Cream of Asparagus Soup
Der Duft von frisch geschnittener Erde und dem ersten warmen Sonnenstrahl – das ist für mich Frühling. Und kein Gericht verkörpert dieses Gefühl besser als eine cremige Spargelsuppe, die das Aroma des Bodens aufnimmt und in flüssiges Gold verwandelt. Es ist ein Geschmack, der mich unweigerlich in meiner Kindheit zurückversetzt, zu langen Nachmittagen im Garten meiner Großeltern, wo wir mit roten Wangen und aufgeweckten Augen den frisch gestochenen Spargel bestaunten.
Diese Erinnerung ist mehr als nur eine Nostalgie; sie ist eine Einladung, einen Moment zu teilen, der die Einfachheit der Natur feiert und sie in einer Form präsentiert, die Herz und Seele wärmt. Es ist das leise Versprechen von Frische und Erneuerung, eingehüllt in eine samtige Textur, die auf der Zunge zergeht wie ein Hauch von Frühling.
Warum du dieses Rezept lieben wirst
- Erwachen der Sinne: Sobald die Zwiebeln sanft in der Butter und dem Öl schmoren, steigt ein süßlich-würziges Aroma auf, das die Vorfreude auf den Hauptakteur – den Spargel – nur noch verstärkt.
- Cremigkeit ohne Reue: Diese Suppe zaubert ein vollmundiges Mundgefühl, das man normalerweise nur von Sahnecremesuppen kennt, verzichtet aber gänzlich auf schwere Milchprodukte und setzt stattdessen auf die natürliche Textur des Spargels und cremigen Joghurt.
- Frische-Explosion: Die Kombination aus frischer Zitrone, Dill und Basilikum gibt dem Gericht eine lebendige Frische, die perfekt mit der erdigen Süße des Spargels harmoniert und jeden Löffel zu einem Frühlingserlebnis macht.
- Zeitlose Eleganz: Auch wenn die Zubereitung unkompliziert ist, strahlt diese Suppe eine Raffinesse aus, die sie zu einem perfekten Auftakt für ein festliches Abendessen oder zu einem luxuriösen Mittagessen macht.
- Make-Ahead-Champion: Sie lässt sich wunderbar vorbereiten, was sie zur idealen Wahl für gesellige Runden macht, bei denen man sich lieber den Gästen widmen möchte als ständig am Herd zu stehen.
Das brauchst du
Die Magie, die in dieser Suppe steckt, beginnt mit der Qualität der Zutaten. Wenn der Spargel frisch und knackig ist, trägt er nicht nur seinen charakteristischen Geschmack bei, sondern auch die natürliche Süße und die feinen Ballaststoffe, die für die samtige Cremigkeit sorgen. Achte bei der Auswahl auf schlanke bis mittelstarke Stangen – sie sind zarter und weniger holzig, was den Kochprozess und das Endergebnis maßgeblich beeinflusst.
- Frischer Spargel: Das Herzstück jeder Spargelsuppe, idealerweise dünn bis mittelstark, um die samtigste Textur zu gewährleisten.
- Gute Butter und Olivenöl: Für das sanfte Anschwitzen der Aromaten, das den Grundstein für den tiefen Geschmack legt.
- Aromatische Zwiebeln und Knoblauch: Sie bilden die duftende Basis, die dem Gericht Tiefe und Komplexität verleiht, ohne den Spargel zu überdecken.
- Hochwertige Hühner- oder Gemüsebrühe: Sie liefert die Flüssigkeit und eine subtile Geschmacksdimension, die die Aromen des Spargels hervorhebt.
- Frische Kräuter (Dill & Basilikum): Ein Hauch von Grün und Frische, der die erdigen Noten aufhellt und dem Gericht eine lebendige Note gibt.
- Griechischer Joghurt: Er sorgt für die luxuriöse Cremigkeit, ohne die leichte und frische Anmutung zu beeinträchtigen; wähle eine Variante mit höherem Fettgehalt für die beste Textur.
- Zitronensaft: Ein Spritzer Säure, der die Aromen intensiviert und ihnen eine unerwartete Helligkeit verleiht.
- Frisch geriebener Parmesan: Verleiht eine nussige Tiefe und eine zusätzliche Schicht an Umami-Geschmack, die dem Ganzen die Krone aufsetzt.
Die genauen Mengenangaben und Details findest du wie immer in der detaillierten Rezeptkarte am Ende des Artikels.
Die Geschichte hinter diesem Gericht
Die Idee einer rein pürierten Spargelsuppe hat ihren Ursprung in der französischen Küche, wo man schon seit langem die feinen Aromen von Gemüse in samtige Konsistenzen verwandelt. Die Kreation einer “Crème d’asperges” war oft ein Zeichen von saisonaler Raffinesse, serviert in feinen Restaurants, um die kurze Spargelsaison gebührend zu feiern.
Doch über die Jahre hat sich dieses Gericht weiterentwickelt und ist aus den Sterneküchen in die heimischen Kochtöpfe gewandert, wo es eine ehrlichere, bodenständigere Form angenommen hat. Moderne Interpretationen verzichten oft auf die klassische Mehlschwitze und Sahne, um eine leichtere, gesündere Variante zu schaffen, die den puren Geschmack des Spargels in den Vordergrund stellt.
Was diese Suppe zeitlos macht, ist ihre Fähigkeit, sich anzupassen und dennoch ihren Kern zu bewahren. Sie ist ein Spiegelbild der Natur – rein, essenziell und doch voller Überraschungen. Der Spargel selbst, mit seiner kurzlebigen Saison, ist ein Symbol für Vergänglichkeit und Genuss, und seine Verwandlung in eine Suppe ist eine Hommage an diese flüchtigen Momente des Frühlings.
So bereitest du Spargelsuppe zu
Schritt 1: Die duftende Seele bildet sich
Der erste und vielleicht wichtigste Schritt für eine geschmacksintensive Spargelsuppe ist das sanfte Anschwitzen der Zwiebeln. Hier geht es nicht darum, sie goldbraun zu rösten und ihnen karamellisierte Röstaromen zu entlocken, sondern sie eher zu “dünsten” oder “weich zu dünsten”. Dies geschieht bei mittlerer bis niedriger Hitze, oft in einer Mischung aus Butter und Olivenöl.
Die Zwiebeln werden glasig, weich und entwickeln eine natürliche Süße. Dieses langsame Dünsten setzt ihre zuckerhaltigen Bestandteile frei, die eine subtile, aber tiefgründige Süße zur Suppe beisteuern. Wenn die Zwiebeln fast weich sind, wird der fein gehackte Knoblauch hinzugefügt und nur kurz mit angeschwitzt, bis er duftet – eine Minute reicht oft aus, um seine Aromen zu entfalten, ohne dass er bitter wird.
Achtung: Achte darauf, dass die Hitze nicht zu hoch ist, sonst verbrennt der Knoblauch schnell und hinterlässt einen unangenehmen Geschmack. Der rote Pfefferflocken, falls verwendet, wird ebenfalls kurz mit angeschwitzt, um sein leicht pikantes Aroma freizusetzen und die ganze Komposition abzurunden.
Schritt 2: Der Spargel trifft auf Brühe
Nun ist der Moment gekommen, den Star des Gerichts zu begrüßen. Der gut vorbereitete Spargel – die holzigen Enden sind bereits entfernt – wird zum angedünsteten Zwiebel-Knoblauch-Gemisch gegeben. Gib nun die Hühner- oder Gemüsebrühe hinzu, so dass der Spargel gerade bedeckt ist. Fügen Sie die getrockneten Kräuter, Salz und frisch gemahlenen Pfeffer hinzu.
Die Flüssigkeit wird zum Kochen gebracht und dann die Hitze reduziert, sodass das Ganze sanft köchelt. Ein Deckel auf dem Topf sorgt dafür, dass die Wärme zirkuliert und der Spargel gleichmäßig gart. Hier ist Geduld gefragt; es geht darum, eine Zartheit zu erreichen, bei der der Spargel leicht mit einer Gabel anzestochbar ist, aber keinesfalls zerfällt.
Tipp: Wenn du einen besonders intensiven Spargelgeschmack wünschst, kannst du die Spargelspitzen separat blanchieren und sie später als Garnitur verwenden, um ihre frische Textur und Farbe zu bewahren. Sie werden dann nicht mitgekocht, sondern erst am Ende beiseitegelegt.
Etwa 30 Minuten Kochzeit sind in der Regel ausreichend, abhängig von der Dicke des Spargels. Überprüfe zwischendurch die Konsistenz. Ein zu langes Kochen kann dazu führen, dass der Spargel seine leuchtend grüne Farbe verliert und seine feinen Aromen verfliegen.
Schritt 3: Die Magie des Pürierens
Jetzt wird die Suppe in eine verführerisch cremige Konsistenz verwandelt. Sollte ein leistungsstarker Standmixer zur Verfügung stehen, ist dies der bevorzugte Weg für eine seidig-glatte Textur. Arbeitsweise in Portionen – überfülle den Mixer nie, denn heiße Flüssigkeiten können sich ausdehnen und gefährliche Dampftaschen bilden.
Öffne die Belüftungskappe des Mixers oder nimm die kleine Mittelkappe heraus und bedecke die Öffnung mit einem gefalteten Küchentuch. Dies ermöglicht es dem Dampf zu entweichen und verhindert, dass sich ein gefährlicher Druck aufbaut. Beginne auf niedriger Stufe zu mixen und steigere langsam die Geschwindigkeit, bis die Suppe vollständig püriert und glatt ist. Es sollte keine Fasern oder Stückchen mehr zu sehen sein.
Wenn du keinen leistungsstarken Mixer hast, kannst du auch einen Stabmixer verwenden. Arbeite auch hier in Portionen, indem du den Stabmixer über einer Seite des Topfes bewegst, bis die gesamte Suppe püriert ist. Dies kann etwas länger dauern und die Textur ist vielleicht nicht ganz so seidig, aber das Ergebnis wird dennoch sehr befriedigend sein.
Wichtig: Die reine, pürierte Spargelmasse ist der Schlüssel zur Cremigkeit. Hier spielt die Qualität des Spargels eine entscheidende Rolle. Wenn du einen besonders feinen Geschmack und eine besonders glatte Textur wünschst, kannst du die pürierte Suppe nochmals durch ein feines Sieb streichen, um eventuell verbliebene Fasern zu entfernen.
Schritt 4: Die Aromen vereinen sich
Nachdem die Suppe nun die gewünschte cremige Textur hat, wird sie zurück in den Topf gegossen. Nun ist der Zeitpunkt gekommen, die verbleibenden Geschmacksrichtungen hinzuzufügen, die die Suppe zu einem wahren Meisterwerk machen. Die Hitze wird nun wieder auf niedrigste Stufe gestellt, nur um die Suppe warm zu halten und die letzten Zutaten zu integrieren.
Zuerst wird der frisch geriebene Parmesan hinzugefügt. Rühre ihn langsam ein, bis er vollständig geschmolzen ist und sich mit der Suppe verbunden hat. Sein nussiger Geschmack und seine leichte Salzigkeit werden den Spargelgeschmack auf eine neue Ebene heben. Achte darauf, dass du wirklich frisch geriebenen Parmesan verwendest, da bereits geriebene Varianten oft Trennmittel enthalten und nicht so gut schmelzen.
Als Nächstes kommen die frischen Kräuter ins Spiel: fein gehackter Dill und Basilikum. Füge sie hinzu, nachdem der Parmesan geschmolzen ist, damit ihr frisches Aroma erhalten bleibt und nicht durch zu langes Kochen verfliegt. Rühre sie behutsam unter.
Tipp: Wenn du getrocknete Kräuter verwendest (etwa 1 Teelöffel von jedem), gib sie bereits während des Simmerns im zweiten Schritt zur Suppe, damit sie ihre Aromen abgeben können. Frische Kräuter sind jedoch unersetzlich für diese letzte Frischheitsnote.
Schritt 5: Der finale Schliff – Säure und Cremigkeit
Der letzte Schritt zur Perfektion besteht darin, die Säure und die zusätzliche Cremigkeit einzubringen. Nimm den Topf vom Herd, um sicherzustellen, dass der Joghurt nicht gerinnt oder die Suppe zu stark erhitzt wird. Der Spritzer Zitronensaft bringt eine herrliche Frische und belebt die gesamte Geschmackspalette.
Gib nun den griechischen Joghurt hinzu. Rühre ihn langsam und gründlich unter, bis er sich vollständig mit der Suppe verbunden hat und eine samtige Konsistenz entsteht. Der Joghurt verleiht der Suppe eine zusätzliche Cremigkeit und eine leichte, angenehme Säure, die den Spargelgeschmack wunderbar ausbalanciert, ohne dass die Suppe säuerlich schmeckt.
Wichtig: Verwende für dieses Gericht unbedingt einen griechischen Joghurt mit mindestens 2% Fett, besser noch Vollfett. Magere Joghurtvarianten neigen dazu, bei Erwärmung zu gerinnen und die Suppe zu trennen. Der Joghurt sollte nicht kochend heiß werden, daher ist es ratsam, ihn erst vom Herd zu nehmen.
Schmecke die Suppe nun noch einmal ab und passe Salz, Pfeffer oder auch die Säure mit etwas mehr Zitronensaft an, falls nötig. Deine Spargelsuppe ist nun bereit, die Sinne zu verwöhnen.
Häufige Fehler – und wie du sie vermeidest
Fehler 1: Holzigkeit und faserige Textur durch unzureichende Vorbereitung. Der häufigste Grund für eine unangenehm faserige Spargelsuppe sind die holzigen Enden, die nicht gründlich genug entfernt wurden, oder die Verwendung von zu dicken Spargelstangen. Biege den Spargel und suche den Bruchpunkt, um die holzigen Enden abzubrechen. Alternativ kannst du alle Stangen auf einer Schneidebrett an der Bruchstelle gleichmäßig abschneiden. Dies sorgt für eine samtige Konsistenz.
Fehler 2: Bitterkeit durch Überkochen oder falsche Spargelauswahl. Einige Spargelsorten können von Natur aus bitter sein, oder der Kochprozess beeinflusst die Bitterkeit negativ. Wähle dünne bis mittelstarke Spargelstangen, die eine natürliche Süße aufweisen. Garen Sie den Spargel nur, bis er zart ist, aber nicht zerkocht. Das gründliche Kochen im Sud hilft, die Bitterkeit zu reduzieren, während ein Spritzer Zitrone am Ende die Aromen ausgleicht.
Fehler 3: Geronnener Joghurt durch falsche Handhabung. Die Zugabe von fettarmem oder normalem Joghurt zu einer heißen Suppe kann dazu führen, dass die Proteine gerinnen und die Suppe eine unschöne, grieselige Textur bekommt. Verwende immer griechischen Joghurt mit mindestens 2% Fettgehalt und gib ihn erst hinzu, wenn die Suppe vom Herd genommen wurde oder nur noch leicht warm ist. Langsames Einrühren verhindert das Gerinnen.
Fehler 4: Mangelnde Tiefe durch flüchtige Aromen. Wenn du nur getrocknete Kräuter verwendest oder die Aromaten (Zwiebeln, Knoblauch) zu kurz andünstest, fehlt der Suppe eine grundlegende Geschmackstiefe. Nimm dir Zeit für das Anschwitzen der Zwiebeln, bis sie weich und süßlich sind, und verwende nach Möglichkeit frische Kräuter für die letzte Phase des Kochens, um ihr volles Aroma zu erhalten.
Variationen für jeden Geschmack
Veganer Genuss: Für eine rein pflanzliche Variante ersetze die Butter durch hochwertiges veganes Margarineöl oder Kokosöl und verwende statt Hühnerbrühe eine kräftige Gemüsebrühe. Anstelle von griechischem Joghurt kannst du cremiges Cashewmus oder eine pflanzliche Sauerrahm-Alternative einrühren. Der Parmesan wird weggelassen oder durch eine vegane Parmesan-Alternative, eventuell mit Hefeflocken für einen käsigen Geschmack, ersetzt.
Festliche Spargelsuppe mit Trüffel: Hebe diese Suppe auf ein neues Level, indem du am Ende der Zubereitung einen Teelöffel hochwertiges Trüffelöl unterrührst. Das erdige, luxuriöse Aroma des Trüffels harmoniert fantastisch mit dem Spargel und verleiht dem Gericht eine exquisite Note, die perfekt für besondere Anlässe ist.
Spargelsuppe mit einer leichten Schärfe: Für Liebhaber von etwas mehr Kick kannst du die Menge der roten Pfefferflocken im ersten Schritt leicht erhöhen oder am Ende eine Prise Cayennepfeffer hinzufügen. Auch fein gehackte, frische Chili kann eine interessante Säure und Schärfe mitbringen, wenn sie mit den Zwiebeln angedünstet wird.
Profi-Tipps für Spargelsuppe
Reste der Spargelspitzen als Garantie für Frische: Hebe vor dem ersten Kochen einige der schönsten Spargelspitzen auf. Blanchiere diese kurz in kochendem Wasser, schrecke sie sofort in Eiswasser ab, um die Farbe zu fixieren, und verwende sie dann als elegante und geschmackvolle Garnitur. So hast du immer einen visuellen und geschmacklichen Anker zum frischen Spargel.
Die Kunst des “Anschwitzens” meisterhaft beherrschen: Das langsame Dünsten der Zwiebeln ist entscheidend. Verwende einen Topf mit dickem Boden und halte die Hitze niedrig. Die Zwiebeln sollen weich und süßlich werden, ohne Farbe anzunehmen. Dies erfordert etwa 10-15 Minuten Geduld, zahlt sich aber im Geschmack vielfach aus.
Nicht zu viel köcheln lassen – das Geheimnis der Farbe: Die leuchtend grüne Farbe ist ein Markenzeichen einer perfekten Spargelsuppe. Um diese zu bewahren, solltest du den Spargel nur so lange köcheln lassen, bis er zart, aber noch lebendig ist. Eine Überkochzeit führt zu einem dumpfen Grün und schwächt den Geschmack.
Die feine Balance der Säure: Zitronensaft ist ein Muss, aber die Menge ist entscheidend. Füge ihn am Ende hinzu und schmecke ab. Er soll die Aromen hervorheben und die erdige Süße ausbalancieren, nicht die Suppe sauer machen. Ein kleiner Spritzer kann einen großen Unterschied machen, also beginne vorsichtig.
Servier-Ideen für Spargelsuppe
Anrichten & Dekoration
Eine Tasse dieser samtigen Spargelsuppe duftet bereits verlockend, aber mit dem richtigen Anrichten wird sie zum optischen Genuss. Ein dünner Strahl gutes Olivenöl, vorsichtig über die Oberfläche geträufelt, erzeugt ein schönes Muster und fügt eine leichte Fruchtigkeit hinzu. Frische Kräuter wie Dill oder Schnittlauch, fein gehackt, bringen Farbe und Frische.
Auch ein Löffel cremiger griechischer Joghurt oder ein Klecks Crème fraîche kann eine visuelle und geschmackliche Tiefe bieten. Wenn du im Schritt der Zubereitung Spargelspitzen für die Garnitur reserviert hast, platziere ein paar davon elegant in der Suppe. Frisch geriebener Parmesan, der über die Oberfläche gestreut wird, vollendet das Bild.
Passende Beilagen
Diese Spargelsuppe eignet sich hervorragend als leichter Auftakt für ein raffiniertes Abendessen oder als eigenständiges leichtes Gericht. Sie harmoniert wunderbar mit knusprigem Brot, wie z.B. hausgemachten Grissini oder einem Sauerteigbrot, das sich perfekt zum Dippen eignet. Dazu passt ein leichter Grünzeugsalat oder ein frischer Gartensalat mit einer leichten Vinaigrette.
Für ein herzhafteres Mittagessen lässt sie sich gut mit einem gegrillten Käsesandwich kombinieren, bei dem die Cremigkeit der Suppe das knusprige Brot ergänzt. Ein kleiner, grüner Salat mit leicht säuerlichem Dressing wäre ebenfalls eine ausgezeichnete Ergänzung.
Für besondere Anlässe
Diese Spargelsuppe ist eine elegante Wahl für besondere Anlässe, sei es ein Abendessen am Valentinstag, ein frühlingshaftes Ostermahl oder ein Geburtstagsbrunch. Ihre zarte Farbe und ihr feiner Geschmack machen sie zu einem passenden Begleiter für festliche Menüs. Sie lässt sich zudem gut vorbereiten, was den Stress an einem besonderen Tag reduziert und mehr Zeit für die Gäste ermöglicht.
Denke an ein Menü, das die Frische des Frühlings widerspiegelt. Die Suppe als erster Gang, gefolgt von einem leichten Fischgericht oder einem zarten Lammfilet, und abgerundet mit einem leichten Dessert wie Erdbeeren mit Balsamico würde ein unvergessliches kulinarisches Erlebnis schaffen.
Aufbewahrung & Lagerung
Reste richtig lagern
Hast du einmal zu viel von dieser köstlichen Spargelsuppe gekocht – was selten vorkommt –, lässt sie sich wunderbar aufbewahren. Fülle die abgekühlte Suppe in luftdichte Behälter. Im Kühlschrank hält sie sich problemlos für bis zu 4 Tage.
Wenn die Suppe im Kühlschrank fester wird, ist das ganz normal. Kurz vor dem Servieren kann sie durch die Zugabe eines kleinen Schusses Milch oder Brühe wieder in die gewünschte Konsistenz gebracht werden. Achte darauf, dass die Behälter sauber sind, um die Haltbarkeit zu maximieren.
Einfrieren
Diese Spargelsuppe ist frostfreundlich und eine ausgezeichnete Option für die Vorratsküche. Befolge dazu die Anleitung zur Zubereitung genau und achte besonders auf die Verwendung von griechischem Joghurt mit höherem Fettgehalt. Lasse die Suppe vollständig abkühlen, bevor du sie in gefriergeeignete Behälter oder wiederverschließbare Gefrierbeutel füllst.
Fülle die Behälter nicht bis zum Rand, da sich die Suppe beim Gefrieren ausdehnen kann. Beschrifte die Behälter mit dem Inhalt und dem Einfrierdatum. So kannst du sie bis zu drei Monate lagern und bei Bedarf eine gesunde und köstliche Mahlzeit zur Hand haben.
Aufwärmen ohne Qualitätsverlust
Das Aufwärmen ist denkbar einfach. Die einfachste Methode ist auf dem Herd. Gib die gekühlte oder aufgetaute Suppe in einen Topf und erwärme sie bei niedriger bis mittlerer Hitze langsam. Rühre gelegentlich um, um ein Anbrennen zu verhindern, und gib bei Bedarf einen Schuss Milch oder Brühe hinzu, um die Konsistenz anzupassen.
Auch die Mikrowelle ist eine schnelle Option. Gib die Suppe in eine mikrowellengeeignete Schüssel, decke sie ab und erwärme sie in Intervallen von etwa einer Minute, dabei zwischendurch umrühren. Passe die Zeit der Menge an und achte darauf, dass die Suppe durchgehend und nicht zu heiß erwärmt wird, um die cremige Textur zu erhalten.
Häufig gestellte Fragen
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Kann ich auch tiefgefrorenen Spargel für die Suppe verwenden?
Ja, das ist absolut möglich! Wenn du gefrorenen Spargel verwendest, achte darauf, dass er gut abgetropft ist, bevor du ihn zu den angedünsteten Zwiebeln gibst. Die Kochzeit kann sich möglicherweise um ein paar Minuten verlängern, da der gefrorene Spargel etwas länger braucht, um gar zu werden. Achte auf die gleiche Konsistenz – er sollte zart, aber nicht verkocht sein, bevor du ihn pürierst. Die Farbe und der Geschmack können minimal variieren, aber das Ergebnis wird dennoch köstlich sein.
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Meine Spargelsuppe schmeckt etwas bitter, was kann ich dagegen tun?
Eine leichte Bitterkeit kann auf verschiedene Faktoren zurückzuführen sein, aber es gibt Abhilfe. Erstens, stelle sicher, dass du die holzigen Enden des Spargels gründlich entfernt hast, da diese oft einen bitteren Geschmack haben. Zweitens, verwende lieber dünnere bis mittelstarke Spargelstangen, da diese in der Regel süßer sind. Drittens, das langsame Anschwitzen der Zwiebeln und der finale Spritzer Zitronensaft sind entscheidend, um Bitterkeit auszugleichen. Wenn die Suppe dennoch zu bitter ist, kannst du versuchen, einen Teelöffel Honig oder etwas mehr geriebenen Parmesan einzurühren, um die Süße und den Umami-Geschmack zu intensivieren.
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Wie mache ich die Suppe noch cremiger, ohne Sahne zu verwenden?
Das Geheimnis der Cremigkeit liegt in der natürlichen Stärke des Spargels selbst, die beim Pürieren freigesetzt wird. Der griechische Joghurt (mit höherem Fettgehalt!) ist hier ein weiterer wichtiger Faktor, der eine seidige Textur verleiht. Wenn du eine noch intensivere Cremigkeit wünschst, kannst du zusätzlich eine kleine gekochte Kartoffel mitpürieren, die der Suppe eine zusätzliche Stärke und Cremigkeit verleiht, ohne den Geschmack zu verfälschen. Achte auch darauf, dass du die Suppe ausreichend lange und mit ausreichend Kraft pürierst, um die feinsten Partikel zu erhalten.
Cremige Spargelsuppe
Diese cremige Spargelsuppe ist gesund, reichhaltig und kommt ganz ohne Sahne aus. Sie ist einfach zuzubereiten, lässt sich gut vorbereiten und schmeckt als Vorspeise, leichtes Mittag- oder Abendessen. Ein Frühlingsgenuss in jeder Löffel!
- 2 EL gesalzene Butter
- 1 EL Olivenöl
- 2 mittlere gelbe Zwiebeln, gehackt
- 4-6 Knoblauchzehen, gehackt
- Prise Chiliflocken
- 2 Bund Spargel (ca. 900g), holzige Enden entfernt, in ca. 2,5 cm große Stücke geschnitten
- 4 Tassen (ca. 950ml) fettarme Hühnerbrühe (oder Gemüsebrühe)
- 1/2 TL Salz
- 1/4 TL Pfeffer
- 1/4 TL getrockneter Thymian
- 1 EL frischer Dill, gehackt
- 1 EL frisches Basilikum, gehackt (oder
- 1 TL getrocknet)
- 1/2 Tasse frisch geriebener Parmesan
- 2 EL frisch gepresster Zitronensaft
- 1/2 Tasse griechischer Joghurt (2% oder Vollfett, fettfreier Joghurt kann gerinnen)
- Kochen
- 1Butter und Olivenöl bei mittlerer Hitze in einem Topf oder Schmortopf zerlassen. Gehackte Zwiebeln hinzufügen und unter häufigem Rühren etwa 10 Minuten weich dünsten. Knoblauch und Chiliflocken hinzufügen und 30 Sekunden mitdünsten.
- 2Spargel, Hühnerbrühe, getrockneten Thymian, Salz und Pfeffer hinzufügen. Zum Kochen bringen, dann die Hitze reduzieren und zugedeckt etwa 30 Minuten köcheln lassen, oder bis der Spargel zart ist.
- 3Die Suppe portionsweise in einen Mixer geben und pürieren, bis sie glatt ist. Vorsicht: Lassen Sie den Dampf entweichen, damit die Suppe nicht explodiert (Füllkappe entfernen und mit einem Küchentuch abdecken).
- 4Die pürierte Suppe zurück in den Topf geben und die Hitze auf niedrige Stufe stellen. Parmesan und frische Kräuter hinzufügen und unterrühren, bis der Parmesan geschmolzen ist.
- 5Vom Herd nehmen und den Zitronensaft glatt einrühren, dann den griechischen Joghurt unterrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und servieren.
