Spargelcremesuppe
Es war ein grauer Aprilnachmittag, der Duft von feuchter Erde und das leise Knospen der Natur lagen in der Luft. Genau zu dieser Zeit, wenn die ersten Sonnenstrahlen die Kälte des Winters vertreiben und das Leben neu erwacht, fängt für mich die Spargelzeit an – eine Zeit, die sich wie ein Versprechen auf wärmere Tage anfühlt.
Und mit diesem Gefühl verbinde ich nur eines: die cremige, samtige Spargelcremesuppe, die an so manchem kühlen Frühlingsabend meine Kindheit begleitet hat. Kein verschnörkelter Gaumenschmaus, sondern pure, ehrliche Gemütlichkeit auf dem Teller, intensiv nach Frühling duftend.
Schnelle Spargelcremesuppe
Eine leckere und cremige Spargelcremesuppe, die ganz ohne Sahne oder Mehlschwitze auskommt. Mit Kartoffeln wird sie wunderbar cremig und ist im Handumdrehen zubereitet. Perfekt als Vorspeise oder leichtes Hauptgericht.
- 800g Spargel
- 3-4 mittelgroße Kartoffeln
- 1,5 Liter Wasser
- 20g Butter
- 1/2 Zitrone
- 1 TL Zucker
- 1 Bund frische Petersilie
- Salz, Pfeffer
- Kochen
- 1Den Spargel schälen und die Spargelschalen zusammen mit dem Wasser ca. 15 Minuten aufkochen. Währenddessen die Kartoffeln schälen und in kleine Stücke schneiden.
- 2Die Spargelschalen aus dem Wasser nehmen. Den übrigen Spargelfond weiterverwenden und darin die Kartoffeln weich kochen. Den Spargel in 2-3cm große Stücke schneiden, die Spitzen beiseite legen und den Rest ebenfalls mit den Kartoffeln ca. 20 Minuten kochen.
- 3Wenn die Kartoffeln weich gekocht sind, den gesamten Inhalt mit einem Pürierstab zu einer gleichmäßigen Masse pürieren. Je nach Konsistenz etwas mehr Wasser hinzufügen. Sobald die Suppe die gewünschte Konsistenz erreicht hat, die Spargelspitzen und die Butter hinzugeben und für weitere 10 Minuten köcheln lassen, bis die Spargelspitzen weich sind.
- 4Die Suppe abschließend mit Salz, Pfeffer, Zucker und Zitronensaft abschmecken und nach Belieben mit frischer Petersilie servieren.
- 5Tipp: Wer möchte, kann die Petersilie auch fein hacken und schon vorher unter die Suppe rühren.
Keywords: Spargel, Suppe, Spargelcremesuppe, schnelle Küche, vegetarisch, Frühling
Warum du dieses Rezept lieben wirst
- Ein Hauch von Frühling: Jeder Löffel dieser Suppe weckt Erinnerungen an die ersten warmen Tage, das Erwachen der Natur und die Vorfreude auf die kommenden Monate.
- Überraschend Cremig, ganz ohne Sahne: Lass dich verführen von einer Textur, die dir das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt, erzielt durch clevere Küchenkniffe statt schwerer Zugaben.
- Die Essenz des Spargels: Hier kommt die reine, unverfälschte Aromatik des Stangengemüses zur Geltung, intensiviert durch die cleveren Details des Rezepts.
- Schnell und unkompliziert: Sogar wenn die Zeit am späten Nachmittag knapp wird und ein plötzlicher Hunger aufkommt, zauberst du mit diesem Gericht ein kleines Wunderwerk auf den Tisch.
Das brauchst du
Die Magie dieser Suppe liegt in der Einfachheit und der Qualität ihrer wenigen, aber entscheidenden Zutaten. Wenn du dem Spargel seinen ganz eigenen Auftritt gönnen willst, achte auf frische Ware, die du am besten direkt vom Bauern deines Vertrauens holst. Je frischer der Spargel, desto intensiver und reiner wird der Geschmack deiner Suppe – ein kleiner Luxus, der sich lohnt.
- Frischer Spargel (800g): Das Herzstück des Gerichts. Wähle möglichst weißen oder grünen Spargel, je nach persönlicher Vorliebe und Saisonverfügbarkeit.
- Kartoffeln (3-4 mittelgroß): Sie sind der Trick für die Cremigkeit, ohne dass du auf Sahne zurückgreifen musst. Sie binden die Suppe und geben ihr eine wunderbare Konsistenz.
- Frische Petersilie (1 Bund): Das grüne Gold, das nicht nur für einen frischen Hauch sorgt, sondern auch optisch das Gericht aufwertet.
- Butter (20g): Ein kleines Stück Butter am Ende verleiht der Suppe eine feine Abrundung und einen Hauch von Raffinesse.
- Zitrone (1/2): Die Säure der Zitrone hebt die Aromen des Spargels hervor und sorgt für eine angenehme Frische, die das Gericht ausbalanciert.
- Zucker (1 TL): Ein kleiner Löffel Zucker nimmt dem Spargel seine leichte Bitterkeit und gleicht die Säure der Zitrone aus.
- Salz & Pfeffer: Die unverzichtbaren Grundpfeiler der guten Küche, die den Geschmack perfektionieren.
- Wasser (1,5 Liter): Die Basis für den feinen Fond, der später die Suppe verfeinert.
Die genauen Mengenangaben für die Zubereitung findest du in der Rezeptkarte weiter unten.
Die Geschichte hinter diesem Gericht
Die Spargelcremesuppe ist ein kulinarisches Phänomen, das seine Wurzeln tief in der europäischen Tradition hat. Schon seit Jahrhunderten wird Spargel geschätzt, und die Idee, ihn als cremige Suppe zuzubereiten, entwickelte sich über die Jahrhunderte hinweg in verschiedenen Regionen. Man sagt, dass die Römer bereits Spargel kultivierten und ihn als Delikatesse schätzten. Doch die Idee, ihn zu pürieren und zu einer samtigen Suppe zu verarbeiten, ist eher ein Produkt der Weiterentwicklung der europäischen Kochkunst, bei der Gemüsesuppen immer beliebter wurden.
Was dieses Gericht so zeitlos macht, ist die Fähigkeit des Spargels, allein durch seine feine Aromatik zu überzeugen. Früher vielleicht eine einfache Mahlzeit für den Adel, hat sich die Spargelcremesuppe längst in alle Haushalte verbreitet und ist zu einem Symbol für den Frühlingsbeginn geworden. Jede Familie, jede Region hat oft ihre eigene leichte Variation entwickelt, doch das Wesentliche bleibt: der reine Geschmack des Spargels, gekrönt von einer angenehmen Cremigkeit.
Es ist faszinierend, wie ein so unscheinbares Gemüse wie der Spargel die Menschen seit jeher begeistert. Die Zubereitung in einer cremigen Suppe ist dabei ein wunderbares Beispiel dafür, wie man mit einfachen Mitteln ein Gericht kreieren kann, das sowohl nahrhaft als auch elegant ist. Man könnte sagen, es sind die kleinen Nuancen, die den Unterschied machen – von der Wahl des richtigen Spargels bis hin zur perfekten Balance der Aromen, die dieses Gericht zu einem echten Frühlingsklassiker macht.
So bereitest du Spargelcremesuppe Rezept zu
Schritt 1: Die Basis für den Geschmack – Der Spargelfond
Der Duft von frisch geschältem Spargel ist für mich untrennbar mit dem Frühling verbunden. Wenn diese zarten Stangen die Küche erfüllen, weiß ich: Jetzt ist die Zeit gekommen, etwas Besonderes zu schaffen. Doch bevor wir uns dem Genuss der Suppe widmen, widmen wir uns dem Kern des Geschmacks – dem Spargelfond.
Hier beginnt meine Reise zu dieser wunderbaren Suppe, indem ich die Schalen und Abschnitte des Spargels, die sonst oft achtlos weggeworfen werden, in ein aromatisiertes Wasser verwandle. Das ist nicht nur clever, um jeden Teil des wertvollen Gemüses zu nutzen, sondern es ist auch die geheime Zutat für eine Suppe, die nach purem Spargel schmeckt. Dieses aromatische Wasser wird für etwa 15 Minuten sanft aufgekocht, um all die feinen Aromen aus den Schalen zu extrahieren. Währenddessen bereite die Kartoffeln vor: Sie werden geschält und in kleine, gleichmäßige Stücke geschnitten. Diese kleinen Würfel sind später entscheidend für die Cremigkeit, ganz ohne schweres Sahne-Fundament.
Schritt 2: Die Seele der Suppe – Kartoffeln und Spargel treffen sich
Nun ist es an der Zeit, die Aromen zusammenzuführen. Der kräftige Spargelfond bildet die Grundlage, und darin werden nun die vorbereiteten Kartoffelstücke gar gekocht. Sie brauchen ein wenig Zeit, um weich zu werden und ihre stärkehaltige Magie zu entfalten. Während die Kartoffeln langsam garen, kümmere ich mich um den restlichen Spargel. Er wird in mundgerechte Stücke geschnitten, etwa zwei bis drei Zentimeter lang. Die zarten Spargelspitzen lege ich beiseite – sie sind etwas Besonderes und sollen später als appetitliche Garnitur und geschmackliche Highlights dienen.
Wenn die Kartoffeln beginnen, ihre feste Form zu verlieren und wunderbar weich zu werden, gebe ich die restlichen Spargelstücke zu den Kartoffeln in den Topf. Nach etwa 20 Minuten köcheln, sind sowohl die Kartoffeln als auch die Spargelstücke gar, aber noch nicht zerfallen. Dies ist der perfekte Moment, um die beiden Hauptakteure unserer Suppe in Einklang zu bringen. Der leichte Spargelfond hat nun die Essenz des Gemüses aufgenommen und ist bereit für den nächsten Schritt der Verwandlung.
Schritt 3: Die cremige Verwandlung – Pürieren und Verfeinern
Jetzt kommt der Moment, der diese Suppe von gewöhnlich zu außergewöhnlich macht: das Pürieren. Mit einem leistungsstarken Pürierstab verwandle ich die gekochten Kartoffeln und den Spargel in eine seidenglatte, cremige Masse. Es ist faszinierend zu sehen, wie aus den einzelnen Bestandteilen eine homogene, samtige Textur entsteht. Sollte die Suppe an dieser Stelle noch zu dickflüssig erscheinen, zögere nicht, etwas mehr warmes Wasser hinzuzufügen, bis du die perfekte Konsistenz erreicht hast. Denke daran, dass wir keine Sahne verwenden, also ist die Kartoffel der Star, der für die Cremigkeit sorgt. Du kontrollierst das Endergebnis!
Sobald die Suppe den gewünschten, luxuriösen Fluss hat, ist es Zeit für die feinen Akzente. Die beiseite gelegten Spargelspitzen finden nun ihren Weg zurück in den Topf. Zusammen mit einem kleinen Stück Butter, das für eine zusätzliche Portion Geschmeidigkeit und einen Hauch von Raffinesse sorgt, lasse ich alles nochmals für etwa 10 Minuten sanft köcheln. Die Spargelspitzen garen dabei zart, behalten aber noch einen leichten Biss, der einem jeden Löffel Freude bereitet. Dieses langsame Garen am Ende ist entscheidend, damit die zarten Spitzen ihre wunderbare Textur und ihren Geschmack behalten, ohne matschig zu werden.
Schritt 4: Der letzte Schliff – Aromen in Perfektion
Die Suppe hat nun ihre wunderbare Cremigkeit und die Spargelspitzen sind perfekt gegart. Es ist an der Zeit, das Gericht abzurunden und ihm den letzten, entscheidenden Schliff zu geben. Hier kommt die Zitrone ins Spiel – ihr frischer, leicht säuerlicher Charakter ist unerlässlich, um die Aromen des Spargels hervorzuheben und eine angenehme Leichtigkeit zu schaffen. Sie schneidet durch die Cremigkeit und sorgt für eine wunderbare Balance. Ein Teelöffel Zucker mildert die Säure und unterstreicht die natürliche Süße des Spargels, ohne dass die Suppe süßlich schmeckt.
Mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer schmecke ich die Suppe ab, bis sie perfekt ausbalanciert ist. Achte darauf, nicht zu viel Salz auf einmal hinzuzufügen, sondern lieber in kleinen Schritten zu würzen, um den feinen Spargelgeschmack nicht zu überdecken. Zum Schluss kann die Suppe nach Belieben mit frischer, fein gehackter Petersilie garniert werden. Aber eine Option wäre noch: Wenn du magst, kannst du die Petersilie auch fein hacken und schon vorher unter die Suppe rühren. Das verleiht der gesamten Suppe eine zusätzliche aromatische Tiefe und eine subtile Kräuternote, die wunderbar zum Spargel passt. Dieser letzte Schritt macht den Unterschied zwischen einer guten und einer unvergesslichen Spargelcremesuppe.
Schritt 5: Das Finish – Servieren mit Herz
Diese Spargelcremesuppe ist nicht nur ein Gericht, sondern ein Erlebnis. Sie duftet nach Frühling, schmeckt nach Frische und umhüllt dich mit einer wohltuenden Wärme. Beim Servieren kannst du der Suppe noch einen kleinen Dreh geben. Achte darauf, die Suppe heiß in vorgewärmte tiefe Teller zu füllen. Die Spargelspitzen, die du separat gegart hast, kannst du nun kunstvoll in der Mitte der Suppe arrangieren. Ein kleiner Klecks etwas intensiveren Spargel-Fruchtfleischs oder ein Tupfer von eigenem Spargelpüree kann hier nochmals das Spargelaroma unterstreichen.
Eine Prise frisch gemahlener Pfeffer oder ein Hauch von frisch gehackter Petersilie sind oft alles, was es braucht, um das Gericht optisch abzurunden. Aber denke daran: Weniger ist hier oft mehr. Der Star ist der Spargel, und das Essen soll ihn in voller Pracht zeigen. So wird aus einer einfachen Suppe ein kleines Frühlingsfest auf dem Teller, das alle Sinne anspricht und jedem Gast ein Lächeln ins Gesicht zaubert.
Häufige Fehler – und wie du sie vermeidest
Fehler 1: Das Wegwerfen des Spargelwassers. Viele Menschen glauben, die Spargelschalen und Abschnitte wären nur Abfall. Doch genau hier steckt der Geschmack! Indem du deinen Spargelfond aus den Schalen kochst, bringst du eine unglaubliche Spargelaromatik in deine Suppe, die du mit klarem Wasser allein niemals erreichen würdest. Nutze diese wertvollen Reste!
Fehler 2: Zu frühes Hinzufügen der Spargelspitzen. Die zarten Spargelspitzen haben eine kürzere Garzeit. Wenn du sie von Anfang an mitkochst, werden sie matschig und verlieren ihre attraktivität. Bewahre sie auf und gib sie erst gegen Ende der Kochzeit hinzu, damit sie noch Biss haben und ihre Form behalten.
Fehler 3: Zu viel Schärfe oder Säure auf einmal. Spargel hat einen feinen, delikaten Geschmack. Wenn du zu früh zu viel Salz, Pfeffer oder Zitrone hinzufügst, kann das die zarten Aromen überdecken. Wage dich langsam an die Würzung heran und schmecke immer wieder ab. So stellst du sicher, dass der Spargel im Mittelpunkt steht.
Fehler 4: Zu schnelles Pürieren. Gib dem Ganzen Zeit. Wenn du die Kartoffeln und den Spargel nicht lange genug kochst, erreichen sie nicht die weiche Konsistenz, die für eine wirklich cremige Suppe nötig ist. Sei geduldig, damit der Pürierstab seine volle Wirkung entfalten kann und du eine samtig-glatte Suppe erhältst.
Variationen für jeden Geschmack
Die Vegane Variante: Um diese Suppe vegan zuzubereiten, ersetze die 20g Butter durch die gleiche Menge gutes Pflanzenöl, wie zum Beispiel Rapsöl oder ein mildes Olivenöl. Achte bei der Auswahl des Gemüses darauf, dass es frei von tierischen Produkten ist, was bei dieser Spargelcremesuppe ohnehin meist der Fall ist. Das Ergebnis ist genauso cremig und aromatisch, nur eben rein pflanzlich!
Für die Festtage – mit einem Hauch Luxus: Wenn du deiner Spargelcremesuppe einen Hauch von Luxus verleihen möchtest, kannst du am Ende einige Garnelen oder Scampi kurz anbraten und über die Suppe geben. Eine weitere Idee ist, ein paar Tropfen Trüffelöl über die angerichtete Suppe zu träufeln – das verleiht dem Spargelaroma eine ganz neue Dimension von Eleganz und Tiefe.
Mit einer leichten Kräuternote: Anstatt nur Petersilie zu verwenden, kannst du auch eine Mischung aus frischen Kräutern wie Schnittlauch, Dill oder sogar Bärlauch (saisonal) verwenden. Feinhacken und kurz vor dem Servieren unterrühren oder als feines Topping verwenden. Besonders Dill harmoniert wunderbar mit Spargel und verleiht der Suppe eine zusätzliche Frische, die an südfranzösische Aromen erinnert.
Profi-Tipps für Spargelcremesuppe Rezept
Tipp 1: Die Spargelschalen waschen. Bevor du die Spargelschalen zum Kochen für den Fond verwendest, wasche sie gründlich. Oft befinden sich kleine Erde und Sand daran, den du nicht in deiner Suppe haben möchtest. Ein schneller Spülgang unter fließendem Wasser genügt.
Tipp 2: Langsam auskühlen lassen für intensiveren Geschmack. Manchmal kann es Sinn machen, den fertigen Fond, bevor du ihn weiterverwendest, langsam abkühlen zu lassen. Die Aromen setzen sich dabei noch besser ab und bilden ein noch intensiveres Aroma für deine Suppe.
Tipp 3: Die richtige Temperatur beim Pürieren. Achte darauf, dass die Suppe beim Pürieren nicht zu heiß ist, besonders wenn du einen Stabmixer verwendest. Weniger Risiko, dass es spritzt, und du kannst die Konsistenz besser kontrollieren, wenn du die Suppe nach dem Kochen noch etwas abkühlen lässt, bevor du sie pürierst.
Tipp 4: Die frische Zitrone ist entscheidend. Verwende unbedingt frisch gepressten Zitronensaft. Der Geschmack ist um Welten besser als bei Flaschenprodukten und die Spritzer geben deiner Suppe die nötige Vivazität und Frische, die sie sonst vielleicht vermissen ließe.
Tipp 5: Ein Schuss Gemüsebrühe für mehr Tiefe. Anstelle von reinem Wasser kannst du auch einen Teil Gemüsebrühe für den Spargelfond verwenden. Das gibt dem Ganzen noch eine zusätzliche Geschmacksebene, achte aber darauf, dass die Brühe nicht zu salzig ist, um die Suppe nicht zu versalzen.
Servier-Ideen für Spargelcremesuppe Rezept
Anrichten & Dekoration
Die Präsentation dieser Spargelcremesuppe ist ein Spiel mit Kontrasten und Frische. Beginne damit, die warme, cremige Suppe in tiefen, vorgewärmten Tellern zu servieren. Als visuelles Highlight kannst du die zarten, separat gegarten Spargelspitzen in der Mitte der Suppe anordnen. Ein paar frisch gehackte Petersilienblättchen oder Schnittlauchröllchen darauf gestreut wirken Wunder und bringen Farbe auf den Teller. Ein kleiner Klecks geschlagene Sahne (optional, falls nicht streng vegan) oder ein Hauch von gutem Olivenöl kann die Optik zusätzlich veredeln und einen spannenden Kontrast zur Cremigkeit bilden.
Passende Beilagen
Diese Spargelcremesuppe ist für sich schon ein Genuss, aber sie lässt sich wunderbar ergänzen. Wie wäre es mit knusprig gerösteten Brotscheiben, die mit etwas Knoblauch und feinen Kräutern mariniert sind? Sie verleihen der Suppe eine herrliche Textur und machen sie noch sättigender. Für eine herzhaftere Mahlzeit passt ein leichtesRinderfilet oder Hähnchenbrust hervorragend dazu. Oder wie wäre es mit ein paarkleinen, würzigen Kartoffelkloßchen, die einen schönen Kontrast zur milden Suppe bilden?
Für besondere Anlässe
Diese Spargelcremesuppe ist ein wahrer Star für Anlässe, bei denen Eleganz und doch unkomplizierter Genuss gefragt sind. Sie eignet sich perfekt alsanmutige Vorspeise für ein Osteressen, ein frühlingshaftes Geburtstagsmenü oder ein romantisches Abendessen zu zweit. Ihre leichte, aber geschmacksintensive Natur macht sie zu einem perfekten Auftakt, der den Appetit auf weitere Köstlichkeiten weckt, ohne den Gaumen zu überladen. Sie ist ein Symbol für den Frühling und bringt dessen Frische und Eleganz direkt auf den Tisch. Auch als Teil eines vegetarischenMenüs macht sie eine exzellente Figur und beweist, dass man ohne Fleisch auskommt, um festlich zu speisen.
Aufbewahrung & Lagerung
Reste richtig lagern
Sollten von diesem Frühlingsfest auf dem Teller doch einmal Reste übrigbleiben, ist das kein Problem. Lasse die Spargelcremesuppe vollständig abkühlen, bevor du sie in einen luftdichten Behälter gibst. Sie hält sich im Kühlschrank gut verschlossen für etwa 2 bis 3 Tage. Achte darauf, dass der Behälter wirklich dicht schließt, um ein Eindringen von Gerüchen aus dem Kühlschrank zu vermeiden.
Einfrieren
Diese Spargelcremesuppe lässt sich sehr gut einfrieren. Auch hier gilt: Zuerst vollständig abkühlen lassen. Danach portionierungsweise in gefriergeeignete Behälter oder Gefrierbeutel abfüllen. So kannst du später genau die Menge auftauen, die du gerade benötigst. Im Gefrierschrank hält sie sich etwa 2 bis 3 Monate, ohne an Geschmack oder Qualität einzubüßen.
Aufwärmen ohne Qualitätsverlust
Das Aufwärmen ist denkbar einfach. Für frische Reste aus dem Kühlschrank: Erwärme die Suppe langsam bei mittlerer Hitze in einem Topf, dabei gelegentlich umrühren. Wenn sie zu dickflüssig geworden ist, kannst du sie mit einem kleinen Schuss Wasser oder etwas Gemüsebrühe wieder auf die gewünschte Konsistenz bringen. Gefrorene Suppe taue am besten über Nacht im Kühlschrank auf und erwärme sie dann wie beschrieben. Achte darauf, dass die Suppe beim Erwärmen nicht zu stark kocht, um die Konsistenz und die feinen Aromen zu erhalten.
Häufig gestellte Fragen
-
Kann ich auch grünen Spargel für diese Suppe verwenden?
Aber natürlich! Grüner Spargel eignet sich sogar noch besser, wenn du eine besonders intensive grüne Farbe und einen etwas kräftigeren, würzigeren Geschmack bevorzugst. Die Zubereitung bleibt im Grunde gleich. Du musst den grünen Spargel in der Regel nicht schälen, was die Zubereitung nochmals beschleunigt. Achte darauf, auch hier die Spitzen separat zu behandeln, damit sie ihre Bissfestigkeit behalten. Die Süße des Zuckers und die Säure der Zitrone sind dann besonders wichtig, um die Aromen auszugleichen.
-
Meine Suppe ist nicht cremig genug nach dem Pürieren, was kann ich tun?
Das passiert, wenn die Kartoffeln nicht weich genug gekocht wurden oder zu wenig Kartoffelmasse im Verhältnis zur Flüssigkeit vorhanden ist. Wenn deine Suppe nach dem Pürieren immer noch nicht die gewünschte Cremigkeit hat, kannst du versuchen, sie noch etwas länger köcheln zu lassen, damit die Kartoffelstärke weiter bindet. Eine andere Methode ist, ein paar weitere gekochte Kartoffeln (oder auch ein kleines Stück gekochte Kartoffel aus der Suppe selbst) nochmals separat mit etwas Flüssigkeit aus der Suppe zu pürieren und diese konzentrierte Masse dann unter die Hauptsuppe zu rühren. Ein kleiner Tipp: Manchmal hilft es auch, wenn die Suppe nach dem ersten Pürieren noch eine Weile ruht, da sich die Stärke dann besser entfalten kann.
-
Wie kann ich die Suppe noch verfeinern, wenn ich keine Sahne verwenden möchte?
Diese Suppe ist ja gerade darauf ausgelegt, ohne Sahne auszukommen, und nutzt die Kartoffel für Cremigkeit. Wenn du aber doch noch einen weiteren Hauch von Raffinesse möchtest, ohne auf Sahne zurückzugreifen, kannst du am Ende einen kleinen Schuss Kokosmilch (die cremige, dicke Variante) oder ein paar Esslöffel Cashewmus in die heiße Suppe einrühren. Das verleiht eine zusätzliche Geschmeidigkeit und einen milden, nussigen Geschmack. Eine weitere Option ist, bereits beim Pürieren ein paar Löffel gekochten Reis oder eine kleine Menge Haferflocken mit einzupürieren, was die Bindung ebenfalls verstärkt und eine feine Cremigkeit erzielt, die kaum auffällt.
