Spargel Cordon Bleu Rezept – Knusprig & Einfach – Noras Kreationen
Es war ein grauer Novemberabend, der Duft von gebräunter Butter und frisch gebratenem Spargel erfüllte die kleine Küche meiner Großmutter. Die Spargelsaison war längst vorbei, doch sie hatte immer eine Möglichkeit gefunden, dieses Frühlingsgemüse auf zauberhafte Weise neu zu interpretieren. Dieses Mal war es Spargel Cordon Bleu, ein Gericht, das ich bis dahin nur aus Erzählungen kannte.
Der Anblick war unwiderstehlich: goldbraun panierte Stangen, aus denen leicht geschmolzener Käse und ein Hauch von Schinken hervorlugten. Es war der Moment, in dem ich verstand, dass Kochen mehr ist als nur eine Abfolge von Schritten; es ist das Schaffen von Erinnerungen und das Teilen von Liebe in essbarer Form.
Spargel Cordon Bleu
Spargel Cordon Bleu ist ein knuspriges Frühlingsgericht mit zartem weißen und grünen Spargel, umwickelt mit Schinken und geschmolzenem Käse, paniert und goldbraun gebraten. Dieses einfache Rezept kombiniert saisonalen Spargel mit einer knusprigen Panade und eignet sich perfekt als Hauptgericht während der Spargelsaison.
- 8 Stangen weißer Spargel
- 8 Stangen grüner Spargel
- 16 Scheiben Schnittkäse (z. B. Gouda)
- 16 Scheiben Schinken
- 60 g Mehl
- 2 Eier
- 1 EL Milch
- 60 g Semmelbrösel
- 2–3 EL Öl oder Butter zum Braten
- Braten
- 1Den Spargel gründlich waschen. Weißen Spargel schälen und bei beiden Sorten die holzigen Enden abschneiden.
- 2Einen großen Topf mit Wasser zum Kochen bringen und den weißen Spargel etwa 10–15 Minuten bissfest garen. Grünen Spargel erst in den letzten Minuten hinzufügen.
- 3Den Spargel aus dem Wasser nehmen, gut abtropfen lassen und kurz abkühlen lassen.
- 4Jede Spargelstange mit einer Scheibe Käse und einer Scheibe Schinken umwickeln.
- 5Eier mit der Milch in einer Schüssel verquirlen.
- 6Die umwickelten Spargelstangen zuerst im Mehl wenden.
- 7Anschließend in die Ei-Milch-Mischung tauchen.
- 8Danach in den Semmelbröseln wälzen, bis alles gleichmäßig paniert ist.
- 9Öl oder Butter in einer Pfanne erhitzen und die Spargelröllchen bei mittlerer Hitze rundherum goldbraun ausbacken.
- 10Alternativ können die Spargel Cordon Bleu in der Heißluftfritteuse bei 180 °C etwa 10 Minuten knusprig gebacken werden.
- 11Vor dem Servieren kurz auf Küchenpapier abtropfen lassen.
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Warum du dieses Rezept lieben wirst
- Ein Hauch von Frühling, das ganze Jahr über: Auch wenn Spargel seine Hochsaison im Frühling hat, holt dieses Gericht mit seinem Aroma die Sonne auf deinen Teller, egal zu welcher Jahreszeit.
- Textur-Symphonie: Stell dir vor: Das knackige Äußere, das auf der Zunge zergeht, gefolgt von der zarten Süße des Spargels und der cremigen Umarmung von geschmolzenem Käse und einem herzhaften Hauch Schinken.
- Eleganz mit Einfachheit: Dieses Gericht sieht aus, als käme es direkt aus einem Gourmet-Restaurant, doch die Zubereitung ist überraschend unkompliziert und verzeiht auch kleine Ausrutscher.
- Geschmackliche Tiefe, die überrascht: Die Kombination aus dem erdigen Spargel, dem salzigen Schinken und dem milden Käse, umhüllt von knuspriger Panade, ist eine Geschmacksexplosion, die lange in Erinnerung bleibt.
- Ein Fest für die Sinne: Schon beim Braten erfüllen betörende Düfte die Küche – ein Versprechen auf den Genuss, der gleich folgt.
Das brauchst du
Das Geheimnis eines herausragenden Spargel Cordon Bleu liegt in der Qualität der einzelnen Komponenten. Wenn du auf frischen, knackigen Spargel, gut gereiften Käse und aromatischen Schinken achtest, legst du den Grundstein für ein Gericht, das auch die anspruchsvollsten Gaumen erfreuen wird. Jede Zutat spielt eine Schlüsselrolle in diesem kulinarischen Meisterwerk.
- Weißer Spargel: Seine zarte, süßliche Note bildet die ideale Basis und hält dem kräftigen Aroma von Schinken und Käse stand.
- Grüner Spargel: Bringt eine etwas kräftigere, leicht nussige Intensität mit, die perfekt mit der Panade harmoniert.
- Schnittkäse (z. B. Gouda): Der heimliche Star der Füllung – sein mildes Aroma und seine Schmelzfähigkeit sorgen für die unwiderstehliche Cremigkeit.
- Schinken: Eine dünne Scheibe guter Koch- oder Rohschinken verleiht Tiefe und eine angenehme Salzigkeit, die den Spargel wunderbar ergänzt.
- Mehl, Eier, Milch & Semmelbrösel: Das klassische Trio für eine perfekte, goldbraune Panade, die außen knusprig und innen saftig hält.
- Öl oder Butter zum Braten: Hier investiert man gerne in ein gutes Pflanzenöl mit hohem Rauchpunkt oder eine Mischung aus Butter und Öl für das ultimative goldbraune Finish.
Die genauen Mengenangaben für diese köstliche Kreation findest du weiter unten in der Rezeptkarte.
Die Geschichte hinter diesem Gericht
Spargel Cordon Bleu, so beliebt es heute auch sein mag, ist ein relativ junger kulinarischer Stern am Himmel. Es ist die moderne Interpretation eines Klassikers, die die Raffinesse eines Cordon Bleu mit der saisonalen Frische des Spargels vereint. Die Ursprünge des Cordon Bleu selbst lassen sich bis ins 19. Jahrhundert zurückverfolgen, wahrscheinlich nach Frankreich oder in die Schweiz, wo das Kalbsschnitzel mit Schinken und Käse gefüllt und paniert wurde.
Die Idee, den Spargel in diese begehrte Hülle zu packen, ist eine kluge Anpassung, die im Laufe der Zeit populär wurde, besonders in deutschsprachigen Ländern, wo sowohl Spargel als auch Cordon Bleu hoch im Kurs stehen. Es ist ein kulinarisches Erbe, das geschickt mit saisonalen Genüssen neu interpretiert wird. Ein Beispiel für diese Art der Fusion findet man auch in der traditionellen Zubereitung von Cordon Bleu.
Was dieses Gericht so zeitlos macht, ist die universelle Anziehungskraft von knusprigen Texturen und geschmolzenem Käse. Kombiniert mit dem feinen Geschmack des Spargels entsteht ein Gericht, das sowohl rustikal als auch elegant ist. Es spricht die Sinne an und weckt das Gefühl von Genuss und Zufriedenheit, ein wahrer Beweis dafür, wie einfache Zutaten zu etwas Außergewöhnlichem werden können.
So bereitest du Spargel Cordon Bleu zu
Schritt 1: Die Spargelbasis – Das Herzstück deiner Kreation
Zu Beginn steht die Vorbereitung des Spargels. Wenn du weißen Spargel verwendest, ist es wichtig, ihn sorgfältig zu schälen, um die holzigen Fasern zu entfernen, die das Mundgefühl beeinträchtigen könnten. Bei grünem Spargel reicht es meist aus, nur das unterste Stück abzubrechen oder leicht anzuschneiden. Dieser Schritt ist das Fundament für ein zartes und genussvolles Ergebnis.
Nun wird der Spargel kurz gegart – aber nur, bis er bissfest ist. Das ist entscheidend, sprichwörtlich. Zu weicher Spargel verliert seine Struktur und würde beim Weiterverarbeiten leicht zerbrechen. Für den weißen Spargel plane ich etwa 10 bis 15 Minuten ein, während grüner Spargel, mit seiner intensiveren Textur, oft schon nach wenigen Minuten oder sogar gleichzeitig zum Ende der Garzeit des weißen Spargels fertig ist. Das Ziel ist, ihn gerade so weich zu kochen, dass er sich gut umwickeln lässt, aber noch einen angenehmen Biss behält.
Nach dem kurzen Bad im heißen Wasser holen wir den Spargel mit einer Schaumkelle heraus und lassen ihn gut abtropfen. Ein paar Minuten zum Abkühlen sind goldwert. Das ermöglicht es mir, die Stangen ohne Verbrennungsgefahr weiter zu verarbeiten und sie fest in ihre schützenden Hüllen aus Käse und Schinken „einzupacken“.
Schritt 2: Die kunstvolle Umhüllung – Geschmack trifft Textur
Jetzt beginnt die Magie, bei der jede Spargelstange in eine herzhafte Decke aus Käse und Schinken gehüllt wird. Hier ist Präzision gefragt: Ich platziere eine Scheibe Käse und darauf eine Scheibe Schinken, so dass sie sich leicht überlappen, und lege die vorgegarte Spargelstange mittig darauf. Dann rolle ich alles vorsichtig, aber straff zusammen. Dieses Umwickeln ist essenziell, denn es bildet die innere Füllung und sorgt dafür, dass das Cordon Bleu später beim Braten seine Form behält und der Käse wunderbar schmilzt.
Der Schinken dient dabei nicht nur als Geschmacksträger, sondern auch als eine Art Klebstoff, der den Käse an Ort und Stelle hält und verhindert, dass er beim Braten komplett herausläuft. Das Ergebnis ist eine kompakte Röllchen, bereit für den nächsten Schritt, der ihr Äußeres veredelt.
Meine Großmutter sagte immer: „Jeder muss seine eigene kleine Schatztruhe bauen.“ Sie meinte damit, dass man die Zutaten liebevoll und sorgfältig zusammenfügen muss, damit der Schatz im Inneren – hier der zarte Spargel und der geschmolzene Käse – perfekt geschützt ist und sein volles Aroma entfalten kann.
Schritt 3: Die Panade – Der goldene Mantel des Genusses
Die Panade ist das, was dem Spargel Cordon Bleu seine unwiderstehliche Knusprigkeit verleiht. Sie besteht aus drei wesentlichen Komponenten, die wir in separaten Schüsseln vorbereiten: Mehl, eine Mischung aus Eiern und Milch und schließlich die Semmelbrösel. Dies ist das traditionelle „Wiener Panierverfahren“, das auch bei Schnitzeln für seine Perfektion bekannt ist.
Zuerst wende ich jedes umwickelte Spargelröllchen sorgfältig im Mehl. Das Mehl sorgt für eine trockene Oberfläche, an der die Ei-Milch-Mischung gut haften kann. Ich stelle sicher, dass jede Seite gut bedeckt ist, besonders der Bereich, an dem Schinken und Käse hervorlugen könnten, denn hier muss die Barriere besonders dicht sein.
Als Nächstes tauche ich die bemehlten Spargelröllchen in die flüssige Ei-Milch-Mischung. Die Milch macht die Eimasse etwas flüssiger und sorgt für eine gleichmäßigere Verteilung, sodass die Brösel später optimal haften. Ein behutsames Hin- und Herrollen in der Schüssel genügt. Dieses Schritt ist der entscheidende Klebstoff für die finale Schicht.
Zum Schluss geht es ab in die Semmelbrösel. Hier ist es wichtig, dass die Brösel die gesamte Oberfläche bedecken und ein wenig angedrückt werden. Dies erzeugt nicht nur die gewünschte Knusprigkeit, sondern auch die wunderschöne goldbraune Farbe beim Braten. Wenn ich Zeit habe, gebe ich sogar noch einen zweiten Durchgang durch Ei und Brösel – das nennt man doppelte Panierung, und sie garantiert eine Extraportion Knusprigkeit, die ihresgleichen sucht.
Schritt 4: Das goldbraune Finale – Die Magie der Hitze
Jetzt kommt der Moment, in dem die Magie geschieht und die rohe Panade in eine köstliche, knusprige Hülle verwandelt wird. Ich erhitze eine gute Menge Öl oder eine Mischung aus Öl und Butter in einer ausreichend großen Pfanne bei mittlerer Hitze. Die Temperatur ist hierbei entscheidend: Ist das Fett zu heiß, verbrennt die Panade, bevor der Käse im Inneren schmelzen kann. Ist es zu kalt, saugt sich das Spargel Cordon Bleu unnötig mit Fett voll und wird nicht richtig knusprig.
Meine Faustregel ist, dass das Fett heiß genug ist, wenn ein kleines Stück eines Bröselns darin sofort zu brutzeln beginnt. Dann lege ich die panierten Spargelröllchen vorsichtig in die Pfanne. Ich achte darauf, die Pfanne nicht zu überladen, damit die Temperatur des Fetts stabil bleibt und die Spargelröllchen genug Platz haben, um gleichmäßig zu bräunen.
Geduld ist hier die Tugend. Ich brate sie rundherum für einige Minuten, bis sie eine wunderschöne goldbraune Farbe annehmen und die Panade herrlich knusprig ist. Dabei drehe ich sie regelmäßig, damit alle Seiten gleichermaßen gebraten werden. Dieses langsame Garen bei mittlerer Hitze ist das Geheimnis, das sicherstellt, dass der Käse im Inneren perfekt schmilzt, ohne dass die Panade verbrennt.
Wenn ich es ein wenig magischer mag, greife ich zur Heißluftfritteuse. Dort platziere ich die Spargelröllchen und backe sie bei etwa 180 Grad Celsius für ungefähr 10 Minuten. Sie werden dabei herrlich knusprig, fast wie frittiert, aber mit deutlich weniger Fett – eine fantastische Alternative, wenn man es etwas leichter mag, aber nicht auf die Knusprigkeit verzichten möchte. Ein leichter Sprühstoß Öl auf die Panade sorgt hier für das perfekte Finish.
Schritt 5: Das Abtropfen – Ein kleiner Schritt für perfekten Genuss
Nachdem die Spargel Cordon Bleu ihre goldbraune Pracht entfaltet haben, ist der allerletzte Schritt vor dem Servieren ebenso wichtig: das Abtropfen. Ich lege die fertigen Röllchen kurz auf Küchenpapier. Das Papier saugt überschüssiges Fett auf und verhindert, dass sich am unteren Rand des Cordon Bleu ein unschöner Fettfilm bildet. So bleibt die Panade von allen Seiten wunderbar knusprig und leicht.
Dieser kleine Schritt mag unscheinbar wirken, aber er macht einen merklichen Unterschied im Endergebnis. Er sorgt dafür, dass jeder Bissen die perfekte Balance aus Knusprigkeit und Geschmack hat, ohne zu schwer oder fettig zu sein. Es ist diese Aufmerksamkeit für Details, die aus einem guten Gericht ein außergewöhnliches macht.
Und voilà! Deine Spargel Cordon Bleu sind nun bereit, die Bühne zu betreten und deine Gäste zu verzaubern. Der Duft allein ist schon Musik in den Ohren eines jeden Feinschmeckers.
Häufige Fehler – und wie du sie vermeidest
Fehler 1: Übereifrige Spargel-Garen – Viele neigen dazu, den Spargel zu lange zu kochen, weil sie denken, er müsse weicher sein. Das Ergebnis? Eine matschige Spargelbasis, die beim Panieren und Braten auseinanderfällt und ihre zarte Textur verliert. Halte dich an das „bissfest“ – es ist der Schlüssel zur Integrität deines Gerichts.
Fehler 2: Die Panade-Flucht – Wenn die Panade nicht richtig haftet und sich beim Braten löst, kann das verschiedene Gründe haben: Meist liegt es daran, dass die Spargelröllchen nicht gut genug durch das Ei gezogen wurden oder das Mehl nicht richtig haftete. Auch zu kühles Fett beim Braten kann dazu führen, dass die Panade abrutscht. Eine sorgfältige, aber schnelle Bewegung durch alle drei Stationen und die richtige Fett-Temperatur sind hier das A und O.
Fehler 3: Geduld ist keine Tugend – Zu schnell den Spargel aus der Pfanne nehmen, bevor der Käse geschmolzen und die Panade goldbraun ist. Oder umgekehrt: Zu lange braten, und die Panade wird schwarz, während der Spargel im Inneren noch fest ist. Mittlere Hitze und ein wachsames Auge sind hier deine besten Freunde, um das perfekte Gleichgewicht zu finden.
Fehler 4: Kalte Füllung – Wenn der Spargel vor dem Panieren zu stark abgekühlt ist, kann es sein, dass der Käse beim Braten nicht schnell genug schmilzt. Ideal ist, wenn der Spargel noch lauwarm ist. Das sorgt dafür, dass der Käse beim Kontakt mit der Hitze schnell nachgibt und eine cremige Mitte bildet, während die Panade außen knusprig wird. Ein kleines Detail mit großer Wirkung.
Variationen für jeden Geschmack
Festlich deluxe: Mit Trüffelöl und Bergkäse – Für einen Hauch von Luxus tausche den Gouda gegen einen würzigen Bergkäse aus und träufle nach dem Braten ein paar Tropfen hochwertiges Trüffelöl über dein Spargel Cordon Bleu. Das hebt das Gericht kulinarisch auf ein neues Level und ist perfekt für besondere Anlässe.
Mediterraner Touch: Mit Prosciutto und Mozzarella – Ersetze den klassischen Schinken durch hauchdünnen italienischen Prosciutto und den Gouda durch frischen Mozzarella. Die leichte Salzigkeit und das cremige Schmelzen des Mozzarellas verleihen dem Gericht eine wunderbar mediterrane Note.
Veganes Spargel-Vergnügen: Knusprig ohne Fleisch und Käse – Auch eine vegane Variante ist möglich! Verwende für die Füllung eine Mischung aus Räuchertofu, getrockneten Tomaten und Nüssen. Statt Ei und Milch benötigst du für die Panade pflanzliche Milch und ein Bindemittel wie Kichererbsenmehl. Mit Panko-Bröseln erzielst du eine fantastische Knusprigkeit.
Profi-Tipps für Spargel Cordon Bleu
Der doppelte Paniergang: Für ultimative Knusprigkeit paniere die Spargelröllchen zweimal: zuerst im Mehl, dann im Ei, dann in Semmelbröseln, erneut im Ei und wieder in Semmelbröseln. Das Ergebnis ist eine unglaublich stabile und super-knusprige Kruste.
Panko-Power: Ersetze normale Semmelbrösel durch japanische Panko-Brösel. Sie sind luftiger und sorgen für eine besonders leichte und knackige Panade, die weniger Fett aufnimmt.
Vorzeitige Ruhephase: Nach dem Panieren die Spargelröllchen für mindestens 15-20 Minuten in den Kühlschrank legen. Das hilft der Panade, gut zu haften und verhindert, dass sie beim Braten abfällt.
Die richtige Brat-Temperatur: Nutze ein Bratenthermometer oder teste die Fetttemperatur mit einem Holzstäbchen. Ideale Temperatur für das Braten liegt bei etwa 170-175°C. Ist das Fett zu heiß, verbrennt die Panade – zu kalt, und es saugt sich mit Fett voll.
Käse-Trick: Wenn du unsicher bist, ob der Käse gut schmilzt, reibe ihn vorher oder schneide ihn in sehr kleine Würfel. Manche Käsesorten brauchen einfach etwas mehr Hitze, um perfekt zu schmelzen.
Servier-Ideen für Spargel Cordon Bleu
Anrichten & Dekoration
Auf einem warmen Teller thront das goldbraune Spargel Cordon Bleu, vielleicht leicht schräg angeschnitten, sodass das geschmolzene Innere wie ein kleines Geheimnis preisgegeben wird. Ein paar frische Kräuter wie Petersilie oder Schnittlauch, fein gehackt und darüber gestreut, geben einen schönen Farbakzent und frischen Duft. Ein Klecks einer leichten Sauce, wie eine Kräuter-Joghurt-Sauce, kann ebenfalls einen attraktiven Tupfer auf dem Teller bilden.
Passende Beilagen
Um die Knusprigkeit und den reichen Geschmack des Spargel Cordon Bleu auszubalancieren, sind leichte und frische Beilagen ideal. Klassisch passen dazu hervorragend Petersilienkartoffeln, deren erdiger Geschmack wunderbar harmoniert. Ein cremiger Kartoffelsalat, der nicht zu schwer ist, ist ebenfalls eine gelungene Wahl. Wer es leichter mag, entscheidet sich für einen bunten Blattsalat mit einem leichten Vinaigrette-Dressing oder einen frischen Gurkensalat mit Dill.
Für besondere Anlässe
Spargel Cordon Bleu eignet sich wunderbar als festliches Hauptgericht, besonders während der Spargelsaison. Es ist raffiniert genug für ein Abendessen mit Freunden oder einen romantischen Anlass, aber dennoch unkompliziert genug, um es auch als besonderes Wochenendessen für die Familie zuzubereiten. Mit einer eleganten Beilage und einem passenden Wein wird dieses Gericht schnell zum Highlight jeder Tafel.
Aufbewahrung & Lagerung
Reste richtig lagern
Sollten Reste deines köstlichen Spargel Cordon Bleu übrig bleiben, bewahre sie in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank auf. Achte darauf, dass sie vollständig abgekühlt sind, bevor du sie verschließt. So bleiben sie bis zu zwei Tage frisch und behalten ihre Aromen gut bei.
Einfrieren
Das Einfrieren von Spargel Cordon Bleu ist möglich, allerdings mit leichten Einschränkungen. Am besten gelingt es, wenn du die panierten, aber noch nicht gebratenen Röllchen einfrierst. Nach dem Auftauen brätst oder backst du sie dann wie gewohnt. Bereits gebratene Röllchen können nach dem Auftauen etwas an Knusprigkeit verlieren.
Aufwärmen ohne Qualitätsverlust
Das Aufwärmen gelingt am besten im Backofen oder in der Heißluftfritteuse. Lege die Reste auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech und erwärme sie bei etwa 180 Grad Celsius. Das gibt der Panade die Chance, wieder knusprig zu werden, anders als in der Mikrowelle, wo sie oft weich bleibt. Ein kurzer Sprüher Öl kann helfen, die ursprüngliche Knusprigkeit wiederherzustellen.
Häufig gestellte Fragen
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Kann man Spargel Cordon Bleu auch mit anderem Käse zubereiten?
Absolut! Die Wahl des Käses ist entscheidend für den Geschmack. Klassisch wird oft ein milder Schnittkäse wie Gouda oder Emmentaler verwendet, der gut schmilzt. Aber du kannst hier experimentieren: Ein würziger Bergkäse verleiht dem Gericht eine tiefere Note, ein milder Mozzarella sorgt für eine besonders cremige Konsistenz, und auch ein delikater Greyerzer kann eine interessante Option sein. Wichtig ist, dass der Käse gut schmilzt und nicht zu schnell verbrennt. Ein Käse, der gut reift, hat oft mehr Geschmack und verbindet sich besser mit den anderen Aromen.
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Wie vermeide ich, dass die Panade beim Braten feucht wird oder abfällt?
Das ist eine der häufigsten Herausforderungen. Der Schlüssel liegt in der richtigen Vorbereitung und Technik. Stelle sicher, dass der Spargel nach dem Garen gut abgetropft ist. Achte darauf, dass jede Schicht der Panade – Mehl, Ei, Brösel – gleichmäßig und vollständig haftet. Für zusätzliche Stabilität kannst du die panierten Röllchen vor dem Braten für 15-20 Minuten in den Kühlschrank legen, damit die Panade besser anhaftet. Beim Braten ist die richtige Temperatur des Fetts entscheidend: nicht zu heiß, damit die Panade nicht verbrennt, aber heiß genug, damit sie schnell knusprig wird, bevor sie Fett aufsaugt. Auch die Verwendung von Panko-Bröseln kann helfen, da sie eine luftigere und stabilere Kruste bilden.
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Kann ich Spargel Cordon Bleu auch komplett im Voraus zubereiten und später nur noch braten?
Ja, das ist eine hervorragende Möglichkeit, Zeit zu sparen, besonders wenn du Gäste erwartest. Du kannst die Spargelstangen wie beschrieben vorbereiten, mit Schinken und Käse umwickeln und anschließend panieren. Diese vorbereiteten Röllchen lassen sich gut verpackt im Kühlschrank für bis zu 24 Stunden aufbewahren. Kurz vor dem Servieren brätst oder backst du sie dann wie gewohnt. Wenn du sie noch länger aufbewahren möchtest, ist das Einfrieren der rohen, panierten Röllchen eine Option, die nach dem Auftauen ebenfalls eine Zubereitung wie beschrieben ermöglicht. Achte darauf, sie gut zu trennen, damit sie nicht zusammenkleben.
