Rezept Französischer Apfelkuchen – Gateaux invisible aux pommes

Der Duft von frisch gebackenen Äpfeln und warmer Butter liegt in der Luft, eine unsichtbare Umarmung, die sofort Heimeligkeit und süße Erwartung weckt. Es sind diese Momente, in denen die Zeit stillzustehen scheint, eingefangen im komplexen Aroma eines Kuchens, der mehr ist als nur Mehl und Obst.

Dieser spezielle Apfelkuchen, der Gateaux Invisible aux Pommes, ruft in mir Erinnerungen an milde Herbstnachmittage in der Küche meiner Großmutter wach. Damals, als die Welt noch ein wenig langsamer tickte und das gemeinsame Backen das Herzstück jeder Familienzusammenkunft bildete.

Warum du dieses Rezept lieben wirst

  • Der unsichtbare Zauber: Man fragt sich, wo der Kuchen ist, wenn nur Äpfel zu sehen sind, doch genau das macht seine Magie aus. Die Äpfel entfalten sich zu einem Teig, der sie sanft umschließt.
  • Pure Apfelfreude: Mit bis zu 80% Anteilen an Äpfeln ist dieser Kuchen eine wahre Ode an die Frucht. Jeder Bissen erzählt von knackiger Süße und fruchtiger Tiefe, die nur reife Äpfel bieten können.
  • Zeitmangel? Kein Problem!: Die Zubereitung ist überraschend unkompliziert. Der Teig ist im Handumdrehen zusammengerührt, sodass du dich schneller auf das Genießen konzentrieren kannst, als du denkst.
  • Ein Hauch von Luxus: Der zarte Teig, ähnlich dem eines Pfannkuchens, sorgt für eine unwiderstehliche Saftigkeit. Er umhüllt die Frucht auf eine Weise, die man nicht erwartet.
  • Ein Fest für die Sinne: Vom zarten Schmelzen auf der Zunge bis zum süßen Nachgeschmack auf dem Gaumen – dieser Apfelkuchen ist ein Erlebnis, das lange in Erinnerung bleibt.

Das brauchst du

Die Qualität der wenigen, aber feinen Zutaten spielt hier die entscheidende Rolle für das Endergebnis. Wähle Äpfel, die eine gute Balance zwischen Süße und leichter Säure mitbringen, denn diese Vielfalt ist der Schlüssel zum „unsichtbaren“ Charakter dieses Kuchens. Eine gute Butter, die nach Milch duftet, verleiht dem Teig eine zarte Fülle und goldgelbe Farbe.

  • Mehl: Ein Weizenmehl Type 405 bringt die nötige Leichtigkeit, ohne den dominanten Geschmack zu überschreiben. Es bildet das zarte Fundament, das die Äpfel zusammenhält.
  • Backpulver: Sorgt für einen subtilen Auftrieb, der den Kuchen luftig macht, ohne ihn aufblähen zu lassen.
  • Äpfel: Eine Mischung aus säuerlichen und süßen Sorten, wie Boskoop, Jonagold oder Gala, ist unerlässlich. Jede Sorte bringt ihre eigene Textur und Aromatik ein und verhindert, dass der Kuchen eindimensional schmeckt.
  • Butter: Ungesalzene, hochwertige Butter ist hier das A und O. Sie sorgt für Geschmeidigkeit und einen reichen, buttrigen Geschmack, der sich perfekt mit der Frucht verbindet.
  • Eier: Frische Eier binden den Teig und verleihen ihm eine cremige Konsistenz. Sie sind essenziell für die Struktur des „unsichtbaren“ Teigs.
  • Zucker: Feinkristallzucker löst sich gut auf und sorgt für eine angenehme Süße, die die natürlichen Aromen der Äpfel hervorhebt.
  • Salz: Eine winzige Prise hebt die Süße hervor und rundet das Geschmacksprofil ab.
  • Rum: Ein kleiner Schuss guter Rum (optional) verleiht eine unerwartete Tiefe und Komplexität im Aroma, die den Kuchen veredelt.
  • Vanille-Extrakt: Ein Hauch von Vanille ergänzt die Apfelnote auf wunderbare Weise und fügt eine warme, süße Nuance hinzu.

Die genauen Mengenangaben findest du weiter unten in der Rezeptkarte.

Die Geschichte hinter diesem Gericht

Der Ursprung des “Gateaux Invisible aux Pommes” liegt, wie der Name schon sagt, im Herzen Frankreichs, dem Land der Patisserie. Es ist kein altmodisches Erbstück, sondern eher eine elegante Weiterentwicklung klassischer Apfelkuchen-Traditionen. Die Idee, einen Kuchen zu kreieren, bei dem die Äpfel die Hauptrolle spielen und der Teig fast wie ein Bindemittel wirkt, zeugt von französischem Raffinement.

Was diesen Kuchen so besonders macht, ist seine scheinbare Einfachheit, die eine raffinierte Technik verbirgt. Im Gegensatz zu schwereren, teiglastigen Varianten konzentriert sich das “Gateaux Invisible” auf die reine Frucht. Die Methode, die Äpfel in hauchdünne Scheiben zu schneiden und sie anschließend in einem einfachen Teig zu wenden, ist vergleichbar mit der Zubereitung eines dünnen [Pfannkuchens](https://de.wikipedia.org/wiki/Pfannkuchen), der hier jedoch die Äpfel umarmt.

Diese zeitlose Eleganz macht ihn zu einem Dauerbrenner. Er ist nicht an saisonale Trends gebunden, sondern repräsentiert die pure, unverfälschte Freude an guten Äpfeln. Ein Beweis dafür, dass wahre kulinarische Kunst oft in der Reduktion und der perfekten Balance liegt.

So bereitest du Französischer Apfelkuchen Gateaux invisible aux pommes zu

Schritt 1: Die Vorbereitung – Der Grundstein für Magie

Der erste Schritt bei jedem Meisterwerk ist das sorgfältige Vorbereiten. Heize deinen Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze (oder 160°C Umluft) vor. Das gleichmäßige Erhitzen des Ofens ist essenziell, damit der Kuchen gleichmäßig gart und eine schöne goldbraune Kruste entwickelt, ohne zu verbrennen. Lege eine kleine Springform mit 20 cm Durchmesser mit Backpapier aus. Das verhindert anhaftende Teigreste und erleichtert das Herauslösen des Kuchens nach dem Backen erheblich.

Während der Ofen seine Temperatur erreicht, widmen wir uns den Trockenmischungen. In einer mittelgroßen Schüssel vermischst du das Mehl, das Backpulver und eine Prise Salz. Dieses einfache Mischen sorgt dafür, dass sich die Zutaten gleichmäßig verteilen und das Backpulver später seine volle Wirkung entfalten kann, um dem Kuchen eine leichte Textur zu verleihen.

Tipp: Siebe das Mehl vorab, um Klümpchen zu vermeiden und dem Kuchen eine noch feinere Krume zu schenken.

Schritt 2: Die Apfelernte – Vielfalt auf dem Teller

Nun kommen die Stars ins Spiel: die Äpfel. Schält die vier großen Äpfel, viertelt sie und entfernt das Kerngehäuse. Schneide sie anschließend in hauchdünne Scheiben. Hier ist Geduld gefragt; je feiner die Scheiben, desto besser können sie sich in den Teig integrieren und desto „unsichtbarer“ wird der Kuchen tatsächlich. Es ist, als würdest du einen Papierfächer aus Fruchtblättern erstellen.

Um eine enzymatische Bräunung zu verhindern, kannst du die Apfelscheiben sofort mit etwas Zitronensaft beträufeln. Mische die einzelnen Apfelsorten vorsichtig in einer großen Schüssel. Die Kombination aus süßen und leicht säuerlichen Sorten wie Boskoop, Royal Gala und Jonagold ist hierbei entscheidend. Sie sorgen für eine wunderbare Aromenvielfalt und verhindern, dass der Kuchen zu eindimensional süß wird. Die Mischung macht den Unterschied, vertraue mir da.

Achtung: Wenn deine Äpfel sehr groß sind, reichen vielleicht auch nur drei Stück aus, um die Form gut zu füllen. Achte darauf, dass der Teig die Äpfel nur ummantelt, nicht ertränkt.

Schritt 3: Die Basis für Süße und Fülle

In einer separaten, größeren Schüssel schlägst du drei Eier mit 125 Gramm feinkristallinem Zucker schaumig. Dies kann einige Minuten dauern, aber das Ziel ist eine helle, luftige Masse, die fast wie Badeschaum aussieht. Dieser Prozess ist wichtig, um Luft in den Teig zu bringen und ihm eine leichte Textur zu verleihen. Füge die geschmolzene und leicht abgekühlte Butter hinzu, zusammen mit dem Rum und dem Vanilleextrakt. Schlage alles kurz weiter, bis es sich gut verbunden hat.

Nun gibst du die Hälfte der Mehlmischung und die Hälfte der flüssigen Butter hinzu und rührst sie unter, bis gerade so kein trockenes Mehl mehr zu sehen ist. Du sollst hier keine glatte Masse erwarten, es wird eher eine rustikale, etwas klebrige Angelegenheit, die durch die Äpfel gleichmäßig verteilt wird. Füge die restliche Mehlmischung und die restliche Butter hinzu und rühre weiter.

Der Trick: Das schaumige Schlagen der Eier ist hier der Schlüssel für die Lockerheit. Sei geduldig und schlage, bis die Masse deutlich an Volumen gewonnen hat.

Schritt 4: Die Verschmelzung – Apfel trifft Teig

Jetzt kommt der magische Moment: Die vorbereiteten Apfelscheiben werden vorsichtig unter die Teigmasse gehoben. Nutze hierfür am besten einen Teigschaber oder deine Hände, um die zarten Apfelscheiben nicht zu zerdrücken. Es geht darum, dass jede einzelne Apfelscheibe sanft vom Teig umhüllt wird. Du wirst sehen, wie der leichte Teig die Äpfel fast unsichtbar macht, während er gleichzeitig die Lücken füllt.

Die Masse wird sehr apfel-lastig sein, das ist genau richtig so. Sie soll fast wie ein dickflüssiger Brei aussehen, in dem die Apfelscheiben nur leicht bedeckt sind. Dieses Verhältnis ist es, was den Kuchen zu einem “Gateaux Invisible” macht. Wenn du viele Äpfel verwendet hast und sie gut verteilt sind, sieht es aus, als würden sie fast im Teig schweben.

Schritt 5: Ab in den Ofen – Geduld zahlt sich aus

Sobald alle Äpfel gleichmäßig im Teig verteilt sind, gibst du die gesamte Masse in die vorbereitete Springform. Verteile sie so gut es geht, sodass eine möglichst ebene Oberfläche entsteht. Streiche die Oberfläche glatt, auch wenn es durch die vielen Apfelscheiben nicht perfekt sein wird – das gehört zum Charme dieses Kuchens. Schiebe die Form vorsichtig in den vorgeheizten Ofen auf die mittlere Schiene.

Nun heißt es warten. Backe den Kuchen für etwa 50 bis 60 Minuten goldbraun. Die genaue Backzeit kann je nach Ofen variieren. Mache nach etwa 50 Minuten die Stäbchenprobe: Stecke ein Holzstäbchen in die dickste Stelle des Kuchens. Wenn keine feuchten Teigreste mehr daran haften, ist der Kuchen fertig. Falls doch, lass ihn noch ein paar Minuten länger backen.

Was ich dabei gelernt habe: Die Apfelfülle ist entscheidend. Wenn die Form gut gefüllt ist, sinken die Äpfel nicht so leicht weg, und der Kuchen wird wirklich „unsichtbar“ im Teig.

Schritt 6: Die Ruhe – Geduld und Veredelung

Sobald der Kuchen goldbraun ist und die Stäbchenprobe bestanden hat, nimmst du ihn aus dem Ofen. Lass ihn nun in der Form vollständig auf einem Kuchengitter abkühlen. Dies ist ein wichtiger Schritt, denn der Kuchen stabilisiert sich beim Abkühlen. Wenn du ihn zu früh aus der Form nimmst, besteht die Gefahr, dass er auseinanderfällt. Die Wärme des Teiges verteilt sich, und die Bindung zwischen Äpfeln und Teig wird fester.

Nachdem der Kuchen vollständig ausgekühlt ist, kannst du ihn vorsichtig aus der Springform lösen. Bestäube ihn großzügig mit Puderzucker, der wie zarter Schnee auf den Äpfeln liegt und dem Kuchen den letzten, eleganten Schliff gibt. Dieser Schritt ist nicht nur optisch ansprechend, sondern verleiht der Oberfläche auch eine leicht süße Knusprigkeit.

Häufige Fehler – und wie du sie vermeidest

Fehler 1: Falsche Apfelsorten. Wenn du nur eine Sorte Äpfel verwendest, die zu mehlig ist oder keinen Eigengeschmack hat, wird der Kuchen wässrig oder belanglos. Die Mischung aus Säure und Süße, wie bei Boskoop und Gala, ist entscheidend für das Aroma und die Konsistenz.

Fehler 2: Äpfel zu dick geschnitten. Hauchdünne Scheiben sind hier das A und O. Zu dicke Apfelstücke behalten ihre Form und Struktur besser bei, was dem „unsichtbaren“ Charakter des Kuchens entgegenwirkt und den Teig nicht optimal umhüllt. Sie können den Kuchen auch wässrig machen.

Fehler 3: Die Backzeit nicht beachtet oder die Stäbchenprobe vergessen. Ein zu kurz gebackener Kuchen ist in der Mitte noch flüssig und labbrig. Ein zu lang gebackener Kuchen wird trocken. Jede Küchenumgebung ist anders, daher ist die Stäbchenprobe dein bester Freund.

Fehler 4: Den Kuchen zu früh aus der Form nehmen. Geduld ist hier eine Tugend. Der Kuchen braucht Zeit zum Abkühlen, um seine Struktur zu festigen und sich beim Anschneiden nicht in seine Bestandteile zu zerlegen. Die Bindung zwischen Apfel und Teig ist nach dem Backen noch nicht voll entwickelt.

Variationen für jeden Geschmack

Vegane Variante: Ersetze die Butter durch hochwertige Margarine oder Kokosöl (geschmacksneutral) und die Eier durch eine Mischung aus Apfelmus und Leinsamen (z.B. 3 EL gemahlene Leinsamen mit 9 EL Wasser vermischt, quellen lassen). Achte auf eine gute Mischung der Ersatzprodukte, um die Textur zu erhalten.

Glutenfreie Variante: Verwende eine gut abgestimmte glutenfreie Mehlmischung anstelle von Weizenmehl. Füge eventuell einen Teelöffel Johannisbrotkernmehl hinzu, um die Bindung zu unterstützen und die Lockerheit zu bewahren. Die Äpfel sorgen ohnehin schon für viel Feuchtigkeit.

Festliche Variante mit Gewürzen: Für besondere Anlässe kannst du eine Prise Zimt, gemahlenen Kardamom oder sogar etwas Muskatnuss zum Teig geben. Ein Hauch von Spekulatiusgewürz im Herbst oder ein paar kandierte Kirschen in der Mitte können dem Kuchen eine festliche Note verleihen und ihn zu einem besonderen Highlight machen.

Profi-Tipps für Französischer Apfelkuchen Gateaux invisible aux pommes

Die Apfelwahl ist alles: Experimentiere mit verschiedenen Apfelsorten! Nicht nur die klassische Mischung aus süß und sauer, sondern auch Sorten mit unterschiedlicher Säure und Süße können für spannende Nuancen sorgen. Äpfel wie Elstar oder auch eine leicht herbe Sorte wie Gravensteiner können interessante Akzente setzen.

Die Kunst des hauchdünnen Schneidens: Ein scharfes Messer oder eine Mandoline sind hier dein bestes Werkzeug. Je dünner die Apfelscheiben, desto besser können sie sich mit dem Teig verbinden und desto subtiler wird die Teigkomponente. Es ist fast wie eine Frucht-Carpaccio-Technik.

Die richtige Form macht den Unterschied: Eine kleine Springform von 20 cm Durchmesser ist ideal, da sie die perfekte Höhe für den Teig-Apfel-Mix ergibt und ein gutes Verhältnis zur Menge schafft. Bei größeren Formen muss eventuell die Teigmenge angepasst werden, was kompliziert werden kann, da der Apfelanteil so hoch ist.

Rum als Geschmacksverstärker: Auch wenn du keinen Alkohol im Kuchen möchtest, der geschmacksintensive Rum verfliegt beim Backen fast gänzlich und hinterlässt nur ein subtiles Aroma, das die Apfelnote verzaubert. Wenn du ihn weglässt, ist es auch gut, aber mit ist es ein kleines Extra.

Die Puderzucker-Veredelung: Siebe den Puderzucker erst kurz vor dem Servieren über den Kuchen. So bleibt er trocken und bildet eine schöne, zarte Schicht, die das Licht auf den Äpfeln wunderschön reflektiert und dem Mundgefühl eine leichte Süße hinzufügt.

Servier-Ideen für Französischer Apfelkuchen Gateaux invisible aux pommes

Anrichten & Dekoration

Ein großzügiges Bestäuben mit Puderzucker ist oft schon genug, um die Eleganz dieses Kuchens zu unterstreichen. Wenn du möchtest, kannst du kleine, frische Minzblätter oder eine dünne Apfelscheibe als Garnitur verwenden. Für einen extra Hauch von Raffinesse, serviere ihn in lauwarmem Zustand, sodass die Aromen am intensivsten sind.

Passende Beilagen

Dieser Apfelkuchen brilliert pur, aber auch mit klassischen Begleitern wie einer Kugel hochwertigem Vanilleeis, das sanft schmelzend einen wunderbaren Kontrast zur Fruchtigkeit bildet. Eine leichte Schlagsahne oder eine aromatische Vanillesauce runden das Erlebnis ab. Auch ein Klecks [cremiger Frischkäse](https://pdavip.com/cremiges-parmesan-rindfleisch-mit-rigatoni/) harmoniert hervorragend mit der Süße der Äpfel.

Für besondere Anlässe

Der französische Apfelkuchen ist perfekt für ein gemütliches Sonntagsfrühstück, einen Kaffeeklatsch mit Freunden oder als leichtes Dessert nach einem besonderen Abendessen. Seine schlichte Eleganz macht ihn zu einer stilvollen Wahl für Geburtstage und Feiertage, bei denen du deine Gäste mit einem Hauch von französischer Patisserie überraschen möchtest, ohne stundenlang in der Küche stehen zu müssen.

Aufbewahrung & Lagerung

Reste richtig lagern

Falls tatsächlich etwas vom Kuchen übrig bleibt, lagere ihn am besten gut abgedeckt bei Raumtemperatur, solange es nicht zu warm ist. Die Äpfel sorgen für eine gute Haltbarkeit. Du kannst ihn auch im Kühlschrank aufbewahren, doch dann solltest du ihn vor dem Servieren leicht erwärmen, damit er nicht zu fest wird.

Einfrieren

Ja, auch dieses Schmuckstück lässt sich einfrieren. Backe ihn vollständig und lass ihn komplett abkühlen. Wickle ihn dann fest in Frischhaltefolie und anschließend in Alufolie ein, um Gefrierbrand zu vermeiden. So hält er sich bis zu zwei Monate.

Aufwärmen ohne Qualitätsverlust

Um eingefrorenen oder im Kühlschrank gelagerten Kuchen wieder aufzuwärmen, nimm ihn etwa 30 Minuten vor dem Servieren aus der Verpackung und lass ihn bei Raumtemperatur akklimatisieren. Alternativ kannst du ihn im leicht geöffneten Backofen bei niedriger Temperatur (ca. 120°C) oder kurz in der Mikrowelle erwärmen, bis er wieder leicht warm und saftig ist. Vorsicht, die Mikrowelle kann ihn schnell matschig machen.

Häufig gestellte Fragen

  1. Kann ich wirklich unterschiedliche Apfelsorten mischen? Hilft das geschmacklich wirklich so viel?

    Absolut! Die Mischung ist das Geheimnis für einen komplexen und spannenden Apfelgeschmack. Sorten wie Boskoop bringen eine angenehme Säure und feste Konsistenz mit, die beim Backen ihre Form behält. Royal Gala oder Jonagold steuern Süße und ein milderes Aroma bei. Diese Kombi verhindert, dass der Kuchen nur süß oder nur sauer schmeckt und erschafft ein ausgewogenes, vielschichtiges Geschmackserlebnis, das jede Apfelnote zur Geltung bringt. Es ist, als würdest du ein Orchester dirigentieren: Jedes Instrument spielt seine Rolle für ein harmonisches Gesamtbild.

  2. Warum nennt man den Kuchen “Gateaux Invisible”? Wo ist die Unsichtbarkeit?

    Der Name “Gateaux Invisible” – also “unsichtbarer Kuchen” – rührt daher, dass der Teiganteil tatsächlich nur einen kleinen Teil der Masse ausmacht. Hauchdünn geschnittene Äpfel bilden den Hauptbestandteil und werden vom Teig nur so weit umhüllt, dass gerade genug Bindung entsteht. Beim Backen sinken die Äpfel nicht wie in einem klassischen Kuchen einfach auf den Boden, sondern bilden die eigentliche Struktur. Man sieht also vorrangig die Äpfel, während der Teig eher als unsichtbare Magie fungiert, die alles zusammenhält. Der Kuchen ist von außen fast komplett Apfel, was ihn so faszinierend macht.

  3. Mein Kuchen war in der Mitte noch feucht, obwohl ich die angegebene Backzeit eingehalten habe. Was mache ich falsch?

    Das ist ein häufiges Phänomen, das aber meist lösbar ist. Die Angabe der Backzeit ist immer ein Richtwert, da jeder Backofen individuell heizt. Deine Äpfel könnten größer oder saftiger gewesen sein als im Originalrezept, oder die Art, wie sie geschnitten wurden, hat die Backzeit beeinflusst. Der wichtigste Tipp hier ist die Stäbchenprobe: Steche mit einem Holzstäbchen in die dickste Stelle des Kuchens. Wenn es sauber herauskommt, ist der Kuchen durchgebacken. Wenn noch feuchter Teig oder Apfelmus daran klebt, gib ihm einfach weitere 5-10 Minuten Backzeit und prüfe erneut. Ein paar Minuten extra auf niedriger Stufe können Wunder wirken, ohne dass der Kuchen außen zu dunkel wird. Beobachte ihn genau!

Französischer Apfelkuchen – Gateaux invisible aux pommes

Französischer Apfelkuchen – Gateaux invisible aux pommes

Dieser „unsichtbare“ Apfelkuchen ist in meinen Augen der apfeligste Apfelkuchen ever! Er besteht zu 80 Prozent aus Äpfeln und zu 20 % aus Teig und ist einfach ein Träumchen! Der Teig ist ähnlich dem eines Pfannkuchens und mach den Kuchen super saftig und fruchtig. Er ist ganz einfach und blitzschnell zusammengerührt und lauwarm mit einem klitzekleinen Kügelchen Vanilleeis, etwas Sahne oder Vanillesauce ein absoluter Genuss. Auch pur schmeckt er fantastisch! Ich empfehle tatsächlich, so wie auch im Rezept angegeben, unterschiedliche Apfelsorten für diesen Kuchen zu verwenden, das gibt ihm den besonderen Kick!

4.8 from 752 reviews
Prep Time 30 Minuten
Cook Time 50-60 Minuten
Total Time 80-90 Minuten
Servings 8 Portionen
Course:Abendessen Cuisine:Deutsch Vegetarisch Calories:350 kcal By:ELENA
Servings
  • 100 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 4 große Äpfel (verschiedene Sorten wie Boskoop, Royal Gala, Jonagold)
  • 120 g Butter
  • 3 Eier
  • 125 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 3 TL Rum
  • 1 TL Vanille-Extrakt
  • Puderzucker zum Bestäuben
  • Kochen
  1. 1Backofen auf 180 °C (160 °C Umluft) vorheizen.
  2. 2In einer Schüssel Mehl, Backpulver und Salz mischen.
  3. 3Die Äpfel schälen, vierteln und in dünne Scheiben schneiden, miteinander mischen. Butter schmelzen und abkühlen lassen.
  4. 4Eier mit dem Zucker schaumig schlagen, Rum und Vanilleextrakt zufügen, die Hälfte der Butter und der Mehlmischung zugeben und weiterführen. Restliches Mehl und Butter einrühren, dann alle Äpfel unter den Teig heben.
  5. 5Eine Springform (20 cm) mit Backpapier auskleiden und die Teigmasse einfüllem.
  6. 6Den Kuchen im vorgeheizten Backofen für 50 – 60 Minuten goldbraun backen, anschließend aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.
  7. 7Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.
Category:Abendessen Cuisine:Deutsch Vegetarisch
Carbohydrates 45g
Protein 5g
Fat 18g
Saturated Fat 10g
Fiber 4g
Sugar 25g
Sodium 100mg
Cholesterol 120mg

Keywords: Apfelkuchen, unsichtbarer Apfelkuchen, Gateaux invisible aux pommes, deutscher Apfelkuchen, einfacher Apfelkuchen

Es wird empfohlen, unterschiedliche Apfelsorten zu verwenden, um den Geschmack zu intensivieren. Der Rum kann optional weggelassen werden.
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