Delikates Spargel-Kartoffel-Gratin
Es war einer dieser milden Frühlingsabende, an denen die Luft noch einen leichten Hauch von Kühle trug, aber die Sonne die Seele bereits mit Versprechungen auf wärmere Tage erwärmte. Der Duft von frisch gemähtem Gras und zartem Spargel zog vom Markt herüber und lud mich ein, diese flüchtigen Aromen in meine kleine Küche zu holen.
Für mich ist Spargel mehr als nur ein Gemüse. Er ist ein Symbol für Neubeginn, für das Erwachen der Natur, eine süße Verheißung nach den langen Wintermonaten. Und nichts verkörpert diese Frühlingsromantik besser als ein cremiges, himmlisch duftendes Gratin, das die feinen Aromen von Spargel und Kartoffeln vereint.
Warum du dieses Gericht lieben wirst
- Der Duft von Frühling: Sobald die ersten Zwiebeln im Topf zu duften beginnen und die Butter schmilzt, breitet sich ein Aroma aus, das man förmlich riechen kann. Es ist eine Mischung aus erdiger Süße und würziger Frische, die Lust auf mehr macht.
- Seelentröster auf dem Teller: Dieses Gratin ist wie eine warme Umarmung an einem kühlen Abend. Die cremige Béchamel, die zarten Kartoffelscheiben und der feinste Spargel verschmelzen zu einem Gericht, das gleichzeitig nahrhaft und unglaublich wohltuend ist.
- Die Magie der Einfachheit: Trotz seiner opulenten Erscheinung ist dieses Gericht erstaunlich unkompliziert zuzubereiten. Es beweist, dass wahre kulinarische Freuden oft in den einfachsten Zutaten und Techniken liegen.
- Ein Fest für die Sinne: Von der goldbraunen Kruste bis zum dampfenden Inneren – dieses Gratin bietet eine Sinfonie aus Texturen und Aromen. Jeder Bissen ist eine Entdeckungsreise, die die Zunge umschmeichelt und das Herz erwärmt.
- Spielwiese für jeden Koch: Ob als Hauptgericht an einem gemütlichen Abend oder als Begleitung zu einem festlichen Anlass – dieses Gratin passt sich mühelos an und verspricht stets ein Lächeln auf den Gesichtern Ihrer Gäste.
Das brauchst du
Die Qualität der Zutaten ist das Fundament für jedes wirklich gelungene Gratin. Wenn der Spargel knackig und frisch ist und die Kartoffeln eine angenehme Süße mitbringen, dann ist die halbe Miete schon eingefahren. Es sind diese ehrlichen, unverfälschten Aromen, die das eigentliche Geheimnis dieses Gerichts ausmachen, viel mehr als jede ausgefallene Zutat.
- Frischer weißer Spargel: Er ist das Juwel dieses Gratins. Wählen Sie feste, glatte Stangen, die noch den leicht süßlichen, erdigen Duft des Frühlings tragen und eine strahlende weiße Farbe aufweisen.
- Festkochende Kartoffeln: Sie sollten beim Kochen ihre Form behalten, aber dennoch zart und cremig werden. Ihre milde Süße bildet die perfekte Grundlage für die feinen Aromen des Spargels und der Béchamel.
- Frische gemischte Kräuter: Eine Mischung aus Oregano, Majoran, Thymian und Petersilie verleiht dem Gericht eine zusätzliche aromatische Tiefe und eine belebende Frische. Sie sind das geheime Gewürz, das alles zusammenbringt.
- Hochwertige Milch und Butter: Sie sind die Basis für eine cremige, samtige Béchamelsoße, die den Spargel und die Kartoffeln liebevoll umhüllt und ihnen Reichtum verleiht.
- Geduld und Liebe: Denn das ist die wichtigste Zutat, die jedes Gericht in etwas Besonderes verwandelt und den Unterschied zwischen einer Mahlzeit und einem Erlebnis ausmacht.
Die genauen Mengenangaben für diese kostbaren Komponenten finden Sie weiter unten in den einzelnen Schritten.
Die Geschichte hinter diesem Gericht
Gratins verkörpern eine kulinarische Tradition, die tief in der französischen Küche verwurzelt ist, aber ihren Weg in jede heimische Küche gefunden hat. Das Wort “Gratin” selbst stammt aus dem Französischen und beschreibt die goldbraun überbackene Kruste, die entsteht, wenn ein Gericht mit Käse oder Paniermehl bestreut und im Ofen gebacken wird.
Obwohl die Ursprünge des Gratins oft mit aufwendigeren Zubereitungen verbunden werden, hat sich diese Form der Zubereitung zu einer wahren Meisterklasse der Einfachheit entwickelt. Sie ermöglicht es, Grundnahrungsmitteln wie Kartoffeln und saisonalem Gemüse eine neue Dimension des Geschmacks und der Textur zu verleihen.
Die Kombination von saisonalem Gemüse wie Spargel und robusten Kartoffeln in einem cremigen Saucenmantel, gekrönt von einer knusprigen Käseschicht, ist eine Hommage an die Einfachheit und den Genuss. Es ist ein Gericht, das uns in die Arme der Tradition zurückführt, aber gleichzeitig modern und anpassungsfähig bleibt, perfekt für jede Jahreszeit und jeden Anlass.
So bereitest du Spargel Kartoffel Gratin zu
Schritt 1: Vorbereitung ist alles – Der Auftakt zum Genuss
Bevor die Magie im Ofen beginnt, müssen wir unsere Hauptdarsteller, den Spargel und die Kartoffeln, liebevoll vorbereiten. Der Spargel wird behutsam geschält, wobei nur der unterste, holzige Teil abgetrennt wird. Nur so entfaltet er seine zarte Textur und seinen feinen Geschmack. Man merkt ihm an, dass er frisch ist, wenn er unter dem Sparschäler fast wie Seide nachgibt.
Die Kartoffeln, diese verlässlichen Freunde jeder Küche, werden ebenso sorgfältig geschält und gewaschen. Je nach Größe sollten sie halbiert oder in Spalten geschnitten werden, damit sie gleichmäßig garen und sich gut mit dem Spargel verbinden können. Ein Hauch von Salz und einem guten Olivenöl auf den Kartoffelscheiben öffnet die Aromen für das, was noch kommen wird.
Tipp: Weißen Spargel sollte man immer von kurz unterhalb des Kopfes bis zum Ende schälen, um die holzigen Teile vollständig zu entfernen. Grüner Spargel muss meist nur im unteren Drittel geschält werden.
Schritt 2: Die Seele der Béchamel – Cremigkeit aus der Pfanne
Nun widmen wir uns der Trägerin des Geschmacks: der Béchamelsoße. In einem Topf zergeht die Butter sanft, und sobald sie schimmert, gesellen sich die fein gewürfelten Zwiebeln dazu. Sie dürfen bei mittlerer Hitze langsam Farbe annehmen und ihren süßlichen Duft entfalten. Dies ist der erste Schritt zu einer tiefgründigen Aromenbasis.
Sobald die Zwiebeln glasig sind, wird das Mehl darübergestreut und unter ständigem Rühren zu einer Art dicker Paste, der Mehlschwitze, verarbeitet. Dieses Ruschkochen des Mehls ist entscheidend, um den mehligen Beigeschmack zu vermeiden und eine seidige Soße zu kreieren. Der Geruch verändert sich, wird nussiger und wärmer.
Nach und nach gießen wir nun die gut gekühlte Milch und das Wasser hinzu. Mit einem Schneebesen arbeiten wir kräftig, um Klümpchen zu vermeiden. Wir lassen die Flüssigkeit unter Rühren langsam eindicken. Die Kombination aus Milch und Wasser sorgt für eine angenehme Leichtigkeit, damit die Soße nicht zu schwer wird.
Achtung: Es ist wichtig, die kalte Flüssigkeit langsam und unter ständigem Rühren zur heißen Mehlschwitze zu geben, um Klümpchenbildung zu vermeiden. Beginnen Sie mit wenig Flüssigkeit und arbeiten Sie sich langsam vor.
Schritt 3: Die Würze des Lebens – Kräuter und Käse vollenden die Soße
Nun kommen die gehackten Kräuter, die für die Frische und Lebendigkeit sorgen, in die sich langsam verdickende Béchamel. Eine Prise frisch gemahlener Pfeffer, das Kräutersalz und die Gemüsebrühe bringen die Grundaromen zur Geltung. Die Muskatnuss, frisch gerieben, verleiht der Soße eine subtile, warme Würze, die perfekt mit dem Spargel harmoniert.
Sobald die Soße leicht köchelt, nehme ich den Topf vom Herd und rühre den geriebenen Käse unter. Dieser muss nicht teuer sein; ein guter Alltags-Emmentaler oder Gruyère funktioniert wunderbar. Der Käse schmilzt und bindet die Soße weiter, während er ihr eine unwiderstehliche Salzigkeit und Tiefe verleiht.
Die Soße sollte jetzt eine samtige Konsistenz haben, die den Löffel gut überzieht. Sie darf nicht zu dickflüssig sein, da sie beim Backen noch weiter eindickt. Das Ergebnis ist eine cremige, aromareiche Sauce, die bereit ist, unsere Hauptzutaten zu umarmen und sie im Ofen zu verzaubern.
Der entscheidende Moment: Wenn die Soße köchelt, schmecken Sie sie vorsichtig ab. Fühlt sie sich etwas mild an? Geben Sie eine weitere kleine Prise Kräutersalz oder etwas mehr Pfeffer hinzu. Sie sollte eine ausgewogene Würze haben, aber nicht zu salzig sein, da der Käse später noch mehr Salz beisteuert.
Schritt 4: Das Schichten – Eine Sinfonie der Aromen
Die Vorbereitung ist abgeschlossen, die Soße duftet verlockend – jetzt ist es Zeit, das Gratin zu schichten. Zuerst verteilen wir die vorgeschnittenen Kartoffeln auf dem Boden einer feuerfesten Auflaufform. Sie bilden das Fundament unseres Gratins, eine weiche, stärkehaltige Basis, die die Aromen aufsaugt wie ein Schwamm.
Darüber legen wir nun den vorbereiteten Spargel. Achten Sie darauf, ihn gleichmäßig zu verteilen, damit jede Portion eine schöne Mischung aus Spargel und Kartoffel erhält. Der zarte Spargel, noch fast roh, wartet darauf, im Ofen die Perfektion zu erreichen.
Jetzt ist die Béchamelsoße an der Reihe. Sie wird großzügig über den Spargel und die Kartoffeln gegossen, sodass jede einzelne Ecke und jeder Spargel darin eingehüllt ist. Die Soße ist wie eine warme, weiche Decke, die alle Zutaten miteinander verbindet und ihnen ermöglicht, im Ofen zu einer harmonischen Einheit zu verschmelzen.
Ein ehrlicher Tipp: Wenn Sie es noch etwas reichhaltiger mögen, können Sie zwischen die Kartoffelschicht und die Spargelschicht noch eine dünne Schicht Frischkäse oder Schmand geben. Das macht das Gratin noch cremiger.
Schritt 5: Der langsame Reifeprozess – Geduld im heißen Ofen
Die Form wird nun fest mit Alufolie abgedeckt. Diese erste Backphase bei hoher Hitze (240°C Ober-/Unterhitze, 220°C Umluft) dient dazu, das Gemüse und die Kartoffeln schonend gar zu ziehen, ohne dass die Oberfläche zu schnell bräunt. Dies gewährleistet, dass Spargel und Kartoffeln innen zart werden, während die Soße sich voll entfalten kann.
Nach etwa 30 Minuten nehmen wir die Folie ab. Der Spargel ist nun fast gar, die Kartoffeln beginnen weich zu werden, und die Soße blubbert sanft vor sich hin. Jetzt schalten wir den Ofen etwas herunter (auf 220°C) und lassen das Gratin weitere 10 bis 15 Minuten ohne Folie weiterbacken. Dies gibt der Oberfläche bereits eine leichte Bräune und lässt Feuchtigkeit entweichen.
Diese Phase ist entscheidend für die Textur. Der Spargel wird zart, die Kartoffeln perfekt. Es ist wichtig, hier einen Blick darauf zu werfen und eventuell die Zeiten anzupassen, da jeder Ofen etwas anders bäckt. Fühlen Sie mit einer Messerspitze, ob die Kartoffeln weich genug sind.
Was ich dabei gelernt habe: Oftmals sind die angegebenen Backzeiten nur Richtwerte. Lieber einmal zu früh nachschauen und gegebenenfalls die Zeit verlängern, als das Gemüse matschig werden lassen.
Schritt 6: Das Finale – Goldbraune Kruste und knuspriger Käse
Nun kommt der Moment, auf den wir alle gewartet haben: die Krönung des Gratins! Sobald das Gemüse und die Soße die gewünschte Konsistenz erreicht haben, nehmen wir die Form erneut aus dem Ofen. Der Duft, der nun aufsteigt, ist einfach himmlisch – eine Mischung aus würzigem Käse, zartem Spargel und der cremigen Béchamel.
Wir bestreuen die Oberfläche großzügig mit unserem Lieblingskäse. Ein würziger Gruyère, ein herzhafter Emmentaler oder eine Mischung aus beidem verleiht dem Gratin die unwiderstehliche goldbraune Kruste. Auch ein Parmesan kann für eine extra salzige Note sorgen. Nun geht das Gratin für weitere 15 bis 20 Minuten zurück in den Ofen, diesmal bei 220°C, bis die Käseschicht goldbraun und herrlich blubbernd ist.
Die Hitze des Ofens verwandelt den Käse in eine knusprige, köstliche Decke. Die Aromen verbinden sich endgültig, und das Gratin erhält seine charakteristische Textur. Wenn es fertig ist, duftet es nicht nur unwiderstehlich, sondern sieht auch aus wie ein Kunstwerk – ein echter Hingucker auf jedem Tisch.
Der letzte Schliff: Bevor Sie das Gratin servieren, lassen Sie es einige Minuten ruhen. Die Soße setzt sich noch etwas und die Aromen entfalten sich vollends. Dies verhindert auch, dass Ihnen das heiße Gratin beim Servieren sofort aus der Form läuft.
Häufige Fehler – und wie du sie vermeidest
Fehler 1: Spargel zu früh oder zu spät kochen – Wenn der Spargel im Gratin noch hart ist, war er zu kurz im Ofen. Ist er matschig, hat er zu lange gegart. Der Trick ist, ihn nicht zu weich vorzugaren, sondern so zuzubereiten, dass er im Gratin seine perfekte Bissfestigkeit entwickelt. Die ersten 30 Minuten mit Folie sind hierbei entscheidend.
Fehler 2: Eine wässrige Béchamel – Dies passiert, wenn die Mehlschwitze nicht richtig ausgetrieben wurde oder zu viel Flüssigkeit auf einmal hinzugefügt wurde. Geduld beim Rühren und das langsame Eingießen der Flüssigkeit sind hier das Geheimnis. Auch das Abkühlenlassen der Soße, bevor sie über den Spargel kommt, hilft, die Konsistenz zu verbessern.
Fehler 3: Zu wenig Käse oder falscher Käse – Ein Gratin lebt von seiner knusprigen Käseschicht. Sparsamkeit beim Käse rächt sich hier. Greifen Sie zu einem gut schmelzenden Käse, der auch Geschmack mitbringt. Ein milderer Käse kann mit etwas Parmesan ergänzt werden, um mehr Würze zu erzielen.
Fehler 4: Kartoffeln, die zerfallen – Festkochende Kartoffeln sind hier die Rettung. Mehligkochende Kartoffeln zerfallen leicht und machen das Gratin matschig statt cremig. Sie behalten ihre Form und sorgen für die gewünschte Textur.
Variationen für jeden Geschmack
Vegan-Variante: Für eine pflanzliche Version tauschen Sie die Milch und Butter gegen pflanzliche Alternativen wie Soja- oder Hafermilch und vegane Butter. Verwenden Sie eine gute vegane Käsesorte zum Überbacken oder verzichten Sie komplett auf Käse und verfeinern Sie die Béchamel stattdweise mit Hefeflocken für eine käsige Note. Die Kartoffeln und der Spargel bilden auch ohne tierische Produkte eine wunderbare Basis.
Mit Extra-Gemüse: Dieses Gratin ist eine fantastische Leinwand für weiteres Frühlingsgemüse. Fügen Sie dünne Scheiben von Lauch, Frühlingszwiebeln oder sogar einige junge Erbsen hinzu. Diese ergänzen den Spargel und verleihen dem Gericht zusätzliche Farbe und Geschmack. Achten Sie darauf, kohälschaltige Teile wie Lauch kurz anzudünsten, damit sie im Gratin zart werden.
Festliche Variante: Um dieses Gericht auf ein neues Level zu heben, fügen Sie kleine, gebratene Speckwürfel oder dünne Scheiben von gekochtem Schinken zwischen die Kartoffel- und Spargelschichten. Ein Hauch von Trüffelöl vor dem Servieren kann dem Gratin eine luxuriöse Note verleihen, die es perfekt für besondere Anlässe macht.
Profi-Tipps für Spargel Kartoffel Gratin
**Nicht den Spargel vorkochen, sondern nur blanchieren!** Wenn Sie den Spargel zu weich kochen, zerfällt er im Gratin. Ein kurzes Eintauchen in kochendes Salzwasser für 1-2 Minuten und sofortiges Abschrecken in Eiswasser hält ihn knackig.
**Die Béchamel darf ruhig etwas fester sein, als Sie denken.** Im Ofen wird sie durch die Hitze und den Käse noch flüssiger. Eine zu dünne Soße führt zu einem wässrigen Gratin. Lieber etwas mehr Mehl verwenden oder die Soße länger einköcheln lassen.
**Vorgaren der Kartoffeln ist nicht immer nötig, aber ratsam.** Wenn Sie die Kartoffeln nur dünn hobeln, können sie auch roh mitgaren. Doch wenn die Stücke dicker sind, empfiehlt es sich, sie kurz in Salzwasser anzukochen, bis sie leicht bissfest sind. Das verkürzt die Backzeit und verbessert die Garqualität.
**Frische Kräuter sind das A und O.** Getrocknete Kräuter haben nicht die gleiche Intensität. Verwenden Sie frisch gehackte Petersilie, Schnittlauch, Dill oder eine Mischung, um dem Gratin die nötige Lebendigkeit zu verleihen. Sie werden am Ende der Kochzeit oder kurz vor dem Servieren hinzugefügt.
**Den Käse mit Bedacht wählen.** Ein guter, schmelzfähiger Käse wie Gruyère, Emmentaler oder eine Mischung ist ideal. Für extra Umami könnte ein Hauch Parmesan nicht schaden. Achten Sie darauf, keinen Käse zu verwenden, der zu sauer ist, da dies den zarten Geschmack des Spargels überdecken könnte.
Servier-Ideen für Spargel Kartoffel Gratin
Anrichten & Dekoration
Servieren Sie das Gratin direkt in der Auflaufform, sodass die goldbraune Kruste mit dem dampfenden Inneren sofort ins Auge fällt. Bestreuen Sie es kurz vor dem Servieren nochmals mit ein paar frischen Kräutern – ein paar geschnittene Petersilienblätter oder ein paar feine Schnittlauchröllchen machen optisch einen großen Unterschied und bringen Frische auf den Teller.
Passende Beilagen
Dieses Gratin ist ein vollwertiges Hauptgericht, aber es lässt sich wunderbar ergänzen. Dazu passen ein leichtes, grünes Salatdressing, gebratene Hähnchenbruststreifen oder ein Stück Lachs im Pergament.Für Fleischliebhaber wäre ein zartes Lammkarree eine köstliche Ergänzung. Auch ein frischer Erbsensalat oder ein leichter Krautsalat harmonieren hervorragend.
Für besondere Anlässe
An Ostern oder zu Muttertag bekommt unser Spargel-Kartoffel-Gratin eine besondere Bedeutung. Es ist elegant genug für festliche Tafeln, aber dennoch so bodenständig und tröstlich, dass es jedem gefällt. Ein Glas trockener Weißwein oder ein leichter Rosé runden das Menü perfekt ab.
Aufbewahrung & Lagerung
Reste richtig lagern
Lassen Sie Reste des Spargel-Kartoffel-Gratins vollständig abkühlen, bevor Sie sie in einen luftdichten Behälter geben. Im Kühlschrank hält es sich so problemlos für 2-3 Tage. Achten Sie darauf, dass es gut verschlossen ist, um eine Austrocknung zu vermeiden.
Einfrieren
Das Einfrieren ist bei diesem Gratin eher eine Notlösung, da die Kartoffeln und die Béchamel beim Auftauen an Textur verlieren können. Wenn es aber sein muss, schneiden Sie die Reste in Portionen und frieren Sie sie gut verpackt ein. Beschriften Sie die Behälter am besten mit dem Datum.
Aufwärmen ohne Qualitätsverlust
Die beste Methode zum Aufwärmen ist im Ofen. Geben Sie die Reste in eine kleine Auflaufform, decken Sie sie locker mit Alufolie ab, und erwärmen Sie sie bei 160°C für etwa 20-30 Minuten, bis sie durchgewärmt sind und die Oberfläche wieder leicht knusprig wird. Dies erhält die Konsistenz am besten.
Häufig gestellte Fragen
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Kann ich auch grünen Spargel für dieses Gratin verwenden?
Ja, das ist absolut möglich! Grüner Spargel hat einen etwas kräftigeren, leicht herberen Geschmack und ist oft schneller gar. Wenn Sie grünen Spargel verwenden, schälen Sie ihn nur im unteren Drittel, und reduzieren Sie eventuell die Kochzeit um ein paar Minuten, da er schneller gar wird als weißer Spargel. Achten Sie darauf, ihn nicht zu weich werden zu lassen, da er sonst seine schöne grüne Farbe verliert und matschig wird.
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Was mache ich, wenn die Béchamelsoße zu dick geworden ist?
Kein Grund zur Panik! Wenn Ihre Béchamelsoße zu dick geraten ist, können Sie sie ganz einfach mit etwas mehr warmer Milch oder Wasser verdünnen. Rühren Sie die Flüssigkeit schluckweise unter, bis die gewünschte cremige Konsistenz erreicht ist. Seien Sie vorsichtig, nicht zu viel Flüssigkeit auf einmal hinzuzufügen, damit die Soße nicht zu dünn wird.
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Wie kann ich sicherstellen, dass die Kartoffeln und der Spargel gar sind, ohne dass das Gratin anbrennt?
Der Schlüssel liegt in der richtigen Temperatur und der Abdeckung. Beginnen Sie mit einer relativ hohen Temperatur (240°C Ober-/Unterhitze), aber decken Sie das Gratin die ersten 30 Minuten mit Alufolie ab. Dies lässt die Hitze gleichmäßig eindringen und gart das Gemüse schonend, ohne dass die Oberfläche zu schnell bräunt. Wenn Sie unsicher sind, ob das Gemüse gar ist, prüfen Sie nach dem ersten Backvorgang mit einer Messerspitze in die Kartoffeln. Erst danach wird die Folie entfernt und die Temperatur leicht reduziert, um die Kruste zu bilden.
Delikates Spargel-Kartoffel-Gratin mit Béchamelsoße
Feine Spargelstangen in köstlicher Béchamelsoße mit Käse überbacken, ein vegetarischer Gaumenschmaus, der Sie mit jedem Bissen verzaubern wird. Dieses Gericht vereint die Frische von Spargel mit der Cremigkeit einer hausgemachten Béchamelsoße und der herzhaften Note von Käse, perfekt abgerundet durch die erdige Komponente von Kartoffeln. Ein wahrer Genuss für Frühlings- und Sommerabende.
- 1000 g Spargel (weiß)
- 600 g Kartoffeln
- Prise Salz
- 1 EL Olivenöl
- 70-100 g Käse (gerieben)
- 300 ml Milch (3,5% Fett)
- 300 ml Wasser
- 1 Zwiebel (rot)
- 40 g Butter
- 40 g Mehl (Typ 550)
- 50 g Käse (gerieben)
- 4 EL Kräuter (gehackt-Oregano, Majoran, Thymian, Petersilie)
- 1 Prise Pfeffer (frisch gemahlen)
- 1 TL Gemüsebrühe
- 1 Prise Muskat (frisch gerieben)
- Kochen
- 1Den Spargel schälen, waschen und zur Seite stellen.
- 2Die Kräuter waschen, verlesen und fein hacken.
- 3Die Zwiebel schälen und in feine Würfel schneiden.
- 4In einer Sauteuse die Butter und die Zwiebel geben und anschwitzen. Das Mehl darüberstreuen und unterrühren.
- 5Milch und Wasser hinzufügen und mit einem Schneebesen gut verrühren. Kräuter und Gewürze zugeben und unterziehen.
- 6Wenn die Soße zu köcheln beginnt, den Käse zugeben und gut vermischen, dann unter ständigem Rühren bei mittlerer Hitze kurz aufkochen lassen und zur Seite stellen.
- 7Den Backofen auf 240°C Ober- und Unterhitze (Umluft 220°C) vorheizen.
- 8Die Kartoffeln schälen, waschen und je nach Größe halbieren oder vierteln. Die auf den Boden einer backofenfesten Form (26x26x6,5 cm) verteilen. Das Olivenöl und das Salz zugeben und vermischen.
- 9Den Spargel auf die Kartoffel legen.
- 10Die Béchamelsoße über dem Spargel verteilen, die Form mit Alufolie abdecken und circa 30 min in den vorgeheizten Backofen geben.
- 11Nach Ablauf der Zeit die Folie abnehmen, den Ofen auf 220°C herunterschalten und weitere 10 bis 15 min backen lassen.
- 12Die Form aus dem Ofen nehmen, den Käse überstreuen und zurück in den Ofen geben. Das Gratin für weitere 15 bis 20 min überbacken.
- 13Den goldbraunen vegetarischen Auflauf mit großem Geschmack aus dem Ofen nehmen, anrichten und servieren.
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