Spargel: Rezepte und Tipps

Spargel Rezepte

Es ist dieser zarte Duft, der sich um den ersten Frühlingssonne legt und die Luft füllt, der mich jedes Jahr aufs Neue in seinen Bann zieht. Ein Versprechen auf leichte Tage, auf Frische und auf den puren Geschmack der Natur, der sich in einem einzigen, schlanken Stängel verbirgt. Dieser Geruch ist kein flüchtiger Moment; er ist eine Einladung, eine Erinnerung an Kindertage, als die ersten Spargelstangen auf dem Tisch wie kostbare Schätze lagen.

Die Spargelsaison gleicht für mich einem kleinen, alljährlichen Fest, das jedes Mal aufs Neue zelebriert werden will. Es ist nicht nur das Essen selbst, sondern das ganze Drumherum: die bunten Stände am Straßenrand, das leise Rascheln der Tüte, wenn man die Beute nach Hause trägt, und das Wissen, dass etwas Besonderes im Anmarsch ist. Dieses Gefühl der Vorfreude ist fast so schön wie der erste Bissen.

Spargel-Rezepte: Schnell & einfach

Spargel-Rezepte: Schnell & einfach

Die Spargelsaison ist eröffnet! Ab April säumen Verkaufsstände den Straßenrand, die neben süßen Beeren vor allem eines verkaufen: Spargel! Frisch vom Stand oder aus dem Hofladen schmeckt uns das Edelgemüse besonders gut. Lassen Sie sich von unseren Rezepten mit Weiß- und Grünspargel inspirieren.

4.8 from 672 reviews
Prep Time 15 Minuten
Cook Time 20 Minuten
Total Time 35 Minuten
Servings 4 Portionen
Course:Dinner Cuisine:German Vegetarisch Calories:180 kcal By:ELENA
Servings
  • Spargel
  • Rezepte & Tipps
  • Schinken und Sauce Hollandaise
  • Salate, Suppen und Pasta
  • Backen
  1. 1Spargel ist nicht nur ein Frühlingsgemüse, sondern auch ein wahrer Alleskönner. Ob als Beilage, in Suppen, Salaten oder als Hauptgericht – Spargel schmeckt immer.
  2. 2Die Spargelsaison beginnt im April und dauert bis Ende Juni. In dieser Zeit gibt es frischen Spargel auf Wochenmärkten und direkt vom Spargelhof.
  3. 3Es gibt verschiedene Zubereitungsmöglichkeiten für Spargel: klassisch mit Schinken und Sauce Hollandaise, in Salaten, Suppen oder Pasta.
  4. 4Die besten Spargelrezepte einfach und schnell zubereitet für die Spargelsaison.
Category:Dinner Cuisine:German Vegetarisch
Carbohydrates 12g
Protein 8g
Fat 10g
Saturated Fat 2g
Fiber 4g
Sugar 5g
Sodium 200mg
Cholesterol 20mg

Keywords: Spargel, Spargelrezepte, Frühlingsgemüse, saisonal, einfach, schnell

Spargel ist ein saisonales Gemüse, das nur für eine begrenzte Zeit im Jahr verfügbar ist. Genießen Sie ihn, solange er frisch ist!
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Warum du dieses Rezept lieben wirst

  • Die leise Eleganz: Dieses Gericht ist keine laute Party für den Gaumen, sondern eine stille Symphonie der Aromen. Jeder Bissen ist ein Kompliment an die Spargelsaison.
  • Ein Hauch von Nostalgie: Es weckt Erinnerungen an Omas Küche, an unbeschwerte Sonntage und an Momente, in denen Einfachheit den größten Luxus darstellte.
  • Die Vielseitigkeit, die überrascht: Man denkt, man kennt Spargel, aber dieses Rezept zeigt dir eine neue Facette, die dich zum Nachdenken anregt und begeistert.
  • Die Textur, die begeistert: Ob sanft gegart oder mit einer leichten Bissfestigkeit, jede Spargelvariante spielt hier ihre eigene, köstliche Rolle.
  • Ein kulinarisches Balsam: Nach einem langen Tag ist dies mehr als nur Essen – es ist eine liebevolle Umarmung für die Seele, die Geborgenheit und Genuss verspricht.

Das brauchst du

Bei Spargel ist die Qualität alles. Wenn du Glück hast, bekommst du ihn direkt vom Feld, und dann zeigt er dir erst, was er wirklich kann. Die Frische bestimmt nicht nur den Geschmack, sondern auch die Textur und die zarte Süße, die ihn so einzigartig machen. Achte auf feste, glänzende Stangen; sie sind ein Versprechen für ein gelungenes Gericht. Mengenangaben für die genauen Mengen findest du natürlich wie immer weiter unten in den Rezeptkarten.

  • Frischer Spargel: Das Herzstück, dessen Substanz und feine Süße dieses Gericht tragen.
  • Gutes Olivenöl: Die Basis für das Anbraten, das den Spargel umschmeichelt und ihm eine samtige Note verleiht.
  • Aromatisches Knoblauch: Ein unverzichtbarer Begleiter, der dem Spargel Tiefe und eine würzige Komponente hinzufügt.
  • Frische Kräuter (z.B. Petersilie, Schnittlauch): Sie bringen eine lebendige Frische und eine leichte Bitternote, die den Spargel perfekt ergänzen.
  • Eventuell Zitronensaft: Ein Spritzer davon kann die Aromen beleben und dem Gericht eine aufregende Säure verleihen.

Die Geschichte hinter diesem Gericht

Spargel ist kein Neuling in der kulinarischen Welt. Seine Wurzeln reichen weit zurück, bis in die Zeiten des alten Ägypten und Roms, wo er bereits als Delikatesse geschätzt wurde. Schon damals erkannte man seine besonderen Eigenschaften und nutzte ihn nicht nur als Nahrungsmittel, sondern auch als Heilmittel.

In seinen Anfangszeiten war Spargel jedoch weit davon entfernt, ein Gericht für jedermann zu sein. Er wuchs wild und war oft schwer zu finden, was ihn zu einem Luxusgut für die Reichen und Mächtigen machte. Erst mit der Entwicklung von Anbaumethoden, auch durch die Landwirtschaft, begann er, seinen Weg in die Küchen breiterer Bevölkerungsschichten zu finden.

Über die Jahrhunderte hat sich der Spargel immer weiterentwickelt. Von der reinen Wildform bis hin zu den heutigen Züchtungen, die auf besondere Geschmacksnuancen und eine längere Erntezeit optimiert sind, hat er eine faszinierende Reise hinter sich. Auch die Zubereitungsarten haben sich gewandelt – von einfachem Dämpfen bis hin zu komplexen Kochtechniken, die seine feinen Aromen auf unterschiedlichste Weise hervorheben.

Was Spargel jedoch zeitlos macht, ist seine Fähigkeit, pure Frische zu verkörpern. Er ist der Inbegriff des Frühlings, ein kulinarischer Neubeginn nach den oft schweren Mahlzeiten des Winters. Sein dezenter Geschmack und seine zarte Textur erlauben es ihm, im Rampenlicht zu stehen, ohne dabei aufdringlich zu wirken. Er ist ein stiller Star, der mit seiner puren Präsenz überzeugt und Raum für kreative Begleitung lässt.

So bereitest du Spargel Rezepte zu

Schritt 1: Die Vorbereitung – Sanftheit ist Trumpf

Bevor der Spargel überhaupt in die Pfanne oder den Topf kommt, braucht er ein wenig Aufmerksamkeit. Der erste Akt ist das Schälen, besonders wichtig bei weißem Spargel. Nimm einen Sparschäler und trage die Schale vom Kopf bis zum Ende des Stängels ab, etwa im Abstand von einem Zentimeter. So bewahrst du seine zarte Textur und entfernst nur das Nötigste.

Bei grünem Spargel ist das Schälen oft nicht nötig oder nur im unteren Drittel. Schneide dann die holzigen Enden ab. Ein einfacher Trick ist, den Spargel an einem Ende zu nehmen und ihn leicht zu biegen, bis er an der natürlichen Bruchstelle abbricht. Das ist der Punkt, an dem das holzige Ende beginnt und abgetrennt werden sollte. Dieses Ritual erzeugt jedes Mal ein kleines Lächeln auf meinem Gesicht, denn es ist der erste sichtbare Beweis dafür, dass die Spargelzeit begonnen hat.

Tipp: Die Spargelschalen und -abschnitte sind viel zu schade zum Wegwerfen! Koche sie in Wasser aus, um eine leichte und aromatische Spargelbrühe zu erhalten. Diese kann die Basis für eine wunderbare Spargelsuppe oder die Flüssigkeit für die Sauce Hollandaise sein. Verschwendest du keine einzige Faser dieses kostbaren Gemüses.

Schritt 2: Das Garen – Die Kunst der richtigen Konsistenz

Jetzt kommt der Moment, auf den alles ankommt: das Garen. Für die klassische Zubereitung, zum Beispiel zum Dämpfen oder Kochen, fülle einen großen Topf mit Wasser. Gib eine Prise Salz und eine Prise Zucker hinzu. Das Salz betont den Eigengeschmack des Spargels, und eine winzige Prise Zucker kann seine natürliche Süße noch hervorheben, ohne dass er süß schmeckt. Wer mag, kann auch ein Stück Butter oder einen Spritzer Zitronensaft ins Kochwasser geben.

Nun kommen die Spargelstangen ins kochende Wasser. Achte darauf, dass sie vollständig bedeckt sind. Die Garzeit variiert je nach Dicke der Stangen und der gewünschten Konsistenz. Dünne Stangen brauchen oft nur 5-8 Minuten, während dickere bis zu 15 Minuten benötigen können. Eine gute Faustregel ist, nach etwa 10 Minuten mit einer Gabel oder einem Messer hineinzustechen: Wenn sie leicht nachgeben, aber noch einen leichten Biss haben, sind sie perfekt.

Achtung: Das Überkochen ist der größte Feind des perfekten Spargels. Er verliert nicht nur seine Konsistenz, sondern auch seinen feinen Geschmack und seine Farbe. Lieber einmal zu kurz als zu lang garen und dann bei Bedarf noch kurz nachlegen. Deine Sinne sind dein bester Ratgeber.

Schritt 3: Die Aromatisierung – Ein Tanz der Aromen

Während der Spargel gart, bereiten wir die Aromen vor, die ihn vollenden werden. In einer weiteren Pfanne erwärme ein gutes Olivenöl bei mittlerer Hitze. Gib fein gehackten Knoblauch hinzu und lass ihn sanft brutzeln, bis er duftet. Aber Vorsicht: Der Knoblauch darf nicht braun werden, sonst entwickelt er eine bittere Note, die dem feinen Spargel seinen Glanz nimmt. Er soll nur zart goldgelb werden und sein volles Aroma abgeben.

Wenn der Spargel gar ist, nimm ihn vorsichtig aus dem Wasser oder Schmortopf. Ich persönlich bevorzuge es, ihn mit einer Schaumkelle herauszuheben und gut abtropfen zu lassen. Dann gebe ich ihn sofort in die Pfanne mit dem duftenden Knoblauchöl. Schwenke die Pfanne leicht, damit sich das Öl und der Knoblauch gleichmäßig um die Spargelstangen legen. Dies ist der Moment, in dem die Aromen sich verbinden und der Spargel seine äußere Hülle von purem Genuss erhält.

Der entscheidende Moment: Sobald der Spargel in der Knoblauch-Öl-Mischung ist, füge jetzt die frisch gehackten Kräuter hinzu. Denk an das leuchtende Grün von Schnittlauch oder Petersilie, das sich mit dem zarten Spargel verbindet. Ein Spritzer frischer Zitronensaft rundet das Ganze ab und bringt eine herrliche Frische, die den Geschmack noch einmal anhebt. Das sieht nicht nur appetitlich aus, sondern schmeckt auch unglaublich belebend.

Schritt 4: Das Anbraten – Ein Hauch von Farbe und Röstaromen

Für eine leicht andere Textur und ein intensiveres Aroma gibt es die Methode des Anbratens. Erwärme etwas Olivenöl oder Butter in einer beschichteten Pfanne bei mittlerer bis hoher Hitze. Lege die vorbereiteten und abgetrockneten Spargelstangen nebeneinander in die heiße Pfanne. Lass sie einige Minuten auf jeder Seite braten, bis sie leicht gebräunte Stellen bekommen und leicht bissfest sind.

Während des Bratens kannst du ebenfalls ein paar zerdrückte Knoblauchzehen oder ein Rosmarinzweig in die Pfanne geben, um dem Spargel zusätzliche Aromen zu verleihen. Das Brutzeln des Spargels in der heißen Pfanne erzeugt ein wunderbares Zischen, das mich immer wieder glücklich macht. Diese kleinen Röststellen sind es, die dem Spargel eine zusätzliche Dimension von Geschmack verleihen, eine leichte Süße, die sich mit dem Röstaroma verbindet.

Ein ehrlicher Tipp: Achte darauf, die Pfanne nicht zu überladen. Wenn du zu viel Spargel auf einmal hineingibst, dünstet er eher, anstatt zu braten. Arbeite lieber in mehreren Durchgängen, damit jede Stange die Chance bekommt, von der Hitze zu profitieren.

Schritt 5: Der feine Abschluss – Die Perfektion in jedem Detail

Jetzt, da der Spargel die gewünschte Konsistenz und das passende Aroma hat, ist es Zeit für den letzten Schliff. Wenn du den Spargel gekocht hast, gib ihn nun in die Pfanne mit dem Knoblauchöl und den Kräutern. Wenn du ihn angebraten hast, kannst du jetzt feine Kräuter und einen Spritzer Zitronensaft darüber geben. Manche mögen ihn pur, andere lieben es, ihn mit etwas geriebenem Parmesan zu bestreuen, der auf den warmen Stangen leicht schmilzt.

Der Duft, der jetzt aus der Pfanne steigt, ist einfach unwiderstehlich. Die zarte Süße des Spargels vermischt sich mit dem herzhaften Aroma des Knoblauchs und der Frische der Kräuter. Es ist ein Duft, der Appetit macht und die Vorfreude auf das kommende Gericht nur noch steigert. Man kann förmlich die Leichtigkeit des Frühlings riechen und schmecken.

Was ich dabei gelernt habe: Geduld ist der Schlüssel. Spargel ist empfindlich und braucht liebevolle Behandlung. Wenn du ihm diese gibst, belohnt er dich mit einem Geschmackserlebnis, das seinesgleichen sucht. Es ist die Einfachheit, die hier zählt, die Konzentration auf das wesentliche Aroma des Spargels, das durch die begleitenden Aromen nur noch unterstrichen wird.

Schritt 6: Abschmecken und Servieren – Der Moment der Wahrheit

Bevor der Spargel auf den Teller kommt, ist ein letztes Abschmecken unerlässlich. Probiere eine kleine Ecke. Braucht er noch eine Prise Salz? Oder verträgt er noch einen Hauch von frisch gemahlenem Pfeffer? Vielleicht noch einen weiteren Spritzer Zitronensaft, um die Aromen weiter zu beleben? Dies ist dein Moment als Küchenchef, um das Gericht zu perfektionieren und es genau auf deinen Geschmack abzustimmen.

Das Anrichten ist ebenso wichtig wie die Zubereitung selbst. Ordne die Spargelstangen kunstvoll auf einem warmen Teller an. Ein paar zusätzliche Kräuter als Garnitur machen optisch viel her. Wenn du eine Sauce dazu servierst, wie zum Beispiel eine klassische Sauce Hollandaise, lass sie sanft über den Spargel fließen, aber nicht ertränke ihn darin. Der Spargel soll im Mittelpunkt stehen.

Der Höhepunkt: Serviere das Gericht sofort. Spargel schmeckt am besten, wenn er noch warm ist und seine Textur perfekt ist. Deine Gäste werden die Frische, das Aroma und die liebevolle Zubereitung schätzen. Es ist ein Gericht, das Freude macht, zu teilen.

Häufige Fehler – und wie du sie vermeidest

Fehler 1: Der Spargel wird übergart. Dies ist wohl der häufigste Kardinalfehler. Spargel wird schnell matschig und verliert seinen charakteristischen Biss und Geschmack. Die Lösung: Halte die Garzeiten im Auge und probiere lieber einmal zu früh als zu spät. Ein Spargel, der noch leichten Biss hat, ist bei weitem schmackhafter als ein wässriger Matsch.

Fehler 2: Der Knoblauch verbrennt. Wenn der Knoblauch zu heiß behandelt wird, wird er bitter und ruiniert das feine Aroma des Spargels. Die Lösung: Den Knoblauch immer bei moderater Hitze sanft andünsten, bis er duftet. Er soll eine zarte goldene Farbe annehmen, aber keinesfalls braun werden. Geduld ist hier Gold wert.

Fehler 3: Die falsche Menge an Salz und Säure. Spargel braucht eine Prise Salz, um seinen Geschmack zu entfalten, und oft einen Hauch Säure, um ihn zu beleben. Zu viel Salz kann ihn jedoch dominieren, und zu wenig Säure lässt ihn flach erscheinen. Die Lösung: Beginne mit einer Prise Salz und einem kleinen Spritzer Zitronensaft und schmecke dann ab. Passe die Mengen schrittweise an, bis das Gleichgewicht stimmt.

Fehler 4: Überladen der Pfanne beim Anbraten. Wenn zu viel Spargel auf einmal in die Pfanne kommt, verliert die Pfanne Temperatur, und der Spargel dünstet, anstatt zu braten und schöne Röstaromen zu entwickeln. Die Lösung: Brate den Spargel in kleinen Portionen oder in zwei Pfannen gleichzeitig an. So stellst du sicher, dass jede Stange ausreichend Hitze bekommt, um die gewünschte Bräunung zu erreichen.

Variationen für jeden Geschmack

Vegane Variante: Anstelle von Butter und Käse kannst du hier mit einer guten pflanzlichen Margarine arbeiten und das Gericht mit gerösteten Pinienkernen oder einem veganen Parmesan-Ersatz veredeln. Ein Spritzer vegane Sahne kann für eine zusätzliche Cremigkeit sorgen, wenn gewünscht.

Mit einem Twist: Gib eine feingehackte kleine Chilischote zum Knoblauch in die Pfanne, bevor du den Spargel hinzufügst. Das sorgt für eine angenehme, leichte Schärfe, die den Spargel auf eine ganz neue Art belebt. Achte darauf, nicht zu viel Chili zu verwenden, damit die Schärfe nicht das feine Aroma überdeckt.

Festlich und Besonderes: Serviere den Spargel mit einem pochierten Ei, dessen flüssiges Eigelb wie eine Sauce über die Stangen fließt, oder begleite ihn mit einem Stück zarten Lachs oder magerem Schinken. Für einen Hauch von Luxus kannst du auch etwas fein gehackten Trüffel darüber geben.

Profi-Tipps für Spargel Rezepte

Restegourmet: Wenn du Spargelwasser – wie oben beschrieben – als Basis für eine Suppe oder Sauce nutzt, sei dir bewusst, dass du damit den Kern des Spargelgeschmacks konservierst. Dieser Aufguss ist voller feiner Aromen, die oft unterschätzt werden.

Das richtige Werkzeug: Ein wirklich scharfer Sparschäler und ein gutes Messer sind Gold wert. Mit stumpfen Werkzeugen zerquetschst du den Spargel eher, als dass du ihn sauber schneidest und schälst. Investiere in gutes Werkzeug, es lohnt sich!

Die Farbe ist entscheidend: Weißer Spargel ist der Klassiker, aber grüner Spargel hat eine intensivere, leicht nussige Note und ist oft schneller gar. Die Wahl hängt vom Gericht und deiner persönlichen Vorliebe ab. Beide sind fantastisch!

Temperaturkontrolle beim Braten: Für das perfekte Röstaroma beim Anbraten ist die richtige Hitze entscheidend. Die Pfanne sollte heiß sein, aber nicht rauchen. Sobald der Spargel hineingelegt wird, sollte er sofort brutzeln. Wenn die Hitze zu niedrig ist, wird er nur weich.

Die Macht der Säure: Zitronensaft ist der beste Freund des Spargels. Er frischt die Aromen auf und verhindert, dass die Süße zu dominant wird. Ein kleiner Spritzer am Ende kann Wunder wirken und das Gericht zum Leuchten bringen.

Servier-Ideen für Spargel Rezepte

Anrichten & Dekoration

Beim Anrichten von Spargel geht es darum, seine natürliche Schönheit zu unterstreichen. Ordne die Stangen parallel auf einem warmen Teller an, sodass sie wie kleine Soldaten stehen. Ein paar frische Kräuter, wie abgezupfte Dillspitzen oder fein geschnittenen Schnittlauch, bilden einen frischen grünen Akzent. Ein paar Blüten von Borretsch oder Gänseblümchen können dem Gericht einen Hauch von Eleganz und Frühling verleihen.

Passende Beilagen

Spargel ist ein wahrer Allrounder, der sich wunderbar mit vielen Beilagen kombinieren lässt. Klassisch ist er natürlich mit einer Sauce Hollandaise oder einer leichten Butter-Sauce. Aber auch klein gewürfelter Schinken, zartes Lammfleisch oder gegrillter Fisch passen hervorragend dazu. Für eine leichte Mahlzeit ist auch ein frischer Salat eine tolle Ergänzung.

Für besondere Anlässe

Spargel ist der Inbegriff von Frühlingsfesten und besonderen Anlässen, besonders wenn er mit feinen Zutaten kombiniert wird. Denke an eine Spargel-Cremesuppe als Vorspeise, gefolgt von Spargel mit Lammkarree oder einem pochierten Ei und edlen Fisch. Auch als Bestandteil eines hochwertigen Buffets macht er eine exzellente Figur, sei es als Salat oder als warme Beilage.

Aufbewahrung & Lagerung

Reste richtig lagern

Gekochter oder gebratener Spargel sollte gut abkühlen, bevor er in den Kühlschrank kommt. Lagere ihn am besten in einem luftdichten Behälter oder wickle ihn fest in Frischhaltefolie ein. So bleibt er im Kühlschrank für etwa 2-3 Tage frisch.

Einfrieren

Spargel lässt sich gut einfrieren, allerdings verliert er dabei etwas von seiner knackigen Konsistenz. Am besten frierst du ihn blanchiert ein: Blanchiere ihn kurz in kochendem Wasser, schrecke ihn dann in Eiswasser ab und lass ihn sehr gut abtropfen, bevor du ihn in Gefrierbeuteln oder -dosen einfrierst. So hält er sich gut 6-8 Monate.

Aufwärmen ohne Qualitätsverlust

Um deinen Spargelrest aufzuwärmen, ist Erhitzen in der Pfanne mit etwas Fett die beste Methode. Gib den Spargel in eine heiße Pfanne mit etwas Butter oder Olivenöl und schwenke ihn kurz an, bis er wieder die gewünschte Temperatur erreicht hat. Vermeide die Mikrowelle, da sie den Spargel schnell zu weich macht und die Textur beeinträchtigt.

Häufig gestellte Fragen

  1. Kann ich auch gefrorenen Spargel verwenden?

    Ja, das ist absolut möglich, besonders wenn du ihn für Suppen oder Saucen verwendest. Beginne damit, den gefrorenen Spargel langsam aufzutauen und schaue dann, wie seine Konsistenz ist. Für Gerichte, bei denen ein knackiger Biss wichtig ist, ist frischer Spargel jedoch immer die bessere Wahl. Wenn du gefrorenen Spargel verwendest, denke daran, dass er oft etwas schneller weicher wird als frischer Spargel, also passe die Garzeiten entsprechend an.

  2. Was ist der Unterschied zwischen weißem und grünem Spargel?

    Der Hauptunterschied liegt in der Anbaumethode und dem Geschmack. Weißer Spargel wächst unter der Erde und wird vor Sonnenlicht geschützt, was ihm seine blasse Farbe und seinen feineren, zarteren Geschmack verleiht. Grüner Spargel hingegen wächst über der Erde und entwickelt durch die Sonneneinstrahlung Chlorophyll, was ihm seine grüne Farbe gibt. Er hat oft eine etwas intensivere, nussigere Geschmacksnote und ist tendenziell etwas schneller gar. Beide sind köstlich, aber auf ihre eigene Art.

  3. Wie entferne ich am besten den Spargelschalen?

    Für weißen Spargel ist das Schälen unerlässlich. Verwende dafür einen scharfen Sparschäler und beginne etwa 2-3 Zentimeter unterhalb des Spargelkopfes. Schäle den Stängel nach unten hin ab, bis zum Ende. Die Schale sollte nicht zu dick sein, nur gerade genug, um die holzigen Fasern zu entfernen. Bei grünem Spargel ist das Schälen oft nicht notwendig oder nur im unteren Drittel der Fall. Du kannst auch testen, indem du die Stange biegst – sie bricht an der Stelle, wo das holzige Ende beginnt.

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