Grüner-Spargel-Pfanne – blitzschnell, einfach & lecker | Die besten Rezepte mit Gelinggarantie!
Der Geruch von mediterraner Würze, überröstetem Knoblauch und der frischen, leicht herben Note von grünem Spargel – er zieht mich sofort zurück an einen lauen Sommerabend an der ligurischen Küste. Ich war damals noch recht jung, und die Reise war mein erster großer Ausflug allein, voller Aufregung und dem Wunsch, alles Neue aufzusaugen.
Dieses Gericht, so einfach und doch so voll von Geschmack, war eine spontane Entdeckung in einem kleinen, versteckten Lokal, wo die Hausfrau mit leuchtenden Augen und stolz ihre Kreationen präsentierte. Die Aromen haben sich seither tief in meine Erinnerung eingebrannt, ein kulinarischer Ankerpunkt, der mich immer wieder dorthin versetzt.
Warum du dieses Rezept lieben wirst
- Blitzschnelle Magie: Kaum hast du dich versehen, steht ein Gericht auf dem Tisch, das schmeckt, als käme es aus einem Sterne-Restaurant – perfekt für spontane Hungerattacken oder wenn die Zeit drängt.
- Knackig-frischer Biss: Jeder Bissen vom grünen Spargel erinnert dich daran, wie gut die Natur schmecken kann, gepaart mit der zarten Süße der Garnelen und der fruchtigen Säure der Tomaten.
- Ein Hauch von Italien: Der intensive Duft von Olivenöl und frischem Knoblauch, abgelöscht mit einem Schuss Balsamico, zaubert dir sofort Urlaubsflair auf den Teller, das pure Lebensfreude versprüht.
- Unkomplizierter Genuss: Keine komplizierten Techniken, keine endlosen Zutatenlisten – hier steht der Geschmack im Vordergrund, und das macht ihn für jeden Küchenhelden im Handumdrehen erreichbar.
Das brauchst du
Die Qualität der Zutaten ist hier das A und O, denn bei so wenigen Komponenten muss jede Einzelne ihr Bestes geben. Denk an den sonnenverwöhnten grünen Spargel, der gerade gestochen wurde, und an Garnelen, die nach Meer schmecken. Nur so kann sich das Aroma des Gerichts voll entfalten und dich begeistern.
- Grüner Spargel: Er bildet die herzhafte, leicht herbe Basis und sorgt für jenen unwiderstehlichen Biss, der dieses Gericht so erfrischend macht.
- Black Tiger Riesengarnelen: Sie bringen eine dezente Süße und eine luxuriöse Textur, die perfekt mit dem Spargel harmoniert und dem Ganzen eine feine Note verleiht.
- Cherrytomaten: Ihre natürliche Süße und leichte Säure sorgen für eine fruchtige Frische und eine wunderschöne Farbexplosion in der Pfanne.
- Knoblauch: Ein Muss für jede mediterran inspirierte Pfanne; er entwickelt beim sanften Anbraten sein volles, süßliches Aroma und verleiht Tiefe.
- Olivenöl: Als Träger der Aromen ist hochwertiges Olivenöl entscheidend; es nimmt die Geschmäcker der anderen Zutaten auf und verteilen sie geschmeidig.
- Aceto Balsamico di Modena: Ein Spritzer dieses edlen Essigs rundet das Gericht mit einer komplexen, leicht süßlichen Säure ab und hebt alle Aromen.
- Salz und Pfeffer: Die altbewährten Klassiker, die die Geschmacksnuancen der einzelnen Komponenten hervorheben und ausbalancieren.
Die genauen Mengenangaben findest du wie gewohnt in der Rezeptübersicht weiter unten.
Die Geschichte hinter diesem Gericht
Die Idee, grünen Spargel mit Garnelen und Tomaten in der Pfanne zu schwenken, entstammt keiner alten Familientradition, sondern ist ein Kind der mediterranen Leichtigkeit, die in den letzten Jahrzehnten weltweit Einzug gehalten hat. Es ist die Verkörperung einer kulinarischen Idee, die besagt: Weniger ist mehr, wenn die Zutaten von bester Güte sind.
Ursprünglich als schnelles Abendessen für warme Sommerabende gedacht, hat sich diese Zubereitungsart schnell in den Herzen von Hobbyköchen weltweit etabliert. Man findet sie in abgewandelter Form auf den Speisekarten von Bistros an der Küste bis hin zu rustikalen Tavernen im Landesinneren, immer angepasst an die jeweilige Saison und regionale Vorlieben.
Was dieses Gericht so zeitlos macht, ist seine unglaubliche Vielseitigkeit und seine Fähigkeit, die Essenz des Frühlings und Sommers einzufangen. Die frischen, knackigen Aromen des [grünen Spargels](https://de.wikipedia.org/wiki/Spargel) und die umami-reiche Umami-Note der Garnelen harmonieren auf eine Weise, die einfach süchtig macht und die Menschen immer wieder an den Tisch lockt.
So bereitest du Grüner Spargel Pfanne zu
Schritt 1: Die Vorbereitung des grünen Schatzes
Als Erstes widmen wir uns dem Star dieser Komposition: dem grünen Spargel. Was ihn so besonders macht, ist seine jugendliche Frische und sein herrlich knackiger Biss, den er beim Kochen behält. Stell dir vor, du stehst am Marktstand, die Spargelstangen sind knackig und fast schon lebendig.
Beginne damit, die Spargelstangen unter fließendem kaltem Wasser sanft abzuspülen, um jeglichen erdigen Staub zu entfernen. Achte darauf, dass du sie nicht zu lange im Wasser liegen lässt, denn er liebt die Frische, aber kein langes Bad. Dann ist der unterste Teil am Zug: Dort schneidest du etwa zwei bis drei Zentimeter ab, denn dieser Teil ist oft holzig und nicht mehr so zart.
Jetzt kommt ein kleiner, aber feiner Handgriff, der den Unterschied macht: Von der Mitte der Stange nach unten beginnst du, die äußere Schicht vorsichtig abzuschälen. Verwende dafür am besten einen Sparschäler. Das ist wie das Aufschlagen eines Geschenks, um an den kostbaren Kern zu gelangen. Diese Technik sorgt dafür, dass auch die dickeren Stangen zart werden und sich angenehm im Mund anfühlen.
Nach diesem liebevollen Säubern schneidest du die Spargelstangen in mundgerechte Stücke. Etwa drei Zentimeter lange Stücke sind ideal. Sie sollen nicht zu klein sein, damit sie ihren Biss behalten, aber auch nicht zu groß, um gut in der Pfanne zu garen und später auf der Gabel zu landen. Manchmal braucht es ein wenig Übung, bis die Stücke alle gleichmäßig sind, aber die Mühe lohnt sich für das Auge und den Gaumen.
Tipp: Wenn du beim Abschneiden der unteren Enden merkst, dass der Spargel fast von selbst bricht, ist er perfekt reif und besonders zart.
Schritt 2: Die Bühne für die Sterne
Während der Spargel auf seinen großen Auftritt wartet, bereiten wir seine Begleiter vor. Denn hier geht es nicht nur um einzelne Zutaten, sondern um ein harmonisches Zusammenspiel, das jedes Mal aufs Neue begeistert. Jede Komponente hat ihre Aufgabe und trägt zum Gesamterlebnis bei.
Die Black Tiger Riesengarnelen sind wahre Schönheiten: Groß, prall und mit einer leicht süßlichen Note, die sie unwiderstehlich macht. Zuerst befreist du sie von ihrer Schale. Falls du ungeschälte Garnelen hast, ziehe die Schale vorsichtig ab. Wenn du möchtest, kannst du auch den dunklen Darmfaden auf dem Rücken entfernen. Das ist optional, aber manche Menschen bevorzugen es, um ganz sicherzugehen. Ich lasse ihn oft drin, er stört mich nicht.
Nun ist es wichtig, die Garnelenhälften gut trocken zu tupfen. Nimm dafür einfach ein sauberes Küchentuch oder Küchenpapier zur Hand. Dies ist entscheidend, damit sie später schön anbraten und nicht nur im eigenen Saft dünsten, denn wir wollen Röstaromen erzeugen, keine gedämpfte Suppe.
Als Nächstes kommen die kleinen, sonnengeküssten Cherrytomaten an die Reihe. Wasche sie kurz unter kaltem Wasser ab und schneide sie dann sorgfältig in Hälften. Diese kleinen roten Juwelen verleihen dem Gericht eine fruchtige Frische und eine wunderbare leichte Säure, die perfekt mit dem Spargel und den Garnelen harmoniert. Ihre leuchtende Farbe bringt zusätzlich Leben auf den Teller.
Der letzte Akteur in dieser Vorbereitungsphase ist der Knoblauch. Schäle die Zehen und hacke sie dann ganz fein. Du kannst ihn aber auch pressen, wenn du es noch feiner magst. Der Duft, der beim Hacken von frischem Knoblauch entsteht, ist einfach unwiderstehlich und stimmt perfekt auf das kommende Genusserlebnis ein. Er bildet die aromatische Grundlage des Gerichts.
Achtung: Achte bei den Garnelen darauf, dass du sie nicht zu lange brätst, sonst werden sie gummiartig. Wir wollen sie gerade so durchgaren, dass sie noch saftig und zart sind.
Schritt 3: Die Symphonie der Aromen
Nun beginnt die eigentliche Magie, das Zusammenspiel der Aromen, das deine Küche in eine mediterrane Taverne verwandelt. Die Hitze der Pfanne ist dein Freund, sie ist der Katalysator für all die köstlichen Düfte, die sich gleich entfalten werden. Dieser Schritt ist entscheidend für die Textur und das Geschmackserlebnis.
Nimm eine große Pfanne, idealerweise eine, auf der die Hitze gut verteilt wird. Gib das hochwertige Olivenöl hinein und lass es bei mittlerer bis hoher Hitze warm werden. Du solltest spüren, wie die Luft beginnt, sich leicht zu erwärmen und die ersten feinen Düfte des Olivenöls freizusetzen. Das ist das Signal für den Startschuss.
Gib nun die vorbereiteten Spargelstücke in die heiße Pfanne. Du wirst sofort ein zischendes Geräusch hören und das Aroma von frisch gebratenem Spargel wird sich ausbreiten. Brate die Spargelstücke für etwa zwei Minuten scharf an, sodass sie leichte Röstspuren bekommen und ihre wunderschöne grüne Farbe intensivieren. Wir wollen Röstaromen, keinen gekochten Spargel.
Nach diesen ersten zwei Minuten gibst du die halbierte Garnelen zu. Auch hier ist das Zischen willkommen – es bedeutet, dass die Hitze stimmt. Brate die Garnelen für weitere zwei Minuten mit an. Du wirst sehen, wie sich ihre Farbe von transluzent zu einem leuchtenden Rosa wandelt. Aber sei vorsichtig, sie sind schnell gar.
Jetzt ist die Zeit für die Aromaten. Gib den fein gehackten Knoblauch und die halbierten Cherrytomaten in die Pfanne. Röste alles zusammen für weitere zwei Minuten. Der Knoblauch darf dabei nicht verbrennen, er soll nur sanft seine Aromen abgeben und eine angenehme Süße entwickeln. Die Tomaten beginnen leicht zu zerfallen und ihren Saft freizugeben.
Zum Schluss ablöschen: Gib den Aceto Balsamico di Modena in die Pfanne. Er verdampft sofort und hinterlässt eine wunderbare, leicht süßliche Säure, die alle Aromen verbindet. Kurz bevor du die Pfanne vom Herd nimmst, schmecke das Gericht großzügig mit Salz und frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer ab. Probiere und würze nach Belieben – hier gibt es kein Richtig oder Falsch, nur deinen persönlichen Geschmack.
Zusatz-Tipp: Wenn du es gerne etwas schärfer magst, kannst du jetzt eine Prise Chiliflocken mit in die Pfanne geben, bevor du den Balsamico hinzufügst.
Schritt 4: Der Moment der Vollendung
Das Geräusch des Brutzelns verstummt, die Küche duftet betörend nach dem, was gleich auf dem Teller liegen wird. Jetzt ist der Moment gekommen, an dem sich die Mühen der Vorbereitung auszahlen und du dich auf den Genuss freuen kannst. Dies ist der kulinarische Höhepunkt.
Nimm die Pfanne vom Herd und lass die Aromen noch einen Augenblick ruhen. Die Hitze der Pfanne hat die Spargelstücke gerade perfekt gegart – sie sind zart, aber behalten noch ihren wunderbaren Biss. Die Garnelen sind saftig und haben eine leichte Röstnote angenommen, die sie besonders schmackhaft macht.
Die halbierten Tomaten haben ihre Süße freigegeben und die leichte Säure des Balsamicos hat sich mit den anderen Aromen verbunden. Alles ist bereit, um serviert zu werden und deine Geschmacksknospen auf eine Reise zu schicken. Der Duft allein ist schon die halbe Miete, er verspricht ein leichtes, aber dennoch aromatisches Gericht.
Die Präsentation ist hierbei gar nicht aufwendig. Du kannst die Spargel-Garnelen-Mischung direkt aus der Pfanne auf Tellern anrichten oder in kleinen Schüsseln servieren. Die Farbenpracht von Grün, Rosa und Rot macht das Gericht visuell zu einem Genuss, noch bevor du den ersten Bissen nimmst. Es ist die Einfachheit, die hier überzeugt.
Der entscheidende Moment: Achte darauf, dass du die Pfanne nicht überlädst. Lieber in zwei Portionen arbeiten, wenn deine Pfanne zu klein ist, damit alles gleichmäßig garen kann.
Schritt 5: Verfeinerung und Geschmackstiefe
Nachdem die Hauptzutaten in der Pfanne vereint sind, kommt ein entscheidender Schritt, der dem Gericht seine letzte, raffinierte Note verleiht. Es ist die Kunst, die Aromen zu bündeln und ihnen eine zusätzliche Dimension zu geben, die den Unterschied ausmacht. Hier verraten wir einen kleinen Trick für noch mehr Geschmackstiefe.
Bevor du die Pfanne vom Herd nimmst, nimm dir einen kleinen Moment Zeit, um die Saucenbildung zu beobachten. Die Säfte der Tomaten, das leicht reduzierte Olivenöl und ein Hauch von Balsamico haben eine köstliche Grundlage geschaffen, die die Spargel und Garnelen umhüllt. Dieses Zusammenspiel ist es, was das Gericht so saftig und geschmackvoll macht.
Viele würden hier einfach vom Herd nehmen. Aber wir gehen noch einen Schritt weiter: Lass die Pfanne noch für etwa 30 Sekunden bei leichter Restwärme stehen, nachdem du den Herd ausgeschaltet hast. Diese kurze Zeitspanne erlaubt es, dass sich die Aromen noch intensiver miteinander verbinden und die Flüssigkeit leicht eindickt. Es ist wie ein letzter Tanz, bevor sich die Aromen niederlassen.
Das Ergebnis ist eine zarte, köstlich duftende Sauce, die sich wie eine hauchdünne Decke über den Spargel und die Garnelen legt. Sie ist nicht aufdringlich, sondern unterstützt und hebt die natürlichen Aromen der Hauptzutaten. Dies ist eine Technik, die oft in Restaurants verwendet wird, um Gerichten eine zusätzliche Geschmeidigkeit und einen Hauch von Luxus zu verleihen.
Ein ehrlicher Tipp: Wenn du eine besonders reichhaltige Sauce möchtest, kannst du am Ende einen kleinen Klecks kalte Butter unterrühren, bis sie geschmolzen ist. Das verleiht der Sauce Glanz und eine samtige Textur.
Schritt 6: Das Finale – Servieren und Genießen
Der Höhepunkt ist erreicht, deine Küche ist erfüllt von den verlockendsten Düften, und das Gericht ist bereit, auf deinen Teller zu gelangen. Jetzt geht es darum, dieses kulinarische Kunstwerk zu präsentieren und es mit all deinen Sinnen zu genießen. Es ist der Moment, auf den wir hingearbeitet haben.
Richte den grünen Spargel mit den Garnelen und Tomaten an. Achte darauf, dass die Farben gut zur Geltung kommen – das leuchtende Grün des Spargels, das Rosa der Garnelen und das Rot der Tomaten bilden ein visuell ansprechendes Bild. Ein paar zusätzliche frische Kräuter, wie gehackte Petersilie oder Schnittlauch, können hier wunderbare Akzente setzen.
Wenn du möchtest, kannst du noch einen kleinen zusätzlichen Spritzer Olivenöl über das fertige Gericht träufeln. Das verleiht ihm nicht nur Glanz, sondern intensiviert auch das Aroma. Der Anblick allein verspricht ein leichtes, aber dennoch sättigendes und unglaublich schmackhaftes Mahl.
Und dann: Der erste Bissen. Nimm dir Zeit dafür. Spüre die knackige Textur des Spargels, die zarte Süße der Garnelen. Schmecke die leichte Säure der Tomaten, das intensive Aroma des Knoblauchs, umhüllt von der leichten Süße des Balsamicos. Es ist ein Moment purer Zufriedenheit und ein Beweis dafür, wie einfach und doch so unglaublich gut gutes Essen sein kann.
Genuss-Geheimnis: Verkoste das Gericht, bevor du es servierst. Manchmal ist es genau die Prise Salz oder der Hauch Pfeffer, der alles perfekt abrundet und den Geschmack auf ein neues Level hebt.
Häufige Fehler – und wie du sie vermeidest
Fehler 1: Der Spargel wird matschig. Das passiert, wenn er zu lange in der Pfanne verweilt oder mit zu viel Hitze auf einmal gekocht wird. Der Trick ist, ihn nur kurz scharf anzubraten, damit er außen leicht Farbe bekommt, aber innen noch Biss behält. Schnelles Arbeiten ist hier Trumpf.
Fehler 2: Die Garnelen werden gummiartig. Dies ist ein Klassiker und passiert, wenn sie zu heiß und zu lange gebraten werden. Wir wollen sie nur gerade so durchgaren, bis sie schön rosa sind. Sie garen in der heißen Pfanne noch leicht nach, wenn du sie vom Herd nimmst.
Fehler 3: Der Knoblauch verbrennt. Wenn der Knoblauch zu früh oder bei zu hoher Hitze mitgebraten wird, entwickelt er eine bittere Note, die das ganze Gericht verderben kann. Gib ihn erst gegen Ende der Bratzeit hinzu, wenn die Hitze etwas reduziert ist, und achte auf seine Farbe.
Fehler 4: Die Aromen sind nicht ausgewogen. Manchmal fehlt es dem Gericht an Spritzigkeit oder Tiefe. Eine fehlende Prise Salz, zu wenig Balsamico oder keine frischen Kräuter können den Ausschlag geben. Probieren, probieren, probieren – und nachwürzen, bis es für dich perfekt ist!
Variationen für jeden Geschmack
Veganer Genuss: Tausche die Garnelen gegen festen, gewürfelten und scharf angebratenen Tofu oder Halloumi aus. Ersetze das Olivenöl durch ein gutes Erdnussöl für eine leicht andere Geschmacksnote und füge noch etwas mehr frische Kräuter hinzu, um die Süße auszugleichen.
Mit Pasta – ein schnelles Abendessen: Koche deine Lieblingspasta al dente, während du die Spargelpfanne zubereitest. Schwenke die fertige Pasta direkt mit in die Pfanne, sodass sie sich mit den Aromen vermischt. Ein paar zusätzliche Esslöffel Nudelwasser können helfen, eine cremige Bindung zu erzeugen.
Festliches Upgrade: Füge am Ende ein paar frische Cocktailtomaten hinzu und verfeinere die Sauce mit einem Schuss Weißwein und einem Teelöffel Zitronenschale. Statt einfacher Spargelstücke kannst du auch feine Spargelspitzen verwenden, die noch zarter sind und ein eleganten Touch verleihen.
Profi-Tipps für Grüner Spargel Pfanne
- Achte auf die Frische des Spargels: Er sollte knackig sein und sich beim Biegen abbrechen, nicht biegen lassen.
- Trockne die Garnelen wirklich gut ab, bevor sie in die Pfanne kommen. Das sorgt für Röstaromen.
- Verwende eine große Pfanne, damit der Spargel und die Garnelen nicht “schwitzen”, sondern braten.
- Geröstete Pinienkerne, die du zum Schluss über das Gericht streust, verleihen eine wunderbare Textur und einen nussigen Geschmack.
- Wenn du die Pfanne vom Herd nimmst, lass sie kurz stehen – die restliche Hitze gart die Garnelen sanft zu Ende.
Servier-Ideen für Grüner Spargel Pfanne
Anrichten & Dekoration
Serviere die Spargel-Garnelen-Pfanne direkt aus der Pfanne oder verteile sie appetitlich auf vorgewärmten Tellern. Ein paar frische Kräuter wie gehackte Petersilie, Dill oder Schnittlauch als Garnitur bringen Farbe und Frische. Ein zusätzlicher dünner Strahl hochwertiges Olivenöl oder ein paar Tropfen Balsamico machen das Gericht optisch noch ansprechender und betonen die Aromen.
Passende Beilagen
Dieses Gericht ist für sich schon eine leichte Hauptspeise, aber es passt wunderbar zu einer Scheibe gutem Bauernbrot, das du zum Aufsaugen der köstlichen Sauce verwendest. Auch ein einfacher grüner Salat mit einem leichten Vinaigrette [wie unser veganes Rucola-Pesto](https://pdavip.com/veganes-rucola-pesto/), oder eine kleine Portion [cremiges Parmesan-Rindfleisch mit Rigatoni](https://pdavip.com/cremiges-parmesan-rindfleisch-mit-rigatoni/) als herzhaftere Ergänzung sind ausgezeichnete Optionen.
Für besondere Anlässe
Diese Spargelpfanne eignet sich perfekt für ein frühlingshaftes Abendessen zu zweit oder einen entspannten Brunch am Wochenende. Sie ist schnell zubereitet, sieht elegant aus und schmeckt jedem. Auch als Teil eines Menüs, vielleicht als Vorspeise vor einem Lammgericht, macht sie eine ausgezeichnete Figur.
Aufbewahrung & Lagerung
Reste richtig lagern
Wenn du Reste hast, lass sie erst vollständig abkühlen, bevor du sie in einen luftdichten Behälter gibst. Bewahrt im Kühlschrank auf. Die Aromen sind am ersten Tag am intensivsten, aber auch am nächsten Tag noch sehr gut. Achte darauf, dass der Behälter gut verschlossen ist, um Austrocknung zu vermeiden.
Einfrieren
Das Gericht eignet sich eher weniger zum Einfrieren, da die Textur des Spargels und der Garnelen darunter leiden kann. Wenn es aber unbedingt sein muss, bewahre es luftdicht auf und taue es vorsichtig auf. Die Qualität wird nicht mehr dieselbe sein, aber es ist besser als nichts.
Aufwärmen ohne Qualitätsverlust
Am besten wärmst du die Reste in einer Pfanne bei milder Hitze auf. Gib eventuell einen kleinen Schuss Wasser oder Olivenöl hinzu, um die Feuchtigkeit zu bewahren. So bleiben Spargel und Garnelen schön saftig. Alternativ kannst du es auch vorsichtig in der Mikrowelle erwärmen, achte aber darauf, dass es nicht zu trocken wird.
Häufig gestellte Fragen
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Kann ich statt grünem Spargel auch weißen Spargel verwenden?
Ja, das ist prinzipiell möglich, aber der weiße Spargel benötigt eine längere Garzeit und muss geschält werden. Sein Geschmack ist auch deutlich zarter und leicht bitterer als beim grünen Spargel. Der grüne Spargel hat einen intensiveren, leicht herben Geschmack und seine zarte Haut muss nur am unteren Ende gekürzt, aber nicht geschält werden, was die Zubereitung erheblich vereinfacht und die typische Textur dieses Gerichts ausmacht.
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Ich mag keine Garnelen. Welche Alternativen gibt es?
Kein Problem! Wenn du keine Garnelen magst oder auf Fisch verzichten möchtest, gibt es wunderbare Alternativen. Du könntest stattdessen gewürfelten und kross gebratenen Tofu verwenden, der eine tolle Textur hat. Eine andere Möglichkeit sind gebratene Hähnchenbruststreifen, die du parallel zubereiten kannst. Auch Jakobsmuscheln passen hervorragend, falls du es etwas edler magst. Die Würze des Spargels ist so stark, dass sie auch mit anderen Proteinquellen wunderbar harmoniert.
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Wie kann ich das Gericht noch sättigender machen?
Dieses Gericht ist von Natur aus leicht und eignet sich eher als Vorspeise oder leichtes Hauptgericht. Um es sättigender zu gestalten, serviere es unbedingt mit einer Beilage. Gut passen dazu zum Beispiel eine Portion knusprige Honig-Chili-Kartoffeln, ein cremiges Risotto oder einfach eine Scheibe frisches Baguette, mit dem du die köstliche Sauce aufnehmen kannst. Auch eine kleine Portion Pasta, die du kurz mit in der Pfanne schwenkst, macht das Essen deutlich fülliger.
Grüner Spargel Pfanne mit Garnelen
Blitzschnell gebratener grüner Spargel mit saftigen Garnelen und süßen Kirschtomaten, abgelöscht mit Balsamico. Ein einfaches und dennoch raffiniertes Gericht für jeden Tag.
- 500 g Grüner Spargel
- 8 Black Tiger Riesengarnelen (Größe 18/20er)
- 10 Cherrytomaten
- 1 - 2 Zehe Knoblauch
- 4 EL Olivenöl
- 4 EL Aceto Balsamico di Modena
- Salz und Pfeffer
- Kochen
- 1Den grünen Spargel waschen, das untere Ende ca. 2-3 cm abschneiden. Den Spargel von der Mitte nach unten schälen und in 3 cm große Stücke schneiden.
- 2Die Garnelen schälen, den Darm gegebenenfalls ziehen. Die Garnelen der Länge nach halbieren und gut trocken tupfen.
- 3Die Cherrytomaten waschen und halbieren. Den Knoblauch schälen und fein hacken.
- 4In einer Pfanne das Olivenöl erhitzen und die Spargelstücke darin ca. 2 Minuten scharf anbraten.
- 5Die Garnelenhälften hinzugeben und ca. 2 Minuten mitbraten.
- 6Den Knoblauch und die Tomaten hinzugeben, 2 weitere Minuten mitrösten und mit dem Aceto Balsamico di Modena ablöschen.
- 7Mit Salz und Pfeffer abschmecken und vom Herd nehmen.
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