Cremige Mango-Mousse
Der warme Sommerabend lag noch schwer in der Luft, als meine Großmutter mir zum ersten Mal eine Schüssel mit dieser samtigen, orangenen Köstlichkeit reichte. Damals, als Kind, war es mehr als nur ein Dessert – es war ein kleines Stück sonnendurchfluteter Urlaub direkt auf meinem Löffel, ein Versprechen von Exotik in unserer sonst eher bodenständigen Küche.
Heute, viele Jahre später, wenn ich den Duft von reifer Mango in der Luft rieche, spüre ich sofort diesen Hauch von Nostalgie und die tiefe Dankbarkeit für diese einfache, aber so wirkungsvolle Kreation, die so viel Freude in unser Leben brachte.
Warum du dieses Rezept lieben wirst
- Ein Hauch von Fernweh: Schon der bloße Anblick der leuchtenden Farbe weckt Erinnerungen an ferne Strände und exotische Früchte; ein Kurzurlaub für die Sinne, ohne das Haus verlassen zu müssen.
- Sanfte Süße, pure Frische: Die natürliche Süße der Mango wird perfekt durch eine leichte Säure ausbalanciert, was dieses Dessert zu einem wunderbar leichten Abschluss macht, der nicht beschwert.
- Seidige Umarmung: Die Textur ist schlichtweg umwerfend – unglaublich cremig und zart schmelzend, fast wie eine Wolke, die auf der Zunge zergeht.
- Zeitlose Eleganz: Ob in kleinen Gläschen für ein festliches Menü oder als einfacher Genuss zwischendurch, diese Mango-Mousse strahlt eine unaufdringliche Raffinesse aus.
- Deine kreative Leinwand: Dieses Grundrezept ist wie ein leeres Blatt Papier für deine kulinarische Fantasie – es lädt dich ein, eigene Akzente zu setzen und dein persönliches Meisterwerk zu erschaffen.
Das brauchst du
Die Magie dieser Mousse liegt zu einem großen Teil in der Qualität der Zutaten, die du wählst. Eine wirklich reife Mango ist hier das A und O – sie trägt die Essenz des Sommers und die natürliche Süße, die jedes weitere Süßungsmittel in den Hintergrund treten lässt. Vertraue auf deine Sinne: wähle Früchte, die leicht nachgeben und intensiv duften.
- Reife Mangos: Das Herzstück des Desserts; ihre Süße und ihr tropisches Aroma sind unverzichtbar für den authentischen Geschmack.
- Frische Sahne: Sie verleiht der Mousse ihre unwiderstehliche Cremigkeit und leichte Textur.
- Zucker: Nur eine Prise, um die natürliche Fruchtsüße zu unterstreichen, nicht zu überdecken.
- Zitronensaft: Ein kleiner Spritzer, der die Aromen aufhellt und der Mousse eine wunderbare Frische verleiht.
- Gelatine: Das Geheimnis für die perfekte Konsistenz, die der Mousse Standhaftigkeit verleiht, ohne ihre Leichtigkeit zu beeinträchtigen.
Die genauen Mengenangaben sowie detaillierte Anleitungen zur Zubereitung findest du weiter unten.
Die Geschichte hinter diesem Gericht
Mango-Mousse ist ein Dessert, das seine Wurzeln tief in den tropischen Regionen hat, wo die Mango seit Jahrtausenden heimisch ist und als “Königin der Früchte” verehrt wird. Seine Reise über Kontinente hinweg spiegelt die Sehnsucht nach Exotik und süßen Genüssen wider, die Menschen seit jeher verbindet.
Historisch gesehen waren solche raffinierten Desserts oft der Oberschicht vorbehalten, doch mit der Zeit und der zunehmenden Verfügbarkeit von Zutaten durch den globalen Handel fand die Mango-Mousse ihren Weg in die Küchen weltweit. Sie passte sich neuen Gegebenheiten an, wurde mal mit anderen Früchten kombiniert, mal mit lokalen Gewürzen verfeinert, um den jeweiligen Gaumen zu schmeicheln.
Was dieses Dessert zeitlos macht, ist die perfekte Symbiose aus Einfachheit und Eleganz. Es ist ein Gericht, das die Essenz einer Frucht einfängt und sie in eine Form verwandelt, die sowohl tröstlich als auch belebend ist. Die Zubereitung ist ein kleines Ritual, das Geduld und Hingabe belohnt, indem es ein Geschmackserlebnis schafft, das weit über das Erwartete hinausgeht.
So bereitest du cremige Mango Mousse zu
Schritt 1: Die Seele der Mango erwecken
Zuerst widmen wir uns der Königin unserer Kreation: der Mango. Nimm die süßen Früchte zur Hand und lege sie behutsam frei. Das Schälen kann bei einer reifen Mango eine kleine Herausforderung sein, aber es lohnt sich. Vorsichtig gleitet das Messer entlang der Kontur und holt das leuchtend orangefarbene Fruchtfleisch zum Vorschein.
Nun ist es an der Zeit, das Innere zu befreien. Schneide das Fruchtfleisch von dem ovalen Kern ab. Achte auf jeden Tropfen des kostbaren Saftes, denn er ist voller Geschmack. Schneide das herausgelöste Fruchtfleisch in grobe Stücke; dies erleichtert später das Pürieren und gibt dir einen ersten greifbaren Eindruck der köstlichen Textur, die uns erwartet.
Ein ehrlicher Tipp: Suche nach Mangos, die nachgeben, wenn du sanft auf die Haut drückst, und die einen süßen, fast blumigen Duft verströmen. Das ist das Zeichen für die perfekte Reife, die den Unterschied zwischen einem guten und einem göttlichen Dessert ausmacht.
Schritt 2: Das Fruchtpüree – Ein sonniger Likör aus der Frucht
Jetzt kommt die Küchenmaschine zum Einsatz, die stumme Helferin unserer kulinarischen Träume. Gib die vorbereiteten Mangostücke hinein und lass sie ihre Arbeit tun. Das Surren des Motors ist der erste Ton der Symphonie, die wir gerade komponieren. Ziel ist eine seidige, feine Masse, die frei von Fasern ist und wie reines flüssiges Gold glänzt.
Beim Pürieren wirst du merken, wie sich die Aromen intensivieren. Wenn du eine besonders süße Mango hast, brauchst du vielleicht wenig oder gar keinen zusätzlichen Zucker. Aber probiere ruhig! Ein Löffelchen voll sagt mehr als tausend Worte und gibt dir die Freiheit, die Süße ganz nach deinem persönlichen Empfinden zu justieren.
Was ich dabei gelernt habe: Manchmal ist es besser, die Mangos nicht zu lange zu pürieren. Ein kurzes, intensives Pürieren erhält oft eine frischere Note. Wenn du es besonders luxuriös magst, kannst du das Fruchtpüree danach noch durch ein feines Sieb streichen, um eine absolut makellose Textur zu erzielen.
Schritt 3: Die magische Verbindung – Gelatine vorbereiten
Die Gelatine ist unser unsichtbarer Helfer, der dieser Mousse ihre Form und ihre zarte Stabilität verleiht. Wenn du Gelatinepulver verwendest, gib es in eine kleine Schüssel und löse es in der exakten Menge Wasser auf – nur so viel, dass es gerade eben bedeckt ist. Rühre es kurz um; die winzigen Körner werden sich bald im Wasser auflösen und eine klare, leicht dickliche Flüssigkeit bilden.
Bei Blattgelatine gehst du etwas anders vor: Weiche die Blätter zunächst in reichlich kaltem Wasser ein, bis sie weich und biegsam sind. Drücke sie dann sanft aus und löse sie in einem kleinen, warmen Wasserbad oder kurz in der Mikrowelle auf, bis sie klar sind.
Wichtig hierbei: Die Gelatine darf nicht kochen, sonst verliert sie ihre Bindekraft. Sie soll sich nur sanft verflüssigen und ihre magischen Eigenschaften behalten. Achte darauf, dass sie nach dem Auflösen nicht zu heiß ist, wenn sie später zur Mangomasse gegeben wird.
Schritt 4: Die Sahne – Ein Hauch von Wolken
Nun zur Sahne, dem sanften Gegenpart zur intensiven Frucht. Stelle sicher, dass die Sahne so kalt wie möglich ist – das ist entscheidend für ein gutes Volumen. Gib sie zusammen mit dem Vanillezucker in eine vorgewärmte Schüssel, denn eine kühle Schüssel hilft, die Sahne schneller steif zu schlagen. Beginne mit niedriger Geschwindigkeit und steigere sie langsam.
Beobachte aufmerksam, wie die Sahne anfängt, sich zu verdicken. Du wirst sehen, wie sich feine Muster bilden, die dann immer fester werden. Achte darauf, nicht zu lange zu schlagen, sonst wird sie zu Butter! Der perfekte Punkt ist erreicht, wenn sich feste Spitzen bilden, die beim Herausnehmen des Schneebesens nicht umfallen.
Der entscheidende Moment: Wenn du mit dem Handmixer arbeitest, halte die Schüssel leicht schräg, um die Luft optimal einzufangen. Die Sahne sollte prall und glänzend sein, ein Versprechen von Leichtigkeit für deine Mousse.
Schritt 5: Die Vereinigung – Kunst trifft auf Natur
Jetzt kommt der Moment der großen Synthese: Die pürrierte Mango und die geschlagene Sahne treffen aufeinander. Gib die fruchtige Masse zur steif geschlagenen Sahne. Mit einem flexiblen Spatel oder Teigschaber beginnst du nun, die beiden Komponenten behutsam zu vereinen. Es ist kein wildes Vermischen, sondern ein sanftes Unterheben.
Beweg dich mit dem Spatel vom Rand der Schüssel zur Mitte und von unten nach oben. Stelle dir vor, du faltest die Mango in die Luftigkeit der Sahne. Ziel ist es, die helle Farbe und die zarte Struktur der Sahne so gut wie möglich zu erhalten. Jeder Strich zählt, um eine gleichmäßige, aber dennoch luftige Textur zu schaffen.
Ein Löffelchen Stolz: Nimm eine kleine Menge der Mischung auf den Spatel und schau dir die Textur an. Sie sollte wie eine pralle, cremige Masse aussehen, bei der sich die Farbe der Mango und der Sahne perfekt ergänzt. Keine Spur von grauer Tristesse – nur reines, leuchtendes Orange.
Schritt 6: Die Struktur geben – Gelatine integrieren
Der letzte Schritt, bevor die Mousse zur Ruhe kommen darf. Nimm die vorbereitete, leicht abgekühlte Gelatine. Gieße sie nun unter ständigem, sanftem Rühren langsam in die Mango-Sahne-Mischung. Es ist wichtig, dass du dies langsam und kontinuierlich tust, um sicherzustellen, dass sich die Gelatine gleichmäßig verteilt und keine Klumpen bildet.
Wir wollen nicht, dass die Gelatine sofort bindet, sondern dass sie sich geschmeidig in die gesamte Masse einfügt. Rühre vorsichtig weiter, bis die Gelatine vollständig in die Mousse eingearbeitet ist. Du wirst merken, wie die Masse beginnt, etwas mehr Festigkeit zu entwickeln, ein subtiler Hinweis auf die bevorstehende Veränderung.
Sicherheitshalber: Wenn du unsicher bist, ob deine Gelatine gut verteilt ist, rühre nochmal vorsichtig mit dem Spatel durch die gesamte Masse, um sicherzugehen, dass keine versteckten Gelatine-Tropfen übersehen wurden.
Schritt 7: Die Ruhepause – Geduld zahlt sich aus
Jetzt kommt der Teil, der am meisten Geduld erfordert, aber auch einer der wichtigsten ist. Verteile die fertige Mousse gleichmäßig auf deine Serviergläser oder Förmchen. Kleine, elegante Gläser eignen sich hierfür wunderbar, aber auch normale Dessertschalen tun ihren Dienst. Fülle sie nicht randvoll, lass etwas Platz für die Dekoration.
Stelle die gefüllten Gläser nun vorsichtig in den Kühlschrank. Mindestens eine Stunde ist die Mindestzeit, aber optimalerweise lässt du sie für zwei bis drei Stunden kühl ruhen. In dieser Zeit entfaltet die Gelatine ihre volle Wirkung, und die Mousse nimmt die feste, aber dennoch zarte Konsistenz an, die sie so besonders macht.
Das kleine Glück: Wenn du die Gläser aus dem Kühlschrank holst, wirst du mit einer perfekten Mousse belohnt. Die Farbe ist noch intensiver geworden, und die Textur ist fest, aber dennoch leicht und luftig, bereit, verführt zu werden.
Häufige Fehler – und wie du sie vermeidest
Fehler 1: Unreife oder überreife Mangos – Wenn die Mangos noch hart und geschmacklos sind, wird die Mousse wässrig und fad. Sind sie hingegen zu stark überreif und faserig, kann die Textur leiden. Wähle Früchte, die das goldene Mittelmaß treffen: duftend, leicht nachgiebig und voller Süße.
Fehler 2: Falsche Gelatine-Anwendung – Das Auflösen von Gelatine ist eine Kunst für sich. Zu heißes Wasser zerstört die Bindekraft, zu wenig Wasser führt zu Klumpen. Sei präzise mit den Mengenangaben und achte auf die richtige Temperatur, damit deine Mousse die gewünschte Festigkeit erhält.
Fehler 3: Übermäßiges Rühren nach der Gelatine – Sobald die Gelatine eingearbeitet ist, solltest du die Mousse nicht mehr zu stark bearbeiten. Zu kräftiges Rühren kann dazu führen, dass die Luft aus der Sahne entweicht und die Mousse kompakter wird, anstatt luftig zu bleiben.
Fehler 4: Zu wenig oder zu viel Zucker – Die Süße soll die Mango unterstützen, nicht überdecken. Probiere die Püree-Masse, bevor du Zucker hinzufügst. Auch die natürliche Süße der Mangos variiert stark, sodass Anpassungen fast immer notwendig sind.
Variationen für jeden Geschmack
Exotisch mit Kokos: Ersetze einen Teil der Sahne durch Kokosmilch und füge etwas geriebene Kokosnuss zum Püree hinzu. Die Kombination aus Mango und Kokos ist ein Klassiker, der dich direkt in die Tropen versetzt. Dies verwandelt die Mousse in ein veganes Dessert, wenn du anstelle von Gelatine Agar-Agar verwendest.
Beeren-Traum: Mische feingehackte frische Beeren wie Himbeeren oder Erdbeeren unter die fertige Mousse, kurz bevor du sie in die Gläser füllst. Die leicht säuerlichen Beeren bilden einen wunderbaren Kontrast zur süßen Mango und sorgen für interessante Farbakzente.
Festliche Variante mit Anklängen: Füge der Mango-Masse einen Hauch von Ingwer oder einer Prise Kardamom hinzu. Kleine Stückchen von kandierten Früchten oder geröstete Pistazien als Garnitur geben dem Ganzen einen edlen Touch, perfekt für besondere Anlässe.
Profi-Tipps für cremige Mango Mousse
Die richtige Reife ist alles: Nimm dir Zeit bei der Auswahl der Mangos. Eine wirklich reife Mango ist süß, intensiv duftend und gibt leicht auf sanften Druck nach. Das Aroma ist entscheidend für den Geschmack deiner Mousse.
Temperaturkontrolle bei Gelatine: Gelatine muss aufgelöst, aber nicht gekocht werden. Wenn du sie zur Sahne-Mango-Massen gibst, sollte diese nicht heiß sein, damit die Gelatine gleichmäßig verteilt wird, ohne sofort zu stocken.
Vorsichtig unterheben: Das Geheimnis einer luftigen Mousse liegt im sanften Unterheben der pürierten Mango unter die geschlagene Sahne. Dies erhält die Luftigkeit und sorgt für die zarte Konsistenz.
Feinmaschiges Sieb ist dein Freund: Wenn du absolut auf Nummer sicher gehen willst, was die Glätte deiner Mousse angeht, streiche das Püree nach dem Pürieren durch ein feines Sieb. So eliminierst du auch die feinsten Fasern und erhältst eine samtige Perfektion.
Die Kälte ist dein Verbündeter: Stelle sicher, dass sowohl die Sahne als auch die Schüssel und der Schneebesen zum Aufschlagen gut gekühlt sind. Das sorgt für mehr Volumen und eine stabilere Konsistenz der geschlagenen Sahne.
Servier-Ideen für cremige Mango Mousse
Anrichten & Dekoration
Die Mango-Mousse in kleinen, eleganten Dessertgläsern zu servieren, ist ein Klassiker. Gestalte einen Tupfer Sahne darauf, vielleicht mit einem Hauch von Zitronenabrieb, oder garniere es mit feinen Streifen frischer Mango, die wie Sonnenstrahlen aussehen. Ein paar essbare Blüten oder ein zarter Minzblatt-Akzent können das Gesamtbild perfekt abrunden und eine visuelle Freude schaffen.
Denke an kontrastierende Farben und Texturen. Ein paar geröstete Kokoschips können einen angenehmen Crunch hinzufügen, während ein paar frisch gepflückte Beeren eine leuchtende Farbe und eine leichte Säure beisteuern. Die Präsentation ist wie der erste Bissen – sie macht neugierig und steigert die Vorfreude.
Passende Beilagen
Obwohl die Mousse für sich allein schon ein Genuss ist, kann sie wunderbar ergänzt werden. Einige knusprige Honig-Chili-Kartoffeln mögen als ungewöhnliche Beilage erscheinen, aber die Süße und die dezente Schärfe können eine unerwartete, aber aufregende Geschmackskombination ergeben. Für ein leichteres Dessert passt ein Klecks cremiges Parmesan-Rindfleisch mit Rigatoni, wenn auch nur im übertragenen Sinne, indem man die Idee der Cremigkeit fortführt.
Auch ein einfacher Keksboden, hergestellt aus zerbröselten Butterkeksen oder Amarettini, schafft eine angenehme Texturbasis. Schokoladensauce als dünner Faden über die Mousse gezogen oder eine leichte Fruchtsauce aus Himbeeren oder Maracuja runden das Geschmackserlebnis harmonisch ab. Nüsse wie gehackte Pistazien oder Mandeln geben zusätzlichen Biss.
Für besondere Anlässe
Diese Mango-Mousse ist wie geschaffen für laue Sommerabende, Gartenpartys oder als süßer Abschluss eines romantischen Abendessens. Ihre tropische Frische macht sie zu einem idealen Kontrast nach einem herzhaften Abendessen. Auch bei Geburtstagsfeiern oder als Partydessert in kleinen Gläsern kommt sie immer gut an.
Wenn du ein Buffet vorbereitest, kannst du die Mousse wunderbar im Voraus zubereiten. Kleine Portionen lassen sich leicht transportieren und sind schnell serviert. Denke daran, sie gut gekühlt zu halten, besonders an warmen Tagen, damit sie ihre erfrischende Wirkung behält.
Aufbewahrung & Lagerung
Reste richtig lagern
Wenn du es schaffst, Reste dieser köstlichen Mousse aufzubewahren, greife zu luftdichten Behältern. Idealerweise verwendest du die Gläser, in denen du die Mousse serviert hast, falls diese verschließbar sind. Andernfalls sind kleine Kunststoffbehälter mit Deckel oder Frischhaltefolie, die fest über die Öffnung gespannt wird, eine gute Wahl. So wird verhindert, dass die Mousse unerwünschte Gerüche aus dem Kühlschrank annimmt oder ihre zarte Oberfläche austrocknet.
Die Mango-Mousse hält sich im Kühlschrank etwa 2 bis 3 Tage. Achte darauf, sie immer gut gekühlt zu lagern und vor dem erneuten Servieren einen Blick darauf zu werfen, ob noch alles frisch aussieht und duftet. Die Konsistenz kann sich nach mehreren Tagen leicht verändern, behält aber meist ihren angenehmen Geschmack.
Einfrieren
Das Einfrieren von Mousse ist generell möglich, aber es erfordert etwas Vorsicht, da die Textur durch die Eiskristalle beeinträchtigt werden kann. Wenn du es dennoch versuchen möchtest, fülle die Mousse in gefriergeeignete Behälter oder sogar in Eiswürfelformen, um kleinere, einfacher aufzuteilende Portionen zu erhalten. Beschrifte die Behälter unbedingt mit dem Inhalt und dem Einfrierdatum.
Im Gefrierfach hält sich die Mousse gut einen Monat. Beachte jedoch, dass nach dem Auftauen die Textur leicht wässrig oder grieselig werden kann. Dies liegt daran, dass die feinen Strukturen durch das Gefrieren und Auftauen oft zerstört werden. Für optimale Ergebnisse empfehle ich, sie im Kühlschrank zu lagern.
Aufwärmen ohne Qualitätsverlust
Die kurze Antwort: Aufwärmen ist für Mango-Mousse nicht empfehlenswert und wird in den meisten Fällen zu keinem guten Ergebnis führen. Ziel der Mousse ist ihre kühle, erfrischende und zartschmelzende Konsistenz, die durch das Erhitzen vollständig zerstört würde. Die Gelatine würde sich auflösen, die Sahne würde gerinnen und das Ergebnis wäre eine wässrige, unansehnliche Masse.
Wenn du Reste hast, lass sie einfach langsam im Kühlschrank auftauen. Genuss ist garantiert, solange die Mousse nicht eingefroren war. Vermeide es also unbedingt, sie im Ofen, in der Mikrowelle oder auf dem Herd zu erwärmen. Ihre Magie entfaltet sie am besten, wenn sie frisch und kühl ist.
Häufig gestellte Fragen
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Wie lange dauert es ungefähr, bis die cremige Mango-Mousse fest ist?
Die reine Zubereitungszeit, also das Pürieren der Mangos, das Schlagen der Sahne und das vorsichtige Vermengen, dauert etwa 15-20 Minuten. Die eigentliche “Kochzeit” ist dann die Kühlzeit, die mindestens 1 bis 2 Stunden beträgt, damit die Mousse die ideale Konsistenz erreicht. Für ein optimales Ergebnis empfehle ich, sie etwa 3 Stunden oder sogar über Nacht im Kühlschrank ruhen zu lassen. Sei geduldig – die Wartezeit wird mit einem perfekten Dessert belohnt.
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Kann ich dieses Rezept auch vegan zubereiten? Gibt es Alternativen für Sahne und Gelatine?
Absolut! Für eine vegane Variante kannst du die Sahne durch gut gekühlte, fetthaltige Kokosmilch (den festen Teil aus der Dose) oder eine hochwertige vegane Schlagsahne ersetzen. Achte darauf, dass diese Alternativen ebenfalls gut aufgeschlagen werden können. Anstelle von Gelatine verwendest du am besten Agar-Agar, ein pflanzliches Geliermittel, das aus Algen gewonnen wird. Beachte die Dosierung auf der Packung, da Agar-Agar meist stärker bindet als Gelatine. Auch hier gilt: langsam einrühren und gut kühlen.
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Meine Mousse ist nicht fest geworden. Woran kann das liegen?
Das ist ein häufiges Problem, das aber gut lösbar ist. Meistens liegt es an einer falschen Anwendung der Gelatine. Entweder wurde sie nicht richtig aufgelöst (zu heiß oder zu kalt), es war zu wenig Gelatine für die Menge der Flüssigkeit, oder sie wurde nicht lange genug im Kühlschrank gekühlt. Auch wenn die Sahne nicht steif genug geschlagen wurde, kann dies die Festigkeit beeinträchtigen. Eine weitere Ursache kann eine zu große Menge an flüssigen Zutaten sein, die nicht ausreichend durch die Gelatine gebunden werden. Überprüfe immer die Zutatenliste und die Anweisungen sorgfältig.
Cremige Mango-Mousse
Cremige Mango-Mousse ist das perfekte Dessert für jeden Anlass! Mit ihrem fruchtigen Geschmack und der luftigen Textur begeistert sie sowohl Kinder als auch Erwachsene. Die Kombination aus reifen Mangos und Sahne sorgt für ein exotisches Geschmackserlebnis, das einfach zuzubereiten ist. Ob als süßer Abschluss eines festlichen Dinners oder als erfrischender Snack an warmen Tagen – diese Mousse ist vielseitig und lässt sich kreativ variieren.
- 2 reife Mangos (ca. 500 g Fruchtfleisch)
- 200 ml kalte Sahne
- 50 g Zucker
- 1 Päckchen Vanillezucker
- 1 EL Zitronensaft
- 2 TL Gelatinepulver oder 3 Blatt Gelatine
- 3 EL Wasser
- Kochen
- 1Mangos schälen, Fruchtfleisch vom Kern schneiden und in Stücke schneiden.
- 2In einer Küchenmaschine die Mangostücke pürieren, nach Belieben Zucker hinzufügen.
- 3Gelatine in warmem Wasser auflösen oder Blattgelatine einweichen und auflösen. Sahne mit Vanillezucker steif schlagen.
- 4Pürierte Mangos unter die geschlagene Sahne heben.
- 5Gelatine einrühren, bis alles gut vermischt ist.
- 6In Gläser füllen und mindestens 1 Stunde kühlen.
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