Erdbeer Tiramisu Dessert (ohne Ei) | Food-Blog Schweiz | foodwerk.ch
Der Geruch von frischen Erdbeeren, leicht süßlich und unverkennbar sommerlich, zieht durch die Küche. Selbst an einem grauen Tag sind sie wie kleine Sonnenstrahlen auf dem Teller, eine Verheißung von Wärme und Leichtigkeit. Dieses Dessert ist für mich mehr als nur eine Nachspeise; es ist ein kleiner Kurzurlaub, eine Erinnerung an sonnige Tage und die reine Freude am Geschmack.
Es ist diese besondere Kombination aus der unvergleichlichen Süße frisch gepflückter Beeren und einer cremigen, fast schwebenden Masse, die mich immer wieder aufs Neue begeistert. Wenn die Löffelbiskuits sich mit der Erdbeersauce vollsaugen und die zarte Creme darüber liegt, dann weiß ich, dass hier etwas Besonderes entstanden ist.
Warum du dieses Rezept lieben wirst
- Unwiderstehliche Frische: Der klare, pure Geschmack der Erdbeeren, kombiniert mit einer luftigen Creme, sorgt für ein leichtes und dennoch befriedigendes Geschmackserlebnis. Jede Gabel ist ein Stückchen Sommer pur.
- Unkomplizierte Eleganz: Dieses Dessert sieht aus wie vom Patissier, aber die Zubereitung ist überraschend einfach. Du brauchst keine besonderen Kochkünste, nur ein paar frische Zutaten und etwas Zeit im Kühlschrank.
- Die Magie der Texturen: Vom sanften Biss der Löffelbiskuits, der die fruchtige Sauce aufsaugt, über die samtige Cremigkeit bis hin zum frischen Fruchtfleisch – jede Komponente trägt zu einem harmonischen Mundgefühl bei.
- Ein Hauch von Zuhause: Auch wenn es keine strenge italienische Tradition ist, strahlt dieses Dessert eine wohlige Gemütlichkeit aus. Es ist das perfekte Dessert, um einen gemütlichen Abend ausklingen zu lassen oder um Gäste zu verwöhnen.
- Flexibel und anpassbar: Ob als klassisches Dessert im Auflaufform oder als individuelle Portionen im Glas – dieses Rezept lässt sich wunderbar an deine Bedürfnisse und deinen Geschmack anpassen.
Das brauchst du
Die Qualität der Zutaten ist bei diesem Erdbeer Tiramisu Dessert entscheidend, denn die Aromen sind so pur und unverfälscht. Wir setzen bewusst auf sonnengereifte Schweizer Erdbeeren, um sicherzustellen, dass jede Frucht ihren vollen, süßen Geschmack entfaltet. Wenn du die Möglichkeit hast, greife zu Früchten direkt vom Bauernhof; diese enthalten oft eine Intensität, die man im Supermarkt selten findet. Die Wahl des Quarks und der Mascarpone ist ebenfalls wichtig, um die perfekte Balance zwischen Leichtigkeit und Cremigkeit zu erzielen.
- Löffelbiskuits: Sie bilden die zarte Basis, die sich wunderbar mit der Erdbeersauce vollsaugt und eine angenehme Textur liefert.
- Mascarpone: Sorgt für eine luxuriöse, seidige Cremigkeit, die jedem Bissen eine feine Note verleiht.
- Mager- oder Halbfettquark: Bringt eine angenehme Frische und Leichtigkeit in die Creme, ohne sie zu wässrig zu machen.
- Vollrahm: Macht die Creme herrlich luftig und vollmundig, wenn er sorgfältig untergehoben wird.
- Schlagrahmfestiger (Sahnesteif): Ein kleiner Helfer, der dafür sorgt, dass die Creme ihre stabile, aber dennoch zarte Konsistenz behält.
- Zucker: Zum Süßen der Creme und der Erdbeersauce – je nach Süße der verwendeten Früchte variieren wir die Menge.
- Erdbeeren: Das Herzstück! Süß, saftig und am besten von Feldern aus deiner Region für den intensivsten Geschmack.
- Zitrone (Abrieb und Saft): Ein Hauch von Frische, der die Süße der Erdbeeren perfekt ausbalanciert und der Creme eine spritzige Note gibt.
- Maizena (Speisestärke): Bindet die Erdbeersauce, damit sie nicht zu flüssig wird und ihre herrliche Konsistenz behält.
Die genauen Mengenangaben für deine Schale oder Gläser findest du weiter unten im Rezept.
Die Geschichte hinter diesem Gericht
Als wir uns entschieden, dieses Dessert zu kreieren, wollten wir nicht zwangsläufig ein klassisches italienisches Tiramisu nachahmen. Vielmehr ging es uns darum, das Gefühl und die Leichtigkeit einer perfekten Nachspeise zu erzeugen, die sich an den Erdbeersaison anlehnt. Die Idee, eine luftige Creme mit frischen Früchten zu verbinden, die an ein Tiramisu erinnert, war geboren.
Die Inspiration für die leichte Quark-Mascarpone-Creme kam von der Sehnsucht nach einem Dessert, das nicht so schwer im Magen liegt wie so manch traditionelle Variante. Wir experimentierten mit verschiedenen Verhältnissen, bis wir die perfekte Balance zwischen Reichhaltigkeit und Frische gefunden hatten. Dabei war uns wichtig, Zutaten zu verwenden, deren Herkunft wir kennen und schätzen.
Kurze Transportwege und regionale Produkte sind uns wichtig, und so führte uns unsere Suche nach den besten Erdbeeren schließlich zu einem lokalen Bauernhof. Es bereitet uns Freude, wenn wir wissen, woher unsere Lebensmittel kommen und wer dahintersteht. Dieses Bewusstsein für die Herkunft verleiht dem Dessert eine zusätzliche Wertschätzung und macht es zu etwas Besonderem.
Die Tatsache, dass dieses Gericht kein Ei enthält, macht es zudem für viele zugänglich und einfach zuzubereiten. Es ist ein Beweis dafür, dass man mit einfachen, aber sorgfältig ausgewählten Zutaten etwas Köstliches zaubern kann, das Groß und Klein begeistert. So entstand aus der Liebe zu frischen Früchten und dem Wunsch nach einem leichten Genuss dieses ganz eigene „Erdbeer Tiramisu Dessert“.
So bereitest du Erdbeer Tiramisu Dessert zu
Schritt 1: Die Fruchtige Basis schaffen
Beginnen wir mit den Stars dieses Desserts: den Erdbeeren. Nimm dir die 350 Gramm frischen, sonnenverwöhnten Früchte und gib sie in einen Mixer. Füge den Saft einer halben Zitrone hinzu – das hebt nicht nur die natürliche Süße hervor, sondern sorgt auch für eine erfrischende Note, die später perfekt mit der Creme harmoniert. Nun kommen noch 3 Esslöffel Zucker hinzu, aber sei hier flexibel! Je nachdem, wie süß deine Erdbeeren sind, kannst du die Zuckermenge anpassen. Ein sanfter Puls im Mixer verwandelt alles in ein leuchtend rotes Püree.
Achtung: Achte darauf, dass das Püree nicht zu grob ist, aber auch kein feiner Saft werden sollte. Kleine Fruchtstücke dürfen durchaus noch vorhanden sein.
Schritt 2: Die Sauce eindicken – für die perfekte Konsistenz
Dieses Erdbeerpüree wird nun die Basis für unsere herrliche Fruchtsauce. Gib das Püree in eine kleine Pfanne. Hier kommt nun die Maizena ins Spiel – ein kleiner Trick für eine wunderbar gebundene Sauce. Mische die 20 Gramm Speisestärke gründlich mit dem Erdbeerpüree, vielleicht mit einem kleinen Schneebesen, damit keine Klümpchen entstehen. Stelle die Pfanne auf mittlere Hitze und beginne zu rühren. Es ist wichtig, kontinuierlich zu rühren, denn die Maizena kann schnell anbrennen.
Der magische Moment: Sobald die Masse anfängt zu köcheln und schön einzudicken, nimm sie vom Herd. Du wirst merken, wie die Sauce eine seidige Textur bekommt. Alternativ kannst du auch Johannisbrotkernmehl verwenden: Hierfür benötigst du etwa 2 Teelöffel, die du einfach unter das pürierte Erdbeer-Fruchtfleisch mischst und quellen lässt – das spart das Aufkochen.
Schritt 3: Die Kuchenbasis legen
Jetzt ist es an der Zeit, die Löffelbiskuits vorzubereiten. Nimm eine passende Auflaufform oder deine individuellen Dessertgläser. Der Boden deiner Form wird nun sorgfältig mit den Löffelbiskuits ausgelegt. Unsere Form misst etwa 32 x 20 cm, und hierfür verwenden wir ungefähr 13 Stück, aber das hängt stark von der Größe deiner Form und der Biskuits ab. Beginne damit, die Biskuits so dicht wie möglich nebeneinander zu legen, um eine gleichmäßige Schicht zu schaffen.
Tipp: Wenn du möchtest, kannst du die Biskuits auch leicht zerbrechen, um Lücken besser zu füllen, aber versuche, eine nicht zu ungleichmäßige Schicht zu erhalten.
Schritt 4: Die Fruchtsauce auf die Biskuits verteilen
Nun kommt die vorbereitete, leicht abgekühlte Erdbeersauce ins Spiel. Verteile sie gleichmäßig über die ausgelegten Löffelbiskuits. Achte darauf, dass die gesamte Fläche gut bedeckt ist, sodass jedes Biscuit einen Hauch von fruchtiger Süße abbekommt. Die Sauce sollte die Biskuits sanft bedecken, ohne sie vollständig zu ertränken. Dies dient als erste Geschmacksebene und sorgt dafür, dass die Biskuits später die perfekte Konsistenz erhalten.
Geduld ist gefragt: Lass diese Schicht für einen kurzen Moment abkühlen, während du dich an die Zubereitung der Creme machst. Das verhindert, dass die Creme zu flüssig wird, wenn sie darauf kommt.
Schritt 5: Die cremige Seele des Desserts rühren
Jetzt wird es richtig geschmeidig! Nimm die 350g Mascarpone – diese sollte Zimmertemperatur haben, damit sie sich leichter vermischen lässt. Gib sie in eine Schüssel. Füge den Abrieb einer halben Zitrone hinzu, das gibt eine wunderbare Frische. Nun kommt der Zucker hinzu, etwa 60 Gramm, aber auch hier gilt: Schmecke dich heran! Vermische Mascarpone und Zucker nur so kurz wie möglich. Jetzt folgt der Mager- oder Halbfettquark, ebenfalls nur kurz unterrühren. Wenn du zu lange rührst, kann die Masse zu flüssig werden, also sei hier sanft.
Der entscheidende Wendepunkt: Schlage in einer separaten Schüssel den Vollrahm mit dem Sahnesteif steif. Das Ergebnis sollte eine luftige, feste Masse sein. Hebe nun ganz vorsichtig den geschlagenen Rahm unter die Mascarpone-Quark-Mischung. Verwende eine Teigkarte oder einen großen Löffel und mache langsame, kreisende Bewegungen, um die Luftigkeit zu bewahren. Das Ziel ist eine leichte und dennoch stabile Creme, die sich gut verteilen lässt.
Schritt 6: Schicht für Schicht in Perfektion
Die Erdbeersauce auf den Biskuits ist jetzt bereit für ihre zarte Haube. Gib die luftige Mascarpone-Quark-Creme vorsichtig auf die abgekühlte Erdbeersauce. Verteile die Masse nun gleichmäßig mit einem Spatel oder einem Löffel, sodass eine glatte Oberfläche entsteht. Wenn du magst, könntest du jetzt noch kleine, gewürfelte frische Erdbeeren über der Erdbeersauce verteilen, bevor die Creme darauf kommt. Doch wir persönlich bevorzugen es oft, die frischen Erdbeeren lieber separat dazu zu servieren, damit sie ihre knackige Textur behalten und nicht zu weich werden.
Das Geheimnis der Geduld: Decke die Form nun gut ab und stelle sie für mindestens 4 Stunden in den Kühlschrank. Besser noch: Lass sie über Nacht durchkühlen. Das gibt den Aromen Zeit, sich zu entfalten und die Löffelbiskuits quellen langsam auf.
Schritt 7: Das krönende Topping
Für das Topping nehmen wir uns noch einmal ein paar frische Erdbeeren. Gib die 250 Gramm Erdbeeren zusammen mit 3 Esslöffeln Zucker und einem Päckchen Sahnesteif in einen Mixer. Püriere alles, bis eine glatte, leicht dickflüssige Sauce entsteht. Wenn du das Topping etwas fester möchtest, kannst du auch hier einen Teelöffel Maizena unterrühren und kurz aufkochen, aber das ist meist nicht nötig. Dieses Topping wird erst kurz vor dem Servieren auf das Tiramisu gegeben, um die frische, fruchtige Note hervorzuheben.
Der letzte Schliff: Dekorativ auf das fertige Erdbeer Tiramisu Dessert träufeln oder auch separat in einer kleinen Schale dazu reichen. So kann jeder Gast die Intensität der Erdbeere noch einmal pur genießen.
Häufige Fehler – und wie du sie vermeidest
Fehler 1: Übermixen der Creme. Wenn du die Mascarpone und den Quark zu lange oder zu stark verrührst, besonders wenn du den geschlagenen Rahm hinzufügst, verlierst du die Luftigkeit. Das Ergebnis ist eine eher flüssige, weniger stabile Creme, die sich nicht gut aufschichten lässt und schnell zerläuft. Rühre die Zutaten für die Creme nur so lange, bis sie gerade eben verbunden sind, und hebe den Rahm sanft unter.
Fehler 2: Zu wenig Kühlzeit. Dieses Dessert braucht Zeit, um seine Konsistenz zu entwickeln. Wenn du es zu früh anschneidest oder servierst, sind die Löffelbiskuits eventuell noch zu hart und die Creme ist nicht richtig fest geworden. Mindestens 4 Stunden im Kühlschrank sind notwendig, besser ist es, wenn es über Nacht durchzieht. Dann verbinden sich die Aromen und die Texturen perfekt.
Fehler 3: Unreife oder fade Erdbeeren. Da Erdbeeren die Hauptgeschmacksgeber sind, ist ihre Qualität entscheidend. Wenn du unreife oder geschmacklose Erdbeeren verwendest, wird auch das Dessert entsprechend unspektakulär. Kaufe die besten verfügbaren Erdbeeren – am besten saisonal und regional. Wenn sie nicht ganz so süß sind, passe die Zuckermenge in der Sauce und der Creme entsprechend an.
Fehler 4: Die Erdbeersauce ist zu flüssig. Wenn die Sauce zu dünn ist, werden die Löffelbiskuits matschig und das ganze Dessert verliert an Struktur. Achte darauf, die Maizena gut mit dem Püree zu vermischen, bevor du sie aufkochst, und rühre sie während des Kochens stetig, bis sie eindickt. Die richtige Konsistenz ist wie ein dickerer Joghurt.
Variationen für jeden Geschmack
Vegane Variante: Für eine vegane Version ersetze Mascarpone und Quark durch eine hochwertige pflanzliche Frischkäse-Alternative und etwas veganen Joghurt. Statt Vollrahm verwende gut gekühlten Kokosrahm (nur den festen Teil) oder Sojasahne, die du steif schlägst. Achte darauf, dass die pflanzlichen Alternativen einen neutralen, eher milden Geschmack haben, damit die Erdbeeren im Vordergrund stehen.
Raspberry-Twist: Tausche die Erdbeeren teilweise oder ganz gegen Himbeeren aus. Himbeeren haben eine etwas andere Säure und ein intensiveres Aroma, das eine wundervolle, leicht herbe Note in das Dessert zaubert. Kombiniere sie eventuell mit einem Hauch von Minze im Topping für extra Frische.
Festlicher Anlass: Für eine luxuriösere Variante kannst du der Creme einen Schuss hochwertigen Orangenlikör (wie Grand Marnier) oder Amaretto hinzufügen. Püriere für das Topping zusätzlich ein paar frische Minzblätter mit den Erdbeeren. Als Dekoration eignen sich hier auch essbare Blüten oder feine Schokoladenraspeln, die einen schönen Kontrast zur roten Farbe bilden.
Profi-Tipps für Erdbeer Tiramisu Dessert
Zutaten vorwärmen: Lass Mascarpone und Quark für die Creme Zimmertemperatur annehmen. Kalte Zutaten lassen sich schwerer zu einer homogenen Masse verarbeiten und die Gefahr des Übermixens steigt, wenn du versuchst, sie mit Gewalt zu vermengen.
Die Löffelbiskuits vorbereiten: Anstatt die Löffelbiskuits einfach nur auf den Boden zu legen, kannst du sie auch kurz in etwas Erdbeersaft oder Orangensaft tauchen, bevor du sie in die Form legst. Das sorgt für eine tiefere Aromatisierung und eine noch zartere Textur, aber sei hier vorsichtig, damit sie nicht zerfallen.
Mehrere Schichten sind besser: Statt einer dicken Schicht Löffelbiskuits kannst du auch zwei dünnere Schichten machen und dazwischen etwas von der Erdbeersauce geben. Das sorgt für eine interessantere Textur und eine gleichmäßigere Verteilung des Fruchtgeschmacks.
Qualitätscheck beim Quark: Wähle einen Quark mit einem Fettgehalt von mindestens 20%. Magerquark ist oft sehr wässrig und kann das Endergebnis beeinträchtigen. Ein guter, cremiger Quark ist die halbe Miete für eine gelungene Füllung.
Die Konsistenz der Sauce im Auge behalten: Wenn du die Erdbeersauce mit Maizena bindest, beachte, dass sie beim Abkühlen noch etwas fester wird. Nimm sie also vom Herd, wenn sie leicht flüssiger ist, als du sie dir am Ende wünschst.
Servier-Ideen für Erdbeer Tiramisu Dessert
Anrichten & Dekoration
Das Erdbeer Tiramisu Dessert ist schon für sich genommen ein Augenschmaus, aber mit ein paar kleinen Handgriffen wird es zum wahren Hingucker. Das leuchtende Rot der Erdbeersauce unter der cremigen Masse, abgerundet durch das frische Erdbeer-Topping, wirkt ungemein appetitlich. Dekoriere die Oberfläche mit ein paar ganzen, frischen Erdbeeren, vielleicht mit einem kleinen Blatt Minze oder Zitronenmelisse. Für einen Hauch von Eleganz können auch feine weiße Schokoladenraspeln oder ein paar essbare Blüten wie Veilchen oder Stiefmütterchen einen schönen Kontrast bilden.
Pasende Beilagen
Dieses Dessert steht meist für sich allein, aber es gibt dennoch einige Begleiter, die es wunderbar ergänzen. Ein leichtes, süßes Dessert-Müsli, bestehend aus gerösteten Haferflocken und geriebenen Mandeln, kann als knusprige Beigabe gereicht werden. Auch ein paar hausgemachte Biskuitstreusel oder ein zerbröselter shortbread-Keks passen gut, wenn man die Textur noch etwas variieren möchte. Passend zu einem köstlichen Hauptgericht wie unserem cremigen Parmesan-Rindfleisch mit Rigatoni, harmoniert dieses fruchtige Dessert perfekt, um den Abend ausklingen zu lassen.
Für besondere Anlässe
Das Erdbeer Tiramisu Dessert ist die ideale Wahl für jede Art von Feierlichkeit. Ob für ein Geburtstagsfest, eine Gartenparty im Sommer oder einfach nur als süßer Abschluss eines Familienessens – es kommt immer gut an. Seine leichte Textur macht es auch zu einem perfekten Dessert nach einem üppigen Barbecue-Abendessen. Die Möglichkeit, es bereits am Vortag zuzubereiten, macht es zudem zum idealen Kandidaten für stressfreie Dinnerpartys.
Aufbewahrung & Lagerung
Reste richtig lagern
Sollten sich Reste deines köstlichen Erdbeer Tiramisu Desserts ergeben, ist die Aufbewahrung denkbar einfach. Decke die Form oder die einzelnen Dessertgläser fest mit Frischhaltefolie oder einem passenden Deckel ab. So verhinderst du, dass das Dessert Fremdgerüche annimmt und die Creme austrocknet. Im Kühlschrank hält es sich problemlos für 2 bis 3 Tage frisch. Beachte, dass die Löffelbiskuits mit der Zeit weicher werden, was das Dessert sogar noch zarter macht.
Einfrieren
Das Einfrieren dieses Desserts ist möglich, allerdings mit einigen Einschränkungen. Die Creme kann nach dem Auftauen etwas an Konsistenz verlieren und leicht wässrig werden, da die darin enthaltenen Fettmoleküle beim Gefrierprozess aufbrechen können. Wenn du dich dennoch dafür entscheidest, friere die individuellen Portionen in dichten Behältern oder Gläsern ein. Ideal ist es, das Dessert vor dem Einfrieren noch nicht zu dekorieren, um das Topping nicht zu beschädigen.
Aufwärmen ohne Qualitätsverlust
Da dieses Dessert kalt serviert wird, ist ein “Aufwärmen” im klassischen Sinn nicht nötig. Wenn du die Reste aus dem Kühlschrank holst und sie vielleicht etwas zu fest geworden sind – besonders an kalten Tagen –, kannst du sie für etwa 10-15 Minuten bei Raumtemperatur stehen lassen. Das lockert die Creme und lässt die Aromen wieder besser zur Geltung kommen. Vermeide jegliche Form von Erhitzen, da dies die Konsistenz der Creme und die Frische der Erdbeeren negativ beeinflusst.
Häufig gestellte Fragen
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Kann ich statt Löffelbiskuits auch andere Kekse verwenden?
Ja, das ist definitiv möglich! Wenn du keine Löffelbiskuits zur Hand hast oder eine andere Textur bevorzugst, kannst du auch gut eine Lage aus zerbröselten Butterkeksen, Cantuccini oder sogar einer Mischung aus zerkrümelten Haferkeksen und etwas geschmolzener Butter verwenden. Die Butterkekse bilden dann eine Art Mürbeteigboden. Achte darauf, dass die Kekse nicht zu stark süßen, damit der Gesamteindruck des Desserts nicht zu mächtig wird. Wenn du Cantuccini verwendest, achte auf die harte Textur, die sich gut mit der Creme verbindet.
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Warum ist meine Creme zu flüssig geworden? Was kann ich dagegen tun?
Eine zu flüssige Creme kann verschiedene Ursachen haben. Oft ist es das Ergebnis von zu langem oder zu starkem Rühren, insbesondere nach dem Hinzufügen des geschlagenen Rahms. Auch wenn die Mascarpone oder der Quark zu kalt waren, kann dies zu einer schlechteren Emulsion führen. Wenn die Creme bereits zu flüssig ist, versuche, sie für weitere 30-60 Minuten im Kühlschrank kühl zu stellen. Manchmal gerinnt sie dann etwas nach. In akuten Fällen könntest du versuchen, einen zusätzlichen Teelöffel Sahnesteif oder ein wenig mehr Maizena (gut vermischt mit etwas Milch) vorsichtig unterzurühren, dies kann aber die Konsistenz leicht verändern.
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Wie kann ich sicherstellen, dass das Erdbeer-Topping schön und nicht wässrig wird?
Die Süße der Erdbeeren spielt hier eine große Rolle. Wenn deine Erdbeeren sehr saftig sind, kann das Topping wässrig werden. Verwende Sahnesteif, wie im Rezept beschrieben – es hilft, die Flüssigkeit zu binden und gibt dem Topping eine stabilere, sämige Konsistenz. Alternativ kannst du die Erdbeeren für das Topping ebenfalls kurz mit etwas Maizena (ca. 1 Teelöffel) pürieren und dann nur kurz aufkochen lassen, bis es leicht eindickt. Lass das Topping nach dem Zubereiten kurz im Kühlschrank abkühlen, bevor du es über das Dessert gibst. Dies hilft ebenfalls, die Konsistenz zu verbessern.
Erdbeer Tiramisu Dessert (ohne Ei)
Herrlich fruchtiges Dessert mit frischen Erdbeeren, direkt vom Feld. Dieses Erdbeer Tiramisu ist eine leichtere Variante, da es keinen Kaffee und kein Ei enthält und mit Quark verfeinert wird.
- 100-140 g Löffelbisquits (ca. 13 Stück, je nach Grösse der Form)
- 350 g Mascarpone
- 300 g Mager- oder Halbfettquark
- 300 ml Vollrahm
- 2 Pack Schlagrahmfestiger (Sahnesteif)
- 60 g Zucker für die Creme
- 350 g Erdbeeren, aus der Region
- 1/2 Zitrone (Abrieb und Saft)
- 20 g Maizena
- 3 EL Zucker (je nach Süsse der Erdbeeren)
- 1 Pack Sahnesteif (optional, so wird die Sauce etwas dickflüssiger)
- 250 g Erdbeeren aus der Region
- Weitere Erdbeeren zum Servieren
- Kochen
- 1Für die Erdbeersauce: 350 g Erdbeeren mit 3 EL Zucker und 2 EL Zitronensaft fein pürieren.
- 2Die pürierten Erdbeeren mit Maizena vermischen. In eine Pfanne geben und unter Rühren aufkochen lassen, bis sie eindickt. Alternativ mit Johannisbrotkernmehl (ca. 2 TL) binden, dann nur quellen lassen.
- 3Den Boden einer Auflaufform (ca. 32x20 cm) mit Löffelbiskuits auslegen.
- 4Die Erdbeersauce über die Löffelbiskuits geben und verteilen, leicht auskühlen lassen.
- 5Für die Creme: Mascarpone, Zitronenabrieb und Zucker kurz vermischen. Quark hinzufügen und ebenfalls kurz mischen.
- 6Rahm mit Schlagrahmfestiger steif schlagen und unter die Mascarpone-Creme ziehen.
- 7Die Creme auf die ausgekühlte Erdbeersauce geben und verteilen.
- 8Mindestens 4 Stunden im Kühlschrank kühl stellen.
- 9Für das Topping: Die restlichen 250 g Erdbeeren mit Zucker und Sahnesteif pürieren.
- 10Vor dem Servieren dekorativ über das Dessert geben oder separat dazu reichen.
- 11Mit zusätzlichen frischen Erdbeeren servieren.
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