Pfannkuchen – einfaches Grundrezept

Der Duft von frisch gebratenen Pfannkuchen – er ist mehr als nur ein Geruch. Er ist eine warme Umarmung an einem kühlen Morgen, ein Versprechen von Gemütlichkeit an einem regnerischen Nachmittag.

Ich erinnere mich noch genau an die Sonntage meiner Kindheit, wenn das Geräusch des Klapperns von Pfannen und der süßliche Geruch von Teig die ganze Wohnung erfüllte. Es war ein Zeichen, dass der Tag nicht wie jeder andere sein würde, sondern einer, der im Zeichen von Genuss und Beisammensein stand.

Warum du dieses Rezept lieben wirst

  • Tröstende Vertrautheit: Jeder Bissen erinnert an die sorglosen Tage der Kindheit, als das größte Problem darin bestand, sich zwischen Apfelmus und Zimt & Zucker zu entscheiden.
  • Unendliche Vielfalt: Ob die süße Verführung mit Früchten und Sahne oder die herzhafte Variante mit Käse und Schinken – dieses Grundrezept ist die Leinwand für deine kulinarischen Träume.
  • Zeitlose Einfachheit: Mit wenigen Handgriffen zauberst du ein Gericht, das seit Jahrhunderten Menschen begeistert und dennoch nie altmodisch wirkt.
  • Der Sprudel-Trick: Ein kleiner Schuss Mineralwasser im Teig sorgt für eine unerwartete Leichtigkeit und eine Fluffigkeit, die perfekt zum Genuss einlädt.
  • Familienfreundlich: Dieses Pfannkuchen-Rezept ist so wandelbar, dass es die unterschiedlichsten Gelüste am Familientisch befriedigt – ein garantierter Erfolg bei Groß und Klein.

Das brauchst du

Die wahre Magie der Pfannkuchen liegt in ihrer unscheinbaren Einfachheit und der Qualität der wenigen, aber essenziellen Zutaten.

  • Weizenmehl (Type 405): Das Rückgrat jedes guten Pfannkuchens, sorgt für die perfekte Bindung und eine zarte Textur, die auf der Zunge zergeht.
  • Vollmilch: Verleiht dem Teig eine cremige Konsistenz und einen runden, vollmundigen Geschmack, der durch nichts zu ersetzen ist.
  • Eier: Sie sind die kleinen Helferlein, die dem Teig Struktur geben und dafür sorgen, dass er beim Backen nicht auseinanderfällt.
  • Sprudelwasser: Geheimnisvoll und doch so wirkungsvoll – die Kohlensäure sorgt für die zauberhafte Fluffigkeit, die einen guten Pfannkuchen ausmacht.
  • Salz: Eine winzige Prise, die die Aromen der anderen Zutaten hervorhebt und dem Teig eine subtile Tiefe verleiht.
  • Pflanzenöl: Das unscheinbare Werkzeug zum Ausbacken, das sicherstellt, dass jeder Pfannkuchen goldbraun und ansehnlich wird.

Die Mengenangaben für all diese wundervollen Zutaten findest du später in der detaillierten Rezeptkarte.

Die Geschichte hinter diesem Gericht

Pfannkuchen sind keine Erfindung der modernen Küche. Ihre Wurzeln reichen tief in die Geschichte zurück, weit in eine Zeit, als der Gedanke an raffinierten Zucker noch eine ferne Vorstellung war.

Schon im 15. Jahrhundert kannten unsere Vorfahren ähnliche Gerichte, die aus einfachen Grundzutaten wie Mehl, Milch und Eiern zubereitet wurden. Diese frühen Variationen waren oft deftiger und dienten als nahrhafte Mahlzeit, die den bäuerlichen Alltag begleitete.

Über die Jahrhunderte hinweg haben sich die Pfannkuchen stetig weiterentwickelt und sind in den verschiedensten Kulturen zu Hause geworden. Von der hauchdünnen Crêpe in Frankreich bis zum fluffigen Pancake in Amerika – jeder hat seine eigene Interpretation, doch die Seele des einfachen, wärmenden Gerichts bleibt bestehen.

Was diese Speise so zeitlos macht, ist ihre unglaubliche Vielseitigkeit. Sie ist eine leere Leinwand, die darauf wartet, mit süßen oder herzhaften Köstlichkeiten gefüllt zu werden, und passt sich jedem Anlass, jeder Stimmung und jedem Geschmack perfekt an.

So bereitest du Pfannkuchen Rezept zu

Schritt 1: Die Basis legen – das Geheimnis der perfekten Verbindung

Alles beginnt mit Mehl und Milch. Wenn du eine besonders feine Textur wünschst, siebe das Mehl, um sicherzustellen, dass keine Klümpchen deinen Weg ins Glück versperren. Gib dann das Mehl und eine Prise Salz in eine ausreichend große Schüssel, die das spätere Rühren erleichtert.

Nun gib nach und nach die Milch hinzu. Beginne langsam, damit das Mehl nicht anfängt zu stauben, und rühre mit einem Handmixer oder Schneebesen kräftig, bis eine glatte, dickflüssige Masse entsteht. Hier liegt der erste Schlüssel zur Fluffigkeit: Eine gute Verbindung der Grundzutaten.

Schritt 2: Die Eier bringen Leben – Stabilität und Struktur im Teig

Nachdem Mehl und Milch eine harmonische Partnerschaft eingegangen sind, ist es Zeit für die Eier. Schlage die Eier einzeln auf und gib sie nacheinander zur Mehl-Milch-Mischung. Rühre erneut kräftig, bis die Masse homogen ist und eine leicht cremigere Konsistenz annimmt.

In diesem Stadium ist es auch der perfekte Moment, den Schuss Sprudelwasser hinzuzufügen. Dieses kleine Geheimnis sorgt für die unvergleichliche Luftigkeit, die deine Pfannkuchen später auszeichnen wird. Es ist dieser Moment, in dem der Teig die ersten Anzeichen von Leichtigkeit zeigt, kurz bevor er zur Ruhe kommt.

Tipp: Wenn du sichergehen möchtest, dass keine Teigreste am Schneebesen oder am Schüsselrand haften, kannst du mit einem Silikonspatel nachhelfen und alles einmal sauber abschaben.

Schritt 3: Die Ruhepause – Geduld, die sich auszahlt

Jetzt wird der Teig zum Genießer. Gib ihm mindestens zehn Minuten Zeit, um sich im Kühlschrank zu entspannen. Diese Ruhephase ist entscheidend, denn sie erlaubt dem Mehl, die Flüssigkeit vollständig aufzunehmen und das Gluten zu entwickeln.

Diese kleine Auszeit verwandelt den flüssigen Teig in eine etwas dickere, aber immer noch geschmeidige Masse. Wenn du mehr Zeit hast, kannst du den Teig sogar bis zu 24 Stunden im Voraus zubereiten – er wird nur noch besser und gut durchgerührt entfaltet er sein volles Potenzial.

Achtung: Wenn du den Teig über Nacht im Kühlschrank lässt, denke daran, ihn vor dem Backen noch einmal gut durchzurühren. Manche Zutaten setzen sich gerne ab, und wir wollen eine gleichmäßige Konsistenz für jeden einzelnen Pfannkuchen.

Schritt 4: Die Verwandlung – Goldbraun in der Pfanne

Nun beginnt der eigentliche Tanz des Backens. Erhitze eine beschichtete Pfanne auf mittlerer bis hoher Stufe. Ein guter Indikator ist, wenn ein Wassertropfen, den du hineingibst, sofort zischt und verdampft. Gib nun etwa einen Teelöffel Pflanzenöl oder ein Stück Butterschmalz in die heiße Pfanne.

Nimm eine Schöpfkelle voll Teig und gieße sie in die Mitte der heißen Pfanne. Schwenke die Pfanne sofort leicht, damit sich der Teig gleichmäßig bis zum Rand verteilt und einen schönen, runden Pfannkuchen bildet. Der Duft, der nun aufsteigt, ist der erste Vorgeschmack auf das, was kommt.

Der entscheidende Moment: Achte auf die Oberfläche. Sobald sie nicht mehr glänzt und keine flüssigen Teigstellen mehr sichtbar sind, ist der Pfannkuchen bereit zum Wenden. Das dauert in der Regel etwa eine Minute.

Schritt 5: Der Moment des Umdrehens – Geschick und Vertrauen

Mit einem Pfannenwender gleitest du vorsichtig unter eine Seite des Pfannkuchens. Hebe ihn leicht an, um zu prüfen, ob er sich gut vom Boden löst. Dann drehe ihn mit einer fließenden Bewegung um und lass ihn einfach fallen.

Sollte er beim Wenden leicht geknickt sein, kannst du ihn mit dem Pfannenwender noch etwas zurechtdrücken. Die Rückseite benötigt nur noch etwa 30 Sekunden, um die perfekte goldbraune Farbe zu erreichen.

Ein ehrlicher Tipp: Der allererste Pfannkuchen ist oft ein bisschen wie eine Generalprobe. Die Pfanne hat sich noch nicht ganz an die Temperatur und die Teigmenge gewöhnt. Lass dich davon nicht entmutigen, er dient als wertvolle Lektion für die folgenden, perfekten Exemplare!

Schritt 6: Warmhalten und Stapeln – Die Kunst der Fortsetzung

Wenn du eine größere Runde Pfannkuchen für die ganze Familie zubereitest, ist es eine gute Idee, die fertigen Pfannkuchen warmzuhalten. Lege die gebackenen Pfannkuchen einfach übereinander auf einen ofenfesten Teller und stelle diesen bei etwa 60°C Umluft in den warmgehaltenen Backofen.

So bleiben sie schön warm und saftig, ohne ihre Frische zu verlieren, bis alle am Tisch sitzen und bereit sind, zugreifen zu dürfen. Kein Pfannkuchen muss länger auf seinen Einsatz warten!

Was ich dabei gelernt habe: Ich fülle meine Pfannkuchen gerne erst, wenn sie gebraten sind. Das gibt jedem die Freiheit, seine eigene Kreation zusammenzustellen, und verhindert, dass süße Füllungen den Teig zu stark durchnässen.

Schritt 7: Servieren und Genießen – Der Höhepunkt des Mahls

Nun liegen sie da, goldbraun und duftend, bereit, ihre Reise zu den unterschiedlichsten Köstlichkeiten anzutreten. Ob du sie nun faltest oder zu einer Rolle formst, hängt ganz von deiner persönlichen Vorliebe ab. Mein Teig ist flexibel genug für beides!

Das Fehlen von Zucker im Grundteig eröffnet dir eine Welt der Möglichkeiten. Du kannst den Pfannkuchen ganz nach deinen Wünschen belegen oder füllen. Es ist dieser Moment der Kreation, der ein einfaches Gericht zu einem persönlichen Erlebnis macht.

Lass es dir schmecken! Dies ist nicht nur ein Rezept, es ist eine Einladung, Erinnerungen zu schaffen und die kleinen Freuden des Lebens zu genießen.

Häufige Fehler – und wie du sie vermeidest

Fehler 1: Den Teig nicht ruhen lassen. Wenn du den Teig sofort nach der Zubereitung in die Pfanne gibst, hat das Mehl keine Zeit, die Flüssigkeit richtig aufzunehmen. Das Ergebnis sind oft zähe, wenig fluffige Pfannkuchen, die nicht die gewünschte Konsistenz erreichen.

Fehler 2: Die Pfanne ist entweder zu heiß oder zu kalt. Eine zu heiße Pfanne verbrennt die Außenseite, bevor das Innere richtig durchgebacken ist. Eine zu kalte Pfanne lässt den Teig zu langsam stocken, was zu blassen, ungleichmäßig gebackenen Pfannkuchen führt. Finde die goldene Mitte!

Fehler 3: Zu viel oder zu wenig Teig in die Pfanne. Wenn du zu viel Teig nimmst, werden die Pfannkuchen unnötig dick und schwer. Zu wenig Teig ergibt dünne, fast zerbrechliche Exemplare, die schwer zu wenden sind. Die richtige Menge ist entscheidend für die perfekte Dicke.

Fehler 4: Angst vor dem Wenden. Viele scheuen den Moment des Wendens. Sie warten nicht lange genug, bis die Oberfläche gestockt ist, oder versuchen es mit unzureichendem Schwung. Das Ergebnis sind oft zerbrochene Pfannkuchen, die zwar immer noch schmecken, aber optisch nicht überzeugen.

Variationen für jeden Geschmack

Vegane Pfannkuchen: Ersetze die Vollmilch einfach durch dein Lieblings-Pflanzengetränk wie Hafer-, Mandel- oder Sojamilch. Der Teig wird dadurch leicht verändert, aber die Fluffigkeit bleibt erhalten, und du zauberst eine rein pflanzliche Leckerei.

Fruchtig-frische Variante: Gib eine Handvoll frischer Blaubeeren oder dünne Bananenscheiben direkt in den Teig, bevor er in die Pfanne kommt. Das sorgt für süße Überraschungen und eine wunderbare Saftigkeit in jedem Bissen.

Herzhafte Genussmomente: Integriere fein gehackte Kräuter wie Schnittlauch oder Petersilie direkt in den Teig für eine raffinierte Note. Dieser Teig ist dann die perfekte Basis für herzhafte Füllungen wie Käse, gebratenes Gemüse oder Lachs.

Profi-Tipps für Pfannkuchen Rezept

Die richtige Pfanne: Eine gute Antihaftbeschichtung ist das A und O. Wenn die Beschichtung intakt ist, kleben die Pfannkuchen kaum an und lassen sich mühelos wenden.

Das Fett spielt eine Rolle: Butterschmalz verleiht den Pfannkuchen ein herrlich nussiges Aroma, während neutrales Pflanzenöl eine hohe Hitzebeständigkeit bietet und nicht so schnell verbrennt.

Ruhezeit ist Königin: Nimm dir die Zeit für die Ruhephase des Teigs. Sie ist entscheidend für die Textur und sorgt für fluffigere Ergebnisse, als du es dir vorstellen kannst.

Variable Hitze: Beginne mit mittlerer Hitze und passe sie bei Bedarf an. Lieber etwas länger bei moderater Hitze backen als zu schnell bei zu hoher Temperatur, um ein Verbrennen zu vermeiden.

Das erste Exemplar: Sei nicht enttäuscht, wenn der erste Pfannkuchen nicht perfekt wird. Er ist oft ein Indikator dafür, ob die Pfanne die richtige Temperatur hat und du die Teigmenge richtig einschätzt.

Servier-Ideen für Pfannkuchen Rezept

Anrichten & Dekoration

Ein Stapel goldbrauner Pfannkuchen ist schon für sich ein Kunstwerk. Du kannst sie klassisch aufeinander schichten und mit Puderzucker bestäuben, oder sie zu charmanten Röllchen falten und auf einem Teller anrichten.

Für eine besonders ansprechende Optik kannst du frische Beeren, eine Kugel Vanilleeis oder einen Klecks geschlagene Sahne hinzufügen. Ein Tupfen Karamellsauce oder ein Hauch Zimt kann das Ganze abrunden und macht die Präsentation noch verlockender.

Passende Beilagen

Die süße Seite kennt keine Grenzen: Apfelmus, eine hausgemachte Marmelade, frische Früchte der Saison, oder ein cremiger Topfen sind klassische Begleiter, die jeden Pfannkuchen zu einem kleinen Genussmoment machen. Wer es ganz dekadent mag, greift zu Nutella oder einer warmen Schokoladensauce.

Für die herzhafte Variante sind geriebener Käse, mitgebratene Speckstreifen, Pilzrahm, oder frischer Lachs mit Frischkäse eine hervorragende Wahl. Auch eine einfache Tomaten-Mozzarella-Kombination passt wunderbar, besonders wenn Kräuter im Teig verwendet wurden. Entdecke doch auch unsere cremigen Parmesan Nudeln, die eine tolle herzhafte Alternative darstellen könnten, wenn du etwas Deftiges suchst.

Für besondere Anlässe

Ein Pfannkuchen-Brunch ist immer eine gute Idee für gemütliche Wochenenden oder als besonderes Highlight an Feiertagen. Für Geburtstage oder Familienfeiern kannst du eine “Pfannkuchen-Bar” einrichten, an der sich jeder seine eigene Kreation zusammenstellen kann.

Auch als leichtes Abendessen, wenn es schnell gehen muss, oder als süßer Abschluss eines Menüs – Pfannkuchen sind universell einsetzbar. Wenn Gäste kommen, könnten sie sich über eine süße Variante mit frischen Früchten und einem Hauch Minze freuen.

Aufbewahrung & Lagerung

Reste richtig lagern

Sollte wider Erwarten doch einmal Pfannkuchen übrig bleiben, lagere sie an einem kühlen Ort und gut abgedeckt. Am besten eignen sich dafür Frischhaltedosen oder ein verschließbarer Behälter.

So bleiben sie im Kühlschrank bis zu zwei bis drei Tage frisch und behalten ihre angenehme Konsistenz. Kalt sind sie übrigens auch ein toller Snack für zwischendurch.

Einfrieren

Eine fantastische Möglichkeit, immer eine Portion Pfannkuchen zur Hand zu haben, ist das Einfrieren. Du kannst den rohen Teig portionsweise in Gefrierbeuteln einfrieren. Lagere ihn dann maximal ein bis zwei Monate.

Alternativ kannst du auch fertige Pfannkuchen einfrieren. Trenne sie dafür mit Backpapier voneinander, damit sie später leichter zu entnehmen sind. Auch hier gilt: Maximal ein bis zwei Monate lagern.

Aufwärmen ohne Qualitätsverlust

Um eingefrorene oder gekühlte Pfannkuchen wieder aufzuwärmen, hast du mehrere Optionen. Im Backofen bei etwa 100°C Umluft für fünf bis zehn Minuten werden sie wieder herrlich warm und behalten ihre Textur. Eine Minute in der Mikrowelle bei 600 Watt tut es für den schnellen Hunger.

Für eine besonders schonende Erwärmung kannst du die Pfannkuchen über Nacht im Kühlschrank auftauen lassen. Wenn du den Teig eingefroren hast, lasse ihn ebenfalls über Nacht im Kühlschrank auftauen und rühre ihn vor der Zubereitung gut durch.

Häufig gestellte Fragen

  1. Was ist das Geheimnis hinter richtig fluffigen Pfannkuchen?

    Die Fluffigkeit kommt aus mehreren Quellen. Erstens ist die Ruhezeit des Teigs unerlässlich. Sie ermöglicht es dem Gluten, sich zu entwickeln und die Zutaten sich zu verbinden, was eine stabilere Struktur schafft. Zweitens: Der Sprudelwasser-Trick! Die Kohlensäure im Mineralwasser bildet kleine Luftbläschen im Teig, die beim Backen expandieren und den Pfannkuchen herrlich leicht machen. Und nicht zuletzt spielt die richtige Backtemperatur eine Rolle: Nicht zu heiß, damit er durchgaren kann, aber heiß genug, um die Luftbläschen zu aktivieren und eine schöne Kruste zu bilden.

  2. Warum kleben meine Pfannkuchen trotz gutem Öl immer wieder an der Pfanne?

    Das Phänomen ist frustrierend, aber oft mit ein paar einfachen Ursachen erklärbar. Eine der häufigsten Ursachen ist eine abgenutzte oder minderwertige Antihaftbeschichtung der Pfanne. Wenn du viel mit Metallutensilien in der Pfanne hantierst, kann diese beschädigt werden. Achte bei der Wahl deiner Pfanne auf Qualität und verwende idealerweise nur Holz- oder Silikonutensilien. Auch eine zu geringe Menge an Fett kann dazu führen, dass der Pfannkuchen klebt, selbst wenn die Beschichtung gut ist. Wenn du unsicher bist, gib lieber einen kleinen zusätzlichen Klecks Öl oder Butterschmalz in die Pfanne, bevor der Teig hineinkommt. Manchmal kann auch ein Pfannkuchen, der noch zu flüssig ist, am Boden haften bleiben. Warte wirklich, bis die Oberfläche durchgestockt ist, bevor du ihn wendest.

  3. Kann ich den Pfannkuchenteig auch ohne Sprudelwasser zubereiten? Was passiert dann?

    Ja, du kannst den Pfannkuchenteig auch ohne Sprudelwasser zubereiten. Die Pfannkuchen werden dann aber tendenziell etwas weniger fluffig und etwas dichter in der Konsistenz sein. Der Sprinkleffekt des Sprudelwassers ist entscheidend für die Luftigkeit. Wenn du kein Sprudelwasser zur Hand hast, kannst du versuchen, die Pfannkuchen mit einem zusätzlichen Ei oder einem etwas längeren Rühren der Zutaten aufzulockern. Es ist jedoch ein kleiner Trick, der einen merklichen Unterschied in der Textur macht, den viele Hobbyköche von ihren Großmüttern kennen. Das Ergebnis wird immer noch lecker sein, aber vielleicht fehlt dieses gewisse Quäntchen Leichtigkeit, das den Pfannkuchen zum perfekten Genuss macht.

Einfaches Grundrezept für fluffige Pfannkuchen

Einfaches Grundrezept für fluffige Pfannkuchen

Fluffigen Pfannkuchen kann niemand widerstehen: Ob süß oder herzhaft – mit meinem Rezept gelingen sie dir sicher! Wenn der kleine Hunger zuschlägt und jeder im Haushalt Lust auf etwas anderes hat, sind Pfannkuchen die perfekte Lösung! Mein einfaches Pfannkuchen-Rezept aus Mehl, Eiern, Milch und etwas Sprudelwasser ist schnell gemacht und lässt sich ganz an deinen Geschmack anpassen – ideal für ein gemütliches Mittagessen, ein entspanntes Frühstück mit der Familie oder wenn der schnelle Hunger kommt. Fluffig, lecker und immer ein Hit bei Groß und Klein!

4.8 from 209 reviews
Prep Time 5 Minuten
Cook Time 10 Minuten
Total Time 15 Minuten
Servings 5 Portionen
Course:Dinner Cuisine:German Vegetarisch Calories:212 kcal By:ELENA
Servings
  • 150 g Weizenmehl - Type 405 (alternativ Dinkelmehl Type 630)
  • 250 ml Vollmilch - mit 3,5 % oder 3,8 % Fett
  • 3 Eier - Größe M oder L
  • 1 EL Mineralwasser/Sprudelwasser - Classic, also viel Sprudel
  • 1 Prise Salz
  • 5 TL Pflanzenöl (Sonnenblumenöl oder Rapsöl) - alternativ Butterschmalz
  • Kochen
  1. 1Zuerst vermengst du für mein Pfannkuchen-Rezept 150 g Mehl, 1 Prise Salz sowie 250 ml Milch mit den Quirlen des Handrührers oder der Küchenmaschine, bis alles gut vermengt ist und nahezu keine Klümpchen mehr da sind.
  2. 2Anschließend rührst du die 3 Eier unter, bis sich die Masse gut vermengt hat sowie 1 EL Mineralwasser (macht den Teig fluffiger).
  3. 3Jetzt lässt du den Pfannkuchenteig ca. 10 Minuten im Kühlschrank ruhen, damit das Mehl schön aufquellen kann und der Teig etwas eindickt.
  4. 4Für das Braten der Pfannkuchen nimmst du eine beschichtete Pfanne in beliebiger Größe, erhitzt darin ca. 1 TL Pflanzenöl oder Butterschmalz auf mittlerer / hoher Stufe (bzw. 7 von 9), gibst beliebig viel Pfannkuchenteig hinein und schwenkst die Pfanne etwas, damit der Teig bis zum Rand läuft.
  5. 5Der Pfannkuchen sollte durchstocken (ca. 1 Minute), das bedeutet, bis kein roher, flüssiger Teig mehr an der Oberfläche vorhanden ist.
  6. 6Danach wendest du den Pfannkuchen am besten mit einem Pfannenwender.
  7. 7Noch ca. 30 Sekunden backen.
  8. 8Wenn er fertig ist, aus der Pfanne nehmen und für den nächsten Pfannkuchen wieder etwas Öl in die Pfanne geben. Das ist ganz wichtig.
  9. 9Die fertigen Pfannkuchen kannst du auf einem Teller im warmen Backofen bei 60 °C warm halten.
  10. 10Da der Teig des Pfannkuchens keine Süße enthält, kannst du ihn mit herzhaften oder süßen Zutaten füllen und servieren.
Category:Dinner Cuisine:German Vegetarisch
Carbohydrates 24 g
Protein 9 g
Fat 9 g

Keywords: Pfannkuchen, Eierkuchen, Palatschinken, Plinsen, Crêpes, Pancakes, Kaiserschmarrn, Soufflé Pancakes, Grundrezept, einfach, schnell, süß, herzhaft, backen, kochen

Der Teig sollte mindestens 10 Minuten ruhen (im Kühlschrank). Ergibt bei mir ca. 5-6 Pfannkuchen bei einer Pfanne mit ca. 26 cm Durchmesser und einer Suppenkelle mit etwa 100-125 ml Fassungsvermögen. Der erste Pfannkuchen gewinnt meiner Erfahrung nach keinen Schönheitspreis, bis die Hitze der Pfanne und der Pfannkuchenteig ein eingespieltes Team sind.
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🤍

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