Mango Mousse Dessert im Glas | Vegan & Einfach
Der Duft von reifer Mango, süß und exotisch, steigt mir in die Nase und transportiert mich augenblicklich zurück in einen strahlenden Sommer vor vielen Jahren. Damals, als ich noch ein Kind war und die Tage endlos schienen, war es die einfachste Sache der Welt, mit bloßen Händen eine zuckersüße, sonnengereifte Mango zu schälen und ihre klebrigen, gelben Säfte über meine Finger laufen zu lassen.
Diese Erinnerung ist untrennbar mit dem Gefühl von purer Freude und unbeschwerter Leichtigkeit verbunden, ein Gefühl, das ich in einer Schüssel dieses cremigen Mango Mousses wiederentdecke. Es ist nicht nur ein Dessert; es ist eine Reise in die Vergangenheit, ein flüchtiger Moment des puren Glücks, eingefangen in einer unwiderstehlichen Süße.
Warum du dieses Rezept lieben wirst
- Ein Hauch von Exotik: Stell dir vor, du schließt die Augen und der Geschmack von sonnengereifter Mango entfaltet sich auf deiner Zunge. Dieses Mousse bringt ein Stück tropisches Paradies direkt auf deinen Tisch.
- Samtige Leichtigkeit: Vergiss schwere, mächtige Desserts. Dieses Mousse ist ein Traum aus Luftigkeit und Cremigkeit, das zart auf der Zunge zergeht und dich nach mehr verlangen lässt.
- Kinderleicht vorbereitet: Selbst wenn die Zeit drängt, zauberst du dieses Dessert im Handumdrehen. Es ist die perfekte Wahl, wenn du Gäste erwartest und trotzdem einen besonderen Abschluss möchtest.
- Vegan und dennoch luxuriös: Wer sagt, dass vegan keine Verwöhnmomente zulässt? Dieses Mousse beweist eindrucksvoll, dass pflanzliche Zutaten zu einem unvergleichlich sinnlichen Genuss führen können.
- Ein Fest für die Augen: In kleinen Gläsern angerichtet, mit ein paar frischen Früchten oder Kokosraspeln garniert, wird dieses Mango Mousse zum eleganten Highlight, das jeden Tisch aufwertet.
Das brauchst du
Die Magie dieses veganen Mango Mousses liegt in der Qualität der wenigen, aber feinen Zutaten. Wenn du dich für eine wirklich reife, saftige Mango entscheidest, die beim sanften Druck fast nachgibt, ist die halbe Miete schon gewonnen. Ihr intensives Aroma und ihre natürliche Süße sind die Seele dieses Desserts und machen den Einsatz von zusätzlichem Zucker oft überflüssig.
- Reife Mango: Das Herzstück. Ihre süße Fruchtigkeit und goldgelbe Farbe sind entscheidend für das Aroma und den Geschmack.
- Vegane Quarkalternative (z.B. Soja-Quark): Diese cremige Basis sorgt für die gewünschte Mousse-Konsistenz und bindet die Aromen wunderbar. Wähle eine ungesüßte Variante, um die Süße selbst zu kontrollieren.
- Pflanzliche Schlagcreme: Sie verleiht dem Mousse seine luftige Fülle und macht es unwiderstehlich leicht. Eine gut gekühlte pflanzliche Sahne lässt sich am besten aufschlagen.
- Agar-Agar: Der pflanzliche Held, der für die feste Struktur sorgt, ohne die Leichtigkeit zu beeinträchtigen. Achte auf die richtige Dosierung, um die perfekte Konsistenz zu erzielen.
- Pflanzenmilch oder Wasser: Dient als Träger, um das Agar-Agar aufzulösen und zu aktivieren. Eine geschmacksneutrale Variante ist hier ideal.
Die genauen Mengenangaben findest du wie gewohnt in der detaillierten Rezeptkarte weiter unten.
Die Geschichte hinter diesem Gericht
Mangos, diese sonnenverwöhnten Früchte, haben eine lange und faszinierende Geschichte, die sich über Kontinente und Jahrtausende erstreckt. Ursprünglich aus dem indischen Subkontinent stammend, wo sie seit über 4.000 Jahren kultiviert werden, haben sie sich von dort aus über die ganze Welt verbreitet. In vielen Kulturen gelten Mangos nicht nur als schmackhaftes Obst, sondern auch als Symbol für Glück, Wohlstand und Liebe, was ihre tiefe kulturelle Bedeutung unterstreicht.
Während das Fruchtfleisch der Mango schon immer für seine Süße und sein tropisches Aroma geschätzt wurde, sind Techniken wie das Aufschlagen zu einer Mousse eher eine moderne Interpretation. Die Entwicklung von pflanzlichen Geliermitteln wie Agar-Agar, das aus Algen gewonnen wird, hat es ermöglicht, klassische Desserts wie Mousses auch in einer veganen Variante zu kreieren, die in Textur und Geschmack dem Original in nichts nachsteht.
So ist dieses vegane Mango Mousse ein wunderbares Beispiel dafür, wie traditionelle Früchte durch innovative Kochtechniken und Zutaten neu interpretiert werden können. Es verbindet die zeitlose Exotik der Mango mit der modernen Leichtigkeit einer veganen Küche, was es zu einem perfekten Dessert für Genießer aller Art macht, die Wert auf Genuss und pflanzliche Vielfalt legen. Es ist ein Gericht, das uns daran erinnert, wie sich kulinarische Traditionen weiterentwickeln und neue, köstliche Formen annehmen können, manchmal inspiriert von den einfachsten Freuden, wie dem Geschmack einer reifen Frucht.
So bereitest du Veganes Mango Mousse Rezept zu
Schritt 1: Die Seele des Desserts wird geboren –fruchtige Frische vereint sich mit samtiger Milde
Wir beginnen mit dem Herzen unseres Mousses: der Mango. Sie muss nicht perfekt sein, aber sie sollte reif sein. Wenn du eine richtig gute, aromatische Mango hast, dann ist das der Schlüssel zu einem unvergesslichen Geschmackserlebnis. Nimm dir Zeit, sie zu schälen und das Fruchtfleisch vom Kern zu lösen. Das ist ein bisschen klebrig, ja, aber das gehört dazu – denk an die Sommerferien, denk an unbeschwerte Momente.
Sobald das Fruchtfleisch frei ist, kommt es in einen Mixer oder ein hohes Gefäß für den Pürierstab. Gib den Soja-Quark dazu – er verleiht dem Ganzen eine unglaubliche Cremigkeit, fast wie eine luxuriöse Seide, die sich auf der Zunge anfühlt. Wenn du magst, füge jetzt auch eine Prise Zucker oder einen Hauch von Sirup hinzu, aber sei vorsichtig. Eine wirklich reife Mango ist oft süß genug, und wir wollen den natürlichen Mango-Geschmack nicht überdecken.
Mixe alles gründlich, bis eine vollkommen glatte, leuchtend orangefarbene Creme entsteht. Sie sollte samtig und cremig sein, ohne Klümpchen. Das ist die Basis, die Wärme und die Süße unseres Desserts. Stell diese wunderbare Masse nun beiseite und lass sie kurz ruhen, während wir uns der luftigen Leichtigkeit widmen.
Schritt 2: Ein Hauch von Leichtigkeit – die pflanzliche Sahne wird zum Träger des Lichts
Nun widmen wir uns dem Element, das unserem Mango Mousse seine unwiderstehliche Fülle und Luftigkeit verleiht. Nimm eine Schüssel, gut gekühlt, denn das ist entscheidend für das Gelingen. Gib die pflanzliche Schlagcreme hinein und beginne, sie mit einem elektrischen Handmixer aufzuschlagen. Starte auf niedriger Stufe, um Spritzer zu vermeiden, und erhöhe dann langsam die Geschwindigkeit.
Beobachte, wie die Creme langsam fester wird, sich verdichtet und bald zarte Spitzen bildet, die beim Herausnehmen des Mixers stehen bleiben. Das ist genau die Konsistenz, die wir brauchen – stabil, aber dennoch zart und luftig. Lass den Mixer kurz ruhen und streichle sanft über die aufgeschlagene Creme. Sie sollte samtig glänzen und ein Versprechen von Leichtigkeit in sich tragen.
Diese aufgeschlagene Creme ist das Geheimnis hinter der Mousse-Textur, die auf der Zunge zergeht wie ein süßer Traum. Sie wird später vorsichtig unter die Mango-Creme gehoben, um die Luftigkeit zu bewahren. Aber Achtung: Mixe sie nicht zu lange, sonst kann sie wieder flüssig werden. Wir wollen sie nur so lange vermischen, bis sie gerade eben gut verteilt ist.
Schritt 3: Die unsichtbare Kraft – Agar-Agar wird aktiviert
Jetzt kommt der kleine, aber entscheidende Held unseres Mousses ins Spiel: das Agar-Agar. Es ist ein pflanzliches Geliermittel, das eine feste, aber dennoch angenehm leichte Konsistenz erzeugt. Nimm einen kleinen Topf und gib die Pflanzenmilch oder das Wasser hinein. Streue das Agar-Agar-Pulver darüber und rühre es zunächst gut ein, bis es sich vollständig aufgelöst hat.
Hier ist Geduld gefragt. Lass die Mischung unter ständigem Rühren aufkochen. Das ist ein wichtiger Schritt, denn Agar-Agar benötigt Hitze, um seine gelierende Kraft zu entfalten. Lass es für etwa zwei Minuten sanft köcheln, immer gut umrühren, damit nichts anbrennt oder klumpt. Wenn du die Packungsanleitung zur Hand hast, schaue dort nach der genauen Kochzeit – jede Marke kann leicht variieren.
Nachdem das Agar-Agar seine Aktivierungsphase durchlaufen hat und sich vollständig gelöst hat, nimm den Topf vom Herd. Die Mischung sollte nun leicht andicken, aber noch flüssig genug sein, um sie gut einarbeiten zu können. Dieser Schritt ist entscheidend, denn Agar-Agar beginnt relativ schnell zu gelieren, sobald es abkühlt. Sei also bereit, zügig weiterzuarbeiten.
Schritt 4: Die Vereinigung – Mango trifft auf Agar-Agar, ein Tanz der Texturen
Jetzt ist der Moment gekommen, die fruchtige Mango-Masse mit der aktivierten Agar-Agar-Mischung zu vereinen. Gieße die noch warme Agar-Agar-Mischung zügig und gleichmäßig in die vorbereitete Mango-Creme. Beginne sofort, kräftig mit einem Schneebesen oder einem Teigschaber zu rühren. Ziel ist es, die beiden Komponenten schnell und lückenlos zu einer homogenen Masse zu verbinden.
Wenn du hier zu langsam bist, kann das Agar-Agar eventuell schon anfangen zu gelieren und Klümpchen bilden. Das wollen wir unbedingt vermeiden. Stell dir vor, wie die leuchtend orangefarbene Mango-Creme und die transparente Agar-Mischung sich in einem Strudel vereinen und eine neue, seidige Textur annehmen.
Dieser Schritt verlangt ein wenig Schnelligkeit und Koordination. Aber keine Sorge, mit ein wenig Übung gelingt es spielend leicht. Die Masse sollte nun eine cremige, aber bereits leicht gelartige Konsistenz haben, die bereit ist, die Luftigkeit aufzunehmen, die wir gleich hinzufügen werden. Das ist der Punkt, an dem die Magie beginnt, sich zu manifestieren.
Schritt 5: Das Aufgehen – die aufgeschlagene Sahne wird sanft untergehoben
Nun kommt der Moment, der unser Mousse zu dem macht, was es ist: luftig, leicht und unwiderstehlich verführerisch. Nimm die zuvor aufgeschlagene pflanzliche Sahne und gib sie in zwei oder drei Portionen zu der Mango-Agar-Mischung. Verwende einen Teigschaber und hebe die Sahne behutsam unter. Das bedeutet, du faltest die Sahne von unten nach oben in die Mango-Creme ein, anstatt wild zu rühren.
Das Ziel ist, die Luftigkeit der aufgeschlagenen Sahne zu bewahren. Je sanfter du arbeitest, desto fluffiger wird dein Mousse am Ende. Stelle dir vor, wie du ein zartes Wolkengebilde unter die fruchtige Masse ziehst. Mische nur so lange, bis keine weißen Schlieren mehr zu sehen sind und alles gerade eben gut verbunden ist.
Diese sanfte Einbindung ist entscheidend. Wenn du zu stark rührst, verlierst du die wertvolle Luft, die das Mousse so leicht macht. Das Ergebnis sollte eine cremige, aber dennoch luftige und voluminöse Masse sein, die bereit ist, sich in ihre finalen Formen zu verwandeln. Diesen Moment voller Erwartung und zarte Vorfreude genießen.
Schritt 6: Die Vollendung – Füllen und zum Leben erwecken
Jetzt ist es an der Zeit, unserem Mousse seine endgültige Form zu geben. Nimm kleine Dessertgläser, Schalen oder sogar feine Tassen. Diese eignen sich perfekt, um die einzelnen Portionen stilvoll zu präsentieren.
Fülle die luftige Mango-Mousse-Masse vorsichtig in die vorbereiteten Gläser. Du kannst dafür einen Löffel oder, für ein besonders sauberes Ergebnis, einen Spritzbeutel verwenden. Verteile die Mousse gleichmäßig und achte darauf, dass du die Gläser nicht bis zum Rand füllst, damit noch Platz für eventuelle Dekorationen bleibt.
Sobald alle Gläser gefüllt sind, ist es Zeit für die Magie des Kühlens. Stelle die vorbereiteten Desserts für mindestens ein bis zwei Stunden in den Kühlschrank. Hier entfaltet das Agar-Agar seine volle Wirkung und die Mousse wird fest. Du wirst bemerken, wie sie nach und nach ihre stabile, aber dennoch zarte Konsistenz annimmt, bereit, genossen zu werden.
Tipp: Wenn du Zeit hast, lass die Mousse sogar noch etwas länger kühl stehen. Manche sagen, am nächsten Tag schmeckt sie sogar noch intensiver! Die Geduld wird belohnt.
Häufige Fehler – und wie du sie vermeidest
Fehler 1: Die falsche Mango – Eine unreife, faserige Mango zu verwenden, ist ein echtes Dilemma. Sie liefert weder die nötige Süße noch das intensive Aroma, das dieses Dessert so besonders macht. Anstatt einer tropischen Verführung erhältst du wässrige, leicht säuerliche Enttäuschung.
Sei nicht geizig, wenn es um die Auswahl deiner Mango geht. Suche nach einer Frucht, die beim sanften Druck nachgibt und angenehm duftet. Eine perfekt reife Mango ist der wahre Geschmacksträger und macht einen riesigen Unterschied. Vertraue auf deine Sinne: Süßer Duft und leicht nachgiebige Schale sind deine besten Indikatoren.
Fehler 2: Ungeduld beim Agar-Agar – Agar-Agar benötigt Hitze und Zeit, um seine gelierende Kraft voll zu entfalten. Wenn du es nicht lange genug kochst oder es nicht vollständig in der Flüssigkeit auflöst, wird dein Mousse nicht fest.
Mein Rat: Lies die Packungsanleitung des Agar-Agar sorgfältig durch. Bring die Mischung wirklich zum Kochen und lass sie für die angegebene Zeit köcheln, während du gut rührst. Nur so stellst du sicher, dass das Agar-Agar aktiviert ist und später die gewünschte Konsistenz erreichen kann. Lieber einmal zu lange aufgekocht als einmal zu kurz.
Fehler 3: Zerstörung der Luftigkeit – Das Unterheben der aufgeschlagenen Sahne ist ein entscheidender Schritt. Wenn du hier zu kräftig rührst oder mixst, verlierst du die zarte Luftigkeit, die das Mousse so leicht macht. Die Mousse kann dann eher kompakt statt locker werden.
Schlage die Sahne nur steif genug, sodass sie Spitzen bildet. Beim Unterheben verwende einen Spatel und arbeite mit langsamen, faltenden Bewegungen. Stell dir vor, du bringst leichte Wolken in eine cremige Masse. Geduld und Sanftheit sind hier der Schlüssel zu einem perfekten Mousse-Erlebnis.
Fehler 4: Zu viel Süße zu früh – Viele denken, sie müssen die Mango-Creme sofort reichlich süßen. Aber wie gesagt, reife Mangos sind oft schon sehr süß. Wenn du zu früh zu viel Zucker hinzufügst, kann das Mousse später zu dominant süß schmecken und die feinen Mango-Aromen überdecken.
Ich empfehle, die Mango-Creme erst einmal abzuschmecken, *bevor* du Süßungsmittel hinzufügst. Wenn deine Mango schon sehr süß ist, brauchst du vielleicht gar keinen zusätzlichen Zucker. Oder nur eine winzige Prise. Probiere dich heran und finde die perfekte Balance, die den Mango-Geschmack hervorhebt, anstatt ihn zu überlagern.
Variationen für jeden Geschmack
Tropische Variation mit Kokos: Für eine extra exotische Note tauscht du die pflanzliche Schlagcreme teilweise gegen gut gekühlte Kokoscreme (die feste Masse aus einer Dose Vollfett-Kokosmilch). Das verleiht dem Mousse eine zusätzliche Tiefe und eine subtile Kokosnote, die wunderbar mit der Mango harmoniert.
Fruchtige Säure mit Limette: Wenn du es etwas erfrischender magst, kannst du etwas frisch gepressten Limettensaft zur Mango-Masse geben. Das hebt die Fruchtigkeit hervor und sorgt für einen angenehmen Kontrast zur Süße. Sei sparsam, damit die Mango nicht zu sauer wird.
Festliches Gewürz-Mousse: Für besondere Anlässe kannst du der Mango-Masse eine Prise Kardamom oder eine winzige Menge gemahlenen Ingwer hinzufügen. Diese Gewürze harmonieren erstaunlich gut mit Mango und verleihen dem Dessert eine warme, raffiniert würzige Komponente, die überrascht.
Profi-Tipps für Veganes Mango Mousse Rezept
Die Mango muss duften: Eine Mango, die duftet, ist eine reife Mango. Achte auf den süßen, tropischen Geruch, besonders am Stielansatz. Das ist dein bestes Zeichen für Geschmacksintensität.
Vorkühlen ist alles: Sowohl die Schüssel als auch die Quirlaufsätze für die pflanzliche Sahne sollten eiskalt sein. Das hilft, die Creme schneller und stabiler aufzuschlagen. Stell sie einfach für 15-20 Minuten ins Gefrierfach.
Die richtige Agar-Agar-Menge: Agar-Agar-Pulver sind unterschiedlich stark. Halte dich an die Packungsanleitung und passe die Menge entsprechend an. Zu wenig und das Mousse wird nicht fest, zu viel und es wird gummiartig. Weniger ist hier oft mehr, um die zarte Konsistenz zu bewahren.
Nicht zu viel rühren nach dem Sahne-Einheben: Der Moment, in dem die aufgeschlagene Sahne untergehoben wird, ist heikel. Nur sanft falten, bis gerade eben alles vermischt ist. Zu intensives Rühren zerstört die Luftbläschen, die für die Fluffigkeit entscheidend sind.
Qualität des Quarks: Wähle eine vegane Quarkalternative, die von Natur aus cremig ist. Eine wässrige Basis wird das Endergebnis beeinträchtigen. Tofu-Quark oder Seidentofu kann auch eine gute Option sein, muss aber gut püriert werden, um Klümpchen zu vermeiden.
Servier-Ideen für Veganes Mango Mousse Rezept
Anrichten & Dekoration
Stell dir vor, wie das leuchtend orangefarbene Mousse in eleganten kleinen Gläschen ruht. Garniere es mit ein paar tiefroten Brombeeren, die einen wunderschönen Farbkontrast bilden und eine leichte Säure mitbringen. Oder wie wäre es mit einer Prise gerösteter Kokosraspeln für eine subtile Textur und einen Hauch von Exotik? Frische Minzblätter geben dem Ganzen nicht nur eine appetitliche grüne Note, sondern auch ein zusätzliches Aroma, das die fruchtige Süße perfekt ergänzt.
Passende Beilagen
Obwohl das Mango Mousse pur schon ein Genuss ist, kann es von einigen Begleitern wunderbar ergänzt werden. Frisch gebackene, knusprige Kekse passen hervorragend und bieten einen interessanten Texturkontrast. Ein leichtes cremiges Dessert, das nicht zu schwer ist, kann die fruchtige Süße wunderbar abrunden, ohne sie zu überlagern. Denk an eine leichte Vanillecreme oder ein Zitronensorbet als kontrastreiche Ergänzung.
Für besondere Anlässe
Dieses Vegane Mango Mousse ist ein wahrer Alleskönner, wenn es um besondere Momente geht. Es eignet sich perfekt für warme Sommerabende, wenn leichte und erfrischende Desserts gefragt sind. Auch als krönender Abschluss eines festlichen Abendessens, sei es ein Geburtstag, ein Jubiläum oder einfach ein gemütliches Beisammensein mit Freunden, macht es eine hervorragende Figur. Seine vegane Natur macht es zudem zu einer Geste der Inklusivität, die alle Gäste glücklich stimmt.
Aufbewahrung & Lagerung
Reste richtig lagern
Sollte doch einmal etwas vom köstlichen Mango Mousse übrig bleiben, bewahre es am besten in den bereits benutzten Gläsern oder in luftdichten Behältern im Kühlschrank auf. Durch die Verwendung von Agar-Agar hält sich das Mousse im Kühlschrank gut für 2-3 Tage. Achte darauf, die Behälter gut zu verschließen, um zu verhindern, dass es Fremdgerüche annimmt.
Einfrieren
Das Einfrieren von Mousse, das Agar-Agar enthält, ist möglich, aber mit gewissen Einschränkungen verbunden. Beim Auftauen kann die Textur etwas leiden und die Mousse kann wässrig werden, da sich die gelierten Strukturen verändern können. Wenn du es dennoch einfrieren möchtest, lass es vollständig abkühlen, fülle es in gefriergeeignete Behälter und taue es langsam im Kühlschrank auf.
Aufwärmen ohne Qualitätsverlust
Da Mousse normalerweise kalt serviert wird, ist ein „Aufwärmen” im klassischen Sinne nicht nötig. Wenn du es aus dem Kühlschrank nimmst, um es zu servieren, lass es einfach noch ein paar Minuten auf Zimmertemperatur kommen, wenn du es nicht eiskalt magst. So entfalten sich die Aromen besser. Solltest du es doch einmal eingefroren haben und nun auftauen, lass es nur sehr langsam im Kühlschrank auftauen. Ein schnelles Erwärmen würde die Struktur zerstören.
Häufig gestellte Fragen
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Ist Agar-Agar wirklich eine gute Alternative zu Gelatine?
Absolut! Agar-Agar ist ein fantastisches pflanzliches Geliermittel, das aus Algen gewonnen wird. Es hat eine stärkere Gelierkraft als Gelatine und erzeugt eine feste, aber dennoch leicht brüchige Konsistenz, die viele als angenehmer empfinden. Im Gegensatz zu Gelatine muss Agar-Agar aufgekocht werden, um seine Wirkung zu entfalten, und geliert dann schon bei Raumtemperatur. Das macht es ideal für Desserts, die schnell fest werden sollen, wie unser Mango Mousse. Es ist die perfekte Wahl für alle, die auf tierische Produkte verzichten möchten, ohne Kompromisse bei der Textur einzugehen.
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Kann ich statt Soja-Quark auch einen anderen veganen Joghurt verwenden?
Ja, das ist problemlos möglich! Die Wahl des veganen Quarks oder Joghurts beeinflusst die Cremigkeit und den leichten Eigengeschmack des Mousses. Kokosjoghurt ist eine hervorragende Alternative, die dem Mousse eine subtile Kokosnote verleiht und eine sehr cremige Konsistenz mitbringt. Auch Cashew-Joghurt oder Joghurt auf Mandelbasis können funktionieren, achte aber darauf, dass er schön cremig und nicht zu wässrig ist. Wenn du unsicher bist, kannst du auch eine Mischung aus Seidentofu und etwas pflanzlichem Joghurt ausprobieren, wichtig ist, dass die Masse gut püriert und cremig wird.
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Muss die Mango frisch sein, oder kann ich auch gefrorene Mango oder Mango-Püree verwenden?
Du hast verschiedene Optionen, und alle können funktionieren! Frische, reife Mangos liefern oft das intensivste Aroma und die beste Textur. Wenn du gefrorene Mango verwendest, lass sie vor dem Pürieren leicht antauen, damit sie sich besser verarbeiten lässt. Achte darauf, dass sie nicht zu wässrig nach dem Auftauen ist. Fertiges Mango-Püree aus dem Glas ist ebenfalls eine praktische Lösung. Hier solltest du allerdings auf die Zutatenliste achten: Wenn Zucker und andere Zusätze enthalten sind, musst du die Süße deines Mousses entsprechend anpassen. Generell gilt: Je reiner und fruchtiger das Mango-Produkt, desto besser das Ergebnis für dein Mousse.
Veganes Mango Mousse Dessert im Glas
Dieses fruchtige vegane Mango-Mousse Dessert ist luftig, leicht, super lecker und sehr einfach ohne Gelatine zubereitet! Ein tolles Creme-Dessert Rezept aus pflanzlichen Zutaten und frischem Obst für die ganze Familie!
- 1 Mango (ca. 300g geschält und entkernt)
- 200 g Soja-Quark (*siehe Notiz)
- ca. 2 EL Zucker (oder Sirup (*nach Geschmack))
- 200 ml pflanzliche Schlagcreme (*siehe Notiz)
- 80 ml Pflanzenmilch (oder Wasser)
- 1 TL Agar-Agar (ausreichend für
- 500ml (*siehe Notiz))
- Toppings (optional): Brombeeren, Kokosraspeln
- Kochen
- 1Mango-Fruchtfleisch pürieren. Mit Soja-Quark und Zucker cremig mixen.
- 2Pflanzensahne steif schlagen.
- 3Agar-Agar in Pflanzenmilch auflösen, 2 Minuten kochen lassen.
- 4Agar-Mischung zügig unter die Mango-Creme rühren.
- 5Aufgeschlagene Sahne unterheben.
- 6Sofort in Gläser füllen und mindestens 1 Stunde im Kühlschrank fest werden lassen.
- 7Nach Belieben dekorieren und genießen.
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