Ottolenghis Süßkartoffel Gratin – 5 einfache Tipps – Noras Kreationen
Es riecht nach Erde und süßer Wärme, ein Duft, der sich wie eine warme Decke über die Küche legt. Der Geruch von frisch geschnittenen Süßkartoffeln, der auf eine leichte, fast parfümierte Note von Salbei und dem erdigen Aroma von Knoblauch trifft. Das ist kein Zufall, das ist ein Versprechen – das Versprechen eines Abends, der langsam und genussvoll ausklingt, mit einem Gratin, das auf der Zunge zergeht und das Herz erwärmt.
Ich erinnere mich an meine Großmutter, wie sie an einem kühlen Herbstnachmittag das erste Mal etwas Ähnliches zubereitete. Die Kartoffeln, noch erdig von der Ernte, wurden sorgfältig geschält, während sie leise vor sich hin summte. Jeder Handgriff war Bedacht, jeder Duft ein Teil ihrer unendlichen Geduld und Liebe, die in jedes Gericht floss. Dieses Gratin ist mehr als nur Essen; es ist eine Brücke zu diesen Erinnerungen, ein Stück Kindheit auf dem Teller.
Warum du dieses Rezept lieben wirst
- Ein Duft, der verzaubert: Kaum hat die Süßkartoffel den heißen Boden der Auflaufform berührt, entfaltet sich ein Aroma, das jeden in seinem Bann zieht und unwiderstehlich an den Tisch lockt.
- Samtige Textur, die betört: Die Slices schmiegen sich perfekt aneinander, und die Sahne legt sich wie ein zarter Schleier um jede einzelne Scheibe, um am Ende auf der Zunge zu einem cremigen Traum zu verschmelzen.
- Die Magie des Salbeis: Frischer Salbei ist hier nicht nur ein Gewürz, sondern ein aromatischer Komplize, der der süßen Süßkartoffel eine wunderbar erdige und leicht herbe Tiefe verleiht, die man nicht vergisst.
- Einfachheit mit Eleganz: Dieses Gratin beweist, dass wahrer Genuss oft in den simpelsten Dingen liegt, wobei die aufrechte Schichtung der Süßkartoffel-Scheiben auch optisch einen Hauch von Raffinesse versprüht.
Das brauchst du
Wenn es um die Zutaten für dieses Gratin geht, zahlt sich Qualität aus. Frische, feste Süßkartoffeln sind das Fundament, ihr süßliches Fruchtfleisch muss dem hohen Garen standhalten und darf nicht zerfallen. Der Salbei sollte intensiv duften, die Knoblauchzehen prall und aromatisch sein – diese einfachen Kräuter und Aromaten machen den Unterschied zwischen einem guten und einem unvergesslichen Gericht, ein Zusammenspiel, das Yotam Ottolenghi so meisterhaft beherrscht.
- Süßkartoffeln: Das Herzstück, die für eine natürliche, honigsüße Basis und eine unwiderstehlich cremige Konsistenz sorgen.
- Frischer Salbei: Sein intensives, leicht pfeffriges Aroma umarmt die Süße der Kartoffeln und verleiht dem gesamten Gericht eine tiefere, nachdenklichere Note.
- Knoblauch: Sorgt für die notwendige aromatische Tiefe und Würze, die das Gratin vor der reinen Süße bewahrt und es komplexer macht.
- Sahne: Die Basis für die cremige Fülle, die jede Süßkartoffelscheibe umhüllt und das Gratin zu einem wahren Genuss macht.
- Salz & Pfeffer: Die unverzichtbaren Geschmacksverstärker, die alle Aromen hervorheben und in Balance halten.
Die genauen Mengenangaben und Zutaten findest du, wie immer, in der Rezeptkarte am Ende dieses Artikels.
Die Geschichte hinter diesem Gericht
Ottolenghis Süßkartoffel Gratin mit Salbei ist mehr als nur ein Rezept; es ist eine kulinarische Hommage an die mediterrane Küche, die mit ihrer Einfachheit und gleichzeitigen Aromenvielfalt besticht. Inspiriert von den reichen Traditionen des Nahen Ostens, wo Gemüse und Kräuter auf kunstvolle Weise miteinander kombiniert werden, fängt dieses Gratin eine Essenz ein, die sowohl bodenständig als auch raffiniert ist.
Yotam Ottolenghi, der Meister der aromatischen Vielfalt, bekannt für seine Fähigkeit, überraschende Zutatenkombinationen zu kreieren, hat dieser klassischen Idee eine eigene, unverkennbare Note verliehen. Er versteht es, einfache Grundzutaten wie Süßkartoffeln und Salbei in etwas Außergewöhnliches zu verwandeln. Die Technik, die Süßkartoffeln aufrecht in der Form zu schichten, ist ein subtiler Geniestreich, der sowohl die Textur als auch die Präsentation aufwertet.
Was dieses Gratin zeitlos macht, ist seine Fähigkeit, Gemütlichkeit und Eleganz zu vereinen. Es ist ein Gericht, das an kühlen Abenden Trost spendet und sich gleichzeitig auf jeder festlich gedeckten Tafel sehen lassen kann. Die Aromen von Salbei und Süßkartoffel sind ein Klassiker, der niemals aus der Mode kommt, ein Beweis dafür, dass sich wahre Genüsse immer wieder neu erfinden lassen, ohne ihre Wurzeln zu vergessen.
So bereitest du Ottolenghis Süßkartoffel Gratin mit Salbei zu
Schritt 1: Die Vorbereitung – Der Grundstein für Perfektion
Der erste Schritt ist entscheidend, und er beginnt schon, bevor der Ofen überhaupt auf Temperatur kommt. Heize deinen Ofen auf 200 Grad Celsius Ober-/Unterhitze vor. Während er sich aufheizt, widmest du dich den Sternen dieses Gerichts: den Süßkartoffeln. Du wirst sie in etwa 5 Millimeter dicke Scheiben schneiden. Ob du sie vorher schälst, bleibt dir überlassen – ungeschält bringen sie eine noch erdige Note mit und die Schale liefert zusätzliche Ballaststoffe. Wichtig ist, dass die Scheiben nicht zu dick sind, sonst garen sie ungleichmäßig, und nicht zu dünn, damit sie dem Garen standhalten und eine schöne Textur behalten.
Diese akkurate Vorbereitung ist die Basis für das, was noch kommt. Jede Scheibe muss bereit sein, ihre Süße und Textur in das Gratin einzubringen, und das gelingt am besten, wenn sie gleichmäßig geschnitten sind. Vertraue mir, dieser kleine Aufwand lohnt sich am Ende.
Schritt 2: Das geheime Gewürzritual – Die Aromen entfesseln
Jetzt wird es magisch. Nimm eine große Schüssel zur Hand – groß genug, um alle deine Süßkartoffelscheiben darin zu verteilen. Gib die geschnittenen Süßkartoffeln hinein. Nun folgt das Herzstück der Aromatisierung: frischer Salbei. Hacke ihn grob, aber nicht zu fein, damit die grünen Blätter später noch erkennbar sind und ihr Aroma intensiv abgeben können. Füge auch den zerdrückten Knoblauch hinzu. Der Knoblauch sollte wirklich zerdrückt sein, fast zu einer Paste, damit er sich gut verteilt und seine Würze nicht in einzelnen, scharfen Stücken hinterlässt.
Streue dann großzügig Salz und frisch gemahlenen Pfeffer darüber. Das Salz ist entscheidend, um die natürliche Süße der Süßkartoffeln hervorzuheben und die Aromen des Salbeis und Knoblauchs zu intensivieren. Nun vermischst du alles vorsichtig mit deinen Händen, bis jede einzelne Süßkartoffelscheibe leicht mit Salbei, Knoblauch, Salz und Pfeffer überzogen ist. Dies ist kein bloßes Vermischen, sondern ein sanftes Einreiben, ein Ritual, das die Aromen vorbereitet, sich im Ofen zu entfalten.
Achtung: Sei nicht zu sparsam mit Salz und Pfeffer. Das Gratin braucht diese Würze, um wirklich zu glänzen.
Schritt 3: Die Kunst des Stapelns – Die Struktur formen
Nun kommt der Moment, der dieses Gratin von einem einfachen Auflauf unterscheidet: die Art und Weise, wie die Süßkartoffelscheiben arrangiert werden. Nimm eine geeignete Auflaufform – eine, die nicht zu tief ist, damit die Hitze gut zirkulieren kann. Beginne, die marinierten Süßkartoffelscheiben senkrecht, also aufrecht, in die Form zu stellen. Stelle sie dicht nebeneinander, sodass sie sich fast berühren, und drücke sie dann sanft nach unten. Diese aufrechte Positionierung ist der Schlüssel dazu, dass die Süßkartoffeln gleichmäßig garen und ihre Struktur behalten.
Es ist ein bisschen wie das Zusammensetzen eines Puzzles, nur mit essbaren Teilen. Jede Scheibe, die du sorgfältig platzierst, trägt zur finalen Textur und Optik bei. Wenn die Form gut gefüllt ist, hast du bereits die halbe Miete für ein perfekt aussehendes und schmeckendes Gratin eingefahren. Nimm dir Zeit für diesen Schritt, es ist wie das Schaffen eines kleinen Kunstwerks aus Gemüse.
Schritt 4: Der erste Ofengang – Die Magie beginnt
Sobald deine Auflaufform gefüllt und befüllt ist, ist es Zeit, den Ofen seine Arbeit tun zu lassen. Decke die Form jetzt sorgfältig mit Aluminiumfolie ab. Dies ist ein entscheidender Schritt, um sicherzustellen, dass die Süßkartoffeln im Dampf garen und nicht austrocknen, bevor die Sahne hinzugefügt wird. Die Folie hält die Feuchtigkeit im Inneren der Form gefangen und ermöglicht ein sanftes, gleichmäßiges Garen. Stelle die abgedeckte Form nun in den vorgeheizten Ofen auf die mittlere Schiene.
Lass das Gratin für etwa 45 Minuten schmoren. Während dieser Zeit garen die Süßkartoffeln langsam durch, nehmen die Aromen von Salbei und Knoblauch auf und beginnen, ihre zarte Textur zu entwickeln. Du wirst merken, wie der Duft langsam beginnt, aus dem Ofen zu entweichen und die Küche zu erfüllen – ein erster Vorgeschmack auf das, was kommt.
Tipp: Achte darauf, dass die Folie gut an den Rändern der Auflaufform anliegt, damit keine wertvolle Feuchtigkeit entweichen kann.
Schritt 5: Die cremige Vollendung – Das Finale zur Perfektion
Nach 45 Minuten im Ofen ist es Zeit für den nächsten wichtigen Schritt. Nimm die Auflaufform vorsichtig aus dem Ofen und entferne die Aluminiumfolie. Vorsicht, der aufsteigende Dampf kann heiß sein! Jetzt gießt du die Sahne gleichmäßig über die aufrecht stehenden Süßkartoffelscheiben. Verteile sie so gut es geht, damit jede Ecke erreicht wird. Die Sahne wird während des weiteren Backens die Süßkartoffeln umhüllen und sie zu einem wunderbar cremigen Gratin verbinden.
Stelle die Form nun ohne Folie zurück in den Ofen. Lass sie weitere 25 bis 30 Minuten backen. In dieser Zeit dickt die Sahne ein, wird goldbraun und karamellisiert leicht an den Rändern, während die Süßkartoffeln ihre perfekte Konsistenz erreichen und die Oberfläche leicht gebräunt ist. Achte darauf, dass die Oberfläche nicht zu dunkel wird. Das Gratin ist fertig, wenn die Süßkartoffeln weich sind, wenn du mit einer Gabel hineinstichst, und die Sahne eingedickt ist.
Achtung: Beobachte die Oberfläche im letzten Drittel der Backzeit. Wenn sie zu schnell bräunt, kannst du das Gratin locker mit Alufolie abdecken.
Schritt 6: Die letzte Berührung – Frische für den Gaumen
Das Gratin hat seine Zeit im Ofen hinter sich und duftet nun intensiver denn je. Sobald du es aus dem Ofen nimmst, nimm dir noch einen Moment Zeit für die Dekoration. Nimm ein paar frische Salbeiblätter und streue sie über die noch heiße Oberfläche des Gratins. Die Wärme des Gratins wird die ätherischen Öle im Salbei sofort freisetzen und einen weiteren Hauch von Frische und Aroma hinzufügen. Dies ist keine reine Zierde, sondern ein bewusstes Hinzufügen von Aroma im letzten Moment, um den Geschmack zu perfektionieren.
Lass das Gratin vor dem Servieren noch etwa 5 bis 10 Minuten ruhen. Dies ist wichtig, damit sich die Aromen noch besser entfalten können und die cremige Konsistenz sich stabilisiert. Wenn du es zu heiß anschneidest, läuft die Sahne zu sehr auseinander. Aber diese kurze Wartezeit macht den Unterschied zwischen einem guten und einem wirklich herausragenden Gratin aus – es gibt dem Gericht die Chance, sich zu sammeln und seine volle Pracht zu entfalten.
Häufige Fehler – und wie du sie vermeidest
Fehler 1: Ungleichmäßige Scheiben
Das ist wohl der häufigste Stolperstein. Wenn deine Süßkartoffelscheiben zu dick und zu dünn sind, garen sie nicht gleichmäßig. Dünne werden matschig, dicke bleiben hart. Versuche, sie wirklich auf 5 Millimeter zu bringen, auch wenn es anfangs mühsam erscheint. Ein scharfes Messer und ein wenig Geduld sind hier Gold wert.
Fehler 2: Zu wenig Würze
Süßkartoffeln sind von Natur aus süß, und wenn man mit Salz und Pfeffer spart, kann das Gratin schnell langweilig schmecken. Denk daran, dass die süße Note der Kartoffel auch die Aufnahme von Salzaromen beeinflusst. Sei hier mutig und würze lieber etwas nach, als dich später über einen faden Geschmack zu ärgern.
Fehler 3: Die Sahne zu früh hinzugefügt
Wenn du die Sahne zu früh über die ungegarten oder zu sehr gebackenen Süßkartoffeln gibst, kann sie austrocknen oder im schlimmsten Fall gerinnen. Das langsame Garen im Dampf zuerst und erst dann das Hinzufügen der Sahne ist der Zauber, der für die perfekte Cremigkeit sorgt. Geduld ist hier wirklich der Schlüssel.
Fehler 4: Den Salbei vergessen oder zu wenig verwenden
Salbei ist ein essenzieller Geschmacksträger in diesem Gratin. Wenn du ihn weglässt oder nur eine Prise nimmst, fehlt die erdige Tiefe, die dieses Gericht so besonders macht. Beschränke dich nicht nur auf die Dekoration, sondern gib ihn großzügig zur Marinade hinzu.
Variationen für jeden Geschmack
Veganer Genuss: Für eine rein pflanzliche Variante tausche die Sahne einfach gegen eine gute Hafer- oder Kokosmilchsahne. Der Geschmack bleibt intensiv und cremig, und die feine Süße der Süßkartoffeln harmoniert wunderbar mit diesen pflanzlichen Alternativen. Du könntest sogar einen Hauch Muskatnuss hinzufügen, um die Cremigkeit zu unterstreichen.
Mit einem Hauch von Käse: Wenn du es herzhafter magst, streue vor dem zweiten Backvorgang eine dünne Schicht geriebenen Parmesan oder Gruyère über die Sahne. Die Kombination aus süßer Süßkartoffel, aromatischem Salbei und salzigem Käse ist schlichtweg göttlich. Achte darauf, nicht zu viel Käse zu verwenden, damit der Salbei-Geschmack nicht überdeckt wird.
Ein Hauch von Schärfe: Wer es etwas pikant mag, kann eine Prise Chiliflocken zusammen mit dem Salbei und Knoblauch zu den Süßkartoffelscheiben geben. Diese leichte Schärfe bildet einen spannenden Kontrast zur Süße der Kartoffeln und verleiht dem Gratin eine unerwartete, aber willkommene Komplexität. Selbst kleinste Mengen können einen großen Unterschied machen.
Profi-Tipps für Ottolenghis Süßkartoffel Gratin mit Salbei
Die Süßkartoffel-Auswahl: Wähle möglichst gleichmäßig geformte Süßkartoffeln. Das erleichtert das Schneiden und sorgt für ein einheitlicheres Ergebnis. Achte darauf, dass sie fest sind und keine weichen Stellen aufweisen.
Aromen verstärken: Wenn du den Salbei und Knoblauch mariniert hast, lass die Süßkartoffelscheiben ruhig 15-20 Minuten ziehen, bevor du sie in die Form schichtest. Das gibt den Aromen mehr Zeit, sich zu entfalten und tiefer in das Gemüse einzudringen.
Die Sahne – nur das Beste: Für ein wirklich luxuriöses Gratin empfehle ich eine gute Schlagsahne mit mindestens 30% Fettgehalt. Wenn du es leichter magst, kannst du einen Teil durch Milch ersetzen und mit etwas Speisestärke binden, aber der volle Fettgehalt sorgt für die ultimative Cremigkeit.
Experimentiere mit Kräutern: Obwohl Salbei der Star ist, scheue dich nicht, eine kleine Menge Thymian oder Rosmarin hinzuzufügen. Diese Kräuter ergänzen Salbei wunderbar und verleihen dem Gratin eine weitere Ebene an Aromatik. Aber dosiere sie sparsam, damit der Salbei im Vordergrund bleibt.
Ruhezeit ist entscheidend: Nach dem Backen sollte das Gratin wirklich ruhen. Diese Zeit gibt den Aromen die Chance, sich zu vereinen und die cremige Konsistenz perfekt auszubalancieren. Ein sofort angeschnittenes Gratin wirkt oft flüssiger.
Servier-Ideen für Ottolenghis Süßkartoffel Gratin mit Salbei
Anrichten & Dekoration
Das Gratin sollte warm und dampfend serviert werden, sodass die Aromen sofort in die Nase steigen. Eine Garnitur aus frischen Salbeiblättern auf der heißen Oberfläche verstärkt nicht nur den Duft, sondern verleiht dem Gericht auch eine appetitliche Frische. Für einen zusätzlichen visuellen Akzent kannst du einen kleinen Zweig frischgrünen Salbei daneben legen oder einen Hauch von gerösteten Pinienkernen für Textur und Farbe darüber streuen.
Passende Beilagen
Dieses Gratin, in seiner Cremigkeit und aromatischen Tiefe, harmoniert perfekt mit leichteren Komponenten. Ein knackiger grüner Salat mit einer zitronigen Vinaigrette bietet einen erfrischenden Kontrast. Gegrilltes oder gedünstetes Gemüse, wie grüne Bohnen oder Brokkoli, rundet das Gericht gut ab. Für ein herzhafteres Menü passt auch ein leichtes, kräutriges Hähnchen oder Fisch hervorragend dazu. Entdecke unsere Rezepte für Abendessen, um weitere passende Ideen zu finden.
Für besondere Anlässe
Ottolenghis Süßkartoffel Gratin mit Salbei ist wahrlich ein Gericht, das einen festlichen Anlass würdigt. Seine aufrechte Schichtung verleiht ihm eine elegante Präsenz auf dem Tisch, und die Kombination aus süßen und erdigen Aromen sorgt für ein unvergessliches Geschmackserlebnis. Es eignet sich perfekt als luxuriöse Beilage zu einem Braten an Weihnachten oder als Teil eines herbstlichen Buffets, das die Gäste begeistern wird.
Aufbewahrung & Lagerung
Reste richtig lagern
Wenn etwas vom Gratin übrig bleibt, was selten vorkommt, ist es am besten, es in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank aufzubewahren. Es hält sich dort gut für 2 bis 3 Tage. Achte darauf, dass der Behälter gut verschlossen ist, um zu verhindern, dass das Gratin andere Gerüche annimmt oder austrocknet. Die cremige Konsistenz bleibt dabei erstaunlich gut erhalten.
Einfrieren
Das Einfrieren dieses Gratins ist möglich, aber mit einer kleinen Einschränkung. Die cremige Sahnesauce kann nach dem Auftauen etwas an Textur verlieren und leicht wässrig werden. Um das beste Ergebnis zu erzielen, lass das Gratin vollständig abkühlen und friere es in portionsgerechten Behältern ein. Vor dem Auftauen empfiehlt es sich, es über Nacht im Kühlschrank langsam auftauen zu lassen.
Aufwärmen ohne Qualitätsverlust
Die beste Methode, Reste aufzuwärmen, ist im Ofen. Gib das Gratin in eine passende Auflaufform und erwärme es bei etwa 150 Grad Celsius, bis es durchgewärmt ist. Du kannst es auch kurz mit etwas Sahne oder Milch verdünnen, bevor du es erwärmst, um die Cremigkeit wiederherzustellen. In der Mikrowelle geht es zwar schneller, aber die Textur wird nicht ganz so gut wie im Ofen. Eine leichte Bräunung an der Oberfläche ist sogar erwünscht und deutet auf Frische hin.
Häufig gestellte Fragen
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Kann ich das Gratin vorbereiten und später backen?
Ja, das ist absolut machbar und eine tolle Möglichkeit, Zeit zu sparen. Du kannst das Gratin bis zum Schritt des Hinzufügens der Sahne komplett vorbereiten. Stelle die gefüllte und marinierte Auflaufform dann abgedeckt in den Kühlschrank. Bevor du es in den Ofen stellst, nimm es etwa 20-30 Minuten vorher heraus, damit es Zimmertemperatur annehmen kann. Gieße dann die Sahne darüber und füge die übliche Backzeit von 25-30 Minuten hinzu. Falls die Oberfläche zu schnell bräunt, kannst du es locker mit Alufolie abdecken. Der leicht erdige Duft von Salbei wird dich schon auf die kommende kulinarische Reise einstimmen.
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Ist eine vegane Version möglich und wie funktioniert sie?
Absolut! Die Umwandlung in ein veganes Gericht ist denkbar einfach und bietet ein überraschend reichhaltiges Ergebnis. Ersetze die Sahne durch eine hochwertige pflanzliche Sahnealternative – Hafer-, Soja- oder auch Kokosmilchsahne sind hervorragende Optionen. Achte darauf, dass die Sahne einen gewissen Fettgehalt hat, um die gewünschte Cremigkeit zu erzielen. Die Süßkartoffeln, der Salbei und der Knoblauch bleiben gleich, und das Gratin wird auch ohne tierische Produkte zu einem aromatischen Genuss.
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Welche Beilagen passen besonders gut zu diesem Süßkartoffel Gratin?
Dieses Gratin ist so vielseitig, dass es eigentlich zu fast allem passt. Ein frischer, knackiger grüner Salat mit einer leicht säuerlichen Vinaigrette ist eine klassische und erfrischende Ergänzung. Gegrilltes oder gedünstetes grünes Gemüse wie Spargel oder Brokkoli bildet einen schönen farblichen und geschmacklichen Kontrast zur Süße des Gratins. Für ein etwas herzhafteres Gericht kannst du es mit einem Stück gebratenem Huhn oder auch mit Linsenlaibchen servieren. Unsere Kategorie für Nachspeisen mag zwar nicht direkt passen, aber die Vielfalt der Gewürze und Aromen, die wir dort finden, kann durchaus inspirieren.
Ottolenghis Süßkartoffel Gratin mit Salbei
Ottolenghis Süßkartoffel Gratin mit Salbei ist ein cremiger, aromatischer Auflauf aus zarten Süßkartoffelscheiben, frischem Salbei, Knoblauch und Sahne. Einfach zuzubereiten und perfekt für Familienessen oder festliche Anlässe.
- 6 mittelgroße Süßkartoffeln: sorgen für natürliche Süße und cremige Konsistenz
- 5 EL frischer Salbei, grob gehackt: verleiht aromatische Tiefe
- 6 Knoblauchzehen, zerdrückt: bringt Würze und Geschmack
- Salz: hebt die Aromen hervor
- Pfeffer: ergänzt die Würze
- 250 g Sahne: sorgt für Cremigkeit (alternativ mit Milch oder pflanzlicher Sahne kombinierbar)
- Backen
- 1Ofen auf 200°C vorheizen.
- 2Süßkartoffeln in ca. 5 mm dicke Scheiben schneiden, ungeschält oder geschält.
- 3Süßkartoffelscheiben mit gehacktem Salbei, zerdrücktem Knoblauch, Salz und Pfeffer in einer großen Schüssel vermengen.
- 4Die Scheiben aufrecht in einer Gratinform dicht nebeneinander setzen und leicht nach unten drücken.
- 5Gratin mit Alufolie abdecken und 45 Minuten backen.
- 6Folienabdeckung entfernen, Sahne über die Süßkartoffeln gießen und weitere 25 Minuten backen, bis die Süßkartoffeln gar und die Sahne eingedickt ist.
- 7Vor dem Servieren mit frischem Salbei bestreuen.
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