Veganer Rhabarberkuchen mit Kokosmilch und knusprigem Crumble – mombanana
Es war an einem dieser verregneten Sonntagnachmittage, an denen die Welt draußen grau und trist wirkte. Drinnen, in der warmen Küche meiner Großmutter, duftete es nach frisch gebackenem Kuchen.
An diesem besonderen Tag war es ihr berühmter Rhabarberkuchen, dessen süß-säuerlicher Duft sich mit der warmen Vanillenote vermischte und mein Herz höherschlagen ließ. Oft denke ich an diese Momente zurück, wenn ich selbst in der Küche stehe und etwas zaubere, das diese einzigartige Gemütlichkeit versprüht.
Veganer Rhabarberkuchen mit Kokosmilch und knusprigem Crumble
Ein köstlicher veganer Rhabarberkuchen mit einer cremigen Kokosmilch-Basis und einem unwiderstehlich knusprigen Crumble-Topping. Perfekt für jeden Anlass!
- Für den Teig:
- 2 Tassen (250g) Allzweckmehl
- 1 Tasse (200g) Kristallzucker
- 1 Teelöffel Backpulver
- 1 Teelöffel Natron
- 1/2 Teelöffel Salz
- 1 Tasse (240ml) Kokosmilch (vollfett für Cremigkeit)
- 1/3 Tasse (80ml) Pflanzenöl (oder geschmolzenes Kokosöl)
- 1 Esslöffel Apfelessig
- 1 Teelöffel Vanilleextrakt
- Für die Füllung:
- 4 Tassen (ca. 600g) Rhabarber, in ca. 2-3 cm Stücke geschnitten
- 1/2 Tasse (100g) Kristallzucker (Menge je nach Säure des Rhabarbers anpassen)
- 1 Esslöffel Maisstärke
- 1 Teelöffel Vanilleextrakt
- Für den Crumble:
- 1 Tasse (100g) Haferflocken
- 1/2 Tasse (60g) Allzweckmehl
- 1/3 Tasse (70g) brauner Zucker
- 1/4 Tasse (60ml) geschmolzenes Kokosöl
- 1/2 Teelöffel Zimt
- Eine Prise Salz
- Backen
- 1Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen und eine rechteckige Backform (ca. 23x33 cm) einfetten.
- 2Für den Teig: Mehl, Zucker, Backpulver, Natron und Salz in einer großen Schüssel gut vermischen.
- 3In einer separaten Schüssel Kokosmilch, Öl, Apfelessig und Vanilleextrakt verrühren.
- 4Die flüssigen Zutaten zu den trockenen Zutaten geben und nur kurz verrühren, bis alles gerade so vermischt ist. Nicht übermixen!
- 5Den Teig gleichmäßig in der vorbereiteten Backform verteilen.
- 6Für die Füllung: Rhabarberstücke mit Zucker, Maisstärke und Vanilleextrakt vermischen und gleichmäßig auf dem Teig verteilen.
- 7Für den Crumble: Haferflocken, Mehl, braunen Zucker, geschmolzenes Kokosöl, Zimt und Salz in einer Schüssel vermischen, bis eine krümelige Masse entsteht.
- 8Den Crumble gleichmäßig über die Rhabarberfüllung streuen.
- 9Den Kuchen im vorgeheizten Ofen für 45-50 Minuten backen, bis der Crumble goldbraun ist und ein Zahnstocher sauber herauskommt.
- 10Den Kuchen vor dem Anschneiden etwa 10 Minuten in der Form abkühlen lassen.
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Dieser Kuchen ist nicht nur ein Fest für die Sinne, sondern auch ein Stück meiner Kindheit, das ich in einer modernen, pflanzlichen Version neu interpretiert habe. Der zarte, goldene Teig, der beim Backen leicht aufgeht, ist perfekt für die fruchtige Füllung.
Warum du dieses Rezept lieben wirst
- Unglaubliche Geschmackskombination: Die Verbindung von knackig-saftigem Rhabarber und der unaufdringlichen Süße der Kokosmilch schafft ein Aroma, das auf der Zunge tanzt. Es ist diese Balance aus Säure und Süße, die jeden Bissen unvergesslich macht.
- Knusprige Texturhelden: Der goldbraune Crumble aus Haferflocken und Kokosnuss bricht beim Hineinbeißen mit einem unwiderstehlichen Knuspern. Diese Textur ist der perfekte Kontrast zur weichen Füllung und verleiht dem Kuchen eine unerwartete Tiefe.
- Spontane Glücksmomente: Dieses Rezept ist wie ein guter Freund: Immer da, wenn man ihn braucht. Mit wenigen Handgriffen zauberst du einen Kuchen, der auch ungebetene Gäste glücklich macht oder dir einfach nur selbst eine Freude bereitet.
- Budgetfreundlicher Genuss: Hochwertiger Geschmack muss nicht teuer sein. Die Zutaten sind nicht nur leicht erhältlich, sondern auch so gewählt, dass sie deinen Geldbeutel schonen und dir trotzdem ein kulinarisches Erlebnis der Extraklasse bescheren.
- Pflanzliche Perfektion: Ob aus Überzeugung oder Neugier – dieser Kuchen beweist, dass veganes Backen voller Geschmack und Genuss steckt. Er ist eine wunderbare Alternative für alle, die auf tierische Produkte verzichten oder einfach mal etwas Neues ausprobieren möchten.
Das brauchst du
Die Wahl der richtigen Zutaten ist das A und O für jeden großartigen Kuchen, und dieser vegane Rhabarberkuchen bildet da keine Ausnahme. Achte auf Rhabarber, der noch fest und kräftig in seiner Farbe ist, denn das verspricht die beste Säure. Die Kokosmilch sollte vollfett sein, um die gewünschte Cremigkeit zu erzielen – sie ist das heimliche Herzstück, das die fruchtige Note sanft umhüllt.
- Rhabarber: Seine natürliche Säure ist der Star jeder Frühjahrs- und Sommerküche; wähle feste, unversehrte Stangen für das beste Ergebnis.
- Kokosmilch (vollfett): Sie liefert die cremige Basis und die subtile Süße, die den Rhabarber so wunderbar ergänzt und ihm eine luxuriöse Textur verleiht.
- Haferflocken: Sie sind die Grundlage für den unwiderstehlich knusprigen Crumble und verleihen dem Kuchen eine herzhafte Note, die perfekt zur Fruchtigkeit passt.
- Apfelessig: Ein kleines Wunderwerk, das die Backsoda aktiviert und für eine luftige, leichte Konsistenz des Teiges sorgt, ohne den Geschmack zu beeinträchtigen.
- Brauner Zucker: Er steuert eine leicht karamellige Tiefe zum Crumble bei, die ihn von der Süße des Granulierzuckers abhebt und ihm eine komplexere Note verleiht.
Die genauen Mengenangaben für dieses Gaumenfest findest du natürlich in der separaten Rezeptkarte am Ende dieses Artikels.
Die Geschichte hinter diesem Gericht
Der Ursprung dieses Kuchens liegt tief in den ländlichen Gärten meiner Kindheit. Rhabarber, dieses oft unterschätzte Gemüse, das wie eine Frucht behandelt wird, war dort omnipräsent. Meine Großmutter, eine wahre Meisterin der einfachen Küche, verstand es, aus wenigen Zutaten wahre Wunder zu erschaffen.
Ihre Version war ein Klassiker, ein Versprechen auf Sonnenschein nach einem langen Winter. Heute greife ich diese Tradition auf, übersetze sie aber in eine vegane Sprache. Es ist eine Hommage an die Vergangenheit, mit einem modernen Twist, der zeigt, dass traditionelle Aromen auch ohne tierische Produkte strahlen können.
Was diesen Kuchen zeitlos macht, ist die perfekte Symbiose aus der erfrischenden Säure des Rhabarbers und der sanften Hülle der Kokosmilch, gekrönt von dem unwiderstehlichen Crunch des Oatmeals. Er repräsentiert die einfache Freude am Backen und die unkomplizierte Art, heimische Zutaten festlich zu inszenieren.
So bereitest du Veganer Rhabarberkuchen mit Kokosmilch und knusprigem Crumble zu
Schritt 1: Die Ofenwärme entfesseln und die Form vorbereiten
Der erste Schritt in jeder Back-Gala ist das richtige Timing und die Vorbereitung. Heize deinen Backofen auf exakt 180 Grad Celsius Ober-/Unterhitze vor. Dieser Schritt ist entscheidend, denn ein vorgeheizter Ofen garantiert, dass dein Kuchen vom ersten Moment an gleichmäßig soufflieren kann. Nimm eine großzügige Backform, so um die 9×13 Zoll herum, und fette sie gründlich ein. Dies ist keine Option, sondern eine Notwendigkeit; es sorgt dafür, dass dein Meisterwerk später rückstandslos aus der Form gleitet und die Ränder zart gebräunt sind.
Schritt 2: Das Fundament des süßen Glücks
In einer ausreichend großen Schüssel versammeln sich nun die trockenen Helden dieses Kuchens: das Mehl, der Kristallzucker, das Backpulver, das Natron und eine Prise Salz. Nimm dir Zeit, diese Komponenten für etwa zwei Minuten sorgfältig zu vermischen. Du willst, dass sie sich wirklich mögen und eine homogene Basis bilden, die jede weitere Zutat freudig aufnimmt.
Tipp: Ein Sieb kann hier Wunder wirken, um Klümpchen zu vermeiden und für noch mehr Luftigkeit zu sorgen, bevor du beginnst.
Schritt 3: Der cremige Seelentröster wird angerührt
Nun widmen wir uns den flüssigen Elementen, die für die Feuchtigkeit und das Bindevermögen zuständig sind. In einer separaten Schüssel vermischst du die cremige Kokosmilch mit dem neutralen Pflanzenöl. Füge dann den Apfelessig und das Vanilleextrakt hinzu; letzteres sorgt für die klassische Backnote, die jeder kennt und liebt. Rühre diese Mischung behutsam, aber gründlich durch – etwa ein bis zwei Minuten reichen völlig aus, bis alles sich zu einer harmonischen Emulsion verbunden hat.
Schritt 4: Die Magie der Verbindung – Trocken trifft Nass
Ganz vorsichtig gießt du nun die flüssige Symphonie in das trockene Ensemble. Ein erster Moment der Spannung liegt in der Luft, wenn sich die beiden Welten begegnen. Rühre nun nur so lange, bis gerade eben alles verbunden ist. Übermäßiges Rühren ist hier der Erzfeind eines luftigen Kuchens; wir wollen keine zähe Masse, sondern einen Teig, der leicht und beschwingt ist. Maximal eine Minute – das ist dein Codewort.
Achtung: Ein zu langes Rühren entwickelt das Gluten im Mehl unerwünschterweise und macht den Kuchen am Ende gummiartig.
Verteile diesen nun perfekten Teig gleichmäßig in deiner vorbereiteten Backform. Klopfe die Form sanft ein paar Mal auf die Arbeitsfläche. Das ist kein grober Schlag, sondern eine liebevolle Geste, um eventuell eingeschlossene Luftbläschen zu verdrängen und eine ebene Oberfläche zu schaffen.
Schritt 5: Der fruchtige Kern – Rhabarber in seinem Element
Jetzt ist der Moment der Hauptrolle gekommen: der Rhabarber. Gib deine vorbereiteten, etwa zentimetergroßen Rhabarberstücke in eine Schüssel. Füge den Zucker hinzu – sei hier nicht sparsam, denn der Rhabarber ist von Natur aus recht sauer und will mit der Süße ausgeglichen werden. Eine gute Prise Maisstärke hilft, den austretenden Saft zu binden und verhindert, dass der Boden des Kuchens zu matschig wird. Ein Hauch Vanilleextrakt rundet das Aroma ab.
Mische diese Zutaten sanft, bis der Rhabarber gleichmäßig mit Zucker und Stärke bedeckt ist. Verteile diese fruchtige Mischung nun sorgfältig in der Backform, direkt auf dem Teig. Achte darauf, dass die Schicht nicht zu dick oder zu dünn ausfällt; eine gleichmäßige Verteilung ist der Schlüssel zu einem ausgewogenen Geschmackserlebnis im fertigen Kuchen.
Schritt 6: Der krönende Abschluss – Der knusprige Crumble
Der Crumble ist das i-Tüpfelchen, das diesen Kuchen von anderen abhebt. In einer weiteren Schüssel gibst du die Haferflocken, das Mehl und den braunen Zucker. Füge das geschmolzene Kokosöl hinzu – man riecht fast schon den karamelligen Duft. Eine Prise Zimt verleiht dem Ganzen eine wohlige Wärme, und eine weitere winzige Prise Salz hebt die Süße hervor. Nun werden alle Zutaten mit den Fingern oder einem Löffel vermischt, bis eine krümelige, sandartige Konsistenz entsteht. Das dauert etwa drei bis vier Minuten; du sollst spüren, wie sich die einzelnen Komponenten zu einem köstlichen, streufähigen Haufen verbinden.
Tipp: Achte darauf, dass das Kokosöl nicht zu heiß ist, wenn du es zumischen, damit die Haferflocken nicht matschig werden, sondern ihre Struktur behalten.
Verteile diese köstliche Krümelmasse nun grosszügig und gleichmässig über die Rhabarberfüllung. Gib dem Rhabarber eine liebevolle Decke aus knusprigen Aromen, die beim Backen goldbraun und unwiderstehlich wird.
Schritt 7: Die Veredelung im Ofen – Geduld wird belohnt
Nun kommt der Moment, auf den wir alle gewartet haben. Schiebe deine Kreation vorsichtig in den vorgeheizten Ofen. Nun beginnt die Magie des Backens, die den Teig aufgehen lässt, die Rhabarbersäure in eine weiche Süße verwandelt und den Crumble vergoldet. Backe den Kuchen für etwa 45 bis 50 Minuten. Die genaue Zeit kann je nach Ofen variieren, also halte ein Auge darauf.
Letztes Zeichen: Ein Zahnstocher, der in die Mitte des Kuchens gesteckt wird, sollte sauber herauskommen. Das ist dein Signal dafür, dass der Kuchen durchgebacken ist. Der Crumble sollte eine wunderschöne, goldbraune Farbe angenommen haben.
Wenn der Kuchen fertig ist, nimm ihn aus dem Ofen und lass ihn für mindestens 10 Minuten in der Form ruhen. Dieses kurze Abkühlen hilft dem Kuchen, sich zu setzen und verhindert, dass er beim Anschneiden auseinanderfällt. Danach kannst du ihn vorsichtig aus der Form lösen und auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.
Häufige Fehler – und wie du sie vermeidest
Fehler 1: Der Rhabarber wird zur Matschmasse. Wenn du den Rhabarber zu klein schneidest oder ihn zu lange stehen lässt, bevor du ihn verarbeitest, beginnt er zu sabbern. Das Ergebnis ist ein zu wässriger Kuchenboden. Achte auf gleichmäßige, etwa zentimetergroße Stücke und verarbeite ihn zügig, nachdem er geschnitten wurde.
Fehler 2: Der Crumble ist enttäuschend. Nicht genug Butter oder geschmolzenes Fett ist oft die Ursache für einen nicht-knusprigen Crumble. Achte darauf, dass die Zutaten für den Crumble gut verbunden sind und die Masse tatsächlich krümelig ist, bevor du sie auf den Kuchen gibst.
Fehler 3: Übermixter Teig führt zu einem gummiartigen Kuchen. Sobald die flüssigen und trockenen Zutaten sich verbinden, solltest du aufhören zu rühren. Das Schlüsselwort ist „gerade so eben verbunden“. Lass die Luftbläschen vom Backpulver und Natron ihre Arbeit tun, ohne sie durch endloses Rühren zu zerstören.
Variationen für jeden Geschmack
Ergänze den Crumble doch mal mit einer Handvoll gehackter Walnüsse oder Mandeln. Diese fügen nicht nur einen zusätzlichen Biss hinzu, sondern auch eine angenehme herbe Note, die wunderbar mit der Süße des Kuchens harmoniert. Diese kleine Veränderung macht aus dem Klassiker im Handumdrehen eine kleine Delikatesse.
Wenn der Rhabarber dich mal nicht so begeistert oder du einfach Lust auf Abwechslung hast, probiere eine Mischung aus Rhabarber und Erdbeeren. Die Erdbeeren bringen eine frühlingshafte Süße mit, die perfekt die Säure des Rhabarbers ergänzt. Oder tausche den gesamten Rhabarber gegen Äpfel oder Birnen aus, die du mit Zimt und etwas Zitronensaft würzt. So erhältst du ganz neue Geschmackswelten in deinem Kuchen.
Für die Schokoladenliebhaber unter euch: Mische einfach einen Esslöffel Kakaopulver unter den Teig, bevor du ihn in die Form gibst. Oder streue ein paar vegane Schokoladentröpfchen unter den Crumble, bevor er gebacken wird. Das Ergebnis ist ein überraschend dunkler, schokoladiger Rhabarberkuchen, der selbst eingefleischte Schokofans begeistert. Dieser kleine Trick sorgt für eine unerwartete Tiefe und macht den Kuchen noch spannender.
Profi-Tipps für Veganer Rhabarberkuchen mit Kokosmilch und knusprigem Crumble
Wenn du besonders saftigen Rhabarber hast, der viel Wasser abgibt, kannst du einen Teil des Zuckers in der Füllung durch etwas mehr Maisstärke ersetzen. Das hilft, die Flüssigkeit zu binden und verhindert, dass der Kuchenboden zu feucht wird.
Die Qualität der Kokosmilch hat einen großen Einfluss auf die Cremigkeit. Achte darauf, eine vollfette Kokosmilch aus der Dose zu verwenden. Die leichten Varianten aus dem Tetrapack haben oft nicht genug Fett, um die gewünschte Konsistenz zu erreichen.
Wenn du eine besonders knusprige Kruste wünschst, dann erhöhe die Menge an Haferflocken im Crumble um etwa 25%. Das sorgt für mehr Textur und eine längere Haltbarkeit der Knusprigkeit, auch wenn der Kuchen schon eine Weile steht.
Für ein intensiveres Aroma im Crumble kannst du zusätzlich eine Messerspitze gemahlener Ingwer oder Kardamom hinzufügen. Diese Gewürze passen hervorragend zum Rhabarber und verleihen dem Kuchen eine subtile, aber interessante Würze.
Wenn du den Kuchen im Voraus backst, bewahre den Crumble separat auf und streue ihn erst kurz vor dem Servieren über die Rhabarberfüllung. So bleibt er garantiert knusprig bis zum letzten Bissen.
Servier-Ideen für Veganer Rhabarberkuchen mit Kokosmilch und knusprigem Crumble
Anrichten & Dekoration
Stell dir vor: Ein Laib dieses warmen, duftenden Kuchens steht auf dem Tisch. Die goldbraune Kruste knistert leise. Bestäube die Scheiben vor dem Servieren noch mit einer feinen Wolke aus Puderzucker – wie frisch gefallener Schnee auf einem sonnigen Feld. Oder lege ein paar zarte, grüne Minzblätter als Tupfer auf die einzelnen Stücke. Diese kleinen visuellen Akzente machen den Anblick unwiderstehlich und laden zum Probieren ein. Ein Löffel frisch geschlagene Kokossahne, die sanft auf dem warmen Kuchen zerläuft, setzt dem Ganzen die Krone auf.
Passende Beilagen
Dieser Kuchen ist ein Solo-Künstler, aber er hat auch gerne Gesellschaft. Eine Kugel cremiges, veganes Vanilleeis ist ein Klassiker, der den Kontrast zwischen warm und kalt, weich und zartschmelzend perfektioniert. Auch ein Löffel cremiger Kokosjoghurt mit einem Hauch Honig oder Agavendicksaft passt hervorragend. Für die Nussliebhaber wäre ein kleines Schälchen mit gerösteten Mandelsplittern oder Pecannüssen eine wunderbare Ergänzung, die den Crunch des Kuchens aufgreift und variiert.
Wenn du diesen Kuchen im Nachspeisen-Menü eines größeren Essens servierst, kannst du ihn auch mit einer leichten Fruchtsauce kombinieren. Eine einfache Himbeersauce, mit einem Schuss Zitronensaft abgeschmeckt, ergänzt die Säure des Rhabarbers wunderbar. Oder probiere eine Sauce aus pürierten Beeren deiner Wahl.
Für besondere Anlässe
Dieser Kuchen ist wie ein warmer Hug für die Seele. Er passt perfekt zu einem gemütlichen Sonntagsbrunch, wo die süß-säuerliche Note einen frischen Start in den Tag garantiert. Besonders an Frühlings- und Sommertagen, wenn die Natur in voller Blüte steht, ist er die ideale Begleitung für Kaffeekränzchen mit Freunden oder zur Geburtstagsfeier im kleinen Kreis. Stell ihn dir auf einem rustikalen Holztisch vor, umgeben von frischen Blumen – ein Bild purer Gemütlichkeit.
Aufbewahrung & Lagerung
Reste richtig lagern
Wenn es doch einmal etwas vom Kuchen übrig bleiben sollte – was ich kaum glauben kann –, ist die Lagerung ganz einfach. Bewahre den ausgekühlten Kuchen in einem luftdichten Behälter auf. Eine Kuchenhaube oder eingewickelt in Frischhaltefolie funktioniert ebenfalls gut. So aufbewahrt, bleibt er im Kühlschrank problemlos bis zu 4 Tage frisch und behält einen Großteil seiner Textur.
Einfrieren
Du kannst diesen köstlichen Kuchen auch für längere Zeit einfrieren. Am besten schneidest du ihn dafür in einzelne Portionen. Wickle jede Portion sorgfältig in Frischhaltefolie ein und lege sie dann in einen gefriergeeigneten Behälter oder eine Gefrierbeutel. So verpackt, hält sich der Kuchen im Tiefkühler für bis zu 3 Monate, ohne an Geschmack zu verlieren.
Tipp: Achte darauf, dass der Kuchen vollständig ausgekühlt ist, bevor du ihn einfrierst. Warmer Kuchen bildet Kondenswasser, was die Textur negativ beeinflussen kann.
Aufwärmen ohne Qualitätsverlust
Das Aufwärmen ist denkbar einfach und gelingt am besten im Backofen. Lege die gefrorenen oder gekühlten Kuchenstücke auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech und erwärme sie bei etwa 160-170 Grad Celsius für 10-15 Minuten. Das sorgt dafür, dass der Crumble wieder schön knusprig wird und die Füllung angenehm warm ist. Alternativ geht das auch in der Mikrowelle für 1-2 Minuten, allerdings wird die Kruste dann nicht ganz so knusprig.
Häufig gestellte Fragen
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Kann ich den Rhabarber für dieses Rezept durch andere Früchte ersetzen?
Absolut! Dieses Rezept ist erstaunlich flexibel. Äpfel, Birnen oder auch verschiedene Beeren wie Himbeeren oder Blaubeeren funktionieren hervorragend als Ersatz für den Rhabarber. Bei süßeren Früchten, wie beispielsweise reifen Birnen, solltest du die Zuckermenge in der Füllung entsprechend reduzieren, um ein ausgewogenes Verhältnis zu erhalten. Generell gilt: Wenn die Frucht sehr sauer ist, brauchst du mehr Zucker; ist sie sehr süß, weniger. Die Maisstärke in der Füllung hilft dabei, die Flüssigkeit zu binden, was bei den meisten Früchten gut funktioniert.
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Wie lange dauert die Zubereitung dieses Kuchens insgesamt?
Die reine Vorbereitungszeit für diesen Kuchen ist tatsächlich recht überschaubar und liegt bei etwa 15 bis 20 Minuten, vorausgesetzt, du hast den Rhabarber bereits vorbereitet. Das eigentliche Einbringen der Zutaten, das Anrühren von Teig und Crumble geht zügig von der Hand. Die Backzeit beträgt dann weitere ca. 45 bis 50 Minuten. Wenn du das Abkühlen mit einrechnest, solltest du also insgesamt mit rund 1 Stunde und 10 Minuten bis 1 Stunde und 20 Minuten rechnen – eine faire Zeit für solch einen besonderen Genuss.
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Ist es möglich, glutenfreies Mehl für diesen Kuchen zu verwenden?
Ja, das ist durchaus machbar! Du kannst eine gute glutenfreie Mehlmischung als Ersatz für das herkömmliche Weizenmehl verwenden. Beachte jedoch, dass sich die Textur des Kuchens dadurch geringfügig verändern kann. Glutenfreies Gebäck neigt manchmal dazu, etwas kompakter zu sein. Achte darauf, dass deine glutenfreie Mischung Xanthan Gum enthält, da dies hilft, die Bindung zu verbessern und die typische Kaugummi-Textur zu vermeiden. Sowohl für den Kuchenteig als auch für den Crumble kannst du glutenfreies Mehl verwenden.
