Saisonstart für Spargel: Was Sie über das leckere Gemüse wissen sollten






Spargel – Das Frühlingsgemüse der Götter

Es ist jener Hauch von Vorfreude, der sich jedes Jahr mit den ersten warmen Sonnenstrahlen auf der Haut bemerkbar macht. Ein leises Raunen in der Luft, das nichts mit dem Vogelgezwitscher zu tun hat, sondern mit dem Versprechen einer ganz besonderen Delikatesse. Der Duft von frisch gestochenem Spargel, der die ersten zarten Spitzen aus der Erde hebt, ist für mich wie ein kulinarischer Weckruf, der die lange Stille des Winters durchbricht.

Es ist dieser erste Biss in eine noch leicht warme, butterzarte Spargelstange, der die Erinnerungen an unbeschwerte Kindheitstage heraufbeschwört, als der Tisch meiner Großmutter stets liebevoll gedeckt war. Ein Gericht, das nicht nur den Magen füllt, sondern auch die Seele wärmt – das ist Spargel für mich.

Warum du dieses Rezept lieben wirst

  • Der Duft, der die Sinne verzaubert: Sobald die ersten Stangen das heiße Wasser berühren oder in der Pfanne brutzeln, entfaltet sich ein unwiderstehliches Aroma, das wie ein Magnet alle Neugierigen aus ihren Zimmern in die Küche lockt. Es ist ein Duft, der verspricht.
  • Die zarteste Textur, die auf der Zunge zergeht: Mit der richtigen Zubereitung gleitet der Spargel wie Seide über den Gaumen, ein zartes Knacken, gefolgt von einer samtigen Weichheit, die jede Faser verwöhnt.
  • Ein Hauch von Luxus auf dem Teller: Spargel ist nicht nur ein Gemüse, er ist ein Statement, ein Symbol für Frische und Saisonalität, das selbst den einfachsten Anlass in ein kleines Fest verwandelt.
  • Die Vielseitigkeit eines Champions: Ob als Hauptdarsteller pur, umhüllt von Sauce Hollandaise, als Begleiter zu zartem Fisch oder raffiniert in einem Risotto – Spargel passt sich jeder kulinarischen Laune an.
  • Ein Gruß aus der Natur: Jeder Bissen erinnert uns an die Kraft der Erde und die kurze, kostbare Spargelsaison, die wir jedes Jahr aufs Neue feiern und wertschätzen sollten.

Das brauchst du

Die Wahl der richtigen Zutaten ist bei Spargel entscheidend; man sagt, er sei ein sehr ehrliches Gemüse. Er verzeiht wenig, aber belohnt umso mehr, wenn man ihm die besten Grundlagen gibt. Die Qualität des Spargels selbst ist hier der Dreh- und Angelpunkt, aber auch Butter, Salz und ein Spritzer Zitrone können Wunder wirken, um seinen natürlichen Geschmack zu unterstreichen und zu verfeinern.

  • Frischer Spargel: Das A und O. Achte auf geschlossene, glänzende Spitzen und eine pralle Stange, die beim Aneinanderreiben leicht quietscht. Er sollte sich fest anfühlen und duften.
  • Gute Butter: Sie verleiht dem Spargel eine wunderbare Cremigkeit und ein leicht nussiges Aroma, das seine Süße unterstreicht.
  • Salz: Ein Muss, um die Aromen hervorzuheben und die natürliche Süße des Spargels zu betonen.
  • Eine Prise Zucker: Hilft, die leichte Bitterkeit auszugleichen und die Farbe des weißen Spargels zu erhalten.
  • Zitronensaft: Ein kleiner Spritzer am Ende sorgt für eine belebende Frische und verhindert, dass der weiße Spargel nachdunkelt.

Die genauen Mengenangaben findest du in den detaillierten Schritt-für-Schritt-Anleitungen weiter unten.

Die Geschichte hinter diesem Gericht

Spargel, dieses edle Gemüse, blickt auf eine lange und stolze Geschichte zurück, die Jahrtausende umspannt. Schon die alten Römer schätzten ihn nicht nur als Delikatesse, sondern auch für seine medizinischen Eigenschaften. Sie kannten die Kunst, ihn in den umliegenden Gärten zu kultivieren und ihn in ihren Festmählern zu servieren.

Mit der Zeit fand der Spargel seinen Weg in die Küchen Europas und entwickelte sich, besonders im deutschsprachigen Raum, zu einer Art Kultgemüse, das eine eigene Saison feiert. Die Art der Zubereitung hat sich über die Jahrhunderte gewandelt, von einfacher Kochkunst bis hin zu raffinierten Kreationen, doch der Respekt vor seiner zarten Natur ist geblieben.

Was den Spargel zeitlos macht, ist seine Fähigkeit, pur zu glänzen und dabei doch so vielseitig zu sein. Er verkörpert die Leichtigkeit des Frühlings und die Wertschätzung für vergängliche Köstlichkeiten. Seine feinen Aromen sind vergleichbar mit einem Spargel, dessen Geschmack man nur kurz im Jahr intensiv genießen kann.

So bereitest du Spargel zubereiten zu

Schritt 1: Der perfekte Spargel erwacht – Auswahl und Vorbereitung

Es beginnt alles mit der Auswahl. Wenn du im Supermarkt oder auf dem Markt stehst, nimm die Stangen in die Hand, fühle ihre Festigkeit. Glänzende, pralle Spitzen sind ein gutes Zeichen; wenn sie schon leicht geöffnet sind, ist der Spargel eventuell schon etwas älter und verliert schneller an Saftigkeit. Der Geruch sollte frisch und erdig sein, nicht muffig oder säuerlich.

Für den klassischen weißen Spargel ist das Schälen unerlässlich. Beginne immer von oben nach unten, um den zarten Kopf nicht zu beschädigen. Ein scharfer Sparschäler oder ein spezieller Spargelschäler sind dafür dein bester Freund. Lass etwa ein bis zwei Zentimeter des oberen Teils ungeschält, denn dort ist das Aroma am intensivsten. Die holzigen Enden schneidest du großzügig ab; diese sind zu zäh zum Essen, aber nicht wegwerfen! Sie sind die Basis für eine wunderbare Spargelsuppe.

Schritt 2: Die Magie des Kochens – Sanftes Garen für maximalen Geschmack

Nun kommt der Moment der Wahrheit: das Kochen. Viele schwören auf das Kochen in reichlich Salzwasser mit einer Prise Zucker und einem guten Stück Butter. Das Wasser sollte sprudelnd kochen, bevor du den vorbereiteten Spargel vorsichtig hineingibst. Binde die Stangen bei Bedarf mit einem Küchengarn zu kleinen Sträußen zusammen, damit sie gleichmäßig garen und sich nicht zu leicht zerbrechen. Ein Spritzer Zitronensaft im Kochwasser hilft, die helle Farbe des weißen Spargels zu bewahren. Für den grünen Spargel ist das Schälen meist nicht nötig, er gart auch schneller und intensiver im Geschmack.

Die Kochzeit ist entscheidend und variiert je nach Dicke der Stangen. Weiße Spargelstangen brauchen in der Regel zwischen 10 und 20 Minuten, grüner Spargel ist oft schon nach 5 bis 10 Minuten gar. Der Gabeltest ist hier dein bester Freund: Wenn du eine Stange auf eine Gabel legst und sie sich leicht biegt, aber nicht herunterhängt, ist sie perfekt al dente. Sie sollte sanften Widerstand bieten, aber nicht wabbelig sein.

Tipp: Experimentiere mit dem Garen im Dampf! Dabei bleiben mehr Vitamine und Aromen erhalten, da der Spargel nicht direkt im Wasser liegt. Ein Dampfgarer ist hierfür ideal, aber auch im Topf mit einem Dampfeinsatz gelingt es hervorragend.

Schritt 3: Die Pfanne ruft – Braten für einen Hauch von Röstaromen

Für alle, die es gerne etwas bissfester mögen oder den Spargel mit leicht gerösteten Akzenten genießen wollen, ist die Pfanne eine fantastische Alternative. Heize eine gute Menge Butter oder Olivenöl in einer weitläufigen Pfanne bei mittlerer bis hoher Temperatur an. Gib den vorbereiteten Spargel einfach hinein und lass ihn unter gelegentlichem Wenden für etwa 5 bis 10 Minuten braten, je nach Dicke. Er sollte eine leicht goldbraune Farbe annehmen und innen noch schön knackig sein.

Grüner Spargel eignet sich hierfür besonders gut, da er schneller gart und seine Farbe intensiviert. Du kannst ihn auch wunderbar mit etwas Knoblauch, Kräutern und einer Prise Chiliflocken verfeinern. Beachte, dass gebratener Spargel oft einen kräftigeren, erdigeren Geschmack entwickelt als gekochter.

Achtung: Achte darauf, die Pfanne nicht zu überladen. Wenn zu viel Spargel auf einmal hineingelangt, wird er eher gedünstet als gebraten. Lieber in zwei Durchgängen arbeiten.

Schritt 4: Ein Hauch von Raffinesse – Backen im Ofen

Für ein entspanntes Genusserlebnis ist der Backofen die perfekte Wahl. Hier kannst du den Spargel fast von alleine garen lassen. Lege die geschälten weißen Spargelstangen auf ein Backblech, beträufle sie mit gutem Olivenöl oder lege kleine Butterflocken darauf. Würze sie mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer. Für einen mediterranen Touch können noch ein paar Thymianzweige oder Knoblauchzehen mit auf das Blech.

Verpacke die Stangen locker in Pergamentpapier oder Alufolie, damit sie ihren Saft behalten und schonend garen. Bei etwa 180-200 Grad Ober-/Unterhitze braucht der Spargel je nach Dicke etwa 20 bis 30 Minuten. Grüner Spargel ist hier noch schneller: Mit Olivenöl, Salz und Pfeffer gewürzt, benötigt er bei gleicher Temperatur nur etwa 10 bis 15 Minuten und bleibt wunderbar knackig.

Tipp: Probiere es mal mit Parmesan! Mit frisch geriebenem Parmesan bestreut und kurz vor Ende der Backzeit in den Ofen geschoben, entwickelt der Spargel eine unwiderstehliche salzige Kruste.

Schritt 5: Die Krönung – Servieren mit den klassischen Begleitern

Nach all der Sorgfalt und Vorfreude kommt nun der Moment des Genusses. Ein perfekt zubereiteter Spargel verdient die besten Begleiter, um sein Aroma voll zur Geltung zu bringen. Die klassische Sauce Hollandaise, eine luftige, leicht säuerliche Emulsion aus Eigelb, Butter und Zitronensaft, ist ein ungeschlagener Partner, der die Süße des Spargels perfekt ergänzt. Zerlassene Butter ist eine einfachere, aber ebenso köstliche Wahl, die den reinen Spargelgeschmack hervorhebt.

Dazu reichen wir am liebsten kleine, festkochende Kartoffeln, die in ihrem eigenen Saft gekocht oder mit frischer Petersilie geschwenkt wurden. Ein Stück guter Schinken, sei es ein hauchdünner Serrano oder ein herzhafter Katenschinken, rundet das Ganze perfekt ab. Aber auch ein zartes Fischfilet oder ein mageres Schnitzel passen wunderbar dazu und machen die Mahlzeit zu einem wahren Festmahl, das die kurze Spargelsaison gebührend feiert.

Ein ehrlicher Tipp: Oft wird Spargel mit Beilagen überladen. Die wahre Magie liegt in der Einfachheit. Konzentriere dich auf wenige, hochwertige Komponenten, die den Spargel unterstützen, anstatt ihn zu überdecken.

Schritt 6: Die kleinen Extras – Verfeinerung und geschmackliche Akzente

Manchmal sind es die kleinen Details, die ein Gericht von gut zu außergewöhnlich machen. Wenn du deinen Spargel, egal wie du ihn zubereitet hast, noch ein wenig aufpeppen möchtest, gibt es unzählige Möglichkeiten. Ein paar geröstete Mandelblättchen, über den noch warmen Spargel gestreut, verleihen ihm eine nussige Textur. Frische Kräuter wie Dill, Schnittlauch oder Kerbel bringen zusätzliche Frische und Aroma mit sich.

Für Liebhaber von etwas mehr Würze kann eine Prise Muskatnuss oder ein Hauch von frisch geriebener Zitrone die süßlichen Noten noch hervorheben. Auch ein paar Tropfen hochwertiges Olivenöl, über den gebratenen oder gebackenen Spargel geträufelt, verleihen ihm eine tiefe, fruchtige Note. Sei mutig und experimentiere, denn Spargel ist ein wunderbarer Spielpartner für eine Vielzahl von Aromen.

Was ich dabei gelernt habe: Selbst wenn du denkst, Spargel sei langweilig, gib ihm eine Chance mit einer neuen Veredelung. Manchmal ist es nur ein unerwarteter Kräuter-Twist, der alles verändert.

Häufige Fehler – und wie du sie vermeidest

Fehler 1: Der Spargel wird zu weich gekocht. Dieses delikate Gemüse verzeiht gar nicht, wenn es zur Matscherei mutiert. Halte dich an den Gabeltest oder ein kurzes Timing. Ein Hauch von Biss, das sogenannte „al dente”, ist hier das Ziel. Denke daran, dass der Spargel auch nach dem Ende des Kochvorgangs noch leicht nachgart.

Fehler 2: Die Spargelreste landen im Müll. Die abgeschnittenen holzigen Enden und die Schalen sind eine Goldgrube für Geschmack! Koche sie mit etwas Wasser, einer Lorbeerblatt und vielleicht ein paar Pfefferkörnern aus. Dieser aromareiche Sud ist die perfekte Basis für eine unglaublich feine Spargelsuppe, die den vollen Genuss des Gemüses nutzt.

Fehler 3: Der Spargel ist bitter. Ein bitterer Geschmack kann auftreten, wenn der Spargel zu nah am Wurzelstock gestochen wurde oder bei sehr warmen Temperaturen wächst. Das ist nicht unbedingt ein Qualitätsmangel, aber es kann den Genuss trüben. Die gute Nachricht: Wenn du das bittere Ende großzügig abschneidest, sind die oberen, milderen Teile oft noch wunderbar genießbar.

Fehler 4: Man schält grünen Spargel, obwohl es nicht nötig ist. Grüner Spargel wächst über der Erde und entwickelt seine grüne Farbe durch Sonnenlicht. Seine Schale ist oft sehr zart und kann mitgegessen werden. Wenn du unsicher bist, teste einfach ein Stück. Ist es zart genug, brauchst du es nicht zu schälen. Falls doch, schäle ihn nur im unteren Drittel ganz dünn.

Variationen für jeden Geschmack

Für alle, die den Spargel mal anders genießen möchten, gibt es unzählige kreative Variationen. Eine vegane Variante gelingt beispielsweise, indem man statt Butter Olivenöl verwendet und Avocado oder eine Cashew-Creme als cremige Sauce anbietet. Grüner Spargel passt hervorragend zu aromatischem Risotto, verfeinert mit Zitrone und frischen Kräutern.

Eine Low-Carb-Variante könnte Spargelröllchen mit Räucherlachs und Frischkäse sein oder einfach Spargel, gebraten und mit Balsamico glasiert, als leichte Hauptspeise. Für einen festlichen Anlass eignet sich Spargel mit einem Kalbsschnitzel oder als edle Vorspeise mit pochiertem Ei und einer leichten Hollandaise auf getoastetem Baguette.

Auch als Gratn mit Schinken und Käse oder in einer cremigen Suppe mit Dill und Kräutern kann Spargel begeistern. Selbst als knackige Komponente in einem frischen Frühlingssalat, mit Erdbeeren und einem leichten Vinaigrette, macht grüner Spargel eine hervorragende Figur.

Profi-Tipps für Spargel zubereiten

1. Frische ist Trumpf: Kaufe Spargel möglichst regional und saisonal. Bauernmärkte sind hier oft die beste Adresse, da die Ware frisch gestochen und nicht lange transportiert wurde. Wenn du Spargel am Vortag kaufst, schlage ihn in ein feuchtes Leinentuch ein und lagere ihn im Gemüsefach des Kühlschranks.

2. Die Stangen zusammenbinden – aber richtig: Um sicherzustellen, dass alle Spargelstangen gleichmäßig garen, binde sie locker mit Küchengarn zu kleinen Bündeln. Vermeide zu festes Binden, damit das Wasser (oder der Dampf) gut an jede einzelne Stange gelangt und sie nicht zerquetscht werden.

3. Auf die Wasserqualität achten: Verwende für das Kochen von Spargel möglichst weiches Wasser, wenn du die Wahl hast. Hartes Wasser kann den Geschmack beeinträchtigen. Außerdem sind frische Kräuter wie Petersilie oder Dill im Kochwasser eine wunderbare Ergänzung, die dem Spargel ein feines Aroma verleiht.

4. Der “Quietsch-Test”: Wenn du unsicher bist, ob der Spargel wirklich frisch ist und die Schnittfläche vielleicht nur feucht gehalten wurde, reibe zwei Stangen aneinander. Wenn sie leicht quietschen, ist die Ware frisch und knackig. Dies ist ein guter Indikator für pralle, saftige Stangen.

5. Bruchspargel ist kein Makel: Für Suppen, Saucen oder Pürees ist Bruchspargel absolut perfekt. Er ist oft günstiger zu bekommen und hat denselben feinen Geschmack, nur die Optik ist anders. Nutze ihn, um dein Budget zu schonen und die Lebensmittelverschwendung zu reduzieren.

Servier-Ideen für Spargel zubereiten

Anrichten & Dekoration

Ein perfekt gekochter weißer Spargel verdient eine schlichte Eleganz. Arrangiere die Stangen fächerförmig auf einem warmen Teller. Gieße vorsichtig zerlassene Butter oder eine cremige Sauce Hollandaise darüber, sodass sie leicht über die Spitzen läuft. Ein paar frisch gehackte Petersilienblättchen oder Schnittlauchringe sorgen für einen frischen Farbakzent und eine subtile Kräuternote. Richte die Kartoffeln und den Schinken daneben an, sodass ein harmonisches Gesamtbild entsteht.

Passende Beilagen

Die klassischen Beilagen sind immer eine gute Wahl: Salzkartoffeln, am besten junge Kartoffeln, die ihre Süße noch durch die Schale entfalten, oder Petersilienkartoffeln, die mit frischem Grün veredelt werden. Dazu passt hervorragend ein Stück feiner Katenschinken oder leicht angebratener Bauchspeck. Wer es feiner mag, kann Pellkartoffeln mit Quark und Leinöl servieren, eine norddeutsche Spezialität, die wunderbar zur Spargelzeit passt. Auch ein leicht gebratenes Lachsfilet oder ein zartes Kalbsschnitzel sind kongeniale Partner, die das Frühlingserlebnis auf dem Teller abrunden. Für eine vegetarische Variante sind pochiert oder Rühreier mit frischen Kräutern eine köstliche Option.

Für besondere Anlässe

Spargel ist das Essen für feierliche Momente im Frühling. Er passt perfekt zu Ostern, wo er als edle Vorspeise oder Hauptgang glänzt. Ein romantisches Abendessen zu zweit gewinnt mit einem Spargelgericht an Eleganz, sei es als pochiertes Ei auf Spargelbeet oder als dezenter Gang bei einem mehrteiligen Menü. Auch Muttertag ist eine ideale Gelegenheit, die Mama mit diesem Frühlingsklassiker zu verwöhnen – eine Geste der Wertschätzung, die zeigt, dass man sich Zeit genommen hat.

Aufbewahrung & Lagerung

Reste richtig lagern

Wenn von deinem köstlichen Spargel etwas übrig bleibt, ist das kein Grund zur Sorge. Bewahre die zubereiteten Reste im Kühlschrank auf. Am besten in einem luftdichten Behälter oder gut abgedeckt mit Frischhaltefolie. Dort halten sie sich problemlos für ein bis zwei Tage und behalten dabei noch einen Großteil ihres Geschmacks und ihrer Textur.

Einfrieren

Spargel lässt sich grundsätzlich auch einfrieren, allerdings mit einer kleinen Einschränkung: Die Konsistenz wird nach dem Auftauen oft etwas weicher. Wenn du Spargel einfrieren möchtest, schäle und blanchiere ihn kurz (etwa 2-3 Minuten in kochendem Wasser) und schrecke ihn danach in eiskaltem Wasser ab. So behält er seine Farbe und einen Teil seiner Struktur. Gut abgetropft und portionsweise in Gefrierbeutel oder -dosen verpackt, hält er sich so für etwa 6 bis 8 Monate.

Aufwärmen ohne Qualitätsverlust

Das Aufwärmen von Spargel erfordert etwas Fingerspitzengefühl, um die besten Ergebnisse zu erzielen. Die schonendste Methode ist das Erhitzen im Dampf – entweder in einem Dampfgarer oder über einem Topf mit kochendem Wasser. Alternativ kannst du ihn kurz in etwas Butter oder Wasser in der Pfanne erwärmen. Vermeide die Mikrowelle, da sie den Spargel oft gummiartig und ungleichmäßig erwärmt. Auch hier gilt: Nicht zu lange erwärmen, um ein Zerfallen zu verhindern.

Häufig gestellte Fragen

  1. Wie erkenne ich wirklich frischen Spargel, wenn ich ihn kaufe?

    Frischer Spargel hat geschlossene, glänzende Spitzen, die nicht schlapp aussehen. Die Stangen müssen sich prall und fest anfühlen und beim Aneinanderreiben leicht quietschen. Ein frischer, erdiger Geruch ist ebenfalls ein gutes Zeichen. Vermeide Spargel mit trockenen, braunen oder matschigen Schnittflächen; diese sind meist schon älter oder wurden falsch gelagert. Wenn du die Möglichkeit hast, frage den Verkäufer, wann der Spargel gestochen wurde.

  2. Warum wird weißer Spargel violett, wenn er dem Licht ausgesetzt ist, und wie kann ich das verhindern?

    Der weiße Spargel wächst unter der Erde und wird vor Sonnenlicht geschützt, um seine helle Farbe zu behalten und den milden Geschmack zu entwickeln. Sobald er dem Licht ausgesetzt ist, beginnt die Pflanze mit der Fotosynthese, und der Spargel wird leicht violett oder grün. Um den typisch weißen Farbton zu erhalten, ist es wichtig, dass du die Stangen nach dem Kochen möglichst wenig dem Licht aussetzt. Gitternetzfolie oder ein Küchentuch können hier helfen. Ein Spritzer Zitronensaft im Kochwasser unterstützt diesen Effekt ebenfalls.

  3. Ich habe gehört, Spargel sei gut zur Entwässerung. Stimmt das, und hat er Nebenwirkungen?

    Ja, es stimmt, Spargel wirkt harntreibend und hat dadurch eine leicht entwässernde Wirkung. Das liegt an bestimmten Inhaltsstoffen wie Asparagin. Dies kann bei einer gesunden Person vorteilhaft sein und zur allgemeinen Entgiftung beitragen. Allerdings kann diese Wirkung auch dazu führen, dass der Urin einen stärkeren Geruch entwickelt, was aber völlig harmlos ist. Bei bestimmten Erkrankungen wie Nierenproblemen oder Gicht sollte Spargel jedoch nur in Maßen genossen werden, da er Purine enthält, die den Harnsäurespiegel beeinflussen können.



Spargel Zubereitung – Klassisch Gekocht

Spargel Zubereitung – Klassisch Gekocht

Ein einfaches Rezept für klassisch gekochten Spargel, der die Basis für viele weitere Gerichte bildet. Erfahren Sie, wie Sie die Frische des Spargels erkennen und ihn richtig zubereiten.

4.8 from 347 reviews
Prep Time 15 Minuten
Cook Time 20 Minuten
Total Time 35 Minuten
Servings 4 Portionen
Course:Abendessen Cuisine:Deutsch Vegetarisch Calories:16 kcal By:ELENA
Servings
  • 1 kg weißer oder grüner Spargel
  • 1 Teelöffel Salz
  • 1 Teelöffel Zucker
  • 1 Esslöffel Butter
  • Optional: Etwas Zitronensaft
  • Kochen
  1. 1Spargel schälen: Weißen oder violetten Spargel mit einem Spargelschäler oder Sparschäler von oben nach unten schälen, den Kopf auslassen. Grünspargel muss oft nicht geschält werden, nur die unteren holzigen Enden abschneiden.
  2. 2Enden abschneiden: Die holzigen Enden des Spargels großzügig abschneiden. Tipp: Spargelschalen und -enden eignen sich hervorragend für eine aromatische Spargelsuppe.
  3. 3Bündeln (optional): Den geschälten Spargel mit Küchengarn zu Bündeln schnüren, damit er gleichmässiger gart.
  4. 4Wasser vorbereiten: In einem großen Topf ausreichend Wasser zum Kochen bringen. Geben Sie Salz, etwas Zucker und die Butter hinzu. Optional etwas Zitronensaft für weißeren Spargel.
  5. 5Kochen: Die Spargelbündel vorsichtig in das kochende Wasser geben. Je nach Dicke weiße oder violette Stangen 10 bis 20 Minuten kochen. Grüner Spargel benötigt nur 5 bis 10 Minuten.
  6. 6Garprobe: Der Spargel sollte 'al dente' sein. Stechen Sie mit einer Messerspitze in eine Stange oder legen Sie sie auf eine Gabel. Sie sollte sich leicht biegen, aber nicht herunterhängen.
  7. 7Servieren: Den gegarten Spargel abtropfen lassen und warm servieren.
Category:Abendessen Cuisine:Deutsch Vegetarisch
Carbohydrates 3g
Protein 2g
Fat 0g
Saturated Fat 0g
Fiber 2g
Sugar 0g
Sodium 2mg
Cholesterol 0mg

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Spargel kann nach dem Kochen wieder aufgewärmt werden, da er nitratarm ist. Er schmeckt hervorragend zu zerlassener Butter, Sauce Hollandaise, Kartoffeln, Schinken oder auch Fisch und Lamm.
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