Vanilla French Beignets Recipe

Der Geruch von frisch frittiertem Teig, durchzogen von süßer Vanille und bedeckt mit einer pudrigen Zuckerwolke – das ist für mich der Inbegriff von purer Glückseligkeit. Es ist der Geschmack von Straßenfesten in New Orleans, von warmen Sommerabenden, an denen die Zeit stillzustehen schien. Dieses Aroma ist mehr als nur ein Duft; es ist eine Erinnerung, eine Einladung in eine Welt voller unbeschwerter Freude.

Für mich ist das ein direkter Draht in die Kindheit, zu Momenten, in denen einfache Dinge wie ein süßer Happen die Welt bedeuten konnten. Jedes Mal, wenn ich diese Beignets zubereite, spüre ich, wie diese Wärme und Leichtigkeit wieder in meine Küche einziehen.

Vanille Französische Beignets

Vanille Französische Beignets

Verwöhnen Sie sich mit dem klassischen Geschmack von New Orleans mit diesen leichten und luftigen französischen Beignets, verfeinert mit einem Hauch süßer Vanille und großzügig mit Puderzucker bestreut. Perfekt zum Frühstück oder als Dessert!

4.8 from 789 reviews
Prep Time 30 Minuten
Cook Time 15 Minuten
Total Time 50 Minuten
Servings 12-15 Portionen
Course:Dinner Cuisine:German Vegetarisch Calories:250 kcal By:ELENA
Servings
  • 1 Tasse warme Milch (105-115°F)
  • 1/4 Unze Trockenhefe (ca. 2 1/4 Teelöffel)
  • 1/4 Tasse Kristallzucker
  • 1 großes Ei
  • 1 Teelöffel Vanilleextrakt
  • 1/2 Teelöffel Salz
  • 1/4 Tasse ungesalzene Butter, geschmolzen
  • 3 1/2 bis
  • 4 Tassen Allzweckmehl
  • Pflanzenöl, zum Frittieren
  • Puderzucker, zum Bestäuben
  • Backen
  1. 1In einer großen Schüssel warme Milch, Hefe und eine Prise Zucker vermischen. 5-10 Minuten ruhen lassen, bis es schaumig ist.
  2. 2Den restlichen Kristallzucker, das Ei, den Vanilleextrakt, das Salz und die geschmolzene Butter in die Hefemischung einrühren.
  3. 3Nach und nach das Mehl hinzufügen und vermischen, bis ein weicher Teig entsteht. Auf einer leicht bemehlten Oberfläche 5-7 Minuten kneten, bis er glatt und elastisch ist.
  4. 4Den Teig in eine gefettete Schüssel geben, abdecken und an einem warmen Ort 1 bis 1,5 Stunden gehen lassen, oder bis er sich verdoppelt hat.
  5. 5Den Teig einschlagen und auf einer leicht bemehlten Oberfläche etwa 1/4 Zoll dick ausrollen. In 2-3 Zoll große Quadrate oder Rechtecke schneiden.
  6. 6Pflanzenöl in einer tiefen Fritteuse oder einem großen Topf auf 350°F (175°C) erhitzen. Beignets portionsweise 1-2 Minuten pro Seite braten, bis sie goldbraun und aufgegangen sind.
  7. 7Beignets mit einem Schaumlöffel herausnehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen. Vor dem Servieren warm großzügig mit Puderzucker bestäuben.
Category:Dinner Cuisine:German Vegetarisch
Carbohydrates 25g
Protein 4g
Fat 15g
Saturated Fat 0g
Fiber 0g
Sugar 0g
Sodium 0mg
Cholesterol 0mg

Keywords: Beignets, französisch, Vanille, Dessert, Frühstück, frittiert, süß

Die Öltemperatur ist entscheidend. Wenn sie zu niedrig ist, werden sie fettig. Wenn sie zu hoch ist, verbrennen sie, bevor sie innen durchgegart sind. Mit einem Thermometer ist es hilfreich. Das Bestäuben mit Puderzucker sollte erfolgen, während die Beignets heiß sind! Der Zucker haftet am besten. Haben Sie keine Angst vor einer kleinen Sauerei. Der Teig ist weich, fügen Sie beim Ausrollen nicht zu viel zusätzliches Mehl hinzu, nur gerade genug, damit er nicht klebt. Man kann eine Prise Muskatnuss oder etwas Zitronenschale zum Teig hinzufügen. Das Füllen vor dem Frittieren funktioniert nicht gut, es explodiert überall. Besser ist es, sie zu bestäuben oder eine Dip-Sauce zu verwenden.
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Warum du dieses Rezept lieben wirst

  • Eine Reise für die Sinne: Schon beim Kneten entfaltet sich ein Duft, der Neugier weckt und die Vorfreude auf das Endergebnis ins Unermessliche steigert.
  • Wolkige Leichtigkeit: Jeder Bissen ist ein Spiel von Texturen – außen zart knusprig, innen unglaublich luftig und weich, fast wie eine süße Wolke auf der Zunge.
  • Puderzucker-Himmel: Das großzügige Bestäuben mit Puderzucker ist kein bloßer Aufwand, sondern der Krönungsakt, der jedem Beignet sein unverwechselbares, magisches Finish verleiht.
  • Einfach Glücklichmachen: Es gibt kaum ein Gericht, das so universell für strahlende Gesichter sorgt; es ist ein Garant für gute Laune, egal ob im kleinen Kreis oder bei einer größeren Runde.

Das brauchst du

Die Qualität der Zutaten ist bei diesem einfachen Gebäck tatsächlich der Schlüssel zum Erfolg. Sie sind die stillen Helden, die für die leichte, luftige Konsistenz und den vollen Geschmack sorgen. Wenn du auf gute Milch, frische Hefe und echtes Vanilleextrakt achtest, wirst du den Unterschied schmecken – es lohnt sich, hier nicht zu sparen.

  • Warme Milch: Sie ist der sanfte Katalysator für die Hefe und sorgt für die richtige Basis für unseren Teig.
  • Aktivtrockenhefe: Sie gibt dem Teig sein Volumen und die charakteristische luftige Struktur, die Beignets so besonders macht.
  • Zucker: Nicht nur für die Süße, sondern auch als Nahrung für die Hefe und zur Unterstützung der Bräunung beim Frittieren.
  • Ei: Bindet die Zutaten und verleiht dem Teig eine zarte Richness.
  • Vanilleextrakt: Das Herzstück dieses Rezepts, das für das unverwechselbare, beruhigende Aroma sorgt.
  • Salz: Muss sein, um die Süße auszubalancieren und die Aromen zu intensivieren.
  • Butter: Macht den Teig geschmeidig und reichhaltig, ein kleiner Luxus für den Gaumen.
  • Allzweckmehl: Die Grundlage, die alles zusammenhält und für die richtige Textur sorgt.
  • Pflanzenöl zum Frittieren: Neutrale Öle wie Rapsöl oder Sonnenblumenöl sind ideal, damit der Eigengeschmack der Beignets im Vordergrund steht.
  • Puderzucker: Üppig, großzügig, fast schon verschwenderisch – die Krönung jedes Beignets.

Die genauen Mengenangaben und weitere Details findest du weiter unten in der detaillierten Rezeptübersicht.

Die Geschichte hinter diesem Gericht

Die Wurzeln der Beignets reichen tief in die französische Kulinarik zurück und fanden ihren Weg mit den Siedlern nach Louisiana, wo sie ihre eigene, einzigartige Identität entwickelten. Ursprünglich waren sie eher einfache, frittierte Teigstücke, die schnell Energie lieferten. Doch in der lebendigen Kultur von New Orleans wurden sie zu einer Institution, fast schon zu einem Wahrzeichen.

Die legendäre Café Du Monde auf dem French Market hat maßgeblich dazu beigetragen, die Beignets zu dem zu machen, was sie heute sind: kleine, luftige Kunstwerke, oft serviert mit einem kräftigen Chicorée-Kaffee. Diese Tradition hat ihnen einen festen Platz im Herzen vieler Menschen gesichert.

Was Beignets so zeitlos macht, ist ihre Fähigkeit, die unterschiedlichsten Momente zu bereichern. Ob als süßer Start in den Tag, als Trostspender an einem grauen Nachmittag oder als Highlight bei einem festlichen Brunch – sie bringen immer ein Lächeln auf die Gesichter. Die Kombination aus einfacher Zubereitung (im Kern) und dem luxuriösen Gefühl beim Genuss ist unschlagbar.

So bereitest du Vanille Beignets Rezept zu

Schritt 1: Der Hefe-Auftakt – Ein Versprechen von Luftigkeit

Schnapp dir eine große Schüssel, am besten eine, die groß genug ist, um den Teig später gut kneten zu können. Gib das warme Wasser hinein – denk an die Temperatur eines lauwarmen Bades, nicht heißer. Füge den Zucker und die aktive Trockenhefe hinzu und verrühre alles sanft miteinander.

Jetzt hat die Hefe Zeit zu erwachen. Lass die Mischung für etwa 5 bis 10 Minuten ruhen. Du wirst sehen, wie sich auf der Oberfläche eine schaumige Schicht bildet – das ist das Zeichen, dass deine Hefe lebendig und bereit ist, Wunder zu wirken. Wenn sich kein Schaum bildet, wirf die Mischung weg und beginne mit neuer Hefe, das ist entscheidend für ein gutes Ergebnis.

Schritt 2: Die aromatische Basis – Süße und Tiefe vereinen sich

Ist die Hefe aktiv geworden, füge das Ei, die evaporierte Milch, das Salz, die weiche Butter und das reine Vanilleextrakt hinzu. Evaporierte Milch mag anfangs vielleicht ungewöhnlich erscheinen, aber sie verleiht den Beignets eine wunderbare, leicht kaubare Textur, die sie von anderen frittierten Teigwaren unterscheidet.

Verrühre alles gut miteinander, bis eine schöne, homogene Flüssigkeit entstanden ist. Dieser Schritt legt die Grundlage für den Geschmack und die Konsistenz deiner Beignets – er ist genauso wichtig wie das spätere Frittieren.

Schritt 3: Das Mehl – Formgebung für die Teigträume

Nun ist es Zeit, das Mehl hinzuzufügen. Gib es nach und nach hinzu, etwa eine Tasse auf einmal, und beginne, alles zu einer Masse zu verbinden. Wenn du eine Küchenmaschine mit Knethaken hast, nutze diese jetzt. Wenn du von Hand arbeitest, beginne mit einem stabilen Holzlöffel oder einer Spatula, bis der Teig zu steif wird, um ihn zu rühren.

Der Teig wird anfangs etwas schlampig aussehen, und das ist völlig in Ordnung. Lass dich davon nicht verunsichern. Das langsame Hinzufügen des Mehls hilft dir, die richtige Konsistenz zu erreichen, ohne den Teig zu überarbeiten.

Schritt 4: Das Kneten – Geduld, die sich auszahlt

Jetzt kommt der Teil, der ein wenig Muskelkraft oder einfach nur die Kraft deiner Küchenmaschine erfordert: das Kneten. Wenn du deine Maschine benutzt, lass den Teig mit dem Knethaken für etwa 8 bis 10 Minuten auf mittlerer Stufe laufen. Wenn du von Hand knetest, bereite dich auf etwa 10 bis 12 Minuten intensive Arbeit vor.

Das Ziel ist ein glatter, elastischer Teig, der sich wunderbar anfühlt. Er sollte leicht klebrig sein, aber nicht so sehr, dass er sich permanent an deinen Händen oder der Arbeitsfläche festsetzt. Dieser Schritt entwickelt das Gluten, was für die luftige Struktur entscheidend ist.

Schritt 5: Die erste Ruhe – Raum für Wachstum

Fette die Schüssel, die du für das Mischen verwendet hast (oder eine saubere), leicht mit etwas Öl ein. Lege den gekneteten Teig hinein und wende ihn einmal, sodass er von allen Seiten mit Öl bedeckt ist. Das verhindert, dass er austrocknet.

Decke die Schüssel fest mit Frischhaltefolie ab und stelle sie an einen warmen Ort, damit der Teig gehen kann. Das dauert normalerweise etwa eine Stunde bis anderthalb Stunden, bis er sich im Volumen verdoppelt hat. Wenn deine Küche eher kühl ist, kannst du den Ofen kurz vorheizen (und dann ausschalten!) und die Schüssel darin parken – das schafft eine kuschelige Atmosphäre für den Teig.

Achtung: Dieses Warten ist oft der kritischste Moment. Ich nutze die Zeit gerne für eine Tasse Tee oder um kurz abzuschalten. Aber erinnere dich: Geduld ist hier keine Tugend, sondern eine Notwendigkeit für perfekte Beignets.

Schritt 6: Das Formen – Vorbereitung auf die Öl-Taufe

Wenn der Teig sein volles Volumen erreicht hat, ist es Zeit, ihn „auszuschlagen“. Das bedeutet einfach, dass du mit der Faust tief in die Mitte des Teigs stichst, um die Luft entweichen zu lassen. Es ist erstaunlich befriedigend!

Drehe den Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche. Rolle ihn vorsichtig aus, bis er etwa 0,5 cm dick ist. Perfekte Rechtecke sind hier nicht das Ziel; meine sehen meist eher rustikal aus, und das ist auch gut so.

Mit einem Messer oder einem Pizzaschneider schneidest du nun den Teig in Quadrate von etwa 5-7 cm. Auch hier gilt: Die Größe muss nicht exakt sein, es sind ja schließlich Hausgemachte!

Schritt 7: Das Frittieren – Der goldene Moment

Gieße nun das Pflanzenöl in einen tiefen Topf oder einen Dutch Oven. Erhitze es auf mittlerer bis hoher Stufe, bis es eine Temperatur von etwa 175°C erreicht hat. Wenn du kein Küchenthermometer hast, kannst du einen kleinen Teigrest hineingeben: Er sollte sofort Bläschen werfen, aber nicht sofort verbrennen.

Lege nun vorsichtig einige der Teigquadrate in das heiße Öl. Überlade den Topf nicht; die Beignets brauchen Platz, um sich aufzublasen und gleichmäßig zu bräunen.

Frittiere sie für etwa 1 bis 2 Minuten pro Seite, bis sie goldbraun und wunderbar aufgebläht sind. Mit einer Zange oder einem Schaumlöffel wendest du sie und holst sie anschließend heraus.

Tipp: Die Temperatur des Öls ist alles. Ist sie zu niedrig, saugen sich die Beignets mit Fett voll. Ist sie zu hoch, verbrennen sie außen, bevor die Mitte gar ist. Ein Thermometer ist hier wirklich Gold wert!

Schritt 8: Der süße Abschluss – Puderzucker-Regen

Lege die frisch frittierten Beignets kurz auf einen mit Küchenpapier ausgelegten Teller, um überschüssiges Öl abtropfen zu lassen. Aber nur kurz, wirklich nur einen Moment.

Jetzt kommt der magische Schritt: Nimm die noch heißen Beignets und lege sie sofort in eine Schale mit reichlich Puderzucker. Wende sie darin, bis sie vollständig bedeckt sind, und gib noch mehr drüber. Es soll ein kleiner Puderzucker-Schneesturm sein!

Dieser Schritt sollte so schnell wie möglich erfolgen, denn der heiße Teig nimmt den Puderzucker am besten auf und erzeugt diese unwiderstehliche, leicht klebrige süße Hülle.

Schritt 9: Servieren – Pure Freude genießen

Serviere die Vanille Beignets sofort! Sie sind am allerbesten, wenn sie noch warm sind, kurz nachdem sie den Puderzucker „erkundet“ haben. Das leichte Brennen auf der Zunge ist Teil des Erlebnisses – ein Zeichen dafür, dass du gerade etwas ganz Besonderes genießt.

Genau in diesem Moment, warm, süß und unwiderstehlich, entfalten sie ihr volles Potenzial und bringen ein Stückchen New Orleans in deine Küche. Schnapp dir eine Tasse Kaffee und genieße den Moment.

Häufige Fehler – und wie du sie vermeidest

Fehler 1: Ungeduld beim Aufgehen des Teigs. Ich habe es schon tausendmal versucht, den Prozess zu beschleunigen, indem ich den Teig an wärmere Orte stelle oder die Gehzeit verkürze. Das Ergebnis sind fast immer flache, dichte Beignets, denen die luftige Leichtigkeit fehlt. Gib dem Teig die Zeit, die er braucht; die Geduld wird sich im Geschmack und der Textur auszahlen.

Fehler 2: Den Topf überfüllen. Das ist ein Klassiker. Weil wir am liebsten alles auf einmal fertig haben wollen, stopfen wir zu viele Beignets ins heiße Öl. Das lässt die Öltemperatur drastisch sinken, und anstatt schön aufzublasen, werden die Beignets fettig und ungleichmäßig gebräunt. Frittiere lieber in kleinen Chargen, damit das Öl seine Temperatur hält.

Fehler 3: Den Puderzucker vergessen oder zu spät auftragen. Manchmal ist man so auf das Frittieren fixiert, dass man vergisst, den Puderzucker sofort aufzutragen. Der lauwarme Beignet nimmt den Zucker am besten auf und bildet diese süße, leicht klebrige Kruste. Wenn der Beignet kalt ist, haftet der Zucker nicht mehr so gut. Also: Direkt nach dem Abtropfen ab in die Puderzucker-Wolke.

Fehler 4: Die Öltemperatur ignorieren. Das ist vielleicht der häufigste und folgenschwerste Fehler. Ist das Öl zu kalt, werden die Beignets fettig und saugen sich voll. Ist es zu heiß, verbrennen sie außen, bevor sie innen gar sind. Ein Fettthermometer ist hier kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit, um wirklich perfekte Ergebnisse zu erzielen. Investiere in eines, um Enttäuschungen zu vermeiden.

Variationen für jeden Geschmack

Festliche Vanille Beignets mit Zesten: Für einen Hauch von Eleganz und Frische kannst du der Teigbasis die Abrieb einer Bio-Zitrone oder Orange hinzufügen. Das gibt den Beignets eine subtile fruchtige Note, die wunderbar mit der Süße des Puderzuckers harmoniert. Sie sind dann perfekt für einen sonntäglichen Brunch oder als Dessert nach einem leichten Abendessen.

Gewürzte Beignets für die Gemütlichkeit: Wenn es draußen kälter wird oder du einfach Lust auf etwas Herzhaft-Süßes hast, integriere eine Prise gemahlene Zimt, Muskatnuss oder sogar Kardamom in den Teig. Diese wärmenden Gewürze harmonieren fantastisch mit der Vanille und machen die Beignets zu einem gemütlichen Genuss, der perfekt zu einem heißen Kakao oder einem starken Kaffee passt.

Schoko-Vanille-Fusion: Du liebst Schokolade? Mische eine Tasse hochwertige Schokoladenchips oder gehackte Schokolade unter den Teig, bevor du ihn zur ersten Ruhe legst. Oder serviere die heißen, zuckerbestäubten Beignets mit einer Gabelspitze feiner dunkler Schokoladensauce zum Dippen. So wird aus dem Klassiker ein dekadentes Vergnügen für wahre Naschkatzen.

Profi-Tipps für Vanille Beignets Rezept

Achte auf die Qualität des Vanilleextrakts. Ein reines Extrakt macht einen riesigen Unterschied im Geschmack; Vanillearoma-Ersatzstoffe sind hier nicht die erste Wahl.

Wenn du den Teig mit der Hand knetest, nutze die Erfahrung. Konzentriere dich auf die Textur und das Gefühl des Teigs, nicht nur auf die Zeit. Ein glatter, elastischer Teig ist das Ziel.

Experimentiere mit der Dicke des Teigs beim Ausrollen. Ein dünner ausgerollter Teig ergibt flachere, knusprigere Beignets, während ein dickerer Teig für die klassischen, wolkenartigen, fluffigen Beignets sorgt.

Reinige deinen Topf mit dem Frittieröl regelmäßig, besonders wenn du ihn mehrfach verwendest. Kleine Krümel können schnell verbrennen und den Geschmack beeinträchtigen.

Sei mutig bei der Menge des Puderzuckers. Es mag viel erscheinen, aber es ist die charakteristische „Überdosis“, die Beignets ausmacht. Scheue dich nicht, sie darin zu „baden“.

Servier-Ideen für Vanille Beignets Rezept

Anrichten & Dekoration

Die klassischste Präsentation ist schlichtweg ein Berg von Beignets, die großzügig mit Puderzucker bestäubt sind. Nichts kann diese Einfachheit übertreffen. Stelle sie auf einer schönen Platte oder in einem Korb bereit, der die Wärme und Gemütlichkeit unterstreicht. Ein paar frische Beeren wie Himbeeren oder Blaubeeren können einen schönen Farbkontrast zum Weiß des Zuckers bilden und eine leichte Säure hinzufügen, die das Süße ausbalanciert.

Passende Beilagen

Ein cremiges Parmesan-Rindfleisch mit Rigatoni mag wie eine ungewöhnliche Kombination klingen, aber die Idee ist, den süßen Abschluss nach einem herzhaften Mahl zu bieten. Für den süßen Bereich sind warme Fruchtsaucen wie eine Beerensoße oder eine Apfel-Cidre-Reduktion eine hervorragende Ergänzung. Ein starker Kaffee, idealerweise ein kräftiger französischer Röstkaffee, ist fast obligatorisch, um die Aromen perfekt abzurunden.

Für besondere Anlässe

Vanille Beignets sind perfekte Begleiter für einen besonderen Brunch am Wochenende. Sie sind auch auf Mottopartys, besonders solche mit New Orleans oder französischem Flair, ein absoluter Hit. Für Feiertage, wie eine festliche Kaffeetafel, oder als süßer Abschluss eines Grillabends bringen sie eine ungezwungene Eleganz und viel Freude ohne viel Aufwand auf den Tisch. Ihre Popularität bei Groß und Klein macht sie zu einem sicheren Tipp für jede gesellige Runde.

Aufbewahrung & Lagerung

Reste richtig lagern

Wenn wider Erwarten Beignets übrig bleiben sollten, lagere sie in einem luftdichten Behälter bei Raumtemperatur. Sie halten sich so in der Regel 1-2 Tage. Bedenke jedoch, dass sie frisch am allerbesten schmecken. Mit der Zeit verlieren sie ihre knusprige Textur und werden eher weich.

Einfrieren

Das Einfrieren von Beignets ist keine ideale Methode, um ihre Frische zu bewahren. Sie können zwar eingefroren werden, aber beim Auftauen leiden Textur und Konsistenz erheblich. Wenn du sie dennoch einfrieren möchtest, lass sie vollständig abkühlen, verpacke sie luftdicht und friere sie nicht länger als 1-2 Wochen ein. Das Ergebnis wird aber nicht mehr an die frisch zubereitete Variante heranreichen.

Aufwärmen ohne Qualitätsverlust

Um übrig gebliebene Beignets aufzuwärmen, vermeide die Mikrowelle, da sie sie schnell gummiartig macht. Am besten gelingt das Aufwärmen im Backofen bei etwa 150°C für 5-10 Minuten. So kann die äußere Kruste wieder etwas an Knusprigkeit gewinnen. Füge nach dem Aufwärmen unbedingt nochmals frischen Puderzucker hinzu, um den Genuss zu maximieren.

Häufig gestellte Fragen

  1. Kann ich den Teig für Vanille Beignets im Voraus zubereiten?

    Ja, das ist sogar eine sehr gute Idee, um den Prozess am Tag des Servierens zu beschleunigen. Du kannst den Teig komplett vorbereiten, ihn nach der ersten Gehzeit wie beschrieben behandeln und dann in eine gut geölte, abgedeckte Schüssel geben. Stelle ihn für maximal 24 Stunden in den Kühlschrank. Vor der Weiterverarbeitung nimmst du ihn etwa 30-60 Minuten vorher heraus, damit er sich leicht erwärmen kann, bevor du ihn ausrollst und schneidest.

  2. Was kann ich anstelle von evaporierter Milch verwenden, wenn ich keine habe?

    Kein Problem, wenn du keine evaporierte Milch zur Hand hast. Normale Vollmilch ist ein guter Ersatz. Die Konsistenz der Beignets wird dadurch vielleicht minimal anders, vielleicht ein kleines bisschen weniger kaubar, aber der Geschmack wird dennoch fantastisch sein. Lass dich davon nicht abhalten, dieses köstliche Rezept auszuprobieren!

  3. Wie viel Öl benötige ich zum Frittieren und wie halte ich die richtige Temperatur?

    Du benötigst genug Öl, damit die Beignets frei im Topf schwimmen können und nicht den Boden berühren – das sind in der Regel etwa 4-6 Tassen, je nach Größe deines Topfes. Ein tiefes Fettthermometer ist hier dein bester Freund. Halte es immer im Blick und passe die Hitze an, um die Temperatur konstant bei 175°C (350°F) zu halten. Das ist der Schlüssel für goldbraune, durchgegarte Beignets ohne überschüssiges Fett.

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