Rosmarin Zucchini Muffins – 5 einfache Tipps – Muma’s Kitchen
Der Duft von frisch gebackenem Brot, das leise Knistern der Kruste und dieser Hauch von Sommer, der aus den Aromen aufsteigt – das ist für mich mehr als nur Essen. Es ist eine Zeitreise, eine Verbindung zu den Menschen, die uns diese Geschmäcker beigebracht haben. Ich erinnere mich noch genau, wie meine Großmutter in ihrer winzigen Küche stand, die Hände mit Mehl bestäubt, und mit einer Ruhe, die nur sie besaß, aus einfachen Zutaten wahre Wunder schuf.
Auch heute noch, wenn der Geruch von Rosmarin und Zucchini meine Küche erfüllt, sehe ich sie vor mir. Dieses Rezept ist mehr als nur eine Zusammenstellung von Zutaten; es ist ein Versprechen von Gemütlichkeit und dem süßen Glück eines selbstgemachten Genusses. Es ist, als würde sie mir aus der Ferne zuflüstern: „Das hast du gut gemacht.“
Warum du dieses Rezept lieben wirst
- Das überraschende Aroma: Wer erwartet schon Rosmarin in einem süßen Gebäck? Diese ungewöhnliche Kombination weckt die Sinne und bietet ein Geschmackserlebnis, das lange in Erinnerung bleibt.
- Saftigkeit, die begeistert: Nicht trocken und bröselig, sondern wunderbar feucht – dank der Zucchini, die wie ein kleiner Geschmacksverstärker wirkt und jeden Bissen zu einem Genuss macht.
- Das Geheimnis der Schokolade: Die dunklen Schokoladenstücke schmelzen während des Backens und bilden zarte, fast flüssige Kleckse im Teig, die dem Ganzen eine luxuriöse Tiefe verleihen.
- Ein Hauch von Mittelmeer: Die geriebene Orangenschale tanzt auf der Zunge und verleiht den Muffins eine belebende Frische, die perfekt mit dem erdigen Rosmarin harmoniert.
- Die Kunst der Einfachheit: Kein komplexer Prozess, sondern ein schrittweiser Weg zu einem Ergebnis, das auf dem Tisch genauso gut aussieht, wie es schmeckt. Ein Erfolgserlebnis quasi garantiert.
Das brauchst du
Die Qualität der Zutaten ist hier das Zünglein an der Waage, das den Unterschied zwischen einem guten und einem unvergesslichen Muffin ausmacht. Eine knackige, frische Zucchini ist das A und O für die Saftigkeit, und ein aromatischer, grüner Rosmarin bringt die Würze, die dieses Rezept so besonders macht. Für die Schokolade gilt: Je besser die Kuvertüre, desto tiefer und intensiver das Geschmackserlebnis.
- Zucchini: Sie ist der heimliche Star, verantwortlich für die unglaubliche Saftigkeit und eine milde Süße, die den Teig perfekt ergänzt.
- Weizenmehl: Die bewährte Basis, die dem Teig seine Struktur gibt und für ein angenehmes Mundgefühl sorgt, ohne zu dominant zu sein.
- Backpulver & Natron: Das Duo, das für die luftige Leichtigkeit sorgt, damit die Muffins schön aufgehen und ihre typische Textur entwickeln.
- Zucker: Bringt die süße Komponente ins Spiel und dient als Feuchtigkeitsspender, der die Muffins weich hält.
- Eier: Sie sind die Bindeglieder, die alle Zutaten zusammenhalten und dem Teig Stabilität und eine feine Textur verleihen.
- Olivenöl: Statt Butter sorgt es für eine wunderbar geschmeidige, fast seidige Konsistenz, die den Muffins eine leichte, mediterrane Note gibt.
- Zartbitter-Kuvertüre: Hier liegt der unwiderstehliche Reiz – sie schmilzt zu kleinen, dunklen Glücksmomenten im Teig und sorgt für einen Hauch von Dekadenz.
- Orangenschale: Ein Hauch von Sonnenschein, der die Aromen belebt und eine helle, frische Komponente hinzufügt, die perfekt mit den Kräutern harmoniert.
- Rosmarin: Das Herzstück der pikanten Note, ein intensiv duftendes Kraut, das diesem Muffin eine überraschende und doch harmonische Würze verleiht.
- Kakao: Nicht nur zur Verzierung, sondern auch um die dunkle Farbe zu intensivieren und einen subtilen, schokoladigen Unterton zu verstärken.
Die detaillierten Mengenangaben findest du wie gewohnt in der Rezeptkarte am Ende des Artikels.
Die Geschichte hinter diesem Gericht
Manchmal entstehen die besten Ideen an Orten, die man am wenigsten erwartet. Die Inspiration für Rosmarin Zucchini Muffins entspringt einer lauen Sommernacht in der Provence, wo der Duft von Kräutern und warmer Erde in der Luft lag. Ein kleiner Marktstand bot lokale Spezialitäten an, und zwischen Lavendelhonig und Olivenöl fand sich ein kleiner, unscheinbarer Kuchen, der mit Rosmarin verfeinert war.
Zurück in meiner heimischen Küche begann das Experimentieren. Die Idee, die erdige Würze des Rosmarins mit der milden Süße und Feuchtigkeit von Zucchini zu kombinieren, schien auf den ersten Blick gewagt. Doch die südfranzösische Sonne hatte in meinen Gedanken eine süße und herzhafte Symphonie der Aromen gekreuzt. Es war die Suche nach einem Geschmack, der die Wärme des Südens einfängt und gleichzeitig vertraut und tröstlich ist.
Das Ergebnis ist ein Muffin, der die Klassiker herausfordert und beweist, dass süße Backwaren weit über Frucht und Zimt hinausgehen können. Er verkörpert die Freiheit, Grenzen zu überschreiten und Altes mit Neuem zu verbinden. Die zeitlose Anziehungskraft liegt in seiner Fähigkeit, zu überraschen – ein perfektes Beispiel dafür, wie sich kulinarische Traditionen weiterentwickeln und manchmal unerwartete, wunderbare Blüten treiben.
So bereitest du Rosmarin Zucchini Muffins zu
Schritt 1: Der Grundstein für Magie
Beginne damit, deinen Backofen auf die richtige Temperatur zu bringen. 180 Grad Celsius Ober- und Unterhitze sind ideal, oder 160 Grad, wenn du die Heißluftfunktion bevorzugst. Das ist entscheidend, damit die Muffins gleichmäßig durchbacken und eine schöne Kruste entwickeln. Nimm dir auch gleich 12 Muffinförmchen zur Hand und kleide sie mit Papierförmchen aus; das verhindert Anhaften und erleichtert später das Herausnehmen.
Während der Ofen vorheizt, widmen wir uns dem Herzstück der süßen Verführung: der Zartbitter-Kuvertüre. Hacke sie grob in kleine Stücke und lass sie dann sanft über einem Wasserbad schmelzen. Die Hitze sollte nicht zu hoch sein, damit die Schokolade nicht verbrennt, sondern seidig und glatt wird. Geduld ist hier der Schlüssel.
Schritt 2: Die Zucchini-Essenz und die Puder-Kraft
Jetzt kommt die Zucchini ins Spiel. Wasche sie gründlich und reibe sie dann fein über eine Reibe. Drücke die geriebene Zucchini nicht aus – die zusätzliche Flüssigkeit ist ein Segen für die Saftigkeit der Muffins. Sie bindet den Teig auf natürliche Weise und sorgt für die extra Portion Feuchtigkeit, die wir uns so wünschen.
In einer ausreichend großen Rührschüssel vermischst du das Weizenmehl mit dem Backpulver und dem Natron. Diese trockenen Zutaten sind die Basis für die Struktur. Sie sorgen dafür, dass die Muffins schön aufgehen und eine leichte, luftige Konsistenz bekommen, die auf der Zunge zergeht.
Schritt 3: Die süße Umarmung der Aromen
Füge nun die süßen Elemente hinzu und beginne mit dem Zucker. Gib die Eier, das reichhaltige Olivenöl, die abgeriebene Orangenschale und den fein gehackten Rosmarin hinzu. Hier entfaltet sich bereits der erste Duft, der neugierig auf mehr macht. Rühre alles sorgfältig mit einem Schneebesen durch, bis sich die Zutaten zu einer homogenen Masse verbinden.
Achtung: Achte darauf, dass der Rosmarin wirklich fein gehackt ist, damit keine zu großen Stückchen im Teig sind, die sich unangenehm anfühlen könnten.
Schritt 4: Das Schokoladen-Geheimnis enthüllen
Nun ist es an der Zeit, die geschmolzene Kuvertüre vorsichtig unter den Teig zu heben. Hier ist etwas Fingerspitzengefühl gefragt. Verwende einen Teigschaber und falte die Schokolade langsam unter, bis sie sich gleichmäßig im Teig verteilt hat. Das Ziel ist nicht, eine komplett dunkle Masse zu erhalten, sondern zarte Schokoladenstreifen und -flecken zu kreieren, die beim Backen zu kleinen Geschmacksexplosionen werden.
Das Unterheben der Kuvertüre sollte zügig erfolgen, damit die Schokolade nicht beginnt auszukühlen und Klumpen zu bilden. So stellst du sicher, dass jeder Muffin eine Portion des feinen Schokoladengenusses erhält.
Schritt 5: Die Verteilung für Perfektion
Nun ist der Moment gekommen, den köstlichen Teig in die vorbereiteten Muffinförmchen zu füllen. Nutze hierfür zwei Löffel oder einen Eisportionierer, um eine gleichmäßige Verteilung zu gewährleisten. Fülle die Förmchen etwa zu zwei Dritteln, damit die Muffins beim Backen genügend Platz zum Aufgehen haben und nicht überlaufen.
Tipp: Wenn du möchtest, kannst du vor dem Backen noch ein paar zusätzliche kleine Stückchen Kuvertüre auf die Teigoberfläche setzen. Das sorgt für einen besonders appetitlichen Anblick.
Schritt 6: Ein sanftes Bad in Wärme
Schiebe die gefüllten Muffinförmchen vorsichtig in die Mitte des vorgeheizten Backofens. Die Backzeit beträgt etwa 30 Minuten. Es ist wichtig, die Muffins während dieser Zeit nicht zu oft zu kontrollieren, um Temperaturschwankungen im Ofen zu vermeiden. Vertraue auf den Prozess und genieße den Duft, der sich langsam ausbreitet.
Nach Ablauf der Backzeit machst du die klassische Garprobe: Stecke ein dünnes Holzstäbchen in die Mitte eines Muffins. Wenn es sauber herauskommt und keine feuchten Teigspuren zeigt, sind deine Rosmarin Zucchini Muffins perfekt durchgebacken. Wenn nicht, gib ihnen noch einige Minuten.
Schritt 7: Die Ruhe vor dem Genuss
Sobald die Muffins fertig sind, nimm sie vorsichtig aus dem Ofen und lass sie zunächst etwa 10 Minuten in der Muffinform ruhen. Das ist ein wichtiger Schritt, denn so haben sie die Chance, sich in der Form zu festigen und nicht sofort auseinanderzufallen. Die Wärme der Form sorgt für ein sanftes Nachgaren.
Nach diesen 10 Minuten nimmst du die Muffins behutsam aus der Form und legst sie auf ein Kuchengitter, wo sie vollständig abkühlen können. Das Gitter sorgt für eine gute Luftzirkulation von allen Seiten und verhindert, dass sich am Boden Feuchtigkeit sammelt.
Schritt 8: Das feine Finish
Bevor die Rosmarin Zucchini Muffins ihren Weg auf den Teller finden, veredeln wir sie mit einem Hauch von Kakao. Siebe eine kleine Menge Kakaopulver locker über die abgekühlten Muffins. Das sorgt nicht nur für eine optische Aufwertung und einen Hauch von Geheimnis, sondern intensiviert auch das schokoladige Aroma und bildet einen spannenden Kontrast zur grünen Farbe der Zucchini.
Dieser letzte Schritt ist oft der, der die Blicke auf sich zieht und die Vorfreude auf den ersten Bissen noch steigert. Es ist das kleine Detail, daszeigt, dass du dir Mühe gegeben hast.
Häufige Fehler – und wie du sie vermeidest
Fehler 1: Die Zucchini zu stark ausdrücken. Viele denken, weniger Feuchtigkeit sei besser für den Teig, um ihn fester zu machen. Doch gerade die Flüssigkeit der Zucchini sorgt für die wunderbare Saftigkeit, die diese Muffins auszeichnet. Lass sie ruhig ein wenig Feuchtigkeit abgeben, aber wringe sie nicht aus wie einen Schwamm.
Fehler 2: Zu grober Rosmarin. Wenn die Rosmarinnadeln zu groß bleiben, können sie beim Essen unangenehm zwischen den Zähnen hängen bleiben oder einen zu intensiven, bitteren Geschmack an einzelnen Stellen hinterlassen. Hacke das Kraut immer sehr fein, am besten auf einem Schneidebrett mit einem scharfen Messer.
Fehler 3: Die Kuvertüre verbrennen. Die Schokolade ist hier ein wichtiger Geschmacksträger. Wenn du sie zu heiß oder zu schnell im Wasserbad schmilzt, kann sie verbrennen, bitter werden und ihre zarte Konsistenz verlieren. Geringe Hitze und stetiges Rühren sind gefragt, um sie perfekt zum Schmelzen zu bringen.
Fehler 4: Zu langes Rühren nach dem Einfügen der trockenen Zutaten. Sobald Mehl und die anderen trockenen Zutaten zu den nassen Stoffen kommen, entwickelst du Gluten. Wenn du zu lange rührst, kann das dazu führen, dass die Muffins zäh werden. Nur so lange rühren, bis gerade so alles verbunden ist.
Variationen für jeden Geschmack
Für alle, die es tierfrei mögen: Ersetze die Eier durch eine gleiche Menge Apfelmus oder verwende ein Chiasamen-Gel – ein Esslöffel Chiasamen, vermischt mit drei Esslöffeln Wasser, quellen lassen. Statt der klassischen Kuvertüre kannst du auch vegane Schokodrops oder Kakaonibs verwenden, die einen tollen Biss und intensiven Schokoladengeschmack liefern.
Eine glutenfreie Variante gelingt spielend, indem du das Weizenmehl durch eine hochwertige glutenfreie Mehlmischung ersetzt. Achte hierbei darauf, dass die Mischung bereits Bindemittel wie Xanthan enthält, um die Struktur zu optimieren. Auch die Wahl des Olivenöls kann variiert werden; ein fruchtiges extra natives Öl gibt eine zusätzliche Dimension.
Für die Festtage oder einen besonderen Anlass kannst du die Muffins mit einer dünnen Glasur aus Puderzucker und etwas Zitronensaft überziehen. Oder streue gehackte Pistazien oder Mandeln auf die noch feuchte Oberfläche vor dem Backen. Das verleiht ihnen nicht nur eine festliche Optik, sondern auch einen wunderbaren Crunch.
Profi-Tipps für Rosmarin Zucchini Muffins
Wenn du einen besonders intensiven Rosmarin-Geschmack möchtest, kannst du einen kleinen Bund Rosmarin mit dem Zucker in der Küchenmaschine kurz mahlen, bevor du ihn zum Teig gibst. Das setzt die ätherischen Öle frei und verteilt das Aroma feiner.
Die Zucchini grob zu reiben und sie dann kurz im Gefrierschrank anzufrieren, kann helfen, beim feinen Reiben noch mehr Saftigkeit zu extrahieren, ohne dass der Teig zu nass wird. Lass sie danach kurz abtropfen, aber nicht ausdrücken!
Wenn du unsicher bist, ob der Rosmarin zu dominant wird, beginne mit einer kleineren Menge und füge bei späteren Backversuchen nach Belieben mehr hinzu. Jeder Rosmarinzweig hat seine eigene Intensität.
Für eine extra Portion Schokoladengenuss kannst du neben den grob gehackten Stücken noch Esslöffel von hochwertigem Kakaopulver zum Teig sieben. Das intensiviert die Farbe und den Schokoladengeschmack.
Das langsame Abkühlenlassen in der Form ist wirklich wichtig. Wenn du die Muffins zu früh herausnimmst, können sie leicht brechen. Geduld ist hier ein bewährter Freund des Bäckers.
Servier-Ideen für Rosmarin Zucchini Muffins
Anrichten & Dekoration
Stelle die abgekühlten Rosmarin Zucchini Muffins auf eine schöne Kuchenplatte oder ein rustikales Holzbrett. Der leicht mit Kakao bestäubte Deckel sieht ansprechend aus. Als kleine, frische Note kannst du einen einzelnen, jungen Rosmarinzweig daneben legen – das unterstreicht das Aroma visuell und lädt zum Genuss ein.
Wenn du sie als Teil eines Buffets präsentierst, ordne sie in leicht überlappender Weise an, um den Eindruck von Fülle und Großzügigkeit zu erwecken. Der Kontrast der dunklen Schokolade mit der hellgrünen Zucchini-Textur ist von Natur aus optisch reizvoll.
Passende Beilagen
Diese Muffins sind wunderbar als süßer Snack für zwischendurch. Sie harmonieren perfekt mit einer Tasse aromatischem Kaffee, einem belebenden Kräutertee oder einer erfrischenden Limonade. Für ein leichtes Frühstück oder Brunch passen sie hervorragend zu frischem Joghurt oder einer leichten Frischkäsecreme.
Wer es etwas herzhafter mag, kann sie auch als ungewöhnliche Beilage zu einem leichten Salat mit Zitronendressing servieren. Die süß-würzige Komponente bildet einen spannenden Kontrapunkt. Ein Stück davon zu einem cremigen Rindfleischgericht mag ungewöhnlich klingen, aber die leichte Süße kann unerwartete Geschmacksharmonien erzeugen.
Für besondere Anlässe
Diese muffigen kleinen Wunder sind ideal für einen Sonntagsbrunch, bei dem du deine Gäste mit etwas Besonderem überraschen möchtest. Auch auf einem Nachmittagskaffee oder als Teil eines selbstgemachten Picknickkorbs machen sie eine ausgezeichnete Figur. Sie sind eine tolle Alternative zu klassischen Kuchenstücken und lassen sich wunderbar leicht transportieren und verteilen.
Bei einem Kindergeburtstag können die Rosmarin Zucchini Muffins, mit etwas Puderzucker bestäubt, auch bei den Kleinen gut ankommen, da die Zucchini mild schmeckt und die Schokolade verzeiht. Sie sind vielseitig genug für fast jede Gelegenheit.
Aufbewahrung & Lagerung
Reste richtig lagern
Um die Frische und Saftigkeit deiner Rosmarin Zucchini Muffins zu bewahren, bewahre sie in einem luftdichten Behälter auf. Wichtig ist, dass sie vollständig abgekühlt sind, bevor du sie verpackst, da sonst Kondenswasser entsteht, das die Muffins matschig machen kann. Ein gut schließender Brotkasten ist hierfür bestens geeignet.
Ideal ist es, die Muffins nebeneinander oder in einer einzigen Lage zu lagern, um ein Zerdrücken zu vermeiden. Bei Raumtemperatur halten sie sich so für etwa 3-4 Tage frisch und behalten ihre angenehme Konsistenz.
Einfrieren
Rosmarin Zucchini Muffins lassen sich hervorragend einfrieren. Am besten ist es, sie einzeln in Frischhaltefolie oder kleine Gefrierbeutel zu verpacken, bevor du sie in eine größere, gefriergeeignete Box legst. So sind sie optimal geschützt und die einzelnen Muffins lassen sich später leicht entnehmen.
Im Gefrierschrank bleiben sie etwa 2 bis 3 Monate haltbar, ohne an Qualität zu verlieren. Achte darauf, das Einfrierdatum zu notieren, um den Überblick zu behalten. Dies ist eine großartige Möglichkeit, immer eine hausgemachte Leckerei zur Hand zu haben.
Aufwärmen ohne Qualitätsverlust
Wenn du die gefrorenen Muffins auftauen möchtest, lass sie am besten über Nacht bei Raumtemperatur im Luftpolster entfrosten. Wenn es schnell gehen muss, kannst du sie auch kurz in der Mikrowelle erwärmen – beginne mit wenigen Sekunden, da sie schnell warm werden. Vorsicht: Durch das Erwärmen kann die Oberfläche etwas weicher werden.
Eine noch bessere Methode, um die Textur zu erhalten, ist das kurze Erwärmen im Backofen. Heize den Ofen auf etwa 150 Grad Celsius vor und lege die aufgetauten oder direkt gefrorenen Muffins für 5-10 Minuten hinein. Sie werden dadurch wieder leicht knusprig und haben eine angenehme Wärme, fast wie frisch gebacken. Das ist besonders empfehlenswert für den besten Genuss.
Häufig gestellte Fragen
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Kann ich den Rosmarin durch andere Kräuter ersetzen und wenn ja, welche eignen sich am besten?
Ja, das ist absolut möglich! Wenn du eine andere Kräuternote bevorzugst oder gerade keinen frischen Rosmarin zur Hand hast, sind Thymian und Salbei ausgezeichnete Alternativen. Sie haben ein ähnliches erdiges Aroma, das gut zu den anderen Zutaten passt. Eine kleinere Menge frischer Dill kann auch eine interessante, leicht zitronige Frische hinzufügen. Basilikum würde eher in süß-fruchtige Richtungen gehen, was hier vielleicht weniger ideal ist. Achte bei getrockneten Kräutern darauf, dass du nur etwa ein Drittel der Menge verwendest, da sie intensiver schmecken.
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Wie wichtig ist die Qualität der Zucchini und gibt es Alternativen, wenn keine Saison ist?
Die Qualität der Zucchini ist durchaus ausschlaggebend für die Saftigkeit und den milden Geschmack des Muffins. Wähle feste, glatte Zucchini, die nicht zu groß sind, da sie bei Überlagerung wässriger und weniger aromatisch werden. Außerhalb der Saison kannst du auf Tiefkühl-Zucchini zurückgreifen. Lasse diese gut abtropfen und drücke sie anschließend vorsichtig aus, da sie tendenziell mehr Wasser enthält. Eine andere Option wäre, den Anteil der Zucchini etwas zu reduzieren und stattdessen einen kleinen Schuss Apfelmus oder eine fein geriebene Karotte hinzuzufügen, um die Feuchtigkeit zu erhalten, auch wenn das den Geschmack leicht verändert.
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Meine Muffins sind nach dem Backen etwas zusammengefallen. Woran liegt das?
Ein häufiger Grund für das Zusammenfallen von Muffins ist das zu frühe Öffnen der Ofentür während der ersten Backphase. Die plötzliche Temperaturschwankung kann dazu führen, dass der aufgestiegene Teig wieder in sich zusammensackt. Wenn die Muffins sich in der Mitte stark wölben, aber dann nach dem Herausnehmen einfalten, kann auch ein Zeichen für zu viel Backpulver oder Natron sein, oder der Teig wurde zu lange gerührt, was das Glutennetzwerk überstrapaziert. Eine andere Möglichkeit ist ein zu niedriger Backofen, der den Muffins nicht genug Energie gibt, um ihre Struktur stabil zu halten.
Rosmarin Zucchini Muffins
Rosmarin Zucchini Muffins sind eine einzigartige Kombination aus herzhaftem Kräutergeschmack und saftiger Zucchini, die jedem Backfan ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Dieses Rezept ist nicht nur schnell und einfach zuzubereiten, sondern bietet auch eine gesunde Variante klassischer Muffins. Perfekt für Familienfrühstücke, Nachmittagskaffee oder als gesunder Snack für unterwegs. Mit dem feinen Aroma von Rosmarin und der saftigen Textur der Zucchini wird dieses Rezept garantiert zum Lieblingsrezept.
- 200 g Zucchini: sorgt für Saftigkeit und milde Süße
- 225 g Weizenmehl: bildet die Basis für den Teig und sorgt für Struktur
- 1 gestr. TL Backin: sorgt für luftige Muffins
- 110 g Zucker: fügt Süße hinzu und unterstützt die Feuchtigkeit
- 2 Eier (Größe M): binden den Teig und sorgen für Stabilität
- 175 ml Olivenöl: macht die Muffins saftig und geschmeidig
- 150 g Zartbitter-Kuvertüre: verleiht Schokoladengeschmack und Tiefe
- 1 Pck. geriebene Orangenschale: bringt frische, fruchtige Noten
- Rosmarin: fügt ein aromatisches, herb-würziges Element hinzu
- Kakao zum Verzieren: rundet optisch und geschmacklich ab
- Kochen
- 1Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze oder 160 °C Heißluft vorheizen und Muffinförmchen vorbereiten.
- 2Kuvertüre grob hacken und vorsichtig im Wasserbad schmelzen. Zucchini waschen und fein reiben.
- 3Weizenmehl, Backin und Natron in einer großen Rührschüssel mischen.
- 4Zucker, Eier, Olivenöl, geriebene Orangenschale und Rosmarin hinzufügen und zu einem gleichmäßigen Teig verrühren.
- 5Geschmolzene Kuvertüre unter den Teig heben.
- 6Teig gleichmäßig auf die Muffinförmchen verteilen.
- 7In der Mitte des Backofens ca. 30 Minuten backen und mit einem Holzstäbchen die Garprobe durchführen.
- 8Nach dem Backen 10 Minuten in der Form abkühlen lassen, dann auf ein Kuchengitter setzen. Vor dem Servieren mit Kakao bestäuben.
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