Himmlische Pilz-Lasagne für ein leckeres Familienessen
Der Duft von gebräunter Butter und frischen Kräutern – kaum etwas trifft mich so direkt auf meiner kulinarischen Reise. Es ist das Aroma, das mich augenblicklich zurückversetzt, an jene Tage, als die Welt noch langsamer zu drehen schien. Dann, wie ein sanfter Ruf aus der Vergangenheit, steigt der erdige, tiefe Ton von Pilzen in die Nase, vermischt mit der süßen Verheißung von karamellisierten Zwiebeln.
Es sind diese Momente, die meine Küche in eine wahre Schatzkammer verwandeln, ein Ort, an dem Erinnerungen in dampfenden Töpfen und blubbernden Auflaufformen Gestalt annehmen. Und heute Abend, da draußen der Wind leise an die Fenster klopft, lädt uns eine Pilz-Lasagne ein, uns zu sammeln und das Leben in seiner wärmsten, genussvollsten Form zu feiern.
Warum du dieses Rezept lieben wirst
- Ein Duft, der Heimkehr verspricht: Sobald die Zwiebeln in der Pfanne zart glasig werden und die Pilze ihr erstes Wasser lassen, verbreitet sich ein Aroma, das wie eine unsichtbare Umarmung durch das ganze Haus zieht und jeden wärmt.
- Die Magie der Schichten: Es ist nicht nur ein Gericht, sondern ein architektonisches Meisterwerk auf dem Teller – zarte Pastablätter, umhüllt von einem herzhaften Pilzragout und gekrönt von einer Béchamelsauce, die auf der Zunge zergeht.
- Geschmackstiefe, die verführt: Die Kombination aus erdigen Pilzen, der leichten Säure der Tomaten und der cremigen Fülle der Béchamelsauce schafft eine Symphonie der Aromen, die einfach süchtig macht.
- Ein Fest für alle Sinne: Von der intensiven Farbe des Ragouts bis zum goldenen Glanz der überbackenen Käseschicht – diese Lasagne ist ein visuelles und geschmackliches Erlebnis, das man nicht so schnell vergisst.
- Das Versprechen von Glück: Dieses Gericht ist mehr als nur eine Mahlzeit; es ist ein Gefühl von Geborgenheit, von gemeinsamer Freude und von den kleinen, kostbaren Momenten, die das Leben ausmachen.
Das brauchst du
Die Qualität der Zutaten ist bei diesem Gericht kein Luxus, sondern die Seele des Geschmacks. Wenn du frische, aromatische Pilze wählst und einer guten Passata vertraust, legst du den Grundstein für ein Erlebnis, das weit über das Gewöhnliche hinausgeht. Hier zählt jeder Biss, jede Nuance, die wir sorgsam in unsere Lasagne weben.
- Frische Pilze: Das Herzstück unseres Ragouts – ob klassische Champignons, erdige braune Champignons oder edle Steinpilze, sie bringen die nötige Tiefe und den Umami-Kick.
- Qualitativ hochwertige Passata und gehackte Tomaten: Sie bilden die fruchtige und leicht säuerliche Basis, die das erdige der Pilze wunderbar ausgleicht und dem Ragout eine wunderbare Cremigkeit verleiht.
- Frische Lasagneblätter: Sie sind die zarten Kokons, die unser Ragout und die Béchamel umschließen und beim Backen die perfekte Konsistenz entwickeln, ohne dass sie vorgekocht werden müssen.
- Geriebener Gruyère oder Cheddar: Diese Käsesorten schmelzen wunderbar und sorgen für eine herzhafte, nussige Note, die die Béchamelsauce zu einem wahren Genuss macht.
- Ein Hauch frisch geriebener Muskatnuss: Mehr als nur ein Gewürz, es ist ein flüchtiger Duft, der die cremige Béchamelsauce auf eine unerwartete, aber köstliche Weise veredelt.
Die genauen Mengen für diese kulinarische Reise findest du in der detaillierten Rezeptkarte weiter unten, wir gehen jetzt erst einmal auf die Reise, wie diese Lasagne zu uns kam.
Die Geschichte hinter diesem Gericht
Die Lasagne, ein Gericht, das so tief in der italienischen Kultur verwurzelt ist wie ein alter Olivenbaum in der Toskana. Ursprünglich ein bescheidenes Gericht, das die Fülle der ländlichen Ernte widerspiegelte, hat sie sich über Generationen hinweg zu einem Symbol für Festlichkeit und familiäre Zusammenkunft entwickelt. Ihre Reise von einfachen Schichten aus Nudeln und Gemüse zu den raffinierten Varianten, die wir heute kennen, ist eine Geschichte des Wandels und der steten Liebe zum Genuss.
Man sagt, die erste schriftliche Erwähnung von Lasagne reicht bis ins Mittelalter zurück, ein Beweis dafür, dass die Idee, Nudelschichten mit Köstlichkeiten zu füllen, schon lange existiert. Es ist diese zeitlose Qualität, die uns heute noch immer begeistert. Die Fähigkeit, sich anzupassen, neue Aromen aufzunehmen und doch ihren Kern zu bewahren – das macht die Lasagne zu einem Gericht, das niemals aus der Mode kommt.
Diese spezielle Pilz-Lasagne ist eine moderne Hommage an diese Tradition. Sie ehrt die Einfachheit der ursprünglichen Idee, verfeinert sie aber mit der Tiefe und dem erdigen Charme von Pilzen, die uns direkt mit der Natur verbinden. Es ist ein Gericht, das auf dem Erbe aufbaut, aber gleichzeitig neue Geschmacksdimensionen erschließt, immer mit dem Ziel, die Menschen an einen Tisch zu bringen und Momente des gemeinsamen Genusses zu schaffen.
So bereitest du Pilz Lasagne zu
Schritt 1: Die Seele des Ragouts – Das Anbraten
Alles beginnt mit dem Fundament unseres Gerichts: dem Ragout. Ich erwärme beständig das Olivenöl in einer tiefen Pfanne, nicht zu heiß, damit es nicht raucht, aber heiß genug, um die Zwiebeln sanft zum Schwitzen zu bringen. Das langsame Anbraten der Zwiebeln ist entscheidend. Sie sollen weich und glasig werden, ihre natürliche Süße entfalten, ohne dabei braun zu werden und zu bitter zu schmecken. Dies ist der erste Pinselstrich auf unserer kulinarischen Leinwand.
Dann kommen die Knoblauchzehen dazu, nur ganz kurz angedünstet, bis ihr Aroma die Luft erfüllt. Wer hier zu ungeduldig ist, riskiert, dass der Knoblauch bitter wird. Ein kurzer, intensiver Duft ist alles, was wir brauchen, bevor wir zum nächsten Schritt übergehen. Dieses langsame Aufbauen der Aromen ist das Geheimnis, das eine gute Lasagne von einer umwerfenden unterscheidet.
Schritt 2: Die Pilze – Ein Meer von Umami
Nun ist es an den Pilzen, ihren Auftritt zu haben. Ich gebe die gesäuberten und grob gehackten Pilze in die Pfanne. Anfangs scheinen sie die gesamte Fläche auszufüllen, fast so, als würden sie sich gegenseitig wärmen. Doch geduld, sie werden ihr Wasser lassen und deutlich an Volumen verlieren. Dieser Prozess ist wichtig, um eine wässrige Lasagne zu vermeiden und die Pilze auf ihre endgültige, köstliche Konsistenz vorzubereiten.
Ich lasse sie unter gelegentlichem Rühren köcheln, bis das meiste Wasser verdunstet ist und die Pilze beginnen, sich leicht zu bräunen. Dieses leichte Röstaroma ist es, was ihnen diese wunderbare Tiefe und diesen intensiven Umami-Geschmack verleiht, der so charakteristisch für Pilzgerichte ist.
Tipp: Scheue dich nicht davor, verschiedene Pilzsorten zu mischen. Eine Kombination aus Champignons und etwas Waldpilzen gibt dem Ragout eine noch komplexere Note.
Schritt 3: Das Ragout formt sich – Tomaten und Kräuter im Tanz
Jetzt ist es Zeit, die Seele des Ragouts zu komplettieren. Ich gebe das Tomatenmark hinzu und lasse es kurz mitrösten, um seinen vollen Geschmack zu entfalten. Dann folgt die Passata und die gehackten Tomaten. Diese beiden Zutaten schaffen die cremige, leicht säuerliche Basis, die perfekt dazu geeignet ist, die erdigen Aromen der Pilze zu umarmen und zu verfeinern.
Die italienische Kräutermischung kommt nun ebenfalls in die Pfanne – die getrockneten Kräuter entfalten beim Kochen ihre ätherischen Öle und verleihen dem Ragout eine authentisch mediterrane Note. Ein kleiner Schuss Worcestershire-Sauce, oft unterschätzt, fügt eine weitere Ebene von Umami und Tiefe hinzu, die wie ein Geheimnis im Geschmack liegt und ihn unvergleichlich macht. Alles wird gut vermengt.
Schritt 4: Lange köcheln – Die Sauce reift
Dieser Schritt ist eine Übung in Geduld, aber die Belohnung ist unermesslich. Ich reduziere die Hitze auf ein sanftes Simmern, decke die Pfanne ab und lasse das Ragout mindestens eine Stunde lang vor sich hin köcheln. In dieser Zeit verschmelzen die Aromen, die Saucen verdicken sich und die Pilze werden wunderbar zart. Dieses langsame Garen ist entscheidend für die Entwicklung einer reichen und tiefen Geschmacksbasis.
Während das Ragout vor sich hin köchelt, kann man den Duft riechen, der langsam die Küche erfüllt. Es ist ein Duft, der Versprechen birgt, der Vorfreude weckt. Ein kurzes Umrühren gelegentlich verhindert, dass etwas anbrennt und sorgt für gleichmäßige Garung. Wer Zeit hat, lässt es sogar noch länger köcheln, denn je länger die Sauce Zeit hat, sich zu entwickeln, desto besser wird das Endergebnis.
Achtung: Falls die Sauce zu dickflüssig wird, kannst du jederzeit einen kleinen Schuss Wasser oder Gemüsebrühe hinzufügen, um die gewünschte Konsistenz zu erreichen.
Schritt 5: Die Béchamel – Ein cremiger Traum
Während das Ragout seine Ruhe findet, widmen wir uns der Béchamelsauce, dem cremigen Gegenstück, das jede Lasagne zu etwas Besonderem macht. In einem separaten Topf zerlasse ich die Butter bei mittlerer Hitze. Wenn sie leicht schäumt, gebe ich das Mehl hinzu und verrühre es sofort, um eine glatte Masse zu bilden, eine sogenannte “Roux”. Diese bildet die Grundlage für die Bindung unserer Sauce.
Nun beginnt der wichtige Teil: das langsame und schrittweise Hinzufügen der Milch. Ich beginne mit einem kleinen Schluck und rühre unermüdlich, bis sich das Mehl vollständig in der Milch gelöst hat. Erst dann füge ich mehr hinzu, immer gut rührend, um Klümpchen zu vermeiden. Dieser Prozess des kontinuierlichen Rührens ist essenziell, um eine seidige, glatte Béchamelsauce zu erhalten, die sich später perfekt mit dem Ragout verbindet.
Sobald die gesamte Milch eingearbeitet ist und die Sauce beginnt einzudicken, nehme ich den Topf vom Herd. Jetzt ist der Moment für die Magie: Salz, eine Prise frisch geriebene Muskatnuss, die dem Ganzen eine subtile, aber entscheidende Tiefe verleiht, und natürlich der geriebene Gruyère oder Cheddar. Ich rühre, bis der Käse geschmolzen ist und die Sauce eine luxuriöse, käsig-cremige Konsistenz hat.
Schritt 6: Das Schichten – Kunst auf dem Teller
Nun beginnt der aufregende Teil des Zusammenfügens – das Schichten unserer köstlichen Lasagne. Ich heize meinen Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vor (oder auf 180°C Umluft), um sicherzustellen, dass er heiß genug ist, um die Lasagne perfekt zu backen. Zuerst verteile ich eine dünne Schicht des Pilzragouts auf dem Boden meiner Auflaufform. Dies verhindert, dass die unterste Pastaschicht anbrennt und gibt dem Ganzen eine gute Grundlage.
Darauf lege ich die ersten Lasagneblätter, darauf wieder eine großzügige Schicht des dampfenden Pilzragouts, gefolgt von einer schönen Portion der cremigen Béchamelsauce. Diesen Vorgang wiederhole ich sorgfältig, Schicht für Schicht, bis meine Zutaten aufgebraucht sind. Ich achte darauf, dass die Schichten relativ gleichmäßig sind, um ein perfektes Backergebnis zu erzielen. Oft sind es 4 oder 6 Schichten, je nach Größe der Auflaufform und der gewünschten Dicke.
Achtung: Achte darauf, die Lasagneblätter nicht zu überlappen, sondern sie eng aneinander zu legen, damit sie sich beim Backen richtig verbinden können.
Schritt 7: Ab in den Ofen – Goldbraune Perfektion
Dasfinale Finale beginnt. Ich bedecke die oberste Schicht mit einer großzügigen Menge des restlichen Mozzarellakäses und des restlichen Ragouts und der Béchamelsauce. Das Abdecken der Lasagne mit Alufolie für die ersten 20 Minuten des Backens sorgt dafür, dass die Hitze im Inneren zirkuliert und die Pastablätter gleichmäßig gar werden, ohne dass die Oberseite zu schnell bräunt.
Nach 20 Minuten nehme ich die Folie ab. Nun kommt der Moment, auf den wir alle gewartet haben: Die Lasagne wird weitere 15 Minuten ohne Folie gebacken, bis die Käseschicht goldbraun und herrlich blubbernd ist. Der Duft, der nun aus dem Ofen strömt, ist schlichtweg himmlisch und verspricht ein wahres Festmahl. Es ist fast schmerzhaft, die Lasagne direkt aus dem Ofen zu schneiden, daher ist Geduld hier Gold wert.
Wartezeit: Eine Ruhezeit von mindestens 30 Minuten ist unerlässlich, bevor du die Lasagne anschneidest und servierst. Dies gibt den Schichten Zeit, sich zu setzen und verhindert, dass die Lasagne beim Anschneiden auseinanderfällt. Es ist die längste, aber wichtigste Pause.
Häufige Fehler – und wie du sie vermeidest
Fehler 1: Wässriges Ragout – Viele denken, es reicht, die Pilze kurz anzubraten. Doch tatsächlich ist es entscheidend, dass die Pilze ihr Wasser komplett abgeben und leicht anrösten. Nur so erhältst du ein konzentriertes Aroma und eine sämige Konsistenz, die nicht das Endergebnis wässrig macht.
Fehler 2: Klumpige Béchamelsauce – Ein Klassiker, der den ganzen cremigen Genuss ruiniert. Der Schlüssel liegt im langsamen und kontinuierlichen Rühren beim Hinzufügen der Milch zur Roux. Beginne mit kleinen Mengen Milch und rühre, bis alles glatt ist, bevor du mehr hinzufügst. Geduld ist hier die wichtigste Zutat.
Fehler 3: Zu früh angeschnitten – Die Versuchung ist groß, die dampfende Lasagne sofort nach dem Ofen zu servieren. Doch die Lasagneschichten brauchen Zeit, um sich zu setzen. Wenn du zu früh schneidest, läuft dir die Füllung davon. Lass ihr mindestens 20-30 Minuten Ruhezeit.
Fehler 4: Mangelnde Würze – Eine Lasagne kann schnell fade schmecken, wenn man mit Salz und Pfeffer geizt. Schmecke sowohl das Ragout als auch die Béchamelsauce ab, bevor du mit dem Schichten beginnst. Denk auch an die Muskatnuss in der Béchamel – sie ist kein optionales Extra, sondern ein wichtiger Geschmacksverstärker.
Variationen für jeden Geschmack
Die Gemüsegourmet-Variante: Wer es noch gesünder und farbenfroher mag, kann zwischen die Schichten ruhig noch zart gedünsteten Spinat, dünne Scheiben von Zucchini oder Paprikastreifen legen. Diese zusätzlichen Gemüsesorten harmonieren wunderbar mit dem Pilzragout und verleihen der Lasagne eine zusätzliche Dimension von Frische und Nährstoffen.
Die vegane Verführung: Für eine komplett pflanzliche Variante kannst du die Béchamelsauce mit einer guten pflanzlichen Milch (Hafer- oder Mandelmilch eignen sich hervorragend) zubereiten und anstelle von Käse Hefeflocken für eine käsige Note verwenden. Das Ergebnis ist überraschend cremig und vollmundig, ein echter Beweis dafür, dass Genuss keine tierischen Produkte braucht. Mehr dazu findest du auch in unseren Abendessen-Ideen.
Die festliche Entourage: Für einen besonderen Anlass kannst du das Ragout mit einem Schuss trockenen Weißweins verfeinern oder geräucherte Pilze für eine intensivere Note verwenden. Auch eine Schicht Trüffelcreme oder ein paar Tropfen Trüffelöl vor dem Servieren hebt die Lasagne auf ein luxuriöses Niveau, das selbst anspruchsvollste Gaumen beeindrucken wird.
Profi-Tipps für Pilz Lasagne
Neben den grundlegenden Schritten gibt es ein paar kleine Kniffe, die deine Pilz-Lasagne auf das nächste Level heben. Wenn du die Pilze vor dem Hacken kurz anröstest, intensiviert das ihren Geschmack enorm. Achte darauf, dass sie nicht zu feucht werden, um Schmiere zu vermeiden.
Ein weiterer Tipp: Verwende frische Pasta, wenn möglich. Sie ist zärtlicher im Biss und benötigt keine Vorbereitung, was den Prozess erheblich vereinfacht. Achte auf eine gute Qualität, die beim Backen nicht zerfällt.
Ich streue gerne eine kleine Schicht geriebenen Parmesan zwischen die Lagen, zusätzlich zu dem Gruyère oder Cheddar in der Béchamel. Das gibt der Lasagne eine zusätzliche salzig-nussige Tiefe, die man nicht missen möchte.
Und zum Schluss: Wenn du eine besonders knusprige Käsekruste möchtest, mische eine kleine Menge Semmelbrösel unter den Mozzarella, bevor du ihn über die Lasagne streust. Das sorgt für eine unwiderstehliche Textur.
Servier-Ideen für Pilz Lasagne
Anrichten & Dekoration
Das Servieren einer Lasagne ist fast so befriedigend wie das Essen selbst. Nimm dafür ein großes, flaches Messer und schneide rechteckige Portionen aus der warmen Lasagne. Die goldbraune, blubbernde Käseschicht sollte beim Anschneiden leicht brechen und die dampfende Füllung preisgeben. Ein paar frische Basilikumblätter als Garnitur bringen nicht nur Farbe auf den Teller, sondern auch eine leichte, aromatische Frische, die die Schwere des Gerichts ausbalanciert.
Passende Beilagen
Diese herzhafte Pilz-Lasagne verdient Begleiter, die ihren Charakter unterstreichen, ohne sie zu überdecken. Ein einfacher, knackiger grüner Salat mit einer leichten Balsamico-Vinaigrette ist die perfekte Ergänzung, um die Reichhaltigkeit der Lasagne auszugleichen. Dazu passt herrlich krosses,knuspriges Brot, ideal, um die letzte Spur Sauce vom Teller zu wischen. Eine kleine Auswahl an italienischen Antipasti – vielleicht marinierte Artischockenherzen oder sonnengetrocknete Tomaten – rundet das Menü geschmacklich ab.
Für besondere Anlässe
Diese Pilz-Lasagne ist mehr als nur ein Sonntagsessen. Sie ist ein Ausdruck von Liebe und Gastfreundschaft. Bei einem gemütlichen Beisammensein mit Freunden, einem Familienfest an einem kühlen Herbstabend oder als festliches Gericht während der Feiertage – sie kommt immer gut an. Ihre warme, umhüllende Natur macht sie zum perfekten Gericht, um besondere Momente zu schaffen und gemeinsam Erinnerungen zu sammeln.
Aufbewahrung & Lagerung
Reste richtig lagern
Sollten wider Erwarten Reste vorhanden sein, bewahre sie in einem gut verschließbaren luftdichten Behälter im Kühlschrank auf. Achte darauf, dass die Lasagne vollständig abgekühlt ist, bevor du sie abdeckst. So vermeidest du Kondensation und die Bildung von Feuchtigkeit, die die Qualität beeinträchtigen könnte. Im Kühlschrank hält sie sich problemlos 3-4 Tage.
Einfrieren
Pilz-Lasagne eignet sich auch hervorragend zum Einfrieren. Du kannst entweder einzelne Portionen oder eine ganze Auflaufform einfrieren. Wickle sie gut in Frischhaltefolie und dann in Aluminiumfolie ein, um Gefrierbrand zu vermeiden. So gelagert, behält sie ihre Qualität für gut zwei Monate.
Aufwärmen ohne Qualitätsverlust
Das Aufwärmen ist denkbar einfach. Am besten nimmst du die gekühlte oder aufgetaute Lasagne aus dem Kühlschrank (am besten über Nacht auftauen lassen) und erwärmst sie im vorgeheizten Ofen bei etwa 180°C für 30-40 Minuten. Decke sie während des Erwärmens mit Alufolie ab, um ein zu starkes Bräunen der Oberfläche zu verhindern. Die Folie nimmst du für die letzten Minuten ab, damit die Kruste wieder schön knusprig wird.
Häufig gestellte Fragen
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Welche Pilze sind am besten für meine Pilz-Lasagne?
Für eine geschmacksintensive Pilz-Lasagne empfehle ich eine Mischung aus frischen Champignons (braune oder weiße), Portobellos (für eine fleischigere Textur) und, wenn verfügbar, ein paar Steinpilze oder Kräuterseitlinge für ein intensiveres Aroma. Wichtig ist, dass die Pilze frisch sind und gut gereinigt werden. Ein schnelles Abspülen unter kaltem Wasser genügt, gefolgt von gründlichem Abtropfen und Trocknen. Vermeide bitte getrocknete Pilze für das Ragout, da sie die Textur des Gerichts beeinträchtigen können. Frische Pilze bringen das erdige Herzstück zur Geltung, das diese Lasagne so besonders macht.
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Wie sollte ich die Pilz-Lasagne am besten aufbewahren?
Am besten bewahrst du die Reste deiner köstlichen Pilz-Lasagne in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank auf. Stelle sicher, dass das Gericht vollständig abgekühlt ist, bevor du es abdeckst. Das verhindert die Bildung von Kondenswasser, das die Pasta aufweichen und die Qualität beeinträchtigen könnte. So gekühlt, hält sich die Lasagne problemlos für 3 bis 4 Tage, perfekt für die schnelle Mahlzeit zwischendurch. Wenn du sie einfrieren möchtest, ist das auch eine ausgezeichnete Option für eine längere Lagerung.
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Kann ich die Pilz-Lasagne für spezielle Ernährungsbedürfnisse anpassen?
Absolut! Diese Pilz-Lasagne ist wandelbar wie kaum ein anderes Gericht. Wenn du eine laktoseintolerante Person verköstigen möchtest, kannst du die Milch in der Béchamelsauce durch eine laktosefreie Variante oder eine gute pflanzliche Milch wie Hafer- oder Mandelmilch ersetzen. Anstelle von Käse kannst du auch vegane Käsealternativen verwenden oder Hefeflocken für eine käsige Note einarbeiten. Für eine glutenfreie Variante sind glutenfreie Lasagneblätter die einfachste Lösung. Es gibt auch viele Möglichkeiten, das Ragout durch zusätzliche Gemüsesorten wie Spinat oder Zucchini aufzupeppen, was die Lasagne nicht nur gesünder, sondern auch optisch ansprechender macht. Die Grundidee bleibt immer dieselbe: ein Genuss für alle. Mehr Inspiration für Nachspeisen und Hauptgerichte findest du auf unserer Seite.
Himmlische Pilz-Lasagne für den perfekten Familienabend
Eine köstliche Pilz-Lasagne, ideal für Familienabende, die selbst Gemüseverächter überzeugen wird. Diese Lasagne ist nicht nur ein vegetarischer Genuss, sondern wahres Comfort-Food, das mit einem herzhaften Pilzragout, zarten Schichten frischer Pasta und einer cremigen Béchamelsauce beeindruckt.
- Für das Ragout: 500 g Pilze (Champignons oder Steinpilze sind ideal), 1 Zwiebel, 2 Zehen Knoblauch, 2 EL Olivenöl, 2 EL Tomatenmark, 400 g Passata, 400 g gehackte Tomaten, 1 TL Worcestershire-Sauce, 1 TL Italienische Kräutermischung
- Für die Béchamelsauce: 50 g Butter, 50 g Allzweckmehl, 500 ml Milch, 100 g Gruyère oder Cheddar-Käse (frisch gerieben), 1 Prise Muskatnuss (frisch gerieben)
- Für die Lasagne: 12 Blätter Frische Lasagneblätter, 200 g Mozzarella-Käse, 1 TL Salz
- Kochen
- 1Ragu und Béchamel zubereiten: Hacke die Pilze und schwitze Zwiebel sowie Knoblauch in Olivenöl an. Füge die Pilze hinzu und koche sie, bis sie reduziert sind. Integriere die restlichen Ragu-Zutaten (Tomatenmark, Passata, gehackte Tomaten, Worcestershire-Sauce, Kräutermischung) und lasse alles eine Stunde köcheln. Für die Béchamel: Schmelze die Butter und füge das Mehl hinzu, um eine Roux zu bilden. Gieße unter ständigem Rühren langsam die heiße Milch dazu, bis die Mischung eindickt. Von der Hitze nehmen und geriebenen Käse, Muskatnuss und Salz einkehren.
- 2Lasagne backen: Heize deinen Ofen auf 200°C (390°F) vor, oder auf 180°C (350°F) für Umluftöfen. Beginne mit der Ragu-Mischung am Boden der Auflaufform. Wechsle nun zwischen Lasagneblättern, Ragu, Käse und Béchamel. Du kannst nach Wunsch auf 4 oder 6 Lagen variieren. Backe die Lasagne 20 Minuten abgedeckt. Füge dann den restlichen Käse (Mozzarella) hinzu und backe sie weitere 15 Minuten, bis sie goldbraun und knusprig ist. Lass sie 30 Minuten ruhen, bevor du sie servierst.
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