Vegane Erdbeertorte – SO gelingt sie garantiert! | Die besten Backrezepte mit Gelinggarantie
Sie erinnern sich noch genau? An diesen süßen, fast schon zarten Duft von reifen Erdbeeren, der sich wie ein Hauch von Sommer in die Küche schlich, selbst wenn draußen der Regen an die Fensterscheiben trommelte. Es war mehr als nur Obst; es war ein Versprechen von Leichtigkeit und unbeschwerter Freude, eingefangen in einer Torte, die auf dem Tisch meiner Großmutter thronte.
Diese Vegane Erdbeertorte ist nicht einfach nur ein Dessert. Sie ist eine Zeitreise, ein Lächeln auf einem Teller, das die Erinnerung an goldene Nachmittage und das Gefühl von Zuhause weckt.
Vegane Erdbeertorte
Diese Vegane Erdbeertorte wirst du lieben. Mit Mürbeteig-Boden und extra viel Erdbeer-Creme schmeckt sie unbeschreiblich lecker. Das Rezept musst du probieren!
- Für den Boden: 180 g Dinkelmehl (Type 630, alt. Weizenmehl 405), 80 g Zucker, ½ TL Backpulver, 1 Prise Salz, 90 g kalte vegane Butter, 1 EL veganer Joghurt (z.B. Vanille), Etwas vegane Butter für die Form
- Für die Creme: 250 g Erdbeeren, 200 ml Kokosmilch (alt. veganer Joghurt), 300 ml Pflanzenmilch (z.B. Haferdrink oder Vanille-Sojamilch), 1 Pck. Vanillezucker, 200 ml Wasser, 2 Beutel Agartine (alt. 8 g Agar-Agar)
- Für das Topping: 250 g Erdbeeren, 50 g Zucker, 1 Beutel heller Tortenguss (oder 0,5 Beutel Agartine), 250 ml roter Saft (z.B. Erdbeersaft, Traubensaft)
- Backen
- 1Den Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze (Umluft: 160 Grad) vorheizen. Eine Springform (Ø 20 cm) fetten, den Boden mit einem Stück Backpapier auslegen, Papier einspannen.
- 2Mehl, Zucker, Backpulver und Salz mischen. Kalte vegane Butter und veganen Joghurt zugeben und alles mit den Händen oder den Knethaken des Handrührgerätes zügig zu einem Teig kneten. Den Teig in die vorbereitete Form geben und gleichmäßig am Boden andrücken. Mehrmals mit einer Gabel einstechen. Im vorgeheizten Ofen ca. 20 Minuten goldbraun backen. Abkühlen lassen.
- 3Erdbeeren putzen. Zusammen mit Kokosmilch, Pflanzenmilch und Zucker in einen Mixer geben und cremig pürieren. Wasser in einen kleinen Topf geben, Agartine zugeben und einrühren. Unter stetigem Rühren einmal aufkochen und ca. 2 Minuten köcheln, bis die Masse deutlich eindickt und das Wasser verdampft. Vom Herd nehmen und kurz abkühlen lassen.
- 4Den Erdbeermix langsam und schluckweise unter Rühren zur gelösten Agartine geben, damit sich die Temperaturen langsam annähern können (Achtung: Sonst gibt es Klümpchen!). So nach und nach den gesamten Erdbeer-Mix zugeben und immer weiter rühren. Die Masse wird merklich dicker.
- 5Die Creme auf den lauwarmen oder abgekühlten Boden geben. Die Form einmal auf die Arbeitsplatte klopfen, damit sich die Creme gleichmäßig setzt. Die Torte für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank stellen. Je nach Kühlschrank und bei warmen Temperaturen kann es auch länger dauern, bis die Masse vollständig abgekühlt ist.
- 6Die Erdbeeren putzen, je nach Größe halbieren oder vierteln. Sobald die Creme im Kühlschrank fest geworden ist, die Erdbeeren darauf verteilen. Zucker und Tortenguss mischen. Den Saft in einen kleinen Topf geben, Zucker-Mischung einrühren und unter stetigem Rühren einmal aufkochen. Kurz abkühlen lassen, dann gleichmäßig auf der Torte verteilen. Mindestens 30 Minuten abkühlen lassen, nach Belieben im Kühlschrank durchkühlen. Torte vorsichtig aus der Form lösen.
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Warum du dieses Rezept lieben wirst
- Der Duft von Sommer: Schon beim Backen entfaltet sich ein Aroma von frischen Erdbeeren und leicht süßlichem Teig, das die Vorfreude ins Unermessliche steigert und jedem ein Lächeln ins Gesicht zaubert.
- Cremigkeit, die verführt: Die Erdbeer-Creme ist so unglaublich zart und geschmeidig, sie schmilzt förmlich auf der Zunge und hinterlässt einen Hauch von süßer Frische, der lange nachklingt.
- Perfekte Balance: Der knusprige Mürbeteigboden bildet einen wunderbaren Kontrast zur luftigen Füllung, eine harmonische Verbindung, die jeden Bissen zu einem kleinen Fest macht.
- Vegan & Glücklich: Dieses Rezept beweist eindrucksvoll, dass man für höchsten Genuss keine tierischen Produkte benötigt – pure pflanzliche Freude, die jeden Zweifler überzeugt.
- Ein visueller Genuss: Die leuchtend roten Erdbeeren auf der cremigen Basis sind nicht nur köstlich, sondern auch ein Kunstwerk, das auf jeder Kaffeetafel alle Blicke auf sich zieht.
Das brauchst du
Die Qualität der Zutaten ist bei dieser Torte das A und O. Gerade bei den Erdbeeren lohnt es sich, zu reifen Früchten zu greifen, deren Süße und Aroma sich voll entfalten können. Ein guter Dinkel- oder Weizenmehlboden bildet die perfekte Bühne für die fruchtige Cremigkeit.
- Dinkelmehl (Type 630): Sorgt für eine feine Textur und einen milden Geschmack, der die Erdbeeren nicht überdeckt.
- Kalte vegane Butter: Unverzichtbar für einen mürben, zarten Teig, der auf der Zunge zerfällt.
- Reife Erdbeeren: Das Herzstück der Torte; ihre Süße und leichte Säure machen die Creme unwiderstehlich.
- Agartine (oder Agar-Agar): Das pflanzliche Geliermittel, das für die perfekte, stabile Konsistenz der Erdbeer-Creme sorgt, ohne den Geschmack zu beeinträchtigen.
- Pflanzenmilch (z.B. Hafer- oder Sojamilch): Bildet die flüssige Basis für die cremige Füllung und trägt zum zarten Mundgefühl bei.
Die exakten Mengenangaben und die detaillierte Zubereitung finden sich in der nachfolgenden Rezeptkarte.
Die Geschichte hinter diesem Gericht
Erdbeeren, diese kleinen roten Juwelen, haben eine lange und bewegte Geschichte. Schön, dass sie heute auch in der veganen Küche gefeiert werden! Ursprünglich wurden sie im alten Rom bereits als Heilpflanze geschätzt, aber erst im 18. Jahrhundert begannen ihre großflächigen Anbau und ihre Reise in unsere Küchen.
Lange Zeit galten sie als typisches Sommergut, das in Kuchen und Desserts verarbeitet wurde, oft im Zusammenspiel mit Sahne und Butter. Doch die Zeit schreitet voran, und kreative Köche haben Wege gefunden, den vollen Genuss von Erdbeeren auch ohne tierische Produkte zu erleben. Diese vegane Variante ist ein wunderbares Beispiel dafür.
Was dieses Gericht so zeitlos macht, ist die pure, unverfälschte Freude am Geschmack der Erdbeere. Es ist ein Klassiker, der in jeder Saison aufs Neue begeistert und Erinnerungen an sonnige Tage und unbeschwerte Momente weckt. Ein kleines Stück Glück, das uns zeigt, wie einfach und doch wie besonders Genuss sein kann.
So bereitest du Vegane Erdbeertorte zu
Schritt 1: Die Basis für den Genuss vorbereiten
Bevor überhaupt die erste Zutat in die Schüssel wandert, gilt es, den richtigen Rahmen zu schaffen. Das Vorheizen des Ofens auf 180 Grad Ober-/Unterhitze (oder 160 Grad Umluft) ist der erste Schritt, um eine gleichmäßige Backtemperatur zu gewährleisten. Dies erspart uns später unangenehme Überraschungen wie einen ungleichmäßig gebackenen Boden.
Gleichzeitig wird die Springform (ich bevorzuge mit einem Durchmesser von 20 cm, damit die Torte eine schöne Höhe bekommt) gründlich mit veganer Butter ausgefettet. Dieses kleine Detail ist entscheidend, denn es verhindert, dass der empfindliche Boden später am Rand kleben bleibt. Anschließend wird der Boden mit einem Stück Backpapier ausgelegt und das Papier fest eingespannt. So behält es beim Backen seine Form und nichts verrutscht.
Schritt 2: Der Mürbeteigboden – Knusprig und zart
Nun kommt der Teig ins Spiel, das Fundament unserer Torte. Hier ist Schnelligkeit gefragt, denn wir wollen die Butter so wenig wie möglich erwärmen, um einen mürben Teig zu erhalten. In einer Schüssel werden 180 g Dinkelmehl (oder feines Weizenmehl), 80 g Zucker, ein halber Teelöffel Backpulver und eine Prise Salz zu einer trockenen Mischung vermengt.
Die 90 g kalte, gewürfelte vegane Butter und ein Esslöffel veganer Joghurt (der Vanillegeschmack verleiht eine feine Note) werden hinzugefügt. Nun kneten wir alles zügig mit den Händen oder den Knethaken des Handrührgerätes, bis sich ein krümeliger Teig bildet. Nicht zu lange kneten, sonst wird der Teig zäh!
Dieser Teig wird nun gleichmäßig in die vorbereitete Springform gedrückt. Drücke ihn fest und gleichmäßig an den Boden, auch ein wenig am Rand hoch. Anschließend wird der Boden mehrmals mit einer Gabel eingestochen. Das bewirkt, dass der Teig beim Backen nicht zu stark aufsteigt und eine flache, gleichmäßige Oberfläche behält. Dann wandert die Form für etwa 20 Minuten in den vorgeheizten Ofen und wird dort goldbraun gebacken. Nach dem Backen lassen wir den Boden vollständig auf einem Kuchengitter abkühlen – Geduld ist hier oberstes Gebot, denn ein warmer Boden würde die Creme nur zum Schmelzen bringen.
Tipp: Wenn du keinen veganen Joghurt zur Hand hast, kannst du auch einen Esslöffel mehr kalte vegane Butter verwenden, das Ergebnis wird trotzdem gut.
Schritt 3: Die Erdbeer-Creme – Ein Hauch von Sommer zum Löffeln
Während der Boden abkühlt, widmen wir uns der Hauptattraktion: der Erdbeer-Creme. Zuerst werden 250 g frische Erdbeeren geputzt und in einen Mixer gegeben. Dort werden sie zusammen mit 200 ml cremiger Kokosmilch (die Dicke aus der Dose für mehr Cremigkeit!) und 300 ml einer milden Pflanzenmilch nach Wahl, wie einem Hafer- oder Vanille-Sojadrink, püriert. Ein Päckchen Vanillezucker rundet das Aroma ab.
In einem kleinen Topf werden 200 ml Wasser mit 2 Beuteln Agartine – oder alternativ 8 Gramm Agar-Agar – verrührt. Was jetzt wichtig ist: Die Agartine muss sich komplett im Wasser lösen, bevor wir sie aufkochen. Das kann ein paar Minuten dauern, also keine Ungeduld!
Die Mischung aus Wasser und Agartine wird unter stetigem Rühren einmal kurz aufgekocht und für etwa zwei Minuten sanft köcheln gelassen. In dieser Zeit verdampft ein Teil des Wassers, und die Masse beginnt sichtbar einzudicken und eine gelartige Konsistenz anzunehmen. Dann nehmen wir den Topf vom Herd und lassen die Agartine-Masse kurz abkühlen, aber nicht komplett fest werden.
Mein Tipp: Achte darauf, dass die Agartine gut durchgerührt ist, bevor du sie aufkochst. So vermeidest du Klümpchen und sorgst für eine gleichmäßige Bindung.
Schritt 4: Die sanfte Vereinigung – Creme auf Agartine treffen
Jetzt kommt der entscheidende Moment, bei dem die Erdbeer-Masse und die Agartine-Lösung zusammenfinden sollen. Es ist wichtig, dies langsam und schrittweise zu tun, um ein Flocken der Masse zu verhindern. Gib das Erdbeer-Püree langsam und unter ständigem Rühren zur leicht abgekühlten Agartine-Masse. So können sich die Temperaturen langsam annähern, und die Bindung wird optimal.
Rühre immer weiter, bis die gesamte Erdbeermasse vollständig untergemischt ist. Du wirst merken, wie die gesamte Masse merklich dicker wird und eine seidige Konsistenz annimmt. Dies ist das Zeichen, dass die Magie der Agartine greift und die Basis für unsere cremige Füllung geschaffen ist.
Achtung: Gib niemals die Agartine zum Erdbeerpüree, sondern immer das Püree zur Agartine. Das ist der Schlüssel für eine homogene Creme ohne Klümpchen.
Schritt 5: Die Herrschaft der Creme – Füllen und Kühlen
Nun ist es an der Zeit, die vorbereitete Erdbeer-Creme auf den vollständig ausgekühlten Mürbeteigboden zu geben. Verteile die cremige Masse gleichmäßig über dem Boden. Um sicherzustellen, dass die Creme sich perfekt und ebenmäßig setzt, kannst du die Form vorsichtig ein- bis zweimal auf die Arbeitsplatte klopfen.
Die Torte wandert nun für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank. Aber Achtung: Die Kühlzeit kann je nach Kühlschrankleistung und Außentemperatur variieren. Es ist wichtig, dass die Creme vollständig fest geworden ist, bevor wir mit dem nächsten Schritt fortfahren. Das gibt der Torte die nötige Stabilität. Wenn es draußen sehr warm ist, sollte sie lieber länger im Kühlschrank bleiben, um auf Nummer sicher zu gehen.
Ein ehrlicher Tipp: Wenn du ganz sichergehen willst, dass die Creme fest ist, kannst du nach einer halben Stunde einmal vorsichtig mit dem Finger die Oberfläche antippen. Sie sollte sich fest und nicht mehr klebrig anfühlen.
Schritt 6: Das glänzende Finale – Das Topping für den Wow-Effekt
Für das Topping bereiten wir zunächst 250 g frische Erdbeeren vor. Je nach Größe werden sie halbiert oder geviertelt. Sobald die Erdbeer-Creme im Kühlschrank ihre feste Konsistenz erreicht hat, verteilen wir die vorbereiteten Erdbeeren dekorativ darauf. Hier kannst du deiner Kreativität freien Lauf lassen – ob eng anliegend oder mit kleinen Lücken, ganz wie es dir gefällt.
In einem kleinen Topf mischen wir nun 50 g Zucker mit einem Beutel hellem Tortenguss. Anschließend gießen wir 250 ml roten Saft hinzu – ein Erdbeersaft verleiht natürlich den intensivsten Geschmack, aber auch Traubensaft eignet sich hervorragend. Die Mischung wird unter ständigem Rühren aufgekocht, bis sie leicht andickt. Dies dauert nur wenige Momente.
Nachdem die Tortenguss-Masse kurz abgekühlt ist, verteilen wir sie vorsichtig und gleichmäßig über den Erdbeeren auf der Torte. Dies verleiht dem Ganzen einen wunderschönen Glanz und schützt die Früchte. Nun muss die Torte nochmals mindestens 30 Minuten abkühlen, am besten im Kühlschrank, damit alles richtig fest wird. Danach kannst du die Torte vorsichtig aus der Springform lösen und servieren. Sie ergibt etwa 12 Stücke und hält sich abgedeckt für gut 3 Tage im Kühlschrank.
Tipp für eine größere Form: Wenn du eine Springform mit 26 cm Durchmesser verwendest, wird deine Torte etwas flacher. Für das Topping benötigst du dann etwa 300 g Erdbeeren, damit die gesamte Creme bedeckt ist.
Häufige Fehler – und wie du sie vermeidest
Fehler 1: Der Boden bricht beim Herauslösen. Das passiert oft, wenn der Boden noch zu warm ist oder die Form nicht richtig vorbereitet wurde. Gib dem Boden immer genügend Zeit zum Abkühlen und stelle sicher, dass du die Form gut eingefettet und den Boden mit Backpapier ausgelegt hast, bevor du den Teig hineindrückst.
Fehler 2: Klümpchen in der Erdbeer-Creme. Dieses Problem tritt meist auf, wenn die Agartine nicht richtig im Wasser gelöst wurde, bevor sie aufgekocht wird, oder wenn die Erdbeer-Creme zu schnell zur heißen Agartine-Lösung gegeben wird. Nimm dir Zeit für das Auflösen der Agartine und gib die Erdbeermasse langsam unter ständigem Rühren hinzu, damit sich die Temperaturen angleichen können.
Fehler 3: Die Creme wird nicht fest. Das kann verschiedene Ursachen haben: Entweder es wurde zu wenig Agartine verwendet, oder die Masse wurde nicht lange genug gekocht, um richtig zu binden. Achte genau auf die Mengenangaben und lass die Agartine-Mischung wirklich für die angegebene Zeit köcheln, bis sie sichtbar eindickt. Auch eine zu niedrige Kühlschranktemperatur oder die Zeit spielt eine Rolle.
Fehler 4: Die Erdbeeren im Topping werden matschig. Das liegt oft daran, dass der Tortenguss zu heiß über die Früchte gegeben wird, oder die Früchte schon vor dem Aufgießen zu lange liegen. Lasse den Tortenguss nur kurz abkühlen, bis er handwarm ist, und verteile ihn zügig über den auf der Torte arrangierten Erdbeeren. Die kalte Creme darunter hilft zusätzlich, die Hitze schnell zu neutralisieren.
Variationen für jeden Geschmack
Diese vegane Erdbeertorte ist schon ein Traum, aber du kannst sie noch weiter verfeinern! Wie wäre es mit einer himmlischen Schokoladen-Erdbeer-Variante? Füge einfach zwei Esslöffel Kakaopulver zur trockenen Mehlmischung für den Boden hinzu und gib zusätzlich einen Esslöffel Kakaopulver zur Erdbeer-Creme. Das gibt der Torte eine tiefere, luxuriöse Note.
Für ein fruchtigeres Erlebnis kannst du auch einen Teil der Erdbeeren im Püree durch Himbeeren oder Johannisbeeren ersetzen. Das verleiht der Creme eine leicht säuerliche und sommerliche Frische. Experimentiere ruhig mit verschiedenen Beerenkombinationen, um deinen persönlichen Favoriten zu finden.
Für einen Hauch von Exotik kannst du der Erdbeer-Creme eine Prise gemahlenen Ingwer oder Kardamom hinzufügen. Auch ein paar Spritzer Limettensaft können dem Ganzen eine spritzige Note verleihen, die wunderbar mit der Süße der Erdbeeren harmoniert.
Profi-Tipps für Vegane Erdbeertorte
- Der Boden muss bröseln: Wenn der Teig für den Boden zu trocken ist und sich nicht gut zusammenfügen lässt, gib noch einen winzigen Schuss kaltes Wasser oder ein klein wenig mehr veganen Joghurt hinzu. Weniger ist aber oft mehr!
- Erdbeeren einfrieren und verwenden: Hast du gerade keine frischen Erdbeeren zur Hand, aber tiefgekühlte im Vorrat? Kein Problem! Diese eignen sich hervorragend für das Fruchtpüree. Lasse sie einfach kurz antauen und püriere sie dann wie gewohnt.
- Die richtige Agartine-Menge: Die Wirksamkeit von Agartine kann je nach Marke leicht variieren. Halte dich genau an die Packungsanleitung. Wenn du unsicher bist, verwende lieber eine Messerspitze mehr als zu wenig, um sicherzustellen, dass die Creme fest wird.
- Die Kälte ist dein Freund: Zu schnelle Temperaturschocks können die Bindung der Agartine beeinträchtigen. Sei geduldig beim Abkühlen der einzelnen Komponenten, besonders des Bodens und der Tortenguss-Masse.
- Vorwerk "Vegane Zitronentarte": Wenn du einen besonders knusprigen Boden bevorzugst, probiere den Mandel-Haferboden aus unserem Rezept für die veganen Zitronentarte. Er passt ebenfalls hervorragend zu dieser Erdbeer-Creme.
Servier-Ideen für Vegane Erdbeertorte
Anrichten & Dekoration
Serviere die Torte pur, damit die Aromen der Erdbeeren und des Bodens im Vordergrund stehen. Weniger ist oft mehr. Kleine frische Minzblätter oder ein paar zusätzliche, fein geschnittene Erdbeerscheiben als Garnitur auf der Oberfläche können das visuelle Erscheinungsbild perfekt abrunden.
Passende Beilagen
Obwohl die Torte für sich allein schon ein Genuss ist, passt sie wunderbar zu einer leichten, ungesüßten veganen Schlagsahne oder einem Klecks Sojajoghurt. Auch eine Kugel veganes Vanilleeis kann das Geschmackserlebnis noch weiter intensivieren. Für eine herzhafte Ergänzung im Menü wäre vielleicht ein frischer Salat mit einem leichten (cremiges Parmesan Rindfleisch mit Rigatoni) als Vorspeise vor dem süßen Finale.
Für besondere Anlässe
Diese Vegane Erdbeertorte ist ein wahrer Star für jede Geburtstagsfeier, ein elegantes Dessert für romantische Abendessen oder einfach eine süße Überraschung bei der nächsten Kaffeerunde mit Freunden. Ihre leuchtende Farbe und der frische Geschmack machen sie zum perfekten Gericht für den Frühling und Sommer. Sie ist ein wunderbarer Beweis dafür, wie köstlich vegane Desserts sein können, und eignet sich auch hervorragend für Gäste mit Laktoseintoleranz oder rein pflanzlicher Ernährung.
Aufbewahrung & Lagerung
Reste richtig lagern
Sollten doch einmal Reste dieser köstlichen Torte übrigbleiben, ist die richtige Lagerung entscheidend für den Genuss. Bewahre die Torte abgedeckt im Kühlschrank auf, entweder in einer Kuchenvitrine oder gut eingewickelt in Frischhaltefolie. So bleibt sie vor Austrocknung geschützt und ihre cremige Textur erhalten.
Einfrieren
Das Einfrieren dieser Erdbeertorte ist leider nicht ideal. Die Creme und der Tortenguss können durch den Gefrierprozess ihre Konsistenz verändern und matschig werden. Besser ist es, die Torte nach dem Backen frisch zu genießen oder im Kühlschrank aufzubewahren.
Aufwärmen ohne Qualitätsverlust
Da die Torte gekühlt serviert wird, ist ein Aufwärmen im klassischen Sinne nicht notwendig. Hole sie einfach etwa 15 bis 20 Minuten vor dem Servieren aus dem Kühlschrank, damit die Creme nicht mehr steinhart ist und sich die Aromen besser entfalten können. Dies sorgt für ein angenehmeres Mundgefühl und unterstützt das Geschmackserlebnis.
Häufig gestellte Fragen
- Kann ich statt Agartine auch Gelatine verwenden?
Ja, das ist möglich. Wenn du keine Agartine zur Hand hast und kein Problem mit Gelatine hast, kannst du diese als pflanzliche Alternative verwenden. Die Menge kann dabei leicht variieren, daher orientiere dich an der Packungsanleitung für die entsprechende Menge an Flüssigkeit, die du geliert haben möchtest. Beachte jedoch, dass Gelatine tierischen Ursprungs ist. - Warum ist meine Erdbeer-Creme grisselig geworden?
Wenn die Erdbeer-Creme grisselig geworden ist, liegt das oft daran, dass die Agartine-Lösung zu heiß zur Erdbeermasse gegeben wurde oder die Mischung nicht richtig emulgiert ist. Versuche, die Erdbeermasse immer langsam und unter ständigem Rühren zur Agartine zu geben, um einen gleichmäßigen Übergang der Temperaturen zu gewährleisten. Auch eine gründliche Pürierung der Erdbeeren und das langsame Unterrühren sind entscheidend. - Wie kann ich die Torte süßer oder säuerlicher machen?
Die Süße der Torte lässt sich ganz einfach über die Zuckermenge im Teig und im Topping anpassen. Für mehr Süße einfach die Zuckermenge leicht erhöhen. Wenn du es säuerlicher magst, kannst du die Zuckermenge im Topping etwas reduzieren oder einen Spritzer Zitronensaft zur Erdbeermasse geben, bevor du sie pürierst. Auch die Wahl des roten Saftes für das Topping kann die Süße beeinflussen – ein süßer Traubensaft macht es süßer als ein reiner roter Beerensaft.
