Easy Vegan Lemon Blueberry Cake
Ich erinnere mich an den Duft von Zitrone und Blaubeeren, ein Duft, der mich unweigerlich in Omas sonnendurchflutete Küche zurückversetzt. Es war kein spezieller Anlass, nur einer dieser Samstage, an denen die Zeit stillzustehen schien und das Einzige, was zählte, die Leichtigkeit im Teig war, den sie mit so viel Liebe rührte. Jeder Kuchen war eine kleine, duftende Wolke, die die ganze Nachbarschaft verzauberte.
Gerade dieser Kuchen, mit seiner unwiderstehlichen Kombination aus herb-süßer Zitrone und den unerwarteten Saftbomben der Blaubeeren, hat sich tief in mein kulinarisches Gedächtnis eingebrannt. Es ist mehr als nur ein Dessert; es ist ein Gefühl von Geborgenheit, von unkomplizierten Freuden und der perfekten Balance, die nur wenige Zutaten so meisterhaft vereinen können.
Einfacher Veganer Zitronen-Blaubeerkuchen
Dieser vegane Zitronen-Blaubeerkuchen wird mit nur 7 Zutaten zubereitet und ist in einer Schüssel gemacht! Er ist weich, saftig, hat eine perfekte Krume und ist nicht zu süß. Perfekt für Frühling oder Sommer.
- 2 ½ Tassen (315g) Weizenmehl Type 405 (beachten Sie den Hinweis für glutenfreie Zubereitung)
- 1 ¼ Tassen (250g) Kristallzucker
- 3 Teelöffel Backpulver
- 1 Teelöffel Vanilleextrakt (optional)
- 1 ¼ Tassen (190g) Blaubeeren (frisch oder gefroren)
- Puderzucker zum Bestäuben (optional)
- Backen
- 1Den Ofen auf 180°C (Umluft 160°C) vorheizen. Eine runde Kuchenform (ca. 20 cm) einfetten und bemehlen oder mit Backpapier auslegen.
- 2Alle trockenen Zutaten (Mehl, Zucker, Backpulver und Salz) in einer großen Schüssel vermischen.
- 3Alle flüssigen Zutaten (Pflanzenmilch, Öl, Zitronensaft/-abrieb und Vanille) hinzufügen und nur kurz verrühren, bis sie sich gerade so verbunden haben. Der Teig wird anfangs dick sein, lockert sich aber nach ein paar Minuten.
- 4Die Hälfte der Blaubeeren vorsichtig unterheben.
- 5Den Teig in die vorbereitete Kuchenform geben. Die restlichen Blaubeeren darauf verteilen und einige davon leicht in den Teig drücken.
- 6Den Kuchen für 50-60 Minuten backen, oder bis ein Zahnstocher, der in die Mitte gesteckt wird, sauber herauskommt (ein paar feuchte Krümel sind in Ordnung, da der Kuchen saftig ist).
- 7Den Kuchen nach dem Backen 10 Minuten in der Form abkühlen lassen, dann auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.
- 8Zum Servieren optional mit Puderzucker bestäuben.
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Warum du dieses Rezept lieben wirst
- Ein Hauch von Frühling, das ganze Jahr über: Selbst an den trübsten Wintertagen bringt dieser Kuchen die Leichtigkeit und Frische des Frühlings auf deinen Tisch, mit jedem Bissen ein kleines, sonniges Versprechen.
- Unvergleichliche Saftigkeit, ohne Kompromisse: Die Textur ist einfach himmlisch – weich, feucht und doch voller Struktur, so dass jeder Bissen ein Erlebnis ist, das dich nach mehr verlangen lässt.
- Die Magie des Einfachen: Mit nur wenigen, leicht verfügbaren Zutaten und einem einzigen Topf gelingt dir ein Kuchen, der aussieht und schmeckt, als käme er aus einer professionellen Konditorei.
- Eine zarte Süße, die begeistert: Die Zitrone balanciert die Süße perfekt aus, sodass ein harmonisches Aroma entsteht, das nicht aufdringlich ist, sondern subtil und erfrischend.
- Blaubeeren, die nicht untertauchen: Kein ärgerliches Sinken der Früchte mehr! Dieses clevere Zusammenspiel aus Teigkonsistenz und Frucht sorgt dafür, dass jede Gabel ein Fest der Blaubeeren wird.
Das brauchst du
Die Qualität der Zutaten ist hier mehr als nur ein Tipp – sie ist das Fundament für diesen wunderbaren Kuchen. Wenn du frische, aromatische Zitronen und schöne, pralle Blaubeeren wählst, entfaltet sich das volle Potenzial dieses Rezepts. Ein neutrales Öl sorgt für eine angenehme Feuchtigkeit, ohne den Geschmack zu überlagern.
- Allzweckmehl: Die Basis für eine perfekte Kuchenstruktur, die leicht und doch stabil ist.
- Kristallzucker: Sorgt für die richtige Süße und hilft bei der Bildung einer feinen Krume.
- Backpulver: Der kleine Helfer, der unserem Kuchen sein wunderbares Volumen verleiht.
- Salz: Ein Hauch, der die Aromen hervorhebt und die Süße ausbalanciert.
- Pflanzenmilch: Verleiht dem Teig die nötige Flüssigkeit und eine zarte Cremigkeit.
- Neutrales Öl: Hilft, den Kuchen wunderbar feucht zu halten und gibt ihm eine seidige Textur.
- Zitronensaft und -abrieb: Das Herzstück des Geschmacks – frisch und belebend, die Seele dieses Kuchens.
- Vanilleextrakt: Ein subtiler Aromenverstärker, der die Fruchtigkeit und Süße wunderbar ergänzt.
- Blaubeeren: Die süßen, saftigen Juwelen, die für diese bezaubernden Farbkleckse und Geschmacksexplosionen sorgen.
Die genauen Mengenangaben für die Zutaten findest du bequem in der Rezeptkarte am Ende dieses Artikels.
Die Geschichte hinter diesem Gericht
Dieser Kuchen mag auf den ersten Blick einfach erscheinen, doch seine Wurzeln reichen tief in die Tradition des Backens, wo einfache Zutaten zu wahren Gaumenfreuden verwandelt wurden. In vielen Kulturen sind Zitrusfrüchte und Beeren seit jeher geschätzte Begleiter, die Süßspeisen eine besondere Leichtigkeit und Frische verliehen. Die Idee, sie in einem Kuchen zu vereinen, ist eine Hommage an die Einfachheit und die Kraft der Natur.
Im Laufe der Zeit haben sich solche Rezepte weiterentwickelt und wurden an die Bedürfnisse und Vorlieben moderner Bäcker angepasst. Was einst vielleicht mit Butter und Eiern zubereitet wurde, erlebt heute in veganen Varianten eine Renaissance, die beweist, dass Genuss keine Grenzen kennt. Die Kombination aus Zitronensäure und der natürlichen Süße der Blaubeeren ist ein zeitloser Klassiker, der Generationen verbindet.
Was diesen Kuchen so besonders macht, ist seine Fähigkeit, uns mit wenigen, ehrlichen Zutaten ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Er erinnert uns daran, dass die besten Dinge im Leben oft die einfachsten sind und dass ein gutes Rezept eine Brücke zwischen Erinnerungen und neuen Erlebnissen schlagen kann. Dies ist das Erbe der Hausfrauenküche, das in jeder saftigen Krume weiterlebt.
So bereitest du Einfacher veganer Zitronen Blaubeerkuchen zu
Schritt 1: Die Basis schaffen – Trockene Magie
Beginne damit, deinen Ofen auf eine wohlige Betriebstemperatur von 180°C Ober-/Unterhitze vorzuheizen. Während der Ofen auf Temperatur kommt, bereite deine Kuchenform vor: Fette sie gründlich ein oder lege sie mit Backpapier aus, um sicherzustellen, dass dein Meisterwerk später mühelos herausgleitet. Das ist der erste Akt der Magie, der den Grundstein für alles Weitere legt.
Nimm eine geräumige Schüssel, die deinem Teig genügend Raum zum Atmen gibt. Gib darin das Mehl, den Zucker, das Backpulver und das Salz. Vermische diese trockenen Komponenten zunächst nur ganz locker. Denk daran, dieser Schritt ist wie das Zähnen eines Orchesters vor dem großen Konzert; jeder wartet auf seinen Einsatz.
Jetzt kommt der Moment des langsamen Zusammenführens. Füge die Milch, das Öl, den Zitronensaft und den Abrieb sowie optional die Vanille hinzu. Rühre alles nur so lange, bis die Zutaten sich gerade eben verbunden haben – es dürfen noch kleine Mehlinseln Sicilia sein. Das ist absolut entscheidend, denn ein Überrühren führt zu einem zähen Kuchen, und das wollen wir nicht.
Wichtiger Tipp: Es mag zunächst so aussehen, als sei der Teig viel zu dick. Sei geduldig. Gib dem Zucker ein paar Minuten Zeit, sich im Saft der flüssigen Zutaten aufzulösen. Du wirst sehen, wie der Teig von selbst geschmeidiger wird und eine wunderbare, dickflüssige Konsistenz annimmt, die perfekt ist, um die Blaubeeren zu halten.
Schritt 2: Die Blaubeer-Explosion – Fruchtige Überraschungen
Dies ist der Punkt, an dem die Magie richtig beginnt. Füge nun die Hälfte der Blaubeeren zum Teig hinzu. Verwende einen Spatel, um sie sanft unterzuheben. Keine kraftvollen Bewegungen, nur ein liebevolles Vermischen, damit die zarten Beeren ihren saftigen Kern behalten. Stell dir vor, du verteilst kleine Juwelen in einem samtigen Bett.
Gieße nun die dickflüssige Teigmasse in deine vorbereitete Kuchenform. Verteile den Teig gleichmäßig, sodass er eine ebene Oberfläche bildet. Dies ist das Fundament, das sorgfältig vorbereitet werden muss, bevor die Krönung beginnt.
Nun die restlichen Blaubeeren auf der Oberfläche verteilen. Drücke sie vorsichtig ein wenig in den Teig hinein. Sie sollen wie kleine Rubinsteine auf dem Kuchen thronen und ihre süße Magie beim Backen entfalten. Diese letzte Berührung gibt dem Kuchen nicht nur optisch einen besonderen Reiz, sondern auch geschmacklich.
Schritt 3: Der Ofen – Verwandlung durch Hitze
Schiebe die Kuchenform nun in die Mitte des vorgeheizten Ofens. Die nächsten 50 Minuten bis zu einer Stunde werden das Werk vollenden. Es ist ein Prozess der Geduld, bei dem die Hitze die Aromen intensiviert und die Struktur des Kuchens perfektioniert.
Achtung: Jeder Ofen ist ein kleines Universum für sich. Vertraue auf dein Gefühl und die folgenden Anzeichen. Wenn die Oberfläche goldbraun und duftend ist und ein hineingesteckter Zahnstocher fast sauber herauskommt – vielleicht mit ein paar feuchten Krümeln, aber ohne flüssigen Teig – ist dein Kuchen bereit.
Sobald der Kuchen fertig gebacken ist, lass ihn nicht sofort stürzen. Gib ihm 10 Minuten Ruhe in der Form. Dieser kurze Moment der Entspannung in der Wärme der Form hilft, dass er sich leicht löst und seine Form behält. Denke daran, Geduld ist oft der Schlüssel zum Erfolg in der Küche.
Schritt 4: Abkühlung und Perfektion – Der finale Schliff
Nach den 10 Minuten in der Form, stürze den Kuchen vorsichtig auf ein Kuchengitter. Lasse ihn dort vollständig auskühlen. Das vollständige Abkühlen ist nicht nur eine Frage der Geduld, sondern auch entscheidend für die Textur. Ein warmer Kuchen ist oft noch nicht ganz stabil.
Der Kuchen hat nun seine vollkommene Form und Textur erreicht. Du kannst ihn jetzt nach Belieben weiter verfeinern. Ein leichtes Bestäuben mit Puderzucker, wenn er komplett abgekühlt ist, verleiht ihm eine elegante Erscheinung, ohne die frischen Aromen zu überdecken. Es ist, als würde man einem Meisterwerk den letzten Pinselstrich verleihen.
Schritt 5: Das Servieren – Momente des Genusses
Dieser Kuchen entfaltet seinen vollen Charakter, wenn er in seiner reinsten Form genossen wird. Ein Stück dieses saftigen Zitronen-Blaubeerkuchens ist bereits ein Genuss für sich. Die Kombination aus herb-süßer Zitrone und der explosionartigen Saftigkeit der Blaubeeren ist unwiderstehlich.
Wenn du ihm eine zusätzliche Note verleihen möchtest, denke an einen einfachen Zitronenguss oder eine leichte vegane Creme. Aber Vorsicht: Weniger ist hier oft mehr, um die feinen Aromen des Kuchens nicht zu überdecken. Das Ziel ist immer, die natürlichen, köstlichen Noten hervorzuheben.
Ob zum Nachmittagskaffee, als leichter Abschluss eines Abendessens oder einfach als süße Belohnung zwischendurch – dieser Kuchen passt immer. Seine Frische und Leichtigkeit machen ihn zu einem perfekten Begleiter für sonnige Tage, aber auch zu einem Trostspender an grauen Nachmittagen.
Häufige Fehler – und wie du sie vermeidest
Fehler 1: Übermäßiges Rühren des Teigs – Die zähe Falle. Wenn du den Teig zu lange und zu kräftig verrührst, nachdem Mehl und Flüssigkeit vermischt wurden, entwickelst du zu viel Gluten. Das Ergebnis ist ein dichter, gummiartiger Kuchen statt eines fluffigen Meisterwerks. Sei lieber etwas zu vorsichtig und lass dem Zucker Zeit, sich aufzulösen, als zu viel zu rühren.
Fehler 2: Zu viel Zitronensaft – Die Glibber-Gefahr. Während Zitrone der Star ist, kann zu viel Saft die Balance stören und den Kuchen zu feucht machen, was dazu führt, dass er im Inneren nicht richtig durchbackt. Wenn du den Zitronengeschmack intensivieren möchtest, greife lieber zum Abrieb. Der Saft hält sich an seine zugewiesene Menge.
Fehler 3: Die Blaubeeren sinken zum Boden – Das Frucht-Desaster. Oft passiert dies, wenn der Teig zu flüssig ist. Durch den dickflüssigeren Teig, der sich hier bewusst so einstellt, werden die Blaubeeren beim Backen besser gehalten. Wenn du gefrorene Beeren verwendest, vermeide das Auftauen und gib sie direkt in den Teig, das hilft ebenfalls.
Fehler 4: Die Kuchenform falsch vorbereitet – Das Klebe-Problem. Ein Kuchen, der in der Form kleben bleibt, ist eine kleine Katastrophe. Nimm dir Zeit, die Form sorgfältig einzufetten und eventuell mit Backpapier auszukleiden. Besonders der Rand ist wichtig, damit sich der Kuchen nach dem Backen gut löst und eine schöne Form behält.
Variationen für jeden Geschmack
Die fruchtig-cremige Verführung: Erhöhe die Menge an Blaubeeren leicht und füge am Ende des Teigvorgangs einen Löffel Zitronen- oder Blaubeer-Konfitüre hinzu. Bestreue den Kuchen nach dem Abkühlen mit einer leichten veganen Frischkäse-Glasur und ein paar frischen Beeren. Das gibt ihm eine festliche Note und eine zusätzliche Schicht an Beerengeschmack.
Die sommerlich-leichte Variante: Statt Zitronensaft kannst du auch einen Teil des Milchanteils durch ein hochwertiges Kokoswasser ersetzen und einen Hauch von Limettenschale hinzufügen. Das verleiht dem Kuchen eine subtil exotische Note und eine noch leichtere Frische, die perfekt für heiße Tage ist.
Die aromatische Luxus-Version: Füge neben Zitrone noch einen Teelöffel Lavendelblüten (essbar!) zum Teig hinzu und verfeinere den Guss mit einem Hauch Orangenduft. Dies ist eine raffinierte Variante, die den Kuchen zu einem besonderen Erlebnis für besondere Anlässe macht und deine Gäste beeindrucken wird.
Profi-Tipps für Einfacher veganer Zitronen Blaubeerkuchen
Aroma-Schub durch Zitronenabrieb: Vergesse nicht den Abrieb von mindestens zwei großen Zitronen. Die ätherischen Öle in der Schale sind der Schlüssel zu einem intensiven, duftenden Zitronenaroma, das weit über den reinen Saft hinausgeht. Reibe die Zitrone nicht zu tief, um nur die gelbe Schale zu erwischen.
Qualität des Öls zählt: Wähle ein neutral schmeckendes Öl wie Sonnenblumen-, Raps- oder Avocadoöl. Ein sehr starkes Olivenöl könnte den Zitronengeschmack überdecken. Wenn du aber eine leicht fruchtige Note magst, ist ein mildes Olivenöl eine interessante Option.
Die Tücken von tiefgekühlten Blaubeeren: Wenn du gefrorene Blaubeeren verwendest, verzichte auf das Auftauen. Gib sie direkt, wie im Rezept beschrieben, in den Teig. Das verhindert, dass sie zu viel Saft abgeben und den Teig zu wässrig machen. Das Backergebnis bleibt so optimal.
Ein Hauch von Salz verstärkt Süße: Auch wenn es nur ein Achtel Teelöffel ist, das Salz im Teig ist keine zufällige Zugabe. Es hebt die Süße hervor und rundet die Zitrusnote perfekt ab. Ohne ihn würde der Kuchen etwas flach schmecken.
Geduld beim Abkühlen: Widerstehe der Versuchung, den Kuchen sofort anzuschneiden. Das vollständige Auskühlen auf dem Gitterrost ist entscheidend für die Textur. Der Kuchen festigt sich dabei, und die Aromen entwickeln sich weiter. Dies ist ein kleiner Akt der Disziplin, der sich auszahlt.
Servier-Ideen für Einfacher veganer Zitronen Blaubeerkuchen
Anrichten & Dekoration
Stelle dir eine wunderschöne Präsentation vor: Der Kuchen strahlt in einem zarten Goldgelb, gesprenkelt von tiefblauen Blaubeeren, die wie kleine Edelsteine hervorblitzen. Ein leichtes Puderzucker-Finish, das wie eine zarte Schneedecke wirkt, oder ein paar frische Minzblätter als grüne Akzente – das sind einfache Mittel, die den Kuchen optisch noch reizvoller machen.
Wenn du eine etwas schickere Variante möchtest, kannst du den Kuchen mit einem einfachen Zuckerguss überziehen, der aus Puderzucker und einem Schuss Zitronensaft angerührt ist. Achte auf eine nicht zu dicke Konsistenz, damit die Schönheit des Kuchens sichtbar bleibt. Einige ganze Blaubeeren auf dem noch feuchten Guss ergeben ein charmantes Muster.
Passende Beilagen
Dieser Kuchen ist ein Genuss für sich, aber er kann durch ausgewählte Beilagen aufgewertet werden. Eine Kugel cremiges veganes Vanilleeis oder eine leichte Kokos-Schlagsahne ergänzt die fruchtige Süße perfekt und sorgt für eine wunderbare Texturkontrast. Für Kaffeeliebhaber passt eine Tasse guter Kaffee oder ein frischer Kräutertee.
Wer es etwas herzhafter mag oder den Kuchen im Rahmen eines Brunchs serviert, kann ihn mit einer kleinen Portion frischer Joghurt-Creme oder einem Spritzer eines fruchtigen Kompotts kombinieren. Auch die knusprigen Honig-Chili-Kartoffeln, leicht abgewandelt ohne Honig, könnten eine unerwartet interessante, süß-pikante Gegenstimme bilden.
Für besondere Anlässe
Dieser Kuchen ist ein wahrer Alleskönner und eignet sich hervorragend für eine Vielzahl von Anlässen. Ob für den Muttertag, ein frühlingshaftes Osterbrunch oder einfach nur als süße Überraschung zum Geburtstag – er bringt fast immer Freude. Seine elegante Einfachheit macht ihn auch zu einer beliebten Wahl für potluck-Events oder als Gastgeschenk.
Besonders gut harmoniert dieser Kuchen mit Feierlichkeiten, die im Freien stattfinden, wie Picknicks oder Gartenpartys. Seine frischen Aromen und die unkomplizierte Handhabung machen ihn zum perfekten Begleiter unter freiem Himmel. Er symbolisiert Leichtigkeit und unbeschwerten Genuss.
Aufbewahrung & Lagerung
Reste richtig lagern
Wenn doch einmal ein Stück Kuchen übrig bleibt – was bei diesem Geschmackserlebnis eher selten vorkommt – lagere ihn am besten luftdicht verschlossen. Bei Raumtemperatur hält er sich einen Tag lang frisch und behält seine angenehme Saftigkeit. Achte darauf, dass er gut abgedeckt ist, um Austrocknung zu vermeiden.
Für eine längere Haltbarkeit empfehle ich, den Kuchen im Kühlschrank zu lagern. Dort behält er für etwa drei Tage seine Qualität. Vor dem Servieren kannst du ihn bei Zimmertemperatur etwas wieder aufwärmen lassen, damit er seine volle Aromatik entfalten kann.
Einfrieren
Dieser Kuchen lässt sich auch wunderbar einfrieren, eine praktische Option, wenn du für später vorsorgen möchtest. Wickle ihn fest in Frischhaltefolie und gib ihn dann in eine gefriergeeignete Box oder einen Beutel. So verpackt, ist er bis zu einem Monat haltbar.
Beachte jedoch, dass sich die Textur der Blaubeeren nach dem Einfrieren leicht verändern kann. Sie werden möglicherweise weicher. Dennoch ist der Geschmack nach dem Auftauen immer noch ausgezeichnet. Am besten frierst du nur den Kuchen selbst ein, falls du ihn mit Glasur oder Guss verfeinern möchtest, mache das erst nach dem Auftauen.
Aufwärmen ohne Qualitätsverlust
Das Aufwärmen ist denkbar einfach. Wenn du den Kuchen aus dem Kühlschrank nimmst, lass ihn einfach für etwa 20-30 Minuten bei Zimmertemperatur stehen. Er wird schnell wieder seine angenehme Konsistenz erreichen. Vermeide starkes Erhitzen, da dies die empfindliche Kuchenstruktur beeinträchtigen könnte.
Eine Alternative für ein schnelles Aufwärmen, besonders wenn es etwas schneller gehen soll, ist der Ofen. Stelle den Kuchen für wenige Minuten bei etwa 150°C in den Ofen. Sei hierbei aber sehr vorsichtig und beobachte ihn gut, nur um ihn leicht anzuwärmen, nicht um ihn nachzubacken.
Häufig gestellte Fragen
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Kann ich die Süße dieses Kuchens anpassen, wenn ich ihn gesünder zubereiten möchte?
Ja, das ist möglich. Für eine gesündere Variante kannst du versuchen, einen Teil des Kristallzuckers durch unraffinierte Süßungsmittel wie Kokosblütenzucker oder Erythrit zu ersetzen. Bedenke jedoch, dass dies den Geschmack und die Textur des Kuchens leicht verändern kann. Kokosblütenzucker verleiht eine leicht karamellige Note und dunklere Farbe. Verwende Erythrit in einer ähnlichen Menge wie Zucker, aber es kann zu einer etwas trockeneren Krume führen. Es empfiehlt sich, zunächst mit kleinen Mengen zu experimentieren und zu beobachten, wie sich der Kuchen verhält.
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Was kann ich tun, wenn ich keine frischen Zitronen zur Hand habe?
Wenn frische Zitronen nicht verfügbar sind, kannst du auf Zitronensaft aus der Flasche zurückgreifen. Achte hierbei auf eine gute Qualität. Wenn der Saftgeschmack dennoch zu schwach ist, könntest du eine kleine Menge Zitronenextrakt hinzufügen, sei aber vorsichtig, da dieser sehr konzentriert ist. Eine andere Option ist es, den Zitronensaft durch einen milden Apfelessig oder einen Teil Milch zu ersetzen, falls du den Zitronengeschmack doch weglassen möchtest. Dann solltest du aber vielleicht einen anderen Kuchen wählen, der nicht explizit Zitrone im Namen trägt.
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Warum sind die Blaubeeren manchmal noch leicht säuerlich, obwohl der Kuchen süß ist?
Das ist ein ganz normaler Effekt und sogar erwünscht! Blaubeeren ripen nach dem Pflücken nicht weiter und behalten ihre natürliche Säure bei, die sich von der Süße des Kuchens abhebt. Diese leichte Säure ist es, die die erfrischende Komponente ausmacht und verhindert, dass der Kuchen zu eindimensional süß schmeckt. Sie interagiert spannend mit der Zitrusnote und sorgt für ein komplexeres Geschmackserlebnis. Wenn du sie doch süßer magst, kannst du vor dem Unterheben kurz mit etwas Zucker vermengen.
