Bärlauch-Pesto-Nudeln mit Kirschtomaten und Mozzarella

Der frühe Morgen im April hat seinen ganz eigenen Duft. Ein Hauch von feuchter Erde mischt sich mit dem würzigen Aroma, das aus meiner Küche strömt – ein Versprechen von Grün und Frische, das den langen Winter endgültig verscheucht. Es ist der Duft von frisch gemähtem Gras und wilden Kräutern, der meine Erinnerungen in die Kindheit zurücktragen lässt, an die sonnigen Nachmittage, an denen meine Großmutter mir mit leuchtenden Augen zeigte, welche Pflanzen essbar waren.

Heute erwacht dieses Aroma in Form von Bärlauch zum Leben, und mit ihm ein Gericht, das für mich den Inbegriff des Frühlings darstellt: cremige Pasta, durchzogen von leuchtend grünem Bärlauchpesto, durchsetzt mit sonnengereiften Kirschtomaten und umhüllt von schmelzendem Mozzarella. Es ist nicht nur ein Essen, es ist ein Gefühl von Neubeginn und purer Lebensfreude auf dem Teller.

Warum du dieses Rezept lieben wirst

  • Aroma-Explosion: Sobald die Pasta sich mit dem frischen Bärlauchpesto verbindet, entfaltet sich ein Duft, der die Sinne weckt und sofort gute Laune macht.
  • Farbenfrohe Frische: Das leuchtende Grün des Pestos, das satte Rot der Tomaten und das strahlende Weiß des Mozzarellas schaffen ein visuelles Fest, das zum Reinbeißen einlädt.
  • Schnelle Glücksmomente: In weniger als 30 Minuten zauberst du ein Gericht, das sich anfühlt wie ein Festmahl, aber die Einfachheit des Alltags verkörpert.
  • Vielseitiger Genuss: Ob als leichtes Mittagessen nach einem Spaziergang oder als schnelles Abendessen nach einem langen Tag – diese Pasta triumphiert immer.
  • Intensiver Geschmack: Aus wenigen, aber sorgfältig ausgewählten Zutaten entsteht eine Geschmackstiefe, die dich überraschen wird.

Das brauchst du

Die Magie dieses Gerichts liegt in der Qualität der wenigen, aber wesentlichen Zutaten. Ein richtig aromatischer Bärlauch ist das Herzstück, seine leicht scharfe, knoblauchartige Note verleiht dem Pesto Charakter. Ebenso entscheidend ist ein gutes Olivenöl extra vergine, das nicht nur bindet, sondern auch eine fruchtige Tiefe mitbringt. Der Parmesan sollte frisch gerieben sein, um sein nussiges Aroma voll zu entfalten, und die Kirschtomaten sollten, wenn möglich, sonnengereift sein, um ihre natürliche Süße zu zeigen. Mit diesen Grundpfeilern wird jedes Gericht zu einem Volltreffer.

  • Frischer Bärlauch: Die Hauptrolle, verantwortlich für den unverwechselbaren, leicht scharfen und frühlingshaften Geschmack. Achte auf knackige, saftige Blätter.
  • Pasta nach Wahl: Ob Spaghetti, Linguine oder eine kurze Form wie Penne – wähle deine Lieblingssorte, die das Pesto gut aufnehmen kann.
  • Reifer Parmesan: Verleiht dem Pesto eine salzige Würze und eine wunderbare Cremigkeit, die das Gericht abrundet.
  • Pinienkerne: Geben dem Pesto eine feine nussige Textur und ein subtiles Röstaroma.
  • Hochwertiges Olivenöl: Dient als Basis für das Pesto und verbindet alle Aromen zu einer harmonischen Sauce.
  • Saftige Kirschtomaten: Bringen eine angenehme Süße und eine fruchtige Säure, die einen tollen Kontrast zum Pesto bildet.
  • Frischer Mozzarella: Schmilzt leicht in der warmen Pasta und sorgt für herrlich cremige, Fäden ziehende Momente.
  • Knoblauch: Unterstreicht die Aromen des Bärlauchs und gibt dem Pesto eine zusätzliche Tiefe.
  • Zitronensaft: Eine Prise Säure hebt die frischen Aromen des Bärlauchs und balanciert die Reichhaltigkeit.
  • Salz & Pfeffer: Grundlegende Gewürze, die alle Geschmacksnuancen hervorheben.
  • Frisches Basilikum: Zum Garnieren, setzt optische und geschmackliche Akzente im letzten Moment.

Alle Mengenangaben und Details zur perfekten Zubereitung findest du detailliert im Rezeptteil weiter unten.

Die Geschichte hinter diesem Gericht

Die Ursprünge von Bärlauchpesto sind eng mit der mediterranen Kochkunst verbunden, auch wenn der Bärlauch selbst in den Wäldern Europas heimisch ist. Während das klassische Pesto Genovese auf Basilikum basiert, war es nur eine Frage der Zeit, bis findige Köche begannen, saisonale Kräuter zu erkunden. Bärlauch, oft als “wilder Knoblauch” bezeichnet, bot sich geradezu an, mit seinem intensiven Aroma, das an Knoblauch und Lauch erinnert, aber doch eine eigene, mildere Frische mitbringt.

Im Laufe der Zeit hat sich dieses Gericht von einer einfachen Wald-und-Wiesen-Variante zu einem festen Bestandteil der Frühlingsküche entwickelt. Es ist eine Hommage an die Natur, die uns im Frühling mit einer Fülle von grünen Schätzen beschenkt. Die Kombination mit den italienischen Klassikern wie Pasta, Parmesan und Mozzarella verleiht ihm eine sofortige Vertrautheit und Wärme, die es zu einem beliebten Gericht für schnelle Abendessen und gesellige Runden macht. Es beweist, wie sich regionale Zutaten nahtlos in globale kulinarische Traditionen einfügen können.

Was dieses Gericht zeitlos macht, ist seine Anpassungsfähigkeit und die pure Freude, die es bereitet. Es ist ein Gericht, das die Seele wärmt und den Gaumen kitzelt – eine einfache, aber effektive Verbindung von Aromen und Texturen, die uns an die Schönheit der saisonalen Küche erinnert. Es beweist, dass die besten Gerichte oft die sind, die mit wenigen, aber hochwertigen Zutaten zubereitet werden und die Natur in ihrer besten Form feiern.

So bereitest du Bärlauch Pesto Nudeln Kirschtomaten Mozzarella zu

Schritt 1: Das Fundament – Pasta im Tanz des kochenden Wassers

Beginne damit, einen großen Topf mit Wasser zu füllen, großzügig zu salzen und es zum sprudelnden Kochen zu bringen. Das Salz ist nicht nur für den Geschmack des Wassers wichtig, sondern vererbt sich auch auf die Nudeln, was ihnen eine grundlegende Würze verleiht. Achte darauf, dass das Wasser wirklich kocht, bevor die Pasta hineingleitet. Das verhindert, dass sie kleben bleibt und sorgt für eine gleichmäßige Garung.

Gib die von dir gewählte Pasta in das kochende Wasser und rühre sie in den ersten Minuten gelegentlich um. Folge der Kochzeit auf der Packung, denn unser Ziel ist es, die Nudeln “al dente” zu garen – das bedeutet, sie sollten noch einen leichten Biss haben und nicht matschig sein. Ein kleiner Biss ist entscheidend für die Textur des fertigen Gerichts.

Tipp: Bewahre immer eine Tasse des stärkehaltigen Kochwassers auf der Seite auf. Diese “flüssige Gold” ist dein Geheimnis, um das Pesto später perfekt zu emulgieren und die Sauce wunderbar cremig zu machen.

Schritt 2: Die grüne Seele – Das Bärlauchpesto entsteht

Während die Pasta ihr Bad im heißen Wasser nimmt, widmen wir uns dem Star des Tages: dem Bärlauch. Wasche die Bärlauchblätter gründlich unter kaltem Wasser, um jeglichen Schmutz oder Sand zu entfernen. Überschüssiges Wasser auf einem Küchentuch oder mit einer Salatschleuder abtropfen lassen. Dies ist wichtig, damit das Pesto nicht verwässert.

Gib den vorbereiteten Bärlauch zusammen mit dem frisch geriebenen Parmesan, den Pinienkernen und einer geschälten Knoblauchzehe in einen Mixer oder eine Küchenmaschine. Füge den Zitronensaft hinzu, der die Frische des Bärlauchs hervorhebt und ihm eine angenehme Säure verleiht. Beginne, alles grob zu zerkleinern.

Nun kommt das Olivenöl dazu. Gib es langsam in einem dünnen Strahl hinzu, während der Mixer läuft. Püriere alles, bis eine cremige, aber nicht zu feine Konsistenz entsteht. Das Pesto sollte noch leicht stückig sein, damit man die einzelnen Aromen noch wahrnehmen kann. Schmecke die fertige Sauce mit Salz und frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer ab. Sei sparsam mit dem Salz, da der Parmesan bereits salzig ist.

Schritt 3: Die süßen Juwelen und cremigen Träume – Vorbereitung der Extras

Wenn deine Pasta fast fertig ist, widme dich den Kirschtomaten. Wasche sie kurz ab und halbiere sie. Das halbiert die Tomaten nicht nur, sondern macht sie auch leichter essbar und hilft ihnen, ihre Säfte beim Vermischen freizugeben, was eine zusätzliche Fruchtigkeit zu deinem Gericht beiträgt. Du kannst kleinere Tomaten auch ganz lassen, wenn du möchtest.

Nimm den Mozzarella zur Hand und zupfe ihn in mundgerechte Stücke. Wähle einen Büffelmozzarella für die extra cremige Note oder einen guten Fior di Latte. Das Zupfen anstatt Schneiden gibt den Stücken eine natürlichere Form und sorgt dafür, dass sie sich beim Mischen schön mit der Pasta verbinden und beim Erwärmen leicht schmelzen können. Dies ist ein kleiner, aber feiner Unterschied für die Textur.

Schritt 4: Die Verschmelzung – Pesto, Pasta und Aromen vereinen sich

Sobald die Pasta “al dente” ist, gieße sie ab. Denke daran, ein wenig vom Kochwasser aufzufangen! Gib die heiße, abgetropfte Pasta sofort zurück in den leeren, noch warmen Topf. Dies sorgt dafür, dass die Pasta die Sauce besser aufnimmt. Gib nun das vorbereitete Bärlauchpesto direkt zu den heißen Nudeln in den Topf.

Beginne, das Pesto sorgfältig unter die Nudeln zu mischen. Arbeite dich langsam von unten nach oben vor, sodass jede einzelne Nudel von der grünen, aromatischen Sauce umhüllt wird. Wenn die Sauce zu dick erscheint oder du das Gefühl hast, dass die Nudeln nicht ausreichend bedeckt sind, nimm einen kleinen Schöpflöffel des aufgefangenen Pastawassers und füge es esslöffelweise hinzu, während du weiter mischst. Das stärkehaltige Wasser hilft, das Pesto zu emulgieren und eine wunderbar cremige, glänzende Sauce zu erzeugen, die die Nudeln perfekt ummantelt.

Achtung: Achte darauf, das Pesto nicht zu lange zu kochen, nachdem es mit den Nudeln gemischt wurde. Eine zu intensive Hitze kann die leuchtend grüne Farbe des Bärlauchs beeinträchtigen und die feinen Aromen verändern. Nur die Resthitze der Nudeln ist hier ideal.

Schritt 5: Das Finale – Frische Komponenten für den perfekten Biss

Gib nun die halbierten Kirschtomaten und die gezupften Mozzarellastücke vorsichtig zu den mit Pesto vermischten Nudeln. Mische alles behutsam, damit die Tomaten nicht zerfallen und der Mozzarella beginnt, leicht anzuschmelzen. Die Restwärme der Pasta reicht aus, um den Mozzarella weicher zu machen und eine wunderbar cremige Textur zu erzeugen, ohne dass er komplett zerläuft.

Nun ist es an der Zeit, das Gericht auf Tellern anzurichten. Gib die Pasta portionsweise auf vorgewärmte Teller. Achte darauf, dass jede Portion reichlich von den saftigen Tomaten und den cremigen Mozzarellastücken enthält. Sofort servieren, damit jeder die Wärme und die frischen Aromen in vollen Zügen genießen kann.

Zum abschließenden Touch garniere jede Portion mit frisch gezupftem Basilikum. Die kleinen, grünen Blätter bringen nicht nur eine zusätzliche Duftnote, sondern auch eine visuelle Perfektion, die das Gericht abrundet und es frisch und einladend wirken lässt. Es ist dieser letzte Schliff, der ein gutes Gericht zu einem unvergesslichen kulinarischen Erlebnis macht. Genieße jeden Bissen dieses Frühlingswunders!

Häufige Fehler – und wie du sie vermeidest

Fehler 1: Verzicht auf das Pastawasser – Viele Kochanfänger denken, das Ablaufen der Nudeln sei das Ende des Weges. Doch das stärkehaltige Kochwasser ist der Schlüssel zu einer cremigen, bindenden Sauce. Ohne diesen einfachen Schritt wird das Pesto oft zu trocken oder scheidet sich von der Pasta ab. Immer eine Kelle aufheben!

Fehler 2: Überhitzen des Bärlauchpestos – Bärlauch ist ein empfindliches Kraut. Wenn du das Pesto zu lange oder bei zu hoher Temperatur erhitzt, verliert es nicht nur seine leuchtende grüne Farbe, sondern auch sein frisches, würziges Aroma. Es schmeckt dann schnell dumpf und leicht bitter. Die Hitze der Pasta ist meist völlig ausreichend.

Fehler 3: Zu feines Pesto – Manche Mixer zerkleinern alles zu einer glatten Paste. Bei Bärlauchpesto ist eine leicht stückige Konsistenz gewünscht. Sie sorgt für eine angenehme Textur und lässt die Aromen besser zur Geltung kommen. Nicht jedes Pesto muss so glatt sein wie ein Babynahrungsbrei.

Fehler 4: Unreife oder wässrige Tomaten – Die Kirschtomaten bringen Süße und eine leichte Säure. Sind sie unreif oder von minderer Qualität, fehlt dem Gericht die nötige Fruchtigkeit und Ausgewogenheit. Suche nach sonnengereiften, kleinen Tomaten, die prall und aromatisch sind; sie machen einen großen Unterschied.

Variationen für jeden Geschmack

Vegane Frühlingsfreude: Ersetze den Parmesan durch Hefeflocken für einen käseähnlichen Geschmack und lasse den Mozzarella weg oder verwende eine vegane Alternative aus Cashewkernen. Zusätzlich kannst du geröstete Sonnenblumenkerne statt Pinienkernen verwenden, um dem Pesto eine nussige Tiefe zu verleihen.

Festliche Bärlauch-Variante: Verfeinere das Pesto mit einem Hauch Trüffelöl oder gib geröstete Walnüsse für eine intensivere Note hinzu. Anstelle von Mozzarella kannst du kleine Kugeln von Büffelmozzarella verwenden und sie erst kurz vor dem Servieren über die heiße Pasta geben. Eine Handvoll geröstete Kirschtomaten aus dem Ofen intensiviert den Tomaten geschmack.

Leichte Sommerversion: Reduziere die Ölmenge im Pesto und füge stattdessen mehr Pastawasser oder einen Spritzer Gemüsebrühe hinzu. Ergänze die Pasta mit knackigen jungen Erbsen oder feinen grünen Spargelspitzen, die kurz mitgekocht werden. Serviere sie gekühlt als mediterranen Nudelsalat für ein leichtes Mittagessen.

Profi-Tipps für Bärlauch Pesto Nudeln Kirschtomaten Mozzarella

Geröstete Pinienkerne: Bevor du die Pinienkerne in den Mixer gibst, röste sie kurz in einer trockenen Pfanne an, bis sie leicht duften. Das intensiviert ihr nussiges Aroma immens und verleiht dem Pesto eine zusätzliche Geschmacksebene.

Qualität des Olivenöls: Investiere in ein gutes Olivenöl extra vergine. Der Unterschied im Geschmack ist enorm und macht das Pesto zum wahren Genuss. Ein fruchtiges Öl passt hier besonders gut.

Bärlauch-Intensität steuern: Wenn du den Bärlauchgeschmack noch intensiver magst, probiere, einige der Blätter vor dem Pürieren leicht anzudünsten oder zu blanchieren. Dies mildert die Intensität etwas ab, kann aber die Farbe noch leuchtender machen. Manche mögen es auch nur kurz mit dem Knoblauch in der Pfanne geschwenkt, bevor sie es zur Pasta geben.

Die richtige Pastaform: Während Spaghetti und Linguine Klassiker sind, eignen sich auch kurze Nudeln wie Fusilli, Penne oder Farfalle hervorragend. Ihre Formen helfen, das Pesto und die kleinen Zutaten wie Tomaten und Mozzarella gut einzufangen.

Kräuter-Aroma verstärken: Gib nach dem Pürieren eine Handvoll frisch gehackte Petersilie oder ein paar Blätter Basilikum mit in den Mixer. Das addiert weitere frische Kräuternuancen zum Pesto und erweitert das Geschmacksprofil.

Servier-Ideen für Bärlauch Pesto Nudeln Kirschtomaten Mozzarella

Anrichten & Dekoration

Serviere die Pasta auf vorgewärmten, tiefen Tellern, damit sie länger warm bleibt. Achte darauf, die leuchtend grüne Sauce, die roten Tomaten und das weiß-cremige Mozzarellastückchen gut zu verteilen. Eine letzte Garnitur mit frischen Basilikumblättern sieht nicht nur schön aus, sondern setzt auch einen frischen Akzent.

Ein kleiner Schuss gutes Olivenöl extra vergine über die fertige Pasta vor dem Servieren kann dem Gericht noch mehr Glanz und Geschmack verleihen. Eine Prise frisch geriebener Parmesan zu jedem einzelnen Teller bringt die Frische und Cremigkeit noch stärker zur Geltung.

Passende Beilagen

Dieses Gericht ist bereits pur ein Genuss, aber eine leichte Beilage rundet das Mahl ab. Ein einfacher grüner Blattsalat mit einem leichten Vinaigrette-Dressing aus Zitronensaft und Olivenöl ergänzt die reichen Aromen der Pasta perfekt. Gebratene oder gedünstete grüne Spargelspitzen sind ebenfalls eine ausgezeichnete Wahl, da sie die Frühlingsnote des Bärlauchs aufgreifen.

Wer es etwas herzhafter mag, kann die Pasta mit gegrilltem Hähnchenbrustfilet oder zarten Garnelen servieren. Auch eine Scheibe knuspriges Baguette, das in das restliche Pesto getunkt werden kann, ist immer eine gute Idee. Wenn du dich für eine leichtere Variante entscheidest, passen auch kleine, marinierte oder gegrillte Gemüsespieße wunderbar dazu.

Für besondere Anlässe

Dieses Gericht eignet sich hervorragend für ein frühlingshaftes Sonntagsessen oder ein romantisches Abendessen zu zweit. Die leuchtenden Farben und der frische Geschmack machen es zu einem Hingucker und einer willkommene Abwechslung. Auch als Teil eines italienischen Buffets oder bei einem geselligen Abend mit Freunden punktet diese Pasta mit ihrer Einfachheit und ihrem vollen Geschmack.

Du kannst die Zubereitung des Pestos und das Halbe der Tomaten gut vorbereiten und erst kurz vor dem Servieren alles mischen. So bleibt dir mehr Zeit, dich um deine Gäste zu kümmern. Serviert mit einem Glas trockenen Weißweins, wie einem Pinot Grigio oder einem Vermentino, wird dieses Gericht zu einem kleinen kulinarischen Fest.

Aufbewahrung & Lagerung

Reste richtig lagern

Die Bärlauch-Pesto-Nudeln mit Kirschtomaten und Mozzarella schmecken am besten frisch zubereitet, aber Reste sind kein Problem. Lagere sie in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank. Achte darauf, dass die Pasta gut abgedeckt ist, um eine Austrocknung zu verhindern. Am besten ist es, wenn die Pasta nicht übermäßig viel Luftkontakt hat.

Die Haltbarkeit im Kühlschrank beträgt in der Regel 1 bis maximal 2 Tage. Die Frische des Bärlauchs lässt mit der Zeit nach, aber die Aromen bleiben dennoch genießbar. Es empfiehlt sich, die Reste nicht länger als unbedingt nötig aufzubewahren, um den vollen Geschmack und die beste Textur zu gewährleisten.

Einfrieren

Das Bärlauchpesto selbst lässt sich hervorragend einfrieren. Fülle es in geeignete Gefrierbehälter oder Eiswürfelformen und lass es gut auskühlen, bevor du es einfrierst. So kannst du es portionsweise entnehmen, wenn du Lust darauf hast. Die cremige Pasta mit den Tomaten und dem Mozzarella ist zum Einfrieren weniger geeignet, da die Textur des Mozzarellas und die Frische der Tomaten leiden können.

Wenn du das Pesto einfrierst, solltest du darauf achten, dass es luftdicht verschlossen ist. Nach dem Auftauen kann es zu einer leichten Trennung von Öl und Feststoffen kommen. Einfach gut umrühren, und es ist wieder einsatzbereit. Hierbei verlängert sich die Haltbarkeit um mehrere Monate.

Aufwärmen ohne Qualitätsverlust

Um die Reste der Pasta aufzuwärmen, stelle sie am besten in einen Topf bei mittlerer Hitze. Gib einen kleinen Schuss Wasser, etwas Olivenöl oder sogar einen Löffel extra Pesto hinzu, um die Pasta wieder cremig und geschmeidig zu machen. Rühre dabei kontinuierlich um, damit nichts anbrennt.

Eine andere Möglichkeit ist das Aufwärmen in der Mikrowelle. Gib die Pasta in eine mikrowellengeeignete Schüssel und erwärme sie in kurzen Intervallen, wobei du zwischendurch umrührst. Auch hier hilft ein kleiner Schuss Flüssigkeit, damit die Pasta nicht trocken wird und die cremige Konsistenz des Pestos erhalten bleibt. Füge kurz vor dem Servieren frische Kräuter hinzu, um den Eindruck von Frische zu erwecken.

Häufig gestellte Fragen

  1. Kann ich das Bärlauchpesto im Voraus zubereiten und aufbewahren?

    Ja, das ist nicht nur möglich, sondern sogar empfehlenswert, um Zeit zu sparen. Das selbstgemachte Bärlauchpesto hält sich luftdicht verschlossen im Kühlschrank ungefähr 3 bis 4 Tage. Achte darauf, dass du das Pesto nach der Zubereitung gut abkühlen lässt und es in einem gut schließenden Glas oder Behälter lagerst. Ein leichter Ölfilm auf der Oberfläche hilft, das Pesto vor Oxidation zu schützen und es länger frisch zu halten. Wenn du längere Haltbarkeit wünschst, kannst du es wie oben beschrieben auch portionsweise einfrieren.

  2. Welche Art von Pasta eignet sich am besten für dieses Gericht?

    Grundsätzlich passen viele Pastaformen gut zu diesem Gericht. Spaghetti und Linguine sind Klassiker, die das Pesto und die kleinen Zutaten wie Tomaten und Mozzarella gut ummanteln. Kürzere und gerippte Nudeln wie Fusilli, Penne oder Farfalle eignen sich ebenfalls hervorragend, da sie das Pesto und die Stücke von Mozzarella und Tomaten gut aufnehmen und festhalten. Wichtig ist nur, dass die Pasta “al dente” gekocht wird, um die gewünschte Textur zu erhalten. Für einen Nudelsalat eignen sich auch kurze Formen wie Maccheroni.

  3. Was kann ich tun, wenn ich keinen Bärlauch finde oder diesen nicht vertrage?

    Wenn Bärlauch saisonal nicht verfügbar ist oder du eine Unverträglichkeit hast, musst du nicht auf deine Pesto-Pasta verzichten. Du kannst stattdessen ein klassisches Basilikumpesto verwenden, das ist jederzeit verfügbar und schmeckt ebenfalls hervorragend. Alternativ kannst du eine Mischung aus Petersilie und einer kleinen Menge Knoblauch verwenden, um eine ähnliche Frische und Würze zu erzielen. Für eine leicht scharfe Note kannst du auch etwas Schnittlauch oder eine Prise Chiliflocken hinzufügen, um eine eigene Variation zu kreieren.

Bärlauch-Pesto-Nudeln mit Kirschtomaten und Mozzarella

Bärlauch-Pesto-Nudeln mit Kirschtomaten und Mozzarella

Bärlauch-Pesto-Nudeln mit Kirschtomaten und Mozzarella sind das perfekte Frühlingsgericht, wenn du Lust auf etwas Frisches, Schnelles und unglaublich Aromatisches hast. Das würzige Bärlauchpesto kombiniert mit saftigen Tomaten und cremigem Mozzarella sorgt für ein Pastagericht, das einfach nach Frühling schmeckt.

4.8 from 745 reviews
Prep Time 10 Minuten
Cook Time 15 Minuten
Total Time 25 Minuten
Servings 4 Portionen
Course:Abendessen Cuisine:Deutsch Vegetarisch Calories:560 kcal By:ELENA
Servings
  • 300 g Pasta nach Wahl
  • 80 g frischer Bärlauch
  • 40 g Parmesan
  • 40 g Pinienkerne
  • 80 ml Olivenöl
  • 200 g Kirschtomaten
  • 150 g Mozzarella
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 EL Zitronensaft
  • Salz nach Geschmack
  • Schwarzer Pfeffer nach Geschmack
  • Frisches Basilikum zum Garnieren
  • Kochen
  1. 1Einen großen Topf mit Salzwasser zum Kochen bringen und die Pasta nach Packungsanweisung al dente garen.
  2. 2Währenddessen den frischen Bärlauch gründlich waschen und trocken tupfen.
  3. 3Bärlauch, Parmesan, Pinienkerne, Knoblauch, Zitronensaft und Olivenöl in einen Mixer geben.
  4. 4Alles zu einem cremigen Pesto pürieren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  5. 5Die Kirschtomaten halbieren und den Mozzarella in kleine Stücke zupfen.
  6. 6Die fertige Pasta abgießen und dabei etwas Pastawasser auffangen.
  7. 7Die warmen Nudeln zurück in den Topf geben und das Bärlauchpesto unterrühren. Bei Bedarf etwas Pastawasser hinzufügen.
  8. 8Die Kirschtomaten und den Mozzarella vorsichtig unterheben.
  9. 9Die Bärlauch-Pesto-Nudeln mit Kirschtomaten und Mozzarella sofort servieren und mit frischem Basilikum garnieren.
Category:Abendessen Cuisine:Deutsch Vegetarisch
Carbohydrates 48 g
Protein 18 g
Fat 32 g
Saturated Fat 0g
Fiber 4 g
Sugar 48 g
Sodium 0mg
Cholesterol 0mg

Keywords: Bärlauch, Pesto, Pasta, Kirschtomaten, Mozzarella, Frühlingsgericht, Schnell, Einfach, Vegetarisch

Statt Pinienkernen funktionieren auch Walnüsse oder Mandeln hervorragend. Für eine würzigere Variante kannst du zusätzlich etwas Chili hinzufügen. Die Pasta schmeckt auch kalt als Nudelsalat richtig lecker. Im Frühling passen zusätzlich grüner Spargel oder Erbsen wunderbar dazu.
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