Grüner Spargel mit Zitronen Buttersauce und Kartoffeln

Der feine Duft von gebräunter Butter, der sich träge mit der säuerlichen Frische von Zitrone vermischt – das ist der Moment, der mich in meiner Küche immer wieder aufs Neue umfängt. Es erinnert mich an jene späten Nachmittage im Mai, als die Welt draußen gerade anfinge, in sattem Grün zu erstrahlen und ein leichter Wind durch die geöffneten Fenster hereinwehte. Dann stand sie da, meine Großmutter, mit einem zufriedenen Lächeln und einem Gericht, das die Essenz des Frühlings auf den Tisch brachte.

Es ist nicht nur ein Gericht; es ist eine Leinwand für Erinnerungen, ein Geschmackserlebnis, das die Seele berührt und das Herz erwärmt. Die zarten Spargelstangen, die noch einen leichten Biss haben, die goldbraunen, außen knusprigen und innen weichen Kartoffeln – all das wird von einer Sauce umhüllt, die so leicht und doch so tiefgründig ist, dass man einfach nur innehalten und genießen möchte.

Warum du dieses Rezept lieben wirst

  • Ein Hauch von Eleganz: Die Zitronen-Buttersauce verleiht diesem einfachen Gericht eine raffinierte Note, die es perfekt für besondere Anlässe macht, ohne Sie stundenlang in der Küche zu binden.
  • Der pure Geschmack des Frühlings: Grüner Spargel entfaltet in dieser Zubereitung seinen vollen, leicht nussigen Geschmack, der durch die Zitrusfrische wunderbar unterstrichen wird.
  • Wunderbar wandlungsfähig: Ob als sättigende Hauptspeise oder als exquisite Beilage – dieses Gericht passt sich flexibel Ihren kulinarischen Wünschen an.
  • Herzhaft und dennoch leicht: Die Kombination aus erdigen Kartoffeln und feinstem Spargel bietet eine ausgewogene Textur, die angenehm sättigt, ohne zu beschweren.
  • Das Geheimnis der kalten Butter: Ein simpler Trick sorgt für eine Sauce von unvergleichlicher Cremigkeit, die fast auf der Zunge zergeht.

Das brauchst du

Die Magie dieses Gerichts liegt in der Frische und Qualität der einzelnen Komponenten. Wenn du darauf achtest, das Beste aus deinem Marktstand oder Bioladen zu wählen, wirst du den Unterschied schmecken. Besonders beim Spargel lohnt es sich, auf knackige, gerade Stangen zu achten, die keine welken Spitzen zeigen. Auch die Kartoffeln sollten fest und frei von grünen Stellen sein. Diese Sorgfalt bei der Auswahl der Zutaten legt den Grundstein für ein wirklich unvergessliches Geschmackserlebnis, bei dem jedes Element harmonisch zusammenspielt.

  • Grüner Spargel: Er liefert die unverwechselbare leicht herbe Frühlingsnote und eine wunderbare Textur.
  • Junge Kartoffeln: Ihre feine Schale und das cremige Innere machen sie zur perfekten Basis, die die Sauce wunderbar aufnimmt.
  • Butter: Ein Muss für die Sauce. Besonders die eiskalten Würfel am Ende sind das Geheimnis ihrer samtigen Konsistenz.
  • Schalotte: Sie bringt eine sanfte, süßliche Zwiebelnote, die viel feiner ist als die von gewöhnlichen Zwiebeln.
  • Trockener Weißwein: Löst die Aromen und verleiht der Sauce Tiefe und eine angenehme Säure.
  • Gemüsebrühe: Schafft eine geschmackliche Basis und hilft, die Sauce zu binden.
  • Bio-Zitrone: Ihr frischer Abrieb ist das i-Tüpfelchen, das für die spritzige, belebende Komponente sorgt.
  • Salz & Pfeffer: Klassiker, die jedes Aroma hervorheben und verfeinern.

Die exakten Mengenangaben findest du wie üblich im unteren Bereich des Rezepts, übersichtlich für deine nächste Kochsession zusammengestellt.

Die Geschichte hinter diesem Gericht

Die Ursprünge von Spargelgerichten, besonders solchen mit feinen Saucen, reichen weit zurück, insbesondere in die europäische Kochkunst. Schon die alten Römer wussten die zarten Triebe zu schätzen und bereiteten sie oft mit Butter und Kräutern zu. Diese einfache Eleganz hat sich über die Jahrhunderte gehalten und ist ein Sinnbild für die leichte, frische Küche, die mit dem Frühling Einzug hält.

Was dieses Gericht heute so zeitlos macht, ist die Kunst, wenige, aber hochwertige Zutaten zu einem harmonischen Ganzen zu verbinden. Die Kombination aus dem erdigen Biss der Kartoffeln, dem frischen Grün des Spargels und der luxuriösen Cremigkeit der Zitronen-Buttersauce ist eine wahre Gaumenfreude, die nie aus der Mode kommt. Es ist die Einfachheit, die hier glänzt und die Aromen der Natur in den Vordergrund rückt.

Man könnte sagen, dass dieses Gericht eine Hommage an die Kochkunst ist, die sich auf das Wesentliche konzentriert. Es ist ein Beweis dafür, dass man keine ausgefallenen Zutaten benötigt, um etwas Außergewöhnliches zu kreieren. Oft sind es die traditionellen Methoden und die Liebe zum Detail, die den Unterschied ausmachen und ein einfaches Gericht in etwas Besonderes verwandeln. Die zugrundeliegende Technik, eine Emulsion aus Butter und Flüssigkeit zu schaffen, ist ein klassisches Beispiel für die Kunst des Saucenmachens, die seit Jahrhunderten verfeinert wird, und zeigt die Bedeutung der richtigen Technik, wie sie auch beim Emulgieren in der Wissenschaft Anwendung findet.

So bereitest du Grüner Spargel mit Zitronen Buttersauce und Kartoffeln zu

Schritt 1: Die eisige Vorbereitung – Das Geheimnis der Sauce

Beginne damit, die 120 Gramm Butter, die du für die Sauce benötigst, in kleine Würfel zu schneiden. Diese kleinen Würfel sind entscheidend für das finale Ergebnis, denn sie müssen eiskalt sein. Lege sie also für mindestens eine Viertelstunde in den Gefrierschrank.

Warum das so wichtig ist? Stell dir vor, wie die kalte Butter langsam in die warme Flüssigkeit schmilzt. Das ist das Prinzip, das wir hier nutzen, um eine stabile und samtige Emulsion zu erschaffen, eine Sauce, die nicht zerläuft, sondern sich wie ein feiner Schleier um die Zutaten legt. Das ist ein kleiner Trick, der einen riesigen Unterschied macht.

Schritt 2: Die Kartoffeln – Sanfte Hüter des Geschmacks

Während die Butter kühlt, widmen wir uns den Kartoffeln. Du schälst sie, achtest aber darauf, dass keine faulen Stellen mehr vorhanden sind, und wäschst sie gründlich. Dann kommen sie in einen Topf mit gut gesalzenem Wasser und werden für etwa 20 Minuten sanft gekocht, bis sie gerade eben weich sind.

Der Schlüssel hier ist das “gerade eben”. Wir wollen sie nicht zu weich kochen, denn sie werden später noch im Bräter ihre goldbraune Kruste entwickeln. Nach dem Kochen gießt du sie ab und lässt sie kurz ausdampfen. Die leichte Feuchtigkeit, die entweicht, hilft ihnen später, eine schöne Textur zu bekommen.

Schritt 3: Der Spargel – Frühlingsfrische entfalten

Nun ist der Spargel an der Reihe. Nimm dir jeden Stiel vor und schäle ihn vorsichtig im unteren Drittel. Achte darauf, den zarten Teil nicht zu verletzen. Die holzigen Enden, die zu zäh wären, entfernst du komplett. Danach wandern sie unter die Dusche, um jeden Hauch von Erde loszuwerden.

Grüner Spargel ist oft selbsterklärend in seiner Vorbereitung, aber das Schälen ist essenziell, um sicherzustellen, dass jede Gabel ein Genuss wird. Manchmal kann es auch hilfreich sein, die Spitzen zu inspizieren – sie sollten fest sein und nicht schon aufgebogen.

Schritt 4: Spargel – Ein kurzes Bad in Weißgold

Die Spargelstangen kommen nun in leicht gesalzenes Wasser und werden dort für nur etwa 5 bis 8 Minuten gegart – wir wollen sie bissfest haben, nicht matschig. Es ist ein kurzes Bad, das ihre leuchtende grüne Farbe intensiviert und sie herrlich zart macht.

Ein kleiner Test mit der Gabel genügt: Wenn sie sich leicht hineinstecken lässt, sind sie perfekt. Direkt danach gießt du das Wasser ab. Das ist wichtig, denn wir wollen nicht, dass sie weitergaren.

Schritt 5: Die Schalotte – Die leiseste Zutat mit größter Wirkung

Jetzt kommt ein feiner Trick, um die Basis für unsere Sauce zu legen. Die Schalotte wird unglaublich fein gewürfelt. Wir wollen keine großen Stücke, sondern nur einen Hauch von ihrem süßlichen Aroma. In einem Topf erhitzt du dann 25 Gramm der Butter – nicht zu heiß, sie soll nur sanft schmelzen.

Die gewürfelte Schalotte gibst du nun in die schmelzende Butter und lässt sie glasig dünsten. Das bedeutet, sie wird weich und durchscheinend, aber nicht braun. Dies ist der Moment, in dem sie ihr volles, mildes Aroma freisetzt, ohne die Bitterkeit einer stark gebratenen Zwiebel.

Schritt 6: Ablöschen – Ein Hauch von Wein und Brühe

Sobald die Schalotten schön glasig sind, löschst du sie mit dem trockenen Weißwein und der Gemüsebrühe ab. Das ist ein wichtiger Schritt, um all die guten Röstaromen, die sich am Boden des Topfes gebildet haben, zu lösen und in die Flüssigkeit zu integrieren.

Nun lässt du die Flüssigkeit bei mittlerer Hitze langsam einkochen. Wir wollen, dass sie sich reduziert, die Aromen konzentriert und am Ende nur noch ein Drittel oder die Hälfte der ursprünglichen Flüssigkeitsmenge übrigbleibt. Dies schafft eine intensive geschmackliche Basis für die Sauce.

Schritt 7: Kartoffeln – Goldbraune Knusprigkeit

Während die Sauce vor sich hin köchelt, widmen wir uns wieder den Kartoffeln. In einer separaten Pfanne gibst du die restlichen 25 Gramm Butter und lässt sie heiß werden. Die leicht ausgekühlten, gekochten Kartoffeln kommen nun hinein, und du brätst sie von allen Seiten goldbraun an.

Das Ziel ist eine herrlich knusprige Oberfläche, die einen schönen Kontrast zum weichen Inneren bildet. Achte darauf, dass sie genug Platz in der Pfanne haben, damit sie braten und nicht nur dämpfen. Das sonore Geräusch, wenn sie in die heiße Pfanne fallen, ist Musik in meinen Ohren.

Schritt 8: Die Sauce – Die Magie des Emulgierens

Jetzt kommt der entscheidende Moment für die Sauce. Nimm den Topf mit der reduzierten Schalotten-Flüssigkeit vom Herd. Dies ist wichtig, damit die Butter nicht zu heiß wird und die Sauce gerinnt. Hier kommen nun die eiskalten Butterwürfel ins Spiel.

Du gibst sie nach und nach hinzu und rührst mit einem Schneebesen beharrlich, bis sich die Butter vollständig mit der Flüssigkeit verbunden hat und eine cremige, leicht glänzende Sauce entsteht. Das ist das magische Prinzip der Emulsion, das hier perfekt funktioniert. Geduld ist hier der Schlüssel – nicht zu schnell, nicht zu hastig.

Schritt 9: Abschmecken – Der letzte Schliff für Perfektion

Die Sauce ist fast fertig, aber sie braucht noch ihren letzten Schliff. Mit Salz und frischem Pfeffer schmeckst du sie ab. Sei nicht zu sparsam, aber übertreibe es auch nicht. Am Ende gibst du den frisch geriebenen Abrieb der Bio-Zitrone hinzu. Das ist der funkelnde Abschluss, der ihr die nötige Frische und Lebendigkeit verleiht.

Der Zitronenabrieb sorgt für ein intensives Aroma, das viel nuancierter ist als der von Zitronensaft allein. Rühre ihn kurz unter und probiere noch einmal. Fühlt es sich richtig an? Ist es ausgewogen? Dies ist der Moment, in dem du das Gericht zu deinem eigenen machst.

Schritt 10: Anrichten – Ein Fest für Augen und Gaumen

Nun kommt der schönste Teil: das Anrichten. Nimm die bissfesten Spargelstangen und die goldbraun gebratenen Kartoffeln und arrangiere sie auf vorgewärmten Tellern. Mach es hübsch, denn das Auge isst mit. Vielleicht legst du den Spargel wie einen Fächer aus, und verteilst die Kartoffeln darum herum.

Dann nimmst du die cremige Zitronen-Buttersauce und übergießt beides großzügig. Sie sollte sich wie ein feiner, glänzender Schleier über das Gemüse legen. Ein letzter Blick, ein tiefer Atemzug des Duftes, und dann heiß servieren. Das ist der Moment, auf den wir hingearbeitet haben und der mit jedem Bissen belohnt wird.

Häufige Fehler – und wie du sie vermeidest

Fehler 1: Der Spargel wird zu lange gekocht. Viele denken, Spargel muss ganz weich sein, aber das ist nicht der Fall. Grüner Spargel soll bissfest bleiben, damit er seine Textur und seinen leichten Biss behält. Ein kurzes Garen von 5-8 Minuten in Salzwasser ist oft ausreichend. Präsenter ist er dann, wenn er noch einen leichten Widerstand beim Abbeißen bietet.

Fehler 2: Butter für die Sauce wird zu heiß hinzugefügt. Wenn die Flüssigkeit für die Sauce noch zu stark kocht, wenn du die kalten Butterwürfel hineingibst, kann die Emulsion brechen und die Sauce wird ölig. Nimm den Topf immer kurz vom Herd, um die Butter unterzuschlagen. Die Restwärme reicht aus, um sie sanft zu schmelzen.

Fehler 3: Die Kartoffeln werden zu weich gekocht. Ähnlich wie beim Spargel ist es wichtig, dass die Kartoffeln beim Vorkochen nicht zerfallen. Sie sollen gerade gar sein, damit sie in der Pfanne ihre Form behalten und außen eine schöne Kruste entwickeln können. Ein kurzes Ausdampfen hilft ihnen zusätzlich, ihre Struktur zu festigen.

Fehler 4: Der Zitronenabrieb wird vergessen oder nur Saft verwendet. Die Schale einer Bio-Zitrone ist ein Konzentrat an Aroma. Nur Zitronensaft kann die Sauce zu wässrig machen und hat nicht die gleiche intensive Duftnote. Vergiss nicht, die gelbe Schale fein abzureiben, das ist das i-Tüpfelchen für die Frische.

Variationen für jeden Geschmack

Wer es vegan mag, kann die Butter problemlos durch hochwertige vegane Margarine ersetzen. Wichtig ist hierbei, eine Margarine zu wählen, die gut emulgiert und einen neutralen bis leicht cremigen Geschmack hat. Achte auch darauf, dass deine Gemüsebrühe rein pflanzlich ist, um das Gericht komplett vegan zu gestalten. Das Ergebnis ist eine überraschend ähnliche Cremigkeit und ein köstliches Frühlingserlebnis.

Für eine leichtere Variante könntest du die Kartoffeln durch z. B. Zucchini-Nudeln oder Blumenkohlreis ersetzen. Die Zitronen-Buttersauce passt auch hervorragend zu diesen leichten Alternativen und gibt dem Gericht eine frische Note. So kannst du den Spargel genießen, ohne auf Kohlenhydrate angewiesen zu sein.

Wenn es etwas Festlicheres sein soll, sind Garnelen oder Jakobsmuscheln eine wunderbare Ergänzung. Brate sie kurz an und serviere sie auf dem Spargel und den Kartoffeln, überzogen mit der Zitronen-Buttersauce. Das Gericht verwandelt sich im Handumdrehen in ein elegantes Menü, das auch Gäste beeindruckt.

Profi-Tipps für Grüner Spargel mit Zitronen Buttersauce und Kartoffeln

Verwende immer kaltes Wasser zum Kochen des Spargels. Viele denken, Heißwasser beschleunigt den Prozess, aber kaltes Wasser erlaubt es dem Spargel, gleichmäßiger zu garen und seine Farbe intensiver zu erhalten.

Die Pfanne für die Kartoffeln muss richtig heiß sein. Nur so bekommen sie die gewünschte goldbraune Kruste und werden außen knusprig, während sie innen weich bleiben. Geduld beim Vorheizen zahlt sich hier aus.

Die Größe der Kartoffelstücke sollte einheitlich sein. Wenn du die Kartoffeln in gleichmäßige Würfel oder Spalten schneidest, garen sie gleichzeitig. Das verhindert, dass einige überkocht sind, während andere noch fest sind.

Die Qualität des Weißweins beeinflusst die Sauce. Verwende keinen Wein, den du nicht auch trinken würdest. Ein trockener, fruchtiger Weißwein wie ein Sauvignon Blanc oder ein Pinot Grigio harmoniert am besten und rundet das Aroma ab.

Hauche den übrig gebliebenen Kartoffeln neues Leben ein. Wenn du Kartoffeln übrig hast, kannst du sie am nächsten Tag in etwas Butter und frischen Kräutern anbraten und als köstliche Beilage zu einem Spiegelei oder Omelett servieren.

Servier-Ideen für Grüner Spargel mit Zitronen Buttersauce und Kartoffeln

Anrichten & Dekoration

Platziere den grünen Spargel elegant auf einem vorgewärmten Teller, vielleicht leicht überlappend, um Struktur zu schaffen. Die goldbraunen Kartoffeln gruppierst du geschickt daneben oder drumherum. Ein großzügiger Löffel der cremigen Zitronen-Buttersauce wird dann sanft über das Ganze gegeben, sodass sie an den Seiten herunterläuft. Frisch gehackte Petersilie oder Schnittlauch als feine Krönung darüber gestreut, bringen Frische und Farbe ins Spiel. Ein paar zarte Rucolablätter, nur leicht mit Olivenöl beträufelt, können als appetitlicher Blickfang dienen und einen Hauch Schärfe beisteuern.

Passende Beilagen

Ein knuspriges Baguette ist ein Muss, um die köstliche Zitronen-Buttersauce aufzunehmen – eine einfache, aber unschlagbare Kombination. Ein leichter, grüner Salat, vielleicht mit einem Hauch Balsamico-Dressing, bringt eine angenehme Säure und Frische, die die Aromen des Spargels ergänzt.

Für eine sättigendere Variante passt auch eine feine Quinoa oder ein cremiges Risotto harmonisch dazu. Wer es mediterran mag, kann einen Tomaten-Mozzarella-Salat mit frischem Basilikum dazu reichen. Diese Kombinationen sorgen dafür, dass das Gericht als Hauptspeise gut zur Geltung kommt, aber auch als Teil eines größeren Menüs glänzt.

Für besondere Anlässe

Dieses Gericht ist wie gemacht für den Muttertag oder ein Osteressen, wenn die Saison des grünen Spargels seinen Höhepunkt erreicht. Mit ein paar kurz angebratenen Garnelen oder zarten Lammkoteletts wird es im Handumdrehen zu einem festlichen Hauptgericht, das deine Gäste begeistern wird. Auch als elegante Vorspeise, leicht karamellisierte Jakobsmuscheln auf dem Spargel, ist es ein echter Hingucker.

Aufbewahrung & Lagerung

Reste richtig lagern

Wenn etwas von diesem köstlichen Gericht übrig bleibt, bewahre es luftdicht verschlossen im Kühlschrank auf. Am besten eignen sich hierfür wiederverschließbare Behälter oder Frischhalteboxen. So bleiben die Aromen gut erhalten und die Gefahr der Austrocknung wird minimiert. Übrig gebliebene Reste sind in der Regel noch 2 bis 3 Tage genießbar.

Einfrieren

Generell ist das Einfrieren von gekochtem grünen Spargel und Kartoffeln mit dieser Sauce nicht ideal, da die Textur der Sauce leiden kann. Wenn du es dennoch ausprobieren möchtest, portionieren Sie das Gericht in gefriergeeignete Behälter. Achte darauf, möglichst wenig Luft im Behälter zu lassen. So kannst du es bis zu 3 Monate im Gefrierschrank lagern, empfehlenswert ist aber die frische Zubereitung.

Aufwärmen ohne Qualitätsverlust

Um die Reste wieder aufzuwärmen und die Cremigkeit der Sauce so gut wie möglich zu erhalten, empfehle ich den Herd. Gib die Portionen in einen kleinen Topf, füge eventuell einen kleinen Schuss extra Butter oder einen Teelöffel Wasser hinzu und erwärme es bei sehr niedriger Hitze unter ständigem Rühren. So vermeidest du, dass die Sauce gerinnt. Auch im Backofen bei 160°C für etwa 15-20 Minuten erwärmt, ist eine gute Methode, aber die Ergebnisse auf dem Herd sind oft am besten.

Häufig gestellte Fragen

  1. Wie bereite ich grünen Spargel mit Zitronen-Buttersauce und Kartoffeln am besten zu, wenn ich wenig Zeit habe?

    Wenn die Zeit knapp ist, kannst du die Kartoffeln bereits am Vortag vorkochen und kaltstellen. Am Kochtag erwärmst du die Kartoffeln dann direkt in der Pfanne zum Anbraten, während du den Spargel putzt und die Sauce zubereitest. Die Sauce selbst ist mit scharfer Schalotte, Weißwein, Brühe und der kalten Butter-Emulsion überraschend schnell gemacht. Konzentriere dich auf die Frische des Spargels und die perfekte Emulsion der Sauce – das sind die Schlüssel für ein schnelles, aber dennoch eindrucksvolles Gericht.

  2. Kann ich statt junger Kartoffeln auch größere Speisekartoffeln verwenden und muss ich sie dann schälen?

    Ja, größere Speisekartoffeln funktionieren ebenfalls gut, aber sie benötigen dann längere Kochzeiten und müssen unbedingt geschält werden. Schneide sie in gleichmäßige Stücke, ähnlich groß wie die jungen Kartoffeln, damit sie auch gleichmäßig garen. Bedenke, dass die zarte Schale junger Kartoffeln einen besonderen Charme und Geschmack mitbringt, den größere Sorten nicht ganz erreichen. Für dieses Gericht sind die jungen Kartoffeln aber klar die erste Wahl.

  3. Wie mache ich die Zitronen-Buttersauce cremiger, falls sie mir nicht dick genug ist?

    Wenn die Sauce nach dem Unterrühren der Butter noch zu flüssig erscheint, kannst du sie kurz bei sehr niedriger Hitze weiter erhitzen und dabei ständig rühren. Wenn sich die Emulsion weiterhin nicht wie gewünscht einstellt, kannst du einen weiteren kleinen Teelöffel eiskalte Butter nach und nach unterrühren und kräftig schlagen. Eine andere Option ist, einen winzigen Teelöffel kaltes Speisestärke angerührt mit etwas kaltem Wasser (Slurry) unter ständigem Rühren kurz aufzukochen, um die Sauce anzudicken. Aber Vorsicht, das kann die feine Textur beeinflussen. Oft ist Geduld beim Unterrühren der kalten Butter die beste Methode.

Grüner Spargel mit Zitronen-Buttersauce und Kartoffeln

Grüner Spargel mit Zitronen-Buttersauce und Kartoffeln

Ein köstliches und frisches Frühlingsgericht, das sowohl als Hauptspeise als auch als Beilage glänzt. Mit knackigem Spargel, goldbraun gebratenen Kartoffeln und cremiger Zitronen-Buttersauce.

4.8 from 743 reviews
Prep Time 20 Minuten
Cook Time 30 Minuten
Total Time 50 Minuten
Servings 4 Portionen
Course:Abendessen Cuisine:Deutsch Vegetarisch Calories:420 kcal By:ELENA
Servings
  • 1 kg grüner Spargel
  • 800 g junge Kartoffeln
  • 170 g Butter (120 g eiskalt, 50 g zum Dünsten und Braten)
  • 1 Schalotte
  • 100 ml trockener Weißwein
  • 100 ml Gemüsebrühe
  • Abrieb von 1 Bio-Zitrone
  • Salz nach Geschmack
  • Pfeffer nach Geschmack
  • Kochen
  1. 1120 g Butter in kleine Würfel schneiden und für mindestens 15 Minuten in den Gefrierschrank legen.
  2. 2Kartoffeln schälen, waschen und in Salzwasser ca. 20 Minuten weich kochen. Abgießen und ausdampfen lassen.
  3. 3Grünen Spargel im unteren Drittel schälen, holzige Enden entfernen und waschen.
  4. 4Spargel in wenig Salzwasser etwa 5–8 Minuten bissfest garen und abgießen.
  5. 5Schalotte fein würfeln und in 25 g Butter glasig dünsten.
  6. 6Mit Weißwein und Gemüsebrühe ablöschen und einkochen lassen.
  7. 7Kartoffeln in der Pfanne mit restlicher Butter goldbraun anbraten.
  8. 8Topf vom Herd ziehen, kalte Butterwürfel nach und nach unterrühren, bis eine cremige Sauce entsteht.
  9. 9Mit Salz, Pfeffer und Zitronenabrieb abschmecken.
  10. 10Spargel und Kartoffeln anrichten, großzügig mit der Sauce überziehen und servieren.
Category:Abendessen Cuisine:Deutsch Vegetarisch
Carbohydrates 40g
Protein 8g
Fat 24g
Saturated Fat 14g
Fiber 5g
Sugar 2g
Sodium 350mg
Cholesterol 70mg

Keywords: Spargel, Kartoffeln, Zitrone, Butter, Frühlingsgericht, vegetarisch

Einfach zuzubereiten, frisch und vielseitig.
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