CRISPY JUICY FRIED CHICKEN

Der Duft von gebräunter Butter und Kräutern – kaum etwas ruft so stark die Erinnerungen an lange, warme Sommerabende in meiner Kindheit hervor. Es war immer das Signal, dass Großmutter wieder in der Küche stand und etwas ganz Besonderes zubereitete.

Dieses Mal war es das knusprige, goldbraune Hähnchen, dessen Aroma sich langsam in jedem Winkel unseres kleinen Hauses ausbreitete. Jeder Biss war eine Symphonie aus zarter, saftiger Fleischfülle und einer unwiderstehlichen, würzigen Kruste.

Knuspriges und saftiges Brathähnchen

Knuspriges und saftiges Brathähnchen

Perfektes Rezept für knuspriges, saftiges Brathähnchen mit einer besonders geschmacksintensiven, knusprigen Hülle und feuchtem Fleisch. Genießen Sie diese Köstlichkeit!

4.8 from 735 reviews
Prep Time 20 Minuten
Cook Time 30 Minuten
Total Time 50 Minuten
Servings 4-6 Portionen
Course:Dinner Cuisine:German Vegetarisch Calories:601 kcal By:ELENA
Servings
  • 8 Hähnchenteile (4 Hähnchenschenkel und 4 Drumsticks)
  • 3 Tassen Buttermilch
  • 1 großes Ei
  • 2 Teelöffel Salz
  • 1 Teelöffel schwarzer Pfeffer gemahlen
  • 1 Teelöffel Knoblauchpulver
  • FÜR DIE MEHLPANADE:
  • 2 Tassen Allzweckmehl
  • 1 Teelöffel Backpulver
  • 2 Teelöffel Salz
  • 1 Teelöffel schwarzer Pfeffer gemahlen
  • 1 Teelöffel Knoblauchpulver
  • 1 Teelöffel Selleriesalz
  • 1 Teelöffel Zwiebelpulver
  • 2 Teelöffel getrockneter Oregano
  • 1 Teelöffel Cayennepfeffer
  • 1 Teelöffel geräuchertes Paprikapulver
  • Backen
  1. 1In einer großen Schüssel die Buttermilch, das Ei, Knoblauchpulver, Cayennepfeffer, Salz und Pfeffer verquirlen.
  2. 2Die Hähnchenteile hinzufügen und gut bedecken. Abdecken und mindestens 3 Stunden im Kühlschrank marinieren lassen.
  3. 3In einer separaten Schüssel Maisstärke, Mehl, Backpulver, Knoblauchpulver, Zwiebelpulver, geräuchertes Paprikapulver, Cayennepfeffer, getrockneten Oregano, Selleriesalz, Salz und Pfeffer vermischen. Gut verrühren, bis alles gut kombiniert ist.
  4. 4In einem tiefen Topf ausreichend Öl erhitzen, bis es 175°C erreicht hat.
  5. 5Die marinierten Hähnchenteile zuerst in der Buttermilchmischung wenden und dann gründlich in der Mehlmischung panieren.
  6. 6Die panierten Hähnchenteile vorsichtig in das heiße Öl geben und von jeder Seite ca. 4 Minuten goldbraun und durchgegart braten.
  7. 7Mindestens 10 Minuten abkühlen lassen, bevor Sie es mit Beilagen Ihrer Wahl servieren.
Category:Dinner Cuisine:German Vegetarisch
Carbohydrates 106g
Protein 26g
Fat 7g
Saturated Fat 2g
Fiber 4g
Sugar 9g
Sodium 2945mg
Cholesterol 90mg

Keywords: Brathähnchen, knusprig, saftig, Hähnchenrezepte, Abendessen, deutsche Küche, Backen

Reste von Brathähnchen können in einem luftdichten Behälter mit einem Papiertuch ausgelegt im Kühlschrank aufbewahrt werden und bleiben bis zu 3 Tage knusprig. Zum Aufwärmen das Hähnchen für 15 Minuten in einem auf 175°C vorgeheizten Ofen erwärmen. Frisch schmeckt es am besten.
Tried this recipe?
Let us know how it was!
🤍

Warum du dieses Rezept lieben wirst

  • Unwiderstehlicher Duft: Kaum hat das Hähnchen die köchelnde Hitze des Öls berührt, entfaltet sich ein Aroma, das die ganze Familie vom Sofa direkt in die Küche lockt – eine Verheißung von Genuss.
  • Knusprigkeit, die bleibt: Die Geheimzutat im Teig sorgt dafür, dass die Kruste auch nach dem Abkühlen noch beeindruckend knusprig ist. Kein labbriges Ärgernis mehr.
  • Saftigkeit garantiert: Die Buttermilch-Marinade ist das Rückgrat dieses Rezepts. Sie macht das Fleisch unglaublich zart und saftig, selbst wenn du es mal ein paar Minuten zu lange brätst.
  • Ein Fest für die Sinne: Die Kombination aus acht perfekt abgestimmten Gewürzen in der Panade macht jeden Bissen zu einer geschmacklichen Entdeckungsreise, die weit über das Übliche hinausgeht.
  • Zeitlose Gemütlichkeit: Dieses Gericht versetzt dich zurück in die unbeschwerten Tage, an denen einfaches, gut gemachtes Essen noch im Mittelpunkt stand. Es ist wie eine kulinarische Umarmung.

Das brauchst du

Die richtige Auswahl der Zutaten ist hier kein Luxus, sondern die Grundlage für Perfektion. Ein qualitativ hochwertiges Hähnchen, das nicht zu schnell gezüchtet wurde, dankt es dir mit unvergleichlicher Zartheit. Und die Gewürze – ach, die Gewürze! Sie sind das Flüstern des Geschmacks, das dieses Gericht von gut zu unvergesslich macht.

  • Hähnchenstücke: Ob Schenkel, Keulen oder Flügel – das Wichtigste ist, dass sie von guter Qualität sind und genügend Fett für Geschmack und Saftigkeit mitbringen.
  • Buttermilch: Sie ist der heilige Gral der Saftigkeit. Ohne sie wird das Hähnchen niemals diese unglaubliche Zartheit erreichen, die es ausmacht.
  • Mehl und Speisestärke: Eine unwiderstehliche Kombination. Das Mehl sorgt für die goldbraune Farbe, die Speisestärke für den charakteristischen, feinen Crunch.
  • Backpulver: Ein kleiner Helfer, der die Panade luftiger macht und so hilft, die Knusprigkeit über Stunden zu bewahren.
  • Acht Gewürze: Vom erdigen Aroma von Knoblauch- und Zwiebelpulver über die Wärme von Cayenne und Pfeffer bis hin zum subtilen Hauch von Oregano und geräuchertem Paprika – sie alle tanzen auf deiner Zunge.
  • Öl zum Frittieren: Ein neutrales Öl mit hohem Rauchpunkt, das die notwendige Temperatur halten kann, ohne zu verbrennen.

Die genauen Mengenangaben für diese geschmacksintensive Reise findest du in der Rezeptkarte weiter unten.

Die Geschichte hinter diesem Gericht

Gebratenes Hähnchen hat eine Geschichte, die so alt ist wie das Braten selbst. In vielen Kulturen weltweit ist es ein Symbol für Festlichkeit und Zusammenkunft. Schon vor Jahrhunderten wurde Fleisch über offenem Feuer gegrillt oder in Fett ausgebacken, um es haltbarer und schmackhafter zu machen.

Die moderne Form, wie wir sie heute kennen – paniert und frittiert – hat ihre Wurzeln wahrscheinlich in Schottland und Westafrika. Schottische Einwanderer brachten ihr Wissen über das Frittieren in Panade nach Amerika, wo es auf afrikanische Kochtechniken traf, die ebenfalls auf das intensive Würzen und Garen setzten.

Was dieses Gericht zeitlos macht, ist seine Fähigkeit, puren Genuss zu versprühen. Es ist kein kompliziertes Gericht, keine Molecular-Gastronomy-Spielerei, sondern ehrliche, bodenständige Küche, die mit Leidenschaft und guten Zutaten zubereitet wird. Es ist die Verkörperung von Komfort auf einem Teller, ein Erinnerungsstück an Sonntage und Familienfeiern, das Generationen verbindet.

So bereitest du knuspriges saftiges gebratenes Hähnchen zu

Schritt 1: Die Basis für Saftigkeit – Die Marinade

Hier beginnt die Magie, und zwar im Kühlschrank. Nimm eine große Schüssel, die groß genug für all deine Hähnchenteile ist.

Gib die Buttermilch hinein, schlage das Ei auf und lass es sanft hineingleiten. Jetzt kommen die ersten Gewürze ins Spiel: Salz, schwarzer Pfeffer, Knoblauchpulver und eine Prise Cayenne für die leichte Schärfe. Verquirle alles kräftig mit einem Schneebesen, bis eine cremige, leicht gelbliche Flüssigkeit entsteht.

Nun sind die Hähnchenteile an der Reihe. Gib sie in die Schüssel, achte darauf, dass jedes Stück von der Marinade umschmeichelt wird. Drücke sie sanft unter die Flüssigkeit. Decke die Schüssel fest mit Frischhaltefolie ab und stell sie für mindestens drei Stunden in den Kühlschrank. Besser ist es, sie über Nacht marinieren zu lassen – das macht den Unterschied.

Ein ehrlicher Tipp: Je länger das Hähnchen in der Buttermilch ruht, desto zarter und saftiger wird es. Geduld zahlt sich hier wirklich aus.

Schritt 2: Das Gewürz-Orchester – Die Panade vorbereiten

Während das Hähnchen seine aromatische Kur nimmt und das Öl langsam seine Wohlfühltemperatur erreicht, widmen wir uns der knusprigen Hülle. Nimm eine weitere, idealerweise breite Schüssel oder eine flache Auflaufform.

Hier vermischst du das Mehl und die Speisestärke. Das Verhältnis hat sich als perfekt erwiesen, um eine unwiderstehliche Balance zwischen Knusprigkeit und Zartheit zu erzielen. Gib das Backpulver hinzu – es ist unser kleiner Helfer für extra Luftigkeit.

Nun kommt die volle Ladung der Gewürze: Salz, schwarzer Pfeffer, Knoblauchpulver, Zwiebelpulver, eine weitere Prise Cayenne für die Mutigen, geräuchertes Paprikapulver für die tiefere Farbe und den rauchigen Hauch, Selleriesalz für eine zusätzliche Geschmacksebene und getrockneter Oregano für sein kräuteriges Aroma. Schaufle alles zusammen und verrühre es gründlich mit einem Schneebesen, bis alle Zutaten gleichmäßig verteilt sind. Man sollte keine wilden Gewürzkleckse mehr sehen.

Achtung: Das gründliche Vermischen der Gewürze ist entscheidend. Nur so stellst du sicher, dass jeder Bissen die gleiche Geschmacksexplosion bietet, anstatt nur hier und da einen Gewürzhöhepunkt zu haben.

Schritt 3: Die Vorbereitung auf die Hitze – Das Öl

Jetzt wird es ernst. Wähle einen tiefen Topf oder einen Dutch Oven, der groß genug ist, um die Hähnchenteile bequem aufzunehmen, ohne dass sie sich zu sehr berühren. Das ist wichtig, damit das Fett richtig zirkulieren kann.

Fülle den Topf mit genügend neutralem Pflanzenöl, wie Raps- oder Sonnenblumenöl, sodass die Hähnchenteile später gut bedeckt sind. Erhitze das Öl auf mittelhoher Stufe. Benutze ein Küchenthermometer, um die Temperatur zu überwachen. Wir streben exakt 175 Grad Celsius (350°F) an.

Der entscheidende Moment: Die richtige Öltemperatur ist das A und O für knuspriges Hähnchen. Ist das Öl zu kalt, saugt sich das Hähnchen mit Fett voll und wird nicht knusprig. Ist es zu heiß, verbrennt die Panade, bevor das Fleisch gar ist.

Schritt 4: Eintauchen und Umhüllen – Die Panierstraße

Es ist Zeit, das marinierte Hähnchen in seine köstliche Rüstung zu kleiden. Nimm jedes Stück Hähnchen vorsichtig aus der Buttermilch-Marinade. Lass überschüssige Marinade kurz abtropfen, aber es muss nicht trocken sein.

Lege das Stück nun in die vorbereitete Mehl-Gewürz-Mischung. Drücke es sanft an und wende es, sodass es rundherum vollständig bedeckt ist. Nimm es wieder hoch und schüttle es leicht ab, um überschüssiges Mehl zu entfernen. Dies ist ein wichtiger Schritt, damit die Panade gut haftet und nicht beim Frittieren abfällt.

Was ich dabei gelernt habe: Manche Leute legen das panierte Stück noch einmal kurz zurück in die Buttermilch und dann wieder in die Mehlmischung für eine extra dicke Kruste. Das ist Geschmackssache, aber für den Anfang empfehle ich die einfache Methode.

Platziere die panierten Hähnchenteile auf einem Rost oder einem Teller, während du die restlichen Stücke panierst. Achte darauf, dass sie sich nicht zu sehr berühren, sie könnten sonst aneinander kleben bleiben.

Schritt 5: Das goldene Finale – Das Frittieren

Jetzt ist der Moment der Wahrheit. Lege die panierten Hähnchenteile vorsichtig mit einer Zange oder einem Schaumlöffel in das heiße Öl. Gib nicht zu viele Stücke auf einmal in den Topf, sonst kühlt das Öl zu stark ab und die Hähnchenteile kleben zusammen.

Frittiere die Hähnchenteile für etwa 4 Minuten pro Seite. Das Hähnchen sollte jetzt eine schöne goldbraune Farbe annehmen. Überprüfe mit einem Fleischthermometer: Die Kerntemperatur sollte 80 Grad Celsius (175°F) erreichen.

Benutze einen Schaumlöffel oder eine Küchenzange, um die Hähnchenteile vorsichtig aus dem Öl zu heben. Lass sie kurz abtropfen und lege sie auf ein mit Küchenpapier ausgelegtes Backblech oder auf ein Gitter, damit das überschüssige Fett ablaufen kann.

Ein ehrlicher Tipp: Das Frittieröl muss nach jeder Runde vielleicht wieder auf die richtige Temperatur gebracht werden. Sei geduldig und warte, bis es sich wieder erhitzt hat, bevor du die nächste Charge hineingibist.

Wiederhole diesen Vorgang, bis alle Hähnchenteile goldbraun und perfekt gegart sind. Die gesamte Garzeit pro Stück kann je nach Größe variieren, liegt aber typischerweise zwischen 15 und 20 Minuten.

Schritt 6: Die Ruhephase – Vor dem Genuss

Das ist wahrscheinlich der schwerste Schritt für alle Beteiligten: Das frisch frittierte Hähnchen braucht eine kurze Ruhepause. Lege die fertigen Stücke für mindestens 10 Minuten auf ein Gitter. Das ermöglicht der Hitze, sich im Inneren gleichmäßig zu verteilen, und sorgt dafür, dass die Kruste so knusprig wie möglich bleibt.

Während dieser kurzen Wartezeit kannst du schon einmal die Teller bereitstellen und überlegen, welche der köstlichen Beilagen du dir wünschst.

Der ultimative Moment: Dieses knusprige, saftige Hähnchen ist am besten, wenn es frisch aus der Pfanne kommt, mit seiner verführerischen Kruste und dem dampfenden, zarten Fleisch im Inneren. Ein wahrhaftiger Genuss, der alle Sinne betört.

Häufige Fehler – und wie du sie vermeidest

Fehler 1: Das Öl ist nicht heiß genug. Wenn du Hähnchen in zu kaltes Öl gibst, saugt es sich mit Fett voll wie ein Schwamm. Die Panade wird labberig und das Fleisch fettig. Achte penibel auf die angegebene Temperatur von 175 Grad Celsius. Ein gutes Küchenthermometer ist hier Gold wert.

Fehler 2: Zu viel Hähnchen auf einmal in den Topf geben. Das senkt die Öltemperatur rapide ab. Das Ergebnis ist kein Knuspern, sondern ein langsames Garen im Fett, das dem Hähnchen seine Knusprigkeit raubt. Am besten ist es, das Hähnchen in mehreren kleineren Portionen zu frittieren.

Fehler 3: Die Panade haftet nicht richtig. Manchmal löst sich die Hülle vom Fleisch. Das liegt oft daran, dass die Marinade zu flüssig war oder das Hähnchen nach dem Panieren zu lange lag und die Feuchtigkeit die Panade aufgeweicht hat. Achte auf eine gute Balance und panieren kurz bevor es in die Pfanne geht.

Fehler 4: Das Hähnchen ist innen noch roh, außen schon verbrannt. Das passiert, wenn die Hitze zu hoch ist oder die Frittierzeit nicht stimmt. Nutze die Garzeit als Richtwert, aber verlasse dich am Ende auf ein Fleischthermometer, um die exakte Kerntemperatur von 80 Grad Celsius zu überprüfen. Geduld ist hier mehr als nur eine Tugend.

Variationen für jeden Geschmack

Für die Schärfe-Liebhaber: Erhöhe die Menge an Cayenne-Pfeffer in der Panade oder füge noch etwas Chili-Pulver hinzu. Ein paar Tropfen scharfe Sauce zur Buttermilch-Marinade können dem Ganzen eine zusätzliche pikante Note verleihen, die perfekt mit der süßlichen Kruste harmoniert.

Inspiriert von Asien: Integriere Gochujang oder Sriracha in die Marinade und füge der Panade Ingwer- und Knoblauchpulver im Verhältnis 1:1 hinzu. Ein Hauch von Fünf-Gewürze-Pulver kann dem Ganzen eine unerwartete, exotische Tiefe verleihen, die dich auf eine geschmackliche Reise entführt.

Für die Festtafel – Ein Hauch von Eleganz: Füge der Mehlmischung fein geriebenen Parmesan und gehackte frische Kräuter wie Petersilie oder Thymian hinzu. Ein Spritzer Zitronensaft über das fertige Hähnchen hebt den Geschmack und verleiht eine frische Note, die es festlich und besonders macht.

Profi-Tipps für knuspriges saftiges gebratenes Hähnchen

Die doppelte Panade für extra Knusper: Für eine noch dickere und unglaublich knusprige Kruste, wiederhole den Panierprozess. Nimm das Hähnchen aus dem Buttermilchbad, panieren es erst in der Mehlmischung, tauche es dann kurz wieder in die Buttermilch und panieren es ein zweites Mal in der Mehlmischung. Das ergibt eine Panade, die selbst dem härtesten Test standhält.

Das Geheimnis der Luftigkeit: Sei nicht geizig mit dem Backpulver in der Panade. Es mag nur ein Teelöffel sein, aber es hat eine riesige Wirkung auf die Textur. Es hilft, die Panade aufzulockern und sorgt für die leichte, knusprige Hülle, die wir so lieben.

Die Öl-Wiederverwendung – Ja, aber mit Vorsicht: Wenn du oft frittierst, kannst du das Öl nach dem Abkühlen filtern und wiederverwenden. Stelle aber sicher, dass keine kleinen panierten Krümel mehr darin schwimmen, da diese verbrennen und dem neuen Frittiergut einen bitteren Geschmack verleihen.

Das Ruhenlassen der Panade: Nachdem du das Hähnchen paniert hast, lass es auf einem Rost für etwa 5-10 Minuten ruhen, bevor du es ins heiße Öl gibst. Das hilft der Panade, sich besser zu binden und reduziert das Risiko, dass sie beim Frittieren abfällt.

Servier-Ideen für knuspriges saftiges gebratenes Hähnchen

Anrichten & Dekoration

Präsentiere das goldbraune, duftende Hähnchen auf einer großen Servierplatte, die genug Platz für alle Teile bietet. Eine Garnitur aus frischen Petersilienblättern oder Dillzweigen verleiht dem Ganzen eine frische, visuelle Note und einen Hauch von Farbe.

Ein paar Zitronenspalten, die bereitliegen, um über das heiße Hähnchen geträufelt zu werden, sind nicht nur dekorativ, sondern auch ein wichtiger Geschmacksakzent, der die Fettigkeit ausbalanciert und die Aromen hervorhebt.

Passende Beilagen

Zu diesem Klassiker passen bodenständige, herzhafte Beilagen, die den Genuss noch verstärken. Denke an cremiges Parmesan-Rindfleisch mit Rigatoni, das mit seinem reichen Geschmack eine wunderbare Ergänzung darstellt.

Kartoffelpüree, sei es klassisch oder mit Knoblauch und Parmesan verfeinert, ist ein unschlagbarer Partner. Ebenso verlockend sind knusprige Honig-Chili-Kartoffeln, die eine süß-scharfe Note mitbringen, oder ein frischer Krautsalat, der mit seiner Säure einen willkommenen Kontrast zur Reichhaltigkeit des Hähnchens bildet.

Für besondere Anlässe

Dieses Hähnchen ist nicht nur etwas für den Sonntagabend. Es ist das perfekte Herzstück für ein ungezwungenes Sommer-BBQ, ein geselliges Treffen mit Freunden oder als Star bei einem Familienfest, bei dem jeder die Chance haben soll, sich selbst zu bedienen. Es ist ein Gericht, das verbindet und Freude bereitet.

Auch als Teil eines Buffet-Menüs glänzt es: Einfach zuzubereiten, einfach zu servieren und immer ein Garant für zufriedene Gesichter. Seine Beliebtheit über Generationen hinweg macht es zu einer sicheren Wahl für jede Gelegenheit, bei der gutes Essen im Mittelpunkt stehen soll.

Aufbewahrung & Lagerung

Reste richtig lagern

Sollten wider Erwarten Reste übrig bleiben, lagere sie in einem luftdichten Behälter. Lege den Boden des Behälters mit sauberem Küchenpapier aus. Dieses Papier absorbiert überschüssige Feuchtigkeit und hilft, die Knusprigkeit der Panade so gut wie möglich zu bewahren.

Die Reste halten sich so im Kühlschrank für bis zu drei Tage. Vermeide es, sie mit zu viel Feuchtigkeit in Kontakt zu bringen, da dies die Panade schnell matschig werden lässt.

Einfrieren

Das Einfrieren von frittiertem Hähnchen ist möglich, aber wir müssen realistisch sein: Die Kruste wird danach nie wieder ganz so knusprig sein. Wenn du dich dafür entscheidest, lass das Hähnchen vollständig abkühlen, packe die einzelnen Stücke fest in Frischhaltefolie und dann zusätzlich in eine Gefrierbeutel oder einen luftdichten Behälter.

So verpackt hält es sich im Gefrierschrank für etwa einen Monat. Vor dem Verzehr muss es dann langsam aufgetaut und anschließend sorgfältig wieder aufgewärmt werden.

Aufwärmen ohne Qualitätsverlust

Die beste Methode, Reste von knusprigem Hähnchen wieder aufzuwärmen und dabei die Knusprigkeit zu erhalten, ist der Backofen. Heize den Ofen auf etwa 175 Grad Celsius vor.

Lege die abgekühlten Reste auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und schiebe sie für etwa 10-15 Minuten in den heißen Ofen. Die trockene Hitze des Ofens hilft, die Feuchtigkeit zu entziehen und die Panade wieder aufzufrischen. Ein kurzer Durchgang unter dem Grill kann ebenfalls für extra Knusper sorgen, aber hier ist Vorsicht geboten, um ein Verbrennen zu vermeiden.

Häufig gestellte Fragen

  1. Ist Buttermilch wirklich notwendig für die Saftigkeit des Hähnchens?

    Ja, Buttermilch ist ein entscheidender Faktor für die aussergewöhnliche Saftigkeit dieses Rezepts. Die Säure in der Buttermilch hilft, das Fleisch zart zu machen, indem sie die Proteine aufbricht, und sorgt gleichzeitig dafür, dass Feuchtigkeit im Inneren eingeschlossen wird. Das Ergebnis ist ein unglaublich saftiges und zartes Hähnchen, das dem Frittieren standhält, ohne auszutrocknen. Alternativ könnte man Joghurt oder eine Mischung aus Milch und Zitronensaft verwenden, aber Buttermilch liefert die konstant besten Ergebnisse für dieses spezielle Gericht.

  2. Wie kann ich sicherstellen, dass das Hähnchen innen gar ist, aber die Panade nicht verbrennt?

    Die Kontrolle der Öltemperatur ist hier das A und O. Halte sie konstant bei etwa 175°C (350°F). Wenn das Öl zu heiss ist, verbrennt die Panade schnell, bevor das Fleisch im Inneren gar ist. Wenn es zu kalt ist, wird das Hähnchen fettig und die Panade nicht knusprig. Zusätzlich ist es unerlässlich, die Kerntemperatur des Hähnchens zu überprüfen. Mit einem Fleischthermometer sollte sie 80°C (175°F) erreichen. Die Garzeit variiert je nach Grösse der Hähnchenteile. Kleinere Stücke wie Flügel sind schneller fertig als grössere Schenkel.

  3. Was, wenn ich keine Lust auf Frittieren habe? Gibt es eine gesündere Alternative?

    Auf jeden Fall! Du kannst dieses Hähnchen auch im Ofen zubereiten, um eine gesündere Variante zu erhalten, auch wenn der Knusperfaktor nicht ganz derselbe sein wird. Nach der Buttermilch-Marinade und dem Panieren, lege das Hähnchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech. Besprühe es grosszügig mit Kochöl, um die Bräunung und Knusprigkeit zu fördern. Backe es bei ca. 200°C (400°F) für etwa 30-40 Minuten, bis es gar und goldbraun ist. Wenden nicht vergessen. Auch eine Zubereitung in der Heissluftfritteuse ist eine ausgezeichnete Alternative, die dem frittierten Ergebnis erstaunlich nahekommt.

Similar Posts

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *