[:de]Versunkener Erdbeerkuchen mit Frischkäse Füllung [:]
Der Geruch von frisch gebackenem Kuchen ist für mich mehr als nur ein Duft – es ist eine Zeitreise. Kaum etwas weckt so lebhafte Erinnerungen an Omas warme Küche wie der süße, leichte Duft von einem Rührteig, der im Ofen backt. Besonders in den warmen Monaten, wenn die Erdbeeren ihren vollen Geschmack entfalten, wird dieser Kuchen zu mehr als nur einem Dessert; er wird zum stillen Zeugen von unbeschwerten Nachmittagen und fröhlichem Kinderlachen.
Dieser Versunkene Erdbeerkuchen mit Frischkäse ist kein gewöhnliches Backwerk. Er ist die Quintessenz von Kindheitserinnerungen, verfeinert mit einer modernen Note, die ihn noch unwiderstehlicher macht. Jeder Bissen erzählt eine Geschichte von Nostalgie und purer Genussfreude.
Versunkener Erdbeerkuchen mit Frischkäse-Swirl und Eierlikör-Rührteig
Ein einfacher, saftiger Erdbeerkuchen mit Frischkäse Swirl und Rührteig - mit Eierlikör verfeinert. Geht super schnell mit einfachen Zutaten und bleibt lange saftig! Ein tolles Kuchenrezept für Sommer und Frühling.
- Für den Rührteig: 250 g weiche zimmerwarme Butter, 100 g Zucker, eine Prise Salz, 4 Eier, 350 g Mehl, 1 Päckchen Backpulver, 150 ml Eierlikör oder Milch oder Sahne
- Für die Füllung: 300 g Doppelrahmfrischkäse, 1 Ei (L), 250 g frische Erdbeeren, 1 Pck Bourbon Vanillezucker, 1 EL Vanillepuddingpulver
- Deko: Puderzucker
- Backen
- 1Butter und Eier rechtzeitig aus dem Kühlschrank nehmen.
- 2Den Backofen auf 170 Grad Umluft vorheizen und eine 26 cm Springform einfetten.
- 3Für den Rührteig die weiche Butter mit Zucker und Salz zu einer cremigen Masse aufschlagen. Das dauert ein paar Minuten – je länger Ihr den Teig an diesem Punkt rührt, umso fluffiger wird der Erdbeerkuchen anschließend. Dann die Eier nacheinander unterrühren: Pro Ei mindestens eine halbe Minute lang rühren.
- 4Anschließend das Mehl in eine Schale sieben und mit dem Backpulver mischen und alles unter die Masse rühren. Der Teig ist jetzt sehr fest, deshalb kommt jetzt etwas Flüssigkeit in Form von Milch oder Eierlikör dazu.
- 5⅔ des Teiges in die Springform streichen. Am Rand etwas mehr Teig geben.
- 6Für die Käsekuchenmasse den Frischkäse mit Vanillezucker oder Aroma, Ei und Puddingpulver kurz mit dem Schneebesen cremig rühren. Achtung: Nicht zu lange und zu fest rühren… Die Erdbeeren in Scheiben schneiden. Die Cheesecake Creme jetzt löffelweise in die Form geben. Dabei einen Rand lassen.
- 7Den Teig vorsichtig auf die Käsekuchen-Füllung streichen und mit einem Löffel gleichmäßig verteilen. Erdbeerscheiben auf den Teig legen
- 8Die Form auf den Rost im unteren Drittel des Backofens stellen und für gut 35 - 40 Minuten backen. Gegen Ende der Backzeit die Stäbchenprobe machen. Ist der Kuchen durchgebacken, Form herausnehmen und kurz abkühlen lassen. Dann den Kuchen auf einem Gitter komplett auskühlen lassen.
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Warum du dieses Rezept lieben wirst
- Ein Hauch von Luxus: Die cremige Frischkäsefüllung, die sich sanft in den Rührteig schmiegt, verleiht jedem Stück eine ungeahnte Saftigkeit und eine elegante Käsekuchen-Note.
- Unwiderstehlicher Duft: Sobald der Kuchen im Ofen ist, erfüllt ein süßer, fruchtiger und leicht vanilliger Duft die ganze Wohnung – ein Versprechen auf ein unvergessliches Geschmackserlebnis.
- Kindheitserinnerungen: Der vertraute Geschmack des einfachen Rührteigs, kombiniert mit den süßen, leicht karamellisierten Erdbeeren, weckt bei vielen ein tiefes Gefühl von Heimat und Geborgenheit.
- Einfach und doch besonders: Obwohl die Zubereitung unkompliziert ist, wirkt dieser Kuchen durch die Kombination von Rührteig und Frischkäsefüllung wie eine aufwendige Kreation und ist immer ein Hingucker.
- Hält lange frisch: Dank des Frischkäse-Anteils bleibt dieser Kuchen auch am zweiten oder dritten Tag noch wunderbar saftig und köstlich, was ihn zum perfekten Begleiter für Kaffeetafeln macht.
Das brauchst du
Die Auswahl der richtigen Zutaten ist der Schlüssel zu einem perfekten Kuchen. Bei diesem Rezept kommt es besonders auf die Qualität von Butter und Frischkäse an, da diese die Grundlage für den saftigen Rührteig und die cremige Füllung bilden. Frische, sonnengereifte Erdbeeren sind natürlich das i-Tüpfelchen, das diesem Kuchen seinen unverwechselbaren Charakter verleiht. Die Mengenangaben findest du wie gewohnt in der Rezeptkarte am Ende des Artikels.
- Frische Erdbeeren: Sie bringen die fruchtige Süße und eine leicht säuerliche Note, die perfekt mit dem Teig harmoniert. Ihr leuchtendes Rot macht den Kuchen zudem optisch unwiderstehlich.
- Doppelrahmfrischkäse: Diese Zutat ist entscheidend für die cremige Konsistenz und die zusätzliche Saftigkeit der Frischkäsefüllung. Sie verleiht dem Kuchen eine elegante, leicht säuerliche Tiefe.
- Weiche Butter: Sie ist das Fundament für einen luftigen und zarten Rührteig. Zimmerwarme Butter lässt sich besser aufschlagen und sorgt für eine feine Krume.
- Eierlikör (optional): Ein Hauch von Eierlikör im Rührteig verleiht dem Kuchen eine besondere aromatische Komplexität und sorgt für zusätzliche Feuchtigkeit.
- Gutes Mehl und Backpulver: Für einen stabilen, aber dennoch lockeren Rührteig ist eine sorgfältige Mischung aus qualitativ hochwertigem Mehl und frischem Backpulver unerlässlich.
Die Geschichte hinter diesem Gericht
Der Ursprung des “versunkenen” Kuchens ist nicht eindeutig einer einzelnen Region zuzuordnen, doch die Idee, Früchte in Teig zu “versenken”, um sie vor zu starkem Erhitzen zu schützen und gleichzeitig ihren Saft zu nutzen, ist universell. Diese Technik hat sich über Generationen in vielen europäischen Küchen etabliert, insbesondere dort, wo saisonales Obst reichlich vorhanden war.
Oftmals wurden einfache Rührteige verwendet, die leicht zuzubereiten waren und wenig Aufwand erforderten. Der Frischkäse-Anteil ist dabei eine modernere Weiterentwicklung, die dem Kuchen mehr Cremigkeit und eine subtile Käsekuchen-Note verleiht. Diese Anpassung macht das traditionelle Gericht noch saftiger und interessanter für den heutigen Gaumen.
Zeitlosigkeit verdankt dieses Gericht seiner Fähigkeit, sich an saisonale Früchte anzupassen. Ob Erdbeeren im Frühsommer, Pflaumen im Spätsommer oder Äpfel im Herbst – die Grundidee des versunkenen Kuchens mit einer cremigen Komponente bleibt stets ein Genuss. Es ist die Einfachheit, die diese Rezepte so beliebt macht und sie über Jahrzehnte hinweg überleben lässt.
So bereitest du Versunkener Erdbeerkuchen mit Frischkäse zu
Schritt 1: Die süße Basis vorbereiten – Der Rührteig
Bevor auch nur ein Löffel Mehl in die Schüssel fliegt, ist es entscheidend, die Butter rechtzeitig aus dem Kühlschrank zu nehmen. Sie muss wirklich weich und geschmeidig sein, fast wie eine Creme. Das ist das Geheimnis für einen fluffigen Teig, in dem sich keine Klümpchen verstecken.
Nun kommt die Butter in die Rührschüssel, zusammen mit dem Zucker und einer Prise Salz. Beginne die Masse aufzuschlagen, aber lass dir Zeit. Mindestens fünf Minuten, besser noch länger, bis sie blassgelb und wunderbar cremig ist. Stell dir vor, wie winzigste Luftbläschen in die Butter eingeschlagen werden – sie sind der Grund für die spätere Leichtigkeit des Kuchens.
Es folgt das Eier-Ritual. Nicht einfach alle Eier auf einmal dazugeben! Eins nach dem anderen unterrühren, und jedes Ei braucht seine eigene Zeit zum Verschmelzen. Gib jedem Ei mindestens eine halbe Minute, besser eine ganze Minute, um sich vollständig mit der Butter-Zucker-Masse zu verbinden. Nur so erhältst du eine stabile Emulsion, die den Teig aufnimmt, ohne zu stocken.
Schritt 2: Mehl und Flüssigkeit – Die Magie der Textur
Jetzt wird es trocken, aber nur für einen Moment. Das Mehl wird mit dem Backpulver vermischt und idealerweise gesiebt. Das Sieben ist kein unnötiger Schritt; es macht das Mehl luftiger und verhindert Klümpchen im fertigen Kuchen. Die Mischung wird nun vorsichtig unter die Buttermasse gerührt, nur so lange, bis sich alles gerade verbunden hat.
Ein kniffliger Punkt vieler Rührteige ist die richtige Konsistenz. Dieser Teig wird zunächst sehr fest sein, das ist völlig in Ordnung. Nun kommt die Flüssigkeit ins Spiel: ob Eierlikör für das besondere Aroma, Milch für die klassische Variante oder Sahne für extra Feuchtigkeit – es wird nun untergerührt, bis ein geschmeidiger, aber immer noch relativ fester Teig entsteht. Er sollte sich gut streichen lassen, aber nicht flüssig sein.
Nun teile den Teig. Etwa zwei Drittel kommen in die vorbereitete Springform und werden als Boden ausgebreitet. Streiche den Teig bis zum Rand und forme einen leichten Wulst am Rand, das hilft später, dass die Füllung nicht herausläuft.
Tipp: Wenn du den Teig nicht sofort backst, ist es wichtig, ihn gut abzudecken und kühl zu lagern, damit das Backpulver seine Wirkung nicht verliert.
Schritt 3: Die cremige Verführung – Die Frischkäsefüllung
Während der Ofen auf Wohlfühltemperatur für den Kuchen kommt, widmen wir uns der cremigen Mitte. Der Doppelrahmfrischkäse ist hier die erste Wahl für maximale Cremigkeit. Gib ihn in eine separate Schüssel.
Nun gesellen sich der Bourbon Vanillezucker und das Vanillepuddingpulver dazu. Das Puddingpulver ist kein Zufall; es hilft der Frischkäsemasse, podczas Backens ihre Form zu behalten und nicht zu flüssig zu werden. Ein Ei wird ebenfalls hinzugefügt.
Mit einem Schneebesen wird alles kurz und sanft verrührt, bis eine homogene, cremige Masse entsteht. Hier gilt: Weniger ist mehr. Zu langes Rühren kann die Masse zu luftig machen, was sich negativ auf die Konsistenz im gebackenen Kuchen auswirken kann. Ziel ist eine glatte, streichfähige Masse.
Achtung: Nicht zu fest schlagen, sonst kann die Füllung beim Backen reißen. Die cremige Konsistenz ist hier der Schlüssel.
Schritt 4: Die Erdbeeren – Sonnenschein zum Reinbeißen
Die Hauptdarstellerinnen dieses Kuchens sind die Erdbeeren. Wähle reife, aber feste Früchte aus. Wasche sie behutsam und entferne die grünen Stielansätze.
Nun werden die Erdbeeren in gleichmäßige Scheiben geschnitten. Die Dicke spielt hier eine Rolle: Zu dünne Scheiben gehen im Teig verloren, zu dicke könnten beim Backen nicht ganz durchgaren. Eine Dicke von etwa einem halben Zentimeter ist ideal.
Diese sorgfältig geschnittenen Erdbeerscheiben werden nun auf die Frischkäsemasse aufgetragen. Verteile sie gleichmäßig, aber lasse einen kleinen Rand zum Teig hin frei. Sie bilden später die ansprechende “versunkene” Optik. Der Blick auf die frischen, roten Scheiben verspricht schon die Süße des Sommers.
Schritt 5: Das i-Tüpfelchen der Süße – Die Decke aus Teig und das Backen
Jetzt kommt der spannende Moment: Der restliche Teig wird vorsichtig auf die Erdbeer-Frischkäse-Schicht gegeben. Verteile ihn sanft mit einem Löffel oder Spatel, sodass alle Erdbeeren und die Frischkäsemasse bedeckt sind. Achte darauf, dass der Teig gleichmäßig aufgetragen wird, um ein gleichmäßiges Backergebnis zu erzielen.
Die vorbereitete Springform wird nun in den unteren Drittel des vorgeheizten Ofens geschoben. Hier herrscht eine moderate Temperatur von 170 Grad Umluft, die dafür sorgt, dass der Kuchen langsam und gleichmäßig durchbackt, ohne oben zu schnell braun zu werden. Geduld ist hier eine Tugend.
Die Backzeit beträgt etwa 35 bis 40 Minuten. Aber verlasse dich nicht nur auf die Uhr. Mache gegen Ende der Backzeit die Stäbchenprobe: Stecke ein dünnes Holzstäbchen in die Mitte des Kuchens. Kommt es sauber heraus, ist der Kuchen fertig. Ist noch feuchter Teig daran haften, braucht er noch ein paar Minuten länger.
Tipp: Wenn die Oberfläche zu schnell bräunt, kannst du den Kuchen locker mit Alufolie abdecken.
Schritt 6: Das Auskühlen – Geduld zahlt sich aus
Sobald der Kuchen fertig gebacken ist, wird er aus dem Ofen geholt. Aber Vorsicht: Nicht sofort stürzen! Lass ihn erst etwa 10 bis 15 Minuten in der Form abkühlen. Dies hilft dem Kuchen, sich zu setzen und seine Struktur zu festigen.
Dann löse vorsichtig den Springformrand. Der Kuchen sollte sich jetzt leicht vom Boden lösen lassen. Platziere ihn behutsam auf einem Kuchengitter.
Jetzt beginnt die wichtigste Phase: Das vollständige Auskühlen. Dieser Kuchen braucht Zeit, um seine volle Saftigkeit und Geschmacksintensität zu entwickeln. Mindestens zwei Stunden, besser sogar über Nacht, sollte er auf dem Kuchengitter ruhen. Die Frischkäsefüllung wird dadurch fester und cremiger, und die Aromen können sich perfekt entfalten.
Häufige Fehler – und wie du sie vermeidest
Fehler 1: Zutaten nicht temperieren
Der verbreitetste Fehler ist, kalte Butter und eiskalte Eier direkt aus dem Kühlschrank zu verwenden. Das führt zu einem Rührteig, der klumpig wird oder sich nicht richtig verbindet. Die Butter lässt sich nicht cremig aufschlagen, und die Eier können die Masse zum Gerinnen bringen.
Fehler 2: Zu langes Rühren des Frischkäseteigs
Viele Hobbybäcker neigen dazu, den Frischkäseteig zu lange und zu kräftig zu rühren, weil sie eine perfekt glatte Masse wollen. Doch gerade beim Frischkäse ist Zurückhaltung geboten. Zu viel Luft, die beim Rühren eingeschlagen wird, kann dazu führen, dass die Füllung beim Backen stark aufquillt und dann beim Abkühlen stark einsinkt oder sogar reißt.
Fehler 3: Ungeduld beim Auskühlen
Der Drang, den noch warmen Kuchen anzuschneiden, ist groß. Aber genau hier liegt der Knackpunkt. Die Frischkäsefüllung ist im heißen Zustand noch sehr weich. Erst beim langsamen Abkühlen festigt sie sich. Wenn du ihn zu früh anschneidest, läufst du Gefahr, dass die Füllung heraustritt und der Kuchen auseinanderfällt.
Fehler 4: Umluft statt Ober-/Unterhitze falsch gewählt
Obwohl Umluft oft empfohlen wird, kann sie bei empfindlichen Kuchen wie diesem dazu führen, dass die Oberfläche zu schnell bräunt, während das Innere noch nicht durch ist. Manche Öfen brauchen dann höhere Temperaturen, was die trockenen Komponenten des Rührteigs austrocknet. Ober-/Unterhitze bei 180 Grad ist eine sichere Alternative, wenn dein Umluftsystem zu stark ist.
Variationen für jeden Geschmack
Fruchtige Vielfalt ohne Milchprodukte: Für eine vegane Variante kann der Frischkäse durch eine gut gekühlte Kokosmilch-Creme ersetzt werden, die über Nacht abtropfen musste. Achte darauf, dass die Konsistenz ähnlich fest ist. Den Rührteig kannst du mit einer pflanzlichen Margarine und einem pflanzlichen Joghurt anstelle von Butter und Ei zubereiten. Auch hier schmeckt dieser Kuchen wunderbar, vielleicht mit einem Hauch Zitronenschale.
Die “Intensiv-Erdbeer”-Version: Für alle, die den Erdbeergeschmack noch stärker hervorheben möchten, empfehle ich, einen Teil der Erdbeeren zu einem feinen Püree zu verarbeiten und dieses unter die Frischkäsemasse zu mischen. Oder streue noch zusätzlich leicht gezuckerte Erdbeerstücke auf die Teigdecke, bevor der Kuchen in den Ofen kommt – so bekommst du gleich mehrere Erdbeer-Texturen in einem Bissen.
Festliche Variante mit Eierlikör: Wenn du den Eierlikör im Rührteig magst, kannst du ihn auch gekonnt in der Frischkäsemasse einsetzen. Ersetze einen Teil des Zuckers durch Eierlikör und lass das Vanillepuddingpulver weg. Das gibt dem Kuchen eine wunderbar herbstliche und festliche Note, die nicht nur im Frühling schmeckt.
Profi-Tipps für Versunkener Erdbeerkuchen mit Frischkäse
- Die richtige Form ist entscheidend: Eine gut beschichtete Springform mit entnehmbarem Boden ist hier Gold wert. Sie erleichtert das Herauslösen des Kuchens enorm und verhindert Anhaften. Auch eine Gugelhupfform ist eine tolle Alternative, um interessante Formen zu schaffen.
- Erdbeeren nicht zu nass machen: Nach dem Waschen die Erdbeeren unbedingt gut abtropfen lassen oder sogar mit Küchenpapier trocken tupfen. Überschüssige Feuchtigkeit kann den Teig aufweichen und zu einem matschigen Ergebnis führen.
- Die Stäbchenprobe ist dein Freund: Vertraue nicht blind der angegebenen Backzeit. Jeder Ofen ist anders. Die Stäbchenprobe ist die zuverlässigste Methode, um festzustellen, ob der Kuchen durchgebacken ist und die perfekte Konsistenz hat.
- Puderzucker als finish: Ein feines Sieb und etwas Puderzucker kurz vor dem Servieren machen aus jedem einfachen Kuchen ein optisches Highlight. Es betont die Frische der Erdbeeren und verleiht dem Ganzen eine zarte Süße.
- Das Geheimnis der Lagerung: Wenn wirklich Reste bleiben, wickle den Kuchen gut in Frischhaltefolie und lagere ihn bei Raumtemperatur. Er bleibt so tagelang saftig und schmackhaft, was ihn auch zu einem idealen Kuchen für Picknicks oder Ausflüge macht.
Servier-Ideen für Versunkener Erdbeerkuchen mit Frischkäse
Anrichten & Dekoration
Ein Stück dieses Kuchens ist bereits ein Genuss für sich. Wenn du ihn besonders ansprechend präsentieren möchtest, bestäube ihn kurz vor dem Servieren mit Puderzucker – so sehen die roten Erdbeeren noch leuchtender aus. Zarte Minzblätter oder ein paar frische Erdbeeren als Garnitur auf dem Teller machen optisch viel her. Ein Klecks geschlagene Sahne oder ein Löffel Vanilleeis rundet das Dessert perfekt ab.
Passende Beilagen
Dieser Kuchen harmoniert hervorragend mit einer leichten, Vanille-basierten Beilage. Eine selbstgemachte Vanillesauce, die nicht zu süß ist, ergänzt die Fruchtigkeit und Cremigkeit des Kuchens wunderbar. Auch ein frisches Obstsalat mit Beeren oder ein einfacher, ungesüßter Schlagrahm sind ideale Begleiter, die den Kuchen nicht überdecken, sondern seine Aromen unterstreichen.
Für besondere Anlässe
Dieser Versunkener Erdbeerkuchen mit Frischkäse ist der perfekte Kuchen für jede Kaffeetafel, für Geburtstagsfeiern oder einfach als süßer Abschluss eines gemeinsamen Familienessens. Besonders im Frühling und Frühsommer, wenn Erdbeeren Saison haben, ist er ein absoluter Hit. Er passt auch hervorragend zu Ostern oder als süße Überraschung zum Muttertag.
Aufbewahrung & Lagerung
Reste richtig lagern
Sollten doch einmal ein paar Stücke übrig bleiben, bewahre den vollständig abgekühlten Kuchen am besten in einer luftdichten Kuchenbox oder direkt in der Springform (wenn der Rand noch vorhanden ist) auf. Lagere ihn bei Raumtemperatur, denn gekühlt kann der Kuchen austrocknen. Auf diese Weise bleibt er noch 2-3 Tage saftig und schmeckt fast so gut wie frisch gebacken.
Einfrieren
Ja, dieser Kuchen lässt sich auch gut einfrieren. Schneide ihn am besten in einzelne Portionen und wickle jedes Stück sorgfältig in Frischhaltefolie ein. Danach kannst du die verpackten Stücke noch zusätzlich in einen Gefrierbeutel geben, um sie vor Gefrierbrand zu schützen. So ist der Kuchen gut 1 bis 2 Monate haltbar.
Aufwärmen ohne Qualitätsverlust
Um eingefrorene Kuchenstücke wieder genussfertig zu machen, nimm sie am besten einige Stunden vor dem Verzehr aus dem Gefrierbeutel und lasse sie langsam bei Raumtemperatur auftauen. Vermeide es, den Kuchen in der Mikrowelle aufzuwärmen, da dies die Textur verändern und ihn gummiartig machen kann. Wenn du ihn leicht erwärmen möchtest, bietet sich der Backofen bei niedriger Temperatur (ca. 120 Grad) für kurze Zeit an, dies ist aber meist nicht notwendig, da er bei Raumtemperatur schnell genussfertig ist.
Häufig gestellte Fragen
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Kann ich statt Erdbeeren auch anderes Obst für diesen Kuchen verwenden?
Absolut! Dieses Rezept ist sehr flexibel, was die Obstsorten angeht. Im Spätsommer und Herbst eignen sich zum Beispiel Pflaumen, Zwetschgen, Mirabellen, Nektarinen oder Aprikosen hervorragend. Auch Kirschen, Blaubeeren oder Johannisbeeren passen gut. Achte darauf, dass das Obst nicht zu wässrig ist, und schneide es gegebenenfalls etwas kleiner oder trockne es gut ab, bevor du es auf den Teig gibst. Die Zubereitung bleibt im Grunde gleich.
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Warum wird mein Rührteig oft trocken?
Ein trockener Rührteig ist ein häufiges Problem, das meist auf ein paar Faktoren zurückzuführen ist. Erstens: Wenn die Zutaten, insbesondere die Butter und Eier, nicht die richtige Temperatur haben, lässt sich der Teig nicht optimal verbinden. Zweitens: Wenn das Mehl zu lange eingearbeitet wird, entwickelt sich das Gluten zu stark, was den Teig zäh macht. Drittens: Eine zu hohe Backtemperatur oder eine zu lange Backzeit trocknen den Kuchen aus. Achte darauf, die Mehl-Backpulver-Mischung nur kurz unterzurühren und die Stäbchenprobe rechtzeitig zu machen.
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Kann ich den Kuchen mit niedrigerem Zuckeranteil backen?
Ja, das ist möglich. Beachte jedoch, dass Zucker nicht nur für die Süße zuständig ist, sondern auch für die Textur und die Saftigkeit des Kuchens. Eine Reduzierung des Zuckers um 10-20 % ist in der Regel unproblematisch und beeinträchtigt das Ergebnis kaum. Bei einer stärkeren Reduzierung kann der Kuchen trockener werden und eine weniger schöne Krume entwickeln. Du könntest versuchen, einen Teil des Zuckers durch eine natürliche Süße wie Apfelmus zu ersetzen, dies verändert aber die Teigkonsistenz.
