bisschen an Sommer und Sonnenschein erinnert, und die tröstende Süße des Vanillepuddings. Es ist eine kulinarische Liebesgeschichte, die seit Jahrhunderten die Menschen begeistert, eine Erinnerung daran, dass Natur und menschliche Kreativität zu wahren Gaumenfreuden führen können.

So bereitest du Rhabarber Muffins mit Vanillepudding zu

Schritt 1: Die Vorbereitung – Dein Fundament für Genuss

Bevor du überhaupt mit dem Vermengen der Zutaten beginnst, atme tief durch und stimme dich auf den Backprozess ein. Das ist kein hektisches Abarbeiten von Punkten, sondern eine kleine Zeremonie, um den köstlichsten Duft in deine Küche zu zaubern.

Heize den Backofen auf die vorgesehene Temperatur vor – 180 Grad Ober-/Unterhitze klingen erstmal unspektakulär, sind aber die goldene Mitte für gleichmässiges Backen. Während er sich erwärmt, bereite deine Muffinform vor. Das Auslegen mit Papierförmchen ist nicht nur hygienisch, sondern sorgt auch dafür, dass deine Muffins nach dem Backen perfekt aus der Form gleiten – ohne Ankleben, ohne Gefrickel.

Nun widmen wir uns dem Star dieses Rezepts: dem Rhabarber. Waschen und trocknen sind hier entscheidend, damit das Wasser nicht ungewollt in den Teig gelangt und die Konsistenz verändert. Schneide ihn dann in mundgerechte Stücke. Achte auf eine gleichmässige Grösse, so verteilt sich die fruchtige Note später perfekt in jedem einzelnen Muffin.

Tipp: Wenn du sehr dickfleischigen Rhabarber hast, ist es ratsam, ihn in etwas kleinere Stücke zu schneiden. Bei sehr dünnem Rhabarber hingegen kannst du die Stücke etwas grösser lassen, sie zerfallen dann beim Backen nicht zu stark.

Schritt 2: Die Seele des Teigs – Cremigkeit trifft auf Luftigkeit

Jetzt wird es cremig undluftig! Nimm einen kleinen Topf und lass die Butter darin sanft schmelzen. Nicht verbrennen lassen, nur bei moderater Hitze zu einer flüssigen Goldfarbe werden lassen. Das ist die erste Schicht deines Teigs, die ihm später die nötige Saftigkeit verleiht.

In einer separaten Schüssel kommen nun die Eier. Schlage sie mit dem Zucker richtig schaumig. Das kann bis zu acht Minuten dauern, und hier ist Geduld gefragt. Je länger und intensiver du schlägst, desto mehr Luft wird eingefangen, was für die fluffige Textur deiner Muffins unerlässlich ist. Der Zucker löst sich dabei auf und hinterlässt eine helle, fast weisse Masse, die wie ein kleines Schäumchen aussieht.

Das Trockene – Mehl, Vanillepuddingpulver und Backpulver – mischst du in einer anderen Schüssel. Dieses Sieben über die Eimasse ist ein kleiner Trick, um Klümpchen zu vermeiden und alle Zutaten gleichmässig zu verteilen. Hebe sie dann vorsichtig unter die Eischnee-Zucker-Masse. Zu langes oder zu kräftiges Rühren würde die eingeschlagene Luft wieder verdrängen, also nur kurz und behutsam.

Achtung: Vermeide es, den Teig zu überarbeiten, nachdem du das Mehl hinzugefügt hast. Sobald das Mehl feucht ist, entwickelt es Gluten, was zu zähen Muffins führen kann. Ein paar kleine Mehlstreifen sind besser als ein überrührter Teig.

Schritt 3: Die Vollendung – Die Magie der Verbindung

Jetzt bringen wir die Magie zusammen und verbinden die verschiedenen Welten des Teigs. Zuerst nimmst du den Schmand – diesen erfrischenden Sauerrahm. Rühre ihn behutsam unter die Eier-Mehl-Masse. Seine cremige Konsistenz und die dezente Säure sind entscheidend für die zarte Textur und das ausgewogene Aroma.

Anschliessend gibst du die nun leicht abgekühlte, geschmolzene Butter hinzu. Auch hier ist sanftes Unterrühren angesagt. Die Butter schmiegt sich in den Teig, verleiht ihm Glanz und sorgt für die unvergleichliche Saftigkeit, die man von einem perfekten Muffin erwartet. Du wirst sehen, wie der Teig eine wunderbar glatte, fast seidige Konsistenz bekommt.

Der Teig ist nun bereit für seine muse, den Rhabarber. Verteile den Teig gleichmässig auf die vorbereiteten Muffinförmchen. Fülle sie nicht bis zum Rand, lass ihnen etwas Platz zum Aufgehen. Dann ist es Zeit für die Kirsche – oder in diesem Fall die Rhabarberstücke. Streue sie grosszügig über den Teig, sodass sie beim Backen wunderbar weich werden und ihre fruchtige Note entfalten.

Ein ehrlicher Tipp: Wenn du das Gefühl hast, deine Rhabarberstücke sind sehr sauer, kannst du sie vor dem Einfüllen kurz mit etwas Zucker vermengen. Das mildert die Säure etwas und macht sie noch gefälliger für den Gaumen.

Schritt 4: Das Backen – Die Geburt des Aromas

Nun wandern deine Kreationen in den vorgeheizten Backofen. Die 20 Minuten Backzeit sind ein Richtwert, es ist immer gut, ein Auge darauf zu haben. Das Geheimnis eines perfekten Muffins liegt im richtigen Zeitpunkt des Herausnehmens.

Du wirst bemerken, wie sich die Muffins langsam golden färben und eine leichte Wölbung an der Oberseite bilden. Der Duft, der jetzt durch deine Küche zieht, ist einfach himmlisch und ein Versprechen dessen, was dich gleich erwartet. Der säuerliche Hauch des Rhabarbers vermischt sich mit der süssen Vanillenote zu einer unwiderstehlichen Symphonie.

Um sicherzugehen, dass sie wirklich durchgebacken sind, mach den klassischen Stäbchen-Test. Stecke ein Holzstäbchen in die Mitte eines Muffins. Wenn es sauber herauskommt, ohne feuchte Teigspuren, sind sie perfekt. Falls nicht, gib ihnen noch ein paar Minuten. Aber Vorsicht, zu lange im Ofen bedeutet trockene Muffins.

Geheimtipp: Ich liebe es, wenn der Rhabarber beim Backen etwas karamellisiert und am Rand der Muffins leicht knusprig wird. Das gibt einen wundervollen Kontrast zur weichen Textur des Teigs.

Schritt 5: Das Auskühlen und Geniessen – Der Moment der Wahrheit

Kaum aus dem Ofen genommen, ist die Versuchung gross, sofort reinzubeissen. Aber Geduld ist hier ebenfalls eine Tugend. Lass die Muffins zuerst ein paar Minuten in der Form ruhen. So können sie sich etwas setzen und werden stabiler.

Anschliessend nimmst du sie vorsichtig aus der Form und legst sie auf ein Kuchengitter. Das ist wichtig, damit die Luft zirkulieren kann und die Unterseite nicht durchweicht. Die feuchte Wärme, die noch von den Muffins ausgeht, ist herrlich und lässt sie langsam abkühlen, ohne dass die Kruste matschig wird.

Wenn sie nur noch lauwarm sind, ist der Moment gekommen, den ersten zu probieren. Die leichte Wärme, die schmelzende Cremigkeit des Vanillepudding-Teigs und die noch leicht bissfeste Säure des Rhabarbers – das ist ein kleiner Vorgeschmack auf den perfekten Frühlingstag.

Wann sind sie perfekt? Sie sind am allerbesten, wenn sie leicht warm sind. Aber ehrlich gesagt, schmecken sie auch am nächsten Tag noch fantastisch, wenn man sie vorher kurz im Ofen oder in der Mikrowelle erwärmt.

Häufige Fehler – und wie du sie vermeidest

Fehler 1: Zu viel oder zu wenig Rhabarber verwendet. Wenn du zu wenig nimmst, schmeckt der Muffin einfach nur süss und die fruchtige Note geht verloren. Zu viel kann den Teig zu wässrig machen und ihn beim Backen auseinanderdrücken. Achte auf ein gutes Verhältnis, der Rhabarber sollte sichtbar und geschmacklich präsent sein, aber nicht den ganzen Teig dominieren.

Fehler 2: Den Teig überrühren. Sobald du das Mehl untergehoben hast, ist es wichtig, nicht mehr zu lange zu rühren. Das übermässige Rühren entwickelt Gluten im Mehl, was zu zähen, gummiartigen Muffins führt. Ein paar kleine Mehlnester sind besser als ein überbearbeiteter Teig. Nur so lange rühren, bis gerade keine trockenen Mehlspuren mehr zu sehen sind.

Fehler 3: Die Backzeit falsch einschätzen. Jeder Ofen ist anders. Wenn du die Muffins zu kurz backst, sind sie innen roh und klebrig. Backst du sie zu lange, werden sie trocken und hart. Der Zahnstocher-Test ist hier dein bester Freund. Er sollte sauber herauskommen, aber die Muffins sollten noch feucht und saftig aussehen.

Fehler 4: Muffins direkt aus der Form essen. Auch wenn es schwerfällt, lass die Muffins nach dem Backen kurz in der Form ruhen und dann auf einem Kuchengitter vollständig abkühlen. Wenn du sie zu früh rausnimmst, können sie zerfallen. Wenn sie zu lange in der heißen Form bleiben, garen sie nach und können unten zu feucht werden.

Variationen für jeden Geschmack

Die vegane Variante: Ersetze die Butter durch pflanzliche Margarine, die Eier durch eine Mischung aus Apfelmus und Leinsamen-Ei (1 EL geschrotete Leinsamen mit 3 EL Wasser quellen lassen) und den Schmand durch eine vegane Joghurtalternative wie Soja- oder Kokosjoghurt. Das Ergebnis ist ebenso saftig und lecker.

Für die Nussliebhaber: Füge dem trockenen Teig eine Handvoll gehackte Mandeln, Walnüsse oder Pekannüsse hinzu. Diese passen wunderbar zur säuerlichen Note des Rhabarbers und verleihen den Muffins einen zusätzlichen Biss und ein köstliches Aroma. Ein paar gehackte Mandeln im Teig und ein paar als Streusel darauf – ein Traum!

Die festliche Variante mit Crumble-Topping: Streue über den Teig und die Rhabarberstücke eine Mischung aus Mehl, Zucker, kalter Butter und vielleicht ein paar Haferflocken. Dieses knusprige Crumble-Topping verleiht den Muffins eine wunderbare Textur und macht sie zu einem besonderen Genuss, der auch auf jedem Kaffeetisch eine gute Figur macht.

Profi-Tipps für Rhabarber Muffins mit Vanillepudding

  • Qualität des Rhabarbers: Wähle Rhabarber, der noch knackig und nicht zu faserig ist. Junge Rhabarberstangen sind oft feiner im Geschmack und weniger zäh.
  • Nicht zu viel schlagen: Beim Unterheben von Mehl gilt: Weniger ist mehr. Sobald gerade keine trockenen Mehlspuren mehr zu sehen sind, aufhören.
  • Puddingpulver-Trick: Wenn du einen intensiveren Vanillegeschmack und noch mehr Saftigkeit wünschst, kannst du zusätzlich 1-2 Teelöffel bereits gekochten Vanillepudding auf den Teig in jeder Muffinmulde geben, bevor du den Rhabarber darauf verteilst.
  • Temperatur ist entscheidend: Alle Zutaten sollten Zimmertemperatur haben, wenn der Teig zubereitet wird, dies erleichtert das gleichmässige Vermischen und führt zu einer besseren Konsistenz.
  • Rhabarber-Vorbereitung: Wickle die Rhabarberstücke vor dem Einführen in den Teig kurz in etwas Mehl. Das hilft, dass sie nicht alle nach unten sinken und sich gleichmässiger im Muffin verteilen.

Servier-Ideen für Rhabarber Muffins mit Vanillepudding

Anrichten & Dekoration

Nach dem Abkühlen sind deine Rhabarber Muffins bereits ein optischer Genuss. Wenn du sie besonders ansprechend präsentieren möchtest, bestäube sie leicht mit Puderzucker, der wie feinster Schnee auf den saftigen Früchten liegt. Alternativ kannst du einen Klecks Schlagsahne oder einen Tupfer Mascarponecreme daneben setzen – ein Hauch von Luxus, der die fruchtige Säure wunderbar ergänzt.

Eine kleine Garnitur mit einem frischen Minzblatt oder ein paar essbaren Blüten kann die sommerliche Frische des Rhabarbers unterstreichen und die Muffins auf dem Kaffeetisch zu einem wahren Blickfang machen. Die leuchtenden Farben machen Lust auf mehr.

Passende Beilagen

Diese Muffins sind für sich schon ein Genuss, aber sie harmonieren auch wunderbar mit anderen Köstlichkeiten. Ein klassischer Partner ist eine Kugel Vanilleeis, die beim langsamen Schmelzen eine süsse Sauce bildet. Auch ein cremiges Parmesan-Rindfleisch mit Rigatoni passt als herzhafte Vorspeise dazu, denn die süss-saure Note des Desserts rundet ein herzhaftes Abendessen perfekt ab.

Für ein Kaffeetrinken sind sie ideal zu einer Tasse aromatischen Kaffees oder einem frischen Minztee. Man könnte dazu auch knusprige Honig-Chili-Kartoffeln als überraschendes Element in einem Menü anbieten, die dann von diesem süssen Abschluss abgerundet werden.

Für besondere Anlässe

Diese Rhabarber Muffins sind wahre Alleskönner. Sie eignen sich perfekt für einen gemütlichen Sonntagsbrunch, bei dem jeder Gast mit einem individuellen, köstlichen Gebäck überrascht wird. Auch bei einem Kindergeburtstag oder einem Frühlingsfest kommen sie bestens an, da sie leicht zu essen sind und die Kinder die süss-säuerliche Kombination lieben.

Für ein Picknick oder als süsses Mitbringsel für Freunde sind sie ideal, da sie gut transportierbar sind und ihre Form behalten. Sie verleihen jedem Treffen eine persönliche Note und zeigen, dass man sich Gedanken gemacht hat – ganz im Sinne von Nachspeisen, die von Herzen kommen.

Aufbewahrung & Lagerung

Reste richtig lagern

Wenn doch einmal Muffins übrig bleiben – was unwahrscheinlich ist – ist die richtige Lagerung entscheidend, damit sie ihre Saftigkeit behalten. Bewahre sie in einem luftdichten Behälter an einem kühlen Ort auf, idealerweise bei Raumtemperatur. So bleiben sie für mindestens 3 Tage frisch und köstlich, ohne ihre Textur zu verlieren.

Einfrieren

Möchtest du die feinen Rhabarber Muffins für später aufbewahren? Kein Problem! Sie lassen sich wunderbar einfrieren. Lasse sie vollständig auskühlen und verpacke sie dann einzeln oder in kleinen Portionen in gefriergeeigneten Beuteln oder Behältern. So sind sie bis zu 2-3 Monate haltbar, ohne gross an Geschmack oder Konsistenz einzubüssen.

Aufwärmen ohne Qualitätsverlust

Das Auftauen und Aufwärmen ist denkbar einfach. Wenn die Muffins gefroren sind, lass sie am besten über Nacht bei Raumtemperatur auftauen. Um das volle Aroma und die Frische wiederherzustellen, kannst du sie anschliessend für wenige Minuten (etwa 5-10) bei 150 Grad Ober-/Unterhitze im Backofen erwärmen. So werden sie wieder leicht knusprig und die saftige Füllung kommt perfekt zur Geltung. Auch die Mikrowelle ist eine Option, aber hier musst du aufpassen, dass sie nicht zu weich werden.

Häufig gestellte Fragen

  1. Ist Vanillepuddingpulver wirklich ein Muss für die Saftigkeit?

    Ja, das Vanillepuddingpulver ist, zusammen mit dem Schmand, eines der Geheimnisse für die aussergewöhnliche Saftigkeit dieser Muffins. Es bindet die Flüssigkeit und verhindert, dass der Teig beim Backen austrocknet. Es trägt auch signifikant zum milden, süssen Vanillegeschmack bei, der so gut mit dem Rhabarber harmoniert. Wenn du es nicht hast, könntest du theoretisch etwas mehr Mehl und eventuell mehr Fett verwenden, aber das Ergebnis wird sich in Textur und Geschmack unterscheiden. Es ist aber wirklich gut, das spezielle Puddingpulver zu verwenden!

  2. Kann ich auch gefrorenen Rhabarber verwenden?

    Ja, das geht wunderbar! Wenn du gefrorenen Rhabarber verwendest, ist es wichtig, ihn nicht vorher aufzutauen. Verwende ihn direkt gefroren, damit er nicht zu matschig wird. Der Nachteil ist, dass er beim Backen mehr Flüssigkeit abgeben kann. Achte darauf, dass du die Muffins dann etwas länger bäckst, bis sie durch sind. Wenn die Muffins auf dem Kuchengitter abkühlen, achte darauf, dass keine grosse Pfütze darunter entsteht, da dies die Unterseite aufweichen könnte. Die gefrorene Variante ist eine fantastische Alternative, wenn die Rhabarbersaison vorbei ist.

  3. Warum sinkt der Rhabarber im Teig immer nach unten?

    Das passiert oft, weil die feuchten Rhabarberstücke schwerer sind als der Teig. Ein kleiner Trick, um das zu verhindern, ist, die Rhabarberstücke vor dem Unterheben kurz in einem Esslöffel Mehl zu wälzen. Das Mehl bildet eine dünne Schicht um die Fruchtstücke und hilft ihnen, besser im Teig zu schweben. Eine weitere Möglichkeit ist, den Teig zuerst in die Muffinform zu geben, dann die Rhabarberstücke darauf zu verteilen und sie sanft in den Teig hineinzudrücken. So sind sie besser verteilt und nicht nur am Boden konzentriert.



Rhabarber-Muffins mit Vanillepudding

Rhabarber-Muffins mit Vanillepudding

Saftige Rhabarber-Muffins mit einem leckeren Vanillepudding-Teig. Dieses einfache Rezept ist perfekt für die Rhabarberzeit.

4.8 from 452 reviews
Prep Time 20 Min.
Cook Time 20 Min.
Total Time 40 Min.
Servings 12 Portionen
Course:Abendessen Cuisine:Deutsch Vegetarisch Calories:ca. 200 kcal pro Muffin By:ELENA
Servings
  • 3 Stangen frischer Rhabarber
  • 75 g Butter
  • 3 Eier (Gr. M)
  • 125 g Zucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 120 g Weizenmehl (Type 405)
  • 1 Pck. Vanillepuddingpulver
  • 70 g Schmand
  • Kochen
  1. 1Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze (Umluft: 160 Grad) vorheizen. Die Mulden einer Muffinform mit 12 Papierförmchen auslegen. Die Rhabarberstangen waschen, trocknen und in 1 cm breite Stücke schneiden.
  2. 2Die Butter in einen kleinen Topf geben und sanft schmelzen lassen. Eier, Zucker, Vanillezucker und Salz zu einer schaumigen Masse aufschlagen lassen, das kann bis zu 8 Minuten dauern. Mehl, Vanillepuddingpulver und Backpulver in einer Schüssel vermischen, dann über die Eimasse sieben und kurz unterheben. Erst den Schmand unterrühren, dann die flüssige Butter.
  3. 3Den Teig gleichmäßig auf die 12 Muffinförmchen verteilen, dann die Rhabarberstücke darüber geben. Muffins im vorgeheizten Backofen für ca. 20 Minuten backen, anschließend auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. Luftdicht verpackt bei Raumtemperatur halten sie sich für mindestens 3 Tage.
Category:Abendessen Cuisine:Deutsch Vegetarisch
Carbohydrates 25g
Protein 3g
Fat 10g
Saturated Fat 6g
Fiber 1.5g
Sugar 20g
Sodium 100mg
Cholesterol 50mg

Keywords: Rhabarber, Muffins, Vanillepudding, Frühling, Einfach Backen, Dessert, Kuchen

Für noch mehr Vanillepudding-Geschmack kannst du zusätzlich 1-2 TL gekochten Vanillepudding auf den Teig in jede Muffinform geben.
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